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    <title>Rebel-Management-Training denkt nach!</title>
    <link>https://www.rebel-management-training.de</link>
    <description>Hier lesen Sie persönliches Gedankengut - ganz subjektiv, ganz persönlich - ganz in der Freiheit eines Blogs.

Hinter/unter/bei meinen Beiträgen findet sich mein Name, weil ich dazu stehe, was ich schreibe. So sollte es auch bei Kommentaren sein. Kommentare von "anonym", "no name" etc. werden rigoros gelöscht - ganz gleich welchen Inhalt diese haben. Eine Weiterverwendung auf eigenen Seiten, das Abdrucken meiner Beiträge, jegliche Verbreitung, die über das Teilen der direkten Links zu meinen Beiträgen hinausgeht, das Einbinden der Texte auf eigenen Webseiten etc. ist in jedem Fall genehmigungspflichtig. Ich will VORHER wissen, wo meine Beiträge landen.</description>
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      <title>Rebel-Management-Training denkt nach!</title>
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      <link>https://www.rebel-management-training.de</link>
    </image>
    <item>
      <title>Ungewollt - ein Rückblick</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/ungewollt-ein-rueckblick</link>
      <description>Wie wurde mit den Menschen umgegangen, die sich gegen die Nadel entschieden haben. Auch hier ein Rückblick</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ungewollt - Ausgegrenzt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/123832.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Von der Hoffnung auf Erlösung bis zur täglichen Ausgrenzung.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Zeit der Pandemie hat mich verändert. Von der angepassten passiv rezipierenden Bürgerin wurde ich zur Kritikerin. Von der Kritikerin zur aussätzigen Ungeimpften.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Hausarzt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gute Idee. Zunächst wollte ich diese Impfung unbedingt. Kein Thema. Muss eine gute Sache sein. Die werden schon keinen Schindluder mit uns betreiben. Doch mein Bauchgefühl grummelt. Weil ich der Meinung war, noch Zeit zu haben, bis ich als ganz normale und gesunde Bürgerin überhaupt an der Reihe wäre, wollte ich die Zeit nutzen. Ich wollte mir ganz sicher sein. Ich fragte den Hausarzt. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            So hatte ich ihn noch nie erlebt. Keine Spur mehr von Respekt vor Bedenken. Im Gegenteil. Er skizzierte ein Horrorszenario. Es war alternativlos. Entweder, ich lasse mich nicht impfen, dann bekomme ich das Virus und würde bis dahin auch noch Kinder in den gesundheitlichen Ruin treiben, weil ich diese anstecken würde und die Kinder dann alle PIMS bekommen würden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Langzeitstudien hätten das zweifelsfrei ergeben. Wie dumm von mir, mich nun an dem Wort Langzeitstudien aufzuhängen. Mein Hausarzt ist sichtlich genervt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er wird deutlicher: Man wisse nichts über das Virus, aber es wäre hochgefährlich. Die Impfung dagegen wäre sicher und absolut risikolos.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Schon wieder meine ich, logische Widersprüche in der Argumentationskette zu erkennen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ich versuche, diplomatisch zu bleiben und erwähne, dass ich es mir überlegen würde, weil ich nun zu keiner Risikogruppe gehören würde und noch nicht an der Reihe wäre, nagelt mich mein Hausarzt fest: Nein, ich habe eine Autoimmunerkrankung (Schilddrüse). Er könne mich jetzt und hier und sofort impfen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich gehe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach zwei Tagen und etlichen Rücksprachen mit meinem Bauchgefühl, steht mein Entschluss fest: Gerade nach diesem Gespräch und diesem Verlauf möchte ich mich NICHT impfen lassen. Aber ich will mir auch vom Kopf und nicht nur vom Bauch heraus sicher sein und schreibe das Gesundheitsamt an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Konversation Gesundheitsamt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die WHO hat am 20.02.2021 neue Richtlinien veröffentlicht. Diese beschreiben unter anderem den Umgang mit positiven Testergebnissen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da ich mir gerne selbst ein Bild mache, schreibe ich das Gesundheitsamt an und stelle 2 Fragen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.) Werden positive Schnelltest-Ergebnisse in die Statistik/die Berechnung der Inzidenzwerte aufgenommen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.) Untersucht ein Arzt nach Vorliegen eines positiven Testergebnisses, ob die Person wirklich krank ist/Symptome hat?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich erhalte die Antwort, dass die Ergebnisse der Schnelltests nicht in die Statistik einfließen würden und PCR-Tests ausschließlich von Ärzten vorgenommen werden dürfen. Das war allerdings nicht ganz meine Frage, also schreibe ich erneut und frage nach der Nachuntersuchung durch einen Arzt bzgl. der tatsächlichen Erkrankung. Ich bekomme eine Antwort:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „…darf ich nachfragen, welches Interesse Sie an der Beantwortung haben, wenn Sie die Aussagekraft von Virennachweisen nicht anerkennen? Ihre Aussage, dass der Nachweis von Viren nichts aussagen würde, erschreckt mich. Gilt das für Sie auch bei Nachweis von HIV oder Hepatitis B? Halten Sie es für falsch, wenn ein Arzt nach einem positiven HIV-Test bei einem Patienten HIV diagnostiziert?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verdattert sitze ich vor diesen Zeilen. Das habe ich doch überhaupt nicht behauptet. Ich habe doch nur….Egal, also nochmals schreiben:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                    „…gerne beantworte ich Ihre Fragen und versuche erneut, mich klar auszudrücken, was mir allem Anschein nach etwas schwerfällt. Ich interessiere mich dafür, weil ich mich für das interessiere, was gerade passiert. Darf ich das nicht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich bin ich nicht vom Fach, allerdings liest man ja allenthalben, dass der PCR-Test Virenfragmente nachweisen kann, hier allerdings nicht klar ist, ob es ich um lebensfähige und vermehrungsfähige Viren handelt, oder nur um (Rest-)Fragmente. Sollte ich das während des gesamten Jahres falsch verstanden haben, freue ich mich, wenn Sie mich hier aufklären.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich erhalte die abschließende Antwort, dass die Person davon ausgeht, dass meine Fragen beantwortet sind. Man empfiehlt mir, mich auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums und des RKI schlau zu machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich drehe mich im Kreis, mein Bauch sagt nur: Siehst Du! Mein Kopf findet keine logisch schlüssigen und respektvoll formulierte Argumente-
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Erfahrungen einer Notfallsanitäterin
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich kontaktiere eine Bekannte, die Notfallsanitäterin ist. Auch sie kann mich nicht überzeugen, gerade weil sie ehrlich von ihren Erfahrungen berichtet. Sie hat nichts davon. Das wiederum düngt meine Zweifel.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich entschließe mich also, vorerst nicht „mitzumachen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           3G, 2G und der Aktionsradius.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mein Aktionsradius wird kleiner. Ich darf nicht mehr alles machen. Wir (mein Mann und ich) dürfen im Café nur noch draußen sitzen, weil wir noch 1 G vorweisen können. Getestet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die morgendliche Routine: Testen vor dem ersten Kaffee. Das dürfen wir immerhin selbst machen und stellen uns somit jeden Tag unseren tagesaktuellen Persil-Schein aus, der uns erlaubt, ein wenig am sozialen Leben teilzunehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Draußen dürfen wir bleiben, wie Hunde. Rein dürfen wir nicht mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Arbeiten dürfen wir auch noch als Getestete. Jede Ministerpräsidentenkonferenz wird mit Bangen und Hoffen erwartet. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Die Konferenzen enden meist am späten Dienstag-Abend. Die dort beschlossenen Regelungen gelten dann häufig schon am nächsten Tag. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Also abwarten, was Maggus und Konsorten so beschließen, um auch am nächsten Tag alles richtig zu machen, als Getestete, die noch in ihr eigenes Studio darf, um mit den Kunden und Kundinnen Sport zu treiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           3G-Kunden und Kundinnen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ca. 20 Prozent der Kunden und Kundinnen sind (auch noch) nicht geimpft. Sie fahren vor den Sportkursen zur Apotheke oder Teststation und kommen dann ins Studio. Manchmal dauert es, bis die Ergebnisse kommen. Dann muss ich die Kunden und Kundinnen vor der Tür stehen lassen. Manchmal kommen die Testergebnisse nicht rechtzeitig, dann stehen die Kunden und Kundinnen vor der Tür, gucken uns zu und schreiben dann nach gewisser Zeit eine WA-Nachricht, dass es heute keinen Sinn mehr macht. Sie haben immer noch kein Testergebnis. Sie fahren jetzt wieder nach Hause.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es schmerzt mich. Aber ich will mich korrekt verhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           2G
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genesen oder geimpft. Getestet gilt nicht mehr.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Was bedeutet das jetzt? Darf ich gar nicht mehr arbeiten, nicht mal mit einem tagesaktuellen Testergebnis?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Doch, arbeiten darf ich. Ich muss mich nur weiterhin jeden Tag testen. Nur Kunden und Kundinnen, die weder genesen noch geimpft sind, die darf ich nicht mehr in mein Studio lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das macht doch keinen Sinn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will und kann nicht so heroisch sein, wie ich gerne möchte. Denn mein ethisches Verständnis schreit. Wie kann es sein, dass ich darf, aber meine Kunden und Kundinnen nicht?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aus Solidarität mein Geschäft schließen kann ich mir nicht leisten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Privatmensch unter 2G
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf der einen Seite sind mein Mann und ich zu dieser Zeit arbeitende Menschen. Das dürfen wir nach wie vor und wir klammern uns an dieses Zugeständnis. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Auf der anderen Seite sind wir auch Privatmenschen. Und leider können wir kein G vorweisen. Wir sind nicht geimpft, wir waren nicht erkrankt, sind also nicht genesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir dürfen nicht mehr ins Café. Auch nicht, wenn wir draußen sitzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In dieser Zeit gehe ich einmal mit meiner Tochter „shoppen“ in eine Einkaufsmole.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Sie kann die 2G Regel für sich beanspruchen. Ich nicht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Vieles können wir gemeinsam machen. Bei anderen Dingen bin ich außen vor.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wir wollen uns von einem bekannten Schnellrestaurant etwas zu essen holen. Wir betreten das Restaurant, stehen vor dem Counter und wollen bestellen. Wir werden nach unseren G-Nachweisen gefragt. Ich antworte wahrheitsgemäß und muss das Lokal postwendend verlassen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Meine Tochter sagt, sie würde etwas mitnehmen und es mir draußen dann geben. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Nein, sagen die Angestellten des Restaurants. Eine Weitergabe von Essen an Ungeimpfte ist nicht gestattet.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Meine Tochter verzichtet aus Solidarität ebenfalls aufs Essen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist ein komisches Gefühl. Da bin ich als Ego, der sich gedemütigt fühlt. Und da bin ich als Mama, der es leidtut, dass ihre Tochter nun nichts essen kann, weil die Mama eine Aussätzige ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Keine Toilette für Ungeimpfte
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch mein Sohn hatte sich gegen die Injektion entschieden. In 2G-Zeiten zeigt er einmal einem Freund, der aus dem Ausland zu Besuch kommt, München.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           So wie es mir ging, so geht es jetzt auch meinem Sohn. Schlimmer. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Er begleitet den Freund zu den meisten Sehenswürdigkeit und schickt ihn dann allein hinein. Er wartet vor der Tür.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Während des Tages ergeben sich menschliche Bedürfnisse. Nein, die Toilettennutzung ist Ungeimpften nicht gestattet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er hält es aus, bis er abends wieder zu Hause ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dezember 2021
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Regelwahn geht weiter. Wir verstehen immer weniger und wollen dennoch keinen Ärger. An der Entscheidung, dass wir uns nicht impfen lassen wollen, halten wir fest.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bislang gilt, dass wir getestet arbeiten dürfen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Auch nach der zigsten Ministerpräsidentenkonferenz und der wiederholten Überarbeitung des Infektionsschutzgesetzes. Weil wir uns zum Schluss nicht mehr sicher waren, haben wir zur Sicherheit die ortsansässigen Politiker der gleichen Partei von Maggus befragt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dann kam der 07. Dezember 2021.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das Studio, in dem mein Mann Stunden gibt, wird kontrolliert. Relativ entspannt, legt mein Mann sein tagesaktuelles negatives Testergebnis vor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo der tagesaktuelle PCR-Test wäre, fragen die Beamten und Beamtinnen. So wären die neuen Regelungen. Mein Mann hat eine Ordnungswidrigkeit begangen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die Verwarnung folgt sofort, die Personalien werden aufgenommen. Die weiteren Schritte sollen eingeleitet werden.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Auch, dass wir die Mail, in der wir schriftlich versichert bekommen hatten, dass für uns nach wie vor 3G gelten würde, solange wir arbeiten, vorlegen können, ändert nichts daran.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Tag glühen die Finger. Auf der einen Seite versucht das Büro der ortsansässigen Politiker, die Mail, in welcher sie uns versichert hatten, dass wir unter 3G arbeiten dürfen, zurückzurufen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf der anderen Seite sitze ich und suche sämtliche Vorschriften zusammen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Telefon steht nicht mehr still, der zweite Bürgermeister schaltet sich ein.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Er bittet um Verständnis, sagt etwas von unglücklichen Missverständnissen. Getestet würde nach der letzten Änderung des Infektionsschutzsgesetzes bedeuten, dass ein PCR-Test vorliegen muss (der selbst zu bezahlen gewesen wäre).
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die Ergebnisse eine PCR-Tests bekommt man in dieser Zeit nach ca. 24 bis 48 Stunden. Arbeiten dürfe man aber nur mit einem tagesaktuellen PCR-Test. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wie soll das gehen? Das ist unlogisch. Das kann nicht sein.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich bleibe stur.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerne schreibe ich hier auch noch einmal die damals geltenden Regeln:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           § 4
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geimpft, genesen und zusätzlich getestet (2G plus)
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (4)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;sup&gt;&#xD;
      
           1
          &#xD;
    &lt;/sup&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige der von Abs.1 erfassten Betriebe und Veranstaltungen, die im Sinne des §2 Nr.2 und 4 SchAusnahmV
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           weder geimpft noch genesen sind und die Kundenkontakt haben, müssen an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche über einen negativen Testnachweis nach Abs.6 Nr.1 verfügen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;sup&gt;&#xD;
      
           2
          &#xD;
    &lt;/sup&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           §28b Abs.1 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) bleibt unberührt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (5) Anbieter, Veranstalter und Betreiber sind zur zweiwöchigen Aufbewahrung der eigenen Testnachweise sowie zur Überprüfung der vorzulegenden Impf-, Genesenen- und Testnachweise durch wirksame Zugangskontrollen samt Identitätsfeststellung in Bezug auf jede Einzelperson verpflichtet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (6) Soweit in dieser Verordnung für die Nutzung oder die Zulassung zu bestimmten Einrichtungen, Betrieben oder Bereichen ein Nachweis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Testnachweis) vorgesehen ist, ist ein schriftlicher oder elektronischer negativer Testnachweis auf Grundlage
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.eines PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.eines PoC-Antigentests, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde, oder
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           3.eines vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen, unter Aufsicht vorgenommenen Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde,
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zu erbringen, der im Übrigen den Bestimmungen der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung entspricht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Regelungen am Arbeitsplatz
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Arbeitsplatz gilt die 3G Regelung: Getestet, genesen oder geimpft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Nachweis muss erbracht werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Schnelltest im Rahmen der betrieblichen Testung unter Aufsicht vorgenommen ist dafür ausreichend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als selbständig tätiger Trainer ist das Fitnessstudio der Auftraggeber. Wenn der Trainer dort Sportkurse leitet, handelt es sich um einen Arbeitsplatz. Demnach gilt 3G am Arbeitsplatz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alle geltenden Regeln wurden befolgt und konnten belegt werden. Es wurde keine Ordnungswidrigkeit begangen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wir werden aufgeklärt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das würde alles so stimmen, allerdings nicht für Sporttrainer und Sporttrainerinnen. Das wäre in einer der letzten Änderungen des IFSG so festgehalten worden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das kann doch alles nicht wahr sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wir bangen, wir zittern, wir schimpfen, wir fluchen, wir haben Angst, nun gar nicht mehr arbeiten zu können. Eine ganze Woche lang.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ca. eine Woche später wurde die Ungleichbehandlung aufgehoben und als „Lockerung“ dargestellt. Fakt war, dass hinsichtlich der Regelungen für Sporttrainer eine Ungleichbehandlung, die argumentativ nicht zu begründen war, vorgelegen hatte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aktueller Stand war dann Mitte Dezember 2021 wieder, dass nun auch für Sporttrainer, Beschäftigte, Übungsleiter (m, w, d) 3G am Arbeitsplatz gilt mit der Pflicht, sich arbeitstagesaktuell zu testen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Juhu. Wir dürfen noch in unser eigenes Studio. Nur die Kunden müssen draußen bleiben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Lauter Traineranwärter
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2G kommt. Ich muss Kunden und Kundinnen ausschließen, die sich bereitwillig 30 Minuten vor dem Kurs testen lassen. Sie dürfen nicht mehr in mein Studio. Außer, wenn sie sich in einer beruflichen Ausbildung befinden.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich freue mich, dass auf einmal alle ungeimpften Kunden und Kundinnen Trainer für Pole Dance und Aerial Hoop werden möchten und stelle ihnen ein Schreiben aus, welches bestätigt, dass sie alle Hospitationsstunden besuchen, die im Rahmen der Trainerausbildung zur Vorbereitung notwendig sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für ein paar wenige Wochen kann ich so eine Lösung für uns alle finden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber dann gilt auch das nicht mehr.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich stehe vor der Wahl: Entweder, ich bin ein Mensch, der Werte und Moral über alles stellt, oder ich bin ein Mitläufer, der seine Familie ernähren muss und will.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Familie ist mir näher als die Moral und ich bin schwer enttäuscht von mir.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich teile meinen Kunden und Kundinnen mit, die – wie ich auch – ungeimpft sind, dass sie nicht mehr kommen dürfen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich selbst darf meine Kurse ungeimpft, aber getestet noch geben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Gewissensfrage
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Unternehmer (m, w, d) müssen nun entscheiden, was ihnen wichtiger ist: Ehre, Anstand, eine freiheitlich-gerechte Ordnung, die Menschenwürde zu schätzen weiß, oder Geld.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geld natürlich, denn vom Rest kann man nicht satt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stimmt auch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Buch „Nirgendwo ist Poenichen“ von Christine Brückner sagt die Hauptprotagonistin, die sich als flüchtende Mutter allein durch die Kriegswirren schlagen muss, oft, dass man sich eine Haltung leisten können müsse.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Eine Haltung muss man sich leisten können
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch das stimmt und ist nachvollziehbar. Sie wirft im Verlauf der Trilogie das ein oder andere Mal ihre Überzeugungen über Bord, um sich bzw. ihre Kinder zu retten, geht oftmals den Weg des kleineren Übels. Sie ist sich dessen bewusst. Überleben steht hier an erster Stelle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich kann sie verstehen und bin dennoch schwer enttäuscht von mir selbst.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich muss daran denken, wie ich meine Großeltern gefragt habe, warum sie damals mitgemacht haben. Jetzt mache ich mit. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich weine eine ganze Nacht lang. So laut, dass sogar mein Sohn wach wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann beuge ich mich, nicht ohne ein großes Schild in meine Ladentür zu hängen, auf dem ich die Regeln kritisiere und mich bei den Menschen entschuldige, die nicht mehr kommen können und dürfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Selbstanzeige 3 Monate später
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe doch nur Regeln und Gesetze befolgt. Es gibt Vergleiche, die sollte und darf man nicht öffentlich ziehen. Das eigene Gewissen zeigt sich von diesem Ratschlag leider manchmal herzlich unbeeindruckt. Das Verfahren gegen eine heute 96 Jahre alte Dame, die zum Zeitpunkt ihrer Verbrechen 18 oder 19 Jahre alt war, zeigt, dass die Aufarbeitung manchmal sehr lange dauert. Möchte man darauf warten bis andere einen einer Straftat bezichtigen, von der man heute schon weiß, dass man sie begangen hat? Kann man sich selbst anzeigen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wessen beschuldige ich mich selbst?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausführung von menschenverachtenden Anordnungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diskriminierung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verstöße gegen die Menschenwürde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verstöße gegen die Datenschutzgrundverordnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausgrenzung bestimmter Personengruppen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch ich habe nach Vorschrift gehandelt und Menschen ausgegrenzt, habe Einblick in ihre persönlichen Daten genommen, die mich nichts angehen. Ich habe Menschen diskriminiert und dadurch unwürdig behandelt. Ich habe es getan, weil es die Regierung von mir verlangt hat und mir mit Strafen drohte, wenn ich die Regeln nicht befolge.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe Beihilfe geleistet. Ich kann nicht einmal behaupten, davon nichts gewusst zu haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Einzige, was ich zu meiner Verteidigung sagen kann: Ich habe nie einen Hehl darum gemacht, wie widerlich ich mich bei der Ausführung der Gesetze fühlte. Ich habe die Menschen um Entschuldigung gebeten. Aber ich habe mitgemacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ich kann mich nicht öffentlich anzeigen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch wenn ich es möchte, ich kann mich nicht selbst anzeigen. Immerhin habe ich keine Steuern hinterzogen, nur Menschen unwürdig behandelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nein, an meiner Selbstanzeige wird höchstwahrscheinlich niemand verdienen und es werden auch keine Milliarden in den Steuersäckel der Regierung fließen. Dann scheint es niemanden zu interessieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Wichtigster Grund der strafbefreienden Selbstanzeige ist die Erschließung von Steuereinnahmequellen, die dem Staat bis zur Selbstanzeige nicht bekannt waren. Die Selbstanzeige ist politisch und gesellschaftlich umstritten.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist mir egal, ob dieser Schritt (heute noch) als umstritten gilt, ich bin mir und meinem Gewissen verpflichtet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Entschuldigung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um ehrlich zu sein, fühle ich mich erneut in einer Zwickmühle:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe Regeln befolgt, um nicht bestraft zu werden. Ich habe mich dabei sehr schlecht gefühlt, weil ich die Regeln für falsch und menschenverachtend hielt. Eine Strafe wollte ich aber gerne vermeiden. Eine Strafe möchte ich immer noch vermeiden. Sollte ich mich aber zur Selbstanzeige entschließen, so lese ich, dass dieser Akt der Reue sich nur „strafmildernd“ auswirken kann, nicht aber strafbefreiend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin verunsichert. Auf der einen Seite lese ich, dass es eine Selbstanzeige gar nicht gibt, auf der anderen Seite lese ich, dass ich mich sehr wohl selbst anzeigen kann, dann aber in jedem Fall mit einer Strafe zu rechnen habe, mein Verhalten sich höchstens strafmildernd auswirken könnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Gewissensfrage
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Will ich also darauf warten, dass alles im Sand verläuft und ich als kleine Mittäterin vielleicht gar nicht entdeckt werde, oder bin ich voller Reue und tatsächlich meinem Gewissen verpflichtet?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es kommt mir vor, als solle ich pokern. Aber Menschenwürde ist kein Pokerspiel.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Personen, die ich ausgrenzen musste, sind nie wieder gekommen. Ob sie ebenso enttäuscht von mir waren, wie ich es selbst bin, oder ob sie einfach keine Lust mehr hatten, weiß ich nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Und was hast Du damals getan?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht werden unsere Kinder und Enkel später diese Frage stellen, die wir unseren Großeltern gestellt haben. Ist es dann ausreichend zu sagen, man habe einen Aushang in seinem Laden gehabt, in welchem man die Menschen, die man ausgrenzen musste, um Entschuldigung gebeten hat?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich kann mir die hochgezogen Augenbrauen, und die zu einem süffisanten Lächeln verzogenen Mundwinkel fast bildlich vorstellen. Und ich kann es nachvollziehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Briefe, Briefe hätte man auch geschrieben. Und Blogbeiträge.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geändert hätte das alles nichts, aber man hätte doch nicht anders gekonnt. Man würde um Verständnis bitten, dass man aus Angst vor Strafen, aus Angst vor Schließung des eigenen Geschäfts, aus Angst vor Repressalien und aus Angst, nicht einmal mehr den Lebensunterhalt für die eigene Familie verdienen zu können, eben Prioritäten hätte setzen müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entspricht alles der Wahrheit und klingt doch so billig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Katze, die sich in den Schwanz beißt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand, so sagt man. Ob Gott mir hilft? Ich möchte fest daran glauben. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und wie soll ich mich denn in einem System, was Gesetze ad absurdum zu führen scheint, selbst anzeigen, um auf die Missstände aufmerksam zu machen, die das System selbst produziert?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Retrospektive
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4 Jahre später. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Immer noch bin ich für viele die Schwurbeltante, die ich in ihren Augen in Pandemie-Zeiten geworden bin. Die wenigsten haben auch nur einen einzigen Beitrag, einen einzigen offenen Brief gelesen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mit solchen Leuten wie mir, sagen sie, wollen sie sich nicht abgeben. Solche, die nur Verschwörungstheorien verbreiten können.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Viele Menschen teilen mir mit, wie enttäuscht sie von mir sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch heute noch.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich bin auch enttäuscht. Enttäuscht, dass „nie wieder“ nur Worthülsen sind, dass Transferdenken kaum möglich scheint, enttäuscht davon, dass ich mitgemacht habe und erschüttert, wie man als Ungeimpfte ausgegrenzt wurde, aber auch, wie ich selbst mich so verhalten habe, dass ich möglichst unbeschadet durchkomme.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unbeschadet hat leider nicht ganz so funktioniert. Meine kritische Haltung hat dazu geführt, dass ich in vielen (den meisten) Unternehmen als Seminarleitung nicht mehr gebucht werde. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Meine kritischen Beiträge haben dazu geführt, dass meine ohnehin kleine Reichweite gen null gegangen ist. Besonders „lustig“ war die FB-Sperrung, als ich einen Link zum RKI gepostet hatte. Ich müsse die Verbreitung von Falschmeldungen unverzüglich einstellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein Albtraum
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann stelle ich mir die Frage, ob das alles wirklich so passiert ist. Es scheint mir unmöglich. Vielleicht habe ich alles nur geträumt. Immerhin gibt es auch heute noch genügend Personen, die sich fragen, welche Grundrechte denn überhaupt eingeschränkt gewesen wären, sie könnten sich nicht erinnern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftnref1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            PIMS bei Kindern (Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome) ist eine seltene, schwere Entzündungsreaktion, die Wochen nach einer COVID-19-Infektion auftreten kann, bei der das Immunsystem überreagiert und Organe angreift; Symptome sind Fieber, Hautausschlag, Bauchschmerzen und Rötungen an Augen/Lippen, es kann lebensbedrohlich sein, betrifft meist 4-10-Jährige und erfordert sofortige ärztliche Behandlung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftnref2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/gesundheit/covid-19/covid-richtlinien-pcr-test
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftnref3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2021-816/
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/123832.jpeg" length="112884" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 08:08:30 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/ungewollt-ein-rueckblick</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/md/and1/dms3rep/multi/123832.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Covid Rebel. Gedankengut, offene Briefe, kritische Betrachtungen</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/covid-rebel-gedankengut-offene-briefe-kritische-betrachtungen</link>
      <description>Während 5 Jahren habe ich geschrieben, um Antworten gebeten, auf Ungereimtheiten hingewiesen. Jetzt sind diese Beiträge zusammengefasst.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Covid Rebel. Gedankengut, offene Briefe, kritische Betrachtungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://amzn.eu/d/1j7M3wS" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/Foto+13.12.25-+08+13+31.jpg" alt="Foto des Buches &amp;quot;Covid Rebel&amp;quot;"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="null" target="_blank"&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Ein persönliches Zeitdokument in Fachbeiträgen, offenen Briefen, kritischen Fragen.
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Jahre 2020 bis 2025 waren prägend. Kaum eine Person ging unbeschadet durch diese Zeit. Es war nicht nur die Krankheit, es war auch das, was mit der Gesellschaft geschah. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Als Unternehmerin war die Autorin von den Maßnahmen direkt betroffen. Als diese immer verworrener und undurchsichtiger zu werden schienen, wurde aus der angepassten und kritiklos rezipierenden Bürgerin eine Fragestellerin.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Blogbeiträge, offene Briefe, persönliche Gedanken. Kaum ein Tag verging, an dem man nicht zu straucheln drohte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Covid Rebel. Gedankengut, offene Briefe, kritische Betrachtungen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sind diese Texte zusammengefasst: persönliche Gedanken, kritische Analysen, emotionale Momentaufnahmen und unbequeme Fragen. Entstanden ist ein persönliches Zeitzeugnis, das keinen Anspruch auf wissenschaftliche Korrektheit erhebt, wohl aber zeigt, wie Engagement und der Wille, zu verstehen, missachtet wurden. Ein ehrliches Buch, welches die Ängste und Sorgen, die Verantwortungsbereitschaft und die Grenzen facettenreich beleuchtet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dieses Buch spricht Leser und Leserinnen an, die
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           •
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           offen für unterschiedliche Sichtweisen sind, denn es kritisiert auf beiden Seiten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           •
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           bereit sind, die Zeit und sich selbst in Frage zu stellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           •
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           neben Schwarz und Weiß auch andere Farben gelten lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Warum dieses Buch geschrieben wurde:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es fasst die Blogbeiträge, offenen Briefe, die Fragen und die fehlenden Antworten, die Maßnahmen und die (gebrochenen) Versprechen zusammen. Woche für Woche.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Veränderungen der Gesellschaft und des einzelnen wollten soziologisch und psychologisch verstanden werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es zeigt, wie aus einer angepassten kritiklosen Bürgerin, die mit Politik wenig am Hut hatte, eine respektvolle Kritikerin wurde.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Keine Verschwörungstheorien, stattdessen die Liste der gescheiterten Versuche, Antworten auf Fragen zu bekommen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Entstanden ist die Chronik einer Zeit, die noch heute ihre Nachwehen zeigt. Die vergangenen Jahre aus dem Blickwinkel einer überlegten Kritikerin.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Authentisch. Kritisch. Respektvoll.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 13 Dec 2025 08:04:04 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/covid-rebel-gedankengut-offene-briefe-kritische-betrachtungen</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der schlimmste Satz</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/der-schlimmste-satz</link>
      <description>Die schlimmste Aussage, die ein Mensch gegenüber einem anderen Menschen, der sich in einer besonders schweren Zeit befinden würde, treffen könne, sei: „Melde dich, wenn Du was brauchst!“ – so eine Gesprächspartnerin, als wir anlässlich einer Geburtstagsfeier in Gespräch kamen. Es ging um Phasen, die man allein nicht durchstehen kann, in denen man Hilfe benötigt. Dramatisch wäre dieser Satz aus mehrerlei Gründen. Eine Betrachtung mit mindestens 2 Ansichtsseiten.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der schlimmste Satz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA188.jpeg" alt="Ich brauche Hilfe"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die schlimmste Aussage, die ein Mensch gegenüber einem anderen Menschen, der sich in einer besonders schweren Zeit befinden würde, treffen könne, sei: „Melde dich, wenn Du was brauchst!“ – so eine Gesprächspartnerin, als wir anlässlich einer Geburtstagsfeier in Gespräch kamen. Es ging um Phasen, die man allein nicht durchstehen kann, in denen man Hilfe benötigt. Dramatisch wäre dieser Satz aus mehrerlei Gründen. Eine Betrachtung mit mindestens 2 Ansichtsseiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zu viel für Einen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Gründe, warum man in Phasen der Hilfsbedürftigkeit kommen kann, sind ganz unterschiedlich: Eine schwere Erkrankung, eine neue Aufgabe, einen Pflegefall, den man betreuen muss, oder kurzfristige Herausforderungen wie Umzüge, Fahrdienste oder Hilfe beim Schleppen oder einem Schrankaufbau.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier ging es um die Phase, in der die Gesprächspartnerin eine schwere Krankheit durchleben musste und die Parallelen zu der Herausforderung von heute auf morgen einen Pflegefall in der Familie zu haben, für den man 24/7 da sein muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beides stellt von heute auf morgen das eigene, gewohnte Leben auf den Kopf. Es gibt vieles, von dem man sich verabschieden muss, manche Abschiede sind einem dabei bewusst, andere werden einem im Verlauf der Zeit schmerzlich vor Augen geführt. In beiden Fällen ist es aber nun einmal so und es lässt sich nicht ändern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das Umfeld
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Freunde und Bekannte bekommen es mit, hören auch gerne einmal zu und beenden das Gespräch dann meist mit dem oben genannten Satz, so die These der Gesprächspartnerin.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Der Satz wäre deshalb so tragisch, weil es nur ein Ausdruck dafür wäre, dass die Menschen mit der Situation der Person, der sie gerade großspurig Hilfe angeboten hätten, nicht zurechtkommen würden und man niemals, unter gar keinen Umständen auf diesen Satz zurückgreifen sollte oder darf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Aber
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, in 9 von 10 Fällen wird der Satz im Rahmen einer nichtverhandelbaren gesellschaftlichen Konvention dahingesagt. Das stimmt leider. Doch es gibt auch die Personen, die es ernst meinen. Tatsächlich zähle ich mich selbst dazu, weshalb ich ein wenig innerlich pikiert auf diese Aussage reagierte. Warum die Aussage so schlimm wäre und was man dann als Mensch, der es wirklich ernst meinen würde, stattdessen sagen solle, fragte ich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Du konfrontierst mich mit meiner Unzulänglichkeit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Gesprächspartnerin erwähnte einen Insta-Post, der die Situation ihrer Meinung nach perfekt beschreiben würde. Durch die Aussage, man solle sich melden, wenn man Hilfe brauchen würde, fände eine Verantwortungsverschiebung statt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Statt, dass sich der potenzielle Helfer/ die potenzielle Helferin aktiv Gedanken machen würde, welche Hilfe er/sie konkret anbieten könnte, gäbe sie nach dem lapidar ausgesprochenen Satz, den Ball zurück.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So würde sie die Person, die sich sowieso bereits in einer bescheidenen Situation befinden würde, gezwungen, sich selbst (noch einmal) ihre eigene Unzulänglichkeit vor Augen zu führen, um dann im nächsten Schritt, die Fehlerhaftigkeit auch noch einer anderen Person eingestehen zu müssen und als Kirsche auf der Torte des Unwohlseins, diesen Schmachgang mit der erneuten Bitte um Hilfe zu beenden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und damit nicht genug, meist würde die Hilfe danach sowieso abgelehnt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Helferdiskriminierung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Umschreibung fand ich drastisch und auch ein wenig gemein denen gegenüber, die wirklich helfen wollen. Ich erklärte, dass ich, wenn ich diesen Satz ausspräche, ihn auch so meinen würde und es mir durchaus bewusst sei, dass das bedeuten könne, dass ich nachts um 3:00 Uhr jemanden abholen muss, oder beim Umzug helfe, oder Kleidung ausbessere, oder einkaufen gehe, oder einen Brief verfasse oder, oder, oder. Ich gehe davon aus, dass die Person, die mir ihr Leid klagt, mich ein wenig kennt und weiß, dass sie auf mich zählen kann und was ich zu leisten bereit bin. Und wenn ich es nicht selbst leisten kann, dann kann ich ja gemeinsam mit der Person nach einem geeigneten Ansprechpartner suchen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihrer Meinung nach müsse eine Person, die wirklich helfen wollen würde, eine Art Angebotsportfolio erstellen, so dass die Erniedrigungsphase der Bittenden so kurz wie möglich gehalten werden könnte. Besser wäre es noch, wenn der Helfer/die Helferin ganz ungefragt und ohne Absprache wie ein Heinzelmännchen das Richtige tun würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sie da, in dem blauen Pulli...
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Teil meine ich nachvollziehen zu können, was sie meinte. Kann mir mal einer helfen? Dann kommt niemand. Man solle konkret sagen, was man braucht und konkret eine Person ansprechen, beispielsweise, wenn man in der Straßenbahn beim Heraustragen des Kinderwagens eine helfende Hand bräuchte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Straßenbahn und bei der sehr überschaubaren Aufgabe des 10-sekündigen Handreichens mag das funktionieren. Leider kann ich auch die Verbitterung, die aus der Erfahrung, dass der Hilfesatz meist den Sauerstoff nicht wert ist, den er zum Aussprechen verbraucht, nachvollziehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und die Bandbreite der Ignoranz ist so groß und so vielfältig und so bunt, dass man dabei nur staunen kann. Selbst wenn man konkret benennt, an welchem Tag für welche Aufgaben und für welche Zeitdauer man Hilfe benötigt, bringen es Personen fertig, ihre eigene Mutter oder Schwester, einfach weiterhin denen zu überlassen, die es ja sowieso 24/7 machen, weil sie leider Besuch haben, auf einen Wochenendtrip fahren, im Urlaub sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein Leid kannst Du dir sparen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und hier meinte meine Gesprächspartnerin, dass es das Beste wäre, dieser Tatsache ins Auge zu schauen, nur, um sich ein Leid zu ersparen. Es würde niemand helfen, die Menschen könnten mit anderen Menschen, die krank seien, die Pflege benötigen würden, nicht zurechtkommen, die Gesellschaft hätte keine Verwendung für diese Personen, die als lebendig gewordene Mahnmale von Krankheit und Zerfall zeugen würden und das würde sich auch nie ändern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und deswegen solle man aufhören, nach Hilfe zu fragen, da man sie sowieso nicht bekommen würde. Und die Enttäuschung darüber, dass man mit einem Satz abgespeist wurde, dessen Wahrheitsgehalt einem Wahlversprechen gleicht, würde die Belastung nur vergrößern und einen psychisch nur umso mehr belasten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Nachdenklich
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und weil mich die Gedanken nicht loslassen, habe ich sie aufgeschrieben. Ich kann die Sichtweise verstehen, leider auch sehr gut nachvollziehen und mit mittlerweile unzähligen Beispielen selbst belegen. Gleichermaßen will ich nicht glauben, dass es nur solche Personen gibt. Ich meine es ernst, wenn ich es anbiete und ich glaube, kein Einzelexemplar zu sein, zumindest hoffe ich es.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber auch Glaube und Hoffnung fallen häufig der Enttäuschung zum Opfer. Dann sieht man zwar klarer, aber ist verbitterte Desillusion wirklich das, was den Nettogehalt sozialer Beziehungen ausmachen sollte?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 06 Apr 2025 17:54:55 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/der-schlimmste-satz</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Berufsdiskriminierung</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/berufsdiskriminierung</link>
      <description>Ich liebe es, Pole Dance zu unterrichten. Für mich ist dieser Sport einzigartig. Er gibt mir viel und dies gebe ich gerne weiter. Dass diese Art des Tanzens und der Akrobatik (immer noch) nicht als Sport gesehen wird, ist mir klar. Dass die Ausübung dieser Sportart aber so weitreichende Konsequenzen hat, macht mich sprachlos.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Nur Indizien
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA187.jpeg" alt="Pole Dance"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich liebe es, Pole Dance zu unterrichten. Für mich ist dieser Sport einzigartig. Er gibt mir viel und dies gebe ich gerne weiter. Dass diese Art des Tanzens und der Akrobatik (immer noch) nicht als Sport gesehen wird, ist mir klar. Dass die Ausübung dieser Sportart aber so weitreichende Konsequenzen hat, macht mich sprachlos.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Werdegang
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Studium der Soziologie, Psychologie und Pädagogik habe ich 1999 abgeschlossen. Meine Tochter war gerade einmal 9 Monate alt. Die Prüfungsvorbereitungen, die Abschlussarbeit und letztlich die Prüfungen waren unter diesen Umständen nicht einfach. Im Februar 2000 begann ich, Jugendlich aus schwierigen Familienverhältnissen zu unterrichten, machte mich selbständig, spezialisierte mich später auf den Erwachsenenbereich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich hatte internationale Auftraggeber, war für verschiedene Universitäten ebenso tätig wie für Bildungsträger und eine nicht selten angefragte Vortragsrednerin.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sport ist noch okay
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Sport gehörte seit 2001 untrennbar zu meinem beruflichen Gesamtbild. Auch hier durchlief ich einige Ausbildungen und gab Kurse in Fitnessstudios. Die Klassiker: BBP, Body Pump, Stretching, Indoor Cycling.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Und dann kam Pole Dance
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            2011 entdeckte ich meine Leidenschaft für eine neue Sportart. Pole Dance. Akrobatik, Kraft, Körperbeherrschung, Grenzen überwinden, tanzen. Auch hier bildete ich mich weiter, eröffnete ein eigenes Studio, schrieb die Bücher „Poledance Passion“ und „Aerial Passion Trainerguide“. Zu Beginn war es schon im Sportbereich nicht einfach, den sportinteressierten Personen aufzuzeigen, dass in einem Studio Pole Dance UND Yoga UND Pilates UND vieles mehr angeboten werden kann, bzw. dass ein Sportstudio, in welchem Pole Dance unterrichtet wird, kein „Stripschuppen“ ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dieses Bemühen wurde in den vergangenen Jahren leichter, muss aber immer noch kontinuierlich verfolgt werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Parallele Entwicklungen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu Beginn gab es sie noch, die Auftraggeber aus dem Bildungsbereich, die schon vorher da waren, die immer hochzufrieden waren. Bis, ja, bis man immer mehr über mich in Bezug auf Pole Dance fand.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schwankungen im Auftragswesen sind in der Selbständigkeit normal. So machte ich mir zunächst nicht allzu viele Gedanken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dann kam Corona
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und der Schulungsbereich brach zusammen. Pandemiebedingt. Jetzt hieß es „überleben“.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Sportstudios geschlossen, Seminare untersagt. Keine Möglichkeit, dem Beruf so nachzugehen, wie man es sich eigentlich dachte, wie man es gewohnt war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Onlineumstellung an allen Fronten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Neue Normalität
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als man zur (neuen) Normalität zurückkehrte, blieben die Auftraggeber aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht meine Bemühungen, dort anzuknüpfen, wo man aufgehört hatte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lag es nun an meinen kritischen Fragen, die ich während der C-Zeit offen stellte? Liegt es an Pole Dance? Ich kann es nicht sagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Neues wagen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn das Alte nicht mehr lebt, muss man Neues beleben. Lehrermangel gäbe es. Quereinsteiger würden allerorts benötigt. Pädagogik habe ich studiert, unterrichten gehört seit je her zu meinen Tätigkeiten. Wenn ich auf meine Bewerbungen eine Antwort bekommen habe (in einem von 20 Fällen), dann hieß es, man hätte sich informiert und meine Arbeitseinstellung würde nicht zur ihrer pädagogischen Philosophie passen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann vielleicht Integrationshilfe für neue Mitbürger und Mitbürgerinnen. Das gleiche Procedere.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oder betriebliches Gesundheitsmanagement? Immerhin habe ich auch eine Ausbildung als medizinische Fitnesstrainerin. Nein!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Unbelegte Diskriminierung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so muss ich innerlich verbittert lächeln, wenn ich mitbekomme, wie manche Menschen sich gegen gefühlte Diskriminierung (falsches Pronomen) erfolgreich mit dem Zugeständnis von Schmerzensgeldern zur Wehr setzen, während mir seit 5 Jahren durch das Feedback der Gesellschaft mitgeteilt wird, dass eine Person, die die akrobatische Sportart Pole Dance unterrichtet, in keinem Falle kompetent sein kann, auch wenn sie es vorher war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           P.S.: Für Putzstellen habe ich mich noch nicht beworben. Vielleicht, weil ich Angst habe, dass man auch hier vorher nach Nadine Rebel im Netz sucht und dann von mir verlangt, als Nacktputze zu kommen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 29 Mar 2025 19:12:00 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Demokratie</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/demokratie</link>
      <description>Dieser Brief ging an einen ortsansässigen Politiker. VOR der Abstimmung. Er hat nichts bewirkt. Eine Antwort habe ich nicht erhalten. Das war mir vorher schon klar. Dennoch wollte ich es nicht unversucht lassen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Demokratie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA186.jpeg" alt="Demokratie mit Herz"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Brief ging an einen ortsansässigen Politiker. VOR der Abstimmung. Er hat nichts bewirkt. Eine Antwort habe ich nicht erhalten. Das war mir vorher schon klar. Dennoch wollte ich es nicht unversucht lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Fragen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe Fragen. Meine erste, nicht als Floskel zu verstehende Frage: Wie geht es Ihnen? Natürlich habe auch ich Ihre emotionale Reaktion zum Wahlausgang mitbekommen und kann diese sehr gut nachvollziehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch wenn der Ton und die Reaktion unter Umständen als nicht angemessen gesehen werden könnten, so bleibt das Gefühl, Opfer von Ungerechtigkeit geworden zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zynisch könnte ich nun sagen: „Willkommen im Club.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Entwicklungen der letzten Jahre (2020 bis heute) haben mein Vertrauen in Recht und Ordnung, in eine Demokratie, wie sie gelebt werden sollte und in die Politik erschüttert. Heute möchte ich sagen, sie ist (leider) nicht mehr vorhanden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dennoch stirbt die Hoffnung bekanntlich zuletzt, auch wenn ihr durch die aktuellen Geschehnisse weiterhin stark zugesetzt wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich möchte gerne wissen, wie sie Sie als Jurist, die aktuelle Sachlage beurteilen und weiß, dass Sie aufgrund von Diplomatie und Loyalität mir nicht offen antworten werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Betrachten wir zunächst die Fakten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wahlprogramme und Versprechen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Ampelkoalition wurde das Misstrauen ausgesprochen. Die Konflikte waren zu groß, man konnte keinen gemeinsamen Nenner mehr finden. Die Bürger und Bürgerinnen waren nicht zufrieden mit den Ergebnissen der Arbeit ihrer Vertreter und Vertreterinnen. Es wurden Neuwahlen angesetzt. Wahlen sind Mittel einer Demokratie, die den Willen und die Wünsche der Wähler und Wählerinnen abfragen. Die Mehrheit entscheidet. Das Ergebnis zeigt, wie die Wünsche des Volkes aussehen. In einer Demokratie hat man sich nach den Wünschen der Menschen, die ihre Vertreter wählen, zu richten. So war bisher mein Verständnis von Demokratie.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um den Wählern und Wählerinnen einen Einblick in den Umgang mit Problemstellungen zu geben, die das Volk belasten und die von den Regierungsvertretern angegangen werden sollen, werden Wahlprogramme aufgestellt. In diesen sagen die Parteien, wie sie gedenken, die Probleme zu lösen. Teilweise geben sie dabei auch Versprechen, was in jedem Fall passieren soll und was in keinem Fall passieren darf. Aufgrund dieser Aussagen entscheidet sich der Wähler/ die Wählerin für oder gegen die Wahl einer Partei. Richtig?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist an dieser Stelle vermutlich unnötig, eine Liste der Versprechen zu machen, die von Herrn Merz gegeben wurden. Sie kennen diese höchstwahrscheinlich besser als ich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Betrachten wir aber exemplarisch die „Schuldenbremse“. Wenn eine Person verspricht, dass an dieser festgehalten wird, um dieses Versprechen 24 Stunden nachdem ein Wahlsieg errungen wurde, der wiederum auch errungen wurde, weil die Wähler und Wählerinnen der Person, die das Versprechen abgab, damit ihr Vertrauen aussprachen, zu brechen und sich für das Gegenteil dessen, was man versprochen hat, zu erwärmen, wie nennt man das?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da Sie, werter Herr Dr. X, Jurist sind, begebe ich mich auf dünnes Eis, wenn ich den §108a des Strafgesetzbuches anführe, in dem es um Wählertäuschung geht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier lese ich: „(1) Wer durch Täuschung bewirkt, dass jemand bei der Stimmabgabe über den Inhalt seiner Erklärung irrt oder gegen seinen Willen nicht oder ungültig wählt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Der Versuch ist strafbar.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie ist es zu bewerten, wenn ich jemand wähle, weil er mir verspricht, dass er unter keinen Umständen etwas tun wird, um dann keine 24 Stunden später genau dies zu tun? Hat die Person dann nicht gegen ihren Willen ungültig gewählt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sarkastisch könnte man hier anführen, dass die Person ja dann die Geldstrafe aus dem neu geschaffenen Sondervermögen zahlen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Negierung der zweitgrößten Partei
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bleiben wir bei meinem – allem Anschein nach falschen oder überholten - Demokratieverständnis.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Sie als Vertreter und Vertreterinnen des Volkes repräsentieren die Meinung der Bürger und Bürgerinnen. Richtig? Sie legitimieren Ihre Rolle und Ihre Position dadurch, dass Sie sich an die Wünsche derer, die sie gewählt haben und mit Steuergeldern bezahlen, halten. Richtig?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man mag von der AFD halten, was man will. Auch das ist Zeichen einer Demokratie. Man muss (persönlich sage ich, man sollte) sie nicht wählen. Fakt bleibt aber, dass sie bis dato nicht verboten ist und nicht verboten werden konnte. Richtig? Das bedeutet, dass diese Partei gewählt werden darf und kann. Das bedeutet auch, dass diese Partei gemäß einer repräsentativen Demokratie einen Teil der Bevölkerung repräsentiert. 20% ist kein zu vernachlässigender Prozentsatz, wobei sich die Frage stellt, inwiefern gemäß dem Minderheitenschutz der Wählerwille – abgesehen von Prozenthürden – überhaupt vernachlässigt werden darf. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wie es sich anfühlt, wenn der Wählerwille mit Füßen getreten wird und man seiner Arbeit nicht mehr nachgehen kann und seine Aufgabe nicht mehr erfüllen darf, von der die Wähler wollten, dass man diese ausführt, wissen Sie ja nun selbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entweder, diese Partei beeinträchtigt die demokratische Grundordnung oder will diese beseitigen und ihr Verhalten dient dazu, den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, oder eben nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Trifft ersteres zu, kann die Partei verboten werden. Trifft es nicht zu, dann gebietet es der Anstand und auch der Respekt den Wählern und Wählerinnen gegenüber, die sich für diese Partei ausgesprochen haben, dass man mit ihr redet. Alles andere ist Mobbing par excellence.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und hier schließt sich eine Art Teufelskreis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn eine Partei verboten werden kann, weil sie die freiheitlich demokratische Grundordnung gefährdet und wir gerade erleben, wie Demokratie und Wahlergebnisse mit Füßen getreten, Versprechen gebrochen werden und das Gegenteil von dem gemacht wird, was ein Volk sich mittels Stimmabgabe in einer demokratischen Wahl wünscht, ist das nicht auch ein Ausdruck und Zeichen für zumindest die Beeinträchtigung der demokratischen Grundordnung?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und wenn dem so ist, ist es dann nicht die Pflicht aller – Ihre, meine und die aller Personen, die das so erkennen, sich auf Art. 20 des GG beziehen zu
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           müssen?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den auch in diesem Artikel ist zu lesen, dass die Staatsgewalt vom Volke ausgeht und dies mittels Wahlen geschieht. Die Gesetzgebung muss sich daranhalten. Und jeder, der versucht, diese Grundprinzipien auszuhebeln oder sich an ihnen vorbeimogeln zu wollen, muss zur Räson gebracht werden. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Der Artikel sagt, dass die Demokratie nicht gefährdet werden soll und man, sofern man Verhaltensweisen erkennt, die dazu dienen, genau dies zu tun, Widerstand leisten darf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn die Wählenden getäuscht werden, wenn die Wünsche des Volkes ignoriert werden, wenn das Gesetz geändert werden soll, damit es den Wünschen und Zielen der Handelnden passt, entspricht dies wirklich noch einer Demokratie? In meinem Verständnis nein, aber ich bin weder Politologin noch Juristin und mich würde Ihre kompetente Meinung zu diesen Tatsachen sehr interessieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe Angst. Zukunftsangst, die sich in vielen Ebenen und in Bezug auf viele Themen abspielt. Ich habe Angst, dass meine Kinder einen Krieg erleben müssen oder in diesem kämpfen müssen (auch wenn es nicht Ihre Partei war, so hieß es auch einmal „keine Waffen in Kriegsgebiete). 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich habe Angst, dass ich nicht mehr in der Lage sein werde, unseren Lebensunterhalt zu verdienen. Exemplarisch hierzu möchte ich nur die Verdreifachung der Heizkosten anführen. Und eine Besserung ist mit der CO2-Abgabe nicht in Sicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich habe Angst, dass der Wählerwille so lange nicht gehört wird, bis sich Teile der Wähler und Wählerinnen radikalisieren und falsche Mittel wählen, um sich endlich Gehör zu verschaffen. 
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Hier ziehe ich meine Fachgebiete heran und dieser Gedanke erscheint angesichts soziologischer und gruppenpsychologischer Aspekte nicht als zu weit hergeholt.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Das Volk ist belastet. Inflation, Nachwehen der Corona-Zeit (auch hier gebrochene Versprechen und viele Ängste und Befürchtungen, die lange in allen sozialen Medien als Verschwörungstheorien ein paar verkappter Spinner abgetan wurden und die sich nun nach und nach als Wahrheiten herausstellen), ein Berg von Schulden, der getoppt wird durch einen Anhäufung neuer Schulden eben auf diesen Berg, der mittels Steuerbelastungen abgetragen werden soll, während denen, die es tragen, abtragen und ertragen sollen, langsam die Luft zum Atmen ausgeht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie kann das alles sein? Wie kann ein Bundestag, den das Volk so nicht mehr haben möchte, überhaupt noch etwas so Eklatantes und Weitgreifendes in Angriff nehmen und sich über alle demokratischen Prinzipien hinwegsetzen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie, Herr Dr. X sagten zur Ihrer Politikerkollegin, als die Emotion sich ihren Weg bahnte, sie wäre keine Demokratin. Sind Sie ein Demokrat?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie weit die Beschlüsse von der Realität entfernt sind, möchte ich Ihnen an einem abschließenden Beispiel nochmals verdeutlichen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die angedachte Erhöhung des Mindestlohns klingt für diejenigen, die ihn beziehen, zunächst einmal gut. Die Frage, wie dieser in den oben beschriebenen Zeiten erwirtschaftet werden soll, während man immer weniger verdient und immer mehr zahlen muss, wird nicht beantwortet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und die Konsequenz fehlt. Wir pflegen meine Schwiegermutter zu Hause. Sie hat Parkinson und Demenz und Pflegestufe 4.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dass diese Betreuung nicht mit 3 bis 4 Stunden pro Tag erledigt ist, muss ich Ihnen nicht erklären. 
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Aber nehmen wir einfach mal an, 4 Stunden pro Tag würden reichen. Es ist eine Arbeit, die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           jeden
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tag gemacht werden muss. 
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Es fallen also pro Monat zwischen 112 und 124 Arbeitsstunden an.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Hypothetisch, denn wir wissen beide, dass es weitaus mehr Stunden sind).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Monatsentgelt müsste bei einem Mindeststundenlohn von derzeit 12,82€ also zwischen 1435,84€ und 1589,68 € liegen und mit der Einführung des Mindestlohns von 15€ dann zwischen 1680 und 1860 €.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In dieser Pflegestufe bekommen die pflegenden Angehörigen aber seit 2025 800€. Rechnen wir den Stundenlohn aus. Dieser liegt zwischen 6,45 und 7,14€
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn eine Person, die Zeitungen in Briefkästen steckt, Teller wäscht oder Schrauben in Tüten verpackt, einen Anspruch auf 12,82€ hat und in Zukunft einen Anspruch auf 15,00€ haben soll, wie nennen sie dann den Stundenlohn, den Personen bekommen, die sich um das Wohlergehen eines Menschen kümmern, mit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           allem
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , was dazugehört?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Meine Fragen zusammengefasst:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sehen Sie Deutschland als lebendige, gesunde und repräsentative Demokratie?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn ja, warum, wenn nein, warum nicht?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Werden Sie als Jurist die offensichtliche Wählertäuschung verfolgen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was tun sie, um den Wählern und Wählerinnen das Vertrauen in die Politik zu ermöglichen oder zurückzugeben?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Erklären Sie mir bitte, wie der steuerzahlende Bürger und die steuerzahlende Bürgerin mit den Belastungen umgehen kann und in Zukunft umgehen soll.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 21 Mar 2025 09:45:06 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/demokratie</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Revue 2024</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/revue-2024</link>
      <description>Die Revue ist eine Kunstform. Sie verbindet Gesang, Tanz und Dialoge zu einer Einheit. Am Ende eines Jahres lässt man dasselbe revuepassieren. Ja, es wurde gesungen (meist in der Kirche und hier geht meine Stimme – Gott sei Dank! – unter), getanzt und es wurden Dialoge geführt. Eine Revue, die den Akteur und das Publikum mit Freude erfüllt, war es nicht.

Rein faktisch betrachtet ist ein Jahr eine durch den Kalender vorgegebene abgeschlossene Einheit. Dieses Jahr ist das Ende des Jahres mit einer großen inständigen Hoffnung verbunden, dass das nächste Jahr besser wird.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Revue 2024
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA185.jpeg" alt="Revue 2024"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Revue ist eine Kunstform. Sie verbindet Gesang, Tanz und Dialoge zu einer Einheit. Am Ende eines Jahres lässt man dasselbe revuepassieren. Ja, es wurde gesungen (meist in der Kirche und hier geht meine Stimme – Gott sei Dank! – unter), getanzt und es wurden Dialoge geführt. Eine Revue, die den Akteur und das Publikum mit Freude erfüllt, war es nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Rein faktisch betrachtet ist ein Jahr eine durch den Kalender vorgegebene abgeschlossene Einheit. Dieses Jahr ist das Ende des Jahres mit einer großen inständigen Hoffnung verbunden, dass das nächste Jahr besser wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Psychische Schwindsucht
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Jahr war geprägt vom Gefühl des Verschwindens. Soziales Leben? Fehlanzeige.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Das tun können, was ich gelernt und studiert habe? Fehlanzeige.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ein Aufwärtstrend der Mut macht? Fehlanzeige.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Konsequenzen tragen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich liebe mein Studio und die Sportarten, die dort angeboten werden. Pole Dance gehört untrennbar dazu. Leider führt die Ausübung dieser Sportart dazu, dass damit der Bereich der Schulungen, der Beratung und der Seminare getötet wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wir haben uns umfassend über sie informiert, wünschen Ihnen weiterhin alles Gute und teilen Ihnen mit, dass ein Einsatz für uns nicht in Frage kommt.“ – Wunderbar unverfänglich, nichts, was man Greifen kann und dennoch deutlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben meiner Tätigkeit als Trainerin für Pole Dance könnte es auch meine kritische Positionierung sein, die ich mit der C-Zeit eingenommen habe, die zu vielen Fragen führte, die ich in zahlreichen offenen Briefen und Blogbeiträgen gestellt habe. Diese Haltung hat während der Pandemie-Zeit schon zu Anfeindungen, Bedrohungen, Drohanrufen und Angriffen geführt (unter anderem ein Einbruchsversuch im Studio) und mich in die – vermeintlich selbstgewählte – Ecke der „Querdeppen“ gestellt. Natürlich will mit Querdeppen niemand etwas zu tun haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass die Fragen unbeantwortet blieben, dass ich auch hier keinerlei Feedback bekam und dass meine Blogbeiträge gerne veröffentlicht wurden, solange ich diese hergeschenkt habe, versteht sich dabei von selbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Veröffentlichung der Beiträge auf verschiedenen Plattformen hat die Plattformbetreiber allerdings nicht davon abgehalten, am Ende jedes Artikels um Spenden für die Seite zu bitten. Ob Spenden kommen und in welcher Höhe, kann ich natürlich nicht sagen, dass diejenigen, die mit Beiträgen die Seiten überhaupt erst ermöglichen, allerdings keinen Cent bekommen, das weiß ich aus eigener Erfahrung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dankbar undankbar
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und für derartige Rückmeldung muss ich dankbar sein, denn in den allermeisten Fällen wird man schlichtweg ignoriert. Kommunikation wird verweigert. Man ist schlicht nicht existent.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese egozentrische Sichtweise, die sich wie ein Parasit einnistet, birgt die Gefahr, die wirklich wichtigen Dinge in den Hintergrund zu schubsen: Wir sind gesund geblieben, wir haben jeden Tag die Kraftreserven zusammengekratzt und jeden Tag überstanden. 365-mal.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wir haben zu essen und ein Dach über dem Kopf, Trinkwasser, wenn man den Hahn aufmacht und Kleidung. Das ist mehr als viele andere Menschen haben. Man muss, man darf, man sollte dankbar dafür sein. Das stimmt. Bin ich auch. Schlimmer geht’s immer, nur ob ich dann noch mitgehen könnte, weiß ich am Ende dieses Jahres nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Es reicht nicht
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Jahr hat mir gezeigt, dass egal, was ich tue, es nicht ausreichend ist. Verlässlichkeit, gute Ausbildung, Loyalität, Ehrlichkeit, Fairness, gute Leistung, Kompetenz, Service, Fleiß, Tatkraft, unermüdliches Weitermachen. Reicht nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bilanz am Ende ist ernüchternd. (Hoffentlich ist genug Alkohol vorhanden).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin müde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Plattitüden
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Du musst an dich glauben, dann wird alles gut.“ – „Am Ende wird alles gut, und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende.“ – „Vertrau Dir, der Rest kommt von allein.“ – „Du wirst eben gerade woanders gebraucht.“ – „Es kommen auch wieder bessere Zeiten.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lieb gemeint und in vielen Dingen bestimmt auch richtig. Doch was nutzt es dem Verdurstenden, wenn er weiß, dass in 3 Monaten auch bessere Zeiten kommen, wenn er jetzt am Verdursten ist?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Geschenkt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was könnte ich noch anbieten? Diese Frage begleitete mich das ganze Jahr auf der Suche nach alternativen Einsatzmöglichkeiten. Zuhören, Seelsorge, Coaching, pädagogische Unterstützung, Freizeitgestaltung für ältere Menschen, betriebliches Gesundheitsmanagement, Texte und Beiträge, Tutorials, und vieles mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oh ja gerne. Ehrenamtlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschenkt würde man die Leistungen schon nehmen, jeder Preis, den man dafür zahlen müsste, ist zu hoch, dann werden die Leistungen als verzichtbar erachtet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So bleibt mir als Jahresrückblick, zu sagen, dass es ein beschissenes Jahr war, geprägt von den Erfahrungen, dass das, was ich bin und was ich leiste, nicht gebraucht, nicht gewollt oder nicht ausreichend ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Absage erteilt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hinzu kamen die Vorgehensweisen einiger Mitmenschen, die ich nicht nachvollziehen kann. Da waren die Personen, die mutwillig oder unabsichtlich mit den Geduldsfäden Bungee-Jumping betreiben, ohne Skrupel über die Zeit anderer bestimmen, die Menschen, die verbindlich Leistungen buchen, nur um diese dann (doch) nicht in Anspruch zu nehmen. Meint man, als Unternehmerin auf der „sicheren“ Seite zu sein (verbindliche Buchung, AGB etc.), wird man schnell mittels Beleidigungen und Androhungen schlechter Bewertungen eines Besseren belehrt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Indizien sprechen in einigen Bereichen dafür, dass es mit Kalkül veranstaltet wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich kann es weder greifen noch begreifen. Handfest, ehrenwert, verlässlich ist nichts. Und was mich das Jahr gelehrt hat: Niemand hat ein Problem damit, nur ich.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Und wenn es mein Problem ist, dann darf ich es auch behalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Spielball der Verantwortungsverschiebung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Handfest hingegen waren die Teuerungen in allen Bereichen, die man auch noch zu stemmen versucht. Exemplarisch soll hier nur die Verdreifachung der Heizkosten für das Studio genannt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während diejenigen, die diese Dinge beschließen, die schmerzhaften Auswirkungen in den seltensten Fällen selbst zu spüren bekommen, lassen einen die Sorgen nicht mehr schlafen und Aufgeben scheint eine willkommene Fluchttür zu werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lektionen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
               
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nimm‘ dich selbst nicht so wichtig, Du bist es nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du kannst nichts ausrichten, bist macht- und hilflos und ohnmächtig.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verstanden. Danke.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Gute Besserung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich die Worte, die ich 2024 am häufigsten gebraucht habe, aufschreibe, dann sind es diese! Kaum jemand, der nicht immer und immer wieder durch verschiedenste Krankheiten, Infekte und schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen gebeutelt wurde. Das haben wir im Studio zu spüren bekommen. Im Studio führt es dazu, dass die Einnahmen schwinden, im privaten Umfeld versucht man mit seiner Gesundheit die gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Familie und Freunden aufzufangen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn es anderen schlecht geht, ist man für sie da. Selbstverständlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Augen zu verschließen oder sich mit einem „Das kann ich nicht.“ – oder „Dafür habe ich keine Zeit.“ – aus der Affäre zu ziehen, kam nicht in Frage und kommt nicht in Frage.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Was tun?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Etwas tun, trotzdem oder gerade deswegen, war demnach 2024 auch der einzige Ausweg, der blieb. Wenn die Gesellschaft einen nicht braucht, dann bleibt nur noch das häusliche Umfeld. Teils als Ablenkungsmanöver, teils als Ventil, teils als Manöver, ohne Mittel sichtbare Ergebnisse zu schaffen, wenn man sich mehr und mehr als unsichtbar erachtet, habe ich alles gemacht, was ich machen konnte oder noch nie gemacht hatte: Fliesen legen, Fassaden streichen, Möbel überarbeiten und vieles mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch diese Umtriebigkeit stieß nicht immer auf Gegenliebe und Verständnis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Anker und Fels in der Brandung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die schwindenden psychischen und physischen Kraftressourcen konnten allein und einzig (was das Berufliche betrifft) im Studio wieder aufgefüllt werden. Jeden Tag so viel, dass der nächste Tag durchzustehen war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Rückmeldungen derer, denen es wirklich gefällt, waren Balsam auf den Wunden der Seele, habe das Ausbluten gestoppt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und auch wenn ich für das Ausleben meiner sportlichen Leidenschaften einen hohen Preis bezahle, da man mich in allen anderen Bereichen als inkompetent und ungeeignet betrachtet, werde ich diesen Bereich nicht aufgeben, solange ich kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Unter jedem Dach ein Ach
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Lektion, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen, scheine ich dennoch nicht ganz verinnerlicht zu haben, sonst würde ich nicht alles aufschreiben.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Zu meinen, anderen würde es besser gehen, nur weil diese ihr Weh‘ und Ach nicht zu Papier bringen, ist Frevel. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wollen wir alle irgendwie durchhalten, wie genau, kann ich nicht sagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 31 Dec 2024 11:08:20 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Taten statt Worte</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/taten-statt-worte</link>
      <description>„Nicht große Worte bestimmen das Leben, sondern kleine Taten.“ - Freigericht, Ansgar Simon. 
Inklusion auf dem Papier ist eine gute Sache. Inklusion im Alltag zeigt ein anderes Bild. Oftmals hat diese kein Gesicht und ihre Notwendigkeit wird nicht wahrgenommen. Eine subjektive Betrachtung und eine ebenso subjektive Meinung.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Taten statt Worte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA184.jpeg" alt="Integration und Inklusion - persönliche Gedanken"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.zitate.de/autor/freigericht,+ansgar+simon" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           „Nicht große Worte bestimmen das Leben, sondern kleine Taten.“ - Freigericht, Ansgar Simon
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inklusion auf dem Papier ist eine gute Sache. Inklusion im Alltag zeigt ein anderes Bild. Oftmals hat diese kein Gesicht und ihre Notwendigkeit wird nicht wahrgenommen. Eine subjektive Betrachtung und eine ebenso subjektive Meinung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Fokus ändert sich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erst wenn man selbst betroffen ist, kann man sich in die Lage anderer Menschen hineinversetzen. Jeder Versuch, dies im Vorfeld zu tun, ist rühmlich, scheitert aber meist, weil Vorstellen nicht mit Erleben gleichgesetzt werden kann. Dies ist eine Tatsache, die entschuldigend für das Verhalten und die Mankos im Umgang mit Menschen, die ein bisschen „anders“ sind, vorgebracht werden kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inklusion
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Folgt man den
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.stmas.bayern.de/inklusion/begriff/index.php" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Erklärungen des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , zeigt sich, dass der Begriff „Inklusion“ hier nur auf Menschen mit einer Behinderung angewendet wird. Inklusion wird heute oft auch im Zusammenhang mit Menschen aller Besonderheiten verwendet, die nicht in das „übliche“ Schema passen und besondere Bedürfnisse haben, wenn es um gesellschaftliche Teilhabe, Respekt und Anerkennung geht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das STMAS schreibt: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Inklusion ist mehr als Integration. Die zentrale Idee der Inklusion ist, dass Menschen mit und ohne Behinderung von Anfang an gemeinsam in allen Lebensbereichen selbstbestimmt leben und zusammenleben. Ob beim Einkaufen, am Arbeitsplatz, in der Schule, auf Veranstaltungen, in Vereinen oder im Kreis der Familie: Jeder wird von der Gesellschaft so akzeptiert, wie er ist, und kann ein Leben ohne Barrieren führen. Inklusion heißt, dass Menschen mit Behinderung ihr Leben nicht mehr an vorhandene Strukturen anpassen müssen. Vielmehr ist die Gesellschaft aufgerufen, Strukturen zu schaffen, die es jedem Menschen – auch den Menschen mit Behinderung – ermöglichen, von Anfang an ein wertvoller Teil der Gesellschaft zu sein. Integration erfordert, dass sich der Mensch mit Behinderung weitgehend den vorhandenen Gegebenheiten anpasst. Inklusion geht weiter: Menschen mit Behinderung können von Anfang an am sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben teilhaben. Und zwar: Selbstbestimmt, gleichberechtigt und uneingeschränkt.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inklusion mehr als Integration
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bleibe am Begriff „zentrale Idee“ hängen. Der Alltag zeigt, dass dieser Begriff das Leben exakt beschreibt: In vielen Fällen ist es leider nicht mehr als eine zentrale Idee.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obwohl das Thema „Inklusion“ alles andere als neu ist, sind viele Menschen von Selbstbestimmung weit entfernt, daran kann auch ein Gesetz nichts ändern, welches den Menschen die Selbstbestimmung auf dem Papier zusichert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielmehr stellt sich die Frage, ob nicht die Notwendigkeit eines Gesetzes schon ein Widerspruch zur souveränen Selbstbestimmung darstellt. Wenn ich erst ein Gesetz benötige, welches mir meine Rechte zusichert, dann haben wir in der Gesellschaft alle noch viel zu tun.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allerdings entspricht dies dem normalen Verlauf des soziologisch untersuchten gesellschaftlichen Wandels. Erst kommt der Normenwandel (Gesetze), danach folgt (hoffentlich) der Wertewandel (Einstellung der Menschen).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Naive Illusionen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manche Behinderungen verhindern eine Selbstbestimmung. Ein Leben ohne Barrieren ist unmöglich. Dazu muss man noch nicht einmal eine Behinderung haben. Jeder von uns wurde schon mit Barrieren konfrontiert. Einige konnte man selbst überwinden, anderen konnten gemeinsam überwunden werden, einige bestehen fort (wenn auch nur in den Gedanken und Köpfen, aber diese bestimmen das Handeln und die Einstellung vieler Menschen).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Mensch, der nicht die Kraft hat, beispielsweise seinen Rollstuhl selbst zu bewegen, ist in seiner Selbstbestimmtheit eingeschränkt. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er benötigt Hilfe. Er benötigt andere Menschen, die ihn sehen, die sich Zeit nehmen, die sich mit ihm auseinandersetzen, die in der Hilfe keine Hilfe, sondern einen Teil einer Teamarbeit sehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besondere Aufmerksamkeit widerspricht der Normalität
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Überall, wo auf besondere Umstände explizit hingewiesen werden muss, wird der Beweis erbracht, dass weder Integration noch Inklusion abgeschlossen sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meiner Meinung nach betrifft dies alle Bereiche. Wer auf seine Sexualität und die besonderen Begleiterscheinungen des eigenen Selbstbildes hinweisen muss, damit er gesehen, akzeptiert und integriert oder inkludiert wird oder werden kann, der stellt damit fest, dass er/sie/es etwas Besonderes ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer auf die Besonderheit seines Glaubens hinweisen muss, damit er weiter glauben darf und kann, der zeigt, dass wir alle nicht frei in unserer Religion sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer auf eine Gehbehinderung und die damit verbundenen Hürden hinweisen muss, macht deutlich, dass Hürden existieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer anderen Menschen einen Vorwurf macht, weil diese ihn/sie/es in ihrer Besonderheit nicht sofort erkennen, statt einen freundlichen Hinweis zu geben, wie es besser funktionieren könnte, der überhöht sich und erniedrigt die, die in den Augen der zu integrierenden Person einen Fehler gemacht haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer von der Mehrheit der Gesellschaft immanent oder explizit verlangt, dass diese sich ändern möge, damit es der eigenen Persönlichkeit gut geht, integriert sich nicht und inkludiert sich nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Feststellung der Besonderheit führt die Idee der Inklusion teilweise ad absurdum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch sie ist notwendig, vor allem, denn die Gesellschaft beginnt erst, den Weg gemeinsam zu gehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inklusion und Integration sind keine Einbahnstraßen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gemeinsam bedeutet, dass man sich gemein macht, sich als Teil des Ganzen sieht, nicht besser, nicht schlechter und nicht besonderer als jeder andere Teil des Ganzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer ständig eine besondere Behandlung verlangt, oftmals beleidigt reagiert, wenn er/sie/es nicht bekommt, was er/sie/es meint wollen zu dürfen, der macht sich selbst zur Diva.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und der Umgang mit Diven mag spannend sein, normal ist er nicht und die anstrengende Komponente im Umgang mit Diven führt häufig auch dazu, dass man den längerfristigen Kontakt zu meiden beginnt, einfach nur, weil man selbst keine Kraftressourcen mehr übrighat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so geht der Schuss aus der Glitzerkanone nach hinten los.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beispiel Rollstuhl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit geraumer Zeit erfahren wir in der Familie selbst, was es im Alltag bedeutet, einen Rollstuhl zu schieben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und erst, wenn man selbst in der Situation steckt, stellt man fest, wie weit wir alle in unseren Taten von wahrhafter Inklusion entfernt sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Überall abgesenkte Bordsteinkanten? Fehlanzeige.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufzüge vorhanden, so dass man mit der betroffenen Person alles erreichen kann? Fehlanzeige
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Barrierefreie Toiletten? Fehlanzeige.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Türen überall breit genug? Fehlanzeige.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Plätze in Restaurants, die eine Teilhabe von rollstuhlfahrenden Personen ermöglichen? Fehlanzeige.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Sensibilität im Umgang mit Menschen mit einer Behinderung wurde allerdings schon vor Jahren erhöht. Und das ist gut so.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch die Worte reichen nicht, es müssen Taten folgen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn die baulichen Veränderungen nun einmal nicht überall möglich sind, so kommt es wieder auf den einzelnen Menschen an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Menschen, die ihre Augen öffnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Menschen, die begreifen, dass jeder andere Mensch dazugehört.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Menschen, die einen nicht spüren lassen, dass der Mensch im Rollstuhl eine Belastung ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Menschen, die einfach fragen, ob sie sich einbringen können. Selbst wenn die Antwort dann „nein - Danke!“ lauten sollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Würde sollte keine Holschuld sein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielfach bekommt man den gut gemeinten Ratschlag zu hören, dass dies normal sei. Man dürfe nicht Hilfe erwarten, man müsse um Hilfe bitten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Erwartungshaltung, dass jemand selbständig zur Seite rückt, wenn er/sie/es merkt, dass er einer anderen Person im Weg steht, wäre falsch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stimmt. Wenn ich irgendwo durch möchte, so sage ich: „Entschuldigung, kann ich bitte durch?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wieder kommt es auf das Gesamtbild an. Mal muss man um Hilfe bitten, mal erkennt eine andere Person selbst, dass sie im Weg steht und macht Platz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer allerdings den ganzen Tag darauf angewiesen ist, zu betteln, dessen Würde bekommt einen Knacks.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Könnten Sie mit anpacken? - Bitte warten Sie einen Moment, bei uns dauert es länger.“ - „Stört der Rollstuhl hier?“ - „Tut mir leid, wir können nicht schneller.“ Usw.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man gewöhnt sich daran. Woran ich mich nicht gewöhnen kann, ist der Ton, der Umgang und die Demütigungen, die in den meisten Fällen unbewusst erfolgen, was für mich die Sache noch schlimmer macht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Immer wieder stelle ich fest, dass mit der Person im Rollstuhl gar nicht mehr gesprochen wird. Kommunikation findet mit der Person statt, die den Rollstuhl schiebt, denn nur diese befindet sich - im wahrsten Sinne des Wortes - auf Augenhöhe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Person im Rollstuhl kann offensichtlich nicht (mehr) selbst gehen. Der Rückschluss, dass diese auch nicht mehr selbst hören und nicht mehr selbst denken und nicht mehr selbst Wünsche und Bedürfnisse äußern kann, ist falsch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kommunikation über den Kopf des Menschen mit Behinderung hinweg ist ein Widerspruch zur gewünschten Selbstbestimmung und zur angestrebten Normalität.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, ob die Kommunikation wohlwollend oder abwertend ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Stell sie doch einfach hier ab.“ - „Oh je, ihr geht es wohl nicht so gut.“ - „Kann ich ihr was bringen?“ - „Das ist aber schön, dass Du sie herbringst.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liebe Worte, die auch direkt an die Person gerichtet werden könnten, wenn man bereit ist, sich auf Augenhöhe zu begegnen, was in diesem Fall wortwörtlich bedeutet, sich zur betroffenen Person zu neigen, sich ihr zuzuwenden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ist es für dich in Ordnung, wenn Du mit dem Rollstuhl hier stehst?“ - „Geht es dir nicht so gut?“ - „Kann ich dir was bringen?“ - „Schön, dass du da bist.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch die Kommunikation über Dritte, über den Kopf der Person hinweg, macht man ihr immer und immer wieder deutlich, dass sie nicht dazugehört, dass es anstrengend ist, mit ihr umzugehen, dass man damit nur bedingt umgehen kann, dass sie einen Störfaktor darstellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das beginnt bereits im Umgang mit Kindern, in der Kommunikation mit Menschen, von denen man erwartet, dass sie einen nicht verstehen. Statt zu versuchen, den direkten Draht aufzubauen, wendet man sich ohne Umweg direkt an die betreuenden Personen oder beginnt, lauter zu sprechen, bedient sich falscher Grammatik („Du gehen hier, okayyyy?“). Was soll das?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inklusion, Integration und ein würdevoller Umgang miteinander sehen anders aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorauseilender Gehorsam
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei meinen es die meisten Menschen gut, wenn sie sich so verhalten. Sie sind sich unsicher, sie fürchten Fehler zu machen, sie wissen mittlerweile, dass diese sie unter Umständen teuer zu stehen kommen können. Und wo Gefahr besteht, dass man die Würde eines Menschen verletzt, wenn man ihn falsch anredet, geht man eben dazu über, gar nicht mehr mit dem Menschen zu reden.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Nun besteht die Gefahr, auf der anderen Seite vom Pferd herunterzufallen, jedes Wort auf die Goldwaage zu legen und die Person permanent wie ein rohes Ei zu behandeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manche Personen scheinen darauf auch großen Wert zu legen, aber bestimmt nicht alle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich denke, der Weg zur unverkrampften Inklusion aller Menschen ist noch lang. Ich bitte um Verständnis, wenn ich selbst viele Fehler gemacht habe und weiterhin machen werde. Dass ich mir hier Gedanken mache, bedeutet nicht, dass ich es besser kann. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Persönlich denke ich allerdings, wenn ich aus jeder Situation etwas Besonderes machen muss und Menschen, die eigentlich ein Teil des Ganzen sein wollen, permanent gewollt oder ungewollt in den Mittelpunkt stelle, dränge ich damit in Konsequenz auch die anderen an den Rand.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber waren wir uns nicht schon einmal einig darüber, dass niemand an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden sollte, weil dort niemand stehen will?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 29 Jul 2024 09:09:23 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Mut zur Miss</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/mut-zur-miss</link>
      <description>Herzlichen Glückwunsch an die frisch gewählte Miss Germany und ein aufrichtiges herzliches Beileid gleichermaßen. Die Dame wurde im Rahmen der Veranstaltung zur schönsten Frau Deutschlands gewählt. Und jetzt wird sie mit Hass und Hetze überzogen. 

Man muss den Mut haben, sich von einer Jury in Bezug auf die Schönheit bewerten zu lassen. Jetzt muss man auch noch den Mut haben, sich aufgrund des Ergebnisses beschimpfen zu lassen.</description>
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  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mut zur Miss
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Herzlichen Glückwunsch an die frisch gewählte Miss Germany und ein aufrichtiges herzliches Beileid gleichermaßen. Die Dame wurde im Rahmen der Veranstaltung zur schönsten Frau Deutschlands gewählt. Und jetzt wird sie mit Hass und Hetze überzogen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man muss den Mut haben, sich von einer Jury in Bezug auf die Schönheit bewerten zu lassen. Jetzt muss man auch noch den Mut haben, sich aufgrund des Ergebnisses beschimpfen zu lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer hat das Recht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grundsätzlich stellt sich die Frage, wer das Recht hat, etwas so Subjektives wie Schönheit zu bewerten. Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Es gibt wohl ein paar oberflächliche Kategorien, die Schönheit definieren. Aber wir alle wissen, dass diese wahre Schönheit nicht erfassen können. Jedes Elternteil empfindet sein Kind als das Schönste, jeder Mensch seinen Partner (m, w, d) als den Schönsten. Das ist gut so. Diese subjektive Einschätzung ist keine Bewertung mehr, sondern eine Wertschätzung. Jeder weiß, wie einzigartig, wie wertvoll, wie unersetzlich sein Kind, sein Partner ist. Und in dieser Einzigartigkeit, in dieser Unersetzlichkeit liegt die Schönheit, die der liebende Mensch sieht und die für ihn wahr ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da können tausend Andere anderer Meinung sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bevor man sich also über ein Ergebnis streitet, was Geschmackssache und somit unstrittig ist, könnte man Formate, die die Schönheit von Menschen bewerten, kritisch betrachten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Überholter Miss-Begriff
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die kluge Miss Marple war eine Miss. Miss als Zeichen, dass sie unverheiratet war. Nicht mehr und nicht weniger.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kann man in einer Zeit, in der es unter Strafe gestellt wird, von 2 biologischen Geschlechtern zu sprechen, den Begriff „Miss“ überhaupt noch verwenden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stellt nicht die Verwendung bereits eine immanente Abwertung aller anderen Lebensformen dar? Was bedeutet „Miss“ überhaupt und warum hat man den Namen nicht geändert, denn das Konzept ist bei weitem nicht so überholt wie es der Name der Veranstaltung vermuten lässt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute geht es nicht mehr darum, die schönste unverheiratete Frau mit einem Wert zu versehen und somit ein Ideal zu kreieren, dem man hinterhereifern muss. Heute geht es vielmehr um einen Blick hinter die Fassade der Äußerlichkeiten. Ich finde, das sollte sich im Namen zeigen, denn man erwartet es nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es geht nicht nur um Äußerlichkeiten, es geht um eine Mission, wie der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://missgermany.com/"&gt;&#xD;
      
           Veranstalter
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            selbst schreibt:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wir suchen Frauen, die Verantwortung übernehmen und als Vorbild fungieren und damit eine weltoffene und moderne Gesellschaft prägen. Wir glauben an das Potenzial, das in dir steckt – deshalb nutze jetzt die Chance und bewirb dich für die neue MISS GERMANY AWARDS Staffel 2023/24. Du willst mit anderen tollen Frauen auf der Bühne stehen und die Chance auf den MISS GERMANY AWARD haben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann bewirb dich jetzt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           #BePartOfTheMovement“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich war überrascht. Auch in meinem Kopf hatte sich die Vorstellung eingebrannt, dass es hier eher um Oberflächlichkeiten, Maße, die ideale Körbchengröße, eine schlanke Taille, Faltenlosigkeit und Verfügbarkeit (weil unverheiratet) gehen würde. Zumindest war es das, was ich mit Formaten wie Misswahlen oder GNTM bisher verbunden hatte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Leben dahinter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verantwortung und Weltoffenheit wird einem heute also durch einen Miss-Titel zugeschrieben. Bisher hätte ich eher irgendwelche Verdienstauszeichnungen, Ehrenwürden, Medaillen oder Honorationen damit verbunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun gut, wieder was gelernt. Im letzten Buch „the forbidden notebook“, welches ich gehört habe sagte einer der Protagonisten, dass die Menschen, die anerkennen, dass die Welt heute eine andere sei als die, in die sie gestern hineingewachsen wären und für die sie sozialisiert worden seien, lebendig bleiben würden und dass die, die das nicht sehen wollen würden, im Grunde schon tot wären.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich kann persönlich nicht alles gut finden, was gerade läuft und die Liste der Dinge, die ich nicht anerkennen will, weil sie meinem moralischen Kompass entgegenlaufen, ist lang.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch ich sehe auch die Veränderungen, die Mut machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass heute nicht mehr nur äußerliche Schönheit, sondern das Leben dahinter eine Rolle spielt, gehört für mich dazu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ich sehe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich sehe eine Frau (das darf ich sagen, oder? Also immerhin schreibt der Veranstalter auch „Frauen“), die lacht, die keine 20 mehr ist, die strahlt. Ich sehe Ecken und Kanten, die kleinen Abzeichen, die das Leben selbst verliehen hat. Ich sehe Unverwechselbarkeiten. Ich sehe eine schöne Frau.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Insofern: Herzlichen Glückwunsch!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob Apameh Schönauer die schönste Frau Deutschlands ist, ist für mich nicht wichtig. Sie hat sich einer Jury gestellt, die Jury hat gewertet. Das Ergebnis wird der Öffentlichkeit präsentiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist mir auch egal, ob die Dame schon im Vorfeld Kontakt zur Jury hatte und welche sonstigen vermuteten Mauscheleien es gegeben haben mag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das hat mich noch nie interessiert, so wie mich bisher - das gebe ich zu - auch Misswahlen noch nie interessiert haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           GNTM habe ich manchmal angesehen, wie auch andere Formate, deren Hochwertigkeit man bezweifeln kann. Gesellschaftlich anerkannte Form von Feierabend-Lästereien gepaart mit Voyeurismus. Nicht schön, aber existent.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hass sagt mehr über den Sender als über den Empfänger aus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erschreckt und schockiert hat mich nicht das Ergebnis. Entsetzt war ich nur über den Hass und die Häme im Nachgang der Veranstaltung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beleidigungen, Niederträchtigkeiten und Geschmacklosigkeiten am laufenden Band.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht sollte man daraus das nächste TV-Format generieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Miss und Mister Hass.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es haben sich viele zur Verfügung gestellt und wirklich beeindruckende Leistungen dargeboten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und je öfter ich diese Beschimpfungen las, umso mehr wuchs meine Sympathie mit der Gewinnerin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich denke zwar, dass sie diese Ausmaße der Reaktionen nicht erwartet hätte, doch wenn man davon ausgeht, dass im Format der Miss-Wahlen heute auch Mut und Courage, Selbstvertrauen und Souveränität ausgezeichnet werden, dann hat sie den Titel wohl nach den Reaktionen umso mehr verdient.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Würde
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Würde eines Menschen bemisst sich darin, inwieweit er in der Lage ist, anderen Menschen mit Würde zu begegnen. Dieser Satz ist nicht von mir. Leider. Wer ihn gesagt hat, weiß ich nicht. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele derer, die mit dem Begriff „Würde“ wie mit Ramschware im Schlussverkauf umgehen, zeigen, dass sie nicht in der Lage sind, anderen Menschen Würde entgegenzubringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie tasten die Würde anderer Menschen nicht nur an, sie befingern sie, die beschmutzen sie, sie bespucken sie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Würde man mit ihnen selbst so umgehen, oder vermuten sie hinter dem Verhalten anderer nur die Möglichkeit eines Angriffs auf ihre zweifelhafte Würde, ist der Aufschrei groß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Würde sollte für alle gleich sein. Für alle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Respekt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein würdevoller Umgang setzt Respekt voraus. Ein würdevoller Umgang setzt manchmal auch voraus, dass man seine Klappe hält.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es darf gerne jede Person der Meinung sein, dass die Dame für ihn, sie oder es eben NICHT die schönste Frau Deutschlands wäre - aus welchen Gründen auch immer, aber muss man, weil man mit der Entscheidung einer Jury nicht einverstanden ist, sich auf die Gewinnerin stürzen und diese so behandeln?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meinen Respekt haben die Personen, die sich so verhalten, nicht. Warum?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weil ich es nicht schön finde und Schönheit das Leben strahlender macht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weil Schönheit für mich auch Freude und Zuneigung bedeutet und von Hass und Hetze, von Ungerechtigkeit und Boshaftigkeit zerfressen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann über das Format, man kann über die Entscheidung der Jury, man kann über die Bewertung und vieles mehr geteilter Meinung sein. Das sollte eine souveräne Person nicht dazu veranlassen, sich in einer solch niederträchtigen Art und Weise zu benehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch Benehmen kann zur Schönheit einer Person beitragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 29 Feb 2024 06:38:13 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/mut-zur-miss</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Nie wieder ist wenigstens jetzt</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/nie-wieder-ist-wenigstens-jetzt</link>
      <description>Die Menschen kommen zusammen, um Zeichen zu setzen. Sie positionieren sich für Menschenwürde, Gerechtigkeit, Fairness, Grundrechte und Demokratie. Das ist wunderbar.
Sie mahnen an, niemanden unwürdig zu behandeln. Sie wollen, dass Menschen respektiert werden. Sie sind gegen Diffamierung und Ausgrenzung. Sie denken nach. Jetzt muss nur noch der Transfer funktionieren.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nie wieder ist wenigstens jetzt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA182.jpeg" alt="Zwei Figuren, die Puzzlestücke zusammensetzen"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Menschen kommen zusammen, um Zeichen zu setzen. Sie positionieren sich für Menschenwürde, Gerechtigkeit, Fairness, Grundrechte und Demokratie. Das ist wunderbar.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Sie mahnen an, niemanden unwürdig zu behandeln. Sie wollen, dass Menschen respektiert werden. Sie sind gegen Diffamierung und Ausgrenzung. Sie denken nach. Jetzt muss nur noch der Transfer funktionieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Demokratie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Demokratie bedeutet Volksherrschaft. Das Volk übt auf Grundlage der Teilhabe Macht aus. Es werden freie und geheime Wahlen durchgeführt, deren Ergebnisse die Meinung des Volkes darstellen. In einer repräsentativen Demokratie übernehmen dann gewählte Vertreter die Aufgaben der politischen Entscheidungsfindung. Die Legitimation haben sie durch das Volk mittels des Wahlergebnisses erhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meinungsbreite und Meinungsvielfalt werden nicht unter den Tisch gekehrt, da Gegner der herrschenden Meinung (Opposition) feste Bestandteile eines demokratischen Systems sind. Meinungs- und Pressefreiheit sind Grundsäulen einer Demokratie, Minderheiten werden stets geschützt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Politikwissenschaftler Sartori (1924-2017) stellte fest, dass Demokratiebewahrung anstrengend sein kann, da immer die Gefahr bestünde, dass einmal an Repräsentanten abgegebene Macht unwiederbringlich verloren geht und die Repräsentation nicht immer echt sein oder echt bleiben muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der österreichisch-amerikanischen Politikwissenschaftler Kurt Leo Shell fasst die Minimalvoraussetzungen einer Demokratie wie folgt zusammen: Gleiches Recht aller volljährigen Staatsbürger, gleiche Gültigkeit von Gesetzen und Richtlinien und gleiche Möglichkeiten, den eigenen Willen ohne Diskriminierung und Unterdrückung kundzutun.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Samuel Salzborn wiederum beschreibt Demokratie als etwas, was immer auch einen gewissen Dissens aushalten muss. Demokratie wäre nicht statisch, auch einmal legitimierte Repräsentanten müssten kontrolliert werden, Kritik politischer Herrschaft gehöre zu einer lebendigen Demokratie dazu. Demokratie fordert Legitimation, Kontrolle und Kritik. Dies sei ein fortwährender Prozess, der lebendig gehalten werden müsse, um die Demokratie gesund zu erhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Defekte Demokratien
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch qualitativ Hochwertiges nimmt manchmal Schaden, selbst Demokratien. Dann hat man es mit einer defekten Demokratie zu tun.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Konzept der „defekten Demokratien“ wurde Anfang des 21. JH entwickelt, um feinere Unterscheidungen treffen zu können. Bis dahin unterschied man Regierungsformen nur in totalitär, autoritär und demokratisch. Was aber, wenn etwas als Demokratie dargestellt wird, aber gar keine ist? Oder wenn eine Demokratie im Laufe der Zeit einfach Schaden genommen hat, weil man nicht sorgfältig genug mit ihr umgegangen ist?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Schäden können an verschiedenen Stellen der Demokratie auftreten. Sind Wahlregime und politische Partizipationsrechte beschädigt, spricht man von einer
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           exklusiven Demokratie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Bsp.: Brasilien, Guatemala.) Betrifft der Schaden die bürgerlichen Freiheitsrechte, handelt es sich um eine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           illiberale Demokratie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Bsp.: Peru, Russland, Ukraine). In der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           delegativen Demokratie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist die horizontale Gewaltenkontrolle beschädigt (Bsp.: Argentinien, Südkorea) und bei einer
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Enklavendemokratie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           betrifft der Schaden die effektive Regierungsgewalt (Bsp.: Chile, Ecuador).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die verschiedenen Schäden im schlimmsten Fall alle gemeinsam auftreten. Ein demokratischer Totalschaden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einigen Kritikern waren die Einstufungen zu sanft, weil eine Demokratie, die einmal Schaden genommen hätte, eben keine mehr sei. Anderen war das Konzept zu radikal, weil jede Demokratie irgendwo kranken würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wann droht eine Demokratie Schaden zu nehmen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da sich diese Frage nicht ohne Weiteres beantworten lässt, könnte eine Checkliste helfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anhand der Antworten bekommt man einen Eindruck über den Gesundheitszustand und das Beschwerdebild der Demokratie. Ein Anamnesebogen für Demokratien.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tun die legitimierten Repräsentanten das, was sie versprochen haben?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gibt es eine Meinungsbreite und eine Meinungsvielfalt, die lebendig gehalten wird?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hat die Opposition Mitspracherecht und hört man ihr zu?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Werden alle Minderheiten stets geschützt?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ist die Presse frei (keine Zensur, keine Unterschlagung konträrer Meinungen)?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Können alle volljährigen Staatsbürger (m, w, d) die Rechte gleichermaßen für sich beanspruchen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Können alle ihren Willen kundtun (nicht zu verwechseln mit „tun“), ohne dass sie dafür diskriminiert oder unterdrückt werden?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kann man Meinungsverschiedenheiten aushalten und respektiert auch andere Personen/Parteien, die nicht die gleiche Meinung haben?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn der Motor nicht mehr rund läuft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es läuft nicht immer alles rund und schon gar nicht nach Plan. Das bringt das Leben mit sich. Dahingehend ist es nachvollziehbar, dass man nicht sofort etwas unternimmt, wenn man Schäden, Fehler oder Macken erkennt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn das Auto ab und an nicht anspringt, ahnt man, dass etwas im Argen liegen könnte. Solange es aber noch fährt, schiebt man den Besuch der Werkstatt auf die lange Bank. Und selbst wenn der Nachbar (m, w, d) anmerkt, dass es bei seinem Auto auch so angefangen hätte und es dann eines Tages gar keinen Mucks mehr gemacht hätte, sucht man nicht sofort die nächste Werkstatt auf, denn schließlich fährt das eigene Auto ja noch. Der Nachbar soll man nicht so besserwisserisch sein, schließlich kann er ja sein Auto nicht mit anderen Autos vergleichen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Beschränkung des eigenen Horizonts ist eine Art von Selbstschutz, der auch aufgrund anderer Lebensanforderungen aufrechterhalten wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Heute habe ich keine Zeit, mich darum zu kümmern, mache ich morgen!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das wird sicherlich nur die kalte Witterung sein!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Das passiert eben ab und an mal, da kümmere ich mich später drum.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer kennt das nicht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wem das Auto als umweltverschmutzendes Beispiel nicht gefällt, der denke an Zahnschmerzen. Ein einmal pochender Zahn führt nicht zu einer sofortigen Terminvereinbarung beim Zahnarzt. Nehmen die Zahnschmerzen zu, wird es und schwerer, das Problem zu verdrängen. Jetzt wird es unangenehm, der Leidensdruck höher. Liegen geschätzten Unannehmlichkeiten eines Zahnarztbesuches aber noch über den Unannehmlichkeiten der Zahnschmerzen, wird man nicht vernünftig, sondern vielfach menschlich handeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis es nicht mehr geht. Bis das Auto nicht mehr fährt oder die Zahnschmerzen unerträglich werden.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Die mahnenden Worte des Nachbarn, den vorwurfsvollen Blick des Zahnarztes und Aussagen wie: „Habe ich dir gleich gesagt, aber auf mich wolltest Du ja nicht hören.“ - oder: „Da hätten sie schon viel früher kommen sollen!“ - mögen zwar richtig sein, nerven aber nur. Auf den mahnenden Zeigefinger kann man getrost verzichten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das renovierungsbedürftige Haus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob Gesundheit, Auto oder Haus. Erst wenn die Beschwerden und Schäden zunehmen und unerträglich werden, erst wenn man keine Ausflüchte mehr findet, wird man aktiv.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein zugiges Fenster? Kein Grund, sich Gedanken zu machen. Bröckelnder Putz an der Wetterseite? Na und? Das Haus wird nicht gleich zusammenfallen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leichter Modergeruch im Keller. Vollkommen normal. Rascheln auf dem Dachboden? Einbildung. Bestimmt keine Marderfamilie, die sich eingenistet hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis es nicht mehr geht. Ein Glück, wenn man dann noch aktiv werden kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bahn ist auch oft verspätet
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zögerlich fängt man an, Dinge, die in Schieflage gekommen sind, mit offenen Augen zu betrachten und die Reparatur in Angriff zu nehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besser spät als nie. Spät bedeutet nicht zu spät und „nie wieder“ ist jetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein guter Arzt (m, w, d), ein guter Handwerksbetrieb, eine gute Werkstatt wird sich nun um den Patienten (Mensch, Auto, Haus - Demokratie) in Gänze kümmern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wann hat das angefangen? Gab es Anzeichen, die auf eine solche Entwicklung hingedeutet haben? Hat man diese eventuell ignoriert und warum? Gibt es neben den offensichtlichen Problemen weitere, die (noch) im Verborgenen liegen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie würde man sich als Patient oder Kunde (m, w, d) fühlen, wenn der Arzt sehr wohl erkennt, dass vor ihm ein Mensch sitzt, der Zahnschmerzen hat, der die Wurzel des akut schmerzenden Zahns erkennt, der bemerkt, dass daneben noch drei weitere verfaulte Zähne liegen und diese nicht behandelt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was würde man von einer Autowerkstatt halten, die 4 kaputte Reifen erkennt und anbietet, die beiden linken zu ersetzen, die beiden rechten aber nicht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kaputt ist kaputt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Längerer Aufwachprozess
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Mensch gleicht dem anderen. Eine Demokratie muss lebendig und bunt sein und jeder Mensch ist mit Würde und Respekt zu behandeln. Herkunft, Religion, sexuelle Orientierung oder der persönliche Gesundheitszustand dürfen dabei keine Rolle spielen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So muss das sein. Alles andere sollte in einer Demokratie keinen Platz haben. Gut so!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so ist es zu entschuldigen, dass viele der Personen, die jetzt (endlich) auf die Straße gehen, damit die Demokratie lebendig bleibt, ihren Mund nicht aufgemacht haben, als vor Jahren schon Menschen diskreditiert, diffamiert und ausgeschlossen wurden, ohne dass man für dieses absolut undemokratische Handeln auch nur einen nachvollziehbaren und evidenzbasierten Beweis liefern konnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur so ist es zu verstehen, dass sie dieses Verhalten zum Teil selbst mitgetragen haben, dass sie nicht auf die Straße gegangen sind, gegenteilige Meinungen milde belächelt haben, Menschen beleidigt haben, während Minderheiten auf die Straße gegangen sind, um gegen Unrecht zu demonstrieren. Natürlich müssen in einer Demokratie alle Minderheiten geschützt werden, aber nicht die Minderheiten. Die nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es hat die Menschen (damals) nicht persönlich geschmerzt. Es hat deren Leben nicht eingeschränkt, die Zahnschmerzen waren zu ignorieren. Damals war eben nicht „nie wieder“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das kaputte Fenster wurde mit Folie verklebt, den muffigen Keller hat man nicht mehr betreten oder die Luft angehalten und mit dem eigenen Leben hatte man genug zu tun, da konnte man sich nicht noch um die Belange anderer kümmern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht schön, aber menschlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war ein wenig ärgerlich, dass die Restaurants so lange geschlossen waren, aber die Lieferdienste haben ja noch gearbeitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gemeinsam für eine gesunde Demokratie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige haben eben eine höhere Schmerztoleranz, einige agieren erst, wenn sie selbst betroffen sind. Das ist aber nicht tragisch, wenn wir jetzt alle zusammen am Beschwerdebild einer gefährdeten Demokratie arbeiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kirche muss man aber im Dorf lassen und Äpfel darf man nicht mit Birnen vergleichen? Wagen wir einen Blick:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sind Personen, die folgende Aussagen treffen, undemokratisch?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ausländer sind jetzt raus aus dem gesellschaftlichen Leben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Homosexuellen muss man es unbequem machen, damit sie ihr Verhalten endlich ändern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Behinderte sollten vergast werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bitte kein Essen an queere Personen weiterreichen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Laden Sie bitte keine jüdisch gläubigen Menschen zu sich nach Hause ein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und wäre es so schlimm, wenn Flüchtlinge kein Teil der Gesellschaft sind? Immerhin kann man auf diese verzichten. Sie sind, wie ein Blinddarm, ja nicht überlebensnotwendig für den Organismus.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wie sieht es mit diesen Aussagen aus?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ungeimpfte sind jetzt raus aus dem gesellschaftlichen Leben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ungeimpften muss man es unbequem machen, damit sie ihr Verhalten endlich ändern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ungeimpfte sollten vergast werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bitte kein Essen an ungeimpfte Personen weiterreichen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Laden Sie bitte keine Ungeimpften zu sich nach Hause ein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und wäre es so schlimm, wenn die Ungeimpften kein Teil der Gesellschaft mehr sind? Immerhin kann man auf diese verzichten. Sie sind, wie ein Blinddarm, ja nicht überlebensnotwendig für den Organismus.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und selbst wenn es sich um Äpfel und Birnen handeln würde, gehören beide zum Obst und jedes Obst ist mit Respekt zu behandeln. Die Würde des Menschen ist unantastbar, Grundrechte keine Verhandlungssache.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenigstens im Nachgang
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn wir jetzt gemeinsam daran arbeiten, dass die Demokratie auf Schäden untersucht wird. Wenn wir alle die Augen aufmachen, um Gefahren zu erkennen, wenn wir jetzt anfangen, andere Meinungen zu hören und gelten zu lassen, ohne sie niederzubrüllen, dann hat es eben nur etwas länger gedauert, bis wir gemerkt haben, dass wir alle im Boot einer gefährdeten Demokratie sitzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nie wieder ist wenigstens jetzt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Danke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 09 Feb 2024 05:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/nie-wieder-ist-wenigstens-jetzt</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das Ergebnis ist Verzweiflung</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/das-ergebnis-ist-verzweiflung</link>
      <description>Wer verzweifelt, greift in Anbetracht der sich anbahnenden vollkommenen Hoffnungslosigkeit nach jedem Strohhalm. Tief im Inneren weiß auch der Verzweifelte, dass der Strohhalm keine Rettung ist. Doch den Strohhalm zu greifen, scheint immer noch besser, als gar keinen Halt mehr zu finden.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Ergebnis ist Verzweiflung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA181.jpeg" alt="Statue, Gesicht in den Händen verborgen, verzweifelt"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer verzweifelt, greift in Anbetracht der sich anbahnenden vollkommenen Hoffnungslosigkeit nach jedem Strohhalm. Tief im Inneren weiß auch der Verzweifelte, dass der Strohhalm keine Rettung ist. Doch den Strohhalm zu greifen, scheint immer noch besser, als gar keinen Halt mehr zu finden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist Verzweiflung?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Wort „Verzweiflung“ steckt das Wort „Zweifel“. Zweifel entstehen, wenn Vertrauen verloren geht. Dann beginnt man, Fragen zu stellen. Fragen, auf die man keine oder nur halbseidene Antworten bekommt. So wird der Grundstock des Zweifelns gelegt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausgeschlossen von der Kommunikation, wenig bis gar nicht gewertschätzt, geht Vertrauen Stück für Stück verloren. Zweifel und Misstrauen wachsen auf dem nun ausgezehrten Boden ehemaligen Vertrauens.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unbeantwortete Fragen machen argwöhnisch, wenn etwas nicht überzeugend scheint, setzt Skepsis ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zweifel können das Ergebnis mangelnder Authentizität, gebrochener Versprechen und mangelnder Verantwortungslosigkeit sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Etymologisch bedeutet Verzweiflung, die Hoffnung auf Besserung zu verlieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der oeconomischen Encyclopädie von 1854 wird Verzweiflung als Zustand des menschlichen Gemüts beschrieben, der von vollkommender Hoffnungslosigkeit geprägt ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verzweiflung paart sich mit Angst und Schmerz, die Kombination steigert sich ins schiere Unerträgliche. Im Ergebnis wird man von Verwirrung, Ratlosigkeit und Schmerzwellen gefangen gehalten. Jetzt greift man nach dem oben beschriebenen Strohhalm als Möglichkeit der augenblicklichen Rettung. Der Griff danach birgt das Gefühl, aktiv zu sein, die Möglichkeit zu haben, in irgendeiner Weise gegensteuern zu können. Tief im Inneren spürt man die Wahrscheinlichkeit, dass der beherzte Griff nach dem Strohhalm einen nicht aus dem Sumpf der Verzweiflung ziehen kann und ahnt, dass man unter Umständen den letzten Rest der noch vorhandenen Kraft sinnlos verschwendet. Man ignoriert die innere Stimme, die einem sagt, dass diese Aktion die Sachlage eher verschlimmern als verbessern wird.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Hier und jetzt, genau in diesem Augenblick möchte man aktiv gegensteuern. Der Griff nach dem Strohhalm ist das Einzige, was gerade möglich zu sein scheint. Schnell soll es gehen. Man muss sich aus dem Gefängnis der Sorgen, Ängste, Nöte, Zweifel, der Hoffnungslosigkeit befreien.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verzweiflung raubt die Klarheit der Sinne und weicht die Grenzen zwischen Recht und Unrecht auf. Sie lässt einen wahnsinnig werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Suche nach Auswegen und Alternativen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein verzweifelter Mensch ist nicht mehr Herr seiner Sinne. Rastlosigkeit, Ohnmacht, erdrückende Last und ein letzter Rest Kraft sind alles, was man noch hat. Damit wird der Funken der Wut entzündet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur sehr verzweifelte Menschen greifen in Ermangelung von Alternativen nach Strohhalmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einen verzweifelten Menschen auf die geringe Haltekraft des Strohhalms hinzuweisen, oder den Strohhalm als böse zu identifizieren, ist sinnlos. Es bringt verzweifelten Menschen keine Ruhe. Die Argumentation mag richtig sein, aber sie erreicht den Verzweifelten nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er will nicht hören, dass auch der letzte Ausweg, den er gar nicht nehmen will, keiner ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was er benötigt, ist die Möglichkeit zur Ruhe zu kommen, durchzuatmen, sich aufzurichten und das Gefühl, aus eigener Kraft wieder vorwärtszukommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch ein Verbot von Strohhalmen trägt nicht zur Einsicht des Verzweifelten bei. Er braucht ein festes Halteseil als Alternative zum Strohhalm. Ein Halteseil, welches nicht entzogen wird, sobald der Verzweifelte danach greifen will.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genese der Verzweiflung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man ist nicht heute voller Vertrauen und morgen absolut verzweifelt. Zweifel wachsen, bis sie zur Verzweiflung werden. Jedes gebrochene Versprechen, jeder erneute Stein im Weg, jede äußere Verhöhnung der Lebenssituation, jede Tür, die gestern noch offen war und heute lachend zugeschlagen wird, ist ein Baustein, aus dem das Bollwerk der Verzweiflung erwächst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verzweifelt ein einzelner Mensch, so kann das zum Teil in seinem Naturell, in seinem eigenen Charakter begründet sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verzweifeln viele Menschen, muss man sich ansehen, wo die Gründe liegen könnten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erst wenn ein Mensch zu der Ansicht kommt, dass ihm keinerlei Alternativen mehr zur Verfügung stehen, dass sein Handlungsspielraum immer kleiner wird, bis er mit dem Rücken zur Wand steht, dass er ohnmächtig und verlassen ist, wird er Strohhalme als Alternative in Erwägung ziehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bestätigung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein verzweifelter Mensch glaubt nicht mehr. Er glaubt nicht mehr an sich, er glaubt nicht, dass die Methoden, die er bisher angewandt hat, zur Besserung beitragen können. Er fühlt sich allein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist nur noch ein einziges Streichholz übrig und die Kraft, es anzuzünden schwindet von Minute zu Minute.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann taucht jemand auf, der sich zu dem Verzweifelten auf den Boden setzt, der zuhört, der Empathie zeigt, der den verzweifelten in den Arm nimmt. Gleichzeitig hält er ein Feuerzeug in der Hand und bietet dem Verzweifelten an, sein Streichholz daran zu entzünden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer würde nicht einschlagen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rasche Hilfe. Letzte Möglichkeit. In einer solchen Lage kann man keine nüchterne Analyse der angebotenen Hilfe erwarten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Feuerzeug als Licht am Ende des Tunnels, das entzündete Streichholz als erste neue Wärmequelle. Licht und Wärme in der kalten und dunklen Einsamkeit. Verständnis in einer Zeit, in der man sich allein und unverstanden fühlt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und der Verzweifelte hört zu, greift die Hand des Unbekannten, und geht mit ihm.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besserwisser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesen Momenten will eine verzweifelte Person nicht auf die Stimmen von außen hören. Sie kann es nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stimmen, die ihr sagen, dass die Person, die Licht brachte und sich der Sorgen annimmt, nicht gut wäre. Stimmen, die mahnen, man dürfe nicht mit der Person mitgehen. Stimmen, die drohen, einen zu verurteilen, wenn man das macht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist verständlich, wenn der Verzweifelte trotzig reagiert. Wo waren die mahnenden Stimmen vorher? Welche Lösungen wurden geboten, die besser wären als die, der er nun ergreifen will? Wer fragt nach dem Grund der Verzweiflung?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn die mahnende Seite keine Lösungen bietet, die angebotene Lösung verurteilt, weil sie keine wäre, macht sich Wut breit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hoffnung geben, Veränderungen zeigen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur eine echte Auseinandersetzung mit der Situation kann vor falschen Entscheidungen bewahren. Grundvoraussetzung ist, dass man verzweifelten Menschen zuhört, sie nicht verurteilt. Selbst dann, wenn sie schon ein gutes Stück mit dem Rattenfänger gegangen sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Menschen sind keine Ratten, nur weil sie Rattenfängern folgen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Echte Lösungen müssen rasche Veränderungen nach sich ziehen. Dazu muss man zu dem stehen, was man offeriert, Wort halten, die Situation der Verzweifelten verbessern. Nicht morgen. Heute.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann hat man eine Chance, Personen auf den Weg zu bringen, der nicht ins Unglück führt. Anders wird man den Verzweifelten nicht aus seinem Loch holen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da er aber dort unbedingt herauskommen will, wird er lieber mit dem Rattenfänger mitgehen, als im Loch der Dunkelheit zu ersticken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Gruppe der Verzweifelten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verzweifelt immer mehr Menschen, kann der Rattenfänger eine immer größer werdende Gruppe von nahezu zerstörten Existenzen um sich scharen. Ist er geschickt, nutzt er deren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mut der Verzweiflung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Verzweifelten ihrerseits erkennen, dass sie doch nicht so allein sind, dass es viele gibt, die durch Sorgen, Ängste und Nöte in ein tiefes Loch gezogen worden sind. Sie fühlen sich bestätigt und doch nicht so „falsch“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Anwendung sinnloser Methoden und unbrauchbare Alternativen ist unter diesen Umständen nachvollziehbar. Nachvollziehbar im Sinne von „empathisch verständlich“. Nicht nachvollziehbar im Sinne von „gut“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer allerdings die Verzweifelten anprangert, sie (weiter) verhöhnt, sie als dumm bezeichnet und mit Sanktionen droht, wird sie nicht vom falschen Weg abbringen. Wer ihnen sagt, sie wären unwichtig und die „anderen“ eine größere Gruppe, die damit automatisch Recht hätte, tut nichts zur Veränderung ihrer Lage.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Verhalten verstärkt nur die Hoffnungslosigkeit, die Alternativlosigkeit, das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Versprechen halten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man könnte also damit anfangen, den Verzweifelten einen Raum zu geben und ihnen zuzuhören. Ihre Sorgen und Ängste ernst zu nehmen. Ihnen Zeit zu geben. Die Zeit nicht zur Bekämpfung der Verzweifelten zu verwenden, sondern zu ihrer Rettung. Ihnen eine rasche und echte Lösung zu offerieren, selbst wenn die Lösung nur eine Schachtel Streichhölzer ist. Fürs Erste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Etwas versprechen und die Versprechen halten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das wäre auch ein Anfang.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur dann, wenn die Verzweifelten sehen, dass es doch auch „anders“ geht, werden sie nicht mehr den Rattenfängern hinterherlaufen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 26 Jan 2024 05:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/das-ergebnis-ist-verzweiflung</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mein Name ist Hase</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/mein-name-ist-hase</link>
      <description>Der Student Viktor Hase kam 1854 vor Gericht. Statt seine Kommilitonen zu verpfeifen, antwortete er nur: „Mein Name ist Hase, ich verneine die Generalfragen. Ich weiß von nichts.“

Grundsätzlich ein ehrenwerter Zug, wenn man sich der Denunziation verweigert. Immerhin war er als Nicht-Denunziant nicht der größte Lump im Land. Heute wird der Ausspruch verwendet, wenn man sich an nichts erinnern will. „Scholzen“ ist noch nicht in aller Munde. 

Die Krönung des Nicht-Wissen-Wollens ist allerdings die Verleugnung. Sie dient dem Schutz der eigenen Psyche. Angesichts des Umstands, dass diese mehr und mehr zunimmt, muss man sich fragen, wovor sich die Leugner schützen wollen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Name ist Hase
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA180.jpeg" alt="Mensch im Hasenkostüm"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Student Viktor Hase kam 1854 vor Gericht. Statt seine Kommilitonen zu verpfeifen, antwortete er nur: „Mein Name ist Hase, ich verneine die Generalfragen. Ich weiß von nichts.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Grundsätzlich ein ehrenwerter Zug, wenn man sich der Denunziation verweigert. Immerhin war er als Nicht-Denunziant nicht der größte Lump im Land. Heute wird der Ausspruch verwendet, wenn man sich an nichts erinnern will. „Scholzen“ ist noch nicht in aller Munde.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Krönung des Nicht-Wissen-Wollens ist allerdings die Verleugnung. Sie dient dem Schutz der eigenen Psyche. Angesichts des Umstands, dass diese mehr und mehr zunimmt, muss man sich fragen, wovor sich die Leugner schützen wollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schutzmechanismen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man schützt sich, um nicht verletzt zu werden, um keinen Schaden zu erleiden. Das gelingt nicht immer perfekt, manchmal werden einem auch Verhaltensmaßnahmen und Methoden nahegelegt, die leider keinen Schutz bieten. Aber allein der Glaube daran, kann helfen. Ein Umstand, den man Homöopathie-Anhängern häufig zum Vorwurf macht. Man legt den Sicherheitsgurt an, man trägt einen Helm, man schließt die Haustür ab, man meidet Menschen, die einem die Energie rauben, man schließt Versicherungen ab, man glaubt Personen, weil Vertrauen mehr Ruhe verschafft als permanentes Misstrauen. Sehr gut nachvollziehbar, verantwortungsvoll und umsichtig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mitunter stellt man dann dennoch fest, dass alle Schutzmaßnahmen nicht geholfen haben. Statt sich nun um 180° zu drehen (besser als 360°), beginnt der Mensch zu relativieren. Hätte man den Sicherheitsgurt nicht angelegt, den Helm nicht getragen, den Umgang mit bestimmten Personen nicht gemieden, die Tür offenstehen lassen etc., wäre es bestimmt viel schlimmer gekommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kann sein, kann auch nicht sein, aber die Psyche ist beruhigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal geht der egoistische Schutz der eigenen Psyche allerdings so weit, dass man die Augen vor der Wahrheit verschließt, sich die Finger in die Ohren steckt und laut „la la la“ singt, während man mit der Realität konfrontiert wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist nicht nur kindisch, sondern krank, leider kann man sich dagegen nicht immunisieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht aus der Bahn geworfen werden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abwehrmechanismen der Psyche sind wichtig, um nicht plötzlich das Gleichgewicht zu verlieren, zu straucheln, zu fallen und sich (noch mehr) zu verletzen. Bei Abwehrmechanismen handelt es sich um psychische Prozesse, die dabei helfen, mit unerwünschten Empfindungen umzugehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Positiv daran ist, dass der Mensch, der Abwehrmechanismen benutzt demnach auch Empfindungen hat. Einigen Empfindungen versuchen wir durch Rationalisierung den Raum zu nehmen, so dass sie uns nicht so tief verletzen können (Die alte Tasse ist zu Bruch gegangen. Nicht so schlimm, sie hat sowieso nicht zum Rest des Services gepasst). Sie werden verletzt und lassen ihren Frust an einer anderen Person aus. Nicht schön, aber im Rahmen der Verschiebung nachvollziehbar und relativ normal. Ab und zu möchte man vielleicht einfach schreien und alles kurz- und kleinschlagen. Statt diesem Impuls nachzugeben, bietet man stattdessen Schrei-Yoga-Kurse an oder beginnt, Holz zu hacken. Hier kanalisiert man die Energie in einer Form, die Nützliches schaffen kann. Die vernünftigste Art, Abwehrmechanismen zu benutzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abwehrmechanismen benötigt unsere Psyche dann, wenn sie spürt, dass sie andernfalls zu sehr emotional belastet würde. Der Prozess läuft dabei nicht bewusst ab. Man öffnet nicht seinen Kopfschrank und sucht sich den passenden Abwehrmechanismus aus. Die Psyche schützt das Bewusstsein, spielt Mama/Papa, weiß, dass das Bewusstsein mit der Wahrheit nicht umgehen könnte, bietet Alternativen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so wie ein heranwachsender Mensch mit den Jahren der Realität immer mehr ins Auge blicken sollte, um ihr die Stirn zu bieten, so gibt es kindische, unreife und reife Abwehrmechanismen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allen Abwehrmechanismen ist dabei gemein, dass sie nicht dazu dienen, das Ursprungsproblem zu lösen, vielleicht, weil es gar nicht gelöst werden kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch ein Blick auf das Ursprungsproblem wäre, gerade wenn es ein gesellschaftliches ist, doch ganz „nett“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unreife Abwehrmechanismen deuten auf instabile und wenig entwickelte Persönlichkeiten hin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Reife Abwehrmechanismen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Etwas rational zu betrachten, scheint ein Zeichen von Reife und Verstand zu sein. Die Logik wird herangezogen, die Gefühle haben nichts zu sagen. Klingt vernünftig. Wenn die Rationalisierung dazu dient, Schuldgefühle zu unterdrücken oder sich nicht mit der Ursprungssituation auseinandersetzen zu müssen, dann scheint dies nur ein reifer Abwehrmechanismus zu sein. Ein falscher Sachverhalt wird nicht besser, nur weil er rational betrachtet wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich möchte dies an einem persönlichen Beispiel verdeutlichen: Die Tatsache, dass ich gesunde Menschen von meinen Angeboten im Sportstudio ausschließen musste (2G) wird nicht besser, wenn ich damit argumentiere, dass diese sowieso nicht mehr allzu lange Kunde gewesen wären, weil sie nicht so sportlich waren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war falsch, da hilft weder ein reifer noch ein unreifer Abwehrmechanismus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Rationalisierung dient der Vermeidung der Verantwortungsübernahme. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wenn die Gründe im Außen zu liegen scheinen, ich aber selbst damit doch ein „Thema“ oder Problem habe, dann muss ich mich fragen, wie ich hier Verantwortung übernehmen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Frage habe ich mir gestellt und semioptimale Lösungen gefunden, mit denen ich heute immer noch nicht glücklich bin. Immerhin habe ich meiner Psyche Raum gegeben, denn es war falsch, es war diskreditierend, es war unmenschlich, es war diffamierend, es war eben einfach nicht richtig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wohlklingende Gründe im Außen gab es genug, die dies alles vernünftig erschienen ließen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anzuerkennen, was vorhanden ist, die Sachlage im Innen und Außen genau zu betrachten und sich dann zu überlegen, was man damit Gutes anfangen kann, ist ebenfalls ein Abwehrmechanismus, er wird Sublimierung genannt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei dieser Art der Abwehr setzt man sich mit den Impulsen, den Trieben, den negativen Gefühlen, der Wut, dem Zorn, der Angst, dem Neid und allen anderen aufzulistenden Emotionen in einer Art auseinander, die zum einen diesen Gefühlen Raum gibt und zum anderen anerkennt, dass sie - die Gefühle - nicht hemmungslos ausgelebt werden können, dass man stattdessen eine andere Art finden muss, konstruktiv mit sich, den äußeren Umständen und den Gefühlen umzugehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer Holz hackt, statt ständig die Wohnung kurz und klein zu schlagen, wer mit dem Boxsport beginnt, statt jeder Person, die einem dumm kommt mit der Faust zu begegnen, wer sich etwas sucht, was die volle Konzentration beansprucht, um den Kopf zur Abwechslung auch mal mit etwas anderem zu beschäftigen, der geht mit sich im Ganzen reif um.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei der Sublimierung kommt es darauf an, Gefühle nicht gänzlich zu unterdrücken. Nur dann funktioniert sich ganzheitlich und geht in die Tiefe. Emotionen, Triebe, Intentionen bergen das Potential großer körperlicher Energie. Negieren wir diese komplett, nehmen wir uns einen wichtigen Teil unserer Existenz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbst reife Abwehrmechanismen haben Schattenseiten, doch ihr Lichtpotential ist größer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihnen gegenüber stehen Mechanismen, die gar nichts beleuchten wollen und im Dunkeln den Teppich über die Probleme legen, die sie selbst blind darunter gekehrt haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unreife Abwehrmechanismen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die eigenen Probleme auf andere abwälzen, die Grundursachen nicht erkennen, den Beinbruch mit der Kopfschmerztablette heilen wollen, oder Dinge einfach nicht wahrhaben zu wollen - all dies sind zwar normale Abwehrmechanismen, leider aber keine konstruktiven.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Verwendung dieser wird die Situation weder beleuchten, noch verbessern, noch einer Wiederholung Einhalt gebieten können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht ich habe ein Problem, sondern die anderen. Man kennt den Witz mit dem Geisterfahrer. Hier wird der Abwehrmechanismus der Projektion so überspitzt dargestellt, dass man hoffentlich lachen muss. Gleichermaßen wird deutlich, wie Projektion funktioniert. Projektion wird sogar in der Bibel beschrieben. Man kennt die Begebenheit, in welcher sich eine Person über den Splitter im Auge des Gegenübers mokiert, während die Person das Brett vor dem eigenen Kopf nicht sieht. Man rempelt jemand an und beschwert sich postwendend, der andere möge doch bitte besser aufpassen und die Augen aufmachen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alles Projektion. Schuld sind immer die anderen und man selbst hat überhaupt kein Problem und macht auch keine Fehler.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verschiebung als Abwehrmechanismus funktioniert nach dem Radfahrerprinzip: Nach oben buckeln, nach unten treten. Gegenüber Obrigkeiten kann man sich nicht behaupten, will sich nicht behaupten, will sich mit diesen nicht anlegen. Den Frust, den man dabei unter Umständen erlebt, gibt man an (gefühlt) rangniedrigere Personen weiter, da diese einem ja nichts anhaben können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die eigene Psyche ist unantastbar. Ihre Integrität muss um jeden Preis geschützt werden. Verhaltensweisen, Emotionen oder gar Triebe, die dem Ich-Ideal nicht entsprechen, gibt es nicht. Basta. Sollte man im tiefsten Inneren doch einmal von weit her das leise Wimmern der noch lebenden Emotionen oder Triebe hören, könnte das oben zitierte „Lalala“ helfen. Da die Stimmen aber von Innen kommen, verdrängt man einfach, womit man nicht umgehen kann.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wie ein übervoller Mülleimer, vor dessen Entleerung man sich ekelt. Nur weil man nicht mehr hinsieht, ist der Dreck aber dennoch da. Und man weiß auch, dass der Mülleimer noch voll ist, denn die Nase weist einen immer wieder darauf hin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Funktioniert also nur bedingt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verleugnung ist allerdings der haarsträubendste der Abwehrmechanismen. Gibt es nicht, gab es nie und wer Beweise vorlegen kann, dass man sich irrt, der hat diese gefälscht. Problem gelöst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verleugnung setzt der Verdrängung die Krone auf. Bei der Verdrängung lehnt man „nur“ etwas (Gefühle, Triebe etc.) ab, was in einem selbst vorhanden ist. Bei der Verleugnung erkennt man die unerwünschten Teile der Realität im Außen einfach nicht an. Dies allerdings mit Nachdruck und Vehemenz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man mag sich denken, dass es diese Art von Abwehrmechanismus bei Menschen, die im Alltag ihren Mann/ ihre Frau oder sonst irgendein Geschlecht stehen müssen, nicht geben kann. Ein Mensch, der als Mitglied einer Gesellschaft über ein Grundmaß an Aufmerksamkeit verfügt, des Lesens mächtig ist und keine diagnostizierte galoppierende Demenz hat, kann doch nicht einfach der festen Überzeugung sein, dass es Dinge, die man belegen kann und die er/sie/es (eigentlich) selbst miterlebt hat, gar nicht gegeben hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das gibt es nur im Fernsehen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verleugnung ist der unreifste Abwehrmechanismus. Wer die Verleugnung für sich in Anspruch nimmt, hat ein Problem und kein kleines. Menschen, die Tatsachen verleugnen, kommen ohne therapeutische Hilfe nicht mehr aus ihrer eigenen buntgestrichenen Realität heraus. Wozu auch, draußen ist alles so trist und grau.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich dachte nicht, dass ich es jemals mit Verleugnung im großen Stil zu tun bekommen würde, und wurde eines Besseren belehrt. Auch wenn es viele nicht (mehr) lesen wollen und mir das Thema selbst zum Hals heraushängt: DOCH! Es gab 2G. Doch, es wurden gesunde Menschen aufgrund der Vermutung, sie könnten Brunnenvergifter - Entschuldigung - Pandemietreiber sein, vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen. Doch: Viele der Maßnahmen waren weder evidenzbasiert noch verhältnismäßig noch alternativlos noch mit dem GG vereinbar. Doch: Es wurde Hass und Hetze gesät und nicht wenige haben ihre Erde bereitwillig zur Verfügung gestellt bzw. kräftig gedüngt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ja: Es ist erschreckend, wie oft man in den letzten Wochen mit der Aussage konfrontiert wurde, dass dies alles nicht stimmen würde. Die „Ungeimpften“ hätten jederzeit überall hingedurft, sie hätten sich ja nur testen lassen müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nein! 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wie? Das stimmt nicht, das erfindest Du, weil du ein VT bist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sinnlos. Hier kann man nicht mehr weitermachen, nicht, ohne sich vorher seiner möglichst reifen Abwehrmechanismen bewusst zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und jetzt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufarbeitung wird es bis auf Weiteres nicht geben. Ich sage nicht, dass es diese nicht geben müsste, aber die Wahrscheinlichkeit geht zum jetzigen Zeitpunkt gegen Null. Und ich verstehe es sogar. Ich heiße es nicht gut, aber ich verstehe es.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Arbeit, Belastung, Anstrengung und Stress hatte und hat man genug. Da braucht man niemanden, der einem noch eine Zusatzarbeit aufbürdet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und Personen aus der Verleugnung herauszureißen und in die Sublimierung bringen zu wollen ist nahezu unmöglich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man könnte gemäß der allseits akuten Sprachhygiene vielleicht von Aufräumen und Renovierung sprechen. Beide Worte implizieren, dass danach etwas ordentlicher und neuer ist, dass etwas besser wird. Und es steckt nicht das Wort „Arbeit“ drin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbst in den unreifsten Abwehrmechanismen stecken existenzielle Gefühle. Trotz aller Unsinnigkeit sind sie ein Existenzbeweis für Empfindungen. Und so steckt selbst in den unreifsten Abwehrmechanismen die Hoffnung, dass mit der Zeit Empfindungen wiederbelebt, werden können. Dafür benötigen wir Zeit, Raum, Ruhe, Verständnis und Zärtlichkeit, ja sogar Respekt vor den Gefühlen, selbst wenn die an den Tag gelegten Abwehrmechanismen das Unrecht nicht ausmerzen und zum Teil noch vergrößern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht. - so lautet ein Ausspruch, der die Sinnlosigkeit beschreibt, etwas beschleunigen und erzwingen zu wollen, was man weder beschleunigen noch erzwingen kann. Zudem beschreibt er immanent die Notwendigkeit von Geduld (viel Geduld) auf der anderen Seite und die leise Hoffnung, dass die Zeit das Gras wachsen lassen wird, dass die Zeit irgendwann einmal reif sein könnte, um entsprechend reife Abwehrmechanismen zu verwenden oder schlicht die Wahrheit bei Namen nennen zu können, ohne nur noch „lalala“ zu hören, wenn man unschöne Tatsachen benennt, die das Potential haben, ziemlich viele Personen aus der Bahn zu werfen, wenn diese sich ihren Gefühlen stellen müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 12 Jan 2024 05:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/mein-name-ist-hase</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Pathologisierung durch Wissen</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/pathologisierung-durch-wissen</link>
      <description>Hilft Wissen immer, mit den Situationen besser klarzukommen? Ist es sinnvoll, allen Gegebenheiten, allen Besonderheiten und allen Dingen einen Namen und ein Etikett zu verleihen? Hintergrundwissen hilft, mehr Verständnis zu entwickeln. 
Aber kann es nicht unter Umständen sogar umgekehrt verlaufen? Erst das Wissen, erst die Diagnose und das Etikett, erst der Name, den man den Dingen verleiht, definiert diese als pathologisch, als krank. Und was krank ist, muss geheilt werden? Muss es das?</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pathologisierung durch Wissen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA179.jpeg" alt="behandschuhte Hand hält Reagenzglas "/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hilft Wissen immer, mit den Situationen besser klarzukommen? Ist es sinnvoll, allen Gegebenheiten, allen Besonderheiten und allen Dingen einen Namen und ein Etikett zu verleihen? Hintergrundwissen hilft, mehr Verständnis zu entwickeln.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber kann es nicht unter Umständen sogar umgekehrt verlaufen? Erst das Wissen, erst die Diagnose und das Etikett, erst der Name, den man den Dingen verleiht, definiert diese als pathologisch, als krank. Und was krank ist, muss geheilt werden? Muss es das?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Namen machen Dinge real
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kopfschmerzen können von selbst vergehen, Pickel heilen von allein ab. Kein Beinbruch heilt, nur weil man ihn ignoriert. Es geht nicht darum, Ignoranz in Bezug auf Diagnostik hochzujubeln und die Errungenschaften moderner Medizin kleinzureden. Nur, weil ich die Blutvergiftung, die sich das Bein entlangfrisst, nicht benenne, wird diese nicht weniger gefährlich. Es sind Gedankenexperimente, die zu Papier gebracht werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was passiert, wenn wir Dinge benennen können? Es macht sie real, es räumt ihnen einen wesentlichen Teil in unserem Leben ein. Wir geben Neugeborenen einen Namen noch bevor sie auf der Welt sind, wir nehmen Haustiere in unsere Familie auf, wenn wir ihnen einen Namen geben. Wir verbinden, bewusst und unbewusst etwas mit den Namen, die wir Dingen und Lebewesen verleihen, wir halten sie für so wichtig, dass wir sie mit einem Namen erkennungsdienstlich behandeln, unverwechselbar machen, sie erkennen und wiedererkennen wollen. Wir gehen davon aus, wir hoffen, dass sie kein flüchtiger Bestandteil in unserem Leben sein werden, wenn wir ihnen einen Namen geben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Mensch ist ein Mensch und somit ein Lebewesen von vielen auf dem Planeten. Eine Katze ist eine Katze und ein Hund eben ein Hund. Sobald wir die Dinge benennen, räumen wir ihnen einen Platz im Leben ein, der so nicht mehr ausradiert werden kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur so lässt es sich erklären, wenn man beispielsweise den Vorschlag erhält, man solle ein Fundtier nicht benennen, denn dann würde es umso schwerer werden, sich wieder von diesem zu trennen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hinter der Benennung von Dingen und Lebewesen, von Umständen, die uns beeinflussen steckt demnach zunächst etwas sehr Schönes. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Was passiert aber, wenn wir jedem Beschwerdebild, welches uns ein Stück weit auf unserem Lebensweg begleitet und von dem wir zu Beginn nicht wissen, wie lang dieses Stück sein wird, einen Namen geben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allgemein oder spezifisch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ohne Namen und ohne Bezeichnung sind Dinge und auch Beschwerdebilder unspezifisch. Es gibt Hautprobleme, Rückenschmerzen, Erkältungen, sonderbare und komische Menschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ohne nähere Bezeichnung, ohne Namen und Diagnose klingt das recht unspektakulär.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn aber aus der trockenen Haut eine Neurodermitis, aus den Rückenschmerzen eine ISG-Blockade oder gar ein Bandscheibenvorfall wird, wenn jede Erkältung eine Bronchitis, Angina oder hochmodern Corona ist, wenn besonders lebhafte Menschen ein Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom haben, wenn tiefgründige Menschen depressiv sind, wenn die Unfähigkeit, sich ab und an mit Menschen auseinandersetzen zu wollen als Autismus deklariert wird und wenn alles, was in der Kindheit nicht gut verlief zu tiefen Traumata führt, dann passiert mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus etwas Allgemeinen wird etwas Spezielles. Aus etwas Normalen wird etwas Besonderes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus etwas Vergänglichem wird vielleicht etwas Bleibendes, selbst wenn wir das so nicht beabsichtigt hatten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neurodermitis hat man sein Leben lang, sie schläft vielleicht und ruht über mehrere Jahre, aber der Name macht sie bleibend. Ein Bandscheibenvorfall kann heilen, danach ist man, wenn alles gut läuft, beschwerdefrei, merkt also gar nichts mehr davon.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ohne Namen hätte man gesagt, die Rückenschmerzen seien wieder vorbei. Mit Diagnose wartet man darauf, dass sich die Sollbruchstelle wieder bemerkbar macht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Vielfalt der Menschen ob nun ex- oder introvertiert, egozentrisch oder empathisch macht das Leben bunt. Jeder Mensch spinnt ein wenig und es ist unsere Aufgabe als Gesellschaft damit zurechtzukommen, eben gerade, weil wir auch zu dieser Spezies gehören. Weil wir auch Menschen sind, weil auch wir spinnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und weil wir alle ein wenig „gaga“ sind, liegt es auch in unserer Verantwortung, die kleinen Abnormitäten in einem gesellschaftlich akzeptablen Rahmen zu halten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Namen und Diagnosen nehmen uns zum Teil diese Verantwortung. Ein depressiver Mensch muss nicht mehr fröhlich sein wollen, er braucht Hilfe. Ein Mensch, der eine Beziehung nach der anderen hat, lässt nicht nur „nichts anbrennen“, er hat eine Bindungsschwäche. Ein Mensch, der alles auf einmal aufnehmen möchte und sich nicht wirklich konzentrieren kann, muss mit Medikamenten auf Spur gebracht werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diagnosen nehmen Freiheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Laut Diagnose kann die Hummel nicht fliegen. Ihre Flügel sind für ihr Volumen und ihr Gewicht nicht ausreichend, als dass sie dies ermöglichen könnten. Wie gut, dass die Hummel bei der Diagnosestellung bisher nie anwesend war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diagnosen helfen in vielen Fällen. Wenn man weiß, woran es liegt, dass es einem so geht, wie es einem geht, kann man eventuell sinnvoll darauf einwirken, vielleicht sogar gegensteuern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch manchmal nehmen Diagnosen auch nur Freiheiten, aber auch Hoffnungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diagnosen können das Todesurteil für die Hoffnung darstellen, die bekanntlich zuletzt stirbt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diagnosen nehmen Eigenverantwortung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diagnosen werden manchmal wie Karma hingenommen. Ich habe nicht darum gebeten, jetzt weiß ich per Diagnose, dass es ganz schlimm ist, jetzt kann ich nichts mehr dagegen tun, nur aushalten und mit der Diagnose hausieren gehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Namen der Beschwerde nennen ist wie eine Entschuldigung und eine Eintrittskarte zugleich. Zu einem melancholischen Menschen mit belegter Depression sagt niemand, er solle doch mal wieder Freude am Leben haben oder sich ein wenig zusammenreißen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Arzt sagt mir das, meine Frauenärztin rät mir dazu, mein Endokrinologe meint.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und man selbst? Wie „man selbst“? Die Diagnose kommt von Personen, die es wissen müssen, ich bin doch nur Träger meines Körpers voller Beschwerden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so, wie die Diagnose von außen kommt, soll auch die Heilung von außen kommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor einigen Tagen hatte ich ein sehr gutes Gespräch. Meine Gesprächspartnerin macht gerade auch so Einiges durch, was mir sehr bekannt vorkommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie fragte mich, wann es denn besser werden würde (uns trennen ein paar Jahrzehnte). Als ich ihr antwortete: „Gar nicht, du lernst nur, damit besser umzugehen!“, war ich überrascht ob meiner verbalen Grausamkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie wollte Hoffnung, Absolution, Erfahrungsdiagnostik. Ich habe ihr nur Ehrlichkeit gegeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigenempfindung braucht eine Fremdbestätigung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Umgekehrt kann allerdings auch ein Schuh daraus werden. Man weiß, wie und wer man ist, man lernt seine Besonderheiten kennen und man findet einen Namen für diese Besonderheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Opfer einer narzisstischen Beziehung, Hypersensibilität, oder die Verbrennungsblasen an der Hand, nachdem man bei Sonnenschein den Riesenbärenklau geschnitten hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man erkennt sich und seine Beschwerden wieder (psychisch oder physisch).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch ist man noch nicht vollkommen beruhigt. Schließlich ist es nur die eigene Person, das eigene Denken über den eigenen Körper und den eigenen Kopf, welches einen zu diesen Schlussfolgerungen führt. Und man ist in diesen Dingen unwissend und inkompetent. Da muss man schon jemand fragen, der sich wirklich damit auskennt. Den Psychologen, den Psychiater, die Frauenärztin, den Urologen, den Hautarzt, den Hausarzt, den Neurologen, in jedem Fall aber mindestens den Apotheker (oder -in).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer kann mir das diagnostizieren, was ich bereits weiß. Prinzipiell ist es alles andere als verwerflich, sich eine zweite, unter Umständen kompetentere Meinung einzuholen, doch die Frage, die man ebenso stellen darf, ist: „Was ändert sich, wenn mir eine andere Person das bestätigt?“ Was passiert, wenn ich für mich eine Erklärung gefunden habe, und die kompetentere Person nimmt sie mir weg? Hilft mir das auf dem Weg der Heilung, in meinem persönlichen Leben, oder werden mir dadurch die letzten Strohhalme entrissen, an die ich mich noch klammere? Vielleicht steckt dahinter sogar ein wohlgemeinter Gedanke: Du musst schwimmen lernen, klammere dich nicht an Strohhalme, die helfen dir nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn der Mensch, der mir den Strohhalm wegnimmt, mich so lange über Wasser hält, bis ich wirklich schwimmen kann, ist die Option nicht die Schlechteste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oftmals entreißt mir der Diagnostiker aber nur den Strohhalm und lässt mich im Wasser allein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Immerhin kann er weder etwas für den Sturm noch für meine Schwimmunfähigkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorauseilende Sorgen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ich mit meiner Tochter schwanger war, ließ ich alle vorgeschriebenen Tests machen. Ein Vertretungsarzt offerierte mir bei einem Vorsorgetermin in lapidarem Tonfall, dass man mir bestimmt mitgeteilt hätte, dass mein Kind an einer Spina bifida (offene Wirbelsäule) leiden würde und wahrscheinlich nicht (lang) lebensfähig wäre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es mir den Boden unter den Füßen wegzog, wie tausend Gedanken auf einmal kreisten, wie ich das Gefühl hatte, keine Luft mehr zu bekommen und dennoch innerlich sicher war, dass ich für dieses Kind da sein wollen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie durch einen Nebel vernahm ich die Stimme des Arztes, wahrscheinlich keine 5 oder 10 Sekunden später, der mir mitteilte, er hätte sich verlesen, es wäre alles in bester Ordnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Sorgen waren vorauseilend und dauerten nur wenige Sekunden, aber diese waren sehr tragisch und taten sehr weh. Diese Sekunden werde ich nie vergessen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie aber ist es, wenn man mit Anfang 20 gesagt bekommt, dass man wahrscheinlich keine Kinder bekommen können wird, dass die Wahrscheinlichkeit, später an Brustkrebs zu erkranken hoch ist, weil man hier eine familiäre Prädisposition hätte, wenn eine außenstehende (kompetente) Person mir sagt, was unter Umständen Jahrzehnte später eintreten kann?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welcher Mensch kann von sich behaupten, er würde dies dann alles einfach vom Tisch wischen in der Überzeugung, dass die Zeit zeigen wird, was sie zeigen will und dass heute heute ist und morgen ein neuer Tag und man von Übermorgen gar nicht reden muss?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diagnosen können stigmatisieren. Das kannst Du nicht, denke daran, Du bist als Hummel zur Welt gekommen. Bitte begrabe den Traum, fliegen zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Du das jetzt tust, dann wird es nur schlimmer. Lass‘ dir das gesagt sein, immerhin haben es kompetente Personen, ja vielleicht sogar „die“ Wissenschaft herausgefunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Stigmatisierung läuft in einem selbst ab und bestimmt auch den Platz, den man in der Gesellschaft bekommt. Lass‘ die Hummel mal. Die brauchen wir nicht fragen, ob sie zum Ausflug mitkommt, die kann doch nicht fliegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entartete Individuation
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mitunter beschleicht mich die Vermutung, diagnostizierte Krankheiten gehören heute zur gewünschten Individuation dazu. Man möchte dazugehören und dennoch etwas Besonderes sein. Rückenschmerzen hat jeder, aber eine Skoliose, eine ISG-Blockade oder Bandscheibenvorfälle können nicht alle vorweisen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beschwerdebilder können auch Gesprächsstoff liefern und mit kranken Menschen geht man nicht so offen um, wie man es mit scheinbar Gesunden tun würde. Man nimmt Rücksicht, man hält sich zurück, man stellt die eigenen Empfindungen hinten an. Schließlich ist man gesund und der andere krank.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da wir alle krank sind, können und sollten wir uns alle gleichermaßen gut oder danebenbenehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verständnis ist keine Entschuldigung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und doch sind Diagnosen wertvoll. Dann, wenn sie zum Verständnis beitragen. Dann, wenn man sich durch einen Namen, durch die Benennung eines Beschwerdebilds (physisch oder psychisch) besser in das Gegenüber versetzen kann. Dann, wenn man weiß, dass kein ungehobeltes Verhalten ist, wenn jemand plötzlich aufgrund einer Reizüberflutung das Zimmer verlässt oder etwas schroff reagiert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn die Diagnose des Besonderen zur Normalität beiträgt, weil man versteht, dass der Mensch nicht durchdreht, sondern sich nur aufgrund von XY komisch verhält, dann können Namen, Etiketten und Diagnosen hilfreich sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man sollte nur nicht von der anderen Seite vom Pferd herunterfallen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die mangelnde Fähigkeit mit Lärm oder Reizen umzugehen, stellt keinen Freifahrtschein dar, sich überall sozial inkompatibel zu verhalten, um es dann auf die „Reizüberflutung“ zu schieben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die schwere Kindheit ist auch irgendwann vorbei und die Traumata, die man erlebt hat, erlauben dennoch nicht, erfahrenes Leid anderen anzutun.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Genese, die Geschichte und die Besonderheiten eines Menschen zu verstehen und bis zu einem Gewisse Grad mittragen zu können ist nicht gleichbedeutend damit, dass man jedes Verhalten entschuldigt, weil man eine Diagnose, einen Namen oder eine Störung hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gesunde Mischung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die gesunde Mischung macht es aus. Bringt es mich weiter, wenn ich es weiß? Kann ich es heilen, wenn ich es weiß? Oder ändert sich nichts? Muss ich mich testen, wenn ich Husten, Schnupfen, Fieber, Kopfschmerzen habe? Macht es einen Unterschied, ob ich wegen eines grippalen Infekts oder wegen Corona im Bett bleibe?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Will ich mir ein Schild umhängen: „Habe schon 2, 3, 4 Bandscheibenvorfälle. Werde immer wieder Rückenschmerzen haben“, oder trainiere man einfach weiter, weil Muskulatur in jedem Fall hilft, ganz gleich, ob der Rücken noch gesund oder schon kaputt ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hat das Wissen das Potential mir zu mehr Stärke, Glück und Zufriedenheit zu verhelfen oder wird es meinen inneren Frieden kosten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Je nachdem, wie man für sich entscheidet, kann eine Diagnose helfen oder die Sachlage verschlimmern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Fri, 05 Jan 2024 05:00:00 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA179.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wie eine Puppe...</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/wie-eine-puppe</link>
      <description>…. . . die keiner mehr mag, fühl ich mich an manchem Tag.“ (Nicole, Ein bisschen Frieden, 1982). So geht es sicherlich vielen Menschen. Der Umgang untereinander, aber auch, was man in den letzten Jahren an Erfahrungen mitnehmen konnte, macht vieles aus. Es ist sinnlos darüber zu schreiben, denn es ändert nichts. Unbeantwortete Briefe, gebrochene Versprechen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie eine Puppe...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA178.jpeg" alt="kaputter Puppenkopf"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . . .die keiner mehr mag, fühl ich mich an manchem Tag.“ (Nicole, Ein bisschen Frieden, 1982). So geht es sicherlich vielen Menschen. Der Umgang untereinander, aber auch, was man in den letzten Jahren an Erfahrungen mitnehmen konnte, macht vieles aus. Es ist sinnlos darüber zu schreiben, denn es ändert nichts. Unbeantwortete Briefe, gebrochene Versprechen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es macht keinen Sinn, keinen Unterschied, es ändert sich nichts
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Schreiben der Blogbeiträge war/ist immer so etwas wie eine Art Tagebuch. Etwas aufarbeiten, indem man es zu Papier bringt, verwoben mit dem Gedanken, dass es vielleicht Personen gibt, die es gerne lesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tief im Inneren war auch die kleine Stimme der leisen Hoffnung damit verbunden. Hoffnung, etwas bewirken zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Hoffnung war auch mit jedem Schreiben an diverse Politiker (m, w, d) verbunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie wurde immer enttäuscht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei macht es keinen Unterschied von welcher Partei die Adressaten stammen. Es antwortet kaum jemand. Und die Personen, die vor der Wahl noch geantwortet haben (ca. 1%), haben auch das eingestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei dachte ich, dass Kommunikation wichtig wäre. Ich war der Meinung, dass, wenn man sich höflich ausdrückt und freundlich bleibt, ein Austausch mit Bürgern und Bürgerinnen gewünscht, gewollt und Ausdruck einer Demokratie wäre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich war auch der Meinung, dass Versprechen gehalten werden sollten und ich glaubte einmal daran, dass man gemeinsam etwas bewirken kann. Ich war gerne bereit, meinen Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten, mich sozialisiert und fair zu verhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das tue ich heute noch, aber nur, weil ich nicht anders kann, weil mir mein Gewissen ein anderes Verhalten verbietet. Der Glaube an das System, an Gerechtigkeit und Fairness ist nicht mehr vorhanden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mission accomplished
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn es das Ziel ist, Personen ruhigzustellen, so wurde dieses Ziel erreicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Einzelperson habe ich in den vergangenen drei Jahren Dinge erlebt, von denen ich dachte, dass sie so nicht passieren können. Drohanrufe wegen meiner offenen Briefe und Blogbeiträge, ein Einbruchsversuch im Studio und Einiges mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist es nicht wert, weil sich nichts verändert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn mein Verhalten nichts Gutes bewirkt, die Gefahren, in die ich mich und meine Familie damit bringe, aber vorhanden sind und zunehmen, dann kämpfe ich nicht mehr weiter. Ich funktioniere weiter, doch das Feuer, der Glaube, etwas zum Guten verändern zu können und die Hoffnung, es in kleinen Dingen auch zu schaffen, wenn man nur fair und freundlich bleibt, diese Emotionen und Einstellungen sind nicht mehr da.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irgendwo in der Mitte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Spaltung der letzten Jahre hat eine Frontenbildung mit sich gebracht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da ich mich weder zu den VT zähle und vieles, was ich dort höre als Unsinn erachte, dennoch sehe, wie auch auf der anderen Seite gelogen und betrogen wird, gehöre ich nirgendwo hin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die „Guten“ bin ich eine Enttäuschung, seit ich anfing Kritik zu üben. Für die „Schwurbler“ bin ich noch immer viel zu angepasst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           MIA. Missing in action. Irgendwo auf dem Weg verloren gegangen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine Gruppensolidarität, selbst wenn die Gruppe so heißt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allein kann man nichts bewirken, gemeinsam ist man stark.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dafür sind Gruppen da. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Doch selbst in Foren und Gruppen diverser sozialer Netzwerke ist Solidarität nur ein wohlklingendes Wort, welches nicht gelebt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da werden Beiträge nicht genehmigt, weil der Betreiber der Meinung ist, man möchte nur Werbung machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich dachte, es ginge darum, allen Personen sinnvolle Informationen zu bieten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus der Hölle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und kann man sich mit dem Krieg nicht anfreunden, ist man ein gefallener Engel und kommt direkt aus der Hölle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich kann keine Partei ergreifen, ich will keine Partei ergreifen, ich habe keine Ahnung von der Weltpolitik. Ich finde Krieg  "nur" falsch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das macht mich zu einem schlechten Menschen, der „kriegsmüde“ ist. Ein Verhalten, welches es zu bemängeln gilt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, ich bin müde
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . 
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Ich bin müde Boss. Am meisten müde bin ich, Menschen zu sehen, die hässlich zueinander sind. Der Schmerz auf der Welt und das viele Leid, das macht mich sehr müde. Es gibt zu viel davon. Es ist, als wären in meinem Kopf lauter Glasscherben.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (John Coffey, the green mile).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Demut ist Dummheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geduld und Demut, Freundlichkeit und Zurückhaltung, Höflichkeit und Empathie. Das sind die Eigenschaften, von denen ich dachte, sie seien etwas wert. Falsch gedacht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Nun gilt es, diese Eigenschaften zu bewahren, obwohl die Erfahrung lehrt, dass sie wertlos sind. Das Festhalten an diesen offenkundig wertlosen Dingen ist einer Mischung aus romantischer Verklärung und nostalgischer Verblendung geschuldet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Mischung, die fest im Charakter verankert ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man folgt einem Instinkt, es ist ein Reflex. Wie man auch das Atmen nicht einstellen kann, obwohl man weiß, dass die Luft verpestet ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die kraftgebende Überzeugung, damit Gutes bewirken zu können, die gibt es nicht mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 08 Dec 2023 09:13:17 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA178.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Empörung ist negativer Narzissmus</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/empoerung-ist-negativer-narzissmus</link>
      <description>Über diese Beschreibung bin ich gestolpert, als ich einem siebenminütigen Ausschnitt eines Interviews lauschte. Harald Schmidt unterhielt sich mit Torsten Sträter. Über beide Protagonisten kann man geteilter Meinung sein. Getriggert hat mich die etwas neuartige Definition von Narzissmus, unter anderem auch, weil ich Narzissmus nie als positiv gesehen habe. Die Aussage stammt von der französischen Psychoanalytikerin Julia Kristeva und wurde mehrfach aufgegriffen und verwendet.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Empörung ist negativer Narzissmus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA177.jpeg" alt="Engel und Teufel, Kirchenrelief"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Über diese Beschreibung bin ich gestolpert, als ich einem siebenminütigen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://twitter.com/DirtyHarry_tv/status/1722307113785934261?s=20" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Ausschnitt eines Interviews
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            lauschte. Harald Schmidt unterhielt sich mit Torsten Sträter. Über beide Protagonisten kann man geteilter Meinung sein. Getriggert hat mich die etwas neuartige Definition von Narzissmus, unter anderem auch, weil ich Narzissmus nie als positiv gesehen habe. Die Aussage stammt von der französischen Psychoanalytikerin Julia Kristeva und wurde mehrfach aufgegriffen und verwendet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Mittelpunkt des eigenen Universums
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerade bei Definitionen, denen ich nicht sofort zustimmen kann und auch gar nicht zustimmen will, bleibe ich hängen. Was, wenn der Andere Recht haben könnte? Könnte doch sein, dass diese Definition richtig ist, auch - oder gerade, weil sie mir nicht schmeckt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kann Empörung nur ein Ausdruck verletzter Eitelkeit sein? Man empört sich, weil man von anderen nicht angemessen behandelt wird? Was nimmt sich der andere heraus? Sieht er/sie/es nicht, wie grandios und wichtig ich bin? Unverschämtheit. Ich bin empört.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Möglichkeit ist nicht besonders schmeichelhaft. Doch wann ist die Wahrheit schmeichelhaft?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Recherche führte mich zunächst zum Artikel „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.bazonline.ch/der-tanz-ums-eigene-ego-881226900666" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Der Tanz ums eigene Ego
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “ von Barbara Bleisch (02.09.2019).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier wird gegen Ende des Artikels ebenfalls die Aussage der Psychoanalytikerin aufgegriffen. Die Umschreibung sei in einem Interview zu einem anderen Thema gefallen, welches die Psychoanalytikerin mit der FAZ geführt hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ah!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut. Lesen wir zunächst die Beschreibung des Tanzes ums eigene Ego.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht muss ich mich weder empören noch beschämt sein?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In jedem Fall lohnt es sich, den Artikel zu lesen, da er den hochmodernen aktuellen Moralismus thematisiert. Anzumerken ist, dass er von 2019 stammt. Die mitunter großen Blüten der Absurdität des Moralismus hat erst die Pandemie hervorgebracht, bzw. die Knospen gedüngt, bis sie einem den Raum zur Entfaltung und die Luft zum Atmen nahmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der negative Narzissmus stellt die Zusammenfassung der seltsamen Blüten des modernen Moralismus dar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Barbara Bleisch schreibt gegen Ende des Artikels:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das eigene Image aufpolieren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           «Empörung ist negativer Narzissmus», sagte die französische Psychoanalytikerin Julia Kristeva einmal in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung», eine «Haltung, die zum Dogmatismus verleitet». Ich meine, hier steckt das wahre Problem mit dem Moralismus: dass wir die Empörung oft nur nutzen, um das eigene Image aufzupolieren, anstatt tatsächlich in der Welt da draußen anzupacken. So kreisen wir um uns, wie Tina Huber zu Recht schreibt, und nehmen uns selbst wahnsinnig wichtig. Der Sache der Moral ist der Tanz ums eigene Ego aber fremd.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Moral hat demnach nichts mit dem eigenen Ego zu tun. Moral existiert ohne das Wirtstier eines menschlichen Egos. Wer allerdings Moral für sich beansprucht, sich über fehlende Moral anderer empört und dennoch nichts verändert, der beweihräuchert sich ausschließlich selbst als besseres Mitglied der Gesellschaft und trägt die moralische Empörung wie eine Monstranz vor sich her.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Könnte durchaus zutreffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dogma
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dogma wiederum bezeichnet nur eine Grundüberzeugung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ich nun von Dogmatismus las, fiel mir sofort der Film „Dogma“ ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man mag mir meine Gedankensprünge verzeihen. Sollte man das nicht, so sehe ich mich gezwungen, mich empören zu müssen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://youtu.be/HqsSZkCJbUM?si=6yKXW-SebJWG1q7J" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Film Dogma aus dem Jahr 1999
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wird die Ein-Gott-Religion satirisch unter die Lupe genommen. Wenn man auch über Glaubensfragen lachen kann, sollte man diesen Film wenigstens einmal gesehen haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spoiler-Alarm: Gott ist eine Frau
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Handlung: Zwei gefallene Engel möchten gerne zurück in den Himmel. Nachdem sie vor tausenden von Jahren in Ungnade gefallen waren und seitdem ihr Leben in Wisconsin fristen, scheint sich nun eine Möglichkeit zu ergeben. Eine Kirche in New Jersey bietet anlässlich ihres Jubiläums einen Generalablass an und vergibt jedem, der diese Kirche betritt. Das ist die Chance für die beiden Engel. Allerdings würde sich die Kirche mit diesem Generalablass über die Unfehlbarkeit Gottes stellen, der/die ja die beiden Engel eigenhändig rausgeworfen hatte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das darf unter keinen Umständen passieren. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Gott kann man leider nicht fragen, denn er/sie ist leider von einem Minigolf-Ausflug in Menschengestalt nicht zurückgekehrt und gilt als verschollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also müssen sich die übrigen (nicht gefallenen Engel) zusammentun. Die sind ihrerseits auch nicht immer mit der Bibel einverstanden, denn diese ist rassistisch. Der dunkelhäutige 13. Apostel Rufus sieht in diesem Rassismus die Begründung, warum er nicht in der Bibel erwähnt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Odyssee endet in einem großen Showdown vor der Kirche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis dahin wird man als gläubiger Mensch immer wieder mit scheinbaren Alternativlosigkeiten konfrontiert, die im Grunde nur die Hybris der Menschheit darstellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dogma räumt in filmischer Form mit vielen Grundüberzeugungen der eitlen Menschen auf. Was ich daran mag: Am Ende bleibt der wirkliche Glaube im eigentlichen Sinne unangetastet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So wie Moral nichts mit Selbstdarstellung zu tun hat, hat Glaube nichts mit Kirche zu tun.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das führt zurück zum Dogmatismus und den noch offenen Artikeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dogmatismus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dogma ist eine Grundüberzeugung. Dogmatismus ein stures Festhalten an der eigenen oder einer scheinbar überzeugenden Lehrmeinung oder Ideologie.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Empörung ohne Veränderung führt nur Dogmatismus.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man hält stur an der eigenen Überzeugung fest, plustert sich auf, schlägt das eigene Pfauenrad unumstößlicher moralischer Überzeugungen und diffamiert jeden, der dieses Pfauenrad nicht bewundert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da ist leider etwas Wahres dran. Dabei kommt es allerdings auch immer auf die Sichtweise an. Für den einen ist es Dogmatismus, für den anderen Dummheit. Für den einen ist es Sturheit, für den anderen Prinzipientreue. Für den einen ist es Stil, für den anderen Verbohrtheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann sich nicht über die unterschiedlichen Meinungen von Menschen empören, solange diese einen nicht tangieren. Man darf, ja muss sich allerdings empören, wenn sie in einer Art und Weise übergriffig werden, dass sie den anderen nicht mehr sein lassen und ihm Schaden zufügen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die eigenen Schatten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da der Artikel „Tanz ums eigene Ego“ allerdings seinerseits nicht der Ursprung der Beschreibung der Empörung als negativer Narzissmus ist, suche ich weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/bilder-und-zeiten/interview/julia-kristeva-im-gespraech-sprich-ueber-deine-schatten-12171496.html?printPagedArticle=true#pageIndex_4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           FAZ vom 03.05.2013 werde ich fündig
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hier geht es nicht mehr „nur“ um Moralismus. Vielmehr räumt die Psychoanalytikerin Julia Kristeva mit ganz Europa auf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Teaser zum Interview lautet:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ohne Traumabewältigung keine Erfolge. Wäre Europa ein Patient und würde sich auf die Couch legen, bekäme es von der Psychoanalytikerin die Leviten gelesen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn ich den Inhalt richtig verstehe, so mahnt die Psychoanalytikerin an, dass Europa versucht hat, sich neu zu erfinden und dabei den Blick auf die Geschichte jedes eigenen Landes, auf die düsteren Kapitel eines jeden Landes außer Acht gelassen hat.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige Länder betreiben Geschichtsaufarbeitung bis zur Selbstaufgabe und Selbstverleugnung, andere blenden diese Kapitel aus. Nur Licht, kein Schatten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wer so agiert, kann nicht vorankommen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2013 stellt die Autorin also fest, dass Europa krankt. Ohne einen Blick auf die eigenen Fehler, kann man diese aber weder beheben noch in Zukunft vermeiden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Gemeinsamkeit kann nur in der Anerkennung der Unterschiedlichkeiten entstehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es folgen die entscheidenden Ausführungen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Eine weitere Sackgasse Europas ist der Hang zur Empörung, ein Wort, das inzwischen groß in Mode ist. In meinen Augen ist die Empörung romantisch, eine von Abwehr und Zorn geprägte und jugendlich-unreife Reaktion, die keine glaubwürdige Alternative benennt, weil sie keinerlei Interaktion mit dem anderen vorsieht. Sie denkt nicht an den anderen. Es ist eine Haltung, die zum Dogmatismus verleitet; sie ist ihrem Wesen nach totalitär und todbringend. Die Empörung ist eine europäische Sünde, ein negativer Narzissmus.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jeder hält an seinen Glaubenssätzen fest, keiner ist bereit, sich in den anderen hineinzudenken und Kritik führt nur zu Empörung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stimmt auch.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch bin ich, wie sich vermuten lässt, nicht ganz bei ihr. Jugendlich unreif, geprägt von Abwehr und Zorn, ohne konstruktive Aspekte? Ganz so dramatisch sehe ich Empörung nicht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Empörung bedeutet, dass einem etwas gegen den Strich geht und dass man sehr wohl weiß, wie man es anders haben wollen würde. Empörung bedeutet auch, dass man es benennen kann und seinen Mund aufmacht. Empörung konfrontiert. Empörung lässt eine Reaktion der anderen Seite zu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kristeva führt weiter aus:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Wir brauchen uns dennoch nicht unserer Kultur des Infragestellens zu schämen, ganz im Gegenteil. Wir verdanken ihr die Befreiung des Körpers, die Freiheit des Denkens und das Recht auf Abweichung, die Flexibilität des Denkens, einen gewissen Hang zum Schöpferischen und zum freien Unternehmertum, Wachsamkeit gegenüber jeglicher Form von absoluter Macht oder gegenüber der Versuchung des Krieges.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Kultur ist das beste Gegengift gegen Verkrampfungen, gegen die eindimensionale Geschwindigkeit unserer hypervernetzten Welt, gegen jegliche Form von Integralismus, gegen die einseitige Betonung des Ökonomischen oder des Religiösen. Sie schützt das Singuläre eines jeden: Europa ist vom Kult der Person, von der Sorge um die Person geprägt.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie schön wäre es gewesen, wenn sie hier Recht behalten hätte. Wachsamkeit gegenüber jeglicher Form absoluter Macht, Wachsamkeit gegenüber den teuflischen Versuchungen des Krieges. Ein natürliches Gegengift gegen eine verkrampfte Haltung. Diese Kultur, die nach Meinung Kristevas Integralismus hinterfragt, das Religiöse nicht überbetont und den Einzelnen schützt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Heute sehe ich beides: Einerseits der Kult um Einzelpersonen, die Sorge, als Individuum zu kurz zu kommen und für die Gesellschaft in irgendeiner Weise zurückstecken zu müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf der anderen Seite keine Duldung von Kritik, ein Diffamieren von Abweichlern und ein Integralismus, der manchmal über das Ziel hinauszuschießen droht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           10 Jahre später
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hat man meines Erachtens die Kultur des Infragestellens ad absurdum geführt. Biologische Gesetzmäßigkeiten werden infrage gestellt, während andere Sachverhalte unter keinen Umständen mehr in Frage gestellt werden dürfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Autorin proklamiert gegen Ende ihrer Ausführungen ein kraftvolleres und stolzeres europäisches Bewusstsein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meines Erachtens kann ein Gemeinbewusstsein allerdings nur dann entstehen, wenn man sich seiner selbst als Einzelmensch bewusst ist und diese Existenz auch sein darf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Absolution dahingehend, dass man im Grunde so in Ordnung ist, wie man ist. Und dass der jeweils andere auch so bleiben darf, wie er ist, solange er mich nicht beschädigt oder von mir verlangt, dass ich mich ihm gleichmachen muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das wiederum gilt allerdings für beide Seiten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so kann ich der Behauptung, Empörung sei negativer Narzissmus in gewisser Weise zustimmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allerdings möchte ich betonen, dass es für mich keinen positiven Narzissmus gibt. Der innere Frieden, das Selbstbewusstsein, die Existenz der Grenzen dessen, was man sich gefallen lässt, ist für mich nicht Ausdruck von Narzissmus, sondern von Selbstschutz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Empörung als Grundstein der Veränderung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn es bei reiner Empörung bleibt, wird sich nicht verändern. Das stimmt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch könnte Empörung nicht auch der erste Schritt sein? Der erste Schritt, sich etwas Derartiges nicht mehr bieten lassen zu wollen. Selbst dann, wenn man sich in den anderen hineinversetzt hat?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 24 Nov 2023 05:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/empoerung-ist-negativer-narzissmus</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Pech gehabt</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/pech-gehabt</link>
      <description>Es wäre schön, wenn man die C-Zeiten und all die Sorgen, Ängste und Nöte hinter sich lassen könnte. Doch die gebeutelten kleinen und mittelständischen Unternehmen haben immer noch schwer mit den Nachwirkungen zu kämpfen. Leider entpuppen sich auch gefällige Gnadenerlasse teilweise als eine Art Mogelpackung.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pech gehabt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA175.jpeg" alt="Get me out of here - rote Taste auf Tastatur"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es wäre schön, wenn man die C-Zeiten und all die Sorgen, Ängste und Nöte hinter sich lassen könnte. Doch die gebeutelten kleinen und mittelständischen Unternehmen haben immer noch schwer mit den Nachwirkungen zu kämpfen. Leider entpuppen sich auch gefällige Gnadenerlasse teilweise als eine Art Mogelpackung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Soforthilfe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir gehen zurück in den März 2020 und erinnern uns an die vollmundigen Versprechen, dass kein Unternehmen an den wirtschaftlichen Folgen von Corona zerbrechen würde müssen, dass die Regierung helfe, dass es unkomplizierte Hilfe gäbe und vor allem an das Versprechen, dass diese Hilfen nicht zurückgezahlt werden müssten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es kam anders. Bereits im weiteren Verlauf des Jahres wurden erste Vermutungen laut, die sich binnen kürzester Zeit als bitterer Ernst entpuppten. Wer die Hilfen tatsächlich für das eigene Überleben nutzte, wer es auf irgendeine Weise geschafft hatte, das Unternehmen trotz widrigster Umstände am Laufen zu halten, wer nicht sofort pleite gegangen war, dem drohten die Rückzahlungen der Soforthilfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um dies „wasserdicht“ zu machen, wurden nachträglich die Bedingungen geändert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Worte „möglicher Subventionsbetrug“, „Straftatbestand“ etc. hingen wie Damoklesschwerter über den Köpfen kleinerer Unternehmen. Von gebrochenen Versprechen, von dem zweifelhaften Umstand, Bedingungen nachträglich zu ändern, hörte man kaum etwas.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Freiwillige Rückzahlung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Staat offerierte Gnade, wenn man bereit war, mögliche Überkompensationen sofort und freiwillig zurückzuzahlen. Prinzipiell könne man auch auf die irgendwann erfolgende Endabrechnung warten, wenn sich hier allerdings herausstellen könnte, dass die „Überkompensation“ bekannt war, würde unter Umständen wieder der Vorwurf der Straftat des Subventionsbetruges greifen. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Überkompensation war auch dann gegeben, wenn man die Hilfen für die Zahlung der Miete, der Versicherungen und vielleicht sogar der Lebensmittel eingesetzt hatte. Denn die Hilfen waren nur für das Unternehmen gedacht, nicht für die Unternehmer. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Für den Mensch hinter dem Unternehmen hätte die Möglichkeit bestanden, Grundsicherung zu beantragen, wenn man nicht mehr wusste, wie man sein Leben finanzieren soll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu versteuerndes Einkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer nun immer noch nicht verängstigt und eingeschüchtert war, dem wurde mittels eines neuen Umstands auf die Sprünge geholfen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die erhaltenen Summen würden auf das zu versteuernde Einkommen angerechnet werden, selbst wenn klar sei, dass man sie später wird zurückzahlen müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Konkret bedeutete das: Die unkomplizierten Hilfszahlungen könnten die Steuerlast erhöhen, selbst wenn man sie im darauffolgenden Jahr komplett zurückzahlen muss. Um dies zu vermeiden, müssen die Hilfen in dem Jahr zurückgezahlt werden, in welchem man sie erhalten hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Soforthilfe und Neustarthilfe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anders als bei den Soforthilfen, waren die sogenannten Neustarthilfen fairer gestaltet. Hier wurde von Anfang an kommuniziert, dass es sich um einen Vorschuss handeln würde. Erst wenn man im Nachgang einen Vergleich hätte, der den befürchteten Umsatzrückgang mit dem tatsächlichen Umsatzrückgang in Relation stelle, würde die unter Umständen zurückzuzahlende Summe berechnet. Dafür gab es Tabellen. Man konnte ein wenig besser planen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Neustarthilfe betrug für kleine Unternehmen und Soloselbständige sage und schreibe je 4500,00Euro für ein ganzes Quartal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1500,00Euro Hilfe pro Monat. Monate, in denen die Geschäfte geschlossen waren oder nur eingeschränkt betrieben werden konnten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Monate, in denen man verschiedene Branchen mit Regeln überflutete. Ob die Regeln, die Schließungen, die Lock-Downs und die Betriebsuntersagungen erfolgreich und notwendig waren, oder ob es nicht doch anders gegangen wäre, auf diese Antwort wartet man auch Ende 2023 vergeblich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schlussabrechnungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer die obligatorischen Schlussabrechnungen nicht oder zu spät stellte, dem wurde wieder gedroht. Wer keine Schlussabrechnung stellt, muss alles zurückzahlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kleine Unternehmer und Unternehmerinnen, die sich korrekt verhalten wollten, kamen jeder Pflicht nach.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie zahlten große Summen freiwillig zurück, sie stellten die Schlussabrechnungen korrekt, sie gaben teilweise auf. Die Maßnahmen, die Regelungen, die Schließungen, die sich auftürmenden Schulden, die mangelnden Möglichkeiten, seinen Lebensunterhalt zu verdienen und die drohenden Rückzahlungen waren einfach zu viel, als dass Schultern Soloselbständiger hätten stemmen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So kamen diese Alleinunternehmer vom Regen in die Traufe, aber ein Ende der Schuldenanhäufung war zumindest gegeben. Denn, wer es trotz der großzügigen Hilfen für kleine Unternehmen und Soloselbständige, nicht schaffte, insgesamt 9 Monate Geschäftsschließung zu überstehen und das Geschäft aufgab, der hatte seine Chance vertan. Hier mussten die Hilfen komplett zurückgezahlt werden, denn das Geschäft, für welches die Hilfen bestimmt gewesen waren, gab es nun nicht mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man konnte sich des Gedankens nicht erwehren, dass man sich zwar drehen und wenden, winden und anstrengen konnte, wie man wollte, die versprochenen Hilfen aber weder unkompliziert noch unbürokratisch gewährt wurden und auch nicht, wie mehrfach öffentlich proklamiert worden war, nicht zurückgezahlt werden müssten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pech gehabt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einspruch erheben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wartet man auf die Rückzahlung zu viel gezahlter Steuerbeiträge unter Umständen bis zu 8 Monate, so ließen die Rückzahlungsforderungen nicht lange auf sich warten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Frist zur Stellung der Endabrechnung war am 31.10.2023 abgelaufen. Die ersten Forderungen trudelten wenige Tage später ein. Ein halbes Jahr hätte man Zeit, die Summen zurückzuzahlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich könne man gegen den Schlussbescheid Widerspruch einlegen. Dies allerdings nur in Form einer Klage vor dem Verwaltungsgericht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Text:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats Rechtsbehelf beim Verwaltungsgericht (hier wird das jeweilige Verwaltungsgericht mit Anschrift genannt) eingelegt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Statthafter Rechtsbehelf im Sinne des Satz 1 dieser Rechtsbehelfsbelehrung ist ausschließlich eine Klage. (. . . )
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hinweis zur Rechtsbehelfsbelehrung: Es besteht keine Möglichkeit, gegen diesen Bescheid Widerspruch einzulegen. (. . . )
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kraft Bundesrechts ist in Prozessverfahren vor den Verwaltungsgerichten (. . . ) grundsätzlich ein Gebührenvorschuss zu entrichten. Zudem wird im Prozessverfahren von den Verwaltungsgerichten infolge der Klageerhebung eine Verfahrensgebühr fällig.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Übersetzt heißt das, dass man Geld, welches man nicht hat, weil man nicht arbeiten konnte und an den Folgen immer noch krankt, in die Hand nehmen muss, wenn man sich in irgendeiner Form meint, gegen den Staat auflehnen zu müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irgendwie fühle ich mich hier nicht frei in meiner Entscheidung und erneut unter Druck gesetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erneute Güte und Gnade
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Hirn beginnt durchzudrehen. Da war doch was, irgendein Entgegenkommen. Das war in den Nachrichten. Nur kurz erwähnt. Muss im Frühjahr oder Sommer gewesen sein. Recherchieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tatsächlich:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.bayern.de/soforthilfe-rckforderung-selbststndige-und-einzelunternehmen-knnen-erlass-beantragen/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Pressemitteilungen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Soforthilfe-Rückforderung: Selbstständige und Einzelunternehmen können Erlass beantragen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           31. Juli 2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           MÜNCHEN  Selbstständige und Einzelunternehmer, die durch eine Rückzahlung der Corona-Soforthilfe in ihrer Existenz bedroht sind, können ab heute (Montag, 31. Juli) einen Erlass der Rückforderung beantragen. Dazu Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Staatsregierung steht zu ihrem Wort. Kein bayerischer Betrieb soll wegen der Rückforderung in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Wer weniger als 25.000 bzw. 30.000 Euro jährlich verdient, kann von der Rückforderung ausgenommen werden. Betroffene Unternehmen können ab heute die entsprechenden Anträge stellen. Mit dieser Möglichkeit schaffen wir wirtschaftliche Sicherheit für viele Unternehmerinnen und Unternehmer.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Erlass oder Teilerlass wegen Existenzgefährdung ist möglich (vorbehaltlich weiterer Einkünfte sowie des liquiden Betriebsvermögens), wenn das Betriebsergebnis nach Steuern in dem Bereich unter 25.000 (ohne Unterhaltspflichtige) bis 30.000 Euro (mit einem Unterhaltspflichtigen) liegt. Eine Existenzgefährdung wird vermutet, wenn der erwartete Jahresüberschuss nach Steuern, die weiteren Einkünfte (wozu auch Einkünfte des Ehegatten über 30.000 Euro gerechnet werden müssen) sowie das liquide Betriebsvermögen nicht ausreicht, um die Soforthilfe-Rückzahlung zu leisten. Angenommen wird in allen Fällen eine fiktive Ratenzahlung von 5.000 Euro pro Jahr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Erlass kann immer nur nach einer Einzelfallprüfung erfolgen. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Das Ergebnis kann auch ein Teilerlass verbunden mit der Vereinbarung von Ratenzahlungen für den Restbetrag sein. Die Antragstellung wird im Laufe des Tages im online-Rückmeldeportal, zu dem die Empfängerinnen und Empfänger der Corona-Soforthilfe bereits einen Zugang erhalten haben, freigeschalten. Weitere Informationen finden Sie unter 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.stmwi.bayern.de/foerderungen/soforthilfe-corona/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.soforthilfecorona.bayern
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Ab August bzw. September können auch Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften einen Erlass der Rückforderungen beantragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ansprechpartner: Aaron Gottardi, stv. Pressesprecher
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Versprich‘ dir nicht zu viel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das klingt vielversprechend. Die Rahmenbedingungen sind leider erfüllt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Online-Rückmeldeportal. Suche. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Hm. Ich finde keinen Link. Ich lese mir alle FAQ durch. Ich komme nicht weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hotline. Prima, hier geht sogar jemand an den Apparat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich schildere den Grund meines Anrufs. Mir wird erklärt, dass man mittels des QR-Codes, den man postalisch erhalten hat, das Antragsformular öffnen kann, um dann den Antrag zu stellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trotz aller Sorgfalt kann ich mich nicht daran erinnern, einen solchen Brief erhalten zu haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man würde mir den QR-Code erneut zusenden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Etwas erleichtert und gefühlt einen kleinen Schritt weiter in Richtung des Lichts am Ende des Tunnels, stelle ich meine letzte Frage, die sich auf die Bezeichnung Sofort-Hilfe bezieht:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wäre immer nur von Soforthilfe zu lesen, also von den Hilfen, von denen es hieß, dass sie gar nicht zurückgezahlt werden müssten und die ganz zu Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 ausbezahlt worden waren. Ob sich dieser mögliche Erlass ausschließlich auf diese bezöge oder ob damit auch die anderen Hilfen und deren etwaige Rückzahlung umfasst wären?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Antwort kommt prompt und zieht einen zurück in den Tunnel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nein, es gehe hier ausschließlich um die Soforthilfen, um keine anderen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt wird mir klar, warum ich nie einen Brief erhalten habe, was ich der freundlichen Dame am Telefon auch erkläre. Eingeschüchtert von den Drohungen, aus Angst mit dem Vorwurf eines möglichen Subventionsbetrugs konfrontiert zu werden und weil ich auf die Hilfen nicht auch noch Steuern hatte zahlen wollen, habe ich diese Ende 2021 komplett zurückbezahlt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Freiwillig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obwohl - was sich jetzt herausstellt, 3 Jahre später - ich dies nicht hätte tun müssen, denn es hätte die Chance (eine gute Chance, wie ich schätzen würde) gegeben, dass mir die Rückzahlung hätte erlassen werden können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich frage die Dame also, obwohl ich befürchte, die Antwort bereits zu kennen, ob es in diesem Falle dann so wäre, dass man einfach Pech gehabt hätte, weil man so korrekt war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie bejaht. Rückwirkend bekommt man kein Geld mehr wieder, was einem, hätte man sich nicht so einschüchtern lassen, unter Umständen zugestanden worden wäre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurzgefasst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wurde versprochen, dass man als Unternehmer nicht allein gelassen wird,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wurde versprochen, dass man nur Maßnahmen ergreift, die evaluiert, rechtmäßig und verhältnismäßig sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wurde versprochen, dass man nicht in Folge der Eindämmungsmaßnahmen wirtschaftlich kaputt gemacht wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wurde nichts gehalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und die, die ihrerseits um größtmögliche Korrektheit bemüht waren, haben sie selbst kaputt gemacht. War ja eine freie Entscheidung. Die Drohungen, die schwarz an die Wand gemalten eventuellen Folgen kann man hier nicht als entscheidungsweisend betrachten oder gar als eine Art des Drucks oder der Nötigung sehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2022-2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Pandemie ist doch überstanden. Die Unternehmen haben Hilfen bekommen. Niemand wurde allein gelassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inwiefern man diesen Aussagen zustimmen mag, bleibt jeder Person selbst überlassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass die Rückzahlungen auch der Neustarthilfen in eine Zeit fallen, in der die Nebenkosten (Strom, Gas, Heizung) nahezu verdoppelt wurden, in der der Unternehmer schon wieder einmal nicht weiß, wie er aufgrund der Sanktionen gegen die Bösen, sein Geschäft am Leben halten soll, dass die Kunden aufgrund der gestiegenen Inflation den Rest ihrer Kaufkraft zurückhalten, dass man wieder einmal nicht weiß, wie es überhaupt weitergehen soll, das hat ja nichts mit der Pandemie zu tun.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und weil es nichts mit der Pandemie zu tun hat und das Wort „Neustart“ nicht impliziert, dass dieser auch erfolgreich sein muss, hat man eben Pech gehabt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist wie beim Auto, welches Starthilfe bekommt. Wenn das Überbrückungskabel nur angeboten, aber sobald man danach greifen möchte, wieder weggezogen wird, wird man nicht weit kommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut, der Vergleich hinkt ein wenig. Das Auto konnte neu gestartet werden. Das Überbrückungskabel wurde angeboten, angeschlossen und hat seinen Dienst getan. Leider war der einzige Weg, der danach offenstand, der gegen eine Wand. Und wenn man das Auto dann gegen die Wand gesetzt hat, muss man für das zuvor zur Verfügung gestellte Überbrückungskabel noch zahlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bafög für Unternehmen ohne Bafög-Erklärung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ich die Umstände meiner Tochter schilderte, meinte sie, dass die ganzen Hilfen dann eigentlich nicht mehr gewesen wären als Bafög für Unternehmen, nur, dass einem vorher niemand gesagt hat, dass es sich um Bafög handeln würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So ungefähr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum eigentlich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann wird man müde. Sehr müde. Man fragt sich, warum man das alles macht. Man fragt sich, ob aufgeben nicht doch die bessere Option wäre, denn kaum schnappt man wie ein Ertrinkender nach Luft, bekommt man einen neuen Schlag auf den Kopf, während unter einem die bösen Geister einen in die Tiefe ziehen und einem die Luft zum Atmen nehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Korrespondenz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Blogbeitrag wurde am 10.11.2023 geschrieben und zusammen mit einem Brief und einer gleichlautenden Mail an Herrn Aiwanger gesendet. Den Brief und eine etwaige Antwort (die Hoffnung stirbt zuletzt), werde ich an dieser Stelle ergänzend veröffentlichen. Auf die Mail bekam ich folgende Antwort:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Sehr geehrte Damen und Herren,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           vielen Dank für Ihre Anfrage, welche zur Bearbeitung an das zuständige Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Landesentwicklung weitergeleitet wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Regel erhalten Sie direkt von dort weitere Nachricht."
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Brief lautete wie folgt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unternehmen systematisch kaputt machen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sehr geehrter Herr Aiwanger,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           auch wenn ich auf meine vorherigen Schreiben aus den Jahren 2020 bis 2023 nie eine Antwort erhalten habe, starte ich heute einen neuen Versuch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Thema:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rückzahlung der Corona-Hilfen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie erhalten anbei meinen Beitrag, der am 17.11.2023 in meinem Blog erscheinen wird (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.rebel-management-training.de/blog" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.rebel-management-training.de/blog
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bitte lesen Sie sich diesen durch. Bitte versetzen Sie sich in die Lage kleiner und mittelständischer Unternehmer und Unternehmerinnen. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Sie erwecken den Eindruck, als ob Ihnen das Schicksal des Mittelstands nicht egal wäre. Der Eindruck allein hilft den Unternehmern und Unternehmerinnen allerdings nicht weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der von Ihnen erwirkte mögliche Erlass der Rückzahlungsforderungen von Corona-Soforthilfen war ein guter Schritt. Erlauben Sie mir, bei allem Respekt allerdings die Frage, ob man sich für einen solchen Beschluss wirklich auf die Schulter klopfen darf, wenn im Vorfeld etwas ganz anderes versprochen wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tatsache ist, was Sie nach der Lektüre der zusammengefassten Umstände bestätigen werden müssen, dass die Unternehmer und Unternehmerinnen, die sich stets korrekt verhalten wollen und wollten, bestraft werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tatsache ist auch, dass unter Umständen das Bürgergeld die bessere Option darstellt als eine 70 Stunden Woche aller Beteiligten eines Familienunternehmens.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fakt ist ebenso, dass die derzeitige Politik diejenigen gängelt, die immer noch arbeiten wollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bitte Sie daher (und ich vermute, dass ich hier nicht allein bin), auch die Rückzahlung der sogenannten Neustarthilfen nochmals unter die Lupe zu nehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Falls diese Allgemeinplätze ihre menschliche Integrität noch nicht erreicht haben sollten, mache ich es an unserem Beispiel fest:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wir betreiben ein Mikro-Sportstudio und bieten Schulungen an. Familienunternehmen. Wir waren von allen Maßnahmen 2020-2023 massiv betroffen. Insgesamt war unser Betrieb für 9 Monate geschlossen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Trotz extremer Kämpfe haben wir uns von den Drohungen (Überkompensation, Subventionsbetrug) einschüchtern lassen und
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           von den erhaltenen Hilfen bereits 10912,30 zurückgezahlt (2021-2023).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies, obwohl unser Einkommen laut Einkommenssteuerbescheid unter den Grenzwerten lag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine weitere Rückzahlung treibt uns als Familienunternehmen in einen existenzgefährdenden Bereich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach 9 Monaten der Schließung unseres Sportstudios kamen die gestiegenen Energiepreise und die hohe Inflation hinzu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass von nicht zu zurückzahlenden Hilfen für die geschädigten Unternehmen die Rede war, dass sich viele der Maßnahmen im Nachgang als überzogen dargestellt haben und dass es bis heute keine Evaluationsdaten gibt, die beweisen, dass Sportstudios zu den Gefährdern gehörten, trägt das Übrige dazu bei, dass eine Rückforderung nicht nur bedrohlich, sondern fast wie ein Betrug anzusehen ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die Tatsache, dass jetzt (2023) entschieden wird, dass eine Rückzahlung unter Umständen nicht nötig gewesen wäre, die Personen, die eine solche allerdings freiwillig geleistet hatten, nun aber Pech gehabt hätten, lässt einen verzweifeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir kämpfen jeden Tag um das wirtschaftliche Überleben. Liquides Betriebsvermögen? Fehlanzeige.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bitte teilen Sie uns mit, welche Unterlagen Sie zur Einzelfallprüfung benötigen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerne stellen wir Ihnen unsere Bilanzen bzw. die Kopien der Einkommenssteuerbescheide zur Verfügung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Halten Sie sich an ihre Versprechen, es wäre eine Form der Loyalität und Verlässlichkeit den Bürgern und Bürgerinnen gegenüber, die ihrerseits stets bemüht sind, sich korrekt zu verhalten, ihre Steuern zahlen und als „brave“ Bürger und Bürgerinnen anzusehen sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da ich leider erwarte, auch auf diesen Brief keinerlei Antwort zu bekommen, werde ich diesen als offenen Brief interessierten Lesern und Leserinnen, Unternehmern und Unternehmerinnen, die sich in einer ähnlichen Lage befinden, zugänglich machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Erwartung einer Antwort, die davon zeugt, dass echtes Interesse besteht, verbleibe ich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit freundlichen Grüßen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine Rebel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 17 Nov 2023 05:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/pech-gehabt</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Rollentausch bei der Google-Bewertung</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/rollentausch-bei-der-google-bewertung</link>
      <description>Wie wäre es, wenn man als Inhaber/Dienstleister/ Trainer Rezensionen über besondere potentielle Neu-Kunden schreiben könnte?

Es gibt Personen (manchmal von Mitbewerbern geschickt, Google Recherche macht es möglich, das herauszufinden), die nehmen sich von Anfang an vor, eine schlechte Rezension zu verfassen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rollentausch bei der Google-Bewertung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA176.jpeg" alt="trauriger Smiley
"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie wäre es, wenn man als Inhaber/Dienstleister/ Trainer Rezensionen über besondere potentielle Neu-Kunden schreiben könnte?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt Personen (manchmal von Mitbewerbern geschickt, Google Recherche macht es möglich, das herauszufinden), die nehmen sich von Anfang an vor, eine schlechte Rezension zu verfassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Kampf beginnt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jede noch so kleine Regel wird in Frage gestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum brauche ich ein eigenes Mikrofasertuch zum Putzen der Pole/ des Trainingsgeräts?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weil es hygienischer ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum soll ich barfuß trainieren?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weil man mit Socken keinen Halt auf dem Boden hat und unser Studio ein Barfuß-Studio ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum soll ich die Haare zusammenmachen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weil ich als Trainerin zum einen auf deine Schulter-Rücken-Nackenlinie achten möchte, dazu muss ich sie sehen, weil Dir die Haare sonst störend ins Gesicht fallen und weil Haare nun mal auch ausfallen. Das ist normal. Aber niemand spielt gerne Haarfänger, weshalb es ein Akt der Höflichkeit und Sauberkeit ist, die Haare zusammenzubinden (ist übrigens in Ballettstudios ebenfalls üblich).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum muss ich den Schmuck abnehmen? Weil Du dich verletzen könntest und weil es auch die Trainingsgeräte beschädigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine Hemmungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auffällig ist, dass es keinerlei Hemmungen gibt, all diese Fragen mit einem leicht grundgenervten Ton zu stellen, noch bevor das Training überhaupt beginnt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch während der Stunde, die immer auch auf Schnupperer zugeschnitten wird, wird jede Anweisung entweder in Frage gestellt oder gänzlich ignoriert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Trainerin werde ich mit nicht zu verachtendem Selbstbewusstsein darauf hingewiesen, dass die Kundin das nicht möchte, dass man den Sinn dahinter nicht sehen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch Erklärungen helfen nicht. Dass es um die Gesundheit der teilnehmenden Personen geht, wird mehr als nur angezweifelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber in einem anderen Studio
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Beste ist allerdings, wenn einige Teilnehmer der Meinung sind, sie könnten schon alles. Besonders beliebt sind Aussagen wie: „Das habe ich aber in einem anderen Studio anders gelernt.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das mag sein. Abgesehen davon, dass jeder seinen eigenen Stil hat, befindest Du dich aber gerade in unserem Studio und nicht (mehr) in dem anderen Studio (die Gründe lassen wir mal dahingestellt sein).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und selbst wenn man erklärt, warum die Technik so gesünder ist und kraftsparender angewendet werden kann, muskuläre Dysbalancen mit der richtigen Technik verhindert werden, wird die neue Technik entweder ignoriert, oder die Aussage, man hätte das aber in einem anderen Studio anders gelernt, wiederholt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Geduldsprobe für jeden Trainer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man erklärt, man weist darauf hin, dass es ganz normal ist, dass man Dinge auch neu lernen muss, man verbessert. Als Trainerin bin ich auch immer bemüht, Lob auszusprechen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal - so traurig das klingt - gibt es aber einfach nichts, was man loben kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut, ich könnte die teilnehmenden Personen dafür loben, dass sie die Augen aufhaben, Widerworte geben, die gleichen Fragen mehrfach stellen und stur an dem festhalten, von dem sie meinen, dass es richtig wäre. Alternativ könnte ich auch positiv erwähnen, dass sie in der Lage sind, aufrecht zu stehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann würde ich mir allerdings mehr als unehrlich vorkommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glänzen wollen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besonders bezeichnend ist es, wenn dann die Personen, die laut eigener Aussage in anderen Studios anderes gewöhnt waren, ihrerseits vom Plan abweichen und Figuren und Tricks machen, die überhaupt nicht auf dem Plan stehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oftmals steckt dahinter der verzweifelte Versuch, die Freundin, die ihrerseits noch nie Pole gemacht hat und von der Dame, die aus einem „anderen Studio“ kommt mitgeschleift wurde, zu beeindrucken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das war offensichtlich von Anfang an der Plan, den ich leider durch meine Art, das Training gesundheitsorientiert und mit der richtigen Technik aufzubauen, im Keim erstickt habe. Was für eine Unverschämtheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du bist doof. Gaaaaanz doof!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann reagieren einige der Damen kindisch. Sie sind nämlich schlicht beleidigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So großspurig diese im Vorfeld beim Infragestellen jeder noch so kleinen Anweisung aufgetreten sind, so schweigsam sind sie am Ende der Stunde, wenn es darum geht, die Stunde (gemeinsam) Revue passieren zu lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Fragen, ob alles in Ordnung war, ob noch Fragen offen wären, ob sie etwas loswerden möchten, werden mit Schweigen oder einem „Nö“ quittiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie schnell allerdings dann die negative Google-Rezension öffentlich geht, ist mehr als verwunderlich. Keine Stunde später kotzt man sich bei Google aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man war so eingeschüchtert, dass man gar nichts mehr hat sagen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hm, den Eindruck hatte ich während der Stunde nicht, aber gut, wenn ihr Euch von Erklärungen einschüchtern lasst, dann ist das absolut nachvollziehbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ganz wichtig dabei ist, dass immer nur ein Teil der Info in die schlechte Rezension gepackt wird. Es muss deutlich werden, wer hier das Opfer und wer der Täter war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Wahrheit ist das nicht, von einem souveränen und erwachsenen Auftreten zeugt es auch nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was wir schon erlebt haben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Personen, die die Trainerin zu einer Liebeserklärung nötigen wollen: „Sag‘ mir, dass Du mich magst. Jetzt!“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Personen, die das Studio mit einem Kindergarten verwechseln und ungefragt ihre Kinder mitbringen, um dann beleidigt eine negative Rezension zu schreiben, weil man die Kinder nicht betreuen wollte und auch nicht betreuen konnte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Personen, die in ihrer allerersten Pole-Stunde Überkopffiguren machen möchten und es der mangelnden Lehrfähigkeit des Trainers zuschreiben, dass man diesen Wunsch nicht erfüllt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Personen, die gerne mal „sexy“ tanzen wollen, sich aber hinterher beschweren, dass man auf ihre psychischen Probleme und ihre Schamhaftigkeit nicht eingegangen wäre.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Personen, die sich auf der Toilette mit Babyöl eincremen, um auf dem zu gestaltenden Foto (Take a picture, take a picture!) einen schönen Glanz der Haut zeigen können und die sich dann wundern, warum sie an der Pole keinen Halt haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Personen, die eine Einzelstunde buchen, in der sie dann ihren wahren Wunsch äußern: „Ich dachte, ich bringe meinen Freund mit, der schaut zu und wir tanzen so ein bisschen dirty als Duo!“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Personen, die alkoholisiert zum Junggesellinnenabschied erscheinen und es gerade noch von Pole zu Pole schaffen, bevor sie sich auf die Toilette retten auf der sie sich dann auskotzen. Diese Personen schaffen es dann noch lallend mich als Trainerin zu demütigen, wenn sie einsehen, dass sie selbst zwar nicht mehr tanzen können, aber ich ja für die nächsten 1,5 Stunden Alleinunterhalterin spielen, für sie tanzen und sie mit Getränken bewirten könne.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Personen, die eine negative Rezension schreiben, weil sie tatsächlich nicht allein in der Kursstunde waren und weil sie hinterher nicht alles konnten, was man gezeigt hat.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Personen, die darauf bestehen, dass es Ausdruck ihrer persönlichen Freiheit ist, den blanken Po zeigen zu dürfen und nicht verstehen, warum man davon nicht begeistert ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Personen, die absolut unvorbereitet kommen, weder Equipment noch richtige Kleidung dabeihaben und auf die Frage, warum sie denn die Mail nicht gelesen hätten, in der das alles stand, antworten, dass sie dazu keine Lust hatten, weil es so viel gewesen wäre.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Personen, die sich per Sprachnachricht an das Studiopersonal wenden und darum bitten, ihnen die Webseite vorzulesen (gut, da könnte eine Leseschwäche dahinterstecken, wer weiß.)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Personen, die verwundert fragen, ob sie sich selbst am Trainingsgerät festhalten müssen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Personen, die kein Wort verstehen und somit auch keiner Erklärung folgen können, die aber der Meinung sind, man müsse dann als Trainerin den gesamten Kurs eben bilingual halten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Personen, die ihre Handykamera kunstvoll platzieren (in einer Schnupperstunde), um dann ungefragt den gesamten Kurs und alle anderen teilnehmenden Personen zu filmen. Auch hier wird die persönliche Freiheit von mir rigoros eingeschränkt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Liste ließe sich noch fortsetzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigenverantwortung? Fehlanzeige
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Transferdenken und Empathie sind hier kaum vorhanden, wohl aber die Anspruchshaltung von Kunden. Ich zahle, ich bin Kunde, ich will. Und zwar genauso wie ICH es will, so soll es sein. Immerhin ist der Kunde König (m, w, d).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bandbreite menschlicher Besonderheiten ist groß und schillernd. Angesichts dieser vielen Facetten sind die Personen, die sich offensichtlich von Anfang an vornehmen, alles schlecht zu finden, eher die gewöhnlichen unter den besonderen Kunden! &amp;#55357;&amp;#56841;
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist meist nichts anderes als stutenbissiges Konkurrenzverhalten. Dabei ist es lächerlich. Denn die meisten derer, die sich so benehmen sind gut 30 Jahre jünger als ich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie haben den Vorteil, dass sie jung, hübsch und knackig sind. Sie gewinnen allein durch ihre Jugend. Sie haben noch viel vor sich. Sie hätten alle Möglichkeiten. Und es gäbe bestimmt schönere Freizeitaktivitäten, als eine Missstimmung zu provozieren, die ihrer Meinung dann ein nachfolgend schlechte Bewertung rechtfertigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so bleibt es beim kindischen Verhalten und beim Ätsch-Effekt der negativen Bewertung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und eines muss ich diesen Personen zugestehen: Sie schaffen es, dass ich mich ärgere und tragen somit ihren Sieg davon!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gratulation. Ganz toll gemacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Das war übrigens ein Lob!)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 11 Nov 2023 12:01:11 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/rollentausch-bei-der-google-bewertung</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Novemberblues</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/novemberblues</link>
      <description>„An guten Tagen“ ist ein bekannter Song von Johannes Oerding. Ich mag ihn. Doch gibt es auch die anderen, die schlechten Tage. Die Tage an denen im Grunde nichts anders ist als gestern und alles dennoch anders aussieht. Grau, trostlos, antriebslos. Passend zum November. 
An solchen Tagen muss man aufpassen, dass man sich nicht in Melancholie einwickelt. Sonst drohen die Stränge der Sorgen und düsteren Gedanken einem wie Mumienbinden die Bewegung gänzlich zu verbieten. Dann geht man wie Artax im Sumpf unter.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Novemberblues
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA174.jpeg" alt="Nebel, Trauerweide, Dunkelheit"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „An guten Tagen“ ist ein bekannter Song von Johannes Oerding. Ich mag ihn. Doch gibt es auch die anderen, die schlechten Tage. Die Tage an denen im Grunde nichts anders ist als gestern und alles dennoch anders aussieht. Grau, trostlos, antriebslos. Passend zum November.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An solchen Tagen muss man aufpassen, dass man sich nicht in Melancholie einwickelt. Sonst drohen die Stränge der Sorgen und düsteren Gedanken einem wie Mumienbinden die Bewegung gänzlich zu verbieten. Dann geht man wie Artax im Sumpf unter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch ein wenig Abtauchen gehört dazu, wie der Nebel zum November.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An schlechten Tagen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            An schlechten Tagen dunkelt alles vor sich hin
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und meine Uhr stiehlt mir die Zeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Schlaf war unruhig und bin platt,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           was auch der Spiegel zu mir sagt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An schlechten Tagen läuft einfach alles nur verkehrt,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und meine Zweifel drehen frei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wind ist kalt und bläst mir ständig ins Gesicht,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           bin allen anderen nur im Weg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An schlechten Tagen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           gibt es nur fern und nie,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           so vieles, was einfach nicht gelingt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Blick zurück macht's nur schlimmer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An schlechten Tagen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ist unser Lachen nur noch schrill
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und alle Fragen schreien laut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Jetzt ist dunkel und hält an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An schlechten Tagen führen alle Straßen nur bergab,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           man rutscht und findet keinen Halt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Austausch und kein Empfang,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           gefangen, müde und so schwer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An schlechten Tagen tut jeder Herzschlag weh,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           vergeudete Zeit mit sinnloser Existenz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hundert Stunden an einem schlechten Tag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An schlechten Tagen gibt es nur trostlose Unendlichkeit,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ich schau nach links und auch nach rechts,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           vor mir die Dunkelheit und hinter mir nur Grau.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch weil ich weiß, dass auch Grau seine Bedeutung hat,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           nehm‘ ich es hin und warte auf den Sonnenschein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das kann nur jetzt und nicht für immer sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 05:00:00 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Hass und Liebe</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/hass-und-liebe</link>
      <description>So viel Hass, so wenig Liebe. Warum? Ist es der Zusammenhalt, den man durch gemeinsamen Hass meint, erleben zu können und die Einsamkeit, die unerwiderte Liebe zwangsläufig mit sich bringt? Hass macht hässlich. Was bringt Menschen dazu, sich selbst im Hass zu erniedrigen, sich zu entstellen, sich bewusst ihrer eigenen Schönheit durch die Gefräßigkeit des Hasses zu berauben?</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hass und Liebe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA173.jpeg" alt="Hass und Liebe"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das Gefühl, nicht die Achtung eines Menschen erwerben zu können, treibt leicht dazu, ihn zu hassen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Luc de Clapier, Marquis de Vauvenargues (1715-1747)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Gewalt unterwirft, nur Liebe gewinnt Menschen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           William Penn (1644-1718)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So viel Hass, so wenig Liebe. Warum? Ist es der Zusammenhalt, den man durch gemeinsamen Hass meint, erleben zu können und die Einsamkeit, die unerwiderte Liebe zwangsläufig mit sich bringt? Hass macht hässlich. Was bringt Menschen dazu, sich selbst im Hass zu erniedrigen, sich zu entstellen, sich bewusst ihrer eigenen Schönheit durch die Gefräßigkeit des Hasses zu berauben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Große Gefühle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hass und Liebe sind große Gefühle, die nur entstehen können, wenn das Sub- oder Objekt dieser Gefühle Bedeutung für eine Person hat. Wer gleichgültig ist, liebt nicht und hasst nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus Liebe kann Hass entstehen. Dies liegt unter Umständen daran, dass man die Achtung des anderen nicht mehr sieht, sie verliert. Dann entsteht der Hass aus verletzter Eitelkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man realisiert, dass man für den anderen keine Bedeutung mehr hat und versucht die Aufmerksamkeit um jeden Preis zurückzugewinnen. Je erfolgloser das Unterfangen, umso verletzter ist man. Man will diese Verletzungen zurückgeben, den anderen die gleichen Schmerzen, die man selbst empfindet, zufügen, nur um auf irgendeine Weise weiterhin mit dieser Person verbunden zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hass schafft Gemeinschaft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Qualität dieser Gemeinschaft ist zerstörerisch, aber es ist eine Gemeinschaft, die die Einsamkeit großer Gefühle überdeckt. Die Gemeinschaft entsteht aus dem Gefühl, etwas von dem zurückgeben zu müssen, was man vermeintlich oder tatsächlich erfahren hat. Die Gemeinschaft lenkt von der Einsamkeit ab, die entstehen kann, wenn man sich mit sich selbst auseinandersetzt. Sie lenkt ab von der eigenen Person und zielt auf etwas, was außerhalb des eigenen Charakters zu liegen scheint.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Gefahr wird als außenliegend definiert. Außerhalb der eigenen Person, außerhalb der eigenen Grenzen, außerhalb dessen, was zur eigenen Person gehört.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gemeinsam sieht man nach außen, der Blick nach innen, gelingt nur allein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fremdfokus ist Eigenschutz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stammtischgespräche, Konkurrenzbetrachtung, Männerabende, Frauenabende. In einem gewissen Ausprägungsgrad sehen wir, dass uns das Hässliche mehr zu verbinden scheint als das Schöne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schimpfen, Lästern, Hetzen und Gehässigkeiten auszutauschen scheint anerkannter zu sein, als sich gegenseitig in wohlwollender Art und Weise über andere Personen auszutauschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Stammtisch wird über die Politik, die Nachbarn, das Dorf, die Stadt im Allgemeinen geschimpft, bei der Konkurrenzbetrachtung lenkt man den Blick zunächst zwar auf das, was für das eigene Geschäft eine Gefahr darstellen könnte, endet dabei aber selten in respektvoller Anerkennung des Mitbewerbers.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dampf ablassen und sich austauschen, wie unzufrieden man zu Hause ist und was er oder sie nicht richtig macht und wo er oder sie nervt, das passiert (leider) häufig bei Männer - und Frauenabenden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hingegen tauscht man sich in langen Gesprächen selten darüber aus, womit man zufrieden ist, was eine andere Person Grandioses leistet, wie sehr man in Zuneigung und Liebe aufgeht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum das so zu sein scheint, weiß ich nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei der Aufzählung von Mankos und Fehlern, von Missverhalten, Respektlosigkeit und Dummheit kann jeder etwas beitragen. Durch die Aufzählung fühlt man sich verbunden, die Gespräche entwickeln eine knisternde Eigendynamik, man lenkt von den eigenen Fehlern ab. Das tut gut. So erhöht man sich selbst auf Kosten anderer.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Und weil es den Gesprächspartner ähnlich geht, fühlt man sich besser, verstanden und ein eine Gemeinschaft eingebunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liebe macht einsam
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie sähe die Sachlage aus, wenn wir in einem Gedankenexperiment den Spieß umdrehen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man stelle sich vor, wie alles Gute, alles, womit man zufrieden sein kann, zusammenträgt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zufriedenheit, Ruhe, Gelassenheit und Frieden sind ruhige Gefühle. Gefühle und Empfindungen, die den Lärm des Alltags in eine dämpfende Decke packen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann verstummen die Gespräche. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ja, stimmt. Wir sind zufrieden. Ich bin zufrieden. Ich finde es großartig, wie X/Y diese oder jene Problematik gemeistert hat. Und der Gesprächspartner antwortet, dass er/sie dies genauso sehen würde. Gespräch beendet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was der Mitbewerber da leistet, verdient Anerkennung. Da können wir uns mit unserem Geschäft noch eine Scheibe abschneiden. Im Grunde haben wir diese Thematik schon viel zu lange schleifen lassen. Der Mitbewerber hat uns nur gezeigt, dass wir hier nachlässig waren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und der Gesprächspartner antwortet, dass er/sie dies genauso sähe. Gespräch beendet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich liebe meinen Partner. Ich fühle mich sehr wohl in meiner Beziehung. Unser Zuhause ist ein Hafen und ein Ort der Ruhe und Geborgenheit. Ich bin sehr dankbar, dass ich ihn/sie haben darf und ich hoffe, dass ich ein bisschen von dem, was ich jeden Tag an Respekt und Liebe erfahre, zurückgeben kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und der Gesprächspartner antwortet, dass er/sie dies genauso empfände. Gespräch beendet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obwohl die Individualisierung in der heutigen Zeit an Bedeutung in einer Art gewonnen hat, die der Gemeinschaft oftmals nicht zuträglich ist, scheint sie hier nicht zu greifen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lieber spricht man über das Schlechte der anderen als über das Gute, was einem selbst widerfährt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für Gutes kann man dankbar sein. Dankbarkeit ist ein gutes, aber passives Gefühl. Es entsteht, weil man etwas geschenkt bekommt. Es ist keine Bezahlung für eine Leistung, die man erbracht hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vermeintlich erbrachte Leistungen, die keine Anerkennung finden, zeugen davon, wie egoistisch, dumm, verblendet, naiv, herrschsüchtig der andere ist. Somit erhöht man sich indirekt selbst, ohne direkt über sich zu sprechen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sich nicht in den Mittelpunkt stellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unter Umständen möchte man sich auch nur nicht selbst beweihräuchern. Vielleicht hat man Bedenken, weil man weiß oder zu wissen glaubt, dass es dem Gesprächspartner nicht gut geht. Man möchte nicht riskieren, den anderen zu brüskieren oder ihn zu verletzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Ausdruck der eigenen Zufriedenheit, das Glück, welches man empfindet, könnte als eitles Schlagen eines Pfauenrads missverstanden werden und dem anderen nur noch deutlicher vor Augen führen, was bei ihm schlecht läuft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Interesse und Zeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wie geht es Dir?“ - „Gut. Danke. Und dir?“ - „Alles bestens, danke der Nachfrage.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dem gesellschaftlichen Anspruch an Höflichkeit wurde auf allen Seiten entsprochen. Grüner Haken, Zeitaufwand absehbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Antwort, die Einblicke in das (tatsächliche) Leben des Gegenübers möglich macht, ist mit unzähligen Unwägbarkeiten verbunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Möchte man wirklich wissen, wie es dem anderen geht? Was kann man tun, wenn man mit Sorgen und Nöten konfrontiert wird, die einen selbst belasten? Und hat man überhaupt die Zeit und das tatsächliche Interesse, zuhören zu können?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was passiert, wenn man erkennt, dass man selbst einen Beitrag zum Befinden des anderen beigetragen hat? Es könnte zu schmerzhafter Selbsterkenntnis führen, dass dieser Missstand nur durch eine Veränderung des eigenen Verhaltens beseitigt werden kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das würde bedeuten, dass man selbst fehlerbehaftet ist. Nicht gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sobald die Thematik außerhalb der eigenen Person liegt, gelingt dies leichter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Du, im Grunde geht es mir gut, aber ich habe mich heute schon wieder so über
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die Autowerkstatt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            meinen Mann
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            meine Frau
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            meine Kinder
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            meinen Hausarzt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            meine Mieter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die Nachbarn
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            meinen Vermieter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die Politik
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die Handwerker
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            das Finanzamt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Etc.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           geärgert.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Oh, was ist passiert? Ich kann mir schon denken, wie Du dich fühlst. Die sind doch alle unfähig, mir geht es genauso, aber erzähle erstmal.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann läuft das Gespräch, das Objekt negativer Gefühle wurde nach außen verlagert, man tauscht sich aus, fühlt sich verbunden und muss sich nicht mit sich selbst auseinandersetzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weg von der eigenen Person, hin zur Abneigung gegen andere.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Individualisierung bezieht sich auf die Farbe des Nagellacks und unter Umständen auf das gefühlte Geschlecht. Doch auch diese Individualisierung benötigt andere, die dies (vermeintlich) verhindern wollen und diskriminierend auftreten. Und wieder liegt der Fokus der Ablehnung auf den anderen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hass zerfrisst, Liebe vereint
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann niemandem vorschreiben, nicht zu hassen. Dieses Gefühl ist leider so stark, dass es sich gegen jede Vorschrift durchsetzt, ganz gleich, wie falsch es ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann auch keiner Person vorschreiben, lieben zu müssen. Denn dieses Gefühl entsteht tief im Inneren eines jeden Individuums und ist etwas ganz Persönliches.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und könnte es sein, dass hier der Grund liegt, warum man nicht so gerne über das spricht, sich darüber austauscht, was man liebt? Weil man dem anderen im Grunde lieber keinen Blick in die Tiefe der Seele ermöglichen möchte? Weil man zu oft verletzt und enttäuscht wurde, wenn man sich darauf eingelassen hatte?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Grunde falsch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Kriminologie lernt man, dass ein gewisses Maß an delinquentem Verhalten für eine funktionierende Gesellschaft wichtig ist und dass Straftaten, die verdeckt begangen werden, einer indirekten Bestätigung der verletzten Norm, der Rechtsverletzung gleichkommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kriminalität, die im Zaum gehalten werden kann, stärkt den Glauben an verbindliche Rechtsnormen und die Qualität dieser. Verdeckt begangene Straftaten zeugen davon, dass man nicht entdeckt werden möchte, weil der Täter/die Täter um ihr verbrecherisches Tun wissen und einer Bestrafung entgehen wollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Gedanken trösten mich ein wenig, wenn ich die Gehässigkeit vieler Personen ganz unterschiedlicher Charaktere und Couleur im Netz verfolge. Die wenigsten treten mit Klarnamen auf, die Tiefe der Gehässigkeiten habe ich (bisher) im realen Leben, wenn man sich gegenübersteht, noch nicht erleben müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Achtung bewahren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liebe kann man nicht erzwingen, aber man kann mit Zurückhaltung anfangen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gehässigkeiten zurückhalten. Keinen Gewinn daraus ziehen, andere herabzuwürdigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht kann dann aus der Zurückhaltung Empathie entstehen? Im nächsten Schritt kann aus Empathie Respekt erwachsen und danach vielleicht sogar Achtung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir schimpfen und lästern alle. Dieses Verhalten abstellen zu wollen, ist eine Utopie. Schimpfen und Lästern nur noch in den eigenen vier Wänden. Nicht mehr am Stammtisch, nicht mehr im Netz. Keine Urteile fällen, sondern Fragen stellen. Zuhören.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sich für den anderen Zeit nehmen und diese Zeit nicht als Opfer betrachten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fragen an das Gegenüber, aber auch Fragen an sich selbst. Wie würde es einem selbst in der Situation desjenigen gehen würde, den man gerade gehässig verachtet?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeit, eigene Zeit, Lebenszeit verwendet man so oder so auf das Gegenüber. Man hat demnach durch das Zulassen des anderen Blickwinkels (noch) nicht(s) verloren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 03 Nov 2023 05:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Erdrückende Auflagen</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/erdrueckende-auflagen</link>
      <description>„Es gibt nur eine einzige von Zwergen bediente Riesenmaschinerie, und das ist die Bürokratie.“
Honoré de Balzac

Tröstlich an diesem Zitat ist nur, dass dies schon im 19. Jahrhundert so empfunden wurde. Die Riesenmaschinerie ist so erdrückend, dass sie einem oft die Kraft und Motivation für die Hauptarbeit nimmt. Bürokratieabbau? Fehlanzeige. Und auf eines ist Verlass: Kaum hat man das Gefühl, sich an alle Vorgaben ordentlich zu halten, werden neue aus dem Boden gestampft.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erdrückende Auflagen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA172.jpeg" alt="Eine Figur wird mit einem Stein niedergedrückt"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Es gibt nur eine einzige von Zwergen bediente Riesenmaschinerie, und das ist die Bürokratie.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Honoré de Balzac
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tröstlich an diesem Zitat ist nur, dass dies schon im 19. Jahrhundert so empfunden wurde. Die Riesenmaschinerie ist so erdrückend, dass sie einem oft die Kraft und Motivation für die Hauptarbeit nimmt. Bürokratieabbau? Fehlanzeige. Und auf eines ist Verlass: Kaum hat man das Gefühl, sich an alle Vorgaben ordentlich zu halten, werden neue aus dem Boden gestampft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Müde
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dann schlafe, denn wer schläft, sündigt nicht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Umgang mit Vorschriften kann das den unternehmerischen Tod bedeuten. Die Auflagen und Richtlinien sind dabei mittlerweile so umfangreich, dass man sich sicher sein kann, fehlerhaft zu handeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Impressumspflicht, DSGVO, Genderrichtlinien, Antidiskriminierungsmaßnahmen, Steuervorschriften, Haftungsfragen, Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Einkommenssteuer, Rentenversicherungspflicht, Sozialversicherungsabgaben, Mindestlohn, Buchführung, AGB. In den letzten Jahren kamen die sich fast täglich ändernden Corona-Richtlinien dazu, danach folgten die Vorschriften zum Sparen von Energie. Und immer die Angst im Hintergrund, etwas übersehen zu haben, was professionelle Fehlersucher entdecken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leistung unter zermürbenden Umständen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit wir selbständig sind, war es nie die Arbeit an sich, die ermattet hat. Es waren immer die Begleitumstände. Schreiben, bis spät in der Nacht, Kundenanfragen beantworten, Schulungen vorbereiten, recherchieren, Kurse planen, Choreografien erstellen, Hilfestellung leisten, ein und dieselbe Übung zum gefühlt 1000. Mal zeigen, trotz privater Sorgenlast den gutgelaunten Alleinunterhalter mimen. All das gehört untrennbar zum Tätigkeitsfeld. Mitunter ist das sehr anstrengend, aber es hat nie den letzten Rest der verbliebenen Energie geraubt. Das schafft nur die Bürokratie. Ein Krake, der von allen Seiten angreift, sich überall mit zahlreichen Saugnäpfen anheftet und einen auseinanderzureißen droht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weisungsgebunden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein wesentliches Merkmal eines Freiberuflers oder unternehmerisch tätigen Selbständigen ist seine Weisungsfreiheit. Nur wer so arbeitet, wie er, sie oder es dies für richtig erachtet und dabei seine Arbeit, seine Arbeitszeit und die Art und Weise, wie er diese ausführt, frei gestalten kann, ist selbständig. Alle anderen, sobald sie weisungsgebunden arbeiten, sind nur zum Schein selbständig. So zumindest sehen es die Sozialversicherungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Legt man diese Maßstäbe an den Tag, ist man nicht Bürger eines Landes, der unternehmerisch tätig ist, sondern Angestellter der Bürokratie. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           So heißt es beispielsweise in den Kriterien, die eine Unterscheidung von Selbständigkeit und Angestelltenverhältnis deutlich machen sollen, dass der Auftraggeber nicht vorschreiben darf, wann die Tätigkeit zu erledigen ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Ich vermute fast, dass dies der Grund ist, warum Handwerker (m, w, d) selten zum vereinbarten Zeitpunkt erscheinen. Sie dürfen es gar nicht und haben es erkannt.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kriterien, die gegen eine selbständige Tätigkeit sprechen:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Auftraggeber kann verlangen, dass die Tätigkeit nach seinen Wünschen ausgeführt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Auftragnehmer kann den Auftragsinhalt nicht nach seinen Wünschen während der Ausführung verändern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wird ein Zeitpunkt vereinbart, zu welchem die Tätigkeiten ausgeführt werden sollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die Leistung wird ein vorher kalkuliertes Entgelt vereinbart.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Auftragnehmer kann damit rechnen, dass das vereinbarte Honorar gezahlt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, wo kämen wir denn hin, wenn eine selbständig tätige Person sich nach den Wünschen des Auftraggebers richtet und diese Tätigkeiten auch noch zum vereinbarten Zeitpunkt ausführt, nach erbrachter Leistung noch Geld haben möchte und dies in der Höhe, die vorher vereinbart worden ist?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie sieht es dann mit freiberuflichen Übersetzern aus? Diese machen die Inhalte eines Schriftstücks in einer anderen Sprache verfügbar. Sie gelten dann als gut, wenn trotz einer anderen Sprache der Inhalt nahezu identisch ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist der Auftrag. Von dem sollte auch nicht abgewichen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Zukunft also aus dem übersetzten Führerschein ein übersetztes Führungszeugnis machen, oder ein Finanzdokument in eine prosaische Kurzgeschichte verwandeln?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schulungsmaßnahmen, Gesundheitstage, Coaching
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Bildungsträger beauftragt eine externe Person mit der Durchführung von Seminaren zu den Themen „Teamzusammensetzung“, „Rhetorik und Körpersprache“. Die Termine werden vorher vereinbart, die Schulungen sollen in regelmäßigen Abständen stattfinden, es wird ein Tageshonorar vereinbart, welches monatlich abgerechnet wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Achtung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           !
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wenn die Honorarkraft jetzt tatsächlich Seminare zu den oben genannten Themen abhält, zu den vereinbarten Terminen erscheint, das Tageshonorar in Rechnung stellt und es auch noch bekommt, widerspricht das einer selbständigen Tätigkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das kann bedeuten, dass der Auftraggeber die Honorarkraft eigentlich anstellen müsste, in jedem Fall aber Sozialversicherungsbeiträge abführen muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbständig arbeitet man nur, wenn man die Freiheit hat, sich zu überlegen, dass man, anders als vereinbart, das Seminar doch am Wochenende abhalten möchte. Also erscheint die Honorarkraft an einem Samstag, weil ihr gerade danach ist. Blöd ist dabei nur, dass kein Seminarteilnehmer da ist. Macht auch nichts, ist ja unternehmerische Freiheit. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Oder aber der Freiberufler entschließt sich, während eines laufenden Seminars, doch lieber über die Regenwurmzucht im Gemüsebeet zu referieren. Da dieser Inhalt natürlich sehr viel wertvoller ist als das zuvor vereinbarte Thema, stellt er auch eine andere Summe in Rechnung. Unternehmerische Freiheit!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mag sein, dass es Berufsgruppen gibt, die so arbeiten. Ich gehöre nicht dazu, deswegen bin ich auch abhängig und nicht selbständig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was tun, um wirklich selbständig zu arbeiten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die selbständige tätige Person sollte Folgendes beachten (Tipps vom Rechtsexperten):
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Räumlichkeiten dürfen nicht vom Auftraggeber gestellt werden, sondern werden vom Selbständigen angemietet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Räumlichkeiten werden ständig gewechselt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Kunden bringt der Selbständige mit, es sind nicht die Teilnehmer, die der Auftraggeber in den Kursen sehen will.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Ablauf der Schulungsmaßnahme wird nicht vorher mit dem Auftraggeber abgesprochen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Schulungsmaßnahme wird auch nicht beim Auftraggeber gebucht, sondern bei der Honorarkraft, die nur leider (bisher) niemand von den Kunden des Auftraggebers kennt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch muss mit jedem Kursteilnehmer gesondert abgerechnet werden, es darf keine Rechnung an den Auftraggeber gestellt werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beispiel VHS
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Volkshochschule arbeitet gemeinhin mit freien Dozenten (m, w, d). Die VHS stellt einen Kursplan auf, legt die Dauer der Kurse fest, erstellt ein Programm, legt fest, was die verschiedenen Kurse kosten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die interessierten Personen buchen den Kurs bei der VHS und zahlen ihr Kursentgelt auch an diese.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die VHS sucht sich für die Durchführung der Kurse geeignete Personen, die nicht bei der VHS angestellt sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Kursleiter kommen nun auch zum vereinbarten Zeitpunkt, halten sich an die vereinbarten Inhalte und arbeiten mit den Personen, die einen Kurs bei der VHS gebucht haben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Böser Fehler, denn dann sind sie abhängig beschäftigt und arbeiten weder freiberuflich noch selbständig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurze Frage: Was darf Satire?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           DSGVO
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor Jahren wurde ein neues Damoklesschwert geschmiedet, welches fortan über den Köpfen aller zu hängen schien. Die Datenschutzgrundverordnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wochenlang saß ich über den zu erstellenden schriftlich zu fixierenden Vorgängen, die nachgewiesen werden mussten und für die es jeweils ein eigenes Vorgangsprotokoll geben musste.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Was passiert, wenn ein Kunde sich anmeldet?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was passiert, wenn ein Kunde sich abmeldet?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was passiert, wenn ein Kunde den Kurs wechselt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie wird ein Kunde kontaktiert?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verfahrensliste hieß das neue Kind der Bürokratie. Für jeden Vorgang, der mit Kundendaten zu tun hatte, musste ein eigenes Verfahren hinterlegt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allein für das Studio CrazySports Augsburg kamen so 37 Verfahren zusammen. Um nur einige zu nennen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Daten Kontaktformular
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Daten Anmeldeformular
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Datenverarbeitung nach Anmeldung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Datenverarbeitung bei Rechnungsstellung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Datensicherheit E-Mail
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Datensicherung geschriebener Rechnungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Datensicherung stornierter Anmeldungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verfahren zur Aufbewahrung der Einverständniserklärung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verfahren Buchhaltung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verfahren Kursanmeldung usw. usw. usw.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es fehlen noch 27 aufgestellte Verfahren in diesem Auszug
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Ordner liegt immer noch hier.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Angst vor massiven Strafen war hoch. Die Geschichten von Geldbußen in Millionenhöhe, die jedes Unternehmen in die Knie zwingen würden, kursierten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also verwendete man seine Arbeitszeit auf die Erstellung von Verfahren, schrieb 12 Seiten „Datenschutz im Studio“, aktualisierte die Webseite mit weiteren 12 Seiten und war sich am Ende immer noch nicht sicher, ob man nun wirklich korrekt mit Kundendaten umgehen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir erinnern uns: Es war die Zeit, in der Personen im Wartezimmer nicht mehr mit Namen aufgerufen werden durften, da auch das schon einen Verstoß gegen die DSGVO bedeutet hätte. Auch die Kundenansprache beim Bäcker oder Metzger mit Namen war ein Verstoß!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sensible Daten, die auf diesem Wege anderen zugänglich gemacht werden würden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dagegen musste in jedem Fall vorgegangen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Corona-Maßnahmen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann kam Covid und alles wurde anders. Jetzt machte man sich strafbar, wenn man die Kundendaten nicht penibel kontrollierte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt musste man über den tagesaktuellen Gesundheitszustand informiert sein, benötigte von jeder Person den Namen, das Geburtsdatum, die Adresse und die Kontaktmöglichkeiten und musste dies auch belegen und archivieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Testergebnisse, sensible Gesundheitsdaten, Einblick in den Impfpass. Täglich. Vorgeschrieben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diente der möglichen Nachverfolgung von Infektionsketten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass diese Regelungen nur einen Bruchteil der, wie Pilze aus dem Boden geschossenen Vorsichtsmaßnahmen darstellten, hat wohl kaum eine Person vergessen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Irrsinn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Energiesparmaßnahmen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann kam der Krieg und auch hier zeigten und zeigen wir uns solidarisch. Keine Frage.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ganz konkret ging es um die Energie, die nunmehr horrend teuer geworden war und die Verpflichtung, Energie zu sparen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So war es mir als Unternehmerin verboten, Leuchtreklame zu nutzen. Von 22:00 Uhr bis 16:00 des darauffolgenden Tages hatte es dunkel zu bleiben. Energiesparmaßnahmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teilweise gab es Vorschriften, welche Temperaturen in meinen von mir angemieteten Räumlichkeiten herrschen durften.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man hatte den Weisungen Folge zu leisten. War also schon wieder einmal weisungsgebunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber immerhin konnte man die angemieteten Räumlichkeiten wieder so nutzen, wie man es eigentlich vorgesehen hatte. Das war  9 Monate lang nicht der Fall gewesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da war es verboten, Menschen zu empfangen. Da hat man klare Anweisungen gegeben, wie sich ein Unternehmer verhalten muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die Freiheit, die Arbeit so zu gestalten, wie man es als Unternehmer für richtig hält, ist ein Indiz für die Selbständigkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klarer Fall. Nein, selbständig war ich wahrlich nicht in dieser Zeit. Nur leider hat der Staat mir auch keinen Lohn gezahlt, geschweige denn Sozialabgaben. Hilfen, die großmütig versprochen wurden, entpuppten sich als Mogelpackungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verpflichtender Leistungszeitraum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Umsatzsteuervoranmeldung muss verpflichtend bis zum 10. des Folgemonats erledigt werden. Bis zu diesem Tag muss das Geld auf dem Konto des Finanzamts sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei verspäteter Zahlung (auch der Sondervorauszahlungen) wird für jeden angefangenen Kalendermonat (gerechnet ab Ablauf des Fälligkeitstags - OHNE SCHONFRIST) ein Säumniszuschlag berechnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon wieder arbeitet man weisungsgebunden. Man hat den Auftrag, diese Tätigkeit exakt bis zum Fälligkeitstag zu erledigen. Schafft man das nicht, oder möchte seiner unternehmerischen Pflicht der Freiheit der Arbeitsgestaltung nachkommen, wird man bestraft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das gilt übrigens nur in eine Richtung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Rückzahlung von dem Staat zur Verfügung gestellten Steuergeldern, die sich als zu hoch erwiesen haben, kann dauern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           7 Monate waren es dieses Jahr. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich darf übrigens keine Zinsen aufschlagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unternehmerisches Risiko
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Begründet werden diese Vorgaben damit, dass man nicht als Unternehmer tätig ist, wenn man kein unternehmerisches Risiko trägt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Freiheit des Auftraggebers von heute auf morgen auf die Dienstleistung verzichten zu können, der fehlende Urlaubsanspruch, die Abstinenz von Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, die gestiegenen Kosten und die Inflationsrate, die nicht ausgeglichen oder auf Kunden übertragen werden können und die Regelungen und Maßnahmen, die ein unternehmerisch erfolgsorientiertes Handeln nahezu unmöglich machen, sind kein Risiko, schon gar kein unternehmerisches.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erinnert mich an die Argumentation eines bekannten Märchenerzählers. Man hat kein Risiko, man kann sich nur nicht sicher sein und sich auf nichts verlassen, das ist aber eine willkommene Abwechslung im langweiligen Alltag eines Menschen, kein Risiko.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welches Ziel soll hier verfolgt werden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal bin ich so müde, dass ich mir überlege, ob es das alles noch wert ist?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann es nicht richtig machen, kaum hat man einen Berg erklommen, werden noch ein paar mehr Steine auf den Weg und in den eigenen Rucksack gepackt und man sieht sich mit weiteren Bergen konfrontiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht wäre die Beantragung von Bürgergeld eine Alternative. Dann erhält man das Geld vom Staat, weil man nicht arbeitet. Da ich hier sowieso schon mehr als weisungsgebunden wäre, würde das wenigstens der Definition entsprechen. Es zahlt derjenige mein Gehalt, der mir die Weisungen erteilt, wie ich mich zu verhalten habe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Arbeiten, motiviert sein, die Steuern bereitwillig zu entrichten, sich korrekt zu verhalten - das alles scheint im Grunde nicht richtig zu sein. Also wozu?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Davon nicht betroffen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wer jetzt der Meinung ist, dass davon nur kleine Fitnesstrainer, Tanzlehrer, Honorardozenten oder VHS-Kursleiter betroffen sein könnten, der irrt gewaltig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Diese Kriterien gelten auch für tausende Gesellschafter von GmbHs, wie in einem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.spiegel.de/karriere/scheinselbststaendigkeit-selbststaendige-fitnesstrainer-mit-stundenlohn-abhaengig-beschaeftigt-bayerisches-landessozialgericht-muenchen-a-32aff341-f6e6-4934-823e-1b6e62941f6d" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Spiegel-Artikel
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zu lesen ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Spiegel schreibt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tausende Gesellschafter von GmbHs in Deutschland denken, sie seien selbstständig, sind aber eigentlich abhängig beschäftigt. Die Konsequenz: Beitragsnachzahlungen in die Sozialversicherung. Mindestens für vier Jahre. Kann die Deutsche Rentenversicherung im Rahmen der Betriebsprüfung einen Vorsatz nachweisen, sogar für 30 Jahre. Rechnet man die arbeitnehmer- und arbeitgeberseitigen Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung mit Berücksichtigung der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/beitragsbemessungsgrenze-2022-1970116#:~:text=Keine%20%C3%84nderungen%20in%20der%20gesetzlichen%20Krankenversicherung&amp;amp;text=Sie%20betr%C3%A4gt%20seit%201.,m%C3%BCssen%20Besch%C3%A4ftigte%20gesetzlich%20krankenversichert%20sein." target="_blank"&gt;&#xD;
      
           aktuellen Beitragsbemessungsgrenzen 
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zusammen, wären das inklusive Säumniszuschlägen auf die vier Jahre gerechnet etwas mehr als 110.000 Euro an Nachzahlungen pro Person. Entscheidend dafür, ob jemand als Gesellschafter einer GmbH in die Selbstständigkeit fällt, ist seine Rechtsmacht. Die Frage also: Kann die jeweilige Person das Unternehmen so führen, wie es ein selbstständiger Alleinunternehmer könnte? Ist das gegeben, gilt man nach Überprüfung des Sozialversicherungsstatus als selbstständig. Wird die Frage nach der Rechtsmacht nicht bejaht, droht eine Nachzahlung der Sozialversicherungsbeiträge, weil man unter die abhängige Beschäftigung fällt.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Angesichts der Summen ist klar. Heute besteht das größte unternehmerische Risiko darin, überhaupt zu arbeiten. Und da die entscheidende Frage lautet, ob man ein Unternehmen so führen kann, wie man es für richtig hält und dies in jedem Fall zu verneinen ist, da man dazu keinerlei Rechtsmacht hat, ist man in jedem Fall abhängig. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und für die Abhängigkeit muss gezahlt werden, von Seiten derer, die einen abhängig machen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 27 Oct 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Großmut ist leise</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/grossmut-ist-leise</link>
      <description>„Großmut ist Edelmut mit Selbstbesiegung.“ 

Deutsches Wörterbuch der Gebrüder Grimm, Band 9

 

Großmut ist eine Charaktereigenschaft, die es ermöglicht, Handlungen gegen die eigene Person vergeben zu können.

Großmut gilt als positive Eigenschaft, Rachsucht als negative. Eine auf Großmut basierende Lösung kann nur gemeinsam erzielt werden. Großmut ist Eigeninitiative und kann nicht eingefodert werden.

Wer Großmut zeigen will, muss sich vom Wunsch verabschieden, den anderen kleinzukriegen, zu besiegen oder niederträchtig zu behandeln, er muss in allererster Linie zunächst über sich, die eigene Rachsucht, den eigenen Trotz, das eigene Unrechtsempfinden siegen. In manchen Situationen scheint das zu viel verlangt.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Großmut ist leise
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA171.jpeg" alt="Zugschienen ins Licht"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Großmut ist Edelmut mit Selbstbesiegung.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deutsches Wörterbuch der Gebrüder Grimm, Band 9
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Großmut ist eine Charaktereigenschaft, die es ermöglicht, Handlungen gegen die eigene Person vergeben zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Großmut gilt als positive Eigenschaft, Rachsucht als negative. Eine auf Großmut basierende Lösung kann nur gemeinsam erzielt werden. Großmut ist Eigeninitiative und kann nicht eingefordert werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer Großmut zeigen will, muss sich vom Wunsch verabschieden, den anderen kleinzukriegen, zu besiegen oder niederträchtig zu behandeln, er muss in allererster Linie zunächst über sich, die eigene Rachsucht, den eigenen Trotz, das eigene Unrechtsempfinden siegen. In manchen Situationen scheint das zu viel verlangt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zuerst der andere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Großmut kann nur von einer Person selbst ausgehen. Großmut kann man nicht einfordern. Wer Großmut zeigen will, der begibt sich in Gefahr. Wer verzeiht, wer den Mantel des Schweigens über Unrecht ausbreitet, wer Dinge nicht mehr thematisiert, weil man es „gut“ sein lassen will, der kann sich nie sicher sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Idealfall sieht der andere, dass man im Grunde auf das gleiche Ziel hinsteuert und dass man dieses Ziel nur gemeinsam erreichen kann, im schlechtesten Fall amüsiert sich der andere über die eigene Schwäche, über die Präsentation der Verletzlichkeit und nutzt diese (weiter) schamlos aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Insofern ist es nachvollziehbar, dass man den ersten Schritt zunächst vom anderen erwartet. Angst, Unsicherheit, verlorengegangenes Vertrauen, die Gefahr, in die man sich begibt, das Gefühl, sich unter Umständen lächerlich zu machen, die eigene Schwäche zu offenbaren und enttäuscht zu werden, ist groß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Hürde gilt es als erstes zu überwinden, bevor man etwas von der anderen Seite verlangen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Zeiten, in denen man sich ungerecht behandelt fühlt, in denen man verletzt ist und in denen man möchte, dass endlich alles wieder richtig und gerecht zugehen sollte, auch noch den ersten Schritt zu tun, wer kann das schon?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachgiebigkeit gegen Unverschämtheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Nachgiebigkeit gegen Unverschämtheit führt doch immer zuletzt zum Bruche, und es ist besser und anständiger, gleich zu brechen.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Theodor Fontane, 1819-1898
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch diesem Zitat kann ich etwas abgewinnen. Gerade diese Zerrissenheit im Verständnis macht es nicht leichter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie oft ist man schon großmütig auf eine Person zugegangen, war bereit über Unrecht, Unverschämtheit, über falsches Verhalten, Lügen und mehr hinwegzusehen, nur um dann, Tage, Wochen, Monate oder Jahre später festzustellen, das man sich das auch hätte sparen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In solchen Fällen wiegt die Enttäuschung doppelt. Man ist enttäuscht über sich selbst, enttäuscht darüber, zu viele Möglichkeiten geboten zu haben, sich zu wenig gewehrt zu haben, sich klein, verletzlich und großmütig gezeigt zu haben. Man ist enttäuscht, weil diese Tugend augenscheinlich nur dazu geführt hat, dass sie vom anderen missbraucht werden konnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und man ist enttäuscht vom anderen, weil dieser so gehandelt hat, wie diese Person eben gehandelt hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wäre man doch nicht so nachgiebig gewesen. Hätte man doch sofort Nägel mit Köpfen gemacht. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Tugend dankt dir keiner, da sieht man es mal wieder.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann doch lieber keine Nachgiebigkeit, dann lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sofortiger Bruch als Anstandszeugnis?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich weiß nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erwartungshaltung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Großmut hat in meiner eigenen Interpretation nichts mit Gönnerhaftigkeit zu tun. Ein in huldvoller Gleichmütigkeit gehauchtes „Schon gut, Schwamm drüber“, welches man an den Tag legt, nur weil man die andere Person im Vorfeld zur Reue, Entschuldigung und Erniedrigung genötigt hat, ist für mich nicht großmütig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was aber ist Großmut dann? Großmut lebt im Verborgenen. Großmut ist leise. Großmut wird in vielen Dingen verkannt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Missinterpretiertes Schweigen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gönnerhaftigkeit ist laut und braucht eine Bühne. Großmut schweigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerade dieses Schweigen kann dazu führen, dass die Partei, der mit Großmut begegnet wird, das Verhalten missinterpretiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Schweigen kann als Zustimmung gesehen werden, es kann dazu führen, dass sich die Vermutung einschleicht, dass der andere eingesehen hätte, dass er falsch lag, es kann die eigene vermeintliche Überlegenheit stärken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Mensch, der Großmut walten lässt, hat diese Interpretation nicht in der Hand.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Großmut kann ohne Aussprache, ohne Mediation und teilweise ohne Klärung erfolgen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der großmütige wird für seine Tugend keinen Lohn erhalten, außer den Seelenfrieden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Niemand wird ihm auf die Schulter klopfen, niemand mit Anerkennung und Respekt reagieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine Anerkennung, keinen Respekt und die erfahrenden Ungerechtigkeiten einfach stehenlassen. Das ist in vielen Dingen zu viel verlangt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Klügere gibt nach
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und irgendwann haben dann die Dummen das Sagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer das eigene Nachgeben nicht ohne den Zusatz der Klugheit lebt, agiert nicht großmütig, sondern überheblich. Er erhebt sich über den anderen, definiert sich als klüger, kann es nicht stehenlassen, ohne dem anderen noch eins „reinzuwürgen“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachgeben, klein beigeben, sich der Lächerlichkeit preisgeben, um die stille Tugend der Großmütigkeit, die keiner erkennt, für sich beanspruchen zu können? Keine besonders attraktive Vorstellung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn die Verletzung ist vorhanden, sie heilt nur langsam. Großmut ist ein Pflaster, die Zeit muss die Wunde heilen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Innere Heilkraft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Großmut wächst von innen heraus. Ohne die Aussicht auf einen „return of investment“ waltet Großmut aus intrinsischer Motivation.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obwohl man weiß, dass man im Recht ist, obwohl man weiß, dass hier Unrecht begangen wurde oder jemand sich ganz grundsätzlich falsch verhalten hat, thematisiert man nicht weiter, lässt es gut sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein „wie du mir, so ich dir“. Verzeihen. Etwas im Inneren so abschließen, dass die Giftwirkung eliminiert werden konnte. Danach ist man mit sich und dem anderen im Reinen, so dass auch keine Spitze, kein Zynismus und kein unterschwellig angriffslustiger, vorwurfsvoller oder provokanter Ton mehr die Zukunft stört.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Zeit heilt alle Wunden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Narben bleiben.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Großmut kann sich ein wenig mit der Hoffnung auf später trösten. Großmut bekommt die Aussicht auf ein „vielleicht“.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Vielleicht redet man noch einmal drüber. Wenn genügend Zeit vergangen ist, wenn sich die Wogen geglättet haben, wenn Gras über die Sache gewachsen ist, dann kommt die alte Thematik vielleicht noch einmal zur Sprache.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dann stellt vielleicht genau die Person, gegenüber der man Großmut an den Tag gelegt hat, die Frage, woher denn diese Narbe käme, die da zu sehen ist.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und vielleicht kann man dann, wenn nicht mehr alles so frisch ist, wenn die Emotionen nicht mehr das Gemüt vernebeln, noch einmal darüber reden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Eine Garantie dafür gibt es nicht, diese spielt aber auch keine Rolle.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 20 Oct 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Tiefs als Bestandteil harmonischer Schwingungen</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/tiefs-als-bestandteil-harmonischer-schwingungen</link>
      <description>Die Stimmung hat man nicht in der Hand und doch kann sie eine tragende Rolle übernehmen. Über Stimmungen zu reden ist esoterischer Nonsens. Die Stimmung macht den Trainingseffekt nicht aus. Emotionen stehen auf der einen und Fakten auf der anderen Seite. Stimmungen sind unsichtbar und dennoch greifbar. Die Stimmung hat etwas mit der Schwingung zu tun. Warum Tiefs zu harmonischen Schwingungen gehören und es dennoch schwer ist, diese auszuhalten, darüber habe ich mir meine Gedanken gemacht.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tiefs als Bestandteil harmonischer Schwingungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Stimmung hat man nicht in der Hand und doch kann sie eine tragende Rolle übernehmen. Über Stimmungen zu reden ist esoterischer Nonsens. Die Stimmung macht den Trainingseffekt nicht aus. Emotionen stehen auf der einen und Fakten auf der anderen Seite. Stimmungen sind unsichtbar und dennoch greifbar. Die Stimmung hat etwas mit der Schwingung zu tun. Warum Tiefs zu harmonischen Schwingungen gehören und es dennoch schwer ist, diese auszuhalten, darüber habe ich mir meine Gedanken gemacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stimmung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Stimmung ist ein Gefühl. Dieses kann angenehm oder unangenehm sein. Das Erleben einer Situation findet vor dem Hintergrund der (eigenen) Stimmung statt. Die eigene Stimmung ist von vielen Faktoren abhängig. Jede Person ist schon ein oder mehrfach mit dem sprichwörtlichen falschen Fuß aufgestanden, was die Tagesstimmung grundlos trübte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da zwischen Stimmung und Antrieb eine enge wechselseitige Beziehung besteht, ist es nachvollziehbar, dass eine schlechte Stimmung den eigenen Antrieb negativ beeinflusst. Umgekehrt wird leider auch ein Schuh daraus, denn wenn man keinen Antrieb hat, befindet man sich damit selten in einem Stimmungshoch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Stimmung wird in der Psychologie als länger anhaltender emotionaler Zustand beschrieben, der im Vergleich zu einer (akuten) Emotion weniger intensiv wahrgenommen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die gute oder schlechte Stimmung lässt sich dabei nicht immer zwingend einem Objekt oder einem konkreten Auslöser zuordnen, was den Umgang mit ihr nicht gerade erleichtert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irgendwann stellt man fest, dass man von einer guten Stimmung beflügelt wird, oder aber, dass eine schlechte Stimmung einen in ein Loch zu ziehen droht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wann fing das eigentlich an? 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Gute Frage, die sich nicht beantworten lässt, denn eine Stimmung hat häufig weder ein klares Ende noch einen klaren Anfang. Was sie allerdings auszeichnet, ist der persönliche Wert, den man dieser Stimmung beimisst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stimmungen sind dabei wie Brillen oder Nebel. Rosarote Brillen, Brillen mit gefärbten Gläsern, Nebel, die sich über alles legen und bis in die Knochen ziehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer eine rosarote Brille trägt, wird meist von einer positiven Stimmung getragen, wer eine Sonnenbrille trägt, obwohl dazu keine Notwendigkeit besteht, sieht alles schwarz, wer durch gelb getönte Gläser guckt, wird fröhlicher und wer im Nebel wandelt, sieht selten klar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So wird auch im Lexikon der Psychologie die Stimmung als Gefühlstönung beschrieben, aber auch als die Bereitschaft, aufgrund einer inneren Trieblage ein bestimmtes Verhalten durch einen entsprechenden Schlüsselreiz auszulösen oder zu lassen. (Meyers kleines Lexikon Psychologie. Bibliogr. Inst, Mannheim 1986).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Stimmung kann ein Katalysator sein. Die Inbetriebnahme dieses Katalysators hat man dabei nur bedingt in der Hand.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wer aber die Schlüsselreize erkennt, sich reflektiert und die Triggerpunkte für eine gute oder schlechte Stimmung identifiziert, der kann auch einem schlechten Tag etwas abgewinnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stimmung und Motivation
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Kaffee da. Grau, kalt und nass. Niemand hat Zeit und man hat zu nichts wirklich Lust?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Unschwer die Schlüsselreize für eine schlechte Stimmung zu identifizieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Sonne scheint, auf der To-Do-Liste befinden sich ausschließlich Punkte, deren Abarbeitung einen mit Freude erfüllt? Dann greift man viel motivierter in die Wühlkiste mit der Aufschrift „Alles, was dieser Tag zu bieten hat“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für sich allein gesehen ist die Thematik an sich schon komplex genug. Was aber passiert, wenn verschiedene Menschen mit verschiedenen Stimmungen am Ende eines Tages aufeinandertreffen, wenn aus Einzelindividuen eine Gruppe werden soll?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gruppendynamik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Gruppendynamik wird als Phänomen wiederholter sozialer Interaktion beschrieben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn von einem Phänomen die Rede ist, lässt dies die Vermutung zu, dass man es registriert, wahrnimmt, feststellt und es dennoch nicht wirklich erklären kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Gruppe ist mehr als die Zusammensetzung der Individuen. Die Rechnung, die nicht aufgeht und die Verwendung des Begriffs „Phänomen“ rechtfertigt, ist dem Umstand geschuldet, dass man die Fähigkeiten und Eigenschaften der Einzelmitglieder einer Gruppe kennt und die Summe dennoch abweicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Gruppe ist mehr als die Summe ihrer Teile. Klingt unlogisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über die Zeit hinweg hat sich die Bedeutung des Wortes „Dynamik“ verändert. Im Altgriechischen bedeutete Dynamik Macht und Kraft, im modernen Sprachgebrauch wird mit Dynamik eher eine Veränderung beschrieben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In jedem Fall scheint es ein Phänomen zu sein, welches die Macht und Kraft besitzt, Dinge und Situationen zu verändern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was passiert innerhalb der Gruppe? Damit beschäftigt sich die Intra-Gruppendynamik. Eine Gruppe kann Prozesse, die sie selbst betreffen, verändern. Eine Gruppe wächst zusammen oder entwickelt Konfliktpotential, eine Gruppe verändert ihre eigenen Strukturen. Die Rollen der Gruppenmitglieder verändern sich, Gruppenmitglieder kommen hinzu, andere verlassen die Gruppe, weil die Stimmung nicht mehr passt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jede Veränderung kann sich auf die Stimmung jedes einzelnen Mitglieds auswirken, was wiederum die Gruppendynamik verändert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Intra-Gruppendynamik beschreibt das, was innerhalb der Gruppe ohne einen Machteingriff von außen geschieht. Es macht einen Unterschied, Teammitglied geht oder entlassen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ersteres kann intra-gruppendynamisch oder stimmungsabhängig durch die Einzelperson bedingt sein, Letzteres wäre ein Eingriff von außen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schwingung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alles ist Veränderung. Nichts bleibt statisch. Was schwingt, das schillert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zunächst mögen diese Worte etwas kryptisch klingen, tatsächlich sind es nur Umformulierungen der wissenschaftlichen Definition physikalischer Schwingungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schwingungen oder Oszillationen sind wiederholte Schwankungen von Zustandsgrößen eines Systems.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Schwankung ist die Abweichung vom Mittelwert. Jedes System, welches von Rückkopplungen betroffen ist, unterliegt Schwingungen. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Diese Erklärungen beziehen sich auf die Mechanik, auf die Elektrotechnik, auf die Biologie und die Wirtschaft - und auf das, was in Gruppen passiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obwohl ich selbst mit Physik, zumindest wenn ich an meine Schulzeit denke, so gar nichts am Hut habe, haben mich die Ausführungen über harmonische Schwingungen zum Nachdenken gebracht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als harmonisch wird in der Physik eine Schwingung bezeichnet, die durch eine Sinusfunktion beschrieben werden kann. Sinusfunktion: Diese Wellen, die sich durch Höhen und Tiefen auszeichnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tiefen als Bestandteil der Harmonie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei habe ich Harmonie bisher eher mit dauerhafter verlässlicher Ruhe und der Abwesenheit von Ausschlägen ins Positive oder Negative gleichgesetzt. Ein ruhiger See, der keinerlei Gefahr bedeutet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch auf einem ruhigen See kann man einzig durch die eigene Kraft vorankommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man erhält keinerlei Unterstützung durch Wind und Wellen, man ist allein in der Ruhe gefangen. Flaute.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Höhen und Tiefen, Wind und Wellen, die Dynamik der Elemente, die sich um mich herum befinden, können dazu beitragen, dass ich selbst weniger Kraft aufbringen muss, um mein Ziel zu erreichen. Ich kann mich ein Stück weit tragen lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich werde Wellenberge und Wellentäler erleben und dennoch ist es harmonisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seltsame Vorstellung, scheint die gesamte Gesellschaft durch die Suche nach Gipfeln, Spitzen und Höhen geprägt zu sein. Höher, schneller, weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das „Auf“ wird gefeiert, das „Ab“ stellt das Versagen dar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses natürliche Auf und Ab als harmonische Schwingung zu bezeichnen, wäre mir zunächst nicht in den Sinn gekommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tiefs als natürlichen Bestandteil von Harmonie zu betrachten, daran muss ich noch arbeiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tiefen gehören dazu. Man wird sie nie ganz vermeiden können, selbst in der harmonischsten Beziehung nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dem Wissen, dass die Schwingung harmonisch ist, kann man sich rein physikalisch sicher sein, dass es auch wieder aufwärts gehen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, man kann sogar ein wenig die Zeitdauer des Tiefs abschätzen, denn harmonische Schwingungen zeichnen sich durch gleichmäßige Hochs und Tiefs ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Starrheit widerspricht der Dynamik und was nicht schwingt, das schillert auch nicht (mehr).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erzwungene Schwingungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die richtige Stimmung lässt sich nur bedingt beeinflussen und auch eine natürliche oder harmonische Schwingung sollte man nicht zu sehr manipulieren wollen, denn erzwungene Schwingungen können das System zum Einsturz bringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brücken schwingen. Hochhäuser schwingen. Diese Bauwerke müssen sich bewegen, um nicht einzustürzen. Wären sie vollkommen starr, würde dies eine Gefahr für alle Menschen bedeuten, die sich auf oder in ihnen befänden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und selbst ein Mensch, der im wahrsten und übertragenen Sinne mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht, bewegt sich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das lässt sich an einem Experiment leicht feststellen. Wer sich mit gestreckten Beinen auf den Boden stellt, die Beine vollkommen anspannt und versucht, keinen Millimeter mehr nachzugeben und nun noch die Augen schließt, der merkt, wie wenig diese Starrheit der Balance zuträglich ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer die Füße und die Muskeln ein wenig arbeiten lässt, der spürt, dass sich der Körper immer in Bewegung befindet, selbst wenn er entspannt und harmonisch wirkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer eine Schwingung erzwingen will, riskiert eine Resonanzkatastrophe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Soldaten laufen im Gleichschritt. Außer, wenn sie eine Brücke überqueren, denn dann könnte dieser Gleichschritt die Brücke zum Einsturz bringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Deutschland untersagt § 27 (6) der Straßenverkehrsordnung das Überqueren einer Brücke im Gleichschritt. Der Gleichschritt könnte eine erzwungene Schwingung erzeugen, die die Brücke zum Einsturz bringt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Resonanzkatastrophe bezeichnet die Auswirkungen von Schwingungen, deren Ausschläge zu hoch werden, als dass die Konstruktion diese noch abfedern könnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir die Schwingung durch periodisch wiederkehrende Reize in der Art verstärkt, dass die Frequenz mit der Resonanzfrequenz übereinstimmt, wird die dadurch entstehende Energie auf das System übertragen. Übersteigt das die Belastungsfähigkeit des Systems, stürzt das System ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die schlechten Schwingungen werden durch äußere Erreger erzeugt. Treffen die Erreger nun den richtigen Ton, korrekt gesprochen die Eigenfrequenz des Systems und existieren nicht genügend Dämpfer, kommt es zur
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=xcjv_vQJO7U" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Resonanzkatastrophe
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Schwingung wird so stark, dass man den Halt verliert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unterschiede und unterschiedliche Schwingungen sind wichtig und schützen das System. Ein System, eine Gruppe und auch Stimmungen werden sich immer verändern. Das System muss über Dämpfungsmechanismen verfügen, wenn Schwingungen nicht derart verstärkt werden sollen, dass alles zusammenbricht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und eine harmonische Schwingung zeichnet sich durch das Vorhandensein von Tiefs aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           All diese Erkenntnisse können zu mehr Gelassenheit führen und zu Schwingungen, die einen Stück für Stück vorantreiben, ohne dass dabei die Ausgleichmechanismen überstrapaziert werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/tiefs-als-bestandteil-harmonischer-schwingungen</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA169.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Rette mich, mein Held!</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/rette-mich-mein-held</link>
      <description>Wie bekomme ich als Frau die Füße auf den Boden? Wie kann ich (endlich) erfolgreich werden? Warum bin ich nur so unstrukturiert und haltlos? Woran liegt es, dass ich mich überfordert fühle? Ich bin doch selbständig und fleißig. Die Antworten erhalte ich von einem jungen Mann, der mich ungefragt und dennoch persönlich mittels einer aufwendig gemachten teuren Broschüre anspricht. Mein Retter?</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rette mich, mein Held!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA170.jpeg" alt="Burgfräulein bittet edlen Herren und fällt vor ihm auf die Knie"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie bekomme ich als Frau die Füße auf den Boden? Wie kann ich (endlich) erfolgreich werden? Warum bin ich nur so unstrukturiert und haltlos? Woran liegt es, dass ich mich überfordert fühle? Ich bin doch selbständig und fleißig. Die Antworten erhalte ich von einem jungen Mann, der mich ungefragt und dennoch persönlich mittels einer aufwendig gemachten teuren Broschüre anspricht. Mein Retter?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Du und Du
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie lieb. Endlich mal ein netter junger Mann, der mich da so unverblümt anschreibt, weil er glaubt, nicht nur meine missliche Lage erkannt zu haben, sondern mir als Frau auch eine Lösung anbietet, die ich natürlich ohne ihn nicht umsetzen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er kümmert sich um mich. Er offeriert mir, alle meine Probleme lösen zu können, er lockt mit Freundlichkeit und Verdienst. Ich darf dabei sogar in meinem Arbeitsbereich weiterarbeiten, nur eben richtig, nicht so, wie ich das bisher gemacht habe. Das ist aber nicht schlimm, schließlich ist er ja jetzt da, mein Retter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und weil wir uns so gut kennen und er um meine tiefsten Sorgen weiß, sind wir natürlich per „Du“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hintergrund
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein großer Umschlag. Die Adresse handschriftlich. Die Schrift eher so, wie man sie klischeehaft dem weiblich (gefühlten oder interpretierten) Geschlecht zuordnen würde. Schwungvoll, weich. Die handschriftlich aufgebrachte Adresse suggeriert Zuwendung, immerhin muss man(n) sich dafür Zeit nehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hm, wer mir da aus Berlin wohl schreibt?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Gut gemacht: Das Interesse ist geweckt, da ich tatsächlich keinen 08/15 Werbebrief vermute.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich öffne den Umschlag und finde ein persönliches Anschreiben auf festem Papier. Die Anrede in Schreibschrift, die Unterschrift in Schreibschrift. Aber nicht mehr handschriftlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hat nur für die äußere Hülle gereicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was steht denn da?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es geht um mich. Es geht um mein Business. Es geht darum, dass ich endlich so gesehen werde, wie ich es verdiene. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Jeder Mensch, der schon mal an sich gezweifelt hat, ist nun getriggert. Jeder Mensch, der schon mehr als ein paar Stunden im Berufsleben verbracht hat, ist nun skeptisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und von wem ist der Brief geschrieben? Ein Team. Nicht nur eine Person, sondern ein ganzes Team will sich meiner annehmen und erkennt die besonderen Herausforderungen, denen man sich gerade als Frau, die im Geschäftsleben bestehen will, stellen muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das geht nicht ohne Hilfe. Da muss schon ein ganzes Team her!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann die Broschüre. Sie beginnt mit einem persönlichen Vorwort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Explizit werde ich als „liebe Leserin“ angesprochen, nicht ohne im ersten Satz darauf einzugehen, dass es meine Pflicht ist, diese Broschüre zu lesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jawoll Sir! Yes Sir! - Schließlich bin ich ja ein braves Mädchen, sonst wäre mir die Gunst dieser Aufmerksamkeit auch nicht zuteilgeworden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie ich jetzt von einem Team auf einen „Sir“ komme? Nun, weil mich hier ein junger Mann anschreibt, mit einem Bild, welches fast die Hälfte des persönlichen Vorworts einnimmt und locker auch bei Tinder eingesetzt werden könnte. Smart und sexy, der junge Kerl, wie er mich da neckisch angrinst. Schnittchen! Und der hat Interesse an mir? Da werde ich glatt ein wenig rot und verlegen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und er spricht mir aus der Seele (also er meint es zumindest). Da steht etwas von meinem bisher unstrukturiertem Alltag, aus dem er mich befreien kann und davon, dass ich dafür noch nicht einmal meine weibliche Intuition aufgeben muss. Dass muss er wissen, so als Mann!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie großzügig!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin überfordert
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er spricht direkt die von mir ab und an gefühlte Überforderung und die damit verbundenen Unsicherheiten an und: Er kann und wird mir helfen! Er hat auch schon 7 Jahre Erfahrung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich ist die Broschüre, die jetzt schon als Magazin dargestellt wird, keine Werbebroschüre, wie ich sie schon kenne. Nein es ist ein Dossier, welches mich inspirieren kann. Ich bekomme Expertenwissen. Wow!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut, ich muss zunächst einmal die Begrifflichkeiten sortieren: Broschüre, Magazin, Dossier?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass ich diese Verquickung seltsam finde, liegt wahrscheinlich an meiner unstrukturierten weiblichen Art.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wen spricht das „lecker Schnittchen“ denn an? Gesundheitsberaterinnen, Life-Coachinnen oder Fitnesstrainerinnen - das darf ich mir aussuchen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alles ohne Sternchen und ohne Binnen-I. Richtet sich wirklich nur an Frauen. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Der Business-Bachelor hat mich erwählt. Ob ich mir ein Glas Prosecco gönnen soll? Mal gucken, vielleicht liegt ja auch noch eine Rose im Briefkasten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vom Briefkasten zurück
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Rose hat bestimmt eine Nachbarin geklaut, ich habe auf jeden Fall keine gefunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber was will der smarte Herr mit dem französischen Namen denn nun? Ich blättere weiter im Dossier, Magazin oder der Broschüre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schade. Jetzt spricht er von typischen Problemen, die alle Frauen haben, die als Fitnesstrainerinnen, Life-Coaches oder Ernährungsberaterinnen arbeiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alle! Ich dachte, er spricht explizit mich an. Mein Held, mein Retter. Leider scheine ich für ihn doch nur eine typische Frau mit typischen Frauenproblemen zu sein, die Frauen, die meinen, selbständig arbeiten zu können, nun mal haben. Typisch eben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Typische Frauenfehler
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was sind denn das für Probleme, die der Frauenflüsterer erkannt zu haben glaubt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Frauen werden im Business empfohlen, weil sie gut sind.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Frauen arbeiten so, dass man in ihrem Business nicht auf sie verzichten kann.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Frauen können ihren Kunden nicht gerecht werden. Zu viele Kunden, zu wenig Zeit. Und wenn man dann auch noch auf die Kunden individuell eingehen will, dann kann das nur nach hinten losgehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Frauen brauchen Männer, die das Geld heranschaffen. Denn obwohl sie so fleißig sind, zum Leben reicht der Verdienst nicht. Da muss man auf den Ernährer, den männlichen Verdiener zurückgreifen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Frauen nehmen das Leben zu ernst, da bleibt die Leichtigkeit auf der Strecke.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber ich soll mir keine Sorgen machen. Das sind absolut gewöhnliche Probleme.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gewöhnlich? Ich bin doch nicht gewöhnlich. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           So gewöhnlich die Probleme aller Frauen sind, so außergewöhnlich ist die Lösung, die mir der smarte Gentleman auf den nächsten Seiten zeigen wird. Er verspricht mir, die Geheimnisse zu lüften.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine Geheimniskrämerei mehr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zunächst einmal soll ich mir Gedanken darüber machen, wo ich überhaupt meine Kunden finde, dann sollte ich mich davon verabschieden, Kunden individuell zu betrachten und zum Schluss brauche ich Kundennachschub.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Echt jetzt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich muss aufhören, meine Zeit zu verkaufen. Ich soll Ergebnisse verkaufen. Ich muss den Kunden zeigen, dass sie ohne mich nichts wert sind. Ich muss sie dabei alle über einen Kamm scheren und ihnen zeigen, dass sie ohne meine Leistung, keine Ergebnisse oder Erfolge für ihr Leben erwarten können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da hat wohl jemand seine eigene Broschüre gelesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und um mir zu zeigen, wie typisch meine Probleme sind, werden nun 3 Fallstudien vorgestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Misses Blumenkohl, Frau Granatapfel und eine Heilerin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach der befruchtenden Beratung durch den Retter-Ritter hat die Ernährungsberaterin nun monatlich 5stellige Umsätze, die zweite Dame konnte endlich ihr Unternehmen auf ein festes Fundament stellen und ist nicht mehr vom Zufall abhängig und die Heilerin ist geheilt und kann sogar einen 6stelligen Monatsumsatz aufweisen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Kerl versteht was von Frauen. Zweifelsohne!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Grunde ist es überflüssig zu erwähnen, doch auch hier hilft mir mein Ritter nochmals auf die Sprünge: Die Fallstudien zeigen, wie ähnlich mein Business und meine Probleme zu den dargestellten sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schließlich sind alle Frauen gleich, haben typische Probleme und Kundinnen dürfen nicht individuell betrachtet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Falls ich mich dennoch nicht wiedergefunden haben sollte, wird nun nochmals aufgelistet, wenn der Herr zu erretten gedenkt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Coaches für Mütter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Energetische Coaches
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ernährungsberaterinnen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ernährungstherapeutinnen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Erziehungsberaterinnen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fitnesstrainerinnen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hautberaterinnen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kommunikationstrainerinnen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Meditationstrainerinnen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Psychologische Beraterinnen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Reittrainerinnen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tierkommunikatorinnen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hypnotiseurinnen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lebensberaterinnen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und noch einige Innen mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wohin die Reise geht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu ihm. Nur zu ihm.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sollte ich bisher von den schönen Fotos des dynamischen Halbgottes nicht überzeugt worden sein, helfen die beiden folgenden Doppelseiten. Zwei Doppelseiten zeigen ihn. Ihn beim Arbeiten. Ihn in der Beratung. Ihn im Kundengespräch. Ihn im Team. Ihn am Telefon. Ihn bei der Präsentation. Ihn beim Vortrag. Ihn am Handy.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Mann, der immer und überall für mich da sein will - und für alle anderen Business-Innen auch! Wow! Das ich das noch erleben darf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           FAQ
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er oder sein Team betreuen bundesweit fast 500 Klientinnen. Jetzt verstehe ich auch, warum ich immer nur Fotos meines Prinzen sehe, aber immer von „wir“ die Rede ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das hat was Höfisches. Zumindest spricht er nicht in der dritten Person von sich selbst, wie das bei Königen und beim Adel üblich war. Das „wir“ zeigt nur, dass er einen Hofstaat hat, der für ihn arbeitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das erste Kennenlernen. Was wird passieren? Das erste Telefonat/ Gespräch/ Date ist kostenlos. Allerdings soll ich zuhören können, um zu erkennen, welchen Weg ich in Zukunft gehen muss. Ja, hier ist von „müssen“ die Rede, nicht von „können“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich meine, keinen Retter zu brauchen? Typischer Frauenfehler.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Es geht immer noch ein wenig besser, aber dafür muss ich bereit sein, mich auf den Experten einzulassen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wo ist der Unterschied? Die Spezialisierung auf Frauen ist das Besondere an diesem Team rund um den jungen Herrn mit 7jähriger Berufserfahrung. Bauknecht weiß, was Frauen wünschen. Frauen benötigen klare Prozesse und die Freiheit, sich selbst treu bleiben zu dürfen. Ein Mensch, der mir sagt, wo es langgeht, mir und meinem Beruf Struktur gibt und dabei nicht verlangt, dass ich mich von mir entferne, während ich ihm folge. Das gibt es doch nicht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es ist eine Affäre. Das wird klar. Nach 4 bis 6 Wochen werde ich Ergebnisse feststellen können, nach 3 bis 12 Monaten ist die Beziehung beendet. Immerhin. Ja, das glaube ich. Wahrscheinlich dauert es nicht einmal 4 Wochen, bis man Ergebnisse feststellen kann, wie auch immer diese dann geartet sind.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quid pro quo. Was mir klar sein sollte, das Erstgespräch ist kostenlos, weil man als Frau sowieso wiederkommt. Anfixen oder beim ersten Daten die Rechnung im Restaurant bezahlen, schmeicheln, um den Finger wickeln, Bedürfnisse wecken, die nur er befriedigen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du kommst sowieso wieder, du unstrukturiertes Frauengeschöpf, welches errettet werden muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Persönliche Worte zum Abschluss
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und sollte auf den vorangegangenen 19 Seiten der DIN A 4 Broschüre (Magazin, Dossier) noch nicht klar geworden sein, warum ich nun endlich handeln muss, dann helfen vielleicht die mahnenden Worte zum Schluss:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt Licht am Ende meines Lebenstunnels, aber ich muss schon bereit sein, die Augen zu öffnen. Mein Retter-Ritter weiß ganz genau, wie sich mein Leben anfühlt (O-Ton). Und er kann mir helfen, ich muss nur den ersten Schritt machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Danke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es hat Spaß gemacht, sich das Dossier so genau zu Gemüte zu führen. Lieber Bachelor, ich steige hier aus. Ich glaube nicht, dass wir zusammenpassen. Ich finde es lobenswert, dass Du dich so sehr für uns unstrukturierte Frauen einsetzen willst. Ich finde es großartig, dass Du mich erretten möchtest, aber ich will gar nicht gerettet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Außerdem bin ich beleidigt. Denn obwohl Du alle Frauen, alle Frauenprobleme und alle Schwierigkeiten, die Frauen im Beruf haben so gut kennst und so viele Berufsgruppinnen angesprochen hast, hast Du mich vergessen. Denn du hast nicht von Unternehmensberaterinnen, nicht von Autorinnen, nicht von Pole Dance Trainerinnen und auch nicht von Yoga-Trainerinnen gesprochen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die könntest Du noch in deine Liste aufnehmen, vielleicht melde ich mich dann mal bei dir, da ich ja sicher sein kann, dass Du in mir kein Individuum siehst, sondern mit bestem Beispiel vorangehst und die Kundinnen alle über einen Kamm scherst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 06 Oct 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Im Mittel mäßig anstrengend</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/im-mittel-maessig-anstrengend</link>
      <description>Vor vielen Jahren überraschte mich ein Kollege mit der Aussage, sein Bestreben wäre die Mittelmäßigkeit. Seine Erklärungen klangen allerdings so plausibel, dass ich immer wieder darüber nachdenken musste. Ich gebe die Gedanken wieder, es müssen dabei nicht meine eigenen Überzeugungen sein.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Mittel mäßig anstrengend
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA168.jpeg" alt="Positiv - negativ - mittelmäßig"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor vielen Jahren überraschte mich ein Kollege mit der Aussage, sein Bestreben wäre die Mittelmäßigkeit. Seine Erklärungen klangen allerdings so plausibel, dass ich immer wieder darüber nachdenken musste. Ich gebe die Gedanken wieder, es müssen dabei nicht meine eigenen Überzeugungen sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geborgen in der größten Gruppe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die meisten Menschen sind einfach normal. Sie sehen durchschnittlich aus, sind durchschnittlich groß, erbringen durchschnittliche Leistungen. Ihre Wünsche sind durchschnittlich und mit den Wünschen der meisten anderen vergleichbar. Das Angebot zur Bedürfnisbefriedigung durchschnittlicher Menschen ist groß, als durchschnittlicher Mensch wird man also selten enttäuscht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durchschnittliche Menschen finden viele Gleichgesinnte, können sich mit vielen Personen unterhalten, müssen sich nicht erklären, fühlen sich nicht einsam, müssen nicht lange suchen, bis sie jemanden finden, der sie als Mitglied der eigenen Gruppe erkennt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Mensch, der so ist wie die meisten anderen Menschen, muss man sich nie Sorgen machen, Ablehnung zu erfahren, nicht die richtigen Klamotten zu finden, seine Vorstellungen nicht in die Tat umsetzen zu können. Niemand hält einen für etwas Besonderes, niemand erwartet große Taten, niemand sucht nach Fehlern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann sich in der großen Gruppe geborgen und aufgehoben fühlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herausragende Leistungen machen einsam
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besondere Fähigkeiten und hervorragende Leistungen machen einsam. Das beschreiben schon die Adjektive „besonders“ und „hervorragend“. Ist man besonders, gehört man nicht mehr zur Gruppe. Ragt man hervor, kann man sich nicht verstecken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Augen sind auf diese Personen gerichtet. Da man das, was man nicht kennt, entweder bewundert oder ablehnt, ist klar, dass man nie gleichwertig behandelt werden wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit Glück findet man ein paar Gleichgesinnte, kann eine Peer-Group bilden. Fakt ist, dass man nie Teil einer großen Gemeinschaft sein wird. Immer ein wenig mehr allein, immer ein wenig entrückt, verrückt, immer einer Minderheit zugehörig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittelmaß kann man überall brauchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu den Bedürfnissen nach sozialem Miteinander kommt das Problem der Einsatzfähigkeit. Wer alles oder recht viel in befriedigendem Maße kann, kann überall eingesetzt werden, wird überall gebraucht. Wer ein paar herausragende Fähigkeiten hat, die allerdings von wenigen anderen als nützlich oder nutzbar erachtet werden, der hat Pech gehabt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein bisschen wie ein blindes Huhn, welches ab und an mal ein Korn findet: Ob es satt wird, hängt vom Zufall ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Plädoyer für die Mittelmäßigkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.zeit.de/zett/2016-05/deine-mittelmaessigkeit-ist-total-okay" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Zeit widmet der Mittelmäßigkeit einen Artikel
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und erklärt in versöhnlicher Art und Weise, dass es vollkommen in Ordnung wäre, sich nicht dem unerfüllbaren Wunsch hinzugeben, ständig besser sein zu wollen oder zu müssen. Professor Ulrich Bröckling vom Institut für Soziologie der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg erklärt in diesem Artikel:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Wer bei der Arbeit, aber auch in fast allen anderen Lebensbereichen, unter Konkurrenzdruck steht, hat das Gefühl, Alleinstellungsmerkmale entwickeln zu müssen, um andere zu übertreffen. Weil aber auch die Konkurrenz nicht schläft, ist das eine unerfüllbare Aufgabe"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer dieses Unterfangen gar nicht erst beginnt, der muss nicht mit Argusaugen auf seinen Nachbar gucken, der muss sich nicht überlegen, was er besser machen könnte, welche Leistungen er optimieren kann und wie er sich stets weiterentwickelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Autorin des Artikels der Zeit, Jessica Wagener, ist dabei der gleichen Meinung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Was passiert denn, wenn wir uns nicht mehr dauernd anstrengen und einfach sagen: Och, ich bin semi, mittel, medium? Es liegt ein gewisser Frieden in der Akzeptanz der eigenen Mittelmäßigkeit. Auch, wenn der nicht ganz leicht zu erreichen ist.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sich nicht mehr ohnmächtig dem Druck ausliefern. Frieden mit sich schließen und durchatmen. Gar nicht mehr besser werden wollen. Dem Wunsch, etwas besonders gut machen zu wollen, einfach entsagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Restaurant
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Betrachten wir ein einfaches Beispiel. Wer nur mittelmäßig kocht, der freut sich auf jeden Restaurantbesuch, weil dort etwas Besseres zu finden ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass dabei das Restaurant selbst auch mittelmäßig sein darf, steht außer Frage, denn es handelt sich zum einen um mittelmäßige Kochkünste einer Privatperson und zum anderen um mittelmäßige Kochkünste Restaurants. Um zwei unterschiedliche Bereiche demnach.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die mittelmäßig kochende Privatperson hat also viel Auswahl bei der Wahl eines mittelmäßigen Restaurants.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was aber passiert, wenn man als Privatperson sehr schmackhaft, abwechslungsreich und fast unschlagbar lecker kocht? Die Familie und alle Personen, die in den Genuss dieses Essens kommen, erachten diesen hohen Standard mit der Zeit als normal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Restaurantbesuch wird mit der heimischen Qualität verglichen. Nicht selten ist man danach enttäuscht und kommt zu dem Schluss: Da hätten wir auch zu Hause bleiben können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der gute Hobbykoch hat durch seine herausragenden Fähigkeiten sich und anderen den Spaß am Restaurantbesuch genommen. Er selbst hat sich die Möglichkeit des „Urlaubs“ kaputtgemacht, weil keiner auf seine Fähigkeiten verzichten will.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So ist das mit besonderen Leistungen. Wäre er mal mittelmäßig geblieben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weniger angreifbar
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer im Mittelmaß bleibt, ist nicht besser und auch nicht schlechter als andere. Somit ist die Person nicht angreifbar. Was will man der Person vorhalten? Dass sie so ist wie alle anderen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und da man selbst ja auch zu „allen anderen“ gehört, lässt man das lieber.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ruhe. Frieden. Konfliktfreies Mittelmaß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besonderes muss entfernt werden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tatsächlich bin ich in meinem Berufsleben mehr als einmal damit konfrontiert worden, dass nicht das Besondere, sondern das Mittelmaß bessere Erfolgschancen hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist etwas unvergleichlich, fällt ein wichtiger Aspekt weg: Der Vergleich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann also schon ein wenig nach oben oder unten ausweichen, aber nur insoweit man noch zur Vergleichsgruppe gehört. Entfernt man sich komplett von dieser und bietet etwas Einzigartiges, etwas Bahnbrechendes, eine Innovation oder eine überdurchschnittliche und hervorragende Leistung, dann muss man sich nur wieder die verwendeten Adjektive ansehen, um zu verstehen, was passiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch in einem Team gehört man dann nicht unbedingt zu den Personen, die ein Unternehmen halten möchte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nehmen wir an, ein Unternehmen beschäftigt 20 Personen, die für ähnliche Teilbereiche eingesetzt werden sollen und Kunden- oder Außenkontakt haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           18 bringen durchschnittliche Leistungen, eine Person ist bemerkenswert schlecht, eine Person liefert Überragendes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verabschiedet sich das Unternehmen nun sowohl vom Schlechtesten als auch vom Besten, ist der Friede wiederhergestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Unternehmen wäre dumm, nur den schlechtesten Performer zu entlassen, um dann im nächsten Schritt den übrigen 18 Personen die Aufgabe mitzugeben, sie sollen ihre Leistungen verbessern und sich am Besten orientieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum einen wird das nicht funktionieren und zum anderen liefert man Kunden einen Vergleich, der unter Umständen negativ für 18 Mitarbeiter ausfallen könnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erst durch die Existenz des hervorragenden Mitarbeiters haben andere Menschen die Möglichkeit zu vergleichen. Der hervorragende Mitarbeiter könnte der Baum der Erkenntnis sein, ihn zu halten eine Gefahr. Irgendeine Person könnte wie die Schlange auf die Idee kommen, andere darauf hinzuweisen, warum diese sich mit einem schlechteren Service zufriedengeben, wenn es doch auch anders geht, was XY ja zeigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bessere Ressourcen-Bilanz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man muss sich weniger anstrengen, wenn man gar keine Ambitionen hat, das Mittelfeld zu verlassen. Man fährt nicht vorneweg, sondern im Windschatten vieler anderer. Man geht keine neuen Wege, sondern läuft anderen hinterher.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese haben den Weg bereits geebnet, die Steine bereits entfernt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So viel schlechter geht es dem „Hinterherläufer“ nicht und dem Pionier geht es auch nicht viel besser.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also warum Ressourcen verschwenden. Wer weiß, wofür man diese noch gebrauchen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer sich auf andere verlässt, ist verlassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Man muss nur stumpf weitermachen. Man muss nicht viel denken, nicht zweifeln, nicht zögern, sich nicht in Frage stellen. Man läuft nicht Gefahr abgelehnt zu werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Doch was wäre, wenn man mit diesen Argumenten wirklich alle von der Mittelmäßigkeit als erstrebenswertes Ziel überzeugen könnte?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn auch der Pionier erkennen würde, dass die anderen zwar hinterherlaufen, allerdings kaum Unterstützung anbieten und nicht wirklich mit ihm verbunden sind. Er räumt die Steine aus dem Weg und ebnet denselben. Selbst schuld, irgendeiner muss es ja machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Übrigbleiben würde ein stumpfsinniges Vakuum, in dem alle die Farben ihrer Kleidung wechseln, um dann doch wieder alle die gleiche Farbe zu tragen - wie im Film Wall E. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wie gut, dass es immer Pioniere geben wird, die gar nicht anders können, als ihrem Streben nachzugeben, weil es ihre Überzeugung und ihr Charakter ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 29 Sep 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/im-mittel-maessig-anstrengend</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Leistungsstreifen</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/leistungsstreifen</link>
      <description>Das Leben hinterlässt Spuren, die sich in unseren Gesichtern und in unseren Körpern wiederfinden. Romantisch gesprochen sind es die Narben, die Falten und die Streifen, die ein sichtbares Zeugnis des Erlebten ablegen und uns unverwechselbar und interessant machen können. Den geltenden Schönheitsidealen folgend, sind es Dinge, die in jedem Fall vermieden werden müssen. Sich von den Schönheitsidealen zu verabschieden, denen man so lange gefolgt ist, kann harte Arbeit bedeuten.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leistungsstreifen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA167.jpeg" alt="Zebrastreifen"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Leben hinterlässt Spuren, die sich in unseren Gesichtern und in unseren Körpern wiederfinden. Romantisch gesprochen sind es die Narben, die Falten und die Streifen, die ein sichtbares Zeugnis des Erlebten ablegen und uns unverwechselbar und interessant machen können. Den geltenden Schönheitsidealen folgend, sind es Dinge, die in jedem Fall vermieden werden müssen. Sich von den Schönheitsidealen zu verabschieden, denen man so lange gefolgt ist, kann harte Arbeit bedeuten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schwangerschaftsstreifen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über 6 Millionen Suchergebnisse in 30 Sekunden erhält man, wenn man in eine Suchmaschine den Begriff eingibt. Und die ersten Seiten zeigen deutlich, dass es etwas Furchtbares sein muss: Vorbeugen, Entfernen, Wegmachen, Verstecken, Behandeln, Verschwinden lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Noch bevor man weiß, worum es sich handelt, erkennt man: Es muss etwas sein, was keiner haben will. Es muss etwas sein, was einen Makel darstellt. Es muss etwas sein, wofür man sich schämen sollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Konkretisiert man die Suche durch die Ergänzung um den Begriff „Definition“ erfährt man, dass es sich um einen Makel handelt, den
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.beautymax.de/lexikon-schoenheit/schwangerschaftsstreifen/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           nur Frauen aufweisen, da nur Frauen schwanger werden können
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Wann die Seite das letzte Mal aktualisiert wurde, konnte ich nicht in Erfahrung bringen, doch gemäß des woken Zeitgeistes muss da wohl bald eine Neudefinition her.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man erfährt nun aber (endlich) auch, dass Schwangerschaftsstreifen zu den Dehnungsstreifen gehören. Dehnungsstreifen als sichtbare Veränderung der Haut durch Überdehnung.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und man liest: „Schwangerschaftsstreifen betreffen einen Großteil aller Frauen nach der Schwangerschaft und können ein nicht zu unterschätzendes kosmetisches Problem für die Betroffenen darstellen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da war es wieder: Ein Problem. Ein Makel. Ein Damoklesschwert, was über jeder Frau hängt, die durch ihren Körper Leben geben kann. Innen wächst ein neues Leben, außen wird man hässlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schönheitsideale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so wird man sozialisiert. Obwohl man mit zunehmendem Bauchumfang kaum mehr ohne einen Spiegel den Bereich unterhalb des Bauchnabels sehen kann, untersucht man diesen Bereich mit fortschreitender Schwangerschaft akribisch. Und irgendwann bricht dann eine Welt zusammen, wenn man sie entdeckt, diese hässlichen blauen, roten und fast violetten Streifen, die sich wie das Geäst vieler Flüsse über die Haut ziehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oh nein! Nicht genug gecremt. Ein sichtbares Zeichen der Fehlbarkeit. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Nun ist es offiziell: Ich bin hässlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgesehen davon, dass Schwangerschaftsstreifen nur Dehnungsstreifen sind und dass diese bei viel mehr Menschen vorkommen als man meint, kann man diese Streifen auch mit ganz anderen Augen betrachten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dehnung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn etwas wächst, dann nimmt es Raum ein. Wenn etwas wächst, wird es größer, es entwickelt sich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn es sich um positive Entwicklungen handelt, um Entwicklungen, denen man Raum geben möchte, so wird man sich freuen, wenn diese voranschreiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein größeres Haus, ein größeres Auto, mehr Platz im Flieger, mehr Sitzfreiheit in der 1. Klasse.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt so viele Situationen, in denen man es als Privileg erachtet, wenn man mehr Platz hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Häufig ist mit dem Einnehmen von mehr Platz auch ein gewisser Status verbunden, den man nach außen zeigen will.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht so, wenn man ein neues Leben beherbergt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wachstum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Personen jeden Geschlechts können Dehnungsstreifen haben. Die Haut wird gedehnt und kommt so schnell nicht mit und reißt. Das tut nicht weh, das beeinträchtigt nicht ihre Funktionsweise und es lässt einen auch nicht als Invaliden zurück.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dass diese Streifen hässlich sind, das sagt nur die Kosmetikindustrie oder die Branche der Schönheitschirurgie. Diese Vertreter tun dies aber seit vielen Jahren und Jahrzehnten mit Nachdruck. So haben sie es geschafft, dass man sich schämt, wenn der Körper sichtbare Beweise von Wachstum zeigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich können Dehnungsstreifen auch entstehen, wenn man „fett“ wird. Dem Körper ist es egal, ob man Muskelmasse, Fett oder ein Kind in sich heranreifen lässt, wenn die Haut nicht mehr kann, reißt sie eben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei können Dehnungsstreifen fast überall entstehen: Po, Oberschenkel, Brust, Arme, Beine.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oh mein Gott! Wie furchtbar
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schämst Du dich eigentlich nicht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine junge Frau hat mich vor vielen Jahren einmal mit meiner Hässlichkeit konfrontiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei einem Sport-Workshop, den ich leitete, konnte sie einen oder mehrere Blicke auf meinen Bauch werfen. Sie kam zu mir und fragte mich mit gedämpfter Stimme, ob ich mich eigentlich nicht schämen würde, meinen Bauch so zu zeigen, weil ich doch ziemliche Schwangerschaftsstreifen hätte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu diesem Zeitpunkt waren meine Kinder schon beide Jugendliche, die Streifen also bereits gut verblasst. Stolz war ich nie auf die Streifen, aber ich hatte sie bisher auch nicht als gar so großes Makel empfunden. Demnach war ich ziemlich erstaunt, ob der Frage und auch ob der Art, in welcher diese formuliert worden war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch verwunderte mich die Tatsache, dass jemand so sehr darauf geachtet hatte. Die eigene Perspektive leitet den Blick, das wurde mir im Gesprächsverlauf klar. Die junge Frau hatte erst vor Kurzem ein Baby bekommen und sich mit den Veränderungen ihres Körpers noch nicht angefreundet. Die durch die Industrie proklamierten Schönheitsideale taten ihr Übriges.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Perspektive wechseln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei ist es möglich, diese Zeichen ganz anders zu sehen und ganz anders mit ihnen umzugehen. Das hat mir die junge Generation sportbegeisterter Männer gezeigt, respektive mein Sohn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor ca. 2 Jahren begann er im Fitnessstudio zu trainieren. Ein Training, welches die Entwicklung des schlaksigen jungen Kerls zwischen Teenager und Zwanziger auch äußerlich sichtbar werden ließ. Das gesunde Selbstvertrauen, das Wissen darum, eine eigene Meinung zu haben und diese auch zu vertreten, das eigene Auftreten – all das wuchs und nahm mehr Raum ein. Und durch das Training im Gym folgte auch der Körper diesem Wachstum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Ziel, Muskulatur aufzubauen, war klar definiert und ließ sich Stück für Stück und in durchaus gesunder Weise (natural) erreichen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und was geschah: Dehnungsstreifen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stolz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und nun wurde ich überrascht. Nein, es war kein Drama. Nein, es war auch keine Überraschung, dass dies geschah. Und nein, man ärgerte sich nicht darüber und man schämte sich auch nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielmehr wurden diese Streifen als sichtbares Zeichen der eigenen Leistung gesehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man hat sich das Ziel gesetzt, sich zu entwickeln, zu wachsen, an Muskelmasse zuzulegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Dehnungsstreifen waren und sind nichts weiter als ein sichtbarer Beweis dafür, dass man in der Lage ist, die selbstgesetzten Ziel zu erreichen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wow!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und innerlich zog ich meinen Hut. Es war eine solch selbstverständliche Souveränität, mit der das Auftreten dieser Streifen registriert wurde, dass man fast neidisch werden konnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geisel der Ideale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier wurde nicht das Ideal, welches in sozialen Medien und durch die Kosmetikindustrie proklamiert wird, übernommen. Nein, es wurden eigene Ideale kreiert. Ideale, die zum eigenen Lebensinhalt passen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wurde eine Tatsache und etwas Harmloses, welches zum Inbegriff sichtbarer Hässlichkeit erklärt worden war, einfach anders betrachtet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wäre es nicht schön, wenn wir die Streifen unserer Entwicklung, die Narben auf der Haut und auf der Seele, die Falten, die sich um unsere Augen eingegraben haben, weil wir so viel gelacht haben, die Falten, die sich auf unserer Stirn zeigen, weil wir so viel nachgedacht haben oder auch zornig waren, die Mundlinien, die davon zeugen, dass wir gelacht und geweint haben – wenn wir all das nicht als Zeichen unserer eigenen Geschichte und Schönheit sehen könnten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bestimmt. Noch kann ich es nicht. Noch bin ich selbst gefangen im Käfig der Schönheitsideale.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Liste der Punkte, mit denen ich nicht zufrieden bin, weil ich sie – gemäß den von außen auferlegten Standards – als hässlich empfinde, ist lang.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ich verstehe beide Seiten: Erzählen mir andere Personen, was sie an sich nicht mögen, kann ich es meist nicht nachvollziehen. Ich sehe die Dinge nicht, die die Personen als vermeintlichen Makel aufzählen. Manchmal empfinde ich genau diese Dinge als untrennbar mit der Person verbunden, als Zeichen ihrer eigenen Schönheit, ihrer Einzigartigkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei mir selbst gelingt mir das (aber auch) nicht. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Und so habe ich viele Wochen mit dem Zögern verbracht, ob ich diesen Artikel überhaupt schreiben soll – und mich nun doch dazu entschlossen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 22 Sep 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/leistungsstreifen</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Neid ist ein gefräßiges Monster</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/neid-ist-ein-gefraessiges-monster</link>
      <description>Neid sei die ehrlichste Form der Anerkennung, sagt man. Wenn das so sein sollte, dann führt diese Art der Anerkennung allerdings nicht zu mehr Harmonie. Diese Form der Anerkennung frisst sich in Beziehungen, frisst sich in Teams, frisst sich ins eigene Herz. Am Ende bleibt nur noch das Gerippe eines einst vitalen grünen Blattes übrig. Ein Gerippe, mit dem niemand etwas anfangen kann.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neid ist ein gefräßiges Monster
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA166.jpeg" alt="Zerfressenes Blatt"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neid sei die ehrlichste Form der Anerkennung, sagt man. Wenn das so sein sollte, dann führt diese Art der Anerkennung allerdings nicht zu mehr Harmonie. Diese Form der Anerkennung frisst sich in Beziehungen, frisst sich in Teams, frisst sich ins eigene Herz. Am Ende bleibt nur noch das Gerippe eines einst vitalen grünen Blattes übrig. Ein Gerippe, mit dem niemand etwas anfangen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neid
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Empfindung, bei der eine Person einer anderen Person etwas nicht gönnt oder es selbst besitzen möchte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – so lautet die Definition.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier werden zwei Gefühle vermischt, das stört mich an der Definition. Etwas selbst haben zu wollen ist nicht gleichbedeutend damit, es einem anderen nicht zu gönnen oder es dieser Person wegnehmen zu wollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man sieht etwas, empfindet es als gut, schön, auch attraktiv oder begehrenswert und möchte es auch haben. Das allein ist für mich kein Neid. Es ist das Wecken von Ideen, Gedanken und Wünschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob all diese Ideen, Gedanken und Wünsche sinnvoll sind oder sich umsetzen lassen, diese Frage stellt sich im ersten Moment nicht. Im ersten Moment ist diese auch nicht wichtig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Personen etwas zu zeigen und ihnen zu sagen, dass sie dies auch erreichen können, ist der Inbegriff eines Vorbilds und heute das Berufsbild des Influencers. Wären die Menschen frei von Neid, wäre dieser Beruf nicht so erfolgsversprechend. Im Grunde könnte man auch sagen, dass die gesamte Werbeindustrie auf Neid aufgebaut ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Diese Personen zeigen etwas, was man nachahmen möchte oder auch erwerben will.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anerkennung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man erkennt an, dass eine andere Person etwas hat, was wertvoll erscheint. Wertvoller Besitz, Souveränität, Selbstvertrauen, umwerfende Kleidung, eine wundervolle Beziehung, ein beeindruckendes Haus, ein schnelles Auto und vieles mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man registriert es, man erkennt es, man erkennt es an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das bedeutet nicht zwangsläufig, es für sich selbst in Anspruch nehmen zu wollen/ es selbst besitzen zu müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auslöser für Aktivität
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die oben beschriebene Art der Anerkennung kann auch Aktivität auslösen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie kann der Treibstoff sein, den der eigene Motor braucht, um auf Touren zu kommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Geist wird aktiv, der Körper auch, man hat ein Ziel vor Augen und engagiert sich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Solange man sich dabei nicht selbst verliert und sich immer mehr im Netz der Wünsche verstrickt, ist alles in bester Ordnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kritisch wird es, wenn der Blick auf andere dazu führt, dass man sich selbst vernachlässigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ohne zu sehen, wer man ist, wo man steht und wie einzigartig und wertvoll man ist, fühlt man sich verloren. Man beginnt den Dingen nachzujagen, die scheinbar alle Probleme lösen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man überhöht die Personen, die diese Dinge besitzen und erniedrigt sich damit selbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hat man sich dann lange genug im Gefühl der Nichtigkeit paniert, setzt Missgunst ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Missgunst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Charakteristisch für die Missgunst ist ihre ablehnende Haltung. Man sieht die Erfolge, man sieht die Statussymbole, man sieht die persönlich für erstrebenswert erachteten Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften und gönnt sie dem anderen nicht (mehr).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist dieser Punkt erreicht, hat man sich selbst schon lange vernachlässigt. Auf der Jagd nach dem, was man vermeintlich auch noch benötigt, um endlich perfekt zu sein, hat man sich keine Ruhe gegönnt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man ist nie nach Hause zurückgekehrt. Man hat sich nicht auf die Schulter geklopft, dem eigenen Spiegelbild kein Lächeln mehr geschenkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man wurde abweisend sich selbst gegenüber. Gleichzeitig agierte man engagiert, war ständig auf Achse, hat geleistet und geackert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und immer noch scheinen andere Menschen das zu besitzen, was man sich noch nicht gekauft hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann fängt die Missgunst an, Löcher in das Blattwerk der eigenen Persönlichkeit zu fressen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ehrgeiz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über die Eigenschaft des Ehrgeizes und seine Spielarten habe ich mich schon im Beitrag „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.rebel-management-training.de/verbissener-ehrgeiz" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           verbissener Ehrgeiz
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “ ausgelassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ehrgeiz gilt gemeinhin als positive Eigenschaft, gleichbedeutend mit Kraft, Arbeitseifer, einer klaren Zielsetzung und hoher Leistungsbereitschaft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ehrgeiz ist das ausgeprägte Streben nach Erfolg, Geltung und Anerkennung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was Erfolg ist und wer in der Gesellschaft etwas gilt, darüber entscheiden bei dieser Sichtweise allerdings häufig andere. Die anderen urteilen auch darüber, ob man anerkannt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So kann Ehrgeiz dazu führen, sich fremden Mächten vollkommen auszuliefern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kann man von sich selbst behaupten, ehrgeizig zu sein?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist Ehrgeiz nicht eine Eigenschaft, die man nur durch das Feedback anderer erlangt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Gesellschaft geizt allerdings ihrerseits nicht selten mit Anerkennung. Vielleicht stecken deshalb die Worte Ehre und Geiz im Wort Ehrgeiz?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Frage, ob man anderen die Ehre nicht gönnt und damit geizt, oder ob sich dieses Verhalten nur gegenüber der eigenen Person äußert, kann allein durch die Wortzusammensetzung allerdings nicht geklärt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neid ist kein Wohlfühlfaktor
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neid kann Beziehungen, gleich welcher Art, vergiften. In einer von Neid getragenen Beziehung fühlt sich keiner wohl und geborgen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wer ständig das Gefühl hat, dass ihm etwas missgönnt wird und wer auf der anderen Seite immer von dem leisen Unterton der gefühlten Unzulänglichkeit begleitet wird, der fühlt sich nicht wohl.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So macht Neid krank. Den Neider und den Beneideten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Histrionie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Werden diese Verhaltensweisen noch mit histrionischen Persönlichkeitszügen abgeschmeckt, kann es anstrengend werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Histrionisches Verhalten kommt in jeder Persönlichkeit vor, der Ausprägungsgrad kann variieren. Jede Person möchte ab und an gerne mal im Mittelpunkt stehen, bewundert werden oder Anerkennung erfahren. Dieser Wunsch kann Treiber und Antreiber sein, Anerkennung steht jeder Person zu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Histrionie leitet sich vom Wort „histrio“ – Schauspieler ab. Da wir im gesellschaftlichen Leben gemeinhin eine oder mehrere Rollen übernehmen und ab und an auch spielen müssen, ist es nicht verwunderlich, dass diese Rollenverhalten gepaart mit dem Wunsch nach Anerkennung der Rolle verbunden sein kann. Zugestandene Rollenkompetenz wirkt identitätsstiftend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer eine Rolle übernimmt und von außen das Feedback bekommt, dass man ihm diese Rolle nicht nur abnimmt, sondern als authentischen Ausdruck der eigenen Persönlichkeit anerkennt, fühlt sich in seinem Ich gestärkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Führt dieses als natürlich anzusehendes Verhalten allerdings dazu, dass der Wunsch, immer im Mittelpunkt stehen zu müssen, bestimmend wird, kann sich eine histrionische Persönlichkeitsstörung entwickeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Personen, die Wesenszüge aufweisen, die der einer histrionischen Persönlichkeitsstörung nahekommen, agieren egozentrisch, theatralisch und weisen dramatisierendes Verhalten auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Gegensatz zu Narzissten sind Histrioniker allerdings weniger wählerisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Überhöht der Narzisst sich gerne und fordert deshalb von außen die ungeteilte Aufmerksamkeit, ist es einer histrionischen Persönlichkeit nicht so wichtig, warum sie im Mittelpunkt steht, Hauptsache sie tut es.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Menschen brauchen mehr Aufmerksamkeit als andere. Immer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie brauchen permanente Bestätigung, fortwährendes Lob und ungeteilte Zuwendung. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Es schmerzt sie, wenn andere die Zuwendung bekommen, die sie selbst gerne hätten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn der Ehrgeiz nicht dazu führt, besser als andere sein zu können, um so die Aufmerksamkeit zu bekommen, dann tut es das Mitleid anderer auch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Personen haben es schwer: Der Partner (m, w, d) unterdrückt sie, die Arbeit ist nie zu bewältigen, man selbst oder Personen aus dem nahen Umfeld hatten einen Unfall usw.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So viel Aufmerksamkeit und Empathie diese Personen vom Umfeld durch ihr Verhalten erlangen wollen, so wenig sind sie bereit, sich ihrerseits empathisch in andere Personen hineinzuversetzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie integrieren sich nur schlecht in eine Gruppe. Gruppenzugehörigkeit bedingt, dass man (nur) ein gleichwertiges Mitglied derselben ist. Diese Gleichwertigkeit widerspricht dem Wunsch nach erhöhter Aufmerksamkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Resignation auf beiden Seiten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach einigen Versuchen, den Wünschen dieser Menschen zu entsprechen, erkennt die Umwelt, die Unmöglichkeit des Unterfanges.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann nicht immer nur für eine Person da sein und ihr immer mehr Aufmerksamkeit schenken als allen anderen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Egal, was die Personen aus dem Umfeld tun, die entgegengebrachte Aufmerksamkeit reicht nicht aus. Zu wenig Lob, zu wenig Zeit, zu wenig Verständnis, zu unaufmerksames Verhalten, zu wenig Wertschätzung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn das Umfeld erkennt, dass es keine Chance hat, den ausgesprochenen und unausgesprochenen Wünschen dieser Personen zu entsprechen, kann sich Resignation breitmachen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im schlimmsten Fall reagieren alle Beteiligten resigniert. Wer den Wünschen der anderen Personen entsprechen möchte und diese Aufgabe immer und immer wieder nur ungenügend erfüllt, verabschiedet sich von der Zielsetzung, das eigene Verhalten zur Zufriedenheit des Gegenübers zu gestalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Person, die anderen Personen vieles neidet und das Gefühl hat, nicht genügend Beachtung zu erlangen, reagiert ihrerseits resigniert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Perfekte Persönlichkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die perfekte Persönlichkeit gibt es nicht, aber die Unverwechselbarkeit jeder Person ist etwas sehr Wertvolles. Gemeinsamkeiten werden besonders wertvoll, wenn die Strahlkraft der nuancierten Unterschiede beibehalten wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Anerkennen der eigenen Persönlichkeit gepaart mit dem Wissen um die Entwicklungsmöglichkeiten, machen den eigenen Weg einzigartig und stärken den Glauben an sich selbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Platz ist einer Gemeinschaft ist das Blumenmeer. Und ab und an wächst die eine oder die andere Blume schneller und überragt dann die anderen Blumengeschwister.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und da jede Blume ihre eigene Wachstumsgeschwindigkeit hat, wird jede Blume im Meer der Schönheiten auch einmal aus diesem herausragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neid und Ehrgeiz und den Wunsch nach Anerkennung müssen deswegen weder negiert noch bekämpft werden, sie sollten nur nicht dazu führen, dass man sich in Missgunst verstrickt und sich permanent zurückgesetzt fühlt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/neid-ist-ein-gefraessiges-monster</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA166.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Warten oder weitermachen</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/warten-oder-weitermachen</link>
      <description>Glauben heißt, etwas als gegeben annehmen, was man nicht beweisen kann und nicht beweisen muss. Die mangelnden Beweise sind dabei kein Düngemittel für das eigene Zögern, Zaudern und die eigene Angst. Vielmehr geht man den Weg weiter in festem Glauben und Vertrauen. Weiter voran. Zur Not auch ein Stück allein, weil man weiß, dass man nicht allein ist.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warten oder weitermachen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA162.jpeg" alt="Sanduhr die kaputt ist"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glauben heißt, etwas als gegeben annehmen, was man nicht beweisen kann und nicht beweisen muss. Die mangelnden Beweise sind dabei kein Düngemittel für das eigene Zögern, Zaudern und die eigene Angst. Vielmehr geht man den Weg weiter in festem Glauben und Vertrauen. Weiter voran. Zur Not auch ein Stück allein, weil man weiß, dass man nicht allein ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn siehe...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Denn siehe ich bin bei dir Euch Tage, bis an der Welt Ende“. (Matthäus 28.20)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Spruch steht auf meinem Rücken. Ich weiß, dass er dort steht, auch wenn ich ihn nicht sehe. Ich habe ihn mir dorthin tätowieren lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich bin getauft und konfirmiert worden und bin im
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.nak-sued.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Alter von 24 Jahren konvertiert
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Bei der Aufnahme bekam ich einen für mich bestimmten Spruch. Es war:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Denn siehe, ich bin bei Euch alle Tage, bis an der Welt Ende“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So weit, so unspektakulär. Doch war es auch mein Konfirmationsspruch und davon wussten die Kirchenvertreter meiner neu gewählten Glaubensrichtung nichts.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für mich war es ein Versprechen. Eine Zusicherung, dass meine Entscheidung nicht falsch, sondern richtig war. Weil das Versprechen, was ich mit 14 erhalten hatte, 10 Jahre später erneuert wurde. Bedingungslos.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Technischer Defekt zum Nachdenken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In unregelmäßigen Abständen finden durch höhere Kirchenvertreter Gottesdienste in anderen Ländern oder anderen Städten statt, die dann per Video live in die heimische Kirche übertragen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das funktioniert meist gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ganz selten gibt es ein paar Wackler oder Übertragungsfehler.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann kann es passieren, dass die Verbindung ganz abbricht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf einmal allein gelassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Person, die am Bildschirm das Prozedere vorgibt, ist auf einmal nicht mehr zu sehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es bleibt still. Der Bildschirm informiert, dass man warten solle. Bitte die Geräte nicht ausschalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und weil das Warten sowieso untrennbar zum Glauben dazugehört, warten die Gemeinde und die Amtsträger.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trotz der vorherrschenden Ruhe bemerkt man aber doch, dass sich leises Unbehagen breit zu machen droht. Die Unsicherheit versucht die Ruhe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Niemand weiß, was los ist. Keiner kann sagen, ob und wie es weitergeht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kann, soll und darf man sich über den eigentlich laufenden Gottesdienst hinwegsetzen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Immerhin findet dieser definitiv noch statt, man sieht ihn nur nicht mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wann ist es Pragmatismus und wenn Anmaßung, wenn man die Zügel selbst in die Hand nimmt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Metapher
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und gerade weil das bestimmt so nicht vorgesehen und in keiner Weise geplant war, habe ich für mich viel mitgenommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist im Leben oft so: Irgendwann muss man die Entscheidungen für sich treffen und dahinterstehen. Nicht immer bekommt man dafür sofort ein Fleißbildchen oder ein Sternchen. Unter Umständen fehlt das Feedback gänzlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann warten, dabei muss man aber nicht in eine Schockstarre verfallen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und auch wenn man den laufenden Gottesdienst, an dem man bis zum Ende per Videoschalte hätte teilnehmen wollen, nun nicht mehr sehen kann, so kann man sich sicher sein, dass dieser noch läuft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann steht man für sich selbst ein und macht im Kleinen weiter, was im Großen angedacht war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und man weiß dabei, dass man nie allein ist, auch wenn man den Glauben nicht durch Beweisen untermauern kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weil man Glauben nicht durch Beweise untermauern muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 08 Sep 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/warten-oder-weitermachen</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das ist aber doch nicht schön!</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/das-ist-aber-doch-nicht-schoen</link>
      <description>Es gibt vieles, was unerträglich ist und was man doch ertragen muss, wenn man daran nicht zerbrechen will. Manchmal hilft nur Humor. Nur mit Humor ist die Last zu ertragen. Humor verkehrt das Unerträgliche ins Lächerliche. Er versucht es zumindest. Das gelingt nicht immer und so sind manche Witze, einfach nicht witzig, nur geschmacklos. Doch kaum jemand, der nicht schon humoristisch das Terrain des guten Geschmacks verlassen hat. Bosetti und Böhmermann werden sogar dafür bezahlt.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist aber doch nicht schön!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA165.jpeg" alt="Ratte"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es gibt vieles, was unerträglich ist und was man doch ertragen muss, wenn man daran nicht zerbrechen will. Manchmal hilft nur Humor. Nur mit Humor ist die Last zu ertragen. Humor verkehrt das Unerträgliche ins Lächerliche. Er versucht es zumindest. Das gelingt nicht immer und so sind manche Witze, einfach nicht witzig, nur geschmacklos. Doch kaum jemand, der nicht schon humoristisch das Terrain des guten Geschmacks verlassen hat. Bosetti und Böhmermann werden sogar dafür bezahlt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blinddärme und Ratten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn jemand als Hofnarr eingestellt wird, darf er sich auch Humor fernab des guten Geschmacks erlauben. Wenn jemand bei Hofe ist und am Stuhl der Majestäten sägen könnte, dann ist das nicht erlaubt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das muss man wissen, um sich mit schlafwandlerischer Sicherheit auf dem dünnen Eis der heutigen medialen Gesellschaft bewegen zu können. Denn eines ist klar, wenn die Personen fallen, die man gerne am Boden sehen würde, dann wird nachgetreten, nicht aufgeholfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor Schamesröte im Boden versinken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich erinnere mich an eine Begebenheit, als man sich nach den Weihnachtsferien im Kreise der Dozentenkollegen (m, w, d) über die Feiertagsaktivitäten ausgetauscht hatte. Ich erklärte, man hätte mit der Familie „bis zur Vergasung“ Karten gespielt und erntete betretenes Schweigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein geschätzter Kollege erklärte mir, dass ich das nicht sagen dürfe. Dieser Ausdruck würde sich auf Schandtaten in den Konzentrationslagern beziehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich glaubte ihm und schämte mich in Grund und Boden. Noch nie hatte ich auch nur daran gedacht. Seither habe ich diesen Ausdruck - soweit ich mich erinnern kann und mein Erinnerungsvermögen ist meines Erachtens besser als das mancher Politiker - nie wieder verwendet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Falsch gedacht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Kollege irrte allerdings. Nun, er sprang gerne hilflosen Damen zur Seite, da diese ritterlichen Beistand benötigten, um ihre Frauenrechte zu bekommen, von denen sie nicht in der Lage waren, diese selbst durchzusetzen. Gefragt, ob eine Dame seine Hilfe brauchen oder wollen würde, hat er dabei nie. Aber damit konnte frau klarkommen. Innerliches Lächeln und Augenzwinkern, den Kollegen machen lassen und sich nicht weiter darüber echauffieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Insofern dachte ich nicht darüber nach, ob er hier irren könnte, versuchte auch nicht mich zu rechtfertigen, nahm es hin und schämte mich brav.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dabei hätte er wirklich glänzen können. Denn der Ausspruch „bis zur Vergasung“ hat gar keine Nazivergangenheit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/dreck-am-stecken-haben-100.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Vielmehr bezieht er sich auf die Chemie.
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Bis zur Vergasung
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Als angeblicher Nazi-Ausdruck war die Wendung jahrzehntelang verpönt, obwohl sie spätestens von den Chemikern des 18. Jahrhunderts verwendet wurde. Sie bezeichneten damit die Änderung des Aggregatszustands fester Stoffe, die unter großer Hitze vergasen. Dass man in Hitze gerät, wenn man sich bei etwas besonders anstrengt oder es besonders intensiv tut, ist ebenfalls altbekannt und in vielen Redewendungen formuliert worden. Man denke nur an „in der Hitze des Gefechts“ oder „sich die Köpfe heiß reden“.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Soll man nun die Redensart vergessen, weil man sie auf den systematischen Massenmord der Juden mit Gas des „Dritten Reichs“ beziehen könnte? Wie steht es mit Jedem das seine und Arbeit macht frei, alten Sprichwörtern, die an den Toren von KZs zu lesen waren? Wenn man dann noch erfährt, dass Häftlinge in die Balken der KZ-Baracken die an diesem Ort widerlich zynischen Sprüche Reden ist Silber, Schweigen ist Gold und Leben und leben lassen einschnitzen mussten? Soll man den Nazis den Triumph lassen, indem man sich die Worte verbietet? Die Antwort liegt, finde ich, bei jedem selbst.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch hier irrt der Autor. Die Antwort liegt heute eben nicht bei jedem selbst. Sie liegt bei den Medien, sie liegt bei den Gegnern, sie liegt bei den Widersachern. Und wehe, wenn sie losgelassen, dann kann man nur noch die Flucht ergreifen. Das möchten die Gegner meist auch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Karrieren zerstören
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor vielen Jahren habe ich mit zwei Teilnehmerinnen für einen Show-Auftritt geprobt. Mittels Tanzes sollten 2 unterschiedliche Charaktere dargestellt werden, man entschied sich für Pink Panther und den Detektiv.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kostüme wurden geschneidert und es wurde geprobt. Zum Kostüm des Detektivs gehörte auch ein Schnurrbart. Man bestellte einen ganzen Satz von Klebebärtchen in unterschiedlichen Formen, wohl wissend, dass man nicht jede Form des Schnurrbarts verwenden wollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um sicher zu sein, dass der Schnurrbart auch während der anstrengenden Performance hält, wurde gegen Ende der Proben mit einem solchen angeklebten Schnurrbart geübt. Und auf der Palette der vorhandenen Schnurrbartformen gab es auch die kleinen Bärtchen, die man nicht verwenden will.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für eine Probe und zum Entsorgen nach dieser kam also diese Form gerade recht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so hatte ich eine leicht bekleidete Dame in der Probe, die ein bestimmtes Bärtchen angeklebt hatte und mit ihrer eigenen Leistung während der Probe nicht zufrieden war. Diesen Umstand quittierte sie mit einem lautstarken wohl bekannten Tonfall: „Das ist aber doch nicht schön!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir mussten alle schallend lachen. Der Schnurrbart, die Aussage, die Intonation und die Stimme, alles war so klar parodierend, dass wir uns vor Lachen die Bäuche halten mussten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Dame hatte und hat einen „normalen“ Beruf. Sie arbeitet an einer Universität.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sollte ich diese Geschichte aufbewahren, falls ich ihr mal etwas Böses will?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgesehen davon, dass ein solches Verhalten stil- und niveaulos wäre, kommt die Absurdität dazu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Steinewerfer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer im Glashaus sitzt, sollte bekanntlich nicht mit Steinen werfen. Sollte auch dieser Ausspruch einen Hintergrund haben, der böse ist und von dem ich nichts weiß, dann kann ich mich nicht erinnern, diese Zeilen geschrieben oder verwendet zu haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Falls man den Ausspruch doch verwenden darf, dann frage ich mich, ob der Ausspruch bisher von mir vollkommen falsch verstanden wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich dachte bisher, er würde sinnbildlich dafür verwendet werden, den Anklagenden zu mahnen, zuerst vor der eigenen Tür zu kehren, den Balken/ das Brett vor dem eigenen Kopf zu erkennen, bevor man sich anschickt, andere zu verurteilen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wahrscheinlich ist der Sinnspruch anders gemeint. Anstatt vor Vorverurteilungen zu warnen, mahnt er etwas anderes an: Wer mit Steinen wirft, braucht ein Bollwerk. Wer mit Steinen wirft, muss sich sicher sein, dass er selbst gut genug geschützt ist. Dann ist Steinewerfen in Ordnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Paul, Anne und Schindler
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich dachte auch, dass man die wertvolle und notwendige Aufarbeitung des dunklen Kapitels der Geschichte durch Kunst, Kultur, Literatur, Gedichte und vieles mehr mit der Zielsetzung betrieben hätte, zum einen zu sensibilisieren, zum anderen aber auch, die Mechanismen deutlich zu machen, die zu einer solch schändlichen Entwicklung geführt haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Todesfuge von Paul Celan, das Tagebuch der Anne Frank, Schindlers Liste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Stück, welches mich nicht tief berührt hätte. Kein Werk, was mich nicht wieder und wieder zu Tränen rührt und schmerzt. Für diese Aufarbeitung bin ich dankbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich dachte, dass hinter der Aufarbeitung das Ziel stünde, solch Verhalten nie wieder in irgendeiner Weise aufkommen zu lassen. Niemals wieder Menschen ohne Grund und ohne Beweis zu diffamieren, sie auszuschließen und vieles mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute weiß ich: Die Aufarbeitung diente nur dazu, jede Person, die auch nur ein einziges Mal einen Witz über etwas gemacht hat, was definitiv nicht zum Lachen ist, auch Jahrzehnte später in einer Art und Weise damit konfrontieren zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht sollte man auch das Kapitel der Hexenverfolgungen wiederholen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 01 Sep 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/das-ist-aber-doch-nicht-schoen</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Stimmung kippt, die Engel fallen</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/die-stimmung-kippt-die-engel-fallen</link>
      <description>Twitter informierte mich über die neuerlichen Aussagen des Bundeskanzlers. Er hätte Friedensaktivisten als gefallene Engel aus der Hölle bezeichnet . Ich reagierte, wie ich mir angewöhnt habe zu reagieren: Mit Skepsis. Alles, was von irgendeiner Stelle behauptet wird, muss zunächst überprüft werden. Nichts kann man einfach so stehenlassen.

Und umso trauriger war ich, als ich feststellen musste, dass Herr Scholz tatsächlich der Meinung ist, wer Frieden für erstrebenswert hält, käme aus der Hölle.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Stimmung kippt, die Engel fallen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA164.jpeg" alt="Engel mit Friedenstaube"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Twitter informierte mich über die neuerlichen Aussagen des Bundeskanzlers. Er hätte
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.nachdenkseiten.de/?p=102716" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Friedensaktivisten als gefallene Engel aus der Hölle bezeichnet
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             . Ich reagierte, wie ich mir angewöhnt habe zu reagieren: Mit Skepsis. Alles, was von irgendeiner Stelle behauptet wird, muss zunächst überprüft werden. Nichts kann man einfach so stehenlassen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und umso trauriger war ich, als ich feststellen musste, dass Herr Scholz tatsächlich der Meinung ist, wer Frieden für erstrebenswert hält, käme aus der Hölle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Beleidigung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zunächst wollte ich das Thema gar nicht aufgreifen. Dass die Bürger (m, w, d) am laufenden Band
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=zKM76S-38do" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           beleidigt werden
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , ist an der Tagesordnung. Kaum eine Person, die in der Öffentlichkeit steht, die nicht „aus der Rolle fällt“. Idiot, Nazi, Geiselnehmer, Egoist und vieles mehr mussten sich diejenigen, die kritisch sind und waren schon nennen lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Einmal habe ich mich so aufgeregt, dass ich gegen Herrn Karl Lauterbach Strafanzeige gestellt habe, weil ich mich partout nicht als
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.youtube.com/shorts/82pgsZVRzVw" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Geiselnehmer
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             bezeichnen lassen wollte. Die Staatsanwaltschaft war der Meinung, dass eine solche Aussage durch die Meinungsfreiheit gedeckt wäre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also versuche ich mich an der nächsten Lektion: Beleidigungen hinnehmen, sie nicht ernst nehmen, die Personen, die die Beleidigungen aussprechen nicht ernst nehmen. Es ist deren Meinung. Und während man andernorts der Meinung ist, dass es ein Zeichen von Demokratie sein kann, den falschen Meinungen keine Plattform bieten zu dürfen, nehme ich die Beleidigungen hin. Allerdings empfinde ich es in gewisser Weise als nachvollziehbar und verständlich, dass man Personen, die permanent beleidigen, nicht zuhören möchte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meist hat die beleidigende Person keine Ahnung, weder von mir noch vom Sachverhalt im Ganzen, sie kennt mich nicht und geht in beleidigener Weise mit Halbwissen hausieren. Ihr Problem, nicht meins.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen - so sagt man.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach wie vor finde ich dieses Vorgehen nur suboptimal, da ich lange Zeit der Meinung war, man müsse Menschen mit Respekt begegnen. Ein Teil des Respekts ist es in meinen Augen, die Meinung anderer ernst zu nehmen. Lange war ich auch der Meinung, dass Menschen in hohen Ämtern, von Amts wegen ein Grundmaß an Respekt zustehen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin also nicht glücklich darüber, dass ich aus Gründen des Selbstschutzes diese Personen nun nicht mehr ernst nehmen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mir egal, was Du von mir denkst! Erstens hast Du keine Ahnung und zweitens interessiert mich deine Meinung nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Versuchen wir es damit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Souveränität braucht keine Beleidigungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer bei sich ist, agiert authentisch. Wer authentisch ist, reagiert meist besonnen. Wer besonnen agiert und sich Gedanken macht, stärkt die eigene Glaubwürdigkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch authentische Menschen ändern ihre Meinung. Festgefahrene Meinungstreue kann auch Sturheit sein. Manchmal zeugt es von größerer Charakterstärke, seine Meinung zu ändern, statt verbissen an dieser festzuhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Insofern sehe ich es nicht grundlegend als Problem, wenn Politiker (m, w, d) ihre Meinungen ändern, sich eines Besseren belehren lassen und sich auch hinsichtlich dessen, was sie vertreten, verändern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachvollziehbar muss es für mich sein, logisch durchdacht, argumentativ belegt, ethisch und ehrlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es mag an meinem mangelnden Intellekt liegen, doch warum Personen, die Frieden wollen, aus der Hölle kommen, verstehe ich einfach nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also begebe ich mich selbst auf die Suche nach Logik, nach Belegen und nach ethischen Vorstellungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alle Finger und die Daumen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alle Daumen sind Finger, nicht alle Finger sind Daumen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses einfache Beispiel hat mir immer geholfen, wenn ich Situationen von beiden Seiten zu betrachten versuche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alle Friedensverfechter wollen, dass das Töten aufhört, aber nicht alle, die wollen, dass Frieden eintritt, wollen dies nur aus dem Grund, dass das Töten aufhört.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt Personen, die wollen, dass der Krieg endet, weil sie einen Sieg „ihrer Mannschaft“ wollen. Und es gibt Personen, die wollen, dass der Krieg endet, weil sie sich ein Ende des Leids, des Sterbens, der Grausamkeit wünschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit diesem Frieden, der ein Ende des Leids, der Tränen, der Verluste, der Sterbenden und der Grausamkeit bedeuten würde, wäre der Grundkonflikt nicht aus der Welt geschafft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Schuldfrage wäre nicht geklärt, aber wenigstens würde das sinnlose Sterben aufhören.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besser vorgestern als übermorgen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum kann man das wollen? Weil man an die Menschen denkt, weil man die Familien vor Augen hat, die Leiden, weil man körperliche und seelische Schmerzen bereits selbst erlebt hat, weil man sich in die Lage anderer Menschen hineinversetzt und diesen Menschen kein Leid und nichts Schlechtes wünscht - egal auf welcher „Seite“ diese Menschen stehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Leid soll aufhören. Der Schmerz soll aufhören. Die Tränen sollen versiegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann kann man die Schuldfrage klären.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entweder - Oder
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und gemäß dem oben verwendeten Vergleich habe ich heute das Gefühl, dass alle Finger Daumen sind.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wer für Frieden ist, ist gleichzeitig dafür, dass der Aggressor Recht bekommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer für Frieden ist, der ist dafür, dass der „falschen“ Partei entsprochen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer für Frieden ist, ist dafür, dass das Leid in einem Land aufhört und in einem anderen weitergeht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eben nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich möchte, dass das Weinen aufhört, ich möchte, dass die Menschen keinen Schmerz mehr empfinden müssen. Ich möchte, dass Mütter ihre Söhne und Töchter aufwachsen sehen und dass kein Kind seine Eltern, seinen Vater oder seine Mutter verlieren muss. Ich möchte, dass die Menschen nicht frieren und nicht Hunger leiden müssen. Ich möchte, dass die Menschen nicht verrohen und ungezügelte Grausamkeiten sich Bahn brechen. Ich möchte, dass die Waffen niederlegt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich möchte nicht, dass eine Seite die Waffen niederlegt und die andere Seite sinnlos weiterwütet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will Frieden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich komme aus der Hölle. So sieht es der deutsche Bundeskanzler.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Direkt aus der Hölle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Scholz hat bereits zu Beginn seiner Amtszeit klargemacht, dass es für ihn
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/olaf-scholz-bundeskanzler-will-keine-roten-linien-im-kampf-gegen-corona-a-57506b74-0458-4928-a579-a2ec588fa5d2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           keine roten Linien gibt
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Sein Verhalten könnte den Eindruck erwecken, dass er die Wahrheit gesagt hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er selbst überschreitet meiner eigenen bescheidenen Meinung nach eine Grenze nach der anderen. Grenzüberschreitungen und Übergriffigkeiten scheinen hier allerdings in Ordnung zu sein, da es sich nicht um Ländergrenzen handelt. Es sind nur Grenzen des Anstands, Grenzen des guten Geschmacks und Grenzen des menschlichen Miteinanders sind, die überschritten werden. Die Territorien, in die eingedrungen wird, sind nicht auf einer Landkarte verzeichnet, die Verletzungen nur seelisch-moralischer Natur.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man beleidigt keine Menschen. Das ist eine rote Linie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man wünscht sich nicht, dass das Töten weitergeht. Das ist eine rote Linie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man macht sich nicht lustig über die Personen, für die man arbeitet. Das ist eine rote Linie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man achtet andere Menschen und schreit sie nicht an. Das ist eine rote Linie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stimmt. Es gibt für Herrn Scholz allem Anschein nach keinen roten Linien.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Reich des Teufels
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da die Hölle das Reich des Teufels ist, in welches sich selten Engel verirren, kann man die Aussage unseres Bundeskanzlers auch anders verstehen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer sich für Frieden einsetzt, will nicht mehr länger in der Hölle sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer sich für Frieden einsetzt, der will nicht mehr weiter in einem Reich voller Leid und Grausamkeit leben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer sich für Frieden einsetzt, der will nicht mehr mit dem eigenen Verhalten andere in die Hölle befördern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer sich für Frieden einsetzt, kehrt der Hölle den Rücken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Engel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man mag Scholz seine Unkenntnis verzeihen. Es steht ihm frei, Vergleiche zu wählen, die davon zeugen, dass er sich mit dem Christentum nicht auskennt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Engel halten sich selten bis nie in der Hölle auf. Gefallene Engel waren Himmelswesen, die bei Gott wohnten und von ihm ihre Aufgaben bekamen. Weil sie sich falsch verhielten, wurden sie aus dem Himmel verstoßen und fielen hinab, hinab in die Hölle, wo sie zu Dämonen wurden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Engel können also nicht aus der Hölle fallen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Engel sind gute Wesen. Engel kommen in der Bibel, im Judentum, bei den Christen, im Koran und bei den Muslimen vor. Wie schön. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Engel sind demnach Wesen, die für die Menschen da sind, egal welchen (weltlichen) Glauben diese haben. Somit kann man Engel als Vorreiter der Religionsfreiheit betrachten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Engel bekommen ihre Aufgaben von Gott und stehen den Menschen hilfreich und schützend zur Seite. Sie begleiten und beschützen uns, sie versuchen, das Negative von uns fernzuhalten, sie bewahren uns vor Unheil, sie mahnen uns, das Gute und Richtige zu tun.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der berühmteste gefallene Engel war zunächst Gottes Lieblingsengel. Luzifer, der Lichtbringer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er begehrte auf, er wollte mehr Macht, er wurde verstoßen, er bekam sein eigenes Reich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und sollte es so sein, dass sich die Engel in die Hölle verirrt haben und nun gegen diese Hölle aufbegehren, weil sie sich vom Teufel nicht mehr alles sagen lassen wollen, weil sie in den Himmel zurückkehren wollen, weil sie genug haben von den Geschichten, die in der Hölle erzählt werden und weil sie sich nicht mehr mit falschen Versprechungen locken lassen wollen, weil sie stark sind und der Versuchung widerstehen können. Sollte das alles so sein, dann bin ich gern ein gefallener Engel aus der Hölle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 25 Aug 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/die-stimmung-kippt-die-engel-fallen</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA164.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Nie getanzt</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/nie-getanzt</link>
      <description>Martha Graham (1894-1991) revolutionierte den Tanz, indem sie ihn von Formalismus und Zwängen befreite. Viele ihrer Zitate wirken befreiend, regen zum Nachdenken an, tragen Licht und Schatten in sich. 
Nicht nur für Tänzer und Tänzerinnen sind ihre Gedanken eine Bereicherung.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nie getanzt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA161.jpeg" alt="Martha Graham und ihre Zitate - Tanz und das Leben"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Martha Graham (1894-1991) revolutionierte den Tanz, indem sie ihn von Formalismus und Zwängen befreite. Viele ihrer Zitate wirken befreiend, regen zum Nachdenken an, tragen Licht und Schatten in sich. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Nicht nur für Tänzer und Tänzerinnen sind ihre Gedanken eine Bereicherung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Martha Graham
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Martha Graham war die älteste von 3 Schwestern. Ihr Vater war Arzt für Psychiatrie. Martha begann 1916 eine Tanzausbildung, zu der unter anderem auch das klassische Ballett gehörte. 10 Jahre später gründete sie in Manhattan ihre eigene Tanzschule und begann den Tanzstil des klassischen Balletts zu revolutionieren. Die Formen des Tanzes hatten sich nun nicht mehr einem standardisierten Bewegungsablauf unterzuordnen, sondern sollten durch Gefühl geleitet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Durch Selbsterforschung entwickelte Martha auf diese Art ein Portfolio an Tanztechniken, die auf den elementaren Fähigkeiten des Körpers von Anspannung und Entspannung im Einklang mit der Atmung fußten. Ihre Kunst wurde inspiriert durch viele kulturelle Einflüsse, durch die moderne Malerei, durch religiöse Zeremonien und durch die Mythologie.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Inspiriert durch alles, was ihrer Meinung nach der Kunst zuträglich war, entwickelte sich so die Martha Graham Technik. Kraftvoll, dynamisch, spannungsgeladen, pur. Martha Graham hinterließ ihre
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://beruhmte-zitate.de/autoren/martha-graham"&gt;&#xD;
      
           Gedanken in vielen Zitaten, die zum Nachdenken anregen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Sprache
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Tanz ist die verborgene Sprache der Seele (1985)“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer seine Seele nicht kennt, wer sich mit ihr nicht auseinandersetzt, der wird stumm bleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Mensch kann wie eine künstliche Intelligenz lernen und reproduzieren, die Seele im Ausdruck wird fehlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann Gedichte auswendig lernen, doch es ist die Seele, die den Vortrag eines fremden Gedichts zu etwas eigenem macht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Sprache erlernt man. Man ahmt nach, man kopiert, man lernt Regeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann verändert man sie. Die Veränderungen können klein sein. Unter Umständen sind es nur besondere Betonungen, nur die eigene Stimmhöhe, nur das unvergleichliche Timbre.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Man wird dabei nicht jede Regel über Bord werfen können, wenn kein sinnloses Gebrabbel entstehen soll. Eine Sprache spricht man, um verstanden zu werden. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ruhe und Selbstvertrauen, gepaart mit Konzentration, Klarheit und Biss sind ebenfalls Voraussetzungen, die einer Verbaldiarrhöe vorbeugen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die Regeln, die Technik und die Didaktik ist derjenige verantwortlich, der es weitergibt. Für das Leben der Sprache, für die Seele und deren Einzigartigkeit, die zum Ausdruck gebracht werden soll, ist jeder selbst verantwortlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ohne Technik geht es nicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „I use the words gods and goddesses principally, I think, to mean beautiful bodies — bodies that are absolute instruments. And I believe in discipline, I believe in a very definite technique. You have no right to go before a public without an adequate technique, just because you feel. Anything feels — a leaf feels, a storm feels — what right have you to do that? You have to have speech, and it's a cultivated speech.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier beschreibt Martha erneut die Einzigartigkeit eines jeden Körpers, genutzt als Instrumente für den Ausdruck im Tanz. Doch so wichtig es ihr war, Tanz als Ausdruck von Gefühlen und Einzigartigkeit zu sehen, so sehr mahnt sie hier die Technik an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gefühl wird durch Technik lebendig. Technik allein ist ein CD-Player ohne CD.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wer nur Technik lernt, um Einzigartigkeit zu erlangen, wird genauso verzweifeln wie Personen, die der Meinung sind, einzigartig zu sein, und sich deshalb weder an Regeln noch Technik halten zu müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Einzigartige muss gelebt werden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „There is a vitality, a life force, an energy, a quickening that is translated through you into action, and because there is only one of you in all of time, this expression is unique. And if you block it, it will never exist through any other medium and it will be lost.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Lebenskraft eines jeden Einzelnen, seine Energie darf nicht blockiert werden. Nur die Person selbst kann sie nutzen, zeigen, zum Ausdruck bringen. Wer sie blockiert, wird sie verlieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Einzigartigkeit jeder Person und die ebenso einzigartige Weise, diese zum Ausdruck zu bringen, wird hier nicht nur beschrieben, sondern anerkannt und mit Wertschätzung versehen. Einzigartigkeit, die ihrerseits wertfrei ist. Das gefällt mir.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Permanent unzufrieden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „No artist is pleased. There is no satisfaction whatever at any time. There is only a queer, divine dissastifaction; a blessed unrest that keeps us marching and makes us more alive than the others.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ehrlich und unbestechlich beschreibt Martha in diesem Zitat die immerwährende Zerrissenheit, in die man sich begibt, wenn man etwas mit Leib und Seele (im wahrsten Sinne des Wortes), mit Leidenschaft ausführt. Es muss einem klar sein, dass man nie zufrieden sein wird. Das Streben nach Perfektion ist zum Scheitern verurteilt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann lernen, reproduzieren, sich an Regeln halten und den Tanz und das Leben mit der eigenen Seele füllen. Wer Perfektion sucht, wird enttäuscht sein, enttäuscht werden und enttäuscht bleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das muss man wollen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Man ist nie fertig. Es gibt keine Pausetaste, die sich an der Stelle betätigen lässt, an der man meint, alles Einfrieren zu können. Es gibt auch kein Ziel im eigentlichen Sinn. Es gibt Etappen, die man hinter sich bringt, immer in dem Wissen, dass morgen die nächste Etappe ansteht, von der man nicht weiß, ob sie einen zufrieden oder unzufrieden hinterlässt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist die Leidenschaft, die es ausmacht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Great dancers are not great because of their technique, they are great because of their passion.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gefühle sind wichtig. In die richtige Technik verpackt, darf jedes Gefühl ausgelebt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tänzer nutzen dafür den Boden, die Luft, die Bühne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Gedanken richten sich aber nicht nur an Tänzerinnen und Tänzer, nicht zuletzt deswegen, weil ich mich nicht mal getraue, mir die Frage zu beantworten, ob ich das denn selbst bin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Gedanken kreisen um die Seelentiefe, die Menschen in sich haben, um die Einzigartigkeit, die dann entsteht, wenn man bereit ist, sich ganz zu stellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann einander dabei an die Hand nehmen, die Füße müssen allein gesetzt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wer beim ersten Schritt wackelt, geht diesen so oft, bis er ihn in schlafwandlerischer Sicherheit beherrscht. Ein treuer Begleiter zeichnet sich dadurch aus, dass er auch beim hundertsten ersten Schritt nicht von der Seite weicht, auch wenn er allein schon viel mehr des Weges hinter sich gebracht hätte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nichts ist leicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Dancing appears glamorous, easy, delightful. But the path to paradise of the achievement is not easier than any other.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von außen betrachtet erscheint Vieles leicht, glamourös und wie ein Spaziergang. Aber auch wenn es der Weg in ein selbstgewähltes Paradies sein sollte, so bedeutet dies nicht, dass der Weg einfacher als jeder andere Weg ist.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das, was von außen betrachtet leicht und selbstverständlich aussieht, ist das kleine Ergebnis eines steinigen Wegs. So wie es lange dauert, bis ein Diamant entsteht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Will und kann man den Druck aushalten? 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ist man bereit scheinbar immer wieder das Gleiche zu tun.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal ja, manchmal nein. Es wird Zeiten geben, in denen man die Leidenschaft bestrafen will. Fast personifiziert man diese, entzieht ihr Aufmerksamkeit und Liebe. Bis man merkt, dass man sich damit nur selbst schadet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann macht man weiter. Und dann tanzt man weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Schaukelstuhl der Vergangenheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Looking at the past is like lolling in a rocking chair. It is so relaxing and you can rock back and forth on the porch, and never go forward.“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Früher war alles besser. Zum einen stimmt das nicht, zum anderen vermiest man sich selbst das Morgen. Deswegen gefällt mir der Vergleich mit einem Schaukelstuhl so gut.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wer immer nur in die Vergangenheit blickt, sitzt in einem Schaukelstuhl. Er sitzt, ist entspannt, schaukelt vor und zurück und kommt doch nie voran.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es kostet so viel Kraft. Und wenn der Schaukelstuhl auf sicherem Boden steht, dann verhindert man unter Umständen zwar die Weiterentwicklung, aber man vermeidet auch Gefahren. Für ängstliche Menschen wie mich ist das eine beruhigende Vorstellung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch die Beruhigung macht nur scheinbar ruhig. Die innere Unruhe wächst mit jeder Vor- und Rückwärtsbewegung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bewegungen lügen nicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „To me, the body says what words cannot.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Körper wird einen Weg finden, sich auszudrücken. Ob der Weg gut oder schlecht ist, hängt ein wenig davon ab, ob wir das, was der Weg uns erzählt, hören wollen. Ob wir dem Weg als Geschichtenerzähler, als Mahner, als Begleiter und Freund zuhören wollen. Stärke kann derjenige nutzen, der sich seiner Stärke bewusst ist oder der zumindest bereit ist, sie zuzulassen. Zurückhaltung und eine verkrampfte Haltung werden die Leichtigkeit des Tanzes töten, die Weiterentwicklung behindern, die Seele einsperren, die Abwesenheit von jeglicher Technik allerdings ebenso.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Körper sagt, was er kann und was er nicht kann und er wird immer gewinnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Körper ist größer und stärker als der Kopf, so sollte der Kopf dem Körper zuhören und der Intellekt Wegbegleiter und Unterstützer des Körpers sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer nicht bereit ist, die Technik anzunehmen, weil der Körper die Sprache noch nicht sprechen will, der wird die Sprache nicht erlernen. Dann sind wir beim oben erwähnten Kauderwelsch, welches körpersprachlich zur Schludrigkeit führt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der doppelte Tod
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ein Tänzer stirbt zweimal - einmal, wenn er aufhört zu tanzen, und dieser erste Tod ist der schmerzhaftere“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die meisten Menschen möchten nicht sterben. Doch man muss es als unabänderliche Tatsache anerkennen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zweimal sterben scheint umso grausamer zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gemäß dem Zitat von Martha, dass ein Tänzer (ich möchte sagen ein leidenschaftlicher, ganzheitlicher, authentischer Mensch), zweimal stirbt, scheint es nachvollziehbar, dass man sich einen Tod ersparen möchte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so spart man sich den Tod des Lebens. Man lebt nicht, hält sich zurück, und so stirbt man auch nicht. Mein stirbt keinen Gefühlstod, weil man sich die Leidenschaft nicht zugesteht. Man hört nur auf zu existieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann bereut man am Ende, nie getanzt zu haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 18 Aug 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Guillotine war unwirksam</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/die-guillotine-war-unwirksam</link>
      <description>Der Kopf ist trotzdem ab. Natürlich kann man die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung nicht mit einem Tötungsinstrument gleichsetzen. Mich persönlich stören die Formulierungen, die nun bei der halbherzigen „Aufarbeitung“ immer wieder zum Tragen kommen. „Unwirksam“ ist eine davon. Das ist nicht nur ein Euphemismus, auch keine Verharmlosung rechtswidrigen Verhaltens, es ist eine Verhöhnung derjenigen, die sich den Maßnahmen beugen (mussten).</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Guillotine war unwirksam
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA163.jpeg" alt="Guillotine"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Kopf ist trotzdem ab. Natürlich kann man die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung nicht mit einem Tötungsinstrument gleichsetzen. Mich persönlich stören die Formulierungen, die nun bei der halbherzigen „Aufarbeitung“ immer wieder zum Tragen kommen. „Unwirksam“ ist eine davon. Das ist nicht nur ein Euphemismus, auch keine Verharmlosung rechtswidrigen Verhaltens, es ist eine Verhöhnung derjenigen, die sich den Maßnahmen beugen (mussten).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine Entschädigung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am 03. August 2023 fiel die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2023/2023133.html?fbclid=IwAR23ufzW4iBCAe456m1fHyr53PZhqrvurJAopdQuYlqRSu9aJnyHNdt3dfk_aem_AWrZVRQUDWfYyTTPvb1GU38e9cdY3-_L4lb_YzyPn8RqVf_kZJBXr6VmrgAIg2ZSDP4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Entscheidung des Bundesgerichtshofs
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           :
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine Entschädigung für coronabedingte Einnahmeausfälle eines Berufsmusikers.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Geklagt hatte ein Berufsmusiker, dem es im Lockdown verboten worden war, live aufzutreten. Er sah sich in seiner Berufsfreiheit eingeschränkt. Der Musiker wollte einen Schadensersatz von 8326,48 Euro. Das Landgericht hatte die Klage bereits abgewiesen, die Berufung des Klägers vor dem Oberlandesgericht blieb ebenso erfolglos.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Musiker war der Meinung gewesen, es hätte durch den Staat ein Eingreifen gegeben, was für ihn mit einer Art der Enteignung gleichzusetzen gewesen wäre. 
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Tatsächlich kann eine Entschädigung nur gezahlt werden, wenn seitens hoher Hand rechtswidrig gehandelt wurde und einigen Personen/Personengruppen Opfer abverlangt werden, die von der Allgemeinheit nicht abverlangt werden.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Nun mag man sich denken, dass dies der Fall war, durften doch Personen in Fabriken, Personen im Einzelhandel und viele andere als systemrelevant eingestufte Personen nach wie vor ihre Tätigkeit ausüben, während einige Personen, Gewerken und Dienstleistern (Fitness, Wellness, Kosmetik, Friseur, Kino, Gastronomie etc.) dies verboten worden war.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Regierung unterteilte also nach Klassenzugehörigkeit. „Wird gebraucht“ und „kann weg“.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           De Facto wurden nicht alle Menschen und Personengruppen gleichbehandelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es zeigt sich allerdings, dass der Mensch, der meint, nachdenken zu können, sich täuscht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Opfer müssen gebracht werden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn das Gericht sah bei der Klage des Musikers die Voraussetzungen nicht erfüllt. Der Musiker musste nach Meinung der Rechtsprechung also kein Opfer bringen, welches nicht in gleichem Maße von anderen verlangt worden war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sollte man der Begründung immer noch nicht folgen können, hilft unter Umständen die nachfolgende Argumentation des Gerichts. Die Maßnahmen waren nichts rechtswidrig. Sie waren mit dem GG vereinbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwar räumte das Gericht ein, dass Art. 14 GG nicht mehr galt. (Einschub: Die Personen, die heute immer noch behaupten, es hätte überhaupt keine Grundrechtseinschränkungen gegeben, mögen diesen Satz bitte mehrfach lesen), aber das hätte so sein müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da die Maßnahmen einem legitimen Zweck dienten, waren sie verhältnismäßig, weil man vorher beschlossen hatte, dass sie wirksam sein könnten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch ist sich die Rechtsprechung dahingehend einig, dass es keine milderen Mittel gegeben hätte, als einigen Personengruppen das Grundrecht der Berufsfreiheit zu nehmen und sie dann im Regen stehen zu lassen (Stichwort: Versprochene Hilfen, Versprechen, dass diese nicht zurückzuzahlen sind, gebrochene Versprechen).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der der Regierung und der Rechtsprechung zugestandene Beurteilungsspielraum ermöglichte es den Verantwortlichen, von dieser Annahme ausgehen zu dürfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Richterlicher Whataboutism
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und selbst wenn man es in irgendeiner Form erlaubt hätte, dann hätte das Risiko bestanden, dass die Personen, die dann unter Auflagen zu Konzerten, ins Kino, zum Essen oder sonst wohin gegangen wären, sich nicht an die Auflagen gehalten hätten. Dieses Risiko hatte man nicht eingehen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leuchtet ein: Schließlich haben im Supermarkt, bei der Fußpflege und am Fließband in der Fabrik sich immer alle Personen ausnahmslos und akribisch permanent und ohne den Hauch einer Abweichung stets und zu jeder Zeit an alle Regeln gehalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Opferbereitschaft die verhöhnt wird
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tatsächlich erwähnt das Gericht selbst die zur Verfügung gestellten Corona-Soforthilfen für Kleinstunternehmen und Soloselbständige und bezeichnet diese als Abmilderung. Es vergisst allerdings zu erwähnen, dass (im Nachgang) beschlossen worden war, dass diese großzügig zur Verfügung gestellten Gelder nicht zur Bestreitung des Lebensunterhalts verwendet werden durften. Hat ein Soloselbständiger das Geld verwendet, um damit Lebensmittel zu kaufen und seine Miete zu bezahlen, wurden die Hilfen nach Meinung der Regierung zweckentfremdet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Zweckentfremdung ist heute eines der Argumente, welches herangezogen wird, um die Hilfeempfänger zur Zurückzahlung der Hilfen zu verpflichten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gemeinhin arbeitet ein Mensch, um mit dem Geld, welches er dafür bekommt, seinen Lebensunterhalt bezahlen zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Begründung des Gerichts wird selbstgefällig auf das Gesamtvolumen der Hilfen verwiesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hohes Gericht, bei allem notwendigen Respekt: Es interessiert mich nicht, ob ein Großkonzern Hilfen und Subventionen in Milliardenhöhe bekommt, wenn ich nicht weiß, wie ich meine Miete bezahlen soll, weil ihr der Meinung seid, dass ich nicht mehr arbeiten darf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für das Grundrecht Art. 12 Abs. 1 GG gelten die gleichen Argumente - so das Gericht. Und daran ändert auch das Grundrecht der Kunstfreiheit (Art. 5 Abs. 3 GG) nichts. Denn die Kunstfreiheit wäre ja mehr ein immaterielles Gut und hier würde es ja um eine vermögensrechtliche Dimension gehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ah! Das Gericht kann also entscheiden, wofür Kunst gut sein kann und darf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So ist die „Kunstfreiheit“ also zu verstehen. Wieder etwas gelernt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zudem war der Gesetzgeber gar nicht verpflichtet, etwas anzubieten, was die Belastungen einiger Personen und Berufsgruppen mildert. Außerdem, so das Gericht weiter, wären es lediglich 2,5 Monate gewesen. Danach hätte der Berufsmusiker wieder auftreten dürfen. Man räumt zwar ein, dass die nach dem ersten Lockdown stattfindenden Auftritte nur unter Einschränkungen haben stattfinden dürfen und können,  wiegelt sie allerdings in der gleichen Zeile ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein kurzer Gesetzesbruch ist kein Gesetzesbruch?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist es also in Ordnung, wenn ich das Recht auf Leben nur kurz einschränke, wenn ich die Würde eines Menschen nur kurz außer Acht lasse, wenn ich jemandem nur kurz auf die Straße schubse, wenn ich jemanden nur kurz drohe?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2, 5 Monate, in denen ein Mensch nicht arbeiten darf, gehören, so das Gericht, zum Berufsrisiko. Mag sein, aber dieses Berufsrisiko war menschengemacht und keiner höheren Gewalt zuzuschreiben, denn es waren nicht die Viren, die die Berufsfreiheit einschränkten, es waren die Menschen, die Maßnahmen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Rechtsprechung erklärt die ergriffenen Maßnahmen und deren Rechtmäßigkeit mit §28 IfSG, in dem beschrieben wird, dass Kranke, Krankheitsverdächtige, Ansteckungsverdächtige oder Ausscheider oder Personen, die mit einemVerstorbenen in Kontakt waren, der krank war, sich isolieren müssen und deswegen auch Ansammlungen und Veranstaltungen untersagt werden dürfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Formulierung wird im weiteren Verlauf nochmals wichtig, wenn es um die Unwirksamkeit von Quarantäneverordnungen geht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das beste Argument immer bis zum Schluss aufheben!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da die Landesregierungen vorher ermächtigt worden waren, Gebote und Verboten zu erlassen, von denen sie der Meinung waren, dass diese helfen könnten, spielte das GG keine Rolle mehr (bitte kein Aufschrei wegen eine triggernden Wortes! §32 IfSG, Absatz 1 beginnt mit den Worten: „Die Landesregierungen werden ermächtigt,…...).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vereinfacht: Warum darf ich im Winter keine Schuhe mehr tragen? 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Weil es beschlossen wurde!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum konnte das beschlossen werden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weil wir uns dieses Rechts ermächtigt haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Sondervermögen für Künstler
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt also für Künstler kein Sondervermögen (noch so ein euphemistischer Begriff für Schulden. Das versuche ich demnächst dann bei meiner Hausbank auch, wenn der Dispokredit ausgeschöpft zu werden droht: Ich mache keine Schulden, es handelt sich hier um mein Sondervermögen!).
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man mag der Argumentation folgen oder nicht. Dafür existiert die Rechtsprechung. Sie entscheidet in kompetenter Art und Weise und durch Personen, die Sachverstand haben, was richtig und was falsch ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dem einfachen Bürger (m, w, d) ist dies unter Zuhilfenahme seines zu geringen (Sach-) Verstands nicht möglich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So weit, so wenig verständlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Würde man der eigenen Linie treu bleiben, könnte man einiges dafür tun, die Verwirrung klein zu halten. Doch dem ist nicht so, denn die Maßnahmen waren unwirksam.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Maßnahmen waren unwirksam
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am 02. August 2023 der bayerische Verwaltungsgerichtshof fest, dass die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.zeit.de/news/2023-08/02/urteil-corona-einreisequarantaene-in-bayern-teils-unwirksam?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Einreisequarantäne des Freistaats Bayern als Maßnahme unwirksam war
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich stolpere, wie bereits zu Beginn des Artikels erwähnt, immer wieder über das Wort „unwirksam“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Haben die Maßnahmen nicht den gewünschten Effekt erzielt? Ist das damit gemeint?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem es aber immer noch keine validen Ergebnisse oder Untersuchungen in Bezug auf die Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen gibt, bzw. die Ergebnisse solcher Untersuchungen der breiten Öffentlichkeit nur sehr zögerlich zur Verfügung gestellt werden, kann dies damit kaum gemeint sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist es auch nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Unwirksam“ ist hier als Synonym für rechts- und verfassungswidrig zu verstehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grundsätzlich nicht geeignet
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unwirksam, respektive verfassungswidrig war diese Maßnahme, weil sie - so die Begründung des Gerichts - nicht dazu geeignet war, das Pandemiegeschehen zu beeinflussen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur, weil ein Mensch sich in einem, von einer anderen Instanz der gleichen Regierung vorher als ein solches erklärtem, Risikogebiet befunden hätte, würde das noch nicht bedeuten, dass dadurch ein erhöhtes Infektionsrisiko bestehen könne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Maßnahme, die darauf fußte, dass das RKI vorher ein bestimmtes Gebiet als Risikogebiet definiert hatte, verstoße gegen das Rechtsstaatsprinzip.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dafür hätte es keine gesetzliche Grundlage gegeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Könnte es sein, dass man schlicht vergessen hatte, dies vorher als Rechtsgrundlage zu definieren, weil man dazu die Macht hat?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also ein Formfehler vielleicht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesem Fall hatte ein Ehepaar aus München geklagt. Sie sahen sich in ihren Freiheitsrechten (gehören auch zu den Grundrechten, die nach Auffassung vieler nie beeinträchtigt worden waren) beschnitten. Weiter bemängelte das Ehepaar die Ungleichbehandlung, da es auch „inländische“ Risikogebiete gegeben hätte. Wäre man aus diesen heimgekehrt, hätte man nicht in Quarantäne gemusst. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das Gericht sah das auch so. Es stimmte dem Ehepaar zu. Es gab ihm Recht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleichbehandlung existiert demnach als Grundrecht. Nur eben nicht immer und eben auch nicht für alle und nicht in gleichem Maße, aber grundsätzlich, äh - grundrechtlich schon. Irgendwie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verdacht nur bei eindeutigen Symptomen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weiter wäre die Verordnung auch deswegen unwirksam gewesen, weil man damit keinen Ansteckungsverdacht hätte begründen können.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/vgh-bayern-bayerische-einreise-quarantaeneverordnung-war-unwirksam" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Für einen Ansteckungsverdacht müssten eindeutige Symptome, eine entsprechende Anamnese und der Kontakt zu einer infizierten Person vorliegen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            .
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist eine Person nur als krank und als Gefährder einzustufen, wenn sie Symptome aufweist, wenn eine Anamnese durchgeführt wurde und wenn sie tatsächlich Kontakt zu einer infizierten Person hatte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So kann man aber doch nicht mit einer tödlichen Seuche umgehen! Wo kämen wir denn dahin, wenn wir diese Argumentation gelten lassen würden? 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dann könnten sich Personen, die keine Symptome haben, weder geimpft noch getestet, sondern einfach nur gesund sind, frei bewegen. Sie könnten Restaurants, Kinos, Veranstaltungen und Fitnessstudios aufsuchen. Künstler könnten Konzerte durchführen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zur Eindämmung einer Pandemie müssen aber Kontakte zwischen Menschen beschränkt werden. Das haben wir alles gelernt, das ist unumstößliche Wahrheit. Das rechtfertigt die Einschränkung der Grundrechte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Prinzipiell könnte jeder krank sein, auch die, die keine Symptome haben. Das bewies der PCR-Test. Meistens. Manchmal auch nicht. Das habe ich selbst erlebt. 40° Fieber, der Rest der Familie PCR-positiv. Ich hatte alle Symptome, doch leider enttäuschte mich der PCR-Test. Dieser kam zum Ergebnis, dass ich gesund wäre. Ich hätte mich vollkommen frei bewegen dürfen. Schließlich war ich nach Test-Ergebnis nicht krank. Ich habe mich eher auf mein Gefühl verlassen und mich ins Bett gelegt, bis ich wieder gesund war. Ich habe mich freiwillig in Quarantäne begeben. Das hätte ich nicht machen müssen, mein Test war negativ. Ich hätte meine Viren frei und ungehemmt verteilen dürfen. Dagegen waren aber auch vollkommen gesunde Menschen krank. Sie wussten es nur nicht. Symptomlos krank nannte man das!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben so viel gelernt. Erst flog das Virus kreuz und quer durch den Raum. Später, als die Gastronomie wieder öffnen durfte, flog es nur in den höheren Lagen der Luft herum. Deswegen konnte man im Sitzen bedenkenlos die Maske abnehmen, musste sie aber wieder aufsetzen, wenn man sich vom Tisch erhob, um zur Toilette zu gehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleichbehandlung ist ein Recht, welches man einklagen muss
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der August ist ein lustiger Monat. Nicht nur, dass es an vielen Orten regnet und einige Personen frieren, obwohl wir doch einen unerträglichen Hitzesommer haben, der ganz Deutschland fest in der Hand hat und alles verdorren lässt. Nein, der August bringt auch viele Urteile hervor, die nicht wirklich aus dem gleichen Holz geschnitzt zu sein scheinen. Das ist wohl als ein Zeichen der Vielfalt einzuordnen, das darf nicht als mangelnde Stringenz verstanden werden. So wie Dürre ein Wort ist, welches wie Sondervermögen verstanden werden muss. Es heißt nicht, dass es trocken und warm ist, es heißt nur, dass es zwischen den langanhaltenden Regenfällen Minuten der Trockenheit gibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleicher als gleich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Bundesgerichtshof entschied am 02. August 2023 einen Fall aus Sachsen. Der Kläger, ein Freizeit- und Hotelzentrumsbetreiber, bekam in einem Einzelpunkt recht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er verstand nicht, warum es im Herbst 2020 gestattet war, allein oder zu zweit in Amateursportanlagen Sport zu treiben, während es in Fitnessstudios verboten war. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Er hatte geklagt. Hier läge ein Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz vor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-regeln-bundesverwaltungsgericht-100.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Stimmt, urteilte das Gericht!
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch diese Maßnahme war demnach unwirksam, wie auch das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.biva.de/urteile/klage-gegen-regelung-der-coronaavpflegeundbesuche-in-nordrhein-westfalen-erfolgreich/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Besuchsverbot in Pflegeheimen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Die richterliche Entscheidung zur Verfassungswidrigkeit des Verbots von Besuchen in Pflegeheimen fiel schon im Dezember 2020. Man stellte fest, dass auch Bewohner von Pflegheimen Träger von Grundrechten seien.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Aber zu diesem Zeitpunkt hielt man noch daran fest, dass der Verdacht auf eine Erkrankung ausreichend wäre, um einen Menschen zu zwingen, sich zu isolieren. 2020 konnte man allerdings noch nicht definieren, wie ein solcher Verdacht auszusehen hat und wann er genau vorliegt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor 3 Jahren war man einfach noch nicht soweit, dass man an eine Anamnese dachte, bei denen die Symptome von Personen die gesund oder krank sein könnten, betrachtet werden würden. Man muss das verstehen, Krankheiten waren komplett neu. Symptome und Anamnese waren ganz neuartige Begriffe, deren Tragweite man erst verstehen lernen und mit denen man umgehen lernen musste. Es war einfach nicht nachzuvollziehen, dass Menschen, die keine Symptome haben und sich nicht einmal krank fühlen, gesund sein könnten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unwirksame Maßnahmen, unwirksame Masken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           FFP2 Masken bieten keinen Schutz vor Virenübertragung. Auch wenn wir sie alle trugen und einige sie immer noch tragen. Das ist keine Schwurbelei, sondern Fakt. Sie schützen nicht vor Virenübertragung und sollten nicht über längere Zeit getragen werden, da ansonsten mit einer Gesundheitsgefährdung zu rechnen wäre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.moldex-europe.com/fileadmin/user_upload/documents/de/downloads/TDS_FFP_SMART-Pocket_DE_Rev03-16.pdf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Gerne auch hier nochmals im Datenblatt nachzulesen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Ausschließlich FFP3 Masken halten Viren ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor diesem Hintergrund mutet die Rückrufaktion von Lidl im Sommer 2023 wie ein Akt einer Comedy-Veranstaltung an.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.rnd.de/panorama/corona-masken-von-lidl-rueckruf-von-ffp2-masken-wegen-unzureichender-filterleistung-4MFSIK4ETZP4FNJDYCQGCBKT5I.html%20%20https:/www.zeit.de/news/2023-08/03/discounter-lidl-ruft-corona-masken-zurueck" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Denn am 03.08.2023 hat Lidl einige FFP2 Masken wegen unzureichender Filterleistung zurückgerufen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Kind ist aber schon in den Brunnen gefallen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein letztes Mal komme ich auf den Begriff der „Unwirksamkeit“ zurück.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum kann man nicht sagen, dass einige Maßnahmen falsch waren?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum kann man nicht eingestehen, dass man Fehler gemacht hat?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum kann man nicht um Entschuldigung bitten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum kümmert man sich nicht darum, den Menschen, die man falsch behandelt hat, zu helfen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nein, die Maßnahmen waren eben nicht UNWIRKSAM.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie haben gewirkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie haben Grundrechte ausgehebelt, Menschen ausgegrenzt, Existenzen vernichtet, Menschen ihrer Freiheit beraubt, alte Menschen vereinsamen lassen, die Kunst und die Künstler gefoltert, Freundschaften zerstört, Familien gespalten, Menschen zu Blockwarten werden lassen, einige Menschen in den Suizid getrieben, Kinder vereinsamen lassen, Schulbildung verhindert, durch die Maßnahmen wurden Kritiker diffamiert und in den Dreck gezogen und vieles mehr!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist nicht der Pandemie zuzuschreiben, es waren die Maßnahmen. Nicht das Virus!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Kind ist in den Brunnen gefallen. Und statt es zu bergen, wird darüber diskutiert, wer es hineingeworfen hat, ob es vielleicht schwimmen kann, ob man es nicht hätte in den Brunnen werfen dürfen, ob der Brunnen zu tief gewesen ist und Einiges mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Frage, wer das Kind in den Brunnen hat fallen lassen, wird nicht gestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deutschland im August 2023 - eine Tragikomödie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im August 2023 wird also viel dafür getan, das Sommerloch mit heiteren Geschichten ganz unterschiedlicher Art zu füllen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Geschehnisse erinnern mitunter mehr an Dramen als an Komödien.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wahrscheinlich ist es eine einzige große Tragikomödie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durchdrungen von komischen und tragischen Elementen, die sich noch dazu gegenseitig bedingen, kann man nicht anders, als das Ganze mit Humor zu nehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In einer Tragikomödie wird das Dramatische komisch und das Komische dramatisch dargestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trifft zu!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 11 Aug 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/die-guillotine-war-unwirksam</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA163.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Von Blättern und Punkten</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/von-blaettern-und-punkten</link>
      <description>Mir selbst war die Geschichte, die in einem unserer Gottesdienste angesprochen wurde, neu. Die Metapher um das Blatt und den Punkt. Gefragt, was man links sehen würde, sei die Antwort häufig: Einen Fleck auf einem leeren Blatt. Hier nun der Versuch, das Blatt zu füllen, die Metapher auszuweiten.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von Blättern und Punkten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA160.jpeg" alt="Leeres Blatt, ein Punkt, bunte Punkte"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mir selbst war die Geschichte, die in einem unserer Gottesdienste angesprochen wurde, neu. Die Metapher um das Blatt und den Punkt. Gefragt, was man links sehen würde, sei die Antwort häufig: Einen Fleck auf einem leeren Blatt. Hier nun der Versuch, das Blatt zu füllen, die Metapher auszuweiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Farben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um sämtliche Vorverurteilungen zu vermeiden und keine Gedankenrichtungen vorzugeben, habe ich die Umschreibung des schwarzen Flecks auf dem weißen Papier vermieden, weil die Farben nichts zur Sache tun. Die Geschichte steht symbolhaft eigentlich dafür, dass vielen Menschen eine kleine Unstimmigkeit eher auffallen würde als eine reine Fläche und sich der Fokus auf die Unstimmigkeit legen würde, statt das nahezu Perfekte zu sehen. Das ist eine der möglichen Interpretationen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Farben machen das Leben bunt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um verschiedenfarbige Punkte auf das Blatt auftragen zu können, muss das Blatt eine gewisse Festigkeit aufweisen. Jede Farbe, die aufgetragen wird, weicht das Blatt an dieser Stelle ein klein wenig auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wäre das Blatt zu dünn, könnte es die Farbe nicht halten. Je dicker das Blatt, je höher seine Festigkeit, umso mehr Farben kann es aufnehmen, umso kräftiger kann der Farbauftrag werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verteilen sich die vielfarbigen Punkte, entsteht ein neues Muster.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Farben müssen wirken können
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit die Farben ihre Einzigartigkeit entfalten können, ist es wichtig, dass sie Platz haben. Um jeden neuen Farbpunkt muss ein kleiner Freiraum sein, sollte ein wenig der Grundlage durchschimmern. Das erzielt eine frische Wirkung. Es wäre auch denkbar, die Farben aneinandergrenzen zu lassen. Zwar würde man dann das darunter liegende Papier nicht mehr sehen, dennoch wäre dessen Festigkeit von Nöten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ineinanderlaufende Farben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Würde man alle Farben übereinander malen und alle Farben ineinanderlaufen lassen, könnte man am Ende weder das Papier darunter noch die mannigfaltige Vielfalt erkennen. Es würde ein (der Farblehre nach) braun-grauer Einheitsbrei entstehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zudem wäre auch die bereits weiter oben beschriebene Gefahr der Überbeanspruchung der Grundlage wieder zu bedenken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Grundlage schonen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch das festeste Papier muss mit Bedacht behandelt werden. Der Farbauftrag erfolgt nicht grob, sondern mit Fingerspitzengefühl. Man malt und zeichnet, lässt ein neues Bild, ein neues Muster entstehen. Man fügt dem Blatt keine Schürfwunden zu und bleibt auch nicht an einer Stelle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu viel, zu grob
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vergisst man beim Farbauftrag, das Papier gleichmäßig zu bedecken, bleibt man zu lange an einer Stelle oder malt mit Gewalt auf einem Punkt herum und übt dabei möglichst viel Druck aus, passiert das, was man ganz rechts sehen kann. Auch hier habe ich keine „Farbe“ gewählt, sondern einen Silberstift. Warum? Ich wollte nur zeigen, was passieren kann, auch hier ist die Farbe, die das Papier zerstört, unerheblich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Papier gibt nach. Es geht kaputt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fatal daran ist, dass nun nicht nur das Papier kaputt ist, sondern auch, dass die Farbe, die man an dieser Stelle auftragen wollte, keinen Halt mehr hat und ihrerseits auch nicht mehr wirken kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Verantwortung dafür, dass das Papier zerstört wurde, trägt nicht die Farbe, sondern die Person, die die Farbe an dieser Stelle unsachgemäß aufgetragen hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Je dünner das Papier
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist das Papier vorher bereits nass, wird ein Aquarell entstehen. Die Farben laufen ohne klare Grenzen ineinander und vermischen sich teilweise. Auch das ist eine sehr schöne Kunstform. Auch so können wundervolle Bilder entstehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allerdings ist zu bedenken, dass man für Aquarellmalerei ein besonderes Papier benötigt. Ist das Papier schon vorher sehr dünn, muss man beim Farbauftrag umso vorsichtiger sein. Zu viel, zu schnell und zu grob schadet zunächst dem Papier und letztlich auch den Farben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist das Papier nicht für die Aquarell-Malerei geeignet, entsteht eine Mixtur ohne Sinn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es besteht die Möglichkeit, auch dies als Kunst zu verkaufen. Es besteht allerdings auch die Gefahr, dass die betrachtenden Personen sagen: Ist das Kunst oder kann das weg?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gesättigt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn in einer Flüssigkeit die höchstmögliche Menge eines Stoffes vorhanden ist, der sich in dieser Flüssigkeit auflösen lässt, nennt man die Lösung gesättigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann zwar immer mehr von dem bereits gelösten Stoff in die Flüssigkeit kippen, das hat allerdings keinen Sinn mehr und der Stoff wird sich in der gesättigten Flüssigkeit auch nicht mehr lösen. Selbst wenn man meint, naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten außer Kraft setzen zu können oder diese „doof“ zu finden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Naturwissenschaft wird das herzlich egal sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ein Papier, und sei es auch noch so fest, vollkommen mit Farbe bedeckt werden soll, dann muss es stabil sein und die richtige Struktur für den Farbauftrag aufweisen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist das Papier zu dünn, weist es keine freie Stelle mehr auf, wurde der Farbauftrag mit Gewalt durchgeführt oder beanspruchte man eine Stelle des Papiers in zu hohem Maße mit einer einzigen Farbe, so wird es kaputtgehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Bild ohne Grundlage
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn man das Papier einmal zerstört hat, dann kann es überhaupt keine Farben mehr aufnehmen, dann haben die Farben keinen Platz mehr, dann kann gar kein neues Bild entstehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufhören können
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei jeder Würzung von Speisen, bei jedem Farbauftrag, bei jeder Renovierung, beim Schminken, beim Süßen, beim Schreiben und Feiern: Man muss wissen, wann es genug ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sonst wird es ungenießbar, scheußlich, zerstört die Grundlagen, wirkt lächerlich, schmeckt ekelhaft oder endet im Desinteresse oder mit Kopfweh.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genug der Farben!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 04 Aug 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Disclaimer-Manier</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/disclaimer-manier</link>
      <description>Keine Webseite ohne Haftungsausschluss. Disclaimer wird dieser Passus genannt. Man distanziert sich und merkt an, was man alles nicht ist, nicht möchte und mit wem oder was man nicht in Verbindung gebracht werden will. Ein solcher Disclaimer oder auch viele Disclaimer scheinen heute Grundvoraussetzung fast jeder Kommunikation oder Interaktion zu werden. Mich beschleicht der Gedanke, dass hier eine gewisse Verantwortungsverschiebung stattfindet.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Disclaimer-Manier
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA159.jpeg" alt="NO - Tattoo gegen sexuelle Belästigung"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine Webseite ohne Haftungsausschluss. Disclaimer wird dieser Passus genannt. Man distanziert sich und merkt an, was man alles nicht ist, nicht möchte und mit wem oder was man nicht in Verbindung gebracht werden will. Ein solcher Disclaimer oder auch viele Disclaimer scheinen heute Grundvoraussetzung fast jeder Kommunikation oder Interaktion zu werden. Mich beschleicht der Gedanke, dass hier eine gewisse Verantwortungsverschiebung stattfindet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rechtliche Wirksamkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Obwohl die Disclaimer heute inflationär genutzt werden, ist deren
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.it-recht-kanzlei.de/disclaimer.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           rechtliche Wirksamkeit umstritten
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Dennoch entsteht ein ungutes Gefühl, wenn man auf die Disclaimer verzichtet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine Webseite ohne Haftungsausschluss. Auch in jeder Mail findet man derartige Formulierungen. Man distanziert sich im Vorfeld vorsorglich von Allem, was einem zum Nachteil gereichen könnte. Weil es Personen gibt, die nur nach Möglichkeiten suchen, einem aus unklaren Formulierungen einen Strick zu drehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorbereitende Distanzierung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sobald man seine (kritische) Meinung äußert, wägt man auch ab, inwieweit man eine Disclaimer-Einführung geben sollte. Nein, ich möchte diese Aussagen nicht politisch gewertet wissen. Nein, ich bin weder gegen A, B, C, D (to be continued) noch für 1, 2, 3, 800.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So wie die auf Webseiten und in Emails üblichen Disclaimer keine generelle Wirksamkeit entfalten und die individuelle Gegebenheit im schlimmsten Fall vor Gericht entschieden werden muss, so sind auch Kommunikations-Missverständnis-Disclaimer selten wirksam.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer missverstehen möchte, wird dies tun. Wer etwas unterstellen will, wird dies tun. Da nutzt auch der bestformulierte Disclaimer nichts.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verantwortungsverschiebung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und doch fühlt man sich mittlerweile nicht mehr wohl, wenn man sein Handeln, sein Tun und Sein nicht mit einem Disclaimer beginnt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was ist denn, wenn ich nur nicht deutlich genug gesagt habe, was ich möchte und was nicht?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was ist, wenn man mich missverstehen könnte und ich die Leidtragende des Missverständnisses werde?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie kann ich mich davor schützen, falsch behandelt zu werden?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich muss es im Vorfeld und für alle Eventualitäten vorausschauend deutlich formulieren. Tue ich dies nicht, hat der/die/das Andere Recht, wenn er/sie/es im Nachgang erklärend darstellt, dass er/sie/es ja nicht davon ausgehen konnte, dass ich so oder anders nicht behandelt werden möchte, denn schließlich hätte ich das ja im Vorfeld nicht deutlich zum Ausdruck gebracht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tja, selbst schuld! Wer nicht klar formuliert, dass er kein Bein abgehackt bekommen möchte, der kann sich danach auch nicht beschweren, wenn eine andere Person dies gerade als lustige Freizeitbeschäftigung angesehen hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tattoo gegen sexuelle Belästigung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch wenn die Formulierungen oben sehr drastisch sind, waren meine Gedanken dahingehend ähnlich, als ich von einer Methode las, die Personen vor sexuellen Übergriffen (in Freibädern) schützen soll und die nun ein Revival erleben könnte. Mit Klebetattoos gegen sexuelle Gewalt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein „No“ eingerahmt durch zwei Engelsflügel (in weiß!!!), oben drüber eine Tatze mit Krallen und roten Kratzspuren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sueddeutsche.de/panorama/baden-wuerttemberg-klebe-tattoos-gegen-sexuelle-belaestigung-in-schwimmbaedern-1.3127893"&gt;&#xD;
      
           Süddeutsche schreibt dazu
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           :
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Nicht glotzen und vor allem: Finger weg. In Schwimmbädern am Bodensee sollen Klebetattoos mit zwei kleinen Flügeln, Krallen und dem Schriftzug "No" genau das ausdrücken. Die abwaschbaren Abziehbildchen sollen eine Warnung sein an potenzielle Grapscher, zugleich aber auch eine Bestärkung für Kinder und Jugendliche, sich zu wehren, wenn ihnen jemand zu nahetritt.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Artikel ist bereits vom August 2016. Auslöser damals war die Silvesternacht in Köln. Silvester findet im Dezember statt, gebadet wird im August. Da hat sich das Thema aber lange gehalten, dafür, dass es dieses Thema doch gar nicht gibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Egal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obwohl betont wird, dass die Zahl sexueller Übergriffe in Freibädern schwankend sei, wurde allerdings auch 2016 bereits betont, dass es keinerlei Auffälligkeiten gäbe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Grunde so,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Praevention-Dieses-Tattoo-soll-vor-Belaestigung-im-Freibad-schuetzen-id38837832.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Joachim Heuser von der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen, wären die schwerwiegenden Probleme eher die richtige Badebekleidung und das Einschätzen der Wassertiefe durch die badenden Personen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            .
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann frage ich mich, warum man nicht ein Tattoo anbietet, auf dem zu lesen ist, dass man Nichtschwimmer ist oder bewusst die dreckige Unterhose zum Baden gewählt hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann wären die Missverständnisse ausgeräumt und man müsste sich als dreckiger Unterhosenträger nicht mehr die abfälligen Blicke gefallen lassen. Gleichzeitig könnte man ungehemmt ins tiefe Wasser springen, schließlich hat man die übrige Gesellschaft ja vorher informiert, dass man nicht schwimmen könne. Somit geht die Verantwortung, die Gefahr zu beseitigen, auf die Gesellschaft über, die ja im Vorfeld lesen konnte, dass man nicht schwimmen könne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum sich damals ein Thema, welches gar nicht existierte, von Silvester bis August gehalten hat und warum dieses Thema und das dazugehörige Tattoo nun erneut in den Fokus gerät, ist mir absolut schleierhaft, wenn es doch keinen Anlass dafür gibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ach so, ja stimmt: Das Sommerloch ist wieder da. Das ist gemeinhin die Zeit für sinnlose Meldungen. Alles klar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Moderne Absurditäten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob nun 2016 oder heute. Muss ich mir ein Tattoo auf den Arm kleben, damit ich nicht begrapscht werde? Und warum ist das Tattoo so klein?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich meine ja nur: Damit mein Gegenüber überhaupt lesen kann, was ich nicht möchte, muss er/sie/es mir ja ziemlich nahekommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erinnert mich an die T-Shirts, die gerne von (weiblich gefühlten) Damen mit Hupen getragen wurden, auf denen ähnlich kesse Sprüche zu lesen waren, die der betrachtenden Person das Betrachten verboten, oder sie darauf hinwiesen, dass die Augen etwas weiter oben zu finden seien.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gebrauchsanweisung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin gerade am Überlegen, wie viel Text man auf einen Bikini oder eine Badehose bringen könnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bitte nicht anfassen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich möchte keine sexuelle Belästigung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bitte nicht zwischen die Beine fassen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bitte nicht ungefragt die Brüste anfassen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bitte nicht anspucken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bitte nicht beleidigen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fleischesser bitte 3m Abstand halten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Rauchende Personen bitte 10m Abstand halten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und drunter:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sollte eine der Bitten nicht mehr zeitgemäß sein, bleibt die Wirksamkeit der anderen Bitten bestehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn doch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und sollte man dann damit konfrontiert werden, dass man unter Umständen im Wasser ungefragt von unbekannten Personen unter Wasser gedrückt wird, so ist das dem fehlenden Text oder dem fehlenden Tattoo zuzuschreiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da hätte man sich schon im Vorfeld ein wenig genauer mit den etwaigen Situationen befassen können, die es gar nicht gibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anstand ist eine Holschuld geworden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich dachte, ein Grundmaß von Anstand, Respekt und Zurückhaltung würde in selbstverständlicher Art das menschliche Miteinander bestimmen. Ich dachte auch, dass ich nicht explizit und im Vorfeld sagen muss, dass ich weder belästigt noch angegriffen werden möchte und ich es nicht schätze, wenn man mich beschimpft, beleidigt, mich bedroht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber ich habe etwas gelernt: Es ist wichtig, für das, was man möchte oder nicht möchte, einstehen zu können und es klar zu formulieren. Im Vorfeld.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Versäumt man dies, darf man sich nicht beschweren, wenn man es nicht bekommt oder falsch behandelt wird. Es handelt sich schließlich nicht um Selbstverständlichkeiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 28 Jul 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Gewitter-Oma und das Fahrrad</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/die-gewitter-oma-und-das-fahrrad</link>
      <description>Wo war denn das Gewitter? Legendär ist seit mehreren Jahren die Gewitter-Oma. Eine 90jährige Dame ruft aus Sorge um ihre Tochter bei der Polizei an, um zu erfahren, wo denn letzte Nacht das Gewitter war. Der Polizeibeamte und die alte Dame verstehen sich nicht und reden mehrere Minuten aneinander vorbei. Am Ende sind beide frustriert. Man muss in jedem Fall schmunzeln. Leider scheinen heute viele Personengruppen aneinander vorbeizureden und auch der Frust scheint auf allen Seiten massiv zuzunehmen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Gewitter-Oma und das Fahrrad
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="/"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA158.jpeg" alt="entwurzelter Baum"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wo war denn das Gewitter? Legendär ist seit mehreren Jahren die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=TDrMKB_wYGo"&gt;&#xD;
      
           Gewitter-Oma
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Eine 90jährige Dame ruft aus Sorge um ihre Tochter bei der Polizei an, um zu erfahren, wo denn letzte Nacht das Gewitter war. Der Polizeibeamte und die alte Dame verstehen sich nicht und reden mehrere Minuten aneinander vorbei. Am Ende sind beide frustriert. Man muss in jedem Fall schmunzeln. Leider scheinen heute viele Personengruppen aneinander vorbeizureden und auch der Frust scheint auf allen Seiten massiv zuzunehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lokal begrenzt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Nachdenken brachten mich die schweren Unwetter, die in der Nacht von 11. auf 12. Juli 2023 in Schwaben wüteten. Wir saßen am Abend des 11. Juli noch auf der Terrasse, bemerkten, wie der Wind langsam zunahm und verfolgten das eindrucksvolle Wetterleuchten. Als es zu regnen anfing, zogen wir uns ins Haus zurück. Dann kam das Gewitter. Ein normales Gewitter mit ein paar stärkeren Böen. Regen, Donnergrollen, Blitze, Wind. Am nächsten Morgen lagen ein paar Äste im Garten. Kein Grund zur Besorgnis, nichts worüber man sich Gedanken machen muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Nachrichten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass das Unwetter allem Anschein nach heftigerem Ausmaß war, habe ich durch die Nachrichten erfahren. In den lokalen Radiosendern kamen bereits am nächsten Morgen Menschen zu Wort, die ihre Schäden schilderten: Zerborstene Fensterscheiben, entwurzelte Bäume, vollgelaufene Keller, vernichtete Gemüsebeete, zerstörte Gartenhäuser.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hoppla! Sollte es tatsächlich so sein, dass wir lokal begrenzt einfach nur Glück hatten und verschont worden waren?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ergebnisse der nachfolgenden Recherche und Bildersuche ließen mich staunen. Tatsächlich, das sah schlimm aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wozu die Gewittergeschichte?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zunächst war ich nur froh, dass das Wetter uns verschont hatte. Dann übertrug ich die Erkenntnisse auf das Zeitgeschehen. Ist es möglich, dass einige Gebiete, einige Personen, einige Gruppen von guten wie schlechten Ereignissen kaum etwas mitbekommen, sich weder zu den Geschädigten noch zu den Privilegierten zählen können? Natürlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wäre es dann richtig, wenn diese Personen die Ereignisse negieren würden, nur weil sie selbst nicht davon betroffen sind? Natürlich nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Australien gibt es gar nicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Persönlich muss ich glauben, dass es Länder, die ich selbst noch nie gesehen habe, gibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Atlanten haben sie verzeichnet, es gibt Fotos und Filme darüber und zahlreiche Menschen haben die Länder schon bereist. Es scheint sie also zu geben. Bleibe ich stur in meinem egozentrischen Gedankenuniversum, könnte ich die Existenz der Länder negieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mag sein, dass es darüber Berichte gibt, aber die sind bestimmt erfunden. Mag sein, dass Menschen diese Länder schon bereist haben, aber Menschen behaupten viel, wenn der Tag lang ist. Mag sein, dass die Atlanten diese Länder zeigen, aber wer sagt denn, dass nicht auch die Atlanten Falsches darstellen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So kommt man nicht weiter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glauben versus Wissen. Wer nicht glauben will, dem werden auch Beweise nicht helfen, weil man dann auch den Beweisen keinen Glauben schenken möchte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man muss also bereit sein, Geschehnisse mit offenen Augen zu begegnen. Und selbst wenn die Ereignisse, die Auswirkungen, die Entwicklungen nicht zum gewünschten Weltbild passen, muss man in der Lage sein, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass sie „wahr“ sein könnten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe das noch nicht erlebt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So habe ich in den letzten Jahren nahezu jede Diskussion im Keim erstickt, die „Tätergruppen“ ausmachen wollte. Ich habe jede Gehässigkeit in Bezug auf Kriminalität, Gewaltexzesse, Übergriffe und sexuelle Belästigungen, die angeblich von bestimmten Gruppen verübt worden seien, mit dem Totschlag-Argument, dass ich persönlich Derartiges noch nicht erlebt hätte, zunichte gemacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis sich die Zeiten änderten, ein anderes Thema beherrschend war und ich den Spiegel vorgehalten bekam. Auf einmal gab es Menschen und Gruppen, Medien und Volksvertreter, die exakt so argumentierten, die von sich auf andere schlossen, die Beweise nicht akzeptierten, die nicht bereit waren, das Negative zu sehen, wenn es nicht ihren Glaubenssätzen entsprach.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ich habe die Ohnmacht gespürt, die Verständnislosigkeit, die Ungerechtigkeit, die Fassungslosigkeit, all die negativen Gefühle, die mit dieser Argumentation verbunden waren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist eben etwas Anderes, wenn man auf der „anderen“ Seite steht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus den oben gelisteten Empfindungen kann Wut entstehen. Wut, die sich entladen will. Wut, die ein Ziel benötigt. Wut, die zerstörerisch wirken kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wut führt zu Dauerstress.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Umgang mit Stress
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Mensch hat 3 Möglichkeiten, mit Stress umzugehen: Flucht, Angriff oder Totstellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis auf den Angriff habe ich bereits selbst alles versucht: Flucht in Kreativität, Verzicht auf den Konsum irgendwelcher Nachrichten, ganz gleich ob aus den ÖRR oder alternativen Medien.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Resignation als Flucht, nur um wieder so etwas wie Ruhe zu spüren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich die Augen zumache, dann sehe ich nicht, was verkehrt läuft. Und wenn ich nicht sehe, dass etwas verkehrt läuft, dann läuft auch nichts verkehrt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kindlich einfach. Es funktioniert nur nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehr Pflaster
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man stürzt mit dem Fahrrad, weil man nicht Fahrrad fahren kann. Man zieht sich Schürfwunden zu. Man säubert diese und klebt ein Pflaster drauf. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Man setzt sich wieder aufs Fahrrad und stürzt wieder. Klebt wieder ein Pflaster auf die Wunde. Man zieht sich mehr und größere Wunden zu und kauft mehr Pflaster.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man wird immer wieder stürzen und die Pflaster sind nur ein oberflächliches Hilfsmittel, welches den Grund der Verletzungen weder in den Mittelpunkt stellt noch behebt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesem einfachen Beispiel scheint es klar zu sein, dass man unter Umständen zunächst einmal nicht mehr aufs Fahrrad steigen sollte, dass man die Fähigkeit, Fahrrad zu fahren, zunächst erlernen sollte, dass man die Balance trainieren muss und dass man dann wieder aufs Fahrrad steigen kann, wenn die Ursachen für die Dauerverletzungen ausgemacht und ausgemerzt worden sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht ist auch einfach das Fahrrad zu groß, als dass ich ordentlich darauf sitzen kann?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Könnte sein. Dann ist weder das Fahrrad an sich schlecht noch bin ich unfähig. Die Puzzle-Stücke passen nicht zueinander. Daran hat keiner Schuld.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Verantwortung für meine weiteren Verletzungen muss ich nur dann selbst übernehmen, wenn ich keine Ursachenforschung betreibe und stur weiterverfolge, was keinen Erfolg bringt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Verantwortung für meine Verletzungen müssen nur dann andere übernehmen, wenn sie mir im Vorfeld gesagt hätten, man könne überhaupt nicht vom Fahrrad fallen oder die mir nur Pflaster für mein Schädel-Hirn-Trauma verordnen wollen, oder die mich immer und immer wieder auf das Fahrrad zwingen, selbst wenn ich deutlich sage, dass ich zunächst einmal nicht mehr Fahrradfahren will.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wut ist falsch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wut über die mangelnde Fähigkeit, Fahrrad fahren zu können, wird nicht dazu führen, dass ich besser Fahrradfahren kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich muss erkennen, dass ich etwas nicht kann und mir Hilfe holen bzw. Ursachenforschung betreiben. Wenn ich selbst die Situation nicht verbessern kann, werde ich formulieren, was mich stört, was ich gerne verändert haben möchte, was ich nicht kann, welche Folgen das hat und dass ich mir immer und immer wieder Verletzungen zuziehe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ich werde mich an Personen wenden, von denen ich meine, dass sie mir helfen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die erste Personengruppe verspricht mir mehr Pflaster, die ich allerdings selbst zahlen soll.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die zweite Personengruppe verspricht mir, das Fahrrad zu bestrafen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die dritte Personengruppe behauptet, dass man gar nicht vom Fahrrad fallen kann.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die vierte Personengruppe macht sich über mich lustig und meint, ich wäre selbst schuld, wenn ich nicht Fahrradfahren könne.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die fünfte Personengruppe hält Fahrradfahren für unnötig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die sechste Personengruppe verspricht mir, Fahrradfahren verbieten zu wollen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die siebte Personengruppe rät mir, ein Fahrrad zu kaufen, welches von ihr produziert wurde.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die achte Personengruppe sagt mir offen ins Gesicht, dass es ihr egal ist, dass ich das nicht kann und dass sie sich nicht dafür zuständig sieht, sich mit diesem lapidaren Problem zu beschäftigen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die neunte Personengruppe bietet mir an, mich das Fahrradfahren zu lehren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer hat die Geduld, nach Nummer 9 zu suchen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Lösung kann mir nur die neunte Personengruppe bieten. Meine Geduld, vorbelastet durch Verletzungen, Wut, Zorn, Ärger, Enttäuschung, mangelndes Selbstvertrauen ist ziemlich am Ende. Ich habe weder Lust noch Kraft Personengruppe 9 zu suchen. Und selbst wenn ich diese finden würde, bedeutet es, dass ich erneut Anstrengungen auf mich nehmen muss, um das Problem zu beseitigen. Anstrengungen kann ich nur bewältigen, wenn ich Kraftreserven habe, aber diese sind aufgebraucht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also kaufe ich weiter Pflaster, finde es nur fair, wenn Fahrräder bestraft werden, halte es für eine mögliche Lösung, Fahrradfahren komplett zu verbieten, reagiere wütend auf die, die behaupten, dass man gar nicht vom Fahrrad fallen kann, kaufe mir ein neues Fahrrad, weil man schließlich investieren muss und beginne, wo immer es geht, Fahrräder zu missachten. Vielleicht fange ich sogar an, Fahrräder zu bekämpfen. Gäbe es keine Fahrräder, wäre ich auch nicht heruntergefallen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einfache Lösungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Fatale daran ist, dass keine der einfachen Verhaltensweisen das Grundproblem löst, aber auch, dass das Grundproblem nur gelöst werden kann, wenn es als solches erkannt wird. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich das Grundproblem nicht sehe, es nicht erkenne und es (weiter) negiere, weil ich selbst damit noch nie in Berührung gekommen bin, werde ich weder das richtige Fahrrad finden noch Fähigkeiten erlernen, die Probleme lösen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 21 Jul 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/die-gewitter-oma-und-das-fahrrad</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Guten sieht man nicht</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/die-guten-sieht-man-nicht</link>
      <description>Muss nur noch kurz die Welt retten! Die Hybris von uns Menschen ist unvergleichlich. Ich glaube nicht, dass wir für das Universum wirklich wichtig sind, dennoch spielen wir uns so auf. Pfleglich mit dem umzugehen, was wir nutzen und benutzen dürfen, ist eine Frage des Anstands; Zu meinen, man könne durch das eigene Handeln das Universum zum Umdenken bewegen, halte ich für überheblich. Jedes Gewitter zeigt mir das.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Guten sieht man nicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA157.jpeg" alt="Gewitter, Blitze"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://youtu.be/4BAKb2p450Q" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Muss nur noch kurz die Welt retten!
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Hybris von uns Menschen ist unvergleichlich. Ich glaube nicht, dass wir für das Universum wirklich wichtig sind, dennoch spielen wir uns so auf. Pfleglich mit dem umzugehen, was wir nutzen und benutzen dürfen, ist eine Frage des Anstands; Zu meinen, man könne durch das eigene Handeln das Universum zum Umdenken bewegen, halte ich für überheblich. Jedes Gewitter zeigt mir das.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Grenzen der Technik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit den Lockdowns finden in unserem Studio alle Kurse auch online statt. Grundvoraussetzung hierfür ist eine stabile Internetverbindung. Jedes Gewitter zeigt mir, wie schnell die Grenzen der menschlichen Einflussnahme erreicht sein können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir feiern die technischen Errungenschaften, wir sonnen uns im Glanz der Multimedialität, wir verbuchen Fortschritte auf dem Konto unserer Genialität.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Blitzschlag zeigt uns, wie unwichtig wir, der Kurs, die Internetverbindung und die vermeintlichen stabilen technischen Errungenschaften sind. Wenn der Donner höherer Mächte grollt, kann die Verbindung auf Erden ganz schnell beendet sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da hilft kein Herunterfahren des Systems, da hilft auch kein Lamentieren. Es ist dem Gewitter schlicht egal, was der kleine Mensch da unten gerade will und benötigt .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Demut oder Ohnmacht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun könnte man diese Erkenntnis zum einen dafür nutzen, demütig zu sein. Zum anderen könnte sie zur Ausrede werden, da die Ohnmacht allgegenwärtig ist und einem ständig vor Augen geführt wird.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was soll ich schon tun? Es ändert sich sowieso nichts. Wir können nichts für oder gegen das Klima, wir werden es nicht schaffen, Neid, Gier, Habsucht, Grausamkeit, Tod, Mord und Folter aus der Welt zu schaffen, wozu also anfangen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wozu noch Werte und Freundlichkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn man sich oberflächlich umsieht, dann scheinen Zurückhaltung, Wahrheit, Respekt und Anstand Güter zu sein, die moralisch zwar ganz nett sein mögen, einen aber in diesem Leben nicht voranbringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer leise ist, denn hört man nicht, weil ständig der Lärm der brüllenden Fordernden die leisen Stimmen übertönt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch auch leise Stimmen brauchen Kraft. Kraft, die verwendet wird, um dann zu erkennen, dass sich nichts ändert. Also kann man sich diesen Kraftaufwand sparen, oder man lernt zu schreien, möglichst noch lauter als der Rest.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer schreit, hat Unrecht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mag sein, aber so wird man wenigstens gehört. Und es gibt zahlreiche Situationen, in denen ich selbst gerne schreien würde. Vor Wut, vor Zorn, vor Entrüstung, vor Ohnmacht, vor Trauer, voll von gefühlter Unzulänglichkeit und weil das Leise sein zu keinem Erfolg führt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur: Schreien allein bringt nichts! Die Laustärke ist noch kein Garant dafür, dass man seinen Willen bekommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Früher trotziges Kleinkind, heute bemitleidenswerter Erwachsener. Laut halt, aber ansonsten zu vernachlässigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Guten sieht man nicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vor einigen Tagen kamen wieder viele Kleinigkeiten zusammen. Das „An sich halten“ wurde schwerer und zu gerne hätte ich in diesen Momenten eine Attitüde an den Tag gelegt, die man am besten als eine Mischung aus
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://youtu.be/xi-7w-jXN2Y" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Dr. House
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (aus der gleichnamigen Serie),
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://youtu.be/sot6Ds0sIig" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Klaus Kinski
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und William Foster (der Protagonist aus dem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=BjwSNjtqp_o" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Film „Falling down“
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            mit Michael Douglas) beschreiben könnte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sich nicht zurückhalten. Einfach mal wüten, schreien, um sich schlagen oder einfach nur gnadenlos ehrlich sein. Ohne Empathie. Ohne Höflichkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie Du mir, so ich dir. Wer austeilt, muss einstecken. Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Du wolltest es doch so. Ich habe mich nun lange genug zurückgehalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann würde man den Zeitfressern ins Gesicht sagen, dass man keine Lust auf sie hat und sie sich schleichen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann würde man der beleidigenen Person in der Straßenbahn so entgegentreten, dass diese niemanden mehr beleidigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann würde man den Handwerkern, die das Dach reinigen, ohne auch nur eine Absperrung aufzustellen, so dass man im Regen des herabfallenden Drecks steht, einfach die Leiter wegziehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann würde man den Halbwüchsigen, die die Treppe als Abfalleimer nutzen, mit den Fahrrädern den Eingang versperren und auf die Bitte, dies zu unterlassen mit Beleidigungen reagieren, einfach mal eine Ohrfeige verpassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann würde man den Personen, die ihre Speisekarte an die Schaufenster schmieren, ihnen diese Speisekarte ins Gesicht schmieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann würde man nicht mehr schweigen, wenn Kulanz mehr aus ausgenutzt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann würde man nicht mehr mit dem Ausdruck des Bedauerns den Personen zuhören, die gerade darüber jammern, dass dieses Jahr der Börsengewinn zu gering ausgefallen ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann würde man nicht um des lieben Friedens willen nachgeben, weil man sich damit zum Verlierer macht. Dann würde man. . .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Würde ich nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich glaube nicht, dass mir ein solches Verhalten Genugtuung, Ruhe oder Zufriedenheit verschaffen könnte. Und wenn doch? Zu welchem Menschen würde ich mich dann entwickeln? Könnte es dann eine Droge sein? Eine Droge, der man sich hingibt, nur, um sich selbst aufzugeben, nur, um einen Rausch zu haben, der nur ein sehr zweifelhaftes Vergnügen darstellt, nur, um in egoistischer Weise dazu beizutragen, dass die Welt noch ein wenig schlechter wird?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wäre es das wert? Schließlich endet es auch für Foster aus Falling down nicht gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Tag an dem er ausrastet. Am Ende des Tages stirbt er.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und als ich mich über all die Kleinigkeiten, die in unfairer Weise an meinen zum Zerreißen gespannten Geduldsfäden ziehen, beschwerte, meinte meine Gesprächspartnerin: Die Guten sieht man nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Übergriffigen, die Ungehobelten, die Gierigen, die Machtgeilen, die Unverschämten, die Lauten, die Ekelhaften, die Verabscheuungswürdigen, die Unhöflichen, die Manipulativen, die Reichen, die Mächtigen, die Lauten - die sieht und hört man.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die Leisen, die Guten, die Feinen, die Zurückhaltenden, die kleinen Lichter, die Hilfsbereiten, die Verantwortungsvollen, die Geduldigen. Man sieht sie nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal ist es die Seele, die müde ist
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann fühlt man sich ausgelaugt und müde und es ist nicht der Körper, der müde wird, sondern der Kopf und die Seele.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer schreit hat Unrecht. Es ist wichtig, lautstark auf etwas aufmerksam zu machen, was falsch läuft. Es heißt aber nicht, dass diejenigen, die leise anmahnen, was zu verändern wäre, nicht auch Recht haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um die Meinung der Leisen zu hören, dürfen die Leisen nicht schweigen, dürfen die Guten nicht zu zurückhaltend sein oder bleiben und müssen die Lauten auch mal bereit sein, für eine gewisse Zeit ihren Mund zu halten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wäre doch schade, wenn die schweigende Mehrheit gut wäre und man sie einfach nicht hört.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wäre doch schade, wenn man mit den Wölfen heult, nur lauter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schuhmann-Frequenz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und dann wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass selbst der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schumann-Resonanz" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Herzschlag der Erde
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            im Moment wohl Extrasystolen und Rhythmusstörungen aufweisen würde.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es stand die Frage im Raum, ob es die Menschheit wäre, die den Herzschlag der Erde beeinflusst oder umgekehrt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn überhaupt, dann wirkt sich der Herzschlag der Erde auf die Menschheit aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu glauben, dass wir unvollkommenen aber dennoch vollkommen überheblichen Wesen Einfluss auf den Herzschlag der Erde haben könnten, wäre ein weiterer Akt menschlicher Hybris.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Glaube an Moral
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch selbst wenn man keinen Einfluss hat, kann man sich rücksichtsvoll verhalten. Selbst wenn man das Klima nicht retten kann, muss man nicht umweltverschmutzend leben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbst wenn man die Ungerechtigkeiten der Welt nicht hinwegfegen kann, muss man sich nicht selbst unfair verhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn es von dem gekrönt wird, was wir Menschen gemeinhin als „Erfolg“ identifizieren, so bringt es doch die Ruhe in sich. Dann muss man nicht schreien.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 14 Jul 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/die-guten-sieht-man-nicht</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Illusionen</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/illusionen</link>
      <description>Obwohl ich mir unsicher bin, ob man heute die Sängerin Alexandra bzw. ihre Songs noch anhören darf, ohne sich politisch oder in sonstiger Weise ins Abseits zu stellen, mag ich ihre Songs nach wie vor. Mehr als einmal ihre Texte mich zum Nachdenken bewegt. Sie mahnte bereits sehr früh rassistisches Gedankengut an, als sie beispielsweise davon sang, dass Maler Engel immer mit weißer Hautfarbe zeichnen würden und dass dies ihrer Meinung nach falsch wäre. Mit „Mein Freund der Baum“ war sie vielleicht sogar eine Art Pionierin der Umweltschutzbewegung. Heute gehört die Dame wohl der falschen Nation an, ihre Texte bringen mich nach wie vor zum Nachdenken. So auch der Text des Liedes „Illusionen“.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Illusionen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA156.jpeg" alt="Fliegendes Pferd - Illusionen"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obwohl ich mir unsicher bin, ob man heute die Sängerin Alexandra bzw. ihre Songs noch anhören darf, ohne sich politisch oder in sonstiger Weise ins Abseits zu stellen, mag ich ihre Songs nach wie vor. Mehr als einmal haben mich ihre Texte zum Nachdenken bewegt. Sie mahnte bereits sehr früh rassistisches Gedankengut an, als sie beispielsweise davon sang, dass Maler Engel immer mit weißer Hautfarbe zeichnen würden und dass dies ihrer Meinung nach falsch wäre. Mit „Mein Freund der Baum“ war sie vielleicht sogar eine Art Pionierin der Umweltschutzbewegung. Heute gehört die Dame wohl der falschen Nation an, ihre Texte bringen mich nach wie vor zum Nachdenken. So auch der Text des Liedes „Illusionen“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Illusion
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Definition nach ist eine Illusion eine beschönigende, dem Wunschdenken entsprechende Selbsttäuschung über einen in Wirklichkeit weniger positiven Sachverhalt. Jede Person sieht die Welt ein wenig so, wie er/sie/es sie sehen möchte. Mit der Zeit wird das Schlechte vergessen und die positiven Erinnerungen bewahrt. Das kann dazu führen, dass man kopfschüttelnd das Mantra „früher war alles besser“ wiederholt, welches einen als ewig Gestrigen auszeichnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Illusionen können aber auch dazu beitragen, Vorstellungen von einer besseren Welt lebendig werden zu lassen, Ziele vor Augen zu haben, Motivation zu stärken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hab’s nicht so gemacht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           …. . . ich bin nur der, der es schreibt. Wieder aus einem Liedtext (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://youtu.be/_6xZnJQ7cig" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           RHP, Nur der, der es schreibt
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wer den
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://youtu.be/jWuyGc9jEXM" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Songtext
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            von „Illusionen“ geschrieben hat, lässt sich nicht eindeutig sagen. Recherchen nennen Alexandra selbst, aber auch Udo Jürgens und Udo Lindenberg.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Text von „Nur der, der es schreibt“ stammt aus der Feder von Martin Haas und Moses P. Pelham, den Personen hinter dem Rödelheim Hartreim Projekt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So unterschiedlich die beiden Songs auch sind, so identisch ist die Thematik der zerbrochenen Illusionen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alexandra - Illusionen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Illusionen, hast du dir gemacht
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Denn der Mensch, den du einst liebtest
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Hat dich ausgelacht
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Und das Wolkenschloss, das du gebaut
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Stürzt ein in einer einz′gen Nacht
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Und dann fragst du dich, warum muss das sein
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Doch die Antwort sagt dir nur das Leben ganz allein
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mit der Zeit, erst wenn die Jahre deines Sommers gehn
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wirst du verstehn
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Illusionen blühn der Wirklichkeit
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Zum Tanz der Jugendzeit
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ein erster Hauch von Leid
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wird sie verwehn
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Doch so lang ein Mensch noch träumen kann
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wird sicher irgendwann
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ein Traum ihm in Erfüllung gehn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           RHP - Nur der, der es schreibt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich würd‘ dir gerne schreiben, dass ich der Supberchabo bin,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           der weiß, wo Anfang und Ende vom Regenbogen sind,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ganz bestimmt mit dir geht, wohin du willst,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           scheißegal wie weit, durch dick und dünn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Momenten von wahrer Euphorie klingt das gerne wie die Wahrheit,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           aber gehalten wird es leider nie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und die, die das bisher gesagt haben, sind heute nicht mehr da,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           deshalb fang‘ ich damit gar net an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich kann dir nix versprechen, ich kann dir nicht viel geben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Außer Wahrheit und ‚nem Lächeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir rechnen am besten nicht mit riesigen Taten,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wir werden nicht so enttäuscht, wenn wir nicht so viel erwarten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (. . . )
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich schätz‘, dass es so ist, weil es so war und auch so bleibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hab’s nicht so gemacht, ich bin nur der, der es schreibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (. . . )
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht in ‚ner andern Welt,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wo der Depp von Gegenüber mir net mit ‚nem Messer in den Rücken fällt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo Geld nicht das Wichtigste ist und dich dein Nächster nicht dafür,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           dass du nett zu ihm bist, disst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo List nicht halb so viel wert ist wie Herz, halte ich das Ganze vielleicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht mehr für ‚nen Scherz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich werd’s sehen, aber solange es so bleibt wie es ist, tut’s mir leid, ich bin nur der, der es schreibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Klügere gibt nach
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn die Klügeren immer nachgeben, haben irgendwann die Dummen das Sagen. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Man will keinen Streit, man gibt mehr als man muss, man hält sich bedeckt, man schweigt, man zahlt Lehrgeld, man hilft, man leistet - und man hat die Illusion, dass es ein halbwegs intelligenter Mensch bemerkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die noch größere Illusion ist, dass es das Gegenüber wertschätzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Getoppt wird alles durch die Fantasie, der andere würde sich im Zuge dessen in gleicher Weise verhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Realität sieht anders aus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachgebende Menschen titulieren sich allem Anschein nach selbst gerne stets als "die Klügeren". Ein schwacher Trost, den sie sich selbst geben können. Denn das nachgiebige Verhalten wird nicht als freundlich oder umsichtig, geduldig, sanft und höflich honoriert, sondern vielfach als Dummheit identifiziert, die als Einladung zur Ausnutzung dieses Verhaltens verstanden werden kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn der Nachgiebige dann kein Stroh mehr im Kopf hat, aus dem er Geduldsfäden spinnen kann, wie im Märchen "Rumpelstilzchen" des Müllers Tochter aus Stroh Gold machen musste, dann nennt er das Rumpelstilzchen beim Namen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Gutmütigkeit immer wieder genutzt und ausgenutzt wird, dann sucht sich auch die geduldigste Goldspinnerin aus den immer größer werdenden Kammern voller Stroh einen Ausweg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist Streit ein Ausweg?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann fängt man an zu streiten. Weil einer immer mehr möchte und der andere nicht mehr geben kann und nicht mehr geben will.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie viel schöner wäre es, wenn man so miteinander reden könnte, dass man sich gegenseitig verstehen könnte. Dass man gegenseitig bereit wäre, sich in die Lage des anderen hineinzuversetzen, dass echte Kompromisse geschlossen werden, die von allen Beteiligten Zugeständnisse abverlangen, aber unterm Strich etwas Gutes entstehen lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe heute nicht selten das Gefühl, dass nichts mehr „einfach so“ geht und dass man gerne mal mit dem Anwalt drohen oder den Anwalt einschalten muss, um die Gegenseite entweder zum Zuhören zu zwingen oder mit der Erwähnung eines potenziellen Rechtsstreits diesen einschüchtern möchte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anstatt sich zusammenzusetzen und miteinander zu reden, redet man übereinander. Jeder bei seinem Anwalt (m, w, d).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht aufgeben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hab’s nicht so gemacht, ich bin nur die, die es schreibt. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Doch in jedem der beiden zitierten Liedtexte schwingt auch die Hoffnung mit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Hoffnung auf eine bessere Welt, die Hoffnung darauf, dass Träume auch in Erfüllung gehen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Kosten des inneren Friedens
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „If it costs your inner peace - it’s too expensive”
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn es dich deinen inneren Frieden kostet, ist es zu teuer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so zahlt man weiter Lehrgeld, weil der andere weiß, wie wichtig einem der innere Frieden ist. So hält man den Mund, weil Streit die Atmosphäre vergiftet und klammert sich, wenn gar nichts mehr geht an Karma. Karma wird irgendwann das richten, was man selbst nicht richtigstellen nicht richtig machen kann, die Ungerechtigkeiten beseitigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eines Tages
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           In einer der letzten Folgen einer von mir geliebten Serie fiel der Satz: „Eines Tages werde ich das machen.“ Eine dem Tod geweihte Patientin lachte daraufhin und meinte, sie hätte wieder eine Person erkannt, die im Eines-Tages-Land leben würde. Jeder Wochentag hätte einen Namen, Eines-Tages, wäre keiner davon - meinte sie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Offene Fragen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie oft gibt man nach und ist man dann wirklich der Klügere?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum wird Gutmütigkeit von Außenstehenden oftmals als dumme Einfalt interpretiert?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wieso wird nicht selten sofort mit Einschüchterungsmaßnahmen reagiert, wenn jemand einen Missstand betitelt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist es ein Gewinn, immer zu gewinnen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eines Tages, in einer besseren Welt, in der Träume in Erfüllung gehen, wird es Karma schon richten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 07 Jul 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schändliche Existenz</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/schaendliche-existenz</link>
      <description>Heute scheint alles dafür getan zu werden, dass sich ein jeder Mensch (m, w, d) in seiner Haut wohlfühlen kann. Anpassung ist nicht notwendig, wer das Einhalten von Regeln fordert, ist per se diskriminierend und Kritik allerorts unerwünscht. Dabei habe ich persönlich oftmals das Gefühl, dass unter der oberflächlichen Akzeptanz ein Existenz-Shaming betrieben wird, denn eines scheint sicher zu sein: So, wie man ist, ist man eben doch in den Augen vieler nicht gut und schon gar nicht gut genug.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schändliche Existenz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA155.jpeg" alt="Schändliche Existenz"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute scheint alles dafür getan zu werden, dass sich ein jeder Mensch (m, w, d) in seiner Haut wohlfühlen kann. Anpassung ist nicht notwendig, wer das Einhalten von Regeln fordert, ist per se diskriminierend und Kritik allerorts unerwünscht. Dabei habe ich persönlich oftmals das Gefühl, dass unter der oberflächlichen Akzeptanz ein Existenz-Shaming betrieben wird, denn eines scheint sicher zu sein: So, wie man ist, ist man eben doch in den Augen vieler nicht gut und schon gar nicht gut genug.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bodyshaming
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin der Meinung, dass die meisten Menschen sehr gut Body-Shaming betreiben können. Ich kann es. Mein Opfer? Ich selbst. Eines der wenigen Dinge, das fast immer funktioniert. Müde Augen hier, Sumpfknie dort, die generell zu kurzen Beine, die zu kleinen Augen etc. etc.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selten braucht es dazu eine andere Person, das schaffe ich ganz allein. Denn die Normen, denen heute eigentlich sowieso niemand mehr entsprechen muss, werden weiter proklamiert und vergiftend permanent zäh tropfend den Geist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allerdings wurde mir erst vor einigen Wochen vorgeworfen, Bodyshaming zu betreiben. Ich hatte mich erdreistet in meinem eigenen Studio das Trainieren in String-Tangas als unerwünscht zu definieren. Diskriminierend. Jeder sollte sich stets so geben dürfen, wie er, sie, es das gerade will. Wer dagegen ist, diskriminiert und grenzt Menschen aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses böse Foul, welches ich mir in meiner Arroganz geleistet hatte, führte dazu, dass ich als Negativ-Beispiel in mehreren Stories aufgeführt wurde („ein Studio, in dem ich nie trainieren wollen würde), dass ich beschimpft wurde und schließlich die Kommentarfunktion bei Insta schließen musste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wahrscheinlich tat die gut gemeinte Formulierung meines Posts, dass es sich einige Damen durchaus leisten könnten, ihren nackten Hintern zu zeigen, ihr Übriges. Ich hatte diese Formulierung gewählt, um es freundlich klingen zu lassen. Der von den Lesenden getätigte Umkehrschluss wurde mir zum Verhängnis. Die empörten Damen (ich schätze es waren Damen, ich will nicht schon wieder jemanden diskriminieren) lasen aus meinen Zeilen: Einige Damen können es sich nicht leisten, ihren nackten Po in der Öffentlichkeit zu zeigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie ekelhaft von mir. Wie abscheulich. Diskriminierend. Das muss verbreitet werden. Dafür hatte ich einen Nachmittag lang Beleidigungen verdient.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stimmt. Shame on me!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich dachte zwar bisher immer, dass ich eher „Body-Positivity“ fördern würde, aber man lernt bekanntlich nie aus. Denn während des Tanzens, während des Überschreitens der eigenen Grenzen, während des Trainierens eröffnen sich im Allgemeinen sehr viele Möglichkeiten, den Körper neu kennen und lieben zu lernen. Dass dies - sofern es denn einige Damen möchten - nur mit nacktem Po geht und ich ihnen durch meine herablassende Art die Möglichkeit verwehre, war mir neu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anpassung unerwünscht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf die Gefahr hin, dass ich also weiterhin Bodyshaming betreibe, werde ich daran festhalten. Ein positives Körpergefühl ist für mich nicht zwingend mit dem Präsentieren des Popos verbunden. Das habe ich bisher eher den possierlichen Pavianen attestiert. Ich möchte es in meinem Studio nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich gestehe demnach: Ich bin verklemmt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und jetzt? Habe ich nicht das Recht, verklemmt zu sein? Darf ich nicht erwarten, dass man das akzeptiert?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn jemand meine konservative Sichtweise nicht teilt und mich deswegen „hated“ und „bashed“, darf ich mich dann angegriffen fühlen, weil ich diskriminiert werde?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Opfer sind die, die sich nicht überall und in jeglicher Art und Weise präsentieren und ausleben dürfen. Die, die sich an einer überall und in jeglicher Art und Weise gezeigten Art der offenen Präsentation stören, sind immer die Täter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe verstanden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oberflächliche Freiheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Freiheiten, die heute existieren sind wichtig und dennoch oberflächlich. Ich finde es richtig, dass Tätowierungen ihr negatives Image schon längst verloren haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich finde es wünschenswert, dass man auf anzügliche Bemerkungen und zotige Witze verzichtet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich finde es gut, dass Pärchen in der Öffentlichkeit zeigen können, wie zärtlich sie miteinander umgehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich glaube, dass ein Kind in allererster Linie Liebe und Bezugspersonen braucht und dass das Geschlecht dieser Bezugspersonen nur eine sekundäre Rolle spielt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ich begrüße es, dass dies heute alles möglich ist. Möglich zu sein scheint.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           möglich zu sein scheint
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn dies alles erlaubt ist und nicht nur geduldet (toleriert), sondern respektiert werden sollte, dann gilt dies in beide Richtungen. Und das sehe ich nicht so.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das oben geschilderte Beispiel ist dabei nur eines von vielen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn es Menschen gibt, die für sich einen konservativen Lebensstil gewählt haben, oder Personen (vormals biologische Frauen genannt), die keinen Kinderwunsch haben, oder Menschen, die der Meinung sind, es gäbe tatsächlich nur 2 biologische Geschlechter, vor allem in Bezug auf die „natürlich“ Reproduktion ohne medizinische Unterstützung, dann sollte auch das respektiert werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Immerhin schaden diese Personen mit ihrer Einstellung, die sie für sich wählen ebenso wenig wie zwei sich küssende Personen des gleichen Geschlechts.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich stelle mir mitunter die Frage, ob man noch die Freiheit hat, auf der Einhaltung von Regeln zu bestehen, die Freiheit hat, nach wie vor gerne ein Steak zu essen, die Freiheit hat, etwas als „nicht mein Geschmack“ abzulehnen und mitunter bezweifle ich das.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tiefgründige Abfälligkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielmehr habe ich mitunter das Gefühl, dass heute nicht nur Body-Shaming sondern Existenz-Shaming betrieben wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du fährst in den Urlaub? Böse. Denke mal an deinen ökologischen Fußabdruck.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du möchtest, dass ein Dress-Code eingehalten wird? Wie erbärmlich und intolerant bist du denn?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du isst Fleisch? Wie kann man nur?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du hältst nichts von veganer Ernährung und ziehst Haferflocken den Quinoa-Flakes vor? Wie kann man nur so rückständig sein?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du hast selbst Kinder geboren/ gezeugt und diese auch gemeinsam mit dem Zeugenden/ der Gebärenden aufgezogen? Wie konservativ.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du verwendest kein Öko-Waschmittel? Umweltsau.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du fährst gerne Auto? Egoistisches Arschloch.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du möchtest rechtzeitig in der Arbeit ankommen und hast kein Verständnis für die jungen Menschen, die da gerade auf der Straße kleben? Wie engstirnig kann man eigentlich sein?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du findest, dass Unrecht betitelt werden muss und etwas dagegen getan werden sollte? Also bitte: Es kommt immer darauf an, wer das Unrecht begeht, dass muss klar sein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du bist der Meinung, dass sich nicht jedes Fehlverhalten mit einer schlimmen Kindheit entschuldigen lässt? Ein wenig mehr Verständnis wäre wünschenswert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du bist der Meinung, dass die Natur die Pubertät nicht ohne Grund erst in das Teenager-Alter gelegt hat? Bitte, wer vertraut denn heute noch auf die Natur?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du bist der Meinung, dass Sexualität eine Privatsache ist? Wie beschränkt kann man eigentlich sein?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du hast noch mehr dieser überholten Denkweisen auf Lager? Ganz ehrlich: So jemand braucht es in dieser Gesellschaft nicht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist der Ruf erst ruiniert
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man muss sich überaus detailliert mit den Ansprüchen, Forderungen und Bedürfnissen einer woken Gesellschaft auseinandersetzen, um zu verstehen, was akzeptiert wird, und was nicht. Denn eines scheint sich herauszukristallisieren: Toleranz ist einseitig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann nicht darauf hoffen, so angenommen und akzeptiert zu werden, wie man ist, wenn man in den neuen Augen falsch ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und somit fällt man jetzt von der anderen Seite des Pferdes herunter, auf dem man heute nicht mehr reitet, weil tote Gäule keinen Spaß machen und man von fliegenden Einhörnern nicht herunterfällt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eines ist klar: Wie man es macht, macht man es verkehrt und ist man von „gestern“ kann man weder auf Akzeptanz noch auf Toleranz noch auf Verständnis hoffen. Irgendwann werde auch ich verstehen, warum dieses Verhalten dann nicht diskriminierend ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 30 Jun 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/schaendliche-existenz</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Image, Populismus, Tantalus und Sisyphus</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/image-populismus-tantalus-und-sisyphus</link>
      <description>Im Grunde habe ich resigniert. Die letzten Jahre haben mir gezeigt, dass Kommunikation einseitig ist und das Vieles möglich war, was man nie für möglich hielt. Ich bin leise geworden. Nicht, weil ich mich mit der Politik versöhnt hätte, sondern weil ich das Vertrauen komplett verloren habe. Wer die Götter im Politikolymp kritisiert, muss mit Sisyphus-Strafen rechnen. Egal, wie sehr man sich auch abmüht, gehört man nicht zur Elite, wird es nicht von Erfolg gekrönt sein. Und für das einfache Volk macht sich nun einfach niemand die Hände schmutzig, denn das ist Populismus.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Image, Populismus, Tantalus und Sisyphus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA154.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Grunde habe ich resigniert. Die letzten Jahre haben mir gezeigt, dass Kommunikation einseitig ist und das Vieles möglich war, was man nie für möglich hielt. Ich bin leise geworden. Nicht, weil ich mich mit der Politik versöhnt hätte, sondern weil ich das Vertrauen komplett verloren habe. Wer die Götter im Politikolymp kritisiert, muss mit Sisyphus-Strafen rechnen. Egal, wie sehr man sich auch abmüht, gehört man nicht zur Elite, wird es nicht von Erfolg gekrönt sein. Und für das einfache Volk macht sich nun einfach niemand die Hände schmutzig, denn das ist Populismus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tantalus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dem Menschen Tantalus wurde die Ehre zuteil, ab und an mit den Göttern dinieren zu dürfen. Anstatt sich darüber zu freuen, auserwählt worden zu sein, verriet er Seinesgleichen, über was sich die Götter bei Tisch zu unterhalten pflegten. Zu allem Überfluss stahl er den Göttern auch noch Essen, welches für Götter, nicht für Menschen bestimmt war. Und weil man über solche Straftaten noch geteilter Meinung hätte sein können, demnach die Wahrscheinlichkeit bestand, dass man fälschlicherweise Partei für Tantalus ergreifen könnte, wurde ihm zudem nachgesagt, er habe den Sohn des Pelops getötet und das Fleisch den Göttern zum Mahl vorgesetzt, um die Götter zu testen. Das geht zu weit. So darf man sich nicht aufführen, wenn man irgendwo eingeladen ist. Also eigentlich. Also damals, zu Zeiten der griechischen Götter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das musste bestraft werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und weil er zu Lebzeiten auf Erden und bei seinen Einladungen in den Olymp nicht zu schätzen wusste, was es bedeutet, edel speisen zu dürfen, wurde er in die Unterwelt geschickt, in einen Fluss voll herrlichen klaren Wassers gestellt, während über ihm die süßesten Früchte hingen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mitten in all diesem Überfluss litt er Hunger und Durst und konnte diese Bedürfnisse doch nie stillen, denn das Wasser wich ebenso zurück wie die Äste voller Früchte, sobald er sich danach ausstreckte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sisyphus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sisyphus war auch so ein Störenfried. Unter anderem wollte er nicht sterben und hat zweimal mit List und Gewalt den Tod überlistet. Und er ließ andere an seinem Wissen teilhaben, so dass eine Zeit lang niemand mehr starb, zumindest nicht in der Menge, die von den Göttern vorgesehen worden war. Die Götter empfanden dies als Anmaßung, als Überschreiten der den Menschen zugestandenen Kompetenzen, als Frechheit und Arroganz und natürlich als Provokation.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Menschen haben die Götter weder in Frage zu stellen noch geheimes Wissen zu teilen noch diese zu kritisieren oder die von den Göttern vorgegebenen Richtlinien zu ignorieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Verhalten musste also ebenso bestraft werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zur Strafe musste Sisyphus nun ein Leben lang arbeiten, ohne Aussicht auf Erfolg und ohne ein absehbares Ende. Immer, wenn er der Meinung war, dass er seine Aufgabe geschafft hatte, wurde diese zunichte gemacht. Er rollte also unter Anstrengung einen großen Fels einen Berg hinauf, nur um zusehen zu können, wie dieser den Hügel wieder hinabrollte, sobald Sisyphus mit dem Fels oben angekommen war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Olymp
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Götter waren früher wirklich grausam. Und sie hielten auch nichts davon, eine Höchstdauer der Strafe festzulegen. Bis in alle Ewigkeit mussten die Büßer in ihren Strafen ausharren, es gab keine Gnade und keine Erlösung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das wäre ja, wie wenn man nie einen Erfolg der Arbeit sehen könnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das wäre so, als ob man sich ein Leben lang anstrengt, um dann festzustellen, dass es am Ende doch nicht reicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn das heute noch so wäre, dann müsste man ja Angst haben, die Götter zu kritisieren, denn dann müsste man Repressalien und Strafen fürchten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn beispielsweise eine Person böse Geheimnisse verraten und dafür ohne Aussicht auf Freiheit eingesperrt werden würde, das wäre wirklich furchtbar. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Man stelle sich vor, man würde heute beispielsweise der Politik gegenüber Kritik äußern und dafür diffamiert werden oder sogar eine Strafe fürchten müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie gut, dass es keine Götter mit Allmacht oder Allmachtsphantasien mehr gibt, sondern heute eine den Bürger wertschätzende Demokratie gelebt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Populismus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun gut, ein wenig könnte einen, wenn man beschränkten Geistes ist, schon der Gedanke beschleichen, dass man sich nur dann alles erlauben kann, wenn man zur Elite gehört. Ist man einfach und niedrig gestellt, sollte man aufpassen, wann, wo und wie man den Mund aufmacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist so ein „herrschende Klasse-beherrschtes Volk-Ding“. Ist aber nur ein Gefühl, stimmt so nicht. Darüber sollte man sich keine Gedanken machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So ist das auch mit dem Wort „Populismus“. Die Definition lautet zwar, dass Populismus eine politische Bewegung sei, die die Interessen, kulturellen Wesenszüge und spontanen Empfindungen der einfachen Bevölkerung, im Gegensatz zu der einer privilegierten Elite hervorhebt, aber sind wir doch mal ehrlich:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer möchte denn die gute Kinderstube, die Manieren, die Contenance und Zurückhaltung vergessen und sich durch ein solches Gebaren und Denken freiwillig als der einfachen Bevölkerung zugehörig identifizieren?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mon Dieu - wo kämen wir denn da hin?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gut, Volk heißt auf Englisch „people“ und die Definition stammt aus der Encyclopedia of Democracy, aber das darf man nicht so ernst nehmen. Man muss nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, zumal sich sowieso die Frage stellt, ob man als Mitglied der einfachen Bevölkerung eine Waage geschweige denn Gold hat.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also! Ist gut jetzt, ja?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Image
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Image ist heutzutage wichtig. Image heißt auf Deutsch Bild. Da es „das“ Bild heißt, muss es nicht gegendert werden. Das Image muss dabei nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen, es ist kein Spiegelbild, sondern etwas, was man sich in der eigenen Vorstellung zusammenzimmert und -reimt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit das so zusammengereimte Image den Vorstellungen derer entspricht, die das Image für sich entwerfen wollen, liefern sie dafür die Zutaten (Farben und Pinsel) und teilweise auch schon die Bildvorlagen. Malen nach Zahlen im Kopf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deswegen ist es wichtig, dass vor allem das Image stimmt. Es ist nicht so wichtig, dass das kreierte Image den Härtetest der Wirklichkeit besteht. Dafür ist Image nicht gemacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So erklärt, macht alles Sinn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn man sich die Zeit genommen hat, dies alles Stück für Stück nachzuvollziehen, dann versteht man auch die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=x2rgYej4Lvs" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Erklärungen, die seitens des ÖRR gegeben werden
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            .
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Extra für Bürger und Bürgerinnen (m, w, d), die sich unter Umständen aufgrund der jetzigen Situation Sorgen machen, wurde jenen Bürgenden erklärt, dass diese bösen Stimmen in der Politik eben nur Populismus wären, dass es zurzeit nur ein Problem gäbe, nämlich die Heizung, dass es dieses Problem nicht gibt, weil es einfach aufgeschoben wurde und dass es wichtig ist, sich das Image einer Partei anzusehen, nicht die Ergebnisse.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ah, okay! Ja klar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alles ist gut, solange du still bist
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn man das dann verstanden hat, dann kann man resignieren oder zur schweigenden Mehrheit gehören. Letztlich ist es egal, Hauptsache man muckt nicht auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und deswegen nochmals in Kürze zusammengefasst:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Populismus ist deswegen böse, weil er die Bedürfnisse des einfachen Volkes thematisiert und diesen eine Bühne gibt. Man darf, dass haben schon die Götter gezeigt, den Menschen nicht so viel Freiheit und Rechte einräumen, sonst werden sie aufmüpfig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Solange die Elite zufrieden ist, muss man sich nicht um das Volk kümmern. Deswegen ist Populismus schlecht und stellt für die Demokratie eine Gefahr dar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Image ist das Bild, welches gemalt wird und mittels der Werbebroschüren, der Wahlplakate und Programme unter das Volk gebracht wird. Das Volk, welches - siehe oben - sowieso nicht den Mund aufmachen soll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und beim Image ist es wie bei der Kunst. Wenn eine Person sagt, dass sie ein Kunstwerk nicht mag, dann gesteht sie damit nur ihre eigene Borniertheit und mangelnde Bildung ein, weil sie die Kunst aufgrund ihres beschränkten Geistes nicht versteht. Wo kämen wir denn dahin, wenn ein Kunstkonsument mit dem Bild des Künstlers, also mit dem Image (wir erinnern uns: Image = Bild) nicht einverstanden wäre?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 23 Jun 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/image-populismus-tantalus-und-sisyphus</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mit dem Körper sprechen</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/mit-dem-koerper-sprechen</link>
      <description>Von einem Kind erwartet man gemeinhin nicht, dass es funktioniert. Es ist ein Kind. Trotz, Widerspenstigkeit, Kinderkrankheiten, Schulprobleme, erster Liebeskummer, falsche Entscheidungen, Alpträume, Unvernunft. All diese Eigenschaften und Geschehnisse gehören zum Leben dazu. Als Mama, Papa oder sonstige Bezugsperson sind wir darüber selten begeistert, aber das Durchstehen solcher Phasen mindert die Liebe nicht. Mit unserem Körper gehen wir nicht so nachsichtig um, wenn er beliebt, einmal nicht zu „funktionieren“.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dem Körper sprechen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA153.jpeg" alt="Oma hält Baby auf dem Arm"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von einem Kind erwartet man gemeinhin nicht, dass es funktioniert. Es ist ein Kind. Trotz, Widerspenstigkeit, Kinderkrankheiten, Schulprobleme, erster Liebeskummer, falsche Entscheidungen, Alpträume, Unvernunft. All diese Eigenschaften und Geschehnisse gehören zum Leben dazu. Als Mama, Papa oder sonstige Bezugsperson sind wir darüber selten begeistert, aber das Durchstehen solcher Phasen mindert die Liebe nicht. Mit unserem Körper gehen wir nicht so nachsichtig um, wenn er beliebt, einmal nicht zu „funktionieren“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erfahrungen aus dem BGM
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei meinen Aufträgen im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements kümmere ich mich um die (körperlichen) Alltagsbelastungen der teilnehmenden Personen. Die Allgemeinbaustellen sind oftmals typische Zivilisationskrankheiten: Verspannter Nacken, schmerzender (unterer) Rücken, Blockaden, Knorpelabnutzungen, verkürzte Brustmuskulatur, Rundrücken, vorfallende Schultern - und natürlich: Bandscheibenvorfälle. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die Erwartungshaltung der teilnehmenden Personen gleicht sich häufig: Der Arbeitgeber zahlt den Bewegungsworkshop, ich mache mit, danach sind meine Beschwerden weg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Zahn ziehe ich sofort zu Beginn. Das funktioniert leider nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es funktioniert ebenso wenig wie die Trainingspläne, die mittels zweimaligen 20-minütigem Training pro Woche einen binnen 3 Wochen gestählten Körper versprechen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch bleibt die Erwartung, dennoch kaufen sich Personen Apps, die derartiges versprechen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber es tut weh
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fakt ist, dass der Alltag Schmerzen bereitet. Der Körper macht von sich aus nicht immer das, was langfristig sinnvoll ist. Er vermeidet gerne zusätzliche Anstrengung und kümmert sich nicht um das, was nicht gebraucht wird. Und weil er sich nicht kümmert, verkümmern diese Bereiche. Benötigt man sie dann doch, reagiert der Körper gerne beleidigt, oder er weigert sich, die Bereiche anzusprechen, die angesprochen werden sollen, einfach aus dem Grund, dass er keine Ahnung hat, was wir von ihm wollen, er trotzig reagiert oder er einfach vergessen hat, wofür die Bereiche gut sein sollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seine Entgegnung auf alles für ihn Ungewohnte. Bäh! „Bäh“ - heißt körpersprachlich Schmerz oder Missempfinden. Er hat vorher schon nicht gewusst, was wir von ihm wollten, bei der Benutzung der angesprochenen Bereiche reagiert er trotzig und hinterher ist er beleidigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ziel dahinter: Lass‘ es. Ich mag das nicht. Und wenn Du es doch von mir verlangst, dann siehst Du ja, was Du davon hast.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und was tun wir: Wir geben diesem trotzigen Kleinkind Körper Recht. Wir lassen uns von ihm auf der Nase rumtanzen und vermeiden alles, was er zunächst einmal „doof“ findet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und hat der Körper erst einmal gelernt, dass er mit dieser Manier scheinbar immer seinen Kopf durchsetzen kann, bleibt er dabei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich muss meinem schreienden Kleinkind an der Supermarktkasse Süßigkeiten kaufen, sonst brüllt es. Ich kann das Kind nicht zur Schule schicken, sonst ist es den ganzen Tag beleidigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich kann das Kind nicht zum Zähneputzen bewegen, sonst bekommt es schlechte Laune.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kaum jemand würde eine solche Argumentation gelten lassen, weil fast jeder Person klar ist, dass der momentane Unmut und die in Unverständnis begründete aufkeimende Unlust nur temporäre Verstimmungen sind. Fast jeder Person ist klar, dass die langfristigen Folgen weitaus gravierender sein können, wenn man dem nachgibt, was das Kind im Moment will oder nicht will.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim Umgang mit dem eigenen Körper gilt „Schmerz“ als Totschlagargument. Wenn etwas weh tut, dann macht man es nicht, denn „Schmerz“ ist das untrügliche Zeichen dafür, dass es falsch ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei ist Schmerz nicht gleich Schmerz und nicht jede Missempfindung kann als Schmerz definiert werden. Um diese zunächst etwas seltsamen Rückmeldungen des Körpers verstehen zu können, müsste man sich mit ihm auseinandersetzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch ein Körper hat zu funktionieren. Tut er das nicht, gibt man ihm entweder nach oder bringt die Symptome durch Schmerztabletten oder Unterlassung zum Schweigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stress macht sich bemerkbar
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weint ein Kind in dem Moment, wenn es hinfällt? Nein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schmerz, die Bewertung der Situation, die Angst und leider auch manchmal die durch Traumata entstandenen Schäden setzen zeitverzögert ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So funktioniert auch unser Körper in belastenden Situationen und unter Stress erstaunlich gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er erträgt das, was sein Besitzer von ihm möchte und funktioniert. Und der Körper wartet, bis sein Besitzer wieder etwas mehr Ruhe hat, um sich zu Wort zu melden. Und dann bricht der ganze Stress hervor. Der Körper schmerzt, der Bandscheibenvorfall ist da, die Neurodermitis erhält einen Schub, die Kopfschmerzen wollen gar nicht mehr vergehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerade jetzt, wenn man eigentlich entspannen wollte. Gerade jetzt, wo es doch ruhiger geworden war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Körper ist aber auch nervig. Immer wieder will er etwas oder will etwas nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und anstatt ihn zu fragen, was denn los sei, bekommt er ein Eis gepaart mit der Forderung, dann aber bitte Ruhe zu geben und still zu sein. Sei ein braves Kind und nerve Mama nicht, okay? Du hast auch ein Eis bekommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir erwarten also von unseren Körpern, dass sie funktionieren, dass sie leise sind und dass sie sich nicht zu Wort melden, jedenfalls nicht kritisieren. Und wenn doch, dann bekommen sie eine Tablette und dann muss wieder Ruhe herrschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie würden wir Eltern nennen, die sich nicht um ihre Kinder kümmern, sondern von ihnen erwarten, dass sie funktionieren müssen und dies still im Hintergrund tun.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So wie man sich mit Kindern auseinandersetzen muss, ihnen zuhören sollte, ihnen erklären sollte, warum man etwas möchte und warum sie andere Dinge unterlassen sollten, so sollte man sich auch die Zeit nehmen, diese Dinge dem eigenen Körper zu erklären.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die kritischen Rückmeldungen des Körpers werden allerdings nicht selten als Affront gegen den Kopf verstanden, der nun einmal leider einen Körper benötigt, damit er durch die Gegend getragen werden kann. Was für eine Unverschämtheit des Körpers, eigene Bedürfnisse anzumelden. Vielleicht sollte man den Kopf abschrauben und auf einen neuen taufrischen Körper setzen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das 20 Jahre alte Essgeschirr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Häufig wird die Unfähigkeit, sich in irgendeiner Form körperlich zu betätigen, mit folgenden Gründen untermalt: Knorpelabnutzung, Arthrose, belastete Strukturen, Alter, im Kindesalter schon mal auf die Schulter gefallen oder Ähnliches.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Etwas, was benutzt wird, wird auch abgenutzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Essgeschirr mit elegantem Dekor wird als spülmaschinenfest angepriesen. Es befindet sich in Gebrauch. Es wandert in die Spülmaschine. Dass dadurch das Dekor im Laufe der Jahre verblasst, dass der ein oder andere Teller vielleicht sogar Kratzer oder Macken aufweist, erscheint logisch. Dennoch hat das Geschirr nichts von seiner ursprünglichen Funktionsfähigkeit eingebüßt. Man kann immer noch von den Tellern essen, man sieht nur, dass sie nicht mehr neu sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber spricht das nicht für die permanente Schonung des Körpers? Hätte man den Körper, in Anlehnung an das oben gewählte Beispiel, nicht benutzt, dann wäre das Dekor noch wie neu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und hier hinkt das Beispiel, denn der Körper tut sich mit der Bewältigung täglicher Aufgaben sogar schwerer, wenn er permanent unterfordert ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich ist unser Körper ein hochbegabtes Kind, welches man fälschlicherweise in eine Schule für Kinder mit Lernbehinderung gesteckt hat. Permanent unterfordert wird er nur noch aufsässiger.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fördern, Fordern, liebhaben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Körper muss gefördert werden, er muss gefordert werden und man sollte ihn liebhaben. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dabei ist es wichtig, sich mit dem eigenen unverwechselbaren Körper, der einem geschenkt wurde, auseinanderzusetzen. Ein Mathegenie wird auch bei bester Förderung selten zur Primaballerina werden und ein Körper voller Lebenserinnerungen ist wie ein oftmals gelesenes wertvolles Buch, welches man nicht mit einem leeren Poesiealbum vergleichen darf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Bandscheibenvorfall wird nicht verschwinden, weil man ihn ignoriert. Ein Knorpelschaden lässt sich nicht einfach wegspritzen und die Alltagsbelastungen und damit einhergehenden einseitigen Belastungen, die ihrerseits wieder zu Fehlhaltungen führen können, lösen sich nicht einfach in Luft auf, weil man anfängt Körpergespräche zu führen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nichts tun ist allerdings keine Lösung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man anfängt, sich mit dem eigenen Körper auseinanderzusetzen, dann wird man feststellen, was er kann und was er nicht kann, wo seine Begabungen liegen und warum er manchmal so unheimlich bockig reagiert. Aber man muss ich Zeit nehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man lernt seinen Körper kennen wie sein Kind. Man erhält Einblick in den Charakter, kann begleiten, fördern, fordern, heilen, liebkosen, streicheln, in Ruhe lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jede Verhaltensweise ist wichtig, jede Verhaltensweise hat ihre Zeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Kind von welchem immer nur gefordert wird, ist irgendwann überfordert. Ein Kind, welches man immer nur in Ruhe lässt, fühlt sich irgendwann nutzlos und verkümmert. Ein Kind, welches allein gelassen wird, kommt auf die seltsamsten Ideen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Kind, welches für jede Verhaltensweise belohnt wird, wird sich ebenso einseitig entwickeln, wie ein Kind, welches keinerlei Liebkosungen erfahren hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Pädagogikratgeber
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In meinen Seminaren und Einsätzen im betrieblichen Gesundheitsmanagement spare ich mir den pädagogisch erhobenen Zeigefinger. „Sie sollten“ - „Sie dürfen nicht“ - „Sie müssen“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es steht mir nicht zu, den Personen Vorschriften zu machen und es brächte meine teilnehmenden Personen nur zum Gähnen, wenn ich ihnen erkläre, dass sie Sport machen sollen, dass die Gelenksprobleme unter Umständen mit ihrem Übergewicht zusammenhängen und dass der Rundrücken, der sichtbar wird, mit der Zeit zum Buckel werden wird, der zu noch größeren Problemen führt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das wissen die Personen meist vorher schon.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ich mitgeben möchte, sind Dinge, die auch nicht immer gut schmecken:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Fehlhaltung braucht meist Jahre, um sich zu manifestieren, sie wird nicht binnen einer Woche wieder verschwunden sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Gelenksabnutzung oder ein Knorpelschaden lässt sich nicht wieder ausradieren, ist aber kein Grund, von jetzt an gar nichts mehr zu tun und zu hoffen, dass es besser wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Bandscheibenvorfall tut weh, aber leider kann nur die Muskulatur die Wirbelsäule unterstützen. Keine Muskulatur, keine Unterstützung. Und ja, auch das Training der Muskeln kann anfangs mit Missempfindungen verbunden sein, die gemeinhin gerne mit Schmerz übersetzt werden, was wiederum der willkommene Grund für eine sofortige Einstellung irgendwelcher unter Umständen sinnvollen Aktivitäten ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vom Mitleid werden Ihre Beschwerden auch nicht besser. Es ist also Ihre Entscheidung: Wollen Sie eine Verbesserung, dann arbeiten wir miteinander. Wollen Sie nur jammern, dann suchen Sie sich Gleichgesinnte, aber erwarten Sie bitte nicht, dass ihre Beschwerden gelindert werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geduldsproben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lassen Sie sich auf ihren Körper ein. Hören Sie ihm zu. Gestehen Sie ihm schlechte Laune zu und lassen Sie ihn auch mal trotzen, wie ein Kleinkind. Erklären Sie ihm, was Sie von ihm möchten, dosieren Sie ihre Tätigkeiten so, dass sie zum Charakter ihres Körpers passen und seien sie dankbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihr Körper verlässt sie nicht, er ist immer bei ihnen. Er funktioniert nicht immer so, wie wir uns das wünschen würden und manchmal spinnt er, wie ein Pubertier, aber er gehört zu uns, so wie Kinder in eine Familie gehören.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wie bei Kindern auch, hört das Kümmern und das Interesse nicht auf, wenn sie erwachsen sind und so sollte auch das Kümmern und das Interesse am eigenen Körper nicht aufhören, nur weil er „volljährig“ ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und deshalb gefällt mir die Endsequenz im Yoga so gut: Und mit der nächsten Ausatmung, bedankt Euch bei Euch selbst, bei der Leistung Eures Körpers und bei allen im Raum anwesenden Wesen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 16 Jun 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/mit-dem-koerper-sprechen</guid>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>2 Kinder oder 3 Männer</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/2-kinder-oder-3-maenner</link>
      <description>Vor nahezu 20 Jahren, zu Beginn der Selbständigkeit antwortete ich auf die Frage, welche Urlaubspläne ich hätte, dass dafür, bei einer insgesamt 4-köpfigen Familie leider kein Geld da wäre. Der junge Mann fragte mich, ob ich dann wohl 2 Kinder hätte, worauf ich antwortete: „Nein, 3 Männer.“ - Die Antwort kommt mir nicht mehr über die Lippen, die Gründe sind die gleichen geblieben und die Frage nervt jedes Jahr mehrfach.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2 Kinder oder 3 Männer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA152.jpeg" alt="Die Welt bereisen. Globus, Papierschiff"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor nahezu 20 Jahren, zu Beginn der Selbständigkeit antwortete ich auf die Frage, welche Urlaubspläne ich hätte, dass dafür, bei einer insgesamt 4-köpfigen Familie leider kein Geld da wäre. Der junge Mann fragte mich, ob ich dann wohl 2 Kinder hätte, worauf ich antwortete: „Nein, 3 Männer.“ - Die Antwort kommt mir nicht mehr über die Lippen, die Gründe sind die gleichen geblieben und die Frage nervt jedes Jahr mehrfach.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erfolglos
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die auf den ersten Blick unverfängliche Urlaubsfrage wird jedes Jahr erneut von vielen Personen und teilweise wiederholt gestellt. Dieses Thema scheint eine perfekte Mischung aus oberflächlichem Small-Talk und persönlichem Interesse darzustellen. Zudem eröffnet es die Möglichkeit, etwas über die eigenen Pläne zu erzählen. Und immer wieder lautet die Antwort seit knapp 20 Jahren gleich: Nein, wir fahren nicht in den Urlaub. Damit wird das Thema nur leider nicht beendet, vielmehr beginnt nun eine Art Verhör.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Ablauf des Verhörs
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Verhör folgt dabei nahezu immer der gleichen Dramaturgie. Zunächst wird der Aussage kein Glauben geschenkt. Um diesem Unglauben Ausdruck zu verleihen, wird die Antwort wiederholt. „Ihr fahrt nicht in den Urlaub?“ - Nein. - Gar nicht? - Nein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann folgt mitleidvolles Bedauern: Das ist aber schade!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der nächste Schritt ist die Darlegung der Notwendigkeit von Urlaub: Aber das ist wichtig, ihr müsst doch auch mal raus. Abschalten und so.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dem Mitleid folgt die Betroffenheit: Das ist aber hart, das kann man doch nicht machen, so kann man doch nicht leben. (Entschuldigung, ich fühle mich (noch) ziemlich lebendig.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wird nun etwas tiefer gebohrt: Ob mir denn nichts fehlen würde? Ob ich nicht gerne reisen würde?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ähnlich wie in einem Verhör, wenn der Delinquent fadenscheinige Ausreden von sich gibt, wird der Aussage, dass ich mich zu Hause auch wohlfühle, kein Glauben geschenkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Prinzipiell wäre das begrüßenswert, aber schließlich ja nicht „alles“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geständnis
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und früher oder später gestehe ich dann. Wir fahren nicht in den Urlaub, weil wir es uns nicht leisten können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Wahrheit wirkt auf manche Personen so dämonisch wie ein umgedrehtes Kreuz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Satz, der die Erfolglosigkeit so unumstößlich auf den Punkt bringt, dass man nur mit stillem Entsetzen reagieren kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jeder halbwegs normale Mensch macht Urlaub. Wirklich jeder. Geschlechterübergreifend, altersübergreifend, kulturübergreifend. Urlaub scheint die Menschen mehr zu einen als Atmen, Essen, Trinken, Liebe und Arbeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Arbeit als notwendiges Übel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zugegeben, Arbeit eint auch. Es ist die Geisel, der sich jeder Mensch unterjochen muss. Arbeit ist anstrengend, stressig, zu schlecht bezahlt und der Inbegriff des Leidensweges. Notwendiges Übel, welches man hinnehmen muss. Wenn man viel Glück hat, macht die Arbeit sogar manchmal Spaß, dann lässt sich die tägliche Folter besser aushalten. Doch sie bleibt eine Strafe, die man nur ertragen kann, wenn man 2 bis 4-mal pro Jahr ein Urlaubslicht am Ende des Arbeitstunnels fixiert. Wer hier nicht zustimmt, muss verrückt sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Urlaubskarotte vor mir Esel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um mir das, wogegen ich mich in so verrückter Manier zu wehren scheine, schmackhaft zu machen, folgt nun die Beschreibung von Urlaub. Die Entspannung, die Wärme, das gute Essen, die nicht vorhandenen Verpflichtungen, die Möglichkeit, den eigenen Horizont zu erweitern, die Erfahrungen, die man machen könnte, die Erinnerungen, die bleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob man das nicht wollen würde?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klartext
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch. Doch. Doch und doch. Den letzten Urlaub haben wir gemacht, da waren die Kinder 3 und 5 Jahre alt. Eine Woche. Segeln. Kroatien. Und es war wundervoll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist zu Hause auch wundervoll: Der Garten, die Gemeinschaft, das eigene Bett, die Möglichkeit, Sport zu machen, wann immer man will, die Katzen, die zu versorgen sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sofern man beim Zuhören zögernd sein kann, trifft diese Beschreibung auf das Gegenüber zu. Zweifel und Unglauben wechseln sich ab und laufen wie eine Leuchtschrift über die Stirn des Gesprächspartners.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbständig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nein, wir können es uns nicht leisten, in einer Zeit, die man gemeinhin als Sommerflaute bezeichnet (und zwar in beiden Unternehmensbereichen, ob nun im Sportstudio oder in der Erwachsenenbildung), zusätzliches Geld auszugeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Nebenkosten der Selbständigkeit laufen weiter und als selbständig tätige Person bekommt man, während man im Urlaub ist, keinen Cent Gehalt oder Lohn, während man noch einen Batzen Geld in die Hand nimmt, um an einen anderen Ort zu kommen, ohne zu wissen, wie die Auftragslage ab September und im neuen Jahr dann sein wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nein, das ist nicht möglich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt deutlich geworden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du musst traurig sein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und nein, ich bin darüber nicht traurig, weil man über Tatsachen nicht traurig sein muss und zum anderen, weil ich mein Leben nicht als Kerker empfinde, dem ich entkommen will oder muss. Traurig bin ich über die sich ständig wiederholenden Fragen und die Ungläubigkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es sind diese Momente, die mir das Gefühl geben, defizitär zu sein. Es ist das Bedauern, welches mir das Gefühl gibt, nicht mehr Ansehen zu bekommen als ein armer alter Bettler. Es ist das ungläubige Nachfragen, welches mir eröffnet, dass man mich nicht ernst nimmt. Es ist nicht der fehlende Urlaub.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irgendwann
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, vielleicht ändert sich das irgendwann. Aber sollte dem nicht so sein, dann habe ich grundsätzlich nicht das Gefühl, ein schlechter und minderbemittelter Mensch zu sein. Außer in den Situationen, die jedes Jahr mehrfach auftreten und die von so viel Respektlosigkeit geprägt sind, dass von einem Small-Talk-Thema nicht mehr die Rede sein kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Spieß umdrehen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da diese Unterhaltungen manchmal einer Art Spießrutenlauf gleichen, habe ich mir schon mehr als einmal überlegt, ob ich den Spieß nicht umdrehen soll. Doch die respektlosen Fragen, die zudem nicht von Wertschätzung meinem Gegenüber zeugen würden, kommen mir einfach nicht über die Lippen: Ist dein Leben so schrecklich, dass Du nur von einem Urlaub zum nächsten lebst? Muss das sein, dafür so viel Geld auszugeben? Es muss traurig sein, wenn man sich zu Hause nicht wohlfühlt. Ehrlich, Du musst mindestens einmal im Jahr weg von zu Hause? Das fände ich schrecklich, wenn ich mich nur mit der Aussicht auf ein kurzfristiges Ausbrechen aus dem Alltag emotional über Wasser halten könnte. Wenn es Dir daheim nicht gefällt, dann würde ich zuerst daran etwas ändern, statt immer neue Ziele erreichen zu wollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nein, dieses Urteil steht mir nicht zu. Es sind eben Geschmacksfragen und Geschmäcker sind bekanntlich unterschiedlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jeden Tag genießen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Carpe diem! - Pflücke den Tag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich freue mich jeden Tag darauf, mit den Menschen Sport treiben zu können. Ich mag es zu schreiben, ich liebe es, Seminare zu leiten, ich fiebere Auftritten entgegen. Ich lese gerne Fachliteratur und versuche, jeden Tag besser zu werden. Ich bin gespannt, was jeder neue Tag bringt und ich habe manchmal keine Ahnung, ob Montag oder Freitag ist, weil ich nicht mal das Wochenende als Mini-Urlaub brauche. Wenn es das Wetter erlaubt, dann kann ich sogar im Freien Sport machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht bin ich in den Augen vieler gestört. Das macht aber nichts, denn schließlich bin ich der einzige Mensch, der mit mir selbst 24 Stunden täglich auskommen muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Danke.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 09 Jun 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das Märchen von der Heizung</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/das-maerchen-von-der-heizung</link>
      <description>Es war einmal in Schleswig-Holstein. Ein Ehepaar hatte vor einigen Jahren ein neues Zuhause in einem alten Hof gefunden. Es lebte sich gut darin, zwar nicht im Luxus, aber gut. Dann kam das Haus in die Jahre und die Grünen hatten das Sagen. Weil beides zusammentraf, entschloss sich das Ehepaar, mitzuziehen und alles Erdenkliche zu tun, um möglichst gute Menschen zu sein und ihren Beitrag für die Umwelt zu leisten. Das war nicht leicht, denn obwohl es viel regnete, regnete es noch kein Geld.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Märchen von der Heizung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA151.jpeg" alt="Alte Heizung in einem alten Haus"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war einmal in Schleswig-Holstein. Ein Ehepaar hatte vor einigen Jahren ein neues Zuhause in einem alten Hof gefunden. Es lebte sich gut darin, zwar nicht im Luxus, aber gut. Dann kam das Haus in die Jahre und die Grünen hatten das Sagen. Weil beides zusammentraf, entschloss sich das Ehepaar, mitzuziehen und alles Erdenkliche zu tun, um möglichst gute Menschen zu sein und ihren Beitrag für die Umwelt zu leisten. Das war nicht leicht, denn obwohl es viel regnete, regnete es noch kein Geld.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Haus mit Geschichte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Haus wird dem kleinen Gutshof nicht gerecht. Einst war es der stolze Besitz der landwirtschaftlich tätigen Vorbesitzer. Es gab das Wohnhaus, die Stallungen, einen alten Hühnerstall und ein Stückchen Land. Der ideale Ort, um dort in Ruhe mit ein paar Ponys zu leben und die Natur zu genießen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Funktionalität beschrieb einst die Gebäude. Funktionalität war auch das, was dem Ehepaar als den neuen Besitzern genügte. Im Wohnhaus wurde es warm, die übrigen Gebäude boten Platz für die Tiere, die dort leben durften. Ein Haus, in dem man alt werden konnte und wollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gemeinsam hatte man sich diesen Traum erfüllt, als vor einigen Jahren die Frau ihren neuen Mann, der Mann seine neue Frau gefunden hatte und beide gemeinsam noch einmal ein neues Leben beginnen wollten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei war klar, dass das Haus Aufmerksamkeit und Liebe brauchen würde. Als man es 2012 erwarb, ging man eine Beziehung mit diesem Haus ein. Es gab eine Ofenheizung, einen Kachelofen im Wohnzimmer, der liebevoll als „alter Herr“ bezeichnet wurde und eine Küchenhexe, damit war der Holzherd gemeint.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Das Bad, die Schlafzimmer, die Küche und die übrigen Zimmer waren unbeheizt oder konnten elektrisch beheizt werden. Einen zentralen Warmwasseranschluss gab es nicht, aber wenigstens 2 Boiler.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Geschichte der Eheleute
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bevor sich die Eheleute gefunden hatten, hatten beide schon ein Leben gelebt. Das Leben vor der gemeinsamen Ehe. Und so brachte jeder seine Geschichte in die neue Ehe ein. Die Kinder aus der ersten Ehe der Frau und des Mannes, aber auch die Beziehungen zu den Ex-Partnern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da die beiden umgängliche Leute waren, wollten sie stets für alle nur das Beste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so kam es, dass es dem Ex-Mann der Frau nicht mehr gut ging. Er wurde alt und vergesslich und würde in Kürze noch mehr Pflege benötigen. Da entschloss sich das Ehepaar, den Ex-Mann bei sich auf dem Hof aufzunehmen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Da auch der neue Mann sehr großherzig war, erklärte er sich nicht nur damit einverstanden, sondern überlegte gemeinsam mit seiner Frau, wie man den Hof derart umgestalten könne, dass alle ihren Rückzugsort hätten und gleichzeitig, wann immer es nötig werden würde, füreinander da sein könnten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neue Funktionalität
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Ex-Mann sollte sein eigenes Reich bekommen. Ein kleines Refugium auf dem Hof, ausgestattet für eine pflegebedürftige Person.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleichzeitig machte sich das Ehepaar Gedanken, wie man nicht nur für den Ex-Mann in Zukunft da sein könnte, sondern was im Zuge der anstehenden Renovierungs- und Sanierungsarbeiten am Haus zu tun wäre, um dem Umweltgedanken ein wenig mehr Rechnung zu tragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Heizung war alt. In der guten Stube fungierte der alte Herr, die übrigen Heizmöglichkeiten waren mehr als in die Jahre gekommen. 2013 hatte man mit 3 Gaszentralheizkörpern nachgerüstet. Und da auch hier etwas getan werden musste, überlegte man sich, wie man etwas unabhängiger werden könnte und gleichzeitig dem Wunsch der Grünen, die nun an der Macht waren, entsprechen könnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Grünen mochten keine alten Heizungen, weil diese schlecht für die Umwelt waren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Pläne
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass die Umbauarbeiten nicht aus der Portokasse zu bezahlen sein würden, war den Eheleuten bewusst, dennoch war man schockiert über die Summen, die sie zu verschlingen drohten. Woher sollte man denn das Geld nehmen? Die Ehepartner waren in den besten Jahren, aber eben doch viel näher an der Rente als am zarten Alter von 25. Und da sie es ohne Wenn und Aber gut machen wollten, entschloss sich der neue Ehemann, sein Erbteil komplett in die Renovierungsarbeiten zu stecken. Für später wäre dann erst einmal nichts mehr da, aber das Haus wäre ein Heim für alle, umwelt- und pflegegerecht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den großen Plänen, deren gründliche Prüfung Zeit benötigte, stand die fast schon galoppierende Inflation im Wege. Was gestern noch mit Schwierigkeiten und mehrfachen Umdrehen aller Cents möglich schien, war heute schon zu teuer. Die vielen angepriesenen Möglichkeiten waren unmöglich. Photovoltaik passte nicht zu dem alten Haus, aber unter Umständen eine Solarthermie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Eheleuten war klar. Sie mussten alles auf eine Karte setzen und dabei so umsichtig wie möglich vorgehen. Ebenso war ihnen bewusst, dass sie über die vielen Dinge, die es zu entscheiden galt, nicht wirklich Bescheid wussten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Guter Rat war teuer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was taten die Eheleute? Sie ließen sich von einem Fachmann beraten, einem, der sich damit auskennen musste, schließlich nannte er sich Energieberater. Ob es vielleicht sogar ein Freund von Robert war? Der Energieberater nahm sich Zeit und machte sich mit dem alten Haus vertraut. Das alte Haus benötigte Maßnahmen, die ihm gerecht werden würden. Das musste bedacht werden, wenn man nicht Verschlimmbesserungsmaßnahmen ergreifen wollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Beratung machte Mut. Nicht zuletzt, weil es eine Lösung zu geben schien. Eine Solarthermie könnte sich mit dem alten Haus vertragen und man könne eine Förderung bekommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das freute die Eheleute, die bereit waren, alles, was sie hatten auf die Karte „unser umweltgerechtes Haus“ zu setzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Inflation war indessen fein raus, denn sie musste niemand fragen, ob sie steigen oder wachsen dürfe. Sie tat es einfach.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Spiel auf Zeit begann. Die alte Hexe (der Ofen in der Küche) sollte durch eine neue Hexe (wasserführend) ersetzt werden. Das durften die Eheleute selbst in Angriff nehmen, denn dafür gab es sowieso keine Unterstützung, die sie hätten durch zu viel und zu frühe Eigeninitiative gefährden können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die neue Hexe verlangte allerdings nach einem treuen Begleiter, einem neuen Schornstein. Aber um die Dame mit den Zauberkräften nicht gleich zu verstimmen, nahm man auch die Schornsteinsanierung in Angriff. Vielleicht würde der Weihnachtsmann den neuen Schornstein auch lieben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Begleiter der Inflation
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Plan schien zu stehen. Es würde nicht einfach umzusetzen sein, aber am Ende hätte man das Beste für alle erreicht. Die Familie wäre zusammen, die Umwelt würde geschont und die Grünen hätten einen zum Umdenken bewogen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch die U-Krise kamen nun aber Lieferengpässe dazu, die der Inflation noch den Hut aufsetzten. Der Heizungsfachmann, den die Eheleute zwischenzeitlich zusätzlich zu Rate gezogen hatten, riet, mindestens das Material zu bestellen, man könne nie wissen, ob morgen noch etwas zu bekommen wäre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gesagt. Getan
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ob das die in Aussicht gestellte eventuell zu bekommende Förderung gefährden könne? I-wo, meinte der Heizungsfachmann. Man würde nur Material bestellen, man hätte ja nicht mit dem Umbau begonnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alle ziehen an einem Strang
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und tatsächlich schien sich das vielteilige Puzzle zum Wohlgefallen aller zusammensetzen zu lassen. Der Energieberater besuchte die Eheleute im frühen Sommer noch einmal. Gemeinsam besprach man bei einer weiteren Tasse Kaffee alles noch Nötige für den zu stellenden Antrag auf Förderung. Im Juni, genau am 18.06. wurde der Antrag dann endlich gestellt. Die Antwort ließ auf sich warten, die Eheleute warteten ihrerseits ganz brav. Am 30. August erhielten sie dann die positive Nachricht. Ihre Umbauarbeiten, für die sie alles einzusetzen bereit waren, waren förderfähig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwar konnte man noch nicht genau sagen, wie hoch die Fördersumme sein würde, aber es könnten bis zu 12000 Euro sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgesegnet
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So waren die Arbeiten im ersten Monat des nächsten Jahres fast abgeschlossen. Die Eheleute hatten viel Zeit und ihr gesamtes zur Verfügung stehendes Geld in ihr Haus mit dem alten Herrn, dem sanierten Schornstein und der neuen Hexe gesteckt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und es wurde Frühling. Da fiel dem Heizungsfachmann ein, dass er den Antrag auf Förderung noch gar nicht eingereicht hatte. Wie gut, dass die Eheleute nachgefragt hatten. Der Energieberater wollte seinerseits nur noch die Kontonummer wissen, auf die die Fördersumme überwiesen werden sollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der große Fehler
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als die Eheleute dann im späten Frühjahr 2023 den Bescheid erhielten, fühlten sie sich wie in einem Märchen ohne Happy End. Obwohl die Zusage auf Förderung erteilt worden war, wurde diese zurückgezogen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was war passiert? Die Eheleute hatten, damit das Geld für die geplanten großen Umbauarbeiten auch reichen würde, Ware bestellt, die sie für den Umbau benötigen werden würden. Dafür gab es eine Rechnung. Diese Rechnung wurde am 17.05.2022 gestellt. Der Antrag auf Förderung der Umbauarbeiten wurde gemeinsam mit dem Energieberater aber ca. einen Monat später erst gestellt. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wäre die Rechnung einen Tag nach Einreichung des Antrags gestellt worden, gäbe es keinen großen Fehler, der die Eheleute sehr teuer zu stehen kommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das hatten die Eheleute nicht bedacht und nicht gewusst. Auch die Erstellung einer Rechnung mit einem Datum, welches vor dem Antragsdatum liegt, galt in den Augen der Behörden als Beginn der Arbeiten. Da aber mit den Arbeiten nicht begonnen werden darf, bevor Papa Staat sein Einverständnis gegeben hat, haben sich die kleinen Eheleute böse verhalten. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Vielleicht würden die Eheleute es als Eigeninitiative darstellen, aber die Behörden sahen in diesem Verhalten einen intriganten Versuch den guten Vater (Staat) betrügen zu wollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man teilte den Eheleuten mit, dass ihr Verhalten unter Umständen den Tatbestand des Subventionsbetrugs erfüllen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Energieberater versuchte, die Wogen zu glätten. Ja, er habe im Antrag selbst die Materiallieferung erwähnt, da den Eheleuten durch die Inflation und die Lieferengpässe sonst keinerlei Möglichkeit geblieben wäre. Man hätte aber brav auf die Erlaubnis von Papa Staat gewartet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nichts da! Da könnte jeder kommen und man weiß ja, wie schuldbewusste Kinder sich herauszureden versuchen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass den Eheleuten nicht bewusst war, dass auch eine Materialbestellung und die Begleichung der dazugehörenden Rechnung als Arbeitsbeginn gesehen werden würde, sei das Pech der Eheleute, nicht der Förderrichtlinien.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unwissenheit schützt vor Strafe nicht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Erbe der Eheleute wurde in das Haus und die umweltgerechte Sanierung investiert. Die Ehefrau hatte alles, was sie noch gespart hatte, investiert. Der Ehemann hatte sein Altenteil für den Ausbau und die Sanierung des Hauses verwendet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man wollte mit viel Engagement das Beste für alle erreichen und die Umwelt dabei nicht vergessen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leider wird zu viel Engagement bestraft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun ist das Geld verbraucht, der Vorwurf des (versuchten) Subventionsbetruges steht im Raum und keiner möchte dafür Verantwortung übernehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Eheleute nicht, weil sie sich keiner Schuld bewusst sind. Der Energieberater nicht, weil er die bereits bezahlte Materiallieferung ja in den Antrag aufgenommen hatte, der dann positiv beschieden wurde. Der Heizungsfachmann nicht, denn er hat immerhin eine neue Heizung verkauft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und was sagt die Behörde, warum sie zunächst den Antrag positiv beschieden hat und nun zurückzieht? Ein Formfehler.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Robert vielleicht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob man Robert oder seine Freunde mal fragen kann, was man hier tun kann, damit es nicht im Fiasko endet?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht kennt Robert oder einer seiner Freunde oder Freundinnen ja den Spruch „Gnade vor Recht ergehen lassen“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch selbst das macht die Eheleute traurig, da sie nicht der Meinung sind, um Gnade betteln zu müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie wollten füreinander da sein. Sie waren bereit, Zusammenhalt und Familie über alles zu setzen. Sie wollten dafür jetzt investieren, statt das Geld, was ihre Altersvorsorge hätte sein können, auf der Bank liegen zu lassen. Und sie wollten etwas für die Umwelt tun, damit auch die Kinder und Enkel noch etwas von und auf dieser schönen Welt genießen hätten können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ohne Happy End
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wieder zeigt sich, wer viel will, verliert unter Umständen alles.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Soll das die Moral sein? 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Menschen, die bereit sind, alles zu geben, so vor den Kopf zu stoßen, kann nicht im Sinne guter Politik sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein solches Verhalten kennt man aus Märchen. Dann, wenn grausame Herrscher beschrieben werden, die ihren Untertanen nichts Gutes wollten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und auch diese Geschichte ist wie ein Märchen geschrieben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Traurige daran: Sie ist wahr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer Kontakt zu den Eheleuten aufnehmen möchte, kann dies gerne tun. Die Geschichte ist so real, wie sie traurig ist. Wer eine Lösung offerieren kann, ist mit dieser herzlich willkommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 02 Jun 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>We no speak Americano</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/we-no-speak-americano</link>
      <description>Alles falsch! Grammatikalisch und überhaupt. Zur Beruhigung: Es geht nicht um irgendeine Betrachtung der Weltpolitik. Das Thema ist profan und birgt dennoch Zündstoff. Sprachkompetenz und wie man damit umgeht. Warum die Fremdsprachenkompetenz manchmal ihre Grenzen haben muss.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           We no speak Americano
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA149.jpeg" alt="Blume, Schlüssel, Dictionary"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alles falsch! Grammatikalisch und überhaupt. Zur Beruhigung: Es geht nicht um irgendeine Betrachtung der Weltpolitik. Das Thema ist profan und birgt dennoch Zündstoff. Sprachkompetenz und wie man damit umgeht. Warum die Fremdsprachenkompetenz manchmal ihre Grenzen haben muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zusatzkompetenzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weiterbildung ist notwendig und wichtig. Sofern es meine Zeit und mein Geldbeutel zulässt, bemühe ich mich darum, meine Kompetenzen zu erweitern oder „nur“ auf dem aktuellen Stand zu halten. Vor vielen Jahren habe ich deswegen angefangen, meine Englischkenntnisse aufzufrischen und zu verbessern, so dass ich im Zweifel alle meine Seminare und meine Sportkurse auch in Englisch geben kann. Das funktioniert ganz gut. Es kommt nicht häufig vor, aber wenn es vorkommt, hält sich der Panikausbruch bei einem plötzlichen Sprachtausch in Grenzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und weil ich diese Kompetenz im realen Leben auch unter Beweis stellen kann, ist zumindest die Webseite unserer Sportstudios auch in Englisch zu lesen. Da es sich hierbei um eine automatische Übersetzung des Systems handelt, gehe ich davon aus, dass diese viele Fehler aufweist. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Da meine Muttersprache allerdings Deutsch ist und ich auch im realen Leben nicht den Anspruch erhebe, fehlerfrei Englisch zu sprechen, passt es so für mich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unseren englischsprachigen Kunden (m, w, d) soll damit gezeigt werden, dass man bereit ist, auf sie einzugehen und dass man sich, wenn es notwendig werden sollte, auch in Englisch verständigen kann. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Zudem sollen sich die englischsprachigen Interessenten (m, w, d) etwas leichter zurechtfinden, denn auch hier gelten die gleichen deutschen bürokratischen Regeln bzgl. des Vertragsabschlusses und der Akzeptanz der AGB.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Klick zu viel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei fällt die Zweisprachigkeit der Webseite nicht sofort ins Auge, man muss beide Augen öffnen und nutzen, um sie zu sehen und dann anzuklicken. Das ist für viele bereits eine Hürde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbst dann wäre es nicht tragisch. Würde man die die relevanten Textpassagen per copy and paste in ein externes Übersetzungsprogramm eingeben, erhielte man alle notwendigen Informationen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann muss man als Anbieter die Zweisprachigkeit der Webseite deutlicher hervorheben! Nein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum tun wir das nicht? Weil wir gerne auf unsere Interessenten (m, w, d) eingehen, ihnen aber auch nicht zu viel versprechen können und wollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Kurse werden in Deutsch abgehalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Punkt, von dem ich mir im Moment tatsächlich nicht mehr sicher bin, ob ich diesen so frank und frei von mir geben darf, ohne dass man dies bereits als „völkisch“ sehen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum so stur?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den Sportarten, die wir in unserem Studio anbieten, muss jeder Handgriff, jede Bewegung sitzen. Es ist mitunter nicht einfach, dies in der Muttersprache gut und deutlich zu erklären. Es kommt auch hier zu Missverständnissen. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            So wie das Warm-Up eine Grundvoraussetzung darstellt, wenn es darum geht, das Verletzungsrisiko zu senken, so ist die Verständigung eine weitere Grundvoraussetzung, die gegeben sein muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Versteht eine teilnehmende Person nicht, was sie tun oder lassen sollte, kann das verheerende Folgen haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann sprich doch doppelzüngig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch das habe ich in den letzten Jahren versucht. Im laufenden Kurs ist das allerdings eine wenig praktikable Herangehensweise.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine getesteten Vorgehensweisen waren wie folgt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
               
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich erkläre alles zweisprachig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zunächst spreche ich einen Satz in der deutschen Sprache, dann übersetze ich ihn sofort ins Englische. Der Gedankengang dahinter war, dass keine der teilnehmenden Personen lang auf die Erklärung in der „eigenen“ Sprache warten sollte und dass wir so als Gemeinschaft mit der Zeitverzögerung eines Satzes immer auf dem gleichen Stand sind.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ergebnis:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es funktionierte nicht. 
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gründe:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Person konnte nicht abwarten, bis ich mit der englischen Übersetzung anfing. Stattdessen lief sie aufgeregt im Raum umher und sprach alle übrigen teilnehmenden Personen an: „What did she say? What did she say?“
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Auch eine weitere Erklärung meinerseits, dass ich sofort nach dem deutschen Satz den englischen folgen lassen würde, führte zu keiner Besserung.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Gruppe war komplett genervt. Die englischsprachige Person hatte immer eine gewisse FOMO-Attitude (Fear of missing out) und wir kamen natürlich nur halb so weit, wie wir kommen wollten, da wir für die Erklärungen doppelt so viel Zeit benötigten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich spreche nur noch Englisch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Dies war der zweite Versuch, für alle ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ergebnis:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es funktionierte nicht. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gründe:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So wie die englischsprachigen Interessenten und Teilnehmer (m, w, d) nicht gut oder gar kein Deutsch verstehen, so geht es teilweise eben auch den deutschsprechenden TN (m, w, d). Verständnis zur Unfallprophylaxe ist aber bei allen anwesenden Personen notwendig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht praktikabel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Dolmetscher ist anwesend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dies war der dritte Versuch, für alle ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ergebnis:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es funktionierte nicht. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gründe:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Gruppe muss warten, bis der Dolmetscher übersetzt hat. Nicht jeder Dolmetscher kennt sich mit den Fachbegriffen des sportlichen Trainings aus. Die Probleme waren demnach identisch mit Versuch 1. Hinzu kam noch die Unsicherheit meinerseits, da ich mich nicht darauf verlassen konnte, dass der Dolmetscher richtig übersetzt hatte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fazit:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht praktikabel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lösung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn eine Person absolut kein Deutsch versteht, biete ich dieser Person Privatstunden an, die ich dann in Englisch halte. Diese Private Classes kosten dabei nicht mehr, als wenn eine deutschsprachige Person ein Personal Training buchen würde.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das hielt ich bis dato für eine faire Lösung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch so weit kommt es oft gar nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Speak English
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oftmals werden wir telefonisch kontaktiert. „Speak English?“ stellt dann die Konversationseröffnung da.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich gebe offen zu, dass ich hier je nach Tonfall und persönlicher Tagesform reagiere. Manchmal bleibe ich stur beim Deutschen, da ich der Meinung bin, dass man zumindest die Eröffnung eines Telefonats durchaus verstehen können sollte und dass man die Bitte, die weiterführende Kommunikation in Englisch zu führen, ebenfalls höflich ausdrücken kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht selten bleibt es allerdings bei den auf der anderen Seite ebenfalls stur wiederholten zwei Worten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann eben nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist das diskriminierend? Ist das unfreundlich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich meine nein. Warum? Wenn die Person noch nicht einmal versteht, dass sie nun bei Nadine Rebel, CrazySports Augsburg angerufen hat, wo sie offensichtlich auch hinwollte, dann wird es auch für das Verstehen der Anleitungen in den Sportkursen schwierig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kontaktformular
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal weiß ich dann ins Blaue hinein daraufhin, dass alle Informationen auch auf unserer Webseite zu finden sind und dass man oben in der Menüleiste eine Funktion nutzen kann, die die Seite in Englisch anzeigt. Wenn ich einen guten Tag habe, erkläre ich das alles in Englisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann passiert auch manchmal das schier Unglaubliche. Die Personen schreiben über das Kontaktformular der Webseite.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nein, sie nutzen nicht die Übersetzungsfunktion und sie nutzen auch nicht das Anmeldeformular.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man ahnt bereits, was im Kontaktformular steht: Call back. Speak English?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dem Latein am Ende
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dem Latein war ich wahrlich schon vor vielen Jahren am Ende, auch wenn ich mich durch das große Latinum gequält habe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier weiß ich auch nicht mehr, wie ich (politisch) korrekt reagieren soll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bleibe ich stur beim Deutsch, wurde mir dies schon als rassistisch ausgelegt. Komme ich den Personen dahingehend entgegen, dass ich ihnen erkläre, warum Verständnis und Verstehen in diesen Sportarten sehr wichtig ist, fühlen sich manche, weil ich sie damit aus den Kursen ausschließe, ebenfalls diskriminiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir kommen gut zurecht, wenn jeder ein bisschen auf den anderen zugeht. Wenn ich merke, dass die Person sich bemüht, ihren Platz in der Gruppe zu finden und nur manchmal spezifische Anleitungen nicht versteht, so übersetze ich diese natürlich. Das ist selbstverständlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch wenn kein einziges Wort verstanden wird, dann wäre es von meiner Seite fahrlässig, die Person in eine Gruppe zu integrieren, in der sie nicht versteht, was sie tun muss, um Verletzungen zu vermeiden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch auch hier, werde ich mir dann wohl die Etikettierungsschuhe anziehen müssen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich weiß, dass ich niemanden ausschließe, nur, weil er die Sprache nicht spricht. Ich weiß aber auch, dass ein Grundverständnis (nicht nur in sprachlicher Hinsicht) auf beiden Seiten erforderlich ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 26 May 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/we-no-speak-americano</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA149.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Boxen versus Poledance - zwei Sportlerinnen vergleichen</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/boxen-versus-poledance-zwei-sportlerinnen-vergleichen</link>
      <description>Anlässlich einer Abendveranstaltung durfte ich den Ausführungen der 6fachen Weltmeisterin im Boxen, Tina Rupprecht lauschen. 

Zugeschnitten auf Unternehmer (m, w, d) resümierte Tina Rupprecht über Strategien, Vorbereitungen, Training, Durchhaltevermögen, Siege und (scheinbare) Niederlagen, aber auch über Authentizität und den eigenen Stil.

Und ich saß mit zustimmendem Kopfnicken im Publikum. So entstand die Idee, ein Interview über Sportarten zu führen, die auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam zu haben scheinen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Boxen versus Poledance - zwei Sportlerinnen vergleichen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="http://www.tina-rupprecht.de"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/IntervTinaRupprechtBoxenvPoledance3.jpeg" alt="Boxweltmeisterin Tina Rupprecht im Interview mit Nadine Rebel"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anlässlich einer Abendveranstaltung durfte ich den Ausführungen der 6fachen Weltmeisterin im Boxen, Tina Rupprecht lauschen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zugeschnitten auf Unternehmer (m, w, d) resümierte Tina Rupprecht über Strategien, Vorbereitungen, Training, Durchhaltevermögen, Siege und (scheinbare) Niederlagen, aber auch über Authentizität und den eigenen Stil.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ich saß mit zustimmendem Kopfnicken im Publikum. So entstand die Idee, ein Interview über Sportarten zu führen, die auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam zu haben scheinen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://youtu.be/X6wv4pNGfJQ"&gt;&#xD;
      
           (Den Mitschnitt des Interviews zum Anhören findet man bei YouTube)
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liebe Tina, vielen Dank nochmals für deine Ausführungen anlässlich des Kaminabends im Ringhotel Alpenhof und danke Dir, dass wir nochmals über deine Gedanken sprechen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um nicht sofort kopfüber in ein Fettnäpfchen zu springen, beginne ich mit folgender Frage: Welche Frage nervt dich eigentlich am meisten, wenn dich Personen zu deinem sportlichen Werdegang befragen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tina:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Lacht) Nerven im strengen Sinne tut mich keine Frage. Ich bin es gewohnt und die Leute sind einfach neugierig, weil es nicht alltäglich ist. Aber die Frage, die sehr oft gestellt wird, und das häufig von Männern ist, ob ich sie denn K.O. schlagen könnte. Meine Antwort darauf ist, dass ich das natürlich könnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann weichen die Männer einen Schritt zurück?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tina:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Lacht) Nun ja, ich würde es raten. Nein, das ist natürlich Spaß. Was auch häufig zu Gesprächsbeginn erwähnt wird, ist dass der Opa oder ein sonstiger Verwandter auch mal Tae Kwon Do gemacht hätte. Und dann denke ich mir, dass ich selbst keine Ahnung von Tae Kwon Do habe, aber für viele Personen ist Kampfsport einfach Kampfsport, da achtet man nicht auf Unterschiede.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist deine Reaktion abhängig von deiner Tagesform oder reagierst Du immer gelassen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tina:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin da immer gelassen, so ist auch mein Naturell. Auch wenn ich selbst einen schlechten Tag habe, begegne ich den Menschen freundlich, denn sie können ja nichts dafür, wenn ich einen schlechten Tag habe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Du deine Beziehung zum Boxen, ihre Entstehung und ihren heutigen Entwicklungsstand beschreiben würdest, wie würdest Du das tun?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tina:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Boxen ist meine Herzensangelegenheit, meine große Leidenschaft, aber auch mein Beruf. Und das ist die schöne Entwicklung, dass ich mein Hobby, mit welchem ich als Kind begonnen habe und so leidenschaftlich betrieben habe, dass ich es jetzt auch zu meinem Beruf gemacht habe. Das ist das Schönste, das wünscht sich jeder. Ich liebe einfach, was ich tue. Darauf bin ich auch stolz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           War das von Anfang an der Plan, oder hat sich das so ergeben. Du hast recht früh angefangen (mit 12), oder ist das für den Boxsport noch früh? Denn beim Ballett sagt man ja, man müsse bereits mit 3 oder 4 Jahren beginnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tina:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unterbewusst glaube ich tatsächlich beides. Als Kind mit 12 Jahren weißt du ja noch gar nicht, was du als Erwachsener einmal machen möchtest. Aber als ich dann angefangen hatte, den Sport so intensiv zu betreiben, war der Wunsch schon auch da, das später einmal als meinen Beruf ausüben zu können. Für den Kampfsport war das Alter zum Starten genau richtig. Im Kampfsport ist das anders als beispielsweise im Ballett, im Hinblick auf die Beweglichkeit. Aber beim Kampfsport kann man auch „später“ starten und immer noch gut was reißen. Bestes Beispiel Anthony Joshua, Ex-Weltmeister im Schwergewicht, hat erst mit 18 angefangen und war dann noch Olympiasieger und Weltmeister. Im Kampfsport ist das kein Problem.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du hast in deinem Vortrag viele Punkte angesprochen, die ich innerlich bejahen konnte. Du sprachst davon, dass man manchmal den Trainer verflucht, dass man manchmal den Sinn hinter einer Trainingsübung nicht versteht, es aber dennoch macht. Welche Rolle spielt dabei das Vertrauen in den Trainer, welche Rolle das Funktionieren, weil es von einem erwartet wird?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tina:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beides spielt eine sehr große Rolle. Der Trainer hat einen Plan. Hinter allem, was er von dir verlangt, steckt ein Grund, warum du das jetzt machst. Der Trainer weiß auch, warum er das als sinnvoll erachtet. Und wenn du dem Trainer nicht vertraust, dann wirst du das natürlich in Frage stellen. Aber wenn man dem Trainer fast schon blind vertraut, dann stellt man diese Fragen nicht, man macht es einfach. Dazu gehört die Bereitschaft, dass ein guter Sportler ein bisschen wie ein guter Soldat ist: Er fragt nicht, er führt die Befehle aus. Dann wird er auch den Sinn dahinter erkennen. Vielleicht nicht sofort, aber später.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist es wichtig, dass der Trainer das, was er von Dir verlangt, argumentativ belegen kann oder reicht das Vertrauen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tina:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich glaube beides. Man darf natürlich nachfragen, das mache ich auch, wenn ich nicht verstehe, warum ich etwas machen soll. Und wenn mir der Trainer es dann erklären kann, dann verstehe ich es auch. Aber das mache ich nicht immer, manchmal folge ich einfach. Aber natürlich macht auch das einen kompetenten Trainer aus, dass er die Dinge begründen kann, die er verlangt. Und je besser man sich kennt und je größer das Vertrauen wird, umso geringer wird die Häufigkeit des Hinterfragens.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was mir auch gut gefallen hat, war deine Erklärung, dass man sich seiner selbst dahingehend bewusst sein muss, dass man mit den Kräften bis zum Ende haushalten kann und muss. Das ist im Pole-Sport und auch bei Aerial Hoop ähnlich. Ich versuche immer wieder deutlich zu machen, dass noch ausreichend Kraft vorhanden sein muss, um den Boden wieder sicher erreichen zu können, sonst kann es gefährlich werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Gefahren entstehen, wenn Du als Boxerin Dir deiner selbst nicht bewusst bist?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tina:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim Boxsport weiß ich vor dem Kampf, über wie viele Runden dieser gehen wird. Und dementsprechend muss ich mir meine Kraft einteilen. Wenn ich in der ersten Runde alles gebe und dann in den restlichen Runden keine Kraft mehr habe, dann werde ich wahrscheinlich verlieren. Ich muss mir meine Kräfte gut einteilen. Dafür musst du dich selbst auch kennen. Wie funktioniert mein Körper? Wie fit bin ich? Und das lernst du durch das tägliche Training. Jeden Tag Training, jeden Tag über die Rundenanzahl gehen, man weiß, wie anstrengend es ist, man lernt seinen Körper kennen. Und das wiederum kann man nur durch das Training erreichen. Und dann kann man es gut steuern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Rolle spielt die Reflexion nach dem Training?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tina:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, auf jeden Fall. Nach dem Training, nach dem Wettkampf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Rolle spielen Dinge, die Du nicht beeinflussen kannst? Im Pole- und Hoop-Sport ist der Grip elementar wichtig. Ist dieser nicht da, muss man mit mehr Kraft und mehr Spannung ausgleichen. Ich habe es aber nicht in der Hand, dass der Hoop oder die Pole mir einen besseren Grip offeriert. Das ist tagesformabhängig. Was gibt es im Boxsport für Dinge, die man nur bedingt in der Hand hat?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tina:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Boxen ist ein Kampfsport. Ich kann das Gegenüber nicht wirklich beeinflussen. Jeder Gegner ist komplett anders und es kommt auf dich an, wie du dich auf deinen Gegner einstellst. Wenn man sich mit einer bestimmten Taktik auf den Gegner vorbereitet und dieser dann plötzlich etwas komplett anderes macht, dann kommt es auf dich an. Dann musst du dich umstellen, dann musst du die Fähigkeit haben, dass du flexibel reagieren kannst. Du musst die Fähigkeit haben, dich anzupassen. Was ich auch nicht beeinflussen kann, sind die Punktrichter und den Ringrichter. Natürlich kann man die Wertungen teilweise dann als unfair empfinden, aber dann musst du eben in einer Weise kämpfen, dass es gar keine Zweifel gibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und auch, wenn das manchmal schwerfällt, so muss man es dann akzeptieren. Man darf die Gründe nicht im Außen suchen, sondern sollte immer bei sich selbst anfangen. Und wenn man sich so gut wie möglich vorbereitet und dann in einen Wettkampf geht mit der Gewissheit, alles dafür getan zu haben, dann kann damit leben, egal wie es ausgegangen ist. Weil man alles getan hat, was man tun konnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wann hast Du für dich gemerkt, dass der Box-Sport DEIN Sport ist? Wann hast Du für dich erkannt, dass Du diesen Sport nicht mehr missen möchtest?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tina:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das war bei mir relativ einfach. Ich habe es bereits nach dem ersten Training als Kind gemerkt, dass es absolut meins ist. Aber es ist auch heute, 18 Jahre später, noch so, dass ich mich nach dem Training gut fühle. Natürlich gibt es auch Trainingstage, die nicht gut laufen. Das ist menschlich. Aber immer, wenn ich aus dem Ring rausgehe, merke ich, dass es mich erfüllt. Es macht mir eine unheimliche Freude, mich auszupowern. Der Spaß, den ich immer noch an diesem Sport habe, nach all den Jahren und der Wettkampf, das Adrenalin, die Nervosität, all das ist es. Wenn man aus dem Ring kommt, dann freut man sich, dass man es gemacht hat. Man verlässt seine Komfortzone, man wagt etwas, man riskiert etwas. Und das empfinde ich beim Boxsport als unglaublich spannend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie lernt man es im Boxsport mit den Schmerzen umzugehen, oder ist es dort auch so, dass man die Schmerzen im Moment nicht spürt? Du sprachst davon, dass man die eigene Komfortzone verlassen muss. Und Schmerzen passen nun einmal so gar nicht zur eigenen Komfortzone.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tina:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Richtig ja. Es ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Boxen ist hart und es tut weh und man spürt es und es ist nicht schön, einen Schlag ins Gesicht zu bekommen, aber so ist eben der Sport und das gehört dazu. Ein Boxer muss beides können: Austeilen und auch einstecken.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Im Kampf selbst hat man so viel Adrenalin im Körper, dass man die Schläge schon spürt, aber es ist einem egal. Man ist vollkommen fokussiert, du willst einfach nur gewinnen. Klar tut dir am nächsten Tag schon mal der Kopf weh, oder man hat blaue Flecken oder einen Cut, aber das gehört dazu, so wie in jedem Sport. Turner haben aufgerissene Hände oder Schwielen, ihr vielleicht auch? So bringt jeder Sport seine Leiden mit sich. Das ist ein Preis, den man zu zahlen bereit sein muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, da hast Du Recht. Wir haben keine schönen Hände, es sind überall Schwielen, die sind auch notwendig, sonst tut es noch mehr weh. Am Anfang gibt es viele blaue Flecke, da man die Kraft noch nicht so gut aus der Muskelspannung ziehen kann und deswegen nur mit dem Druck arbeitet, man zwickt die Beine zusammen und klemmt sich fest. So sind neue Figuren am Anfang häufig mit vielen blauen Flecken verbunden. Nicht umsonst gibt es Shirts auf denen zu lesen ist: „My boyfriend doesn’t beat me - I’m a Pole Dancer.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tina:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das T-Shirt könnte ich auch anziehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deswegen frage ich bei Junggesellinnenabschieden immer, wann die Hochzeit ist. Denn es handelt sich bei diesen Gruppen häufig um Anfänger, die es eben mal ausprobieren wollen. Ist die Hochzeit dann in 3 Tagen, überlege ich mir vorher, welche Klemm- und Haltefiguren ich einbaue, damit es am Hochzeitstag nicht so aussieht, als ob die Braut vor den Traualtar geprügelt worden wäre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blaue Flecken und Kollateralschäden. Sie können vorkommen. Man versucht sie zu vermeiden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige sind nicht zu vermeiden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele schlimme Fehler sind nur zu vermeiden, wenn man absolut konzentriert vorgeht, und das wird beim Boxen ähnlich sein, denke ich, oder? Wenn man die Konzentration verliert, dann verzeiht bei uns das Trainingsgerät den Fehler nicht und in deinem Fall wird es die Gegnerin nicht verzeihen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tina:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Absolut. Wenn Du im Boxen nicht aufmerksam und konzentriert bei der Sache bist, dann kriegst Du halt Schläge und das tut weh. Aber daraus lernt man auch. Und wenn man dann dranbleibt, dann kann man wirklich gut werden. Es sind die Sportler, die es wirklich wollen und die wirklich gut werden können, weil sie den Ehrgeiz haben, trotzdem weiterzumachen, auch wenn etwas mal nicht funktioniert hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du hast gerade den Ehrgeiz angesprochen. Gibt es guten und schlechten Ehrgeiz? Gibt es gesunden Ehrgeiz, gibt es falschen Ehrgeiz? Kennst Du beides und wie würdest Du es unterscheiden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tina:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, ich kenne beides. Ohne Ehrgeiz bist du im Leistungssport am falschen Platz. Es sind zwei Fragen, die zu stellen sind. Wie misst man sich an seinen eigenen Leistungen, an seinem eigenen Fortschritt und wie misst man sich mit der Konkurrenz. In meinem Fall muss ich mich mit der Konkurrenz messen, denn es geht darum, wer der Beste ist, wer ganz oben ist. In diesem Fall kommt man um einen Vergleich nicht herum. Es ist sehr individuell. Es gibt auch Personen mit krankhaftem Ehrgeiz, aber auch solche Leute sind an der Weltspitze, weil sie einfach keine Grenzen kennen. Deswegen ist es schwer zu beurteilen, was falsch und was richtig ist. Jeder hat seine eigene Art. Michael Jordan ist bekannt dafür, dass er einen sehr ausgeprägten Ehrgeiz hat und manchmal ohne Rücksicht auf Verluste vorgeht. Dadurch eckt er eben auch manchmal an, auch beim Team. Aber er hat sein Ziel vor Augen und alles außenherum ist ihm egal. Aber ohne Ehrgeiz geht es im Sport nicht, denke ich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, es kommt auf eigenen Ehrgeiz an. Deswegen ist die Frage neuer Teilnehmer und Teilnehmerinnen nach einem genauen Zeitablauf, bis sie dieses oder jenes können auch so schwer zu beantworten. Es ist, wie Du es gerade geschildert hat, so individuell. Es kommt auf den Ehrgeiz an, es kommt auf die eigene Komfortzone an, es kommt darauf an, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, darauf, das Beste aus dem jeweiligen Training herauszuholen, auch wenn die Rahmenbedingungen bescheiden sind, weil einem alles weh tut, weil man mit der Atmung nicht hinterherkommt oder die Stange keinen Grip hat. Und trotzdem ist kein Training umsonst. Das bringt uns nochmal zu dem Punkt der Komfortzone.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese ist ja sehr persönlichkeitsabhängig. Karl Lagerfeld sagte einmal, Persönlichkeit begänne dort, wo der Vergleich aufhört. Nun sagst Du, dass der Vergleich wichtig ist, gerade wenn man sich in den Ring stellt, wenn man etwas erreichen möchte, wenn man besser sein will, wenn man als Siegerin aus dem Kampf hervorgehen möchte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Rolle spielt die Persönlichkeit und welche Rolle der Vergleich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tina:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Punkt finde ich gut. Ich möchte es an einem Beispiel festmachen. Ich habe einen Kampf und ich verliere diesen Kampf. Dann ist mein erster Gedanke, dass ich heute schlechter war. Aber hier finde ich, dass man es genau betrachten muss. Man kann auch den Vergleich zu sich selbst ziehen. Wie habe ich heute geboxt im Vergleich zu meinem letzten Kampf? In welchen Punkten habe ich mich verbessert? Was habe ich vorbereitet und konnte ich es umsetzen? Konnte ich Dinge, an denen ich gearbeitet habe, umsetzen? Und wenn ich diese Fragen mit Ja beantworten kann, dann habe ich den Vergleich mit mir selbst. Und selbst wenn das Ergebnis des Kampfes für mich eine Niederlage bedeutete, kann es trotzdem ein Erfolg für mich sein, wenn ich für mich das mitnehme, worin ich mich persönlich verbessert habe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht war die Gegnerin heute auch eine sehr starke Gegnerin. Aber trotzdem habe ich mich verbessert. Dann ist dennoch ein Fortschritt für mich, auch wenn ich den Kampf verloren habe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also wieder die wichtige Selbstreflexion hinterher, die ganze Sache zu analysieren, was war gut, was behalte ich bei, was mache ich das nächste Mal anders. Das waren auch die Punkte, die sich gut auf das Unternehmertum übertragen ließen. Wenn wir zusammen und wenn Du resümierst, wie hat dich der Boxsport verändert? Welcher Mensch bist Du durch den Boxsport geworden? Ich meine das auch im Hinblick auf die Potenzialentwicklung. Entwicklung heißt auch immer, dass man gewissermaßen etwas auspackt und zum Vorschein bringt, was vorher schon da war, es im wahrsten Sinne des Wortes auspackt, entwickelt. Welche Eigenschaften konntest Du, und kannst es immer noch, durch den Boxsport zum Tragen, zum Glänzen, zum Schillern bringen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tina:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Boxsport hat mich sehr viel gelehrt. Ich habe gelernt, mich auch einmal durchzusetzen. Oft werde ich als kleine süße Tina wahrgenommen, aber im Ring bin ich eben nicht so. Dort bin ich eben eine Kämpferin, im Leben auch. Aber im Ring geht es eben auch mal hart zu und da ist man nicht nett und da kann man auch mal das Harmoniebedürfnis zur Seite schieben. Und das sind für mich auch ganz krasse Gegensätze, wenn ich das auf mich selbst beziehe, da ich sehr harmoniebedürftig bin. Aber im Ring mag ich es eben hart. Es sind viele Dinge dabei, die einem durch jeden Sport gelehrt werden. Der Umgang mit Emotionen, gegenseitiger Respekt, Respekt vor dem Gegner, den Teamkameraden gegenüber, dem Trainer gegenüber. Und natürlich Disziplin. Im Sport merkt man sehr schnell, dass ohne Disziplin gar nichts geht. Und wenn ich mal keine Lust habe auf das tägliche Training, dann gehe ich trotzdem hin, weil ich etwas erreichen will.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das alles sind Werte, die man nicht nur im Sport braucht, man benötigt sie in jedem Bereich, ganz gleich ob es das Privatleben ist, ob das mein Job ist, ob es die Schule ist - man braucht es immer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Würdest Du sagen, dass Dir der Boxsport gezeigt hat, was für eine facettenreiche Persönlichkeit du bist und wo Du diese Facetten ausleben kannst?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tina:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich glaube schon. Es ist einfach ein Ventil, durch welches ich das alles entdeckt habe. Ich könnte mir auch vorstellen, dass ich das eventuell auch auf eine andere Art und Weise herausgefunden hätte, wenn ich nicht auf den Boxsport gekommen wäre. Ich habe gemerkt, dass ich diese Power mag und diese ist natürlich untrennbar mit dem Boxsport verbunden, für mich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zusammenfassung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           :
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Super spannend. Ein paar Punkte, habe ich schon beim ersten Mal, als ich deinen Ausführungen gelauscht habe, mitgenommen, diese fasse ich hier am Ende unseres Interviews noch einmal zusammen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Du das Schlusswort übernimmst, was möchtest Du den Lesern und Leserinnen noch sagen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tina:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Kampf ist es ein Kampf eins gegen eins. Dennoch gibt es Regeln, die man einhalten muss. Und wenn du das nicht tust, dann wirst Du disqualifiziert. Und dieser sportliche Respekt ist wichtig, den braucht man auch in anderen Bereichen. Zum Beispiel auch in der Schule. Man muss seine Aufgaben erledigen und sich in auch an Regeln halten. Wenn man das nicht tut, gibt es Konsequenzen, so wie überall. Und so gilt es, auch wenn man einmal nicht einer Meinung ist, dies auch respektvoll rüberzubringen. Man muss sich ja nicht gleich auf die Fresse hauen (lacht). Im Ring schon, aber im Nachgang ist es ja dennoch immer noch ein sportlicher Wettkampf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, aber ein fairer Schlagabtausch im wahrsten Sinne des Wortes. Auf Augenhöhe und nicht mit dem Ziel, den anderen niederzumachen in dem Sinne, dass er auch nach dem Kampf nicht mehr aufstehen kann, sondern bezogen auf diese Zeit im Ring, jetzt, unter fairen Regeln, für beide klar, für beide abgesprochen. Niemand wird überrannt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tina:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genau. Es sind auch nicht nur die Regeln, die im Kampf wichtig sind. Es sind auch die Regeln vor dem Kampf. Du wirst ja gewogen, du musst ja dein Kampfgewicht auch bringen, damit beide Boxer eben auch das gleiche Gewicht haben, damit es fair ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn jetzt einer, und seien es nur 5kg, mehr wiegt, dann ist es eben nicht mehr fair, weil er dann eben mehr Masse hat. Und das sind die Dinge, die wichtig sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das war jetzt genau das, was ich mir erhofft und erwünscht habe. Ein superspannendes Interview. Ich bedanke mich, dass Du dir die Zeit genommen hast, und fühle mich richtig geehrt. Von unseren Niveaus sind wir natürlich ganz unterschiedlich. Ich mache das nur im Kleinen und jetzt hatte ich die Möglichkeit mit einer großartigen Profi-Sportlerin auf Weltklasse-Niveau sprechen zu können. Dafür möchte ich mich nochmals ganz herzlich für deine Bereitschaft und deine Zeit bedanken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tina:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja sehr gerne. Ich fand es auch superspannend, weil es einfach mal wieder cool ist zu sehen, wie gleich es doch in jedem Sport ist, auf andere Art und Weise.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nochmals herzlichen Dank. Ich freue mich, wenn auch unsere Hörer und Hörerinnen - oder eben Leser und Leserinnen (wenn ich es transkribiert habe) etwas mitnehmen können. Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute und viele viele Erfolge weiterhin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tina:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Danke Nadine, das wünsche ich Dir natürlich und auch all deinen Schützlingen auch - von ganzem Herzen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sehen, so unterschiedlich Sportarten auch sein mögen, so sehr ähneln sich doch die Mehrwerte, die man für sich finden kann:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mut, etwas zu tun, was man noch nie getan hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbstbeherrschung, weil man die Gefahren erkennt, die einen zu Fall bringen können. Mangelnde Selbstbeherrschung kommt der Aufgabe der Deckung gleich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Disziplin, weil nicht jeder Tag einfach ist und Entschlossenheit, auch schwere Tage zu meistern, weil man es will.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbstvertrauen, weil man sich im Fall der Fälle nur selbst vertrauen kann. Der Trainer (m, w, d) begleitet einen bis zum Kampf, den man für sich ausfechten muss. Dabei darf man den Glauben an sich, das Vertrauen in die eigene Person nicht verlieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufrichtigkeit, denn sie ist sichtbarer Ausdruck der eigenen Größe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Balance zwischen An- und Entspannung. Wer ständig angespannt ist, der verkrampft, der verlangt zu viel von sich und seinem Körper. Wer immer nur Entspannung sucht, wird niemals die Kraft spüren, die der Körper unter Anspannung aufbringen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jägerin bleiben, weil man nur dann aktiv auf etwas zugeht, statt davor als Gejagte fortzulaufen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Respekt. Respekt vor sich selbst, Respekt vor dem Gegner, Respekt als Grundlage.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fairness und Respekt sind laut Tina Rupprecht die Extreme, die im (Box-)Sport im wahrsten Sinne des Wortes aufeinanderprallen. Obwohl man den Gegner bezwingen will, obwohl man ihn schlägt, bleibt doch die Grundlage des Respekts. Dieser Respekt, den einen der Sport lehren kann, wäre bei so manch anderem Schlagabtausch im realen Leben ebenso wünschenswert. Und wenn der Gegner K.0. geht, dann ist der Kampf beendet und man tritt nicht nach!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mehr Infos zu Tina:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.tina-rupprecht.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.tina-rupprecht.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mehr Infos zu CrazySports Augsburg:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.crazy-sports-augsburg.com" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.crazy-sports-augsburg.com
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 19 May 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/boxen-versus-poledance-zwei-sportlerinnen-vergleichen</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Zigarettenwerbung verboten - Kriegswerbung erwünscht</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/zigarettenwerbung-verboten-kriegswerbung-erwuenscht</link>
      <description>Eine Bushaltestelle. Neben Werbung für günstiges Gemüse beim Discounter hängt dieses Plakat. Kriegswerbung in Frageform. Zigarettenwerbung ist schon lange verboten, weil sie das Verhalten der Menschen, vor allem junger Mitmenschen in gesundheitsschädlicher Weise beeinflussen könnte. Bei Krieg ist das etwas anderes. Mich hat es kalt erwischt. Die Salonfähigkeit des gewollten Tötens will mir nicht in den Kopf!</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zigarettenwerbung verboten - Kriegswerbung erwünscht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA150.jpeg" alt="Kriegswerbung an einer Bushaltestelle"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Bushaltestelle. Neben Werbung für günstiges Gemüse beim Discounter hängt dieses Plakat. Kriegswerbung in Frageform. Zigarettenwerbung ist schon lange verboten, weil sie das Verhalten der Menschen, vor allem junger Mitmenschen in gesundheitsschädlicher Weise beeinflussen könnte. Bei Krieg ist das etwas anderes. Mich hat es kalt erwischt. Die Salonfähigkeit des gewollten Tötens will mir nicht in den Kopf!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Argumente gegen Tabakwerbung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tabakwerbung beeinflusst das Rauchverhalten und unterliegt in Europa eindeutigen Regeln.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Studien (vielleicht sogar Harvard-Studien?) belegen, dass Zigarettenwerbung insbesondere bei Jugendlichen das Risiko erhöht, mit dem gesundheitsschädlichen Verhalten des Rauchens zu beginnen. Seit 1975 ist die Werbung für Tabakprodukte in Hörfunk und Fernsehen verboten. Seit 2007 darf es auch keine Tabakwerbung in Zeitungen, Zeitschriften, Magazinen und im Internet geben. Könnten Jugendliche oder Kinder im Kino mit Tabakwerbung in Berührung kommen, so ist diese auch dort verboten. Seit 2022 gibt es keine Tabakwerbung auf Außenwerbeflächen mehr, seit 2023 ist auch die Werbung für Tabakerhitzer verboten und ab 2024 wird auch nicht mehr für E-Zigaretten geworben werden dürfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut so! Es geht schließlich um den Gesundheitsschutz. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Es sollen keine Produkte beworben werden, die eine Gefahr für Leib und Leben darstellen. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das neue Bewusstsein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Werbung zeigt gemeinhin eine verklärte Sicht der Dinge. Der freie Marlboro-Mann wäre höchstwahrscheinlich auch ohne Zigarette dem woken Zeitgeist zum Opfer gefallen, ebenso die lasziv rauchende Dame, die kokett die verführerische Seitenlinie ihres Halses zur Schau stellte, während sie elegant eine Zigarette hielt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbst ohne gesundheitsschädliche Zigarette wäre der Aufschrei der Erwachten und Bewussten groß gewesen. Alte weiße Männer, Klischees, Frauen in den Rollen der zu Verführenden - alles nicht mehr zeitgemäß, ja diskriminierend. Das gehört verboten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Romantische Verklärung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich rauche, dann bin ich frei. Wenn ich rauche, dann bin ich schön. Wenn ich rauche, dann bin ich ungezwungen und genieße das Leben. Diese Assoziationen sollten mit dem Laster des Rauchens verbunden werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Werbung wird selten das Produkt an sich beworben, sondern dargestellt, was man mittels dieses Produkts sein kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man will demnach im Grunde nicht das Produkt, sondern die Eigenschaften, die einem frei Haus beim Konsum dieses Produkts mitgeliefert werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schockierende Bilder
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Werbung zeigt nur die schönen und wünschenswerten Folgen eines Produkts oder einer damit verbundenen Verhaltensweise. Genau aus diesem Grund gibt es seit vielen Jahren die Schockbilder auf Zigarettenschachteln. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Da Raucher (m, w, d) immer noch nicht ausgestorben sind, darf man sich fragen, ob diese Schockbilder die gewünschte Wirkung erzielt haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit den Schockbildern kommen Raucher und Raucherinnen erst dann in Berührung, wenn sie die Schachtel schon in den Händen halten. Erst dann, wenn sie sich bereits für den Kauf und somit für den Konsum des schädlichen Guts entschieden haben, wird ihnen präsentiert, welche Folgen es haben kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum gibt es keine Schockbildern an Bushaltestellen? Könnte man Jugendliche so nicht schon früher abschrecken? Wenn Werbung das Verhalten der Menschen beeinflussen kann, dann müssten die Schockbilder doch der breiten Öffentlichkeit präsentiert werden, oder?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Wahrheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zigaretten stinken. Das Küssen eines Rauchers (m, w, d) ist für einen Nichtraucher (m, w, d) nicht unbedingt ein geschmackliches Highlight. Man gibt viel zu viel Geld aus. Man entwickelt einen Raucherhusten oder eine chronische Bronchitis. Die Kleidung kann direkt in die Wäsche, wenn man sich in einem Raum aufgehalten hat, in dem geraucht wurde. Es gibt fast keinen ekelhafteren Geruch als kalten Rauch, der abgestanden von der letzten Party noch den Raum füllt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das wäre ehrlich. Noch nicht mal schockierend. Nur ehrlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verklärende Kriegswerbung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich in den Krieg ziehe, dann bin ich stark. Wenn ich in den Krieg ziehe, bin ich solidarisch. Wenn ich in den Krieg ziehe, wird man mich bewundern. Wenn ich in den Krieg ziehe, stehe ich für die gute Sache ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das sind die Assoziationen, die uns verkauft werden sollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie bei der verbotenen Werbung für gesundheitsschädliche Produkte auch, wird nicht das Produkt beworben, sondern der bewundernswerte Mensch, der man wird, wenn man sich für dieses Produkt entscheidet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kriegsbilder
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie bei Zigarettenpackungen auch, sieht der Kriegskonsument die schockierenden Bilder erst dann, wenn er sich schon für das Produkt entschieden hat. Verstümmelte Menschen, blutüberströmte Leichen, Tod und Verwesung, Leid und Gräuel.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wie wäre es, wenn man diese Bilder an die Bushaltestellen hängen würde?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            So sieht Krieg aus. Krieg tötet. Im Krieg haben sie eine höhere Chance zu sterben. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Hier ein Kriegsveteran. Er hat keine Beine mehr.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Werfen Sie einen Blick auf die trauernden Kinder. Ihr Vater wurde im Krieg getötet. Eine verprügelte und geschändete Frau: Krieg führt oftmals zu Vergewaltigungen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das Foto einer großen Halle voller Särge. Sehen Sie, was Krieg anrichtet. Wollen Sie das?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das wären die Schockbilder, die mindestens in genauso offener Weise gezeigt werden müssten, wie Schockbilder auf Zigarettenschachteln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Wahrheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Krieg tötet. Die Menschen, die getötet werden, sind selten diejenigen, die den Krieg begonnen haben. Es sind Menschen, die sich vor den Karren anderer spannen lassen, um für die gute Sache zu kämpfen. Die gute Sache ist jeweils immer nur die eigene. Man zeigt Stärke.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stärke, die Waffe auf eine andere Person zu richten, um sie zu töten. Stärke, andere Menschen zu vernichten. Stärke, das Leben anderer zu zerstören Stärke, Kindern die Eltern zu nehmen. Stärke, sich seiner eigenen grauenhaften Triebe bewusst zu werden. Stärke, alles dafür zu tun, damit es anderen Menschen schlecht geht. Stärke, die Lieben zu Hause zu lassen und diese vielleicht nie wieder zu sehen. Stärke, das eigene Leben aufzugeben, um für die Sache anderer zu kämpfen. Vorangehen, auch wenn man keine Beine mehr hat. Wer das nicht möchte, ist schwach, dumm und naiv.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht unsere Entscheidung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Fragestellung, die das Plakat ziert, offenbart Einiges. Die rhetorische Frage lässt nur eine Entscheidung zu. In ihr schwingt bereits Verteidigung mit. Die Notwendigkeit, stark sein zu müssen, um sich nicht als Schwächling zu outen. Schwächlinge werden vernichtet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Immanent lässt die Formulierung den Rückschluss zu, dass man in die Rolle derer gedrängt werden wird, die im Grunde vollkommen friedliebend wären, wenn der andere es denn zulassen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Krieg kennt nur Opfer.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Krieg ist die Stärke derer, die nicht in den Krieg ziehen müssen. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbstbestimmung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute ist es leichter, sich als irgendetwas zwischen Mann und Frau zu outen als sich gegen das Töten zu positionieren.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wer Frauen in Männerkörpern, oder umgekehrt nicht akzeptiert, gilt als diskriminierend, intolerant und muss mit Strafen rechnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Interessant dabei ist allerdings, dass die Selbstbestimmung nur so lange aufrechterhalten werden soll, wie man kein Kanonenfutter benötigt. Braucht man Menschen, die sich für die gute Sache umbringen lassen, bestimmt die Regierung, welches Geschlecht man hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbstbestimmung bis zur Kriegserklärung, dann ist man willfähriger Sklave. Stark! Respekt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gegen das Töten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer allerdings gegen das Töten ist und an Krieg nichts gut finden kann, der ist automatisch auf der Seite derer, die den Krieg begonnen haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nein. Ich mag keinen Krieg und kann ihm nichts abgewinnen. Ich mag auch keine Insekten. Ich mag sie nicht essen. Es ist mir egal, ob es Heuschrecken oder Maden sind. Ich lehne den Konsum von Insekten ab. Es ist mir egal, ob die Insekten ein glückliches Insektenleben hatten oder aus regionaler Zucht stammen. Ich mag sie nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so bin ich auch gegen Krieg. Ich möchte nicht, dass Menschen durch oder im Krieg sterben, egal, auf welcher Seite sie stehen. Denn es sind Menschen. Und ich möchte nicht, dass Menschen getötet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mordlust
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Werbung für gesundheitsschädliche Produkte und selbstzerstörerisches Verhalten ist verboten. Warum ist Kriegswerbung erlaubt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum berichtet man nicht über Selbstmörder? Weil man nachahmendes Verhalten verhindern möchte. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Warum wirbt man für das Töten? Um zur Nachahmung aufzufordern?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich verstehe es nicht und würde mir wünschen, dass wir uns bewusstwerden, was Krieg bedeutet. Friedenswokeness.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           P.S.: Ich bin übrigens Raucherin, schwach, dumm und naiv.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 12 May 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Das Netz ist nicht das Leben</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/das-netz-ist-nicht-das-leben</link>
      <description>My life on Facebook (Instagram, XING, Linkedin, Twitter, Google). Auch ich nutze alle diese Medien, schreibe, lese, poste, versuche Marketing zu machen. Leidlich erfolgreich. Für Werbekampagnen fehlt das Geld, Reichweite habe ich auch keine. Ohne geht es nicht in der heutigen Zeit. Das Abbild der Gesellschaft, welches in diesen Medien dargestellt wird, ist allerdings selten das einer sozialen Gesellschaft. Und man bleibt anonym - auf beiden Seiten.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Netz ist nicht das Leben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA146.jpeg" alt="Soziale Medien - Bilder"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           My life on Facebook (Instagram, XING, Linkedin, Twitter, Google). Auch ich nutze alle diese Medien, schreibe, lese, poste, versuche Marketing zu machen. Leidlich erfolgreich. Für Werbekampagnen fehlt das Geld, Reichweite habe ich auch keine. Ohne geht es nicht in der heutigen Zeit. Das Abbild der Gesellschaft, welches in diesen Medien dargestellt wird, ist allerdings selten das einer sozialen Gesellschaft. Und man bleibt anonym - auf beiden Seiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mindestens 2 Welten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich denke, dass es normal ist, ein gewisses Bild von sich zu entwerfen. Image eben. Im Idealfall passt das Image zum Unternehmen oder der Person, aber auch das liegt zum Teil im Auge des Betrachters (m, w, d). Es dürfte auch jeder Person klar sein, dass man nach einer durchzechten Nacht oder 2 Wochen nach der Geburt eines Babys oder gebeutelt von einer schlimmen Erkältung nicht aussieht, wie frisch aus dem Ei gepellt. Insofern gibt es eben das echte Leben mit Freunden, die einem auch dann zur Seite stehen, wenn das Deo versagt oder Ähnliches passiert, und das Image-Leben, welches man heute zum Teil bedienen muss, wenn man nicht als ewig gestrig dastehen will. Ich versuche allerdings immer, das Bild so realistisch wie möglich zu zeichnen. Es kann schließlich vorkommen, dass man in der Realität das Bild, welches man von sich entworfen hat, beweisen muss. Dann möchte ich mir die Peinlichkeit ersparen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jedes Medium hat sein eigenes Thema
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Instagram geht es um Schönheit und Bewunderung, bei XING kann man sich hinter einer Businessfassade verstecken. Das Ganze scheint für LinkedIn ebenso zu gelten, hier kommt es mir regelmäßig so vor, als ob der Grad der Selbstdarstellung noch ein wenig mehr ausgenutzt wird. Facebook ist out und wird fast nur noch von „Boomern“ genutzt, Snapchat zieht die Möglichkeiten der Bildbearbeitung fast schon ein wenig ins Lächerliche, TikTok ist das bewegte Bild und immer, wenn eine „neue“ Plattform von der falschen Personengruppe gekapert zu werden droht, macht eine Neue auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe ein wenig den Überblick verloren, weswegen die Beschreibungen oben keinen Anspruch auf Korrektheit oder Vollständigkeit erheben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich merke nur, dass ich mittlerweile der „älteren“ Generation angehöre, denn Tik Tok und Snapchat nutze ich nicht. Irgendwie käme mir das persönlich für mich auch ein wenig lächerlich vor. Geschmackssache.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bewertungen der Kunden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was mich regelmäßig ärgert, sind Google-Bewertungen. Dabei geht es mir nicht einmal um negative Kritik, sondern um die Art und Weise.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass die eine Person etwas so und eine andere Person es anders empfindet: Geschenkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass man diese Empfindungen aussprechen darf. Bitte!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer jetzt allerdings noch erwartet, dass man dabei bei der Wahrheit bleibt und nicht ein wenig übertreibt, der ist schief gewickelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So, wie man kein unbearbeitetes Foto mehr veröffentlichen kann, ohne sich selbst zu diskreditieren, so kann man auch hier nicht bei der Wahrheit bleiben. Da wird schnell mal erfunden oder weggelassen, ganz so, wie es zum Schreckensszenario passt. Dabei haben die bewertenden Personen mehr „Macht“ als die Person, die jeden Tag versucht, alles zu geben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Follower sind die neue Währung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Egal ob YouTube, Instagram oder Twitter. Die Zahl der Follower ist entscheidend. Manchmal beißt sich die Katze dabei in den Schwanz, weil man gewisse Funktionen erst nutzen kann, wenn man genügend Follower hat, manchmal geht der Mensch dahinter vollkommen verloren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hatespeech
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Netz verliert so manche Person ihre Manieren. Da wird gepöbelt, gehetzt, diffamiert, übertrieben. Hauptsache Aufmerksamkeit. Die Eigendynamik, die sich dabei entwickelt, ist oft toxisch. Ich denke aber auch, dass nur ein Bruchteil derer, die im Netz auch mit ganz unschönen Äußerungen laut sind, dies im realen Leben tun würde, dann, wenn er oder sie von Angesicht zu Angesicht mit der zu beschimpfenden Person stehen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das macht es nicht besser, da die Empfindungen ja existent zu sein scheinen, aber auch hier gilt bis zu einem gewissen Grad der Grundsatz: Die Gedanken sind frei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer von uns hat sich nicht schon einmal ausgemalt, bestimmte Personen mit einer ganzen Tirade von Schimpfwörtern zu übersäen? Unter Umständen war man selbstreflektierend überrascht, wie groß der Wortschatz unflätiger Beleidigungen sein könnte, der sich in den Tiefen des Denkens verbirgt. Da gehört er auch hin. Und es ist in Ordnung, sich seiner Wut dahingehend Luft zu machen, dass man sich vorstellt, wie man reagieren könnte, oder würde, oder wollen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann kommt die Grenze des Anstands und des guten Geschmacks und man hält sich zurück.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lovespeech
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im umgekehrten Fall gilt das auch. Worte malen Bilder, Worte wecken Emotionen, Emoticons tun ihr Übriges. Es geht schnell, es ist unverfänglich und die Augenblicke gehen im wahrsten Sinne des Wortes verloren. Angefangene Sätze können gelöscht werden, Reaktionen ganz ausbleiben, Interpretationen haben auf allen Seiten ein enorm großes Spielfeld. Eine Reaktion im Netz bedeutet noch lange nicht, dass im realen Leben eine Aktion vonstatten geht. Auf beiden Seiten kann man sich dieses oder jenes ausmalen und sich hinter der kleinen Fassade des Handys oder Rechners verstecken. Was davon im wahren Leben Bestand hätte, muss nicht einmal unter Beweis gestellt werden. Man ist überall dabei und Google-Stalking salonfähig. Unverfänglich, ohne Gewähr, unverbindlich. Und doch so bedeutsam?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum eigentlich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man möchte, daran will ich fest glauben, im Falle von Hatespeech im wahren Leben nicht aus der Rolle fallen, denn im Grunde ist man weder gemein noch übergriffig. In der Realität steht man der Person, die man unter Umständen verletzt, gegenüber. Man sieht ihre Reaktion, man erhält umgehend die Quittung. Im Falle von Komplimenten und Lovespeech ist es das Gleiche. Vielleicht würde man belächelt, vielleicht ausgelacht. In beiden Fällen zieht die virtuelle Realität einen Schutzwall um die Seele, der in der Realität nicht einmal sichtbar ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Düngt die virtuelle Realität die persönliche Feigheit?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie gut, dass es das Netz gibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt viele gute Argumente, bei verschiedenen sozialen Medien nicht mit dem eigenen Klarnamen aufzutreten. Bei einigen Personen kann ich mich des Gedankens nicht erwehren, dass die Phantasienamen nur und ausschließlich dazu dienen, relativ anonym zu pöbeln und zu hetzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Somit stellt sich die Frage, ob die Verwendung von Pseudonymen nicht ein indirektes Eingeständnis der eigenen Höflichkeits-Unfähigkeit sein kann. Zumindest bei Einigen, zumindest bei den Personen, die sich wie Trolle benehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn offensichtlich wollen sie im realen Leben nicht damit konfrontiert werden, wer oder was sie im Netz sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nichts wird so heiß gegessen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oftmals kommt es mir so vor, als ob jeder den anderen übertrumpfen möchte. Jeder möchte der oder die Erste sein, die eine neue Horrornachricht vom Stapel lässt. Gruselfaktor und Engegefühl in der Brust werden gratis mitgeliefert. Eigen- oder Gruppendynamik des Sadismus? 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Es ist schwer, die Balance zu halten. Schlimme Meldungen ziehen einen in den Abgrund, sinnlose Euphorie lässt einen die Bodenhaftung verlieren. Irgendwo dazwischen kann man sich sicher bewegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Platz für die Realität
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ich meine definitiv festgestellt zu haben ist, dass das Netz kein Abbild des realen Lebens darstellt. Weder im Guten noch im Bösen. Menschen sind nicht so schön, aber auch nicht so böse wie sie dargestellt werden oder sich selbst darstellen. Wie Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte und das Leben findet draußen statt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Leben hat keine Löschfunktion. Aktionen und Reaktionen kann man nicht einfach „ausprobieren“ und sich hinter Pseudonymen verstecken. Im realen Leben sieht man die laufende Nase und riecht das versagende Deo.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im realen Leben kann man mit allen Sinnen wahrnehmen. Riechen, Sehen, Schmecken, Hören, Fühlen, echte Berührungen erleben. Reizüberflutung ohne Löschfunktion.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und man selbst mittendrin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leben am Limit? Vielleicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch ich verstecke mich gerne oder öffne mich nur in Schutzräumen. Ich habe nicht selten Angst, dass andere meine Defizite allzu schnell wahrnehmen könnten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei ist kein Mensch defizitär, sondern einfach nur einzigartig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und schmunzelnd denke ich an den in der Kindheit verhassten Satz:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Kind, geh draußen spielen. Das Wetter ist so schön!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 05 May 2023 04:00:01 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/das-netz-ist-nicht-das-leben</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tanzen und den Alltag vergessen</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/tanzen-und-den-alltag-vergessen</link>
      <description>George Bernard Shaw (1856 - 1950), irischer Dramatiker und Kritiker sagte einmal: „Tanz ist der vertikale Ausdruck eines horizontalen Verlangens, legalisiert durch Musik.“ Ein schönes Zitat, welches dennoch nur einen Teil dessen beschreibt, was Tanz für den Körper und die Seele zu sein vermag. Weder scheinen horizontale Wünsche in einer woken Gesellschaft noch legitimiert werden zu müssen, noch ist Tanz ausschließlich künstlerisch ausgedrückte Begierde und Lust. Es ist viel mehr. Eine Hommage an das Tanzen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tanzen und den Alltag vergessen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a target="_blank" href="http://www.crazy-sports-augsburg.com"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA148.jpeg" alt="Seelentanz"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           George Bernard Shaw (1856 - 1950), irischer Dramatiker und Kritiker sagte einmal: „Tanz ist der vertikale Ausdruck eines horizontalen Verlangens, legalisiert durch Musik.“ Ein schönes Zitat, welches dennoch nur einen Teil dessen beschreibt, was Tanz für den Körper und die Seele zu sein vermag. Weder scheinen horizontale Wünsche in einer woken Gesellschaft noch legitimiert werden zu müssen, noch ist Tanz ausschließlich künstlerisch ausgedrückte Begierde und Lust. Es ist viel mehr. Eine Hommage an das Tanzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Körperlichkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tanz funktioniert nicht, ohne dass man sich seiner Körperlichkeit bewusst ist. Die Seele verschmilzt mit der Musik, die Emotionen werden durch Bewegungen zum Ausdruck gebracht und im Idealfall ergibt alles ein harmonisches Ganzes. Dabei scheinen sich Körper und Seele nicht immer gut zu verstehen. Der Kopf gibt vor, die Seele weiß noch nicht so recht, was sie damit anfangen soll und der Körper macht einem einen Strich durch die Rechnung. In solchen Momenten, im Training oder auf der Bühne, ist von sinnlicher Harmonie wenig zu sehen oder zu spüren. Und doch spürt man, dass sie da ist. Sie hat nur einen schlechten Tag.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sich dessen bewusst zu sein, dass der gesamte Körper wichtig ist, kann bereichernd und erschreckend zu gleich sein. Die Halslinie, das Steißbein, die (gestreckten) Zehen, die Hände und Finger, die Neigung des Kopfes, die Aufrichtung der Wirbelsäule, der Brustbereich, der Bauch, die Schultern, das Becken, der Po und Schambereich - es gibt Nichts, was keine Rolle spielen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An guten Tagen genießt man es. An schlechten Tagen fühlt man sich defizitär, plump, ungelenk, schwerfällig, wuchtig, unförmig und unbeholfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sich selbst in seiner gefühlten Unbeholfenheit anzuerkennen, diese nicht nur zu akzeptieren, sondern sie anzunehmen und lieben zu lernen, ist meines Erachtens ein elementarer Teil eines authentischen Tanzes. Und dann öffnet das Tanzen die Tür für die Seele, damit diese fliegen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Traumwelt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Alltag ist für derartige Träumereien kein Platz. Man funktioniert, man leistet, man agiert, man reagiert, man arbeitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch im Tanztraining sind Leistung, Aktion, Reaktion und harte Arbeit notwendig. Das Ziel ist es, sich ein Portfolio an Bewegungsmöglichkeiten zu schaffen, die Ausdruck der Seelentiefe werden können.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Aus den Scherben meines Lebens bau‘ ich mir eine Discokugel und tanz darunter“ - Ein Postkartenspruch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht nur, weil in unserem Studio auch eine Discokugel hängt, gefiel mir der Spruch so gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Discokugel steht symbolhaft für Party, für Licht, für das Schillern von Farben, für die Lichtpunkte, die man auf einmal überall sehen kann, selbst wenn sonst alles dunkel zu sein scheint.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Leben muss kein Scherbenhaufen sein, dennoch braucht man manchmal einen Traum, in den man abgleiten kann. Traumhaft, frei, Oase. Worte, die man mit Urlaub und Beschreibungen von Urlaubsorten und Stränden verbindet. Und mittels einer Tanzfläche hat man die kleinen Urlaubsmöglichkeiten, die traumhaften Oasen immer nah bei sich, ohne sich auf endlos lange Reisen begeben zu müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Auf dem Boden der Tatsachen liegt eindeutig zu wenig Glitzer.“ - noch so ein Postkartenspruch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht liegt es daran, dass ich mich für Tanzarten entschieden habe, die mich in die Luft gehen lassen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Boden der Tatsachen verlassen, die Tür verschließen, sich der Musik hingeben, fühlen, spüren, lieben, sich bewegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, klingt zugegebenermaßen ähnlich wie die Beschreibung von gelebter Leidenschaft und ist es auch. Leidenschaft findet nicht immer nur dann statt, wenn alles rosig ist und die Sorgenwolken sich verzogen haben. Auch Trauer, Wut, Sehnsucht, Begierde, Zögern, Zaudern, Schmerz und Ohnmacht können tänzerisch ausgedrückt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausdruck der Tiefe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor vielen Jahren erhielt ich die Nachricht einer lieben Freundin, dass ihr Mann verstorben sei. Ich weinte, ich fühlte mit, ich wollte sie in den Arm nehmen, ich wollte den Schmerz von ihr nehmen. Wir telefonierten lange, aber faktisch ließ die Entfernung mehrerer hundert Kilometer nicht mehr Nähe zu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich fühlte mich leer. Unaufgeräumt. Traurig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich ging ins Studio und tanzte. Es war das erste Mal, dass ich Gefühle, die man gemeinhin als negativ erachtet, versuchte in Bewegungen umzusetzen. Gepaart mit der passenden Musik war es Seelenbalsam. Ich tanzte auch als Hommage, ich tanzte auch für meine Freundin, ich tanzte mit meiner Seele.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Weg, mit dem Schmerz umzugehen, half dabei nur mir. Die Situation meiner Freundin konnte ich in diesem Moment nicht verbessern. Zu einer Verbesserung der Situation waren allerdings auch die anderen Optionen (sich betrinken, zu viel rauchen) kaum geeignet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so tanzte ich eine Hommage und neben einer Trauerkarte, erhielt die Freundin den Link zum Video der getanzten mitgefühlten Trauer. Dies konnte sie sich ansehen und verstehen oder es auch bleiben lassen, es war ihre Entscheidung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sicherheit und Vertrauen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man öffnet sich nur dann ganz, wenn man sich sicher fühlt. Man lässt sich nur dann fallen, wenn man weiß, dass man aufgefangen wird. Man ist nur dann ganz bei sich, wenn man keine Angst haben muss, dass diese Seelenoffenbarung einem zum Nachteil gereichen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leider haben die meisten Menschen schon mindestens einmal erlebt, dass sie auch in diesen Belangen enttäuscht wurden. Man fühlte sich frei und wurde ausgelacht. Man gab sich den falschen Menschen hin, man erlebte, wie Vertrauen missbraucht wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht ist das das Geheimnis mitreißender Tänzer? Die kaputten Seelen würden am schönsten tanzten, so eine beiläufig ausgesprochene Bemerkung einer sehr geschätzten Kollegin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Boden als Tanzpartner kann einen dabei ebenso wenig enttäuschen wie eine Pole oder ein Hoop. Zwar behaupte ich immer wieder, dass auch diese Trainingsgeräte ein Eigenleben hätten, aber gegenüber menschlichen Tanzpartnern haben sie mehrere Vorteile: Es ist ihnen egal, ob man geschminkt oder ungeschminkt ist, es ist ihnen egal, ob man nicht perfekt ist, es ist ihnen egal, wie alt man ist, sie bleiben an Ort und Stelle, sie verlassen einen nicht und sie nehmen es einem nicht übel, wenn man sie beschimpft oder tritt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie haben es in den seltensten Fällen verdient. Dem vernünftigen Ego ist sehr wohl bewusst, dass weder der Boden noch das Trainingsgerät etwas dafürkönnen, wenn der Move nicht so funktioniert, wie man es sich vorstellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch einen Ort zu haben, an welchem man auch wieder trotziges Kleinkind sein darf und dennoch wiederkommen kann, weitermachen darf, auch das ist eine Form der Sicherheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Türen schließen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute werden die Türen des Studios während der Kurse verschlossen. Die Fluchttüren sind offen. Man kann jederzeit „fliehen“, doch niemand kann unbemerkt, ohne Einladung und ohne bewusste Entscheidung während der Kurse den (T)Raum betreten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu Beginn war das anders. Ich hielt zunächst die Philosophie der offenen Türen für sinnvoll. Bis wir mehr als einmal mitten während des Tanzens jäh gestört und unterbrochen wurden. Es war kein sanftes Aufwecken, kein schüchternes Eintreten in einen fremden Raum. Es war das Hereinplatzen meist mehrerer halbwüchsiger Jugendlicher, die die Tür aufrissen und „Ausziehen“ brüllten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von da an, verschloss ich die Türen während der Trainingsstunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vergleicht man die Trainingseinheiten mit Urlaub oder im Idealfall mit einem schönen Traum, so möchte man auch aus diesem nicht unsanft herausgerissen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute kommen leider weitere Sicherheitsaspekte dazu. Möglichen durchdrehenden Zeitgenossen, die meinen mit Messern in ein Sportstudio eindringen zu müssen, um Menschen zu verletzen, wird so Einhalt geboten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so dient das Abschließen der Türen während unserer Trainingsstunden mehreren Aspekten. Wir sind unter uns. Wir stellen einen geschützten Raum her. Wir bilden eine Gemeinschaft, wir träumen gemeinsam. Wir fangen uns auf und lassen die Seele frei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tanz auf der Bühne
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie passen diese Beschreibungen mit Auftritten zusammen? Auch eine Bühne ist ein geschützter Raum. Die Bühne hat der Tänzer, die Tänzerin, die Tanzgruppe für sich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bühne wird nicht vom Publikum betreten. Die Bühne ist räumlich vom Publikum getrennt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Beleuchtung führt dazu, dass man das Publikum nicht sieht und wenn der Auftritt vorbei ist, dann begibt man sich hinter die Bühne, in einen anderen geschützten Raum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Publikum sucht man dann auf, wenn man es selbst entscheidet. Dieser Weg ist einseitig. Während die Person, die eben gerade noch auf der Bühne stand, sich selbst aussuchen kann, ob sie den Backstagebereich verlässt und wann sie das tut, kann das Publikum nicht entscheiden, ob es den Backstagebereich entert und wann es das zu tun gedenkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der erhoffte Applaus ist nicht nur die hörbare Beifallsbekundung. Tanzt die Seele, so ist der Applaus der Ausdruck von Respekt und Wertschätzung. Wertschätzung nicht nur gegenüber der Leistung, sondern eben auch Wertschätzung gegenüber der Person, der Seele.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus all diesen Gründen sind Bühnenauftritte und Shows Momente überschäumenden Adrenalins und Möglichkeiten, Löcher im Fundament wieder zu füllen. Wenn alles gut läuft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Gefahr besteht immer, dass das Fundament eingerissen wird, weil der Auftritt misslingt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch selbst dann bleibt die Oase des geschlossenen Studios.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diamanten schleifen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Person, die diese Form des Tanzens für sich (neu) entdeckt, fühlt sich das alles nicht so romantisch an, wie oben beschrieben. Es ist hart, es tut weh, es ist anstrengend und die eigene Leistung scheint nie zu genügen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Diamant entsteht unter viel Druck. Dieser Druck muss zudem lange ausgehalten werden. So fühlen sich mit Sicherheit nicht wenige meiner teilnehmenden Personen. Mecker hier und Kritik da. Nie scheint etwas gut genug zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deswegen verwende ich häufig den Begriff des Diamantenschleifens. Ich sehe voll Erstaunen, Bewunderung, Hingabe und Begeisterung, wenn sich die schillernde Vielfalt der Seelen langsam zeigt. Und damit das Schillern zum Strahlen wird, die bunten Facetten des Seelenlichts in ihrer Prächtigkeit gezeigt werden können, habe ich immer den Boden der Tatsachen vor Augen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           What, if I fall? What if you fly?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich mahne, ich kritisiere, ich kommandiere. So lange, bis die Flügel stark genug sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich möchte, dass die Seelen fliegen lernen, aber ich weiß auch, dass die Gefahr besteht zu fallen. Und eine gefallene Seele ist ebenso dramatisch wie ein gefallener Engel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Engel und Seelen sollen fliegen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Fri, 28 Apr 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
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      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA148.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Semmelweis, das Mittelalter und die Gekränkten</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/semmelweis-das-mittelalter-und-die-gekraenkten</link>
      <description>Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen - so lautet ein bekanntes Sprichwort. Aktuell könnte man dieses getrost umformulieren: Wer den Schaden hat, sorgt für den Spott der anderen. Beides stimmt. Die einen fühlen sich geschädigt und werden verspottet, die anderen sind teilweise geschädigt und verspotten diejenigen, die (noch) keinen Schaden davongetragen haben. Hass, Häme, Hetze, Diskreditierung werden fortgesetzt. Interessant dabei ist, dass dies häufig von der Seite derer ausgeht, die sich als „gut“ empfinden.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Semmelweis, das Mittelalter und die Gekränkten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA147.jpeg" alt="Die Corona-Gekränkten"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen - so lautet ein bekanntes Sprichwort. Aktuell könnte man dieses getrost umformulieren: Wer den Schaden hat, sorgt für den Spott der anderen. Beides stimmt. Die einen fühlen sich geschädigt und werden verspottet, die anderen sind teilweise geschädigt und verspotten diejenigen, die (noch) keinen Schaden davongetragen haben. Hass, Häme, Hetze, Diskreditierung werden fortgesetzt. Interessant dabei ist, dass dies häufig von der Seite derer ausgeht, die sich als „gut“ empfinden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Semmelweis
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ignaz Semmelweis (1818-1865), war ein ungarisch-österreichischer Chirurg und Geburtshelfer. Semmelweis erkannte, dass das Kindbettfieber häufiger bei Müttern (ich bleibe bei dieser Formulierung) auftrat, die in öffentlichen Kliniken entbunden hatten als bei Müttern, die zu Hause ihr Kind geboren hatten. Er erkannte, dass dies mit mangelnder Hygiene in den Krankenhäusern zusammenhing und erdreistete sich, dies auch noch zu benennen. Er bemühte sich, aufzuklären, zu erklären und neue Vorschriften einzuführen. Er schaffte 1847/1848 etwas, wovon wir heute nur träumen können: Er wies mittels einer Studie nach, dass seine Annahmen richtig waren und schaffte so den ersten praktischen Fall evidenzbasierter Medizin.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sicherlich haben ihm die Kollegen (Kolleginnen gab es wohl zu dieser Zeit noch nicht, weshalb ich nicht einsehe, hier zu gendern), dafür Respekt gezollt und wollten von ihm lernen, damit auch sie sich mehr um das Wohl ihrer Patientinnen kümmern konnten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leider nein!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Semmelweis‘ Erkenntnisse wurden nicht anerkannt, die Kollegen taten seine Theorien als „spekulativen Unfug“ ab. Hygiene wäre Zeitverschwendung und mit den damals als wahr angesehenen Theorien über Krankheitsursachen unvereinbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Semmelweis war also ein Theorienleugner? Vielleicht sogar ein Querdenker?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Querdenker beseitigen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Semmelweis verstarb im Alter von 47 Jahren unter ungeklärten Umständen. Plötzlich und unerwartet? Immerhin verstarb er in einer psychiatrischen Klinik, der Landesirrenanstalt Döbling bei Wien. Heute weisen zahlreiche Indizien darauf hin, dass Semmelweis willkürlich in die Psychiatrie verfrachtet worden war und er dort vorsätzlich beseitigt wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sauber! Klare Sache. Wer gegen das Narrativ ist, wird beseitigt. Und wenn die Mehrheit für das Narrativ ist, dann sind solche Quacksalber und Querdenker einfach nur lästig wie Fliegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Halt! du sie dumm, ich halt‘ sie arm
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Diese Textzeile findet sich in dem wunderschönen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/"&gt;&#xD;
      
           Chanson von Reinhard Mey
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Sei wachsam“: „Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: Halt' du sie dumm, ich halt' sie arm!"
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kennt man ja. Da wurden Personen als Ketzer bezeichnet, weil sie behaupteten, die Erde wäre eine Kugel. Auch hier hat sich in der Allgemeinerinnerung nur ein Teil der Geschichte gehalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele haben die Vorstellung im Kopf, im Mittelalter wäre man davon ausgegangen, dass die Erde eine Scheibe wäre. Vor allem die Kirche wäre hart gegen die Andersgläubigen vorgegangen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stimmt nicht. Dieses Narrativ wurde in der Renaissance, im Humanismus und durch die Aufklärung geprägt, um das überwundene Mittelalter nachträglich als möglichst finster darzustellen. Nur, wenn man das Mittelalter im Nachgang als noch schrecklicher darstellen konnte als es sowieso schon war, hatte man Chancen, die neue Zeit und die damit verbundenen Veränderungen als glanzvoll und hell erstrahlen zu lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so kann man es heute noch lesen. Und so dachte auch ich, bis ich für diesen Beitrag zu recherchieren anfing. Tatsächlich gingen bereits im Mittelalter angesehene Gelehrte, aber auch Dichter, Kaufleute, Mönche und Priester davon aus, dass die Erde eine Kugel wäre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch Kirchenvertreter waren unter den Anhängern der Kugeltheorie: Albertus Magnus, Thomas von Aquin, Hildegard von Bingen und andere. Sie alle landeten nicht auf dem Scheiterhaufen und galten nicht als Ketzer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/mittelalter-und-moderne-wie-die-erde-zur-scheibe-wurde-a-381627.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Bereits im 5. JH sprach der Kirchenvater Augustinus von der Erde als Kugel
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch irgendwann fing man an, die Kirche als eine Institution zu sehen, die bewusst in ein schlechtes Licht gerückt werden musste, damit man sich von ihr abkehren würde und von nun an ausschließlich „der Wissenschaft“ Glauben schenken sollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber da gab es doch noch Galilelo Galilei! Er wurde doch von der Kirche verurteilt, weil er von der Erde als Kugel sprach. Nein. Er wurde von der Kirche verurteilt, weil er die Erde nicht als Mittelpunkt des Universums ansah.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.ardalpha.de/wissen/geschichte/historische-persoenlichkeiten/galileo-galilei-katholische-kirche-inquisition-referat-100.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Und selbst hier waren 3 der 10 richtenden Kardinäle gegen seine Verurteilung und weigerten sich, das Urteil zu unterschreiben
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Galileo Galilei knickte ein und gab sich reuevoll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Ziel hatte man erreicht, obwohl er mit seiner Behauptung richtig lag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alle braun
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am 15. April 2023 trat ich gegen Abend bei Twitter als Zuhörerin einem Space bei. Das Thema lautete „Merkt ihr nicht, dass ihr alle braun werdet?“ - und wie man ahnen kann, ging es nicht um die Veränderung der Hautfarbe durch Sonneneinstrahlung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich war nicht von Beginn an dabei, stieg in den Space ein, als eine Dame möglichst ruhig und diplomatisch versuchte, ihre Sichtweise und ihre Gedanken gegenüber den anderen „Sprechern“ (m, w, d) und Hosts zu vertreten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie versuchte zu erklären, dass sie in der Lage wäre, selbständig zu denken und dass ihr Denken nicht grundsätzlich politisch motiviert sei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das wurde ihr abgesprochen. Man war sich seitens der „Gastgeber“ einig, dass jegliches Denken immer politisch motiviert wäre, das müsse sie einsehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wurde sogar die Aussage Paul Watzlawicks pervertiert, der sagte, man könne nicht nicht kommunizieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Redner stellte der Dame im Kreuzverhör der Inquisitoren in schulmeisterlichen Ton die Frage, ob ihr das Zitat, man könne nicht nicht politisch sein, bekannt wäre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Ich kenne diesen Ausspruch nicht, nur den Ausspruch Watzlawicks. Auch bin ich der Meinung, dass man durchaus ohne direkten politischen Bezug in Abgleich mit dem eigenen Charakter und den darin verwurzelten Werten denken kann. Brauner Unfug! - Aha, wieder etwas gelernt.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Konsens der Inquisitoren war: Wer gegen die Narrative der Regierung im Bezug auf Covid und alle damit verbundenen Maßnahmen Kritik äußert, verhält sich unsolidarisch und ist ein brauner Fascho.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tatsachen wurden geleugnet. Besonders gefiel mir folgende Habecksche Argumentation.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Dame wollte über die Impfpflicht in Österreich diskutieren. Einer der Inquisitoren behauptete daraufhin, es hätte in Österreich nie eine Impfpflicht gegeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem dies (leider) schnell zu widerlegen war, wurden etwas armselige Versuche gestartet, die Sachlage zu beschönigen. Es hätte kein Gesetz gegeben, nur einen Gesetzesvorschlag, der nie verabschiedet worden sei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Konnte widerlegt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut. Das Gesetz wäre verabschiedet worden, aber nie in Kraft getreten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Konnte widerlegt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Gesetz wäre nur kurz in Kraft gewesen, dann wäre die Durchsetzung fallengelassen worden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für einen Moment schien es, als ob man hier ansetzen könnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dem Inquisitor schien aufzufallen, dass die Argumentation - gelinde gesagt - wenig durchdacht war, aber er hielt an seinem Glauben fest. Er müsse einräumen, dass es eine Impfpflicht gegeben habe, aber die Strafen bei Verstoß gegen dieses Gesetz (ich dachte, es hätte keines gegeben) wären nicht durchgesetzt worden. Insofern sei doch alles gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Double-Bind
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obwohl der Inquisitor sich selbst durch die ad absurdum geführte Argumentation das Wasser abgegraben hatte, wurde das soeben widerlegte Argument vom Tribunal dennoch gegen die angeklagte Dame verwendet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Sie sich gegen das Gesetz verhalten würde und sich trotz Impflicht (von der vor ein paar Sekunden noch behauptet worden war, es hätte sie nicht gegeben) nicht hätte impfen lassen, wäre das der Beweis dafür, dass sie ein unsolidarisches Subjekt wäre, welches seinen Platz in der Gesellschaft verspielt hätte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie im Mittelalter: Werft die Hexe ins Wasser.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schwimmt sie, ist das der Beweis, dass sie eine Hexe ist. Dann muss sie getötet werden. Geht sie unter und ertrinkt, war sie keine Hexe, ist aber trotzdem tot.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jeder Versuch, zu erklären, darzulegen, argumentativ vorzugehen, wurde geblockt. Es wurde unterbrochen, bewusst missverstanden. Am Ende wurde es persönlich. Die Dame verließ den Space. Ich hörte weiter zu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was dann passierte, als die Dame nicht mehr im Rederaum war, ließ mir die Haare zu Berge stehen: Man wäre sich einig. Alles Nazis, alles Faschos, alle braun. Man dürfe derartige Subjekte nicht mehr in einer solidarischen und guten Gesellschaft (der Geimpften) dulden und würde das Ziel weiterverfolgen, diese Subjekte zu „entfernen“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wohl gemerkt: Das Thema, um das es gehen sollte war, den anderen klarzumachen, dass diese durch ihr Verhalten unsolidarische „PPPPPIIIIIEEEP“ wären, und diese das nun endlich einzusehen hätten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich war fassungslos. Merkten die Redner und Rednerinnen denn gar nicht, dass allein durch die gewählten Worte eine Täter-Opfer-Umkehr stattfand?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nein!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Corona-Gekränkten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Immerhin haben die modernen Braunen nach ihrer Bezeichnung als Corona-Leugner oder Maßnahmen-Kritiker im Netz nun eine neue Bezeichnung erhalten. Die Corona-Gekränkten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem mehr und mehr Personen klar wird, dass nicht alles Gold war, was als glänzende Maßnahme dargestellt worden war, hatten viele (auch ich) gehofft, dass nun der Dialog auf Augenhöhe wie durch einen Restart neu beginnen könne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nein. Es ist kein Dialog gewünscht, nur die Bezeichnung wird geändert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Verhalten bleibt vollkommen identisch: Diffamieren, diskreditieren, beleidigen, mit Häme überziehen, unterbrechen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wird nicht mehr in Frage gestellt, dass man andere Personen durch das eigene Verhalten gekränkt hat. Es wird nicht mehr in Frage gestellt, dass einiges falsch war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch wer darüber reden will, ist im mildesten Falle lästig. Im zweifelhaften Idealfall bleibt die Person, die nicht Bosetti heißt und dennoch reden will, das, was sie auch schon die letzten Jahren war: Ein Teil der Gesellschaft, auf den verzichtet werden kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auffällig ist bei derartigen Diskussionen: Es sind selten die Kritiker, die ausfällig werden, es sind meist diejenigen, die meinen, alles wäre immer richtig gelaufen und man dürfe einfach nichts in Frage stellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe Angst!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch Justitia ist blind
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben der hämischen Bezeichnung der kritischen Menschen als braune Faschos und Corona-Gekränkte, kann man feststellen, dass die Diskussionsteilnehmer nicht selten, wie Kleinkinder agieren, die sich die Augen zuhalten, sich die Finger in die Ohren stecken und während der andere reden möchte, laut „La-La-La“ singen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses kindische Verhalten wird als vollkommen richtig erachtet, schließlich wäre ja selbst Justitia blind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Grundrechte denn?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und in dieser Blindheit wird man als derjenige, der es „einfach nicht gut sein lassen kann“, weiter belächelt. Welche Grundrechte denn überhaupt eingeschränkt worden wären. Man hätte sich doch jederzeit frei entfalten und entscheiden können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Diskussion habe ich selbst vor ein paar Tagen erlebt. Als ich die Person daraufhin wies, dass auch die Berufsfreiheit ein Grundrecht sei, wiegelte er ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo ich denn in meinem Beruf eingeschränkt worden wäre? Ich erinnerte die Person an die Lockdowns und die damit verbundene Unmöglichkeit, meinen Beruf auszuüben und die Gewerbeimmobilie so zu nutzen, wie es vorgesehen war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das hätte ich falsch verstanden, erklärte mir die Person. Die Regierung hätte mir keinen Arbeitsplatz zugewiesen, ich hätte nur nicht mehr in meine Räumlichkeiten gedurft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da war sie wieder, die neuerdings modern gewordene Art der Argumentation.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ich nicht klein beigeben wollte, war ich schließlich in den Augen meines Diskussionspartners einfach nur dumm, mein Intelligenzquotient würde nicht ausreichen, dass ich es kapieren könne und überhaupt solle ich mich nicht so haben und so jammern, in der DDR wäre alles viel schlimmer gewesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor Wochen war ich also noch ein Nazi, heute bin ich eine Corona-Gekränkte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kann man die neuen Bezeichnungen auch jährlich beim Einwohnermeldeamt als Attribute eintragen lassen? Ist da etwas in Planung?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mitläufer werden zu Selbstläufern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Regierung muss uns nunmehr weder dumm noch arm halten und die Kirchen können sich auch entspannt zurücklehnen. Das, was sie durch teilweise unsägliches Verhalten, angestoßen haben (2G in der Kirche, Grundrechtseinschränkungen) läuft ganz allein weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich weiß nur nicht, ob sich die Verantwortlichen ihrer Rolle als Zauberlehrling bewusst und sich im Klaren darüber sind, dass sie die Geister, die sie auf den Plan gerufen haben, nun nicht mehr loswerden, oder ob das gewollt war und ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zuhören, Ausreden lassen, tief durchatmen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich wünsche mir moderierte Dialoge, in welchen die Moderatoren (m, w, d) ihre Rolle ausfüllen können. Sie moderieren, sie mäßigen, sie maßregeln, sie geben allen Beteiligten Raum, sie wiederholen, sie erkennen sich anbahnende Missverständnisse und tragen zu deren Klärung bei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das wäre ein erster Schritt. Doch auch hier sehe ich vielerorts nur Personen, die die Moderatorenrolle mit der Puppenspielerrolle verwechseln. Sie ziehen die Fäden und geben den Puppen mehr Raum, die sie selbst für gut erachten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bitte hören wir einander wieder zu. Nicht jeder hat immer Recht, nicht jeder immer Unrecht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn jemand gekränkt wurde, dann sollte man zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass man dafür zum Teil verantwortlich sein könnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 21 Apr 2023 04:00:02 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Das Bauchgefühl und der Umgang mit Abweisung</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/das-bauchgefuehl-und-der-umgang-mit-abweisung</link>
      <description>Kooperationen sind wichtig. Im Idealfall profitieren davon alle beteiligten Personen. Vor einer möglichen Kooperation stehen das Gespräch und der Austausch. Natürlich stellt sich in diesem Austausch jeder so gut wie möglich dar, um den anderen für sich zu gewinnen. Klingt ein wenig wie beim Anbandeln. Und ja, auch die Reaktion, wenn dann eine von beiden Parteien trotz aller Komplimente und sämtlicher Pfauenräder, die geschlagen wurden, nicht interessiert ist, lässt mich manchmal an verschmähte Verehrer denken.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Bauchgefühl und der Umgang mit Abweisung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kooperationen sind wichtig. Im Idealfall profitieren davon alle beteiligten Personen. Vor einer möglichen Kooperation stehen das Gespräch und der Austausch. Natürlich stellt sich in diesem Austausch jeder so gut wie möglich dar, um den anderen für sich zu gewinnen. Klingt ein wenig wie beim Anbandeln. Und ja, auch die Reaktion, wenn dann eine von beiden Parteien trotz aller Komplimente und sämtlicher Pfauenräder, die geschlagen wurden, nicht interessiert ist, lässt mich manchmal an verschmähte Verehrer denken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorgeschichte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über eine Business-Plattform wurde Kontakt aufgenommen und eine superinteressante Kooperation vorgeschlagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei näherer Betrachtung passte es einfach nicht. So weit, so gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das wurde der Person, die einem dieses unwiderstehliche Angebot gemacht hat, mit den Worten mitgeteilt, dass es sich hier bestimmt um eine tolle Sache handeln würde, das eigene Bauchgefühl aber abraten würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Kontakt wird aufrechterhalten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Immerhin kann man sich ja nach wie vor über Themen austauschen. Dieser Austausch muss nicht zwangsläufig an eine Kooperation gebunden sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zugegeben, der aufrechterhaltende Kommunikationsstrang war etwas einseitig. Dennoch antwortete ich stets. Kurz, freundlich, höflich. Des Anstands wegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Internationaler Frauentag
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum internationalen Frauentag bekam ich dann einen virtuellen Blumenstrauß, für den ich mich ebenso freundlich wie höflich bedankte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist eine durchaus nette Geste. Und nette Gesten sind etwas, was ich schätze.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Dank war aufrichtig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleichzeitig antwortete ich, dass ich es schön fände, wenn es solch besonderer Tage gar nicht bedürfe, weil Menschen grundsätzlich höflich und wertschätzend miteinander umgehen würden. Dann wäre Geschlecht, Religion, Hautfarbe, sexuelle Orientierung, Herkunft und vieles mehr nebensächlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf die Sprünge helfen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die nächste Mail folgte, in der mir erklärt wurde, dass es einen solchen Tag (Menschenrechtstag) bereits gäbe und dieser sämtliche Punkte umfassen würde, die ich oben geschildert hätte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Mail endete mit der Frage, wie es denn nun mit der Kooperation aussehen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich sendete der Person einen Screenshot der bereits mehrfach getätigten und von der Person auch gelesenen Antwort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann ging es los
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Der Mensch wäre, das sei wissenschaftlich erwiesen, auf Kooperation angelegt. Insofern könne man mein Bedürfnis nach Harmonie verstehen. Doch hätten meine Zeilen gezeigt, dass die Ideologien grundunterschiedlich wären.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obwohl ich in meinen vorangegangenen Zeilen nichts davon geschrieben hatte, gegen die Anpassung des (Grund-)gesetzes an neue Begebenheiten zu sein, wurde nun angezweifelt, ob ich die richtigen Werte vertreten würde
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die P-Freundin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann kam das, was heute immer kommt und ein gewisses Totschlag-Argument darstellt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich wurde als P-Freundin tituliert und mir wurde unterstellt, dass ich diesen Menschen als Menschenfreund sehen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dann folgte ein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.spiegel.de/ausland/tuerkei-polizei-setzt-pfefferspray-gegen-frauentags-demo-ein-a-8915f2b9-df31-478c-a8fd-5b63ee3c54a6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Link zu einem Spiegel-Artikel
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , in dem es darum ging, dass gegen Frauen, die anlässlich des Weltfrauentags in der Türkei demonstriert hätten, Pfefferspray eingesetzt wurde. Dieser Link wurde mit dem Hinweis versehen, dass ich in diesem Falle wohl auch der Meinung sei, die Frauen hätten lieber zu Hause bleiben sollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spiegel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Irgendwie kam mir das Verhalten bekannt vor. Abgewiesene Menschen reagieren nicht selten derart. Und auch ich wurde im
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.spiegel.de/panorama/warum-beleidigen-maenner-frauen-die-kein-interesse-an-ihnen-haben-a-00000000-0003-0001-0000-000002605905?fbclid=IwAR2kwg6y8XXrpPPvbHIMSe3mC12bnKEgryN40BSJ-Fk9CxmFPagWY-Tb4oo" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Spiegel fündig
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . (Ja, wer hier wem den Spiegel vorhält, darüber lässt sich trefflich streiten).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo zuerst die (unangebrachten) Komplimente waren, werden nun Beleidigungen verteilt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass ein solches Verhalten nur dazu beiträgt, dem eigenen Bauchgefühl dankbar zu sein: Selbsterklärend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Mann sagt einer Frau, wie sie (eigentlich) denkt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allein dieses Verhalten führt jeglichen Austausch auf Augenhöhe ad absurdum. Spurt Frau nicht so, wie Mann sich das gedacht hat, ist Frau P-Freundin und gegen die Rechte von Frauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein abgewiesener Mann erklärt einer Frau, dass sie - wenn sie das Recht auf Selbstbestimmung für sich in Anspruch nimmt und mit dem Mann nicht zusammenarbeiten möchte - die Rechte von Frauen mit Füßen treten würde und eine P-Freundin wäre!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kann man sich nicht ausdenken!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dankbar
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Immerhin habe ich sehr viel Positives aus dieser neuesten Begebenheit mitnehmen können. Ich kann meinem Bauchgefühl vertrauen und wir leben in einer Zeit, in der ich einem Mann eine Absage erteilen kann und darf. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich muss es mir nicht zu Herzen nehmen, wenn er mich dann in eine falsche Schublade steckt und kann mein Leben (hoffentlich) weiterleben wie bisher.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch das ist zum Teil der Frauenbewegung zuzuschreiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abschluss
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich teilte dem Herrn (bevor ich diesen Blogbeitrag schrieb) mit, wie ich sein Verhalten empfinden und dass ich dieses nicht in die Kategorie „guter Stil“ einordnen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das letzte Wort hatte der Herr: Wir mögen doch dabeibleiben, dass er mir mit seinem virtuellen Blumenstrauß zum Weltfrauentag eine Freude gemacht hätte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschenkt. Ich antworte nicht mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 14 Apr 2023 04:00:01 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Nur 14 Stunden</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/nur-14-stunden</link>
      <description>Dein Leben möchte ich auch haben! Abends für 3 Stunden im Studio Kurse geben, die einem auch noch selbst Spaß machen und das war’s dann. Tatsächlich gibt es einige Personen, die der Meinung sind, damit wäre die Arbeit getan. Das wurde mir bei einem Gespräch mit Referatsmitarbeitenden Ende Januar 2023 wieder einmal bewusst. Vor allem, wenn dieser Ursprungsgedanke mit dem Gedanken verbunden wird, dass man dann ja stinkreich sein müsse, wenn man von 14 Stunden Arbeit pro Woche „leben“ könnte.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur 14 Stunden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA138.jpeg" alt="Leuchtender Schriftzug Work Harder"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dein Leben möchte ich auch haben! Abends für 3 Stunden im Studio Kurse geben, die einem auch noch selbst Spaß machen und das war’s dann. Tatsächlich gibt es einige Personen, die der Meinung sind, damit wäre die Arbeit getan. Das wurde mir bei einem Gespräch mit Referatsmitarbeitenden Ende Januar 2023 wieder einmal bewusst. Vor allem, wenn dieser Ursprungsgedanke mit dem Gedanken verbunden wird, dass man dann ja stinkreich sein müsse, wenn man von 14 Stunden Arbeit pro Woche „leben“ könnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hintergrund
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim Vor-Ort-Termin ging es darum, die Situation kleiner und mittelständischer (eher kleiner) Unternehmen im Sportbereich darzustellen, die nicht als Verein aufgebaut sind. Es ging um einen Austausch bzgl. der sich darstellenden Probleme, der Herausforderungen, der Nachwehen der Corona-Maßnahmen, der Kundengewinnung und um das Problem der „Energiekrise“. Ich habe mich sehr gefreut, dass man sich die Zeit nahm, zu dritt das Studio CrazySports Augsburg zu besuchen, um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Davon leben Sie dann aber nicht, oder?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Frage wurde gegen Ende von einer der anwesenden Personen gestellt, nachdem man aufgelistet hatte, wie viele Kurse in der Woche im Studio stattfinden würden. Die Frage an sich ist mehr als legitim, allerdings wurde mir (einmal mehr) klar, dass viele Personen, die als Angestellte arbeiten, nicht verstehen, dass die Netto-Arbeitszeit nicht mit der Brutto-Arbeitszeit gleichzusetzen ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielseitig aufgestellt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tatsächlich sind wir breit aufgestellt. So wie es heute leider in vielen Bereichen nicht mehr ausreicht, einen Vollzeitjob zu haben, so hätte uns spätestens seit den Lockdown-Maßnahmen eine Fixierung auf einen einzigen Bereich das Genick gebrochen. Ob es die „Energiekrise“ schaffen wird, werden wir sehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit es reicht, wird alles in die Waagschale geworfen. Körperliche Arbeit, geistige Arbeit, Autorentätigkeit, Seminartätigkeit, Trainerausbildungen und alle administrativen Tätigkeiten, die eine Selbständigkeit so mit sich bringt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pro Woche sind das mehr als 14 Stunden, auch mehr als 40. Wenn man davon nur schwer leben kann, dann sollte man sich Gedanken machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so stieß ich auf folgendes Zitat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Mühen interessieren nicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.aphorismen.de/zitat/68231" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wer angeben will, soll es mit Leistung tun,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            die Mühe interessiert nicht.
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.aphorismen.de/autoren/person/2868/Joachim+Panten" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           © Joachim Panten
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (1947 - 2007), deutscher Aphoristiker und Publizist
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier scheint der Kern des Problems zu liegen. Zum einen habe ich nichts, mit dem ich angeben kann, zum anderen ist die sichtbare Leistung zu klein, als dass man sie erkennt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber will ich angeben? Ich will nur etwas beruhigter leben und arbeiten. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich will mir keine Dinge kaufen von Geld, was ich nicht habe, damit ich dann Leute beeindrucken kann, die ich nicht mag. Auch das ist ein Zitat.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Interessanterweise stammt dieses Zitat aus dem Film „Fight Club“. Ja, manchmal komme ich mir vor wie in einem permanenten Kampf. Das Aufstehen nach jeder erneuten Niederlage wird nur immer schwerer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was eine außenstehende Person sieht, ist ein Mensch, der für ein paar Stunden ein bisschen körperliche Arbeit leistet und andere Personen kritisiert, korrigiert, herumscheucht und sich dabei selbst darstellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was dahinter steckt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele Jobs werden in Familienunternehmen vereint. Systemadministrator, Buchhalterin, Raumpflegerin, Choreographin, Social Media Beauftragte, Lohn- und Gehaltsabrechnung, etc.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbst schuld, wenn man es nicht geschafft hat, so groß zu werden, dass man all diese Bereiche outsourcen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Mühen interessieren nicht. Die Leistung ist zu klein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abrupt auf dem Boden der Tatsachen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und da ich immer versuche, die Dinge von mehreren Seiten zu betrachten, lässt mich dieses Erlebnis nicht los.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Durch die Frage, ob man denn dann von 14 Stunden Arbeit pro Woche leben könne, wurde mir bewusst, dass man es schwer haben wird, blinden Menschen Farben zu erklären.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irgendwie hat mich diese Frage frustriert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie will man die Herausforderungen eines „Mittelständlers“ verständlich darstellen, wenn man in den Augen der Betrachter nicht wirklich arbeitet?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 07 Apr 2023 04:00:01 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mein König, das Volk hungert!</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Majestät, das Volk hungert!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA145.jpeg" alt="Schwan betrachtet Enten"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Wie geht es Ihnen? Läuft im Geschäft wieder alles normal?“ - „Nein, leider nicht.“ - „Aber wieso, Corona ist doch vorbei, es gibt doch keinerlei Einschränkungen mehr?
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Auf diese erstaunte Frage erklärte ich, dass die Inflation dazu führt, dass die Menschen nicht mehr so viel Geld zur Verfügung hätten, dass die extrem gestiegenen Energiekosten eine weitere Belastung seien und dass die Ausfallrate der Menschen aufgrund von Krankheitstagen extrem gestiegen ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wem ich das erklärte? Einem Mitglied des Bundestags, der mir die Gelegenheit zu einem 4-Augen-Gespräch gab. Wann ich das erklärte? Ende März 2023.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausnahmen, die die Regel bestätigen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In 98% der Fälle bekomme ich keine Antworten, wenn ich mich als Bürgerin an die Vertreter (m, w, d) dieses Landes wende. Umso erfreulicher ist es, wenn die Staatsvertreter bereit sind, einer Bürgerin zuzuhören. Das weiß ich nach wie vor zu schätzen. Nachdem sich nun fernab jeder „Schwurbelei“ mehr und mehr herauskristallisiert, dass viele der verhängten Maßnahmen weder evidenzbasiert noch verhältnismäßig waren, ganz sicher nicht das mildeste Mittel darstellten und noch dazu kaum zu einer positiven Beeinflussung des Pandemiegeschehens beitrugen, warf das alles erneute Fragen auf. Wie man mit den zu Unrecht geschädigten Unternehmern (m, w, d) umgehen wolle? Ob es eine Aufarbeitung oder gar eine Entschädigung geben würde?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hintergrund
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In meinem letzten Schreiben bezog ich mich auf die Bekanntmachung Az 20 N 20.794 (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.verkuendung-bayern.de/gvbl/2023-32/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Quelle
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ), in der festgestellt wurde, dass § 2 Abs. 4 und 5 der zweiten bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 16. April 2020 in der Fassung vom 21. April 2020 unwirksam waren. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was besagten diese Absätze? (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.verkuendung-bayern.de/files/baymbl/2020/205/baymbl-2020-205.pdf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Quelle
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           )
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Es ging um die Schließung von Ladengeschäften des Einzelhandels jeglicher Art, die dann im Einzelnen aufgelistet wurden. Öffnen durften nur Läden, die nicht in der Liste zu finden waren und deren Verkaufsfläche nicht mehr als 800qm betrug.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Läden zu schließen, in denen mögliche Infektionsketten aufgrund der fehlenden Nachverfolgungsmöglichkeiten kaum zu unterbrechen gewesen wären, war demnach unwirksam.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unwirksamkeit der Maßnahmen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies brachte mich zur Frage, wie die Erkenntnislage bzgl. der Schließung von Sportstätten und Fitnessstudios aussähe und ob man 3 Jahre später über evidenzbasiertes Wissen verfügen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich schrieb: 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wenn man nun zur Erkenntnis kommt, dass die Schließung von Ladengeschäften, bei denen man nicht wissen konnte, wer sich dorthin begibt und in denen auch die mögliche Nachverfolgung der Besucher (m, w, d) kaum möglich war, unwirksam waren, inwiefern kann dann die Schließung von Sportstudios, in denen eine Nachverfolgung von Besuchern (m, w, d) ein Leichtes gewesen wäre, wirksam gewesen sein?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und sollte man dann - was relativ wahrscheinlich ist - zur Erkenntnis kommen, dass auch die Schließung der Sportstätten unwirksam war, welche Konsequenzen ergeben sich daraus?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wird es eine Entschuldigung geben? Wird die Öffentlichkeit diese Entschuldigung zu hören bekommen?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wie werden die Betreiber (m, w, d) von Sportstätten entschädigt werden?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Halten Sie es persönlich für angemessen, dass die neuen Erkenntnisse relativ "leise" publiziert werden?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Natürlich können Sie nur bedingt auf die Berichterstattung der Medien einwirken, das ist mir klar.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wäre es allerdings nicht schon allein aus Gründen der Höflichkeit, des Anstands, der Ehrlichkeit und des Respekt den Wählern und Wählerinnen gegenüber das Gebot der Stunde, offen über neue Erkenntnisse zu sprechen, die auch die vielfach diskreditierten und diffamierten Kritiker rehabilitieren könnten?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wie wird man angesichts der neuen Erkenntnisse mit den Menschen umgehen, denen man nun nachweislich Unrecht getan hat?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Gespräch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich wurde zu einem persönlichen 4-Augen-Gespräch eingeladen, welches mit dem oben zitierten wohlgemeinten Small-Talk begann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich war gelinde gesagt, sehr überrascht darüber, dass hier tatsächlich Unverständnis in den Augen meines Gegenübers zu sehen war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich eröffnete meine Antwort demnach auch mit den Worten, ob es angehen könne, dass ich ihm erklären müsse, wie es den kleinen Unternehmern „da draußen“ gehen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1 Problem weniger, 3 neue mehr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, ich muss schon lange nicht mehr meiner täglichen Testpflicht nachkommen. Ja, das unsägliche und wirkungslose Ausgrenzen ungeimpfter Menschen hat ein Ende. Ja, wir müssen keine Masken mehr tragen. Ja, ich muss nicht mehr Einblick in die sensiblen Daten meiner Kunden (m, w, d) nehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           All dies hat Spuren hinterlassen. Es waren insgesamt fast 10 Monate, die wir geschlossen haben mussten. Wie sich jetzt herauszustellen scheint, ohne, dass es etwas gebracht hätte und ohne, dass man auch nur irgendeine Art von Evidenz vorweisen kann. 3 Jahre später.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           10 Monate in denen ein Laden, der auf realen Kundenkontakt ausgelegt ist, diesen nicht pflegen darf, wischt man nicht einfach so fort, weil die Regeln wieder geändert werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es waren noch nicht alle Regelungen aufgehoben, da kamen neue Herausforderungen auf uns zu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zunächst ziehen hier die Rückforderungen der vollmundig versprochenen Soforthilfen vielen Unternehmern (m, w, d) erneut den Boden unter den Füßen weg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hat man sich als Ertrinkender an den Strand gerettet, muss man nun feststellen, dass dieser leider aus Treibsand besteht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die Teuerungsrate geht an niemandem spurlos vorüber. Woran wird als Erstes gespart? An „unnötigen“ Freizeitaktivitäten. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dazu kommen die kaum zu stemmenden Energiekosten. Von einer Entlastung und einer Einmalzahlung der Dezemberrate haben wir nichts gesehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Maßnahmen, die man selbst ergreifen konnte (Dämmen, Dichtungen der Fenster ersetzen und einiges mehr) musste man auch selbst zahlen. Da half kein Vater Staat und auch kein Vermieter. Und wer es schaffte, damit seinen Energiebedarf im Jahr 2022 zu senken, der schnitt sich ins eigene Fleisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn im nun laufenden Jahr werden nur 80% des Verbrauchs des Vorjahrs subventioniert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gute Besserung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Worte, die ich seit Öffnung des Studios inflationär häufig benutzen muss, wenn mir Kunden (m, w, d) mitteilen, dass sie leider nicht zum Sport kommen können, sind: „Gute Besserung.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich stelle bewusst keinerlei Vermutungen an, ich kann nur sagen, was ich beobachte. Kaum jemand schafft es mehr 3 Wochen in Folge jeweils 1x pro Woche an einem Sportkurs teilnehmen zu können. Krank, krank, kurz geht es etwas besser, dann wieder krank.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erkältung, Scharlach, Grippe, Corona, Gürtelrose, Erschöpfung, Muskelschmerzen usw. usw. usw.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Menschen fehlen. Sie fehlen der Gruppe, sie fehlen emotional und am Ende des Tages fehlen sie eben auch als zahlende Kunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Großes Erstaunen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           All dies schilderte ich und erntete großes (aufrichtiges) Erstaunen. Zunächst war da schlicht betretenes Schweigen. Ich hatte tatsächlich den Eindruck, dass dies Neuigkeiten waren, dass man diese Zusammenhänge bisher gar nicht gesehen hatte, bzw. keine Ahnung hatte, dass hier überhaupt Zusammenhänge existieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Volk hungert
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe einen Elfenbeinturm betreten und der Person erzählt, wie es außerhalb dieses Turms aussieht. Sicherlich sind die Teuerungen auch bei den Personen im Turm zu spüren, aber wenn am Ende sowieso immer Geld übrigbleibt, dann ist es nicht tragisch, wenn es für eine gewisse Zeit in der Summe eben ein etwas weniger ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hunger. Was ist das? Volk. Was ist das?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hatte den Eindruck, dass die Tragweite der Entscheidungen in keinerlei Hinsicht klar ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man hat uns etwas Falsches erzählt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich ging es auch um das Thema der Impfungen. Als Rechtfertigung wurde vorgebracht, dass man ja von einer sterilen Immunität ausgegangen wäre und dass man „belogen“ worden sei. Lassen wir das einfach so stehen. Ich meine zwar, die ganze Sachlage etwas anders in Erinnerung zu haben, aber sei’s drum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wurde begrüßt, dass es keine Impfpflicht gibt, da ja die Injektion auch zu mitunter schweren Nebenwirkungen führen könne. Auf meine Frage, warum dann die Impfpflicht bei der Bundeswehr immer noch wirksam sei, bekam ich die Antwort, dass das in der Natur der Sache von Befehl und Gehorsam liegen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man müsse machen, was befohlen wird, es gehe im Grunde darum, mit diesem Befehl die Folgsamkeit zu testen. Ich warf ein, dass dies meines Erachtens nicht nur menschenunwürdig, sondern auch fachlich falsch sei. Da die Impfung nicht vor Ansteckung schützt und es keine belastbaren Daten gibt, die beweisen können, dass damit ein schwerer Verlauf verhindert wird, das Risiko einer Nebenwirkung aber vorhanden sei, würde man demnach aktiv Maßnahmen ergreifen, die die Gesundheit der Menschen, die im Fall des schrecklichen Falles den Rest der Bevölkerung und das Land verteidigen müssten, vorsätzlich aufs Spiel setzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tatsächlich wäre diese Überlegung nicht von der Hand zu weisen, so mein Gegenüber.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entschädigung und Enquete
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wie geht man mit den Personen um, deren Läden man geschlossen hat, denen man die Möglichkeit entzog, ihre Berufsfreiheit auszuüben und die nun zum Teil vor Rückforderungen stehen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bat meinen Vorschlag zur möglichen Entschädigung der Ladenbesitzer und Gastronomen, Studioinhaber und anderer Personen, die von den Maßnahmen betroffen waren, mitzunehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meines Erachtens wäre es eine leicht umzusetzende erste Möglichkeit der Entschädigung, den Personen die Laden- und Geschäftsmieten für die gesamte Lockdown-Zeit zurückzuzahlen. Das wäre das Mindeste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier gäbe es wenig Möglichkeiten, diese auf Seiten der geschädigten Personen betrügerisch auszunutzen und die Verhältnismäßigkeit der Entschädigung wäre ebenfalls nahezu automatisch hergestellt (Kleine Läden = geringere Mieten = niedrigere Entschädigungsraten, große Geschäfte = höhere Mieten = höhere Entschädigungsraten).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man versprach, den Vorschlag im Bundestag zu unterbreiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir werden sehen - oder auch nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Abschluss des Gesprächs bildete die Zusicherung, dass man sich persönlich für eine Enquete-Kommission aussprechen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Enquete steht in der Amtssprache für eine besonders sozial- oder wirtschaftspolitische Verhältnisse betreffende, groß angelegte Untersuchung, Erhebung, Umfrage.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was zunächst versöhnlich klingt, ist ein weiterer Mosaikstein im Bild der Verhöhnung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht, dass die Person sich für eine Enquete-Kommission ausspricht, sondern dass dies wie ein Zugeständnis an die Bevölkerung dargestellt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fakt ist, dass nicht einmal alle an den Maßnahmen beteiligten Personen eine solche Kommission wünschen. Deren Wünsche sollten aber meiner Meinung nach gar nicht zur Debatte stehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Muss der Bürger (m, w, d) ernsthaft dankbar dafür sein, wenn die von ihm/ihr gewählten Vertreter sich gnädig bereiterklären, dass man untersucht, was sie alles „angestellt“ haben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In jedem Seminar gibt es Evaluationen, Transfermöglichkeiten des Gelehrten in den Arbeitsalltag stehen ganz oben, wenn ein Seminar in seiner Güte bewertet werden soll, dazu existieren ein oder mehrere Feedbackmöglichkeiten und Untersuchungen, die angestellt werden. Doch wenn der vom Volk gewählte (oder nicht gewählte) politische Apparat, der von Steuergeldern finanziert wird, unter die Lupe genommen werden soll, dann darf dieser selbst entscheiden, ob er das möchte?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fragen wir in Zukunft auch potenzielle Täter (m, w, d), ob man die Beweisaufnahme vorantreiben solle oder ob ihm/ihr das vielleicht nicht so recht wäre?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Bezug verloren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So sehr ich die Möglichkeit des Austauschs und des Gesprächs auf - so wahrgenommen - Augenhöhe schätze, so erschrocken bin ich ob der Realitätsferne der Personen, die für das Volk eintreten sollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich befürchte, dass sie in vielen Dingen einfach keine Ahnung (mehr) haben, welche Folgen Beschlüsse haben. Sehr oft habe ich auch das Gefühl, dass es sie nicht interessiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so waren meine abschließenden Worte, dass ein solches Verhalten die Demokratie (sofern es sie noch gibt) unterhöhlt und einen Schwelbrand verursacht. Sollte der Brand ausbrechen, sichtbar werden, wäre es zu spät. Meines Erachtens liegt im möglichen aushöhlenden Schwelbrand einer sich verabschiedenden Bevölkerung die größere Gefahr als in einer Gruppe durchgeknallter Reichsbürger.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 31 Mar 2023 04:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>An der Leine der Narzissten</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/an-der-leine-der-narzissten</link>
      <description>Wer einmal mit Narzissten zu tun hatte und sie als solche erkannt hat, der ist ein gebranntes Kind. Die Prägungen, die ein Narzisst hinterlassen hat, werden wie Narben auf der Seele bleiben. Die Leine, an denen ein Narzisst einen durch das Leben führen wollte, kann zerbissen werden, das Halsband wird bleiben. Narben und Halsbänder können auch als unverwechselbare Persönlichkeitsmerkmale gesehen werden. Man muss nur aufpassen, dass man den Narzissten oder neue Narzissten nicht zu nah an sich heranlässt. Denn ehe man sich versieht, legt er sonst eine neue Leine um das noch vorhandene Halsband.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An der Leine der Narzissten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer einmal mit Narzissten zu tun hatte und sie als solche erkannt hat, der ist ein gebranntes Kind. Die Prägungen, die ein Narzisst hinterlassen hat, werden wie Narben auf der Seele bleiben. Die Leine, an denen ein Narzisst einen durch das Leben führen wollte, kann zerbissen werden, das Halsband wird bleiben. Narben und Halsbänder können auch als unverwechselbare Persönlichkeitsmerkmale gesehen werden. Man muss nur aufpassen, dass man den Narzissten oder neue Narzissten nicht zu nah an sich heranlässt. Denn ehe man sich versieht, legt er sonst eine neue Leine um das noch vorhandene Halsband.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neugeborene Wildtiere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am leichtesten funktioniert die Dressur des Gegenübers, wenn es noch ganz klein ist und durch Unkenntnis keine Vergleichsmöglichkeiten kennt, also bei Kindern. Narzisstische Eltern bzw. Elternteile bekommen mit ihren eigenen Kindern einen Werkstoff mit Anfangsbonus in die Hand. Kinder stellen die Unfehlbarkeit von Eltern lange Zeit nicht in Frage. Eltern sind groß, Eltern sind stark, Eltern sind Vorbilder. Man übernimmt Vorstellungen und will als Kind, dass es Papa oder Mama gut geht. Man lernt schnell, wie man sich verhalten muss, um dies zu erfüllen. Die Leine, die das Elternteil in der Hand hält, wird nicht nur vom Kind, sondern von jeder außenstehenden Person akzeptiert. Man trägt die Verantwortung für dieses kleine Wesen, welches noch viel schwach und viel zu unbedarft ist, um eigene Entscheidungen treffen zu können. Die Einschränkung des Bewegungsradius dient dem Schutz. Dem kann nicht widersprochen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbst laufen lernen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und selbst wenn man anfängt, aufrecht zu stehen und zu gehen, selbst wenn man die Fähigkeit bekommt, sich selbst zu bewegen und die Richtung zu wählen, merkt man die Leine nicht, solange der Radius nicht größer zu werden droht als die Leine lang ist und solange man sich nicht zu weit von der Hand dessen, der die Leine hält, entfernt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Widerspenstigen Zähmung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lange Zeit nimmt das Gegenüber eines Narzissten die Leine demnach gar nicht wahr. Solange man sich nicht zu weit vom Narzissten entfernt, solange man um ihn herumschwänzelt und sich gut dressiert nach dem richtet, was der Narzisst will, so lange lässt sich die Illusion von Freiheit aufrechterhalten. Erst wenn man sich zu weit entfernt, spürt man einen unangenehmen Zug um den Hals, der einem die Luft zu atmen nimmt. Und da der Mensch Missempfindungen gerne vermeidet, scheint die einfachste Lösung, einfach wieder zurückzugehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gute Argumente
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die argumentative Begründung des Verhaltens durch den Narzissten klingt mehr als plausibel. Ist es in den ersten Lebensjahren der Schutz, kommen später Argumente wie Erfahrung hinzu. Der Narzisst wisse aufgrund des höheren Lebensalters und des größeren Erfahrungsschatzes sehr genau, was der Untertan brauche. Der Narzisst hätte seinerseits viele Entbehrungen durchleiden müssen, die sich der Untertan gar nicht vorstellen könne. Der Narzisst würde sich so verhalten, weil er zur Entwicklung des Untertanen beitragen und ihn gleichzeitig vor Schaden bewahren wolle. Der Narzisst mahnt an, dass er sich als Kind selbst eine so schöne Kindheit gewünscht hätte. Es wäre die Aufgabe des Narzissten, stets das Beste für seinen Untertanen zu wollen und weil der Untertan noch so klein wäre, könne er das nicht selbst wissen. Deswegen braucht der Untertan den Narzissten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerade das von Narzissten angeführte Argument des höheren Alters ist alternativlos. Man könnte es Totschlagargument oder Damoklesschwert nennen. Ein Totschlagargument ist es, weil es keinen logischen Einwand dagegen zu geben scheint. Ein Damoklesschwert ist das Argument, weil es ständig über dem Kopf des Untertanen schwebt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den schillerndsten Farben wird ausgemalt, was passieren würde, wenn das Damoklesschwert herabfällt. Das Kind bekommt Angst. Gleichzeitig empfindet es eine schier unendliche Dankbarkeit für das scheinbar altruistische Verhalten des Narzissten, der so selbstlos alles dafür tut, dass das Schwert nicht auf einen herabsaust.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Noch ist der Weitblick, der es dem Kind ermöglicht zu erfassen, wer das Schwert hält, nicht vorhanden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verantwortungsverschiebung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann kommt der Tag, an dem der Untertan erkennt, wer das Schwert in der Hand hält, welches da so drohend über seinem Kopf schwebt. Der Narzisst scheint enttarnt. Der Untertan konfrontiert den Narzissten mit seiner Erkenntnis. Ist der Narzisst nun entlarvt? Bricht das Kartenhaus seiner Argumente nun zusammen? Mitnichten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Narzisst wird nicht beschämt reagieren, wenn der Untertan ihn damit konfrontiert, dass er selbst die ganze Zeit das Schwert über einen gehalten hat. Im Gegenteil.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Narzisst wird dem Untertanen zustimmen. Ja, man hätte das Schwert, vor welchem man immer warnte, selbst in der Hand und würde es über den Untertanen halten. Aber doch nicht, um diesen zu erschrecken, doch nicht, um ihn wirklich zu verletzen. Das Schwert würde allein der ständigen Mahnung dienen, damit der Untertan sich nicht in Gefahr begibt und die größte Anstrengung hätte der Narzisst ja selbst, immerhin müsste er das Schwert ja halten. Wäre der Narzisst egoistisch, hätte er das Schwert schon längst fortgelegt. Doch aus reiner Nächstenliebe hält er es ohne Unterlass über dem Kopf seines Untertanen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob sich der Untertan überhaupt vorstellen könne, was das für eine Kraftanstrengung wäre. Ob der Untertan jemals daran gedacht hätte, wie es für den narzisstischen Schwerthalter wäre. Nein?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das sähe man es mal wieder. Keine Empathie und keine Dankbarkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obwohl der Narzisst nun allen Grund hätte, enttäuscht und wütend zu sein und dies mit Sicherheit auch eine ganz Zeit lang ist, würde er dem Untertanen großmütig das Angebot machen, nochmals über die eigenen Fehler nachzudenken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn dieser dann reumütig zurückkehren würde, dann könne man nochmals drüber reden, ob man ein derartiges Fehlverhalten verzeihen könne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und der Plan funktioniert. Der Untertan erkennt seine Undankbarkeit, er leidet, weil er durch sein Fehlverhalten dem großen Narzissten Schmerz zugefügt hat. Er erkennt seine Unzulänglichkeit und Dummheit und es reut ihn, sich so dermaßen falsch verhalten zu haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Funktionieren für die Zuneigung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn der Untertan funktioniert und sich wunschgemäß verhält, wird er mit Zuneigung und Freundlichkeit belohnt. Tut er das nicht, so wird er mit der Enttäuschung und dem Schmerz des Narzissten konfrontiert. Ein Schmerz, der dem Narzissten durch den undankbaren Untertanen zugefügt wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und weil man Menschen, die man liebt, nicht verletzen will und weil die Liebe eines Kindes naturgegeben ist, wird das Kind zurückstecken. Je sensibler und empathischer das Kind ist, umso leichter geht der Plan auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Flügge werden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus Kindern werden Leute, so sagt man. Nun wird es kritisch für den Narzissten, denn aus dem kindlichen Schutzbefohlenen muss nun ein folgsamer Untertan werden. Der folgsame Untertan muss seinen Platz in der Gesellschaft finden, wachsen und Großes erreichen. Gleichzeitig darf das nicht um seiner selbst willen geschehen, sondern dient dem Zweck, im eigenen Umfeld mit dem großartigen Untertanen angeben zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das wiederum darf der Untertan nicht erkennen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was tut der Narzisst mit den wachsenden Flügeln des kleinen Untertanen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am liebsten würde der Narzisst die Flügel abschneiden. Dann wäre die Gefahr, dass der kleine Untertan fortfliegt, gebannt. Doch abgeschnittene Flügel würde auch der Rest des Umfelds und die Gesellschaft bemerken und es würden Fragen gestellt werden. Fragen, die argumentativ nicht mehr so leicht zu beantworten wären.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wächserne Flügel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Metaphorisch bedient sich der Narzisst eines weiteren manipulativen Tricks. Das kann er. Ein Narzisst ist charmant, beredt, scheint einfühlsam und was er erklärt, erscheint lange logisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Tragik von Dädalus und Ikarus kommt zum Tragen. In der griechischen Mythologie formte der Vater Dädalus für sich und seinen Sohn Ikarus Flügel aus Wachs. Somit konnten beide fliegen. Der Vater warnte den Sohn, nicht zu hoch hinauszuwollen, denn dann würde er zu nah an die Sonne geraten und das Wachs der Flügel würde schmelzen. Ikarus ignorierte die Warnung seines Vaters, flog hoch hinaus, wollte nach der Sonne greifen. Das Wachs schmolz, er stürzte ab und starb.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man muss dem Untertanen also nur erklären, dass er zwar Flügel hätte, diese aber aus Wachs seien. Ob das stimmt, kann der Untertan nicht überprüfen, immerhin befinden sich die Flügel an seinem Rücken, er kann sie nicht sehen. Er muss vertrauen und er will vertrauen und er vertraut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es kommt ihm also gar nicht in den Sinn, andere Personen um Rat zu fragen und schon gar nicht, die Aussagen und Warnungen seines Beschützers in Frage zu stellen. Und so nutzt er die Flügel nur sehr vorsichtig. Fliegt nie zu hoch und nie zu weit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Rahmen in welchem die Flügel ausgebreitet werden dürfen, bestimmt der Narzisst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Konditionierung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt aber doch nicht nur 2 Personen auf der Welt. Irgendwann muss es doch auch anderen Menschen auffallen, irgendwann wird doch das Umfeld erkennen, was hier gespielt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch auf diese Eventualität ist der Narzisst bestens vorbereitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Leine wird in der Öffentlichkeit abgenommen, die Flügel sind unsichtbar unter der Kleidung versteckt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Nähe, die in kritischen Situationen durch die Leine zwanghaft war, wird in der Öffentlichkeit durch „Leckerlies“ hergestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Untertan erfährt im Kreise des Umfelds des Narzissten, das, wonach er im heimischen Umfeld hungert. Er wird gefüttert. Der Narzisst stellt den Untertanen zur Schau, er preist ihn an, er ist freundlich und zuvorkommend, fast schon zärtlich. Und er hält sich nicht zurück, jedem mitzuteilen, wie stolz er auf seinen Untertanen ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt fortlaufen wäre für den Untertanen fatal. Würde er jetzt die Freiheit nutzen, würde er ausschlagen, was zum Greifen nah ist und wonach er hungert: Anerkennung, Lob, Zuneigung, Respekt und Stolz durch den Herrscher. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wer würde denn jetzt freiwillig fortlaufen, nur weil keine Leine um den Hals liegt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zugeständnisse, Verhandlungen und faule Kompromisse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Narzisst kann nur zu voller Größe gelangen, wenn er einen passenden Untertanen hat. Das Spiel braucht zwei Personen, die es zu spielen bereit sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein perfekter Untertan ist nicht dumm und nicht kaltherzig, auch wenn der Narzisst ihm das immer wieder zu verstehen geben möchte. Im Gegenteil.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der für den Narzissten perfekte Untertan ist sensibel, liebebedürftig, feinfühlig und empathisch. Er möchte, dass es den Menschen in seinem Umfeld gut geht. Er ist bereit, auf scheinbar selbstsüchtiges Verhalten zu verzichten und er ist anpassungsfähig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so ist der Untertan auch zu Zugeständnissen bereit. Er sucht die Schuld bei sich, er entschuldigt sich für Dinge, für die er sich nicht entschuldigen muss und er kommt sofort zurück, wenn die Leine am Hals zerrt und ihn einengt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Harmoniebedürfnis oder Bequemlichkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus anfänglichem Harmoniebedürfnis kann Bequemlichkeit werden. Warum denn nach der Ferne streben, wenn das Gute liegt so nah.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Wort Nein wird aus dem Wortschatz gestrichen, der zugestandene Bewegungsradius als ausreichend quittiert, Fragen werden nicht mehr gestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gefahrenvermeidung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist das denn falsch? Es ist doch eine gute Sache, wenn man jemanden an seiner Seite hat, der jede Gefahr von einem abwendet. Eine Person, die durch Erfahrung glänzt und einem die mühevolle Arbeit, eigene Erfahrungen und eigene Fehler zu machen, abnimmt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man muss nur vertrauen und funktionieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das hat man über Jahre hinweg gelernt. Und mal ehrlich: Geht es einem denn schlecht? Ist man nicht undankbar, wenn man sich nicht mit dem zufrieden gibt, was einem offeriert wird?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Messerstiche
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Außerdem hatte es der Untertan bereits ein paar Mal versucht und musste leidvoll erfahren, was Widerspenstigkeit zur Folge hat. Zeigte er sich vom Verhalten des Narzissten unbeeindruckt, als dieser die Klaviatur der Enttäuschung und der Verletztheit bediente, folgten massiv verletzende Beleidigungen und Angriffe. Das war fast noch schlimmer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Verletzungen trafen tief in die Seele und schmerzen heute noch, wenn der Untertan daran denkt. Das muss er nicht noch einmal riskieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unterbewusste Fragen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bequem mag das sein, doch die im Magen bohrenden Fragen, die das Unterbewusstsein dorthin verfrachtet hat, lassen diesen vor Hunger knurren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Untrüglich wummert tief im Inneren das Gefühl, frei oder freier sein zu wollen. Der Untertan möchte sein eigenes Ich entdecken, eigene Erfahrungen machen. Nicht nur anderen möchte man vertrauen, sondern sich selbst. Ein wenig beschämt ob solch anmaßender Gedanken, wagt man sich einen Schritt weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Scheu und schüchtern macht man weitere Schritte. Und dann trifft man auf Menschen, die einem erzählen, dass man sich ohne Leine bewegen kann und dass man gar keine wächsernen Flügel hat, sondern starke Schwingen. Und sie fragen einen, warum man diese nicht nutzen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Welt bricht zusammen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zunächst quittiert man dies mit einem Kopfschütteln. Das kann doch gar nicht sein. Das stimmt nicht. Denn wenn dem so wäre, dann würden das lebenslange Narrativ und die Glaubenssätze, mit denen man groß geworden ist und denen man vertraut hat, nicht der Wahrheit entsprechen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie blöd manche Menschen doch sein können, so etwas auch nur behaupten zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn sie Recht haben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann wagt man es. Vorsichtig. In Erwartung schmelzenden Wachses hebt man sich auf und verlässt den Boden, erhält einen Blick von oben und ist zunächst wie gelähmt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Welt sieht von oben ganz anders aus als es einem immer erzählt wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie kann das sein?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Freiheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man spürt die Kraft, man erlebt Freude, man stellt fest, dass man miteinander lachen kann und nicht übereinander lachen muss. Man muss nicht immer funktionieren und wird dennoch nicht gleich zum Abschuss freigegeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man ist frei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Will man das? Kann man damit umgehen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kaum, dass die eine Frage beantwortet ist, scheinen sich tausend neue Fragen einzustellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist anstrengend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und immer wieder taucht die Frage auf, ob man nicht einfach zurückkehren sollte, da war es zwar enger und kleiner, aber vertrauter und scheinbar sicherer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die andere Seite
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jeder gute Herrscher, jeder Mensch, der einen anderen Menschen liebt, jede normale Mutter und jeder normale Vater, möchte Schaden von denen abwenden, die ihm oder ihr nahestehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man warnt vor der heißen Herdplatte, man öffnet den Blick für Gefahren, man lehrt und mahnt, man möchte, dass die, die einem nahestehen, keine schlechten Erfahrungen machen müssen und man möchte die schützende Glocke niemals entfernen (müssen).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das geht nicht. Es kommt der Tag, an dem man erkennt, dass der Käfig zu klein wird, dass die Tür geöffnet werden muss, dass die Leine entfernt werden kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man lässt den Untertanen frei. Man beendet die Sklaverei. Man öffnet die Tür und lässt sie offen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wie bei einer Freigänger-Katze, kann man nur hoffen, dass sie im Stande ist, auf sich selbst aufzupassen und dass sie zurückkommt, weil sie es möchte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann hoffen und man muss vertrauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Narzisst braucht seine Untertanen, damit es ihm selbst besser geht. Ein liebevoller Mensch begleitet Personen, damit diese über sich selbst hinauswachsen können. Sie hilft und unterstützt so lange, bis keine Hilfe und keine Unterstützung mehr benötigt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist gut so.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Narzisst sieht es anders
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Narzisst sieht es nicht so. Wenn der Untertan wagt, den eigenen Bewegungsradius ungefragt zu vergrößern und die Narrative in Frage zu stellen, ist dies keine natürliche Entwicklung, sondern Majestätsbeleidigung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus einem solchen Verhalten spricht Undankbarkeit, Egozentrik, Arroganz, Anmaßung und Überheblichkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zudem verletzt ein solches Verhalten den Narzissten zutiefst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie kann es nur sein, dass man sich ein Leben lang für die Untertanen aufgeopfert hat und einem dies nun so gedankt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein solch unfaires Verhalten kann man weder ertragen noch auf sich sitzenlassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Untertanen, die sich gegen den Narzissten stellen, werden, wo immer es geht, an den Pranger gestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Umfeld ist dazu bestens geeignet. Das Umfeld pflichtet einem bei und wird dem Narzissten uneingeschränkt zustimmen.,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Immerhin hat das Umfeld stets erlebt, wie charmant und liebevoll, wie uneigennützig und herzlich der Narzisst mit seinen Untertanen umgegangen ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man diesem Umfeld nun vom Verhalten des Untertanen erzählt, so kann man sich sicher sein, dass es einem zustimmen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist der Ruf erst ruiniert
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für den undankbaren Untertanen bedeutet dies zunächst zusätzlichen Stress. Der Kobold auf der Schulter fragt, ob der Preis der Aufmüpfigkeit nicht zu hoch war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist das Ergebnis des eigenen Freiheitsdrangs? Nur weil man eigene Entscheidungen getroffen hat, das Wort Nein in den Mund nahm und sich über die Aussagen des Narzissten hinweggesetzt hat, ist jetzt alles zerstört.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht nur der Narzisst ist nun böse auf den fahnenflüchtigen Untertanen, auch das gesamte Umfeld zeigt mit Fingern auf diesen. Man wartet nur darauf, dass man angespuckt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man hat Streit mit dem Narzissten und das Umfeld, welches lange auch das eigene Umfeld war, hält einen nun auch für undankbar, ekelhaft und widerlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und der Untertan ist sich in diesem Moment nicht sicher, ob er das nicht von sich selbst in gleicher Weise denkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie wäre es mit einer Kehrtwende? Doch wieder zurückkehren?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, man müsste schon auf Knien zurückrutschen, einsehen, wie falsch man lag und dies bis an sein eigenes Lebensende beteuern, aber man hätte seine Ruhe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Moment. Fakt ist, der Ruf ist ruiniert. Ein Ruf, den man sich nicht selbst erarbeitet hat, sondern der einem wie ein Etikett aufgedrückt wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fakt ist, dass man mit dem Umfeld des Narzissten keinen Kontakt mehr hat. Fakt ist, dass man mit dem Narzissten keinen Kontakt mehr hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fakt ist, dass man seine Flügel nutzt und diese immer noch nicht aus Wachs sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Braucht man den Narzissten? Braucht man das Umfeld des Narzissten?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Würden diese Menschen zuhören, wenn der Untertan erzählt, was hinter den Kulissen des Schlosses abgelaufen ist?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn auch diese Fragen verneint werden können, dann heißt es, ein paar Flügelschläge mehr zu machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Gefahr lauert nicht in den Wolken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hat es der Untertan geschafft, die perfiden Methoden des Narzissten zu erkennen, kann er frei werden. Er kann fliegen, sich und andere Menschen kennenlernen und erkennen, wie schön die Welt ist. Er kann für sich einstehen. Meist ist er dabei so aufgeschlossen, dass er nun auch für andere Menschen da sein möchte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er kann lernen seine Charaktereigenschaften, die die Zwangsherrschaft des Narzissten überhaupt ermöglichten, anders zu nutzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seine Empathie, sein Einfühlungsvermögen, seine Hilfsbereitschaft und seine Sensibilität sind nicht im Käfig geblieben. Die hat der freie Untertan mitgenommen, diese kann er einsetzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er muss nur aufpassen, dass seine Charaktereigenschaften ihm nicht wieder zum Verhängnis werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn wenn genug Zeit ins Land gegangen ist, wird der Narzisst scheinbar großmütig erneut den Kontakt zum Untertan suchen. Der Grund ist einfach: Der Narzisst benötigt den Untertan, ohne ihn kann er sich nicht entfalten. Der Untertan benötigt den Narzissten nun nicht mehr, er steht für sich ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch ein ehemaliger Untertan eines Narzissten ist wie ein trockener Alkoholiker. Die Flügel werden sofort gestutzt, die alten Narrative sofort bedient, das schlechte Gewissen sofort mit neuem Leben gefüllt werden, sobald sich der freie Sklave auch nur in die Nähe des Narzissten begibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es mag sein, dass es dem ehemaligen Untertanen gelingt, die neu gewonnenen Erkenntnisse nicht sofort wieder über Bord zu werfen. Aber das wäre, wie wenn ein trockener Alkoholiker sagt, dass er nicht wieder zum Trinker wird, nur weil er jetzt mal einen Schnaps trinkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Freistrampeln und das Training der Flügel hat viel Kraft gekostet. Wenn der ehemalige Untertan nicht absolut sicher sein kann, tut er gut daran, sich nicht erneut in diese Gefahr zu begeben. Vielleicht reicht die Kraft für einen zweiten Befreiungsversuch nicht mehr aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gutes entstehen lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein ehemaliger Untertan eines Narzissten hat es nicht nötig, das Narrativ der „schlimmen Kindheit“ zu bedienen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch seinen Freiheitskampf hat er gezeigt, wie stark er ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er muss dem Narzissten keine Vorwürfe machen, denn dieser ist durch das selbstgemachte Gefängnis gestraft genug.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kraft, die der ehemalige Untertan aufgebracht hat, kann er mit anderen teilen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er kann Gutes entstehen lassen und nur für andere da sein, weil er es möchte, nicht mehr, weil er es muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Narzissten sind überall
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eltern können Narzissten sein, Partner können Narzissten sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Wortwahl des Untertanen wurde nicht ohne Grund genutzt. Auch in der Politik erkennt man einige Muster wieder.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch in der Politik ist es häufig so, dass der Narzisst oder die narzisstische Gruppe das Umfeld indoktriniert. Das gebriefte Umfeld sorgt dann seinerseits dafür, dass die scheinbar Abtrünnigen auf Spur gebracht werden, selbst wenn diese gar nichts Verwerfliches versucht haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Narzissmus zu erkennen ist nicht leicht, dagegen aufzubegehren eine Lebensaufgabe, was daraus entstehen kann, ist es aber in jedem Fall wert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 24 Mar 2023 05:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/an-der-leine-der-narzissten</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Traum, Albtraum und Wirklichkeit</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/traum-albtraum-und-wirklichkeit</link>
      <description>Heute vor 3 Jahren war ich wie gelähmt. Es war der 17. März 2020 und wir mussten schließen. 3 Jahre später sehe ich auf Vieles zurück und verstehe die Welt nicht (mehr). Meine Werte scheinen falsch zu sein, die Etiketten, die mir aufgedrückt werden, sind wie die Schuhe von Aschenputtel, nur dass die Welt mich zur hässlichen Stiefschwester macht. Vieles, von dem ich dachte, es nicht erleben zu müssen, ist geschehen. Wie Vieles, von dem ich mir erhoffe, dass es nicht geschieht, wird noch geschehen?</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Traum, Albtraum und Wirklichkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA142.jpeg" alt="2 Friedenstauben und eine ausgestreckte Hand"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Heute vor 3 Jahren war ich wie gelähmt. Es war der 17. März 2020 und wir mussten schließen. 3 Jahre später sehe ich auf Vieles zurück und verstehe die Welt nicht (mehr). Meine Werte scheinen falsch zu sein, die Etiketten, die mir aufgedrückt werden, sind wie die Schuhe von Aschenputtel, nur dass die Welt mich zur hässlichen Stiefschwester macht. Vieles, von dem ich dachte, es nicht erleben zu müssen, ist geschehen. Wie Vieles, von dem ich mir erhoffe, dass es nicht geschieht, wird noch geschehen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausgangssperren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am 15. März 2020 war in Bayern Wahl. Wer Angst vor Corona hätte, könne sich einen eigenen Stift mitnehmen - so hieß es damals. Am Abend wurde ausgelassen und in großen Runden gefeiert. Die Medien waren voll mit Fotos. Am Montag wurde verkündet, dass die Lage ernst wäre und dass am Dienstag verschiedene Läden, Fitnessstudios, Kosmetikstudios und andere Dienstleistungsanbieter schließen müssten. Ich konnte es nicht fassen. Im Grunde war damals der Grundstein des Zweifels bereits gelegt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Die können doch nicht gestern noch. . .“ - doch, „die“ können. Der Rest ist - wie man so schön sagt - Geschichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viel gelernt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war eine sehr lehrreiche Zeit. Ich habe gelernt, dass Vertrauen in diejenigen, die Macht haben und die einer Demokratie verpflichtet sind, nicht immer gut ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe gelernt und erlebt, dass Menschen zu extremen Reaktionen neigen, wenn sie in Angst versetzt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe gelernt und bewiesen bekommen, dass auch heute das biblische Linsengericht existiert. War es damals noch ein vegetarisches oder veganes Gericht, so lockte man die Menschen heute mit einer Bratwurst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe gelernt, dass es für viele Menschen keine Tabus gibt, wenn sie der Meinung sind, auf der „richtigen“ Seite zu stehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe festgestellt, dass Objektivität, Souveränität, Diplomatie, Verhältnismäßigkeit und Evidenz nur Begriffe sind, die von vielen, die sie leben und vorleben sollten, zwar ausgesprochen aber nicht gelebt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe gelernt, dass man den Personen nicht glauben kann, wenn sie von Offenheit und Kritikfähigkeit sprechen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe gelernt, dass Diskriminierung lebt, man muss sie nur verkaufen können, dann findet man viele Anhänger (m, w, d), die bereitwillig als Schergen die Drecksarbeit verrichten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gewonnen und verloren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe die schmerzhafte Erkenntnis gewonnen, dass ich, wenn ich wählen muss, meine Familie wähle und demnach ein Feigling bin, der sich den Regeln beugt, auch wenn sie noch so unsinnig sind. Ich habe Menschen unter 2G ausgeschlossen, weil ich Angst hatte, erwischt und bestraft zu werden und dann für meine Familie den Lebensunterhalt nicht mehr verdienen zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als schwachen Trost kann ich anführen, dass ich tatsächlich noch nie behauptet habe, dass ich ganz anders gehandelt hätte, wenn man vergleichbare Situationen aus vergangenen Zeiten geschildert bekommen hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe das Vertrauen in die Politik verloren. Menschen, die sich zu abscheulichen Aussagen haben hinreißen lassen, Menschen, die dazu aufforderten Menschen auszuschließen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe den Glauben an Recht und Gesetz verloren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe gesehen und verstanden, dass es in vielen Dingen wirklich nur ums Geld geht. Werte sind gut, aber mit Werten kann man sich nichts kaufen. Geld ist Macht und Macht ist geil. Wenn man Geld und Macht kombinieren kann, wirft man dafür schnell und sehr bereitwillig jeden noch so wohlklingenden Wert über Bord.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wer sich selbst den Wert „offen für alle“ auf die Fahne schreibt, um dann Menschen auszugrenzen, weil es die Regierung so will, der muss nicht mit Steinen werfen, denn er sitzt in einem Glashaus.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine Zeit für Aufarbeitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und heute ist keine Zeit für Aufarbeitung, denn die Krise war eine harmlose Erbse unter 100 Matratzen im Gegensatz zu den Elefanten in den Räumen und den Panzern in den Städten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ausreden sind so alt und abgelutscht, dass ich dachte, sie würden nicht noch einmal benutzt werden, doch auch hier zeigt mir das Geschehen, dass dem doch so ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich benutze die Ausrede: „Was hätte ich denn machen sollen, sonst hätte ich unsere Familie nicht ernähren können.“ - andere sagen, sie hätten es eben nicht besser gewusst und dass man heute schlauer wäre als vor 3 Jahren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut, ich stehe zu meinem Fehler und er schmerzt mich jeden Tag, das ist das Einzige, was ich als mildernden Umstand anführen kann. Ich habe nicht vergessen, wie ich mich verhalten habe. Manchmal würde ich es mir wünschen. Wenn ich sehe, wie leichtfertig Menschen behaupten, sich an Nichts erinnern zu können oder gar im Brustton der Überzeugung und mit Inbrunst behaupten, sie hätten all das, was das Netz nie vergisst, nie gesagt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber dass Evidenz nicht so wichtig ist, das war ja eine der Lektionen, die ich in den letzten 3 Jahren gelernt habe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man ist nie schlauer, auch nicht hinterher und der Mensch lernt nicht aus der Geschichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frieden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Wort hat die größte Bedeutungsumkehr erfahren, die man sich vorstellen kann. Waren Querdenker früher Menschen, die die Fähigkeit besaßen, um die Ecke zu denken und gleichzeitig über den Tellerrand zu blicken, sind es heute verabscheuungswürdige Exemplare der Gesellschaft. Es scheint, man suche noch nach Möglichkeiten, sich dieser Exemplare dauerhaft entledigen zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gegen das, was man heute mit dem Wort Frieden verbindet, ist die Bedeutungsänderung des Wortes Querdenker ein Fliegenschiss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frieden scheint heute automatisch Niederlage zu bedeuten. Frieden ist Sklaverei. Krieg ist Freiheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht erläutere ich kurz, was ich bisher unter Frieden verstand.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frieden bedeutete für mich zunächst einmal die Abwesenheit von Gewalt. Frieden bedeutete für mich, dass Menschen nicht getötet werden. Frieden bedeutete für mich, dass Waffen schweigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und weil das immer ein guter Anfang ist und weil ich der Meinung war, dass es gut ist, wenn Menschen keine Menschen töten und weil ich dachte, dass man ein Interesse daran hat, jeden Toten zu verhindern, war ich für Frieden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber ich habe gelernt, dass nicht Frieden wichtig ist, sondern Geld und Vernichtung. Wer heute für Frieden ist, der bestätigt nur, dass er schon gestern ein Querdenker war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer heute Frieden fordert, damit das Töten aufhört. Wer einen Waffenstillstand als ersten Schritt erachtet und wer dann auch noch darüber spricht, dass man reden und verhandeln sollte, der outet sich nicht nur als naiv und dumm, sondern als gehässig und (mal wieder) rechtsextrem.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nie hätte ich gedacht, dass die weiße Taube einmal mit so viel Hass und Häme überzogen werden könnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du würdest dich doch sofort erschießen lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erst vor ein paar Tagen wurde mir wieder bewusst, wie feige ich bin. Bei einem Austausch über die heutige Situation, sagte mein Gesprächspartner, dass er sofort auf die Straße rennen würde, um sich von „denen“ erschießen zu lassen, wenn es dazu käme, dass „die“ bei uns einmarschieren würden. Er beendete seine Ausführung mit der rhetorisch gemeinten Frage, ob das bei mir anders wäre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wieder stellte ich fest, dass ich keine klare Stellung beziehen kann. Ich sagte ausweichende Dinge, wie „kommt darauf an“ und „ich möchte eigentlich leben“ und mich nicht per se gleich erschießen lassen, weil das Böse auf mich zukommt. Ich klammere mich an Hoffnungen und Träume. „I have a dream“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich fühle mich falsch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute haben wir Begriffe für Menschen, die sich in ihrem Körper falsch fühlen. Haben wir schon einen Begriff für Menschen, die das Gefühl haben, dass der Kopf voller falscher Werte ist? Menschen, die von sich bisher die Meinung hatten, sich überzeugen lassen zu können, jetzt aber so gar nichts mehr verstehen? Verrückt? Schizophren?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja. Verrückt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irgendwie habe ich das Gefühl, ich bin mit meinem Werten stehengeblieben und dadurch schlecht geworden, wie Milch, die man nicht rechtzeitig in den Kühlschrank stellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe mich nicht rechtzeitig in den Kühlschrank gestellt, denn ich möchte immer noch, dass das Töten aufhört. So schnell wie möglich. Auf beiden Seiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ich kann noch nicht einmal sagen, dass mir das leid tut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 17 Mar 2023 05:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Nationalität ist unwichtig</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/nationalitaet-ist-unwichtig</link>
      <description>Worte können Emotionen lenken oder diese entstehen lassen. Mehrfach bin ich in den letzten Wochen über eine Aussage von Sawsan Chebli, der ehemaligen SPD-Staatssekretärin gestolpert. Tatsächlich bin ich nicht über ihre Aussage, sondern über das, was man daraus gemacht hat, gestolpert. Das ging es um „die Deutschen“ als Minderheit und die Empörung darüber. Und dann dachte ich an die geliebte bunte Mischung an großartigen Menschen, mit denen ich jeden Tag zu tun habe.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nationalität ist unwichtig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA139.jpeg" alt="Gummistiefel mit Blumen und Willkommensschildern in verschiedenen Sprachen"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Worte können Emotionen lenken oder diese entstehen lassen. Mehrfach bin ich in den letzten Wochen über eine Aussage von Sawsan Chebli, einer ehemaligen SPD-Staatssekretärin gestolpert. Tatsächlich bin ich nicht über ihre Aussage, sondern über das, was man daraus gemacht hat, gestolpert. Da ging es um „die Deutschen“ als Minderheit und die Empörung darüber. Und dann dachte ich an die geliebte bunte Mischung an großartigen Menschen, mit denen ich jeden Tag zu tun habe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Tweet des Anstoßes
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit unterschiedlich gestalteten Memes wurde behauptet, Frau Chebli (ich nehme jetzt einfach mal an, dass ich „Frau“ schreiben darf), hätte gesagt, die „Deutschen“ sollten sich daran gewöhnen, bald im eigenen Land in der Minderheit zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Interessant war dabei, dass ich etwas Zeit brauchte, um den
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://twitter.com/sawsanchebli/status/1621432161214648320?s=61&amp;amp;t=CQ2eWba4EzrAVOxCOkvo1g"&gt;&#xD;
      
           Ursprungstweet
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             zu finden, der für mich anders klang.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Chebli schrieb hier:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Migration wird es immer geben. Wer nicht akzeptieren will, dass in vielen Städten in Deutschland Menschen ohne Migrationshintergrund bald in der Minderheit sein werden, erstarrt in Angst oder Hass – statt selbst Einfluss zu nehmen auf unvermeidbare Veränderungen“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich es in die richtigen Zusammenhänge bringe, ging es dabei um die Suche nach den Schuldigen der Silvesterausschreitungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ich (endlich) die Worte des Anstoßes gefunden hatte, konnte ich selbst daran keinen Anstoß nehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum einen erlebe ich das selbst genauso, zum anderen ist eine Erstarrung in Angst und Hass nie gut für das soziale Miteinander, ganz gleich, aus welchen Menschen sich das soziale Miteinander zusammensetzt. Sich gegen Angst und Hass einzusetzen ist auch nichts Schlechtes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Woran haben dann so viele Anstoß genommen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sind aber mehr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Mehrheit muss nicht immer recht haben. Beispiele, die mir das in der jüngsten Vergangenheit gezeigt haben, erspare ich mir an dieser Stelle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kann es in einer wertschätzenden Gemeinschaft darum gehen, welche Gruppe „mehr“ Mitglieder hat?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geht es nicht darum, dass man sich einander respektvoll und wertschätzend begegnet?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer andere aufgrund ihrer Andersartigkeit grundsätzlich als Minderheit kleinhalten möchte, agiert nicht offen, nicht sozial und nicht wertschätzend. Wer andere aufgrund ihrer geringeren Machtbefugnisse kleinhält und für dumm verkaufen möchte, handelt allerdings auch nicht sozial und wertschätzend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verhalten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin der Meinung, dass man sich das Verhalten von Menschen ansehen muss, um zu entscheiden, ob diese sich anderen gegenüber wertschätzend zeigen oder nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei ist die Nationalität mehr als zweitrangig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer andere nicht respektiert, wer andere diffamiert, wer die Werte anderer nicht schätzt, wer sie diskriminiert und ihnen mit Gewalt (physisch wie psychisch) begegnet, wer sie anlügt, und sie beschimpft, der agiert nicht respektvoll und nicht sozial.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Themen können dabei sehr vielfältig sein, die Mitspieler sind ebenso bunt wie die Täter (m, w, d) und die Problematik lässt sich bei Weitem nicht an einer in einem Pass stehenden Nationalität festmachen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei sind diejenigen, die vielfach kritisiert werden, zum Teil - meiner bescheidenen Meinung nach - selbst dafür verantwortlich, wenn man ihre Worte allem Anschein nach permanent missversteht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Aussagen mögen stimmen, die Art und Weise, wie diese Aussagen vorgenommen werden, sind - gelinde gesagt - für mich oft grenzwertig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Tatsachen sprechen für sich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich mir die Zusammensetzung der Gruppe teilnehmender Personen ansehe, muss ich Chebli Recht geben. Egal ob in Seminaren, Fortbildungen oder in Sportkursen. In vielen dieser Veranstaltungen liegt der Personenanteil derer, die einen Migrationshintergrund haben, höher als der, der hier geborenen Menschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich finde es großartig, ich finde es spannend, ich finde es bereichernd.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An dieser Tatsache kann ich nicht Schlechtes oder Falsches oder gar Verwerfliches finden. Im Gegenteil. Die Seminare und Sportkurse wären ganz schön leer, wenn diese Personen sie nicht mit ihrer Anwesenheit bereichern würden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ich bin der festen Überzeugung, oder ich will daran festhalten, dass Menschen sehr gut miteinander auskommen können, wenn sie sich auf Augenhöhe und mit Respekt begegnen. Die Art und Weise, mit der einige Politiker (m, w, d) ihre Aussagen gegenüber Kollegen (m, w, d) und gegenüber denjenigen, die sie gewählt, oder auch nicht gewählt haben, lassen leider in letzter Zeit immer mehr den gebührenden Respekt vermissen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so frage ich mich, ob es tatsächlich immer die sachlichen Inhalte der Aussagen sind, die zur Kritik einladen, oder ob es nicht auch mit an der Art und Weise liegen kann, wie man sagt, was man sagt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grenzen ziehen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dennoch gibt es Grenzen. Grenzen des guten Geschmacks, Grenzen dessen, was man als angemessenes Verhalten ansieht. Und diese Grenzen dürfen besprochen werden. Und ja, ich bin der Meinung, dass dafür die Werte, die Normen und die Gesetze da sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass Gesetze heute so und morgen so ausgelegt werden, dass Menschen nicht zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie sich wider das Gesetz verhalten, dass man mehr als 2 Maßstäbe an den Tag legen kann, um das gleiche Verhalten bei unterschiedlichen Personen unterschiedlich zu beurteilen, das sind andere Baustellen. Lug, Betrug, Gewalt, Zwang, Repressalien, Sanktionen, Nötigung, Erpressung sind furchtbare Verhaltensweisen, die von zu vielen Menschen (m, w, d) aller Nationen und in vielen Thematiken an den Tag gelegt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zu diesen Verhaltensweisen, die ich als unverschämt erachte, gehört es auch, seinem Auftrag nicht gerecht zu werden, Fragen nicht zu beantworten und mit einer Mimik, die zumindest Hohn, Überheblichkeit und Missachtung gegenüber der fragenden Person vermuten lässt, zu agieren und zu reagieren. So zumindest empfand ich das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://twitter.com/kontraa64/status/1626924237066850304?s=46&amp;amp;t=VCqTPHWckynkZe5x8H8kow" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , auch wenn es um eine ganz andere Thematik geht. Das Video ist angeblich auch schon über 7 Jahre alt. Das ändert allerdings für mich nichts an der Tatsache, dass hier die Auskunft verweigert wird, was ich bedenklich finde.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wer so agiert, der triggert irgendwann. Dass man dann nicht mehr auf die Inhalte achtet, weil man schon mit einer gewissen Grundgenervtheit reagiert, wenn man nur das Bild der sprechenden Person sieht, ist zwar nicht fein, aber in gewisser Weise nachvollziehbar.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diffamierung mit Diffamierung begegnen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auf meiner Suche nach den Zusammenhängen bin ich dann auch auf einen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://journalistenwatch.com/2023/02/03/chebli-an-die-deutschen-ihr-seid-bald-in-der-minderheit-gewoehnt-euch-dran/?fbclid=IwAR26BtL6i1fiFG9kAfBkwpRc_BKi8uyqX3WU4ALFLa23fd7bmaY9i0nA3Ww" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Artikel
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            gestoßen, den ich persönlich widerlich finde. Bereits in der Einleitung wird hier nicht berichtet, sondern die Protagonistin Chebli mit einem verunglimpfenden Schimpfwort tituliert. 
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ernsthaft? Muss das sein? 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Sehr viel weiter habe ich diesen Artikel nicht gelesen, weil er für mich von Häme und Hass strotzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das kann ich kaum ertragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht schwarz, nicht weiß, sondern bunt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich fühle mich ein wenig verloren in der heutigen Zeit, weil ich nicht weiß, ob ich mich noch bewegen darf, oder ob ich nur noch (ungewolltes) Fettnäpfchenspringen betreibe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich schreibe „er, sie und es“, versuche aber immer durch die Klammer (m, w, d) zu zeigen, dass ich niemand ausschließen will.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich halte meine Kurse auf Deutsch und kann, wenn es nötig ist, ins Englische ausweichen. Mehr Sprachen stehen mir nicht zur Verfügung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass ich nicht die gleichen Inhalte alle immer in 2 Sprachen darstellen kann, ist der Zeit geschuldet. Dass ich also in der Sprache, die ich am besten beherrsche, meine Kurse gebe, ist keine Diskriminierung, auch wenn ich Englisch spreche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch bin ich in den letzten Jahren mit Etiketten versehen worden. Aufgrund meiner kritischen Haltung gegenüber verschiedenen Maßnahmen war ich mal ein Leugner, mal ein Nazi.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufgrund dessen, dass wir im Studio keine Kinderbetreuung anbieten, zeigte ich ein diskriminierendes Verhalten alleinerziehenden Müttern gegenüber. Aufgrund dessen, dass ich mich nicht in der Lage sah, eine Person zu beraten, die weder Deutsch noch Englisch verstand, war ich ausländerfeindlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufgrund der Tatsache, dass Regeln für Personen, die sich nicht daranhalten können, dennoch bestehen bleiben, fühlten sich manchmal Personen gemobbt und drohten mir mit einer Anzeige.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der direkte Austausch ist nicht immer möglich, doch wenn er angeboten wird, so sollte er stattfinden. Das gilt für Fragen, die in einer Bundespressekonferenz gestellt werden, ebenso wie für den kritischen Meinungsaustausch. Vielfach muss man allerdings feststellen, dass die Angebote, sich jederzeit gerne austauschen zu können (auch über die Messenger-Funktionen), nur vollmundige Versprechen sind, die leider nicht gehalten werden. Der Austausch bleibt einseitig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn man dann feststellt, dass die zum Teil hämische und niveaulose geäußertes Kritik, nicht jeglicher Grundlage entbehrt, so hat man zumindest versucht, Achtung vor dem Menschen zu bewahren. Wenn es auch nur dazu diente, dass dieser Vertrauensvorschuss keine allzu gute Investition war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Achtung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und hier meine ich nicht Vorsicht, sondern Respekt. Können wir einander nicht einfach achten, statt uns gegenseitig zu ächten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das heißt für mich nicht, dass ich mich damit selbst aufgeben muss, im Gegenteil. Ich möchte würdevoll behandelt werden und ich behandle Menschen würdevoll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn diese anfangen, mich geistig oder körperlich zu treten, möchte ich mit ihnen nichts mehr zu tun haben. Das gilt für jede Person, die sich nicht so verhält, sie sie es vollmundig behauptet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann kann man sich ansehen, ob es sich um einen Fehltritt, einen Seitenhieb oder einen Todesstoß handelte und demgemäß entscheiden, wie man damit umgeht. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 10 Mar 2023 05:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/nationalitaet-ist-unwichtig</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA139.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Hufeisentheorie diskriminiert Pferde</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/die-hufeisentheorie-diskriminiert-pferde</link>
      <description>Ich habe keine Ahnung von Politik. Ich habe nur Werte, ein Gewissen, ein Bauchgefühl und Interesse. Von dieser Mischung angetrieben, fing ich 2020 an, mich mit dem Bereich auseinanderzusetzen, der von den Wählern (m, w, d) den Auftrag bekommen hat, sich um das Wohl möglichst aller zu kümmern. Ich habe gelernt, dass man als Kritiker schnell an einen extremen Rand gestellt wird und ich habe gelernt, dass man zwar Fragen stellen kann, selten allerdings Antworten bekommt. Ich habe gelernt, dass Versprechen nur so lange gelten, wie es den Versprechenden opportun erscheint. Erst kürzlich habe ich gelernt, dass Waffen nicht dazu dienen, Menschen zu töten, sondern ein Symbol für Liebe, Frieden und Freiheit sind. Und ich erkenne: Ich habe nicht nur keine Ahnung von Politik, ich bin auch vollkommen minderbemittelt und habe ein naives Gewissen und Werte, die nicht wichtig sind.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Hufeisentheorie diskriminiert Pferde
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA141.jpeg" alt="Hand hält Huf und zieht mit einer Zange nägel aus dem Hufeisen"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe keine Ahnung von Politik. Ich habe nur Werte, ein Gewissen, ein Bauchgefühl und Interesse. Von dieser Mischung angetrieben, fing ich 2020 an, mich mit dem Bereich auseinanderzusetzen, der von den Wählern (m, w, d) den Auftrag bekommen hat, sich um das Wohl möglichst aller zu kümmern. Ich habe gelernt, dass man als Kritiker schnell an einen extremen Rand gestellt wird und ich habe gelernt, dass man zwar Fragen stellen kann, selten allerdings Antworten bekommt. Ich habe gelernt, dass Versprechen nur so lange gelten, wie es den Versprechenden opportun erscheint. Erst kürzlich habe ich gelernt, dass Waffen nicht dazu dienen, Menschen zu töten, sondern ein Symbol für Liebe, Frieden und Freiheit sind. Und ich erkenne: Ich habe nicht nur keine Ahnung von Politik, ich bin auch vollkommen minderbemittelt und habe ein naives Gewissen und Werte, die nicht wichtig sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Niemanden ausgrenzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           D’accord! Hört sich gut an. Deckt sich mit meinen Werten. Diese Forderung klingt gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch Ausgrenzung findet statt. Immer wieder, immer neu, immer noch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt allerdings legitime Ausgrenzung (Menschen wider wissenschaftlicher Erkenntnisse vom sozialen Miteinander ausschließen, wenn sie sich nicht einer Behandlung unterziehen lassen wollen) und böse Ausgrenzung (Menschen mit den falschen Pronomen ansprechen).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und wenn ich nicht so schreibe, wie ich schreiben sollte, dann kann es sein, dass ich mancherorts
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/fu-freie-universitaet-berlin-studentenparlament-setzt-gender-pflicht-durch-li.315374" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           keine Anträge
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            stellen kann, weil ich durch meine Formulierung, Menschen ausgrenze.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleichzeitig gibt es Regeln, die besagen, dass Personen, die an einer diagnostizierten Lese-Rechtschreibschwäche leiden, in Prüfungen mehr Zeit zur Verfügung gestellt bekommen müssen, damit diese nicht aufgrund ihrer Einschränkung diskriminiert werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das finde ich in Ordnung. Aber sollten dann nicht die gleichen Regeln für alle gelten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich also sage, ich fühle mich als Mensch mit einer Genderrechtschreibschwäche, die ich habe, die nur noch nicht diagnostiziert wäre, darf man mich dann deswegen beschimpfen, oder mir vorwerfen, ich würde gegebenenfalls an toxischer Männlichkeit leiden? Und darf es diesen Begriff überhaupt seinerseits geben, der doch ein Geschlecht an sich diskriminiert und mit Gift in Verbindung bringt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch habe ich noch nichts von toxischer Weiblichkeit gelesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ah, ich vergaß: Männlichkeit und Weiblichkeit sind nur Hirngespinste, soziale Konstrukte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber ist dann nicht die vielzitierte toxische Männlichkeit ebenso ein Konstrukt wie der Feminismus?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn es nur Konstrukte sind, muss man sich dann damit auseinandersetzen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn der Konstruktivismus sagt ja, dass es die Realität gar nicht gibt, dass diese vielmehr in den Köpfen der Denkenden oder Nicht-Denkenden konstruiert wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So viele Fragen, auf die mir niemand (m, w, d) Antworten geben kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Extremismus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Definition: „Beschreibt eine extreme (politische) Haltung.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ah ja! Auf diese Erklärung wäre ich fast von selbst gekommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Extremismus ist nie gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, das kann ich nachvollziehen. Wenn es extrem heiß ist, fühle ich mich nicht wohl. Wenn es extrem kalt ist, auch nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lauwarm ist also in Ordnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hm. Da fällt mir ein Spruch aus der Bibel ein (Offenbarung 3,16): „Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also scheint „lau“ auch nicht so großartig zu sein. Oder aber doch? Immerhin will ich nicht von irgendjemandem verspeist, einverleibt, gegessen, zerkaut und zerkleinert werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann wäre die Vermeidung von Extremismus fast schon ein biblischer Selbstschutz?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oder doch eher gotteslästerlich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin schon wieder mal aufgeschmissen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Extremismus lässt einen nicht so sein, wie man gerne wäre. Extremismus zwingt eine Person, Stellung zu beziehen, nicht lau zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Extremismus erfordert extreme Handlungen. Wenn ich den Mund zu voll nehme und die Speise zu heiß ist, dann tut es weh und ich werde ausspucken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Gleiche passiert, wenn ich versuche, einen riesigen Eiswürfen ohne Schmerzen im Mund zu behalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Extremismus tut also weh und die natürliche Reaktion eines Menschen ist, diesen zu vermeiden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nein? Schon wieder was falsch verstanden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hufeisentheorie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Hufeisentheorie war mir bis vor Kurzem nicht bekannt. Erst der laut in sozialen Medien lesbare Aufschrei derer, deren politische Ausrichtung mittels dieser Theorie erklärt werden soll, brachte mich dazu, nachzulesen, was diese Theorie aussagt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis vor Kurzem waren Hufeisen für mich zum einen ein Glückssymbol (ich glaube sogar, ohne mir den Vorwurf machen zu können, dass ich hier kulturelle Aneignung betreiben würde) und zum anderen, waren es die „Schuhe“ der Pferde, die diese brauchen, damit sie sich ihre Füße, - äh Hufen nicht kaputt machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Hufeisentheorie dreht sich aber um etwas ganz anderes. Hier geht es um die bildliche Darstellung der extremen Positionen in der politischen Ausrichtung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so, wie bei einem Hufeisen, die Spitzen/Enden aufeinander zulaufen, da ein Hufeisen nicht mit einem U gleichzusetzen ist, sagt auch die Hufeisentheorie, dass sich die Extreme der beiden Seiten näher sind, als sie selbst meinen, ja, dass sie sich unter Umständen sogar annähern und anziehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Linken sind dann bei kleinen Hufeisen fast die Rechten und umgekehrt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das kann doch nicht sein, das muss ich doch schon wieder falsch verstanden haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wieder musste ich feststellen, dass ich es nicht verstehe. Denn für mich klang das nicht unverständlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.n-tv.de/politik/Extremismus-links-ist-nicht-gleich-rechts-article21584203.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           N-TV
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            mahnt, dass es gefährlich ist, an diesem Denkmodell festzuhalten. Gut, der Artikel ist von 2020, da war die Welt noch eine andere.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber an einem Modell festhalten, welches gefährlich ist, das will ich ja auch nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Artikel heißt es:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Politikwissenschaftler und Extremismusforscher Hajo Funke von der Freien Universität Berlin erklärt ntv.de: "In diesem Modell ziehen sich die beiden extremen Enden des politischen Spektrums an oder ergänzen sich sogar und bewegen sich wie Magnete aufeinander zu. Man unterstellt, dass rechts ist wie links, rechtsextrem wie linksextrem und dass beide für Gewalt und gegen den Verfassungsbogen des demokratischen Zentrums oder der demokratischen Mitte sind."
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich würde hier mitgehen. Immerhin sind Extreme nie gut, wie ich oben festgestellt habe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch wird die Theorie abgelehnt. Vor allem von denen, die das Wohl aller Wesen vor Augen haben, die im Menschen mehr sehen als Frau und Mann, die der Meinung sind, man solle nicht mehr Mutter sondern „gebärendes Wesen“ sagen und die mir Menstruationsunterwäsche für Wesen nahebringen wollen, die ich früher (tut mir leid, ich bin noch Lehrling) als Männer bezeichnet hätte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und auch die, die gerne von anderen an den rechten Rand gestellt werden, fühlen sich brüskiert. Natürlich sind die vom rechten Rand inhaltlich anders aufgestellt als die vom linken Rand.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Inhalte sind mit Sicherheit nicht gleich. Da könnte man ja auch gleich einen Schlachthof mit einem Gemüsebeet gleichstellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das habe ich verstanden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe aber immer noch Fragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inhalte versus Vorgehen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man aber nun eher das Verhalten extremistisch orientierter Personen (m, w, d) betrachtet und die (vorgegebenen und vermeintlichen) Inhalte nur sekundär als wichtig erachtet, wird dann ein Schuh daraus?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wikipedia (noch so eine umstrittene Quelle, die ich im Rahmen meiner Beschränktheit immer noch aufrufe), sagt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Als Extremismus bezeichnen Behörden in
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesrepublik_Deutschland" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Deutschland
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            seit etwa 1973 politische Einstellungen und Bestrebungen, die sie den äußersten Rändern des
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Politisches_Spektrum" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           politischen Spektrums
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            jenseits der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freiheitlich_demokratische_Grundordnung" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           freiheitlich demokratischen Grundordnung
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zuordnen. Der Begriff ersetzte im offiziellen Sprachgebrauch den bis dahin gebräuchlichen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Radikalismus" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Radikalismus
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , der nunmehr für politische Einstellungen am Rande – aber noch innerhalb – des demokratischen Spektrums verwendet wird. Der Begriff, auch in Form der Extremismustheorie, ist in der Politikwissenschaft umstritten.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut. Die Ränder (oder die Enden des Hufeisens) werden auch hier beschrieben. Die Einstellungen und Bestrebungen der Gruppierungen, die sich an diesen Rändern ansiedeln, agieren gegen eine freiheitlich demokratische Grundordnung. Extremisten sind noch schlimmer als Radikale. Radikale bilden nur die Vorhut von Extremisten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Radikal ist also „gerade noch in Ordnung“, „extrem“ nicht mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kann man das so verstehen? Man kann also radikal sein und dennoch demokratisch bleiben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wie passt dann Radikalismus in das Gefüge, wenn man auf der anderen Seite Verständnis, Empathie und ein Umdenken und ein Neuverhalten gegenüber jeder noch so kleinen Minderheit fordert. Oder ist die nichtverhandelbare Forderung nach Toleranz von allem und jedem per se schon radikal?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ich bisher dachte:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Extremist lässt keine andere Meinung gelten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Extremist ist davon überzeugt, dass er (sie, es) Recht hat und alle anderen falsch liegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Extremist will seine Ziele durchsetzen, koste es, was es wolle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Extremist mag keine Kritik.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Extremist ist manchmal der Meinung, dass der Zweck die Mittel heiligen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Extremist meint, andere zu ihrem Glück zwingen zu müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unter Umständen scheut sich ein Extremist auch nicht, andere für das hohe Ziel, welches er (sie, es) verfolgt, leiden zu lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Extremist kann die Tatsachen so lange verdrehen, bis sie in das eigene Narrativ passen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Extremist fordert Opfer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hufeisen bringen Glück
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . . . aber nur, wenn man diese mit der Öffnung nach oben aufhängt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Aberglaube. Nur wenn man Hufeisen mit der Öffnung nach oben aufhängt, kann sich das Glück darin sammeln. Andernfalls läuft es aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was passiert aber, wenn man metaphorisch das politische Hufeisen mit seinen Enden nach oben aufhängt? Das, was sich am rechten und linken Rand befunden hat, ganz gleich ob nun radikal oder extrem, fließt in der Mitte zusammen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was für ein Glück!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gegen die Hufeisentheorie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich möchte, dass die Hufeisentheorie als Erklärung für politische Extreme verschwindet. Dem bislang geltenden Glückssymbol wird damit Unrecht getan und Pferde könnten sich diskriminiert fühlen, wenn man ihre „Schuhe“ zur Erklärung von antidemokratischem Verhalten heranzieht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bitte diese Minderheitenmeinung zu respektieren und glaube fest daran, dass ich im Sinne der Pferde spreche. Nein, gefragt habe ich diese nicht, aber das muss ich auch nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 03 Mar 2023 05:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Kann Chris zum Helden werden?</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/kann-chris-zum-helden-werden</link>
      <description>Am 09.02.2023 bin ich über einen Clip gestolpert , der von der polizeilichen Kriminalprävention Anfang des Jahres 2023 veröffentlicht wurde. Der Clip wird unter anderem während der Werbepausen im Fernsehen ausgestrahlt. In diesem Clip geht es darum, gefährliche Veränderungen der Menschen und ihres Verhaltens früh zu erkennen und sich heldenhaft dagegenzustellen. So weit, so gut. Allerdings wurde meiner persönlichen Meinung nach hier so viel miteinander vermischt, dass es nicht einfach ist, den klaren Blick zu wahren.
Am Dienstag erschien mein Beitrag dazu auch im Rubikon.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kann Chris zum Helden werden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA140.jpeg" alt="Superheld"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am 09.02.2023 bin ich über einen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://youtu.be/D4TL8T7iiTI"&gt;&#xD;
      
           Clip gestolpert
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , der von der polizeilichen Kriminalprävention Anfang des Jahres 2023 veröffentlicht wurde. Der Clip wird unter anderem während der Werbepausen im Fernsehen ausgestrahlt. In diesem Clip geht es darum, gefährliche Veränderungen der Menschen und ihres Verhaltens früh zu erkennen und sich heldenhaft dagegenzustellen. So weit, so gut. Allerdings wurde meiner persönlichen Meinung nach hier so viel miteinander vermischt, dass es nicht einfach ist, den klaren Blick zu wahren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kannst Du Chris aufhalten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer ist Chris? Worum geht es? Der ca. 1-minütige Clip beginnt mit dem Blick auf eine Gruppe junger Leute. Einer dieser jungen Menschen hält ein Mobiltelefon in die Höhe. Es sieht zunächst so aus, als ob ein Selfie gemacht werden soll. Tatsächlich wird mittels des Telefons allerdings ein Clip abgespielt. Man hört die Aussage „Der Klimawandel ist eine Lüge der Juden“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier wurde ich bereits stutzig, weil ich diese Verquickung so (noch) nicht kannte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man hört die Stimme des Clips weiter ausführen: „Ein politisches Instrument zur Panikmache, zur Unterwanderung Europas durch Flüchtlinge aus dem Osten.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wieder stutzte ich. Der Zusammenhang erschloss und erschließt sich mir nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie das Judentum mit dem Klimawandel und der Flüchtlingsproblematik zusammenhängt, ist mir schleierhaft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3 Reizthemen binnen 7 Sekunden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wohl allerdings fiel mir auf, dass hier binnen 7 Sekunden, 3 Reizthemen Eingang in den Clip fanden, dessen Zielgruppe heranwachsende Jugendliche sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurz war auch ein anderer junger Mann zu sehen, der auf der Toilette sitzend, wohl den gleichen Clip ansah.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gespannt schaute ich weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schnitt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der junge Mann, der allein auf der Toilette sitzend kurz vorher den Handy-Clip gesehen hatte, steht im Sportunterricht einer seiner Klassenkameradinnen gegenüber, die ihn darauf hinweist, dass dieser Clip bzw. dass, was „Mark“ erzählen würde, Bullshit sei und dass er, Chris das auch wissen würde. Mark ist der etwas „festere“ junge Mann rechts im ersten Bild, Chris ist der zweite von links.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Chris, steht etwas verloren da und erweckt sofort Mitleid, so treuherzig ist sein Dackelblick, so viel sympathischer als Mark wirkt er.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Identitätslose Masse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erneuter Schnitt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wieder sieht man die Gruppe der jungen Menschen, wieder ist Mark rechts und Chris links zu sehen, die Kameraeinstellung filmt von unten nach oben, die Gruppe wirkt somit größer und fast schon ein wenig bedrohlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen Mark und Chris ist der Abstand sichtlich kleiner geworden, sie haben sich also auch im Bild angenähert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Gruppe läuft und man kann folgenden Text lesen und hören: „Wir gehören nicht zur breiten, identitätslosen Masse, die über Mainstream-Medien manipuliert werden kann. Wir wissen mehr....“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der reiche Jude
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schnitt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nächste Szene im Klassenzimmer. Mark bedroht stehend den Sitznachbar von Chris und sagt: „Sag‘ deinem stinkreichen Vater, der soll mir ein Neues kaufen! Verstanden?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was genau vorgefallen ist, entzieht sich der Kenntnis der betrachtenden Personen. Allem Anschein nach ist Mark sauer und gleichzeitig der Meinung, der Vater des Jungen, den er bedroht, wäre stinkreich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mobbing
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schnitt - wieder im Sportunterricht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die junge hübsche Frau redet mit Chris und ist sauer. Sie sagt: „Ey, Du hast sie doch nicht mehr alle, oder? Zuerst erzählst Du mir irgendeinen klimaleugnerischen Schwachsinn und jetzt mobbst Du Noah, nur weil er Jude ist? Alter, was geht bei Euch?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während die junge Frau spricht, werden Szenen eingeblendet, die Chris und seine Kumpels, einer davon ein Skinhead, dabei zeigen, wie sie auf dem Boden liegende Person angreifen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem die junge Frau ihrem Ärger Luft gemacht hat, entgegnet Chris: „Du glaubst doch nur die einfachste Wahrheit. Es gibt so viele Theorien.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schnitt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man sieht Mark an einem Spind stehen, der sich mit Daumen über die Kehle fährt, während er die junge Frau anblickt, die verängstigt weitergeht. Mark deutet mit der Geste an, dass er ihr die Kehle aufschlitzen will.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Todesdrohung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus dem Off hört man die Stimme eines Nachrichtensprechers sagen: „Der für politisch motivierte Delikte zuständige Staatsschutz der Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts eines Brandanschlags.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die währenddessen laufenden Szenen zeigen zunächst Mark mit einem Feuerzeug, dann ihn beobachtend beim Brand, die entsetzte junge Frau und Chris, der nun wieder wie ein Häufchen Elend aussieht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Video endet mit der Frage, ob Chris aufgehalten werden kann. Ob man selbst Christ aufhalten kann?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auf der Webseite „Zivile Helden“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.zivile-helden.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.zivile-helden.de/
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            kann man dann den angebotenen Selbsttest machen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Selbsttest, den man machen kann, offeriert immer 3 Antwortmöglichkeiten, die man binnen 5-10 Sekunden wählen muss. Zum Nachdenken bleibt da wenig Zeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer Chris also aufhalten will, muss schnell handeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Interaktiv aktiv werden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie soll Chris reagieren, als man ihm vorwirft mit der jüdischen Ökotussi rumzuhängen? Gerade hatten die beiden noch vereinbart, am Abend Computerspiele zu zocken und Chris hatte der attraktiven jungen Frau extra koschere Snacks offeriert. Offensichtlich ist auch sie eine Jüdin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Mir ist schleierhaft, was das zur Sache tut).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Chris wird nun gehänselt. Ob die Tussi nicht zu „Fridays for future“ müsse.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entscheide schnell
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies ist nur eine der Szenen in denen man als Zuschauer (m, w, d) selbst tätig werden muss. Wie gesagt binnen 5-10 Sekunden. Es gibt nur eine richtige Antwort. Nicht nachdenken, schnell klicken. Nicht reden, schnell entgegnen. Zum Erfassen der Szene, zum Lesen der Antwortmöglichkeiten und zum Anklicken der gewählten Antwort bleiben maximal 5 bis 10 Sekunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Interessant dabei ist auch, dass das Video nicht gestoppt werden kann. Man kann keine Pause-Taste benutzen, um in sich zu gehen und in Ruhe nachdenken zu können. Man muss jetzt handeln und man muss eine der drei Antworten wählen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum bin ich gestolpert?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für mich war die Verquickung von Klimawandel-„Leugner“, Antisemitismus und der Flüchtlingsherausforderung neu. Ich wusste bis zu diesem Clip nicht, dass das alles zusammenhängt und verstehe es bis heute nicht. Man möge mir bitte verzeihen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine Wahl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zudem scheint mir der Clip keine Wahl zu lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, das Klima ist zu schützen, wir haben nur eine Erde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, Antisemitismus ist zu bekämpfen, wie jede grundlose Ablehnung von Menschen abzulehnen ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, man muss fliehenden Menschen helfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber hängen diese 3 Themen wirklich untrennbar zusammen, so wie es der Clip darstellt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht nachdenken! Abnicken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sonst bist auch Du einer der Kritiker, die im Clip so schlecht wegkommen. Das möchtest Du doch nicht, oder?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber wo ordne ich mich nun selbst ein, wenn ich zwar Energie sparen möchte, aber nicht mit allen Maßnahmen einverstanden bin?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo stehe ich, wenn fliehenden Menschen zur Seite stehen will, dennoch aber meine, es könnte ein Problem werden?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Welcher Mensch bin ich, wenn ich nicht verstehe, was das Judentum mit den Klimaleugner zu tun hat?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Clip ermöglicht keine Differenzierung. Entweder ich bin vorbehaltslos gegen oder für alles.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der interaktive Test bietet mir nicht die Möglichkeit, selbst eine Antwort zu finden und ich muss schnell entscheiden, habe keine Zeit zum Nachdenken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klischees
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch über die bedienten Klischees bin ich gestolpert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die junge hübsche Frau, die abgelehnt wird, weil sie sich fürs Klima einsetzt und Jüdin ist?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der etwas verloren wirkende gutaussehende junge Mann, der in die Fänge einer Gruppe gerät, deren Anführer feist und dicklich wirkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Wortwahl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer den Mainstream-Medien gegenüber kritisch eingestellt ist, liegt falsch. Dabei haben die Mainstream-Medien die Zweifel, die man gegenüber ihnen hegt, selbst verursacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Wort „Zivil-Held“, was mich an Militär, militärische Auseinandersetzungen und an die Gegenüberstellung von Zivilisten und Soldaten (m, w, d) denken lässt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Frage, ob man Chris aufhalten kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man muss ihn aufhalten, nicht sich mit ihm auseinandersetzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grandios gemacht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Handwerklich ist diese Kampagne hervorragend umgesetzt, was die psychologische Manipulation, die binnen knapp 60 Sekunden an den Tag gelegt wird, betrifft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wird dem Zuschauer das Gefühl gegeben, dass man nur für oder gegen alles sein kann. Durch die Verquickung von Themen, von denen ich bis dato nicht wusste, dass sie verquickt sind, fällt die Wahlmöglichkeit weg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer Antisemit ist, ist Klimaleugner und Rassist. Wer gegen Flüchtlinge ist, leugnet auch den Klimawandel. Wer den Klimawandel leugnet ist ein Querdenker.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Zielgruppe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut, ich gehöre nicht zur Zielgruppe dieses Clips, der sich an heranwachsende junge Menschen richtet, vielleicht verstehe ich ihn deshalb nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was der Clip aussagt, ist, dass die Mainstream-Medien immer Recht haben und dass die Personen, die an dieser dargestellten Behauptung zweifeln Antisemiten, Rassisten und Klimaleugner sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Framing vom Feinsten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Schnitte sind gut gewählt, die emotionale Lage, in die ein halbwegs empathisch zusehender Mensch gebracht wird, sehr gut vorhersehbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man möchte ein Held sein. Man möchte Mut und Zivilcourage zeigen. Mann (?) möchte die junge Frau für sich gewinnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das geht nur über einen Weg. Keine Kritik üben, keine Zweifel hegen, nicht nachdenken, sondern sofort die richtige Antwort wählen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Held oder Außenseiter?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer hier nicht mitmacht (auf der richtigen Seite), macht sich zum Außenseiter. Wer das Vorgehen differenziert betrachten will, hat dafür keine Zeit. Wer A sagt, muss auch B und C sagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kritik ist unerwünscht und wird nur von den „falschen“, den mit Zivilcourage zu bekämpfenden Menschen geäußert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ich mich frage
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Werden mit diesem Clip nicht exakt die Klischees und Vorurteile bedient, die man auf der anderen Seite ausmerzen möchte?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo bleibt der Austausch, der Diskurs, die kritische Betrachtung, der mögliche Perspektivenwechsel?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum bedient der Clip das Klischee des „reichen Juden“, wenn auch das Klischee als schlecht dargestellt wird? Warum ist der „Böse“ im Clip gleichzeitig leicht übergewichtig?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum sieht Chris besser aus als Mark? Warum wird das Romeo-und-Julia-Prinzip“ bedient (junger angehender Antisemit hegt aufkeimende Gefühle für eine Jüdin, denen er sich nicht hingeben darf, weil er sonst in der Gruppe gemobbt wird)?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hat man das nötig und widerspricht dies nicht einem wahrlich offenen Diskurs?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mich hat der Clip getriggert, wohl aber nicht ganz in der gewünschten Art und Weise.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.rubikon.news/artikel/framing-fur-die-jugend" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Dieser Beitrag erschien am 21.02.2023 bei Rubikon
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 24 Feb 2023 05:00:01 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/kann-chris-zum-helden-werden</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Toleranz in ihrer tiefsten Bedeutung</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/toleranz-in-ihrer-tiefsten-bedeutung</link>
      <description>Wer meine Blogbeiträge verfolgt, weiß, dass ich das Wort Toleranz, so wie es häufig verwendet wird, nicht mag. Toleranz kommt von „tolerare“ und heißt nicht mehr, als dass man etwas ertragen kann. Es steht nicht für Respekt oder Wertschätzung. Dennoch ist Toleranz sehr wichtig, wenn man mit Themen konfrontiert wird, die einem als Problem aufgehalst werden sollen. Dann kann Toleranz, im Sinne von der Notwendigkeit, dies im Moment ruhig ertragen zu müssen, dem Zorn, der Wut und dem Unverständnis entgegenwirken.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Toleranz in ihrer tiefsten Bedeutung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer meine Blogbeiträge verfolgt, weiß, dass ich das Wort Toleranz, so wie es häufig verwendet wird, nicht mag. Toleranz kommt von „tolerare“ und heißt nicht mehr, als dass man etwas ertragen kann. Es steht nicht für Respekt oder Wertschätzung. Dennoch ist Toleranz sehr wichtig, wenn man mit Themen konfrontiert wird, die einem als Problem aufgehalst werden sollen. Dann kann Toleranz, im Sinne von der Notwendigkeit, dies im Moment ruhig ertragen zu müssen, dem Zorn, der Wut und dem Unverständnis entgegenwirken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dieser Aussage soll zum Ausdruck gebracht werden, dass einen das Thema nichts angeht, dass man sich nicht darum kümmern muss und dass man die Affen, Affen und den Zirkus, Zirkus sein lässt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Obwohl weder das Wort
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Affen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            noch das Wort
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zirkus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            eine Wertung innehaben, grundsätzlich demnach neutral betrachtet werden könnten, schwingt eine gewisse Despektierlichkeit mit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jede Person, die diesen Ausspruch hört oder diese Aussage tätigt versteht, dass damit auch ein Urteil über die Gesamtsituation gefällt wird. Unausgesprochen und dennoch deutlich. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Die Situation ist lächerlich und dient allenfalls der Zerstreuung, nichts läuft nach Plan und alle drehen ein wenig durch. Ein Zirkus eben. Die Protagonisten sind nur Vorstufen einer intelligenteren Lebensform.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist nicht meine Meinung und schon beim Schreiben denke ich mir, dass der Betrieb eines Zirkus harte Arbeit darstellt, und dass ich mir nicht sicher bin, ob der Mensch dem Affen wirklich überlegen ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die ganze Situation, in der eine andere Person steckt, wird so ein wenig ins Lächerliche gezogen.Das ist nicht unbedingt respektvoll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht mein Problem
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sich mit einer Thematik nicht näher befassen oder die Weigerung für die Situation Empathie aufbringen zu wollen, kann durch diese 3 Worte zum Ausdruck gebracht werden. Ich will mich damit nicht beschäftigen, ich verstehe dich nicht und will dich nicht verstehen und außerdem habe ich Besseres zu tun.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Freundlich ist das nicht, selbst wenn es mitunter einen notwendigen Selbstschutz darstellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In vielen Fällen kann man sich, vor allem, wenn man in der Dienstleistungsbranche tätig ist, weder den ersten noch den zweiten Ausspruch zugestehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So sollte man nicht einmal denken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer seine Probleme an der falschen Stelle thematisiert oder gar abladen möchte, kann an und von dieser Stelle keine Lösung erwarten. Dies zum Ausdruck zu bringen, wäre nur sachlich, würde in der Kommunikation aber so nicht verstanden werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deswegen kommt man nicht umhin, sich das Problem näher zu betrachten und sich damit zu beschäftigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer ein Problem mit mir hat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . . . kann es gerne behalten, denn es ist ja seins!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wieder eine Form der Abgrenzung und des Selbstschutzes. Grundsätzlich ebenso korrekt, im Alltag wieder nicht praktikabel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer mir zum Vorwurf macht, dass ich zu viel gelb, oder schwarz oder lila oder sonst irgendeine beliebige Farbe trage, der soll einfach nicht hinsehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn eine Person, die für sich entschieden hat, sich vegan ernähren zu wollen, einem Gasthaus mit dem Namen „Schlachthof“ Vorwürfe macht, weil es nicht in ihr Weltbild passt, kann noch nicht einmal tolerant sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Grunde könnte man Personen, die mich mit ihren Gedankengängen konfrontieren, also einfach mit diesen Worten abschmettern. Im Ergebnis führt dieses Verhalten aber nicht zu einer Verbesserung, ebnet nicht den Weg für einen möglichen Kompromiss und stößt beide Gesprächspartner in gewisser Weise vor den Kopf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Thema statt Problem
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Heilpraktikerin ersetzt gerne das Wort Problem durch das Wort Thema. Zunächst mutete der Klang der Sätze etwas komisch an: „Damit habe ich kein Thema!“ - „Das ist nicht mein Thema!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Nachklang finde ich diese Herangehensweise mehr als attraktiv.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich betrachte die Sachlage durch die Verwendung des Wortes „Thema“ neutraler und erkenne an, dass eine andere Person sich mit dieser Thematik befasst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bewerte nicht, weil Themen an sich neutral zu betrachten sind. Ich vermeide die sofort aufkommenden negativen Gefühle, die allein durch den Klang des Wortes „Problem“ auftreten könnten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich kann unter Umständen auch etwas höflicher Grenzen ziehen, weil ich dem Gegenüber klar machen kann, dass ich zu diesem Thema keinen Zugang habe. Ähnlich wie eine Fremdsprache, die ich einfach nicht verstehe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich verstehe nicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist, als ob jemand ohne Punkt und Komma auf mich einredet. Ich kann sehr wohl erkennen, in welcher Gemütsverfassung mein Gegenüber ist, ich sehe, ob mein Gegenüber aufgebracht, traurig oder unsicher ist und ich verstehe auch, dass von mir etwas erwartet wird, allein, weil der Mensch mich anspricht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da ich die Sprache allerdings nicht verstehe, kann ich das Problem nicht lösen, weil ich nicht verstehe, um welche Thematik es sich handelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was kann ich also tun?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich kann der Person, die gerade in einer für mich unverständlichen Sprache auf mich einredet, ein wenig Raum und Zeit geben. Ebenso wichtig ist es aber auch, dass ich ihr schnell zu verstehen gebe, dass ich sie nicht verstehe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tue ich das nicht, so stehle ich auch meinem Gegenüber die Zeit. Dem Gegenüber zu erklären, dass man ihn nicht versteht und dass man keine Ahnung von dem Thema hat, von dem er (sie, es) gerade redet, ist also nicht mit einer grundsätzlichen Zurückweisung zu verwechseln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Echte Toleranz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und hier hat das Wort Toleranz in seiner ursprünglichsten Bedeutung seine Berechtigung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich kann die Verhaltensweisen der anderen Personen ertragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich gebe ihnen einen gewissen Raum und verwende eine gewisse Zeitspanne für sie, solange mir das möglich ist und im Rahmen dessen, was ich tragen/ ertragen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Danach muss ich eine Grenze ziehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Höflich ist es, das Gegenüber auf das baldige Erreichen der Grenze hinzuweisen. So wie es auch bei Landesgrenzen ist. Auch hier findet man Hinweisschilder, die zu bedenken geben, dass man bald ein Land verlässt - im übertragenden Sinne: dass man bald die Grenze des Erträglichen erreicht hat?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 17 Feb 2023 05:00:00 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
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    </item>
    <item>
      <title>Größer als der Schmerz</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/groesser-als-der-schmerz</link>
      <description>Die eigene Komfortzone zu verlassen ist nicht nur ungewohnt, sondern tut unter Umständen weh. Der Mensch vermeidet allerdings Schmerzen, wann und wo immer es geht. Per se ist dies eine gute Eigenschaft und schützt uns, manchmal hindert uns dieses Vermeidungsverhalten aber am Fortschritt. Aber wenn alle Schmerzen ignoriert werden, werden wir uns auf Dauer nur kaputt machen. Wie findet man nun den richtigen Weg?</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Größer als der Schmerz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="http://www.crazy-sports-augsburg.com"&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die eigene Komfortzone zu verlassen ist nicht nur ungewohnt, sondern tut unter Umständen weh. Der Mensch vermeidet allerdings Schmerzen, wann und wo immer es geht. Per se ist dies eine gute Eigenschaft und schützt uns, manchmal hindert uns dieses Vermeidungsverhalten aber am Fortschritt. Aber wenn alle Schmerzen ignoriert werden, werden wir uns auf Dauer nur kaputt machen. Wie findet man nun den richtigen Weg?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sei freundlich zu dir
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mir ist wichtig, zu betonen, dass Freundlichkeit, Achtung und Liebe, Wertschätzung und Geduld im Umgang mit Menschen nicht nur notwendig, sondern unabdingbar sind. Tatsächlich sollte man in allererster Linie auch mit sich selbst so umgehen, denn man ist schließlich der einzige Mensch, der 24 Stunden am Tag mit sich verbringen muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Freundlichkeit und Liebe, Wertschätzung und Anerkennung  dürfen aber nicht mit einer Käseglocke überfürsorglicher Helikopter-Eltern verwechselt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich werde mich nicht selbst vor jeglicher negativen Erfahrung bewahren können, ich werde nicht alle Enttäuschungen vermeiden können, ich werde nicht immer fair behandelt werden und ich werde nicht immer schmerzfrei sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal ist der Schmerz sogar notwendig, um ein wichtiges Signal zu setzen. Ein Signal, etwas zu verändern oder eine Grenze zu zeigen, die ich unter Umständen doch überwinden kann, trotz - oder vielleicht auch wegen des Schmerzes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tanz tut weh
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Inspiriert zu diesem Beitrag wurde ich unter anderem durch einen Beitrag auf einem Blog mit dem Titel.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             „Warum „durch den Schmerz tanzen“ aus der Tanzausbildung verschwinden muss“. Dieser Beitrag wurde auf
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://tanztheorem.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           tanztheorem.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            - ein kritischer Tanzblog veröffentlicht. Man findet ihn zum Nachlesen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://tanztheorem.de/warum-durch-den-schmerz-tanzen-aus-der-tanzausbildung-verschwinden-muss/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier.
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit viel Kopfnicken habe ich den Artikel gelesen, die Ausführungen auf meine Tätigkeit als Tanztrainerin im akrobatischen Bereich übertragen, die Ausführungen auf meine Tätigkeit als Seminarleiterin übertragen.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Tanz ist für mich ein Ausdruck der Seele. Keine Seele ist voller Sonnenschein. Jede Seele hat Narben, die von Verletzungen zeugen, jede Seele kennt auch den Schmerz. Und das macht Seelen vollkommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch welcher Schmerz lässt und wachsen und welcher macht uns nur kaputt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist in der Akutsituation unter Umständen schwer zu entscheiden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Umzug
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tägliche Hausarbeit ist lästig, aber selten schmerzhaft. Das Verrichten des Haushalts dient dazu, den Standard beizubehalten. Aufräumen, Putzen, Ordnen, Sortieren. Diese Tätigkeiten kosten auch Kraft, bringen uns aber selten voran und sind dennoch notwendig. Man kann auch nicht jeden Tag das ganze Leben umkrempeln oder alles neu streichen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fast jede Person ist in ihrem Leben schon einmal umgezogen. Ein Umzug ist ein Aufbruch in ein neues Leben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei einem Umzug weiß man, dass viel Arbeit auf einen zukommt. Der Abschied vom alten und der Aufbruch in ein neues Zuhause ist in mehrerlei Hinsicht mit Schmerzen verbunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man sortiert aus, man verabschiedet sich von Dingen, man packt Kisten. Dann schleppt man Möbel und Kisten, baut Möbel ab und dann wieder auf, arbeitet, schuftet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie anstrengend so ein Umzug ist, merkt man meist am einsetzenden Muskelkater oder kleineren Verspannungen, die einen noch Tage nach dem Umzug begleiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch diese Anstrengung war notwendig. Ohne Anpacken, ohne Schleppen, ohne Zupacken und ohne Kraftanstrengung wäre es nicht gegangen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Schmerzen, die man nach einem solchen Umzug spürt, können körperlich, aber auch seelisch sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Altbekanntes muss aufgegeben werden, vom Neuen erhofft man sich Verbesserung. Ob sich die Hoffnung erfüllt, kann man nicht genau sagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Müdigkeit, der Muskelkater, der Umzug, der einem sprichwörtlich in den Knochen steckt, ist dann auch eine gewisse Belohnung, dass man etwas Großes geschafft hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier ist der Schmerz Beweis dafür, dass man mehr geleistet hat als üblich. Hier erinnert uns der Schmerz daran, dass wir weitergegangen sind, dass wir die Komfortzone verlassen haben, dass wir bereit sind, uns auf Neues einzulassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schmerz kann also eine bittersüße Belohnung sein. Wenn das Ergebnis stimmt, sind wir auch bereit, den Schmerz als notwendiges Übel auf dem Weg zur Weiterentwicklung zu akzeptieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schmerzunterscheidung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schmerzen haben immer Signalwirkung. Sie mahnen uns, die Aufmerksamkeit auf die Situation zu lenken, die die Schmerzen verursacht. Ignoranz ist generell keine gute Eigenschaft. Im Umgang mit Schmerz bringt sie uns selten vorwärts.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um beim oben genannten Beispiel zu verweilen: Wenn mich jeder Tag zuhause schmerzt, wenn ich nicht zur Ruhe komme, wenn alles nur noch belastend ist und wie ein Alb auf der Seele liegt, wenn mir der Schmerz die Luft zum Atmen nimmt, wenn es nicht besser wird, dann ist es sicherlich kein Wachstumsschmerz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wachstumsschmerzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wachstumsschmerzen treten auf, weil man größer wird. Weil man mehr Raum einnimmt, weil man sich entfaltet. Man weiß, dass vor allem Kinder immer wieder Phasen durchleben, in denen sie mit Wachstumsschmerzen zu kämpfen haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jedes Elternteil möchte am liebsten jeden Schmerz der Kinder vermeiden, doch würde man im Umkehrschluss wollen, dass die Kinder nicht wachsen, dass sie sich nicht entfalten, dass sie nicht erwachsen werden, um jeglichen Schmerz von ihnen fernhalten zu können?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier versteht man, dass die Schmerzen ein Zeichen dafür sind, dass sich etwas weiterentwickelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie geht man mit Wachstumsschmerzen um?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wachstumsschmerzen können richtig weh tun, die Arme und Beine, den Bauch und den Kopf betreffen, aber sie verschwinden auch wieder. In Akutphasen kann man kann der betroffenen Person mit Massagen, Zuwendung und Wärme helfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So kann man auch sich selbst helfen. Berührung, Zuwendung, Hineinspüren und warme Akzeptanz des eigenen Schmerzes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Woher kommst du? Was willst du mir sagen? Was hat zu den Schmerzen geführt? Wie kann ich mich bei meinem Körper bedanken dafür, dass er so viel geleistet hat, dass er heute Schmerzen hat? Werden die Schmerzen leichter?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Falsche Erwartungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn es mir guttun soll, darf es keinerlei Schmerz verursachen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Gedanke ist weit verbreitet. Im Sporttraining werde ich nicht selten damit konfrontiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich davon spreche, Muskelkater gehabt zu haben, oder in bestimmten Figuren und Dehnungsübungen Schmerzen zu spüren, sehe ich nicht selten in erstaunte Gesichter: Du?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die teilnehmenden Personen sind häufig der Meinung, dass der Trainer auch durch die Abwesenheit jeglichen Schmerzes besticht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was den teilnehmenden Personen (noch) weh tut, spürt der Trainer gar nicht mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Immer wieder muss ich erklären, dass auch ich jedes Training spüre. Dass auch ich merke, ob ich hart trainiert habe, dass auch ich (noch) Muskelkater bekomme und dass auch ich mich durch den Schmerz arbeiten muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Reaktionen sind gemischt. Viele Personen sind enttäuscht, weil sie der Meinung waren, dass man irgendwann Trainingserfolge ohne Schmerz erzielen könnte, andere sind beruhigt, weil sie nun wissen, dass an ihnen nichts falsch ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist im Sport so, aber auch bei der Entwicklung der sogenannten Soft Skills, also im Seminarbereich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier erkläre ich den teilnehmenden Personen auch, dass die Tatsache, dass ich das Seminar leite, nicht gleichbedeutend damit ist, dass ich alles kann, keine Sorgen und Probleme mehr hätte und für jedes berufliche Problem eine Lösung in petto hätte. Im Gegenteil.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal erscheint jeder Tag als neue Herausforderung. Und man weiß, dass man sich heute wieder blaue Flecken holen wird, obwohl die Flecken des Vortags noch nicht mal verschwunden sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leistungspunkte - blaue Flecken - Pain performance
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerade im Training der akrobatischen Tanzarten Pole Dance und Aerial Hoop wird man immer wieder und immer wieder aufs Neue mit blauen Flecken belohnt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Belohnt? Ja.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich nenne diese Kollateralschäden Leistungspunkte. Sie zeugen davon, dass man bereit war, Druck auszuhalten. Sie sind ein Zeichen dafür, dass man etwas Neues gewagt, seine Komfortzone verlassen hat, dass man den Körper in eine neue Position gebracht hat, die zunächst schmerzhaft war. Sie sind ein Zeichen dafür, dass man an sich glaubt und Kraft hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht noch nicht so viel Kraft, wie notwendig gewesen wäre, um keine blauen Flecken zu entwickeln, aber man hat sich herangewagt, man hat es sich zugetraut, man ist gewachsen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier habe ich durch den oben erwähnten Blog von tanztheorem.de den Begriff „performance pain“ gelernt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch dieser Begriff gefällt mir sehr gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://tanztheorem.de/warum-durch-den-schmerz-tanzen-aus-der-tanzausbildung-verschwinden-muss/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Hier ist zu lesen:
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Die zwei Arten von Schmerzen im Training
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schmerz ist nicht gleich Schmerz und hat auch unterschiedliche Ursprünge und Auswirkungen.  Grundsätzlich gibt es zwei Hauptarten von Trainingsschmerz:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schmerz durch intensive Beanspruchung des Körpers
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schmerz auf Grund von Verletzungen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Wenn wir unseren Körper bei einer anspruchsvollen Trainingseinheit oder während einer Performance    sehr intensiven Belastungen ausgesetzt haben, dann fühlen wir im Anschluss oft einen dumpfen, reibenden Schmerz. Dieser ist ganz normal und wird oft auch als positiv angesehen, weil er uns zeigt, welche hohen Leistungen wir erbracht haben. Dieser Schmerz wird oft auch Leistungsschmerz oder performance pain genannt. In der Regel legt sich die Steifheit und Anspannung der Muskeln schnell  wieder."
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Training bedeutet, etwas zu tun, um weiterzukommen. Training bedeutet Wiederholung. Training und Performance bedeutet, viel bis alles zu geben. Ganz gleich, ob man den Fokus auf den Sportbereich oder den Bereich der Unternehmensentwicklung legt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist dann jeder Schmerz gut? Nein, auch das kann man oben lesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es macht einen Unterschied, ob wir verletzt sind, verletzt wurden oder ob der Körper „Nachwehen“ hat, weil er gerade etwas Großes hervorgebracht hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schmerz als Stoppschild
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hindert mich der Schmerz daran, meinen Alltag zu bewältigen, verschwindet der Schmerz nicht und lässt nicht nach, wird er in seiner Intensität immer schlimmer und sucht man nach Betäubungsmitteln jeglicher Art (Ablenkung, Sucht- oder Schmerzmittel), handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht um „performance pain“ oder Leistungsschmerz, auch nicht um Wachstumsschmerzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um zu erkennen, um welche Art von Schmerzen es sich handelt, muss man sich den Schmerz betrachten. Er ruft zu uns, er möchte mit uns sprechen, er möchte uns etwas sagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist ein Akt der Wertschätzung dem eigenen Körper gegenüber, dies nicht zu ignorieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser Körper kann uns nicht wegen Mobbing verklagen, doch ihn an der Kommunikation zu hindern, bzw. seine Aussagen zu ignorieren ist eine Form von Mobbing.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer Schmerzen hat, verändert sich. Nicht immer zum Schlechten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schmerzen sind nicht automatisch ein Zeichen von Versagen oder Schwäche. Schmerzen sind einfach nur da. Und dann sehen wir sie uns an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Prana - Atem - Lebensenergie - Wir bedanken uns
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das mag ich persönlich so sehr am Yoga. Yoga lehrt auch, Dinge einfach anzunehmen, statt sie sofort zu beurteilen, oder sogar zu verurteilen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist vor allem zu Beginn nicht leicht. Der Fuß schmerzt, der Körper sagt Nein, entspannend scheint so gar nichts zu sein und währenddessen soll man auch noch ruhig und gleichmäßig atmen, um den Körper mit Prana = Lebensenergie zu versorgen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unmöglich. Ungeduld und Unzufriedenheit können sich einstellen. Es tut weh, man ist nicht entspannt und überhaupt scheint es jeder hier im Raum sowieso besser zu können. Yoga ist nichts für mich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das wäre in etwa so, wie wenn man sagen würde: Ich bin nichts für mich!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bitte nicht falsch verstehen: Natürlich ist es Geschmackssache, ob man Yoga mag oder nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mir geht es um den Gedanken, der dahintersteckt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die liebevolle Akzeptanz dessen, dass nicht immer alles rund läuft. Das Annehmen der vermeintlichen eigenen Unzulänglichkeiten gepaart mit der ruhigen Gewissheit, dass man die Kraft hat, es zu verändern, wenn man es will.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Atem spielt hierbei eine wichtige Rolle und wird auch im zitierten Blog erwähnt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Yoga ist der Atem gleichbedeutend mit der Lebensenergie.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wie ein ruhiger Fluss fließt diese Energie in uns hinein, durch uns durch und versorgt den ganzen Körper. Den Körper, der im Moment meckert und jammert, weil „alles“ weh tut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Atmung als Mutter/ Vater, der das jammernde Kind in den Arm nimmt und es beruhigt, dem Kind gibt, was es im Moment braucht, damit es sich weiterentwickeln kann, damit es wachsen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://tanztheorem.de/warum-durch-den-schmerz-tanzen-aus-der-tanzausbildung-verschwinden-muss/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Blog
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wird die Rolle der Atmung wie folgt beschrieben:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Performance pain durch hohe körperliche Belastung versursacht Muskelverspannungen. Dies blockiert unsere Bewegungen und senkt die Motivation und das Selbstvertrauen im Training. Dieser Schmerz lenkt uns auch davon ab, dem Techniktraining zu folgen und führt zu Ermüdung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Strategie, diesem Schmerz entgegenzuwirken, ist die tiefe Atmung. Studien belegen den Zusammenhang zwischen Atmung, physiologischer Veränderung und Schmerzempfinden. Der Schmerz blockiert die Atmung, was zu einem verschlechterten Blutfluss im Körper führt. Die Sauerstoffversorgung ist beeinträchtigt und führt zu Muskelverspannungen. Das löst weiteren Schmerz aus.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine tiefe Atmung steigert die Sauerstoffversorgung im Blut und regt den Parasympathikus an. Dieser ist Teil unseres vegetativen Nervensystems, lenkt die Regeneration des Gewebes und ist für Entspannung und Ruhe verantwortlich. Die Muskeln entspannen sich und gleichzeitig lösen sich Ängste und negative Gefühle. Eine bewusste Konzentration auf die Atmung lenkt vom Schmerz ab und hilft, den Fokus zu verschieben. „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Fokus verschieben auf das, was uns im und durch den Schmerz hilft. Den Körper wahr- und annehmen. Seine Ausbrüche und Verhaltensweisen nicht verurteilen, sondern ihnen mit Liebe begegnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so gefällt mir auch das Ende einer Yoga-Stunde so wahnsinnig gut: „Wir bedanken uns bei uns, bei der Leistung unseres Körpers und bei allem im Raum anwesenden Wesen mit einer Verbeugung und einem „Namaste“.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Danke sagen, obwohl etwas schmerzhaft ist oder war. Danke, weil man gelernt hat zwischen Wachstums- und Verletzungsschmerzen zu unterscheiden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 10 Feb 2023 05:00:00 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/groesser-als-der-schmerz</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Angeln Sie gerne?</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/angeln-sie-gerne</link>
      <description>Nichts ist so schlecht, dass es nicht für irgendetwas gut sein könnte. Oder: Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Diese beiden Pattweisheiten fielen mir ein, als ich über ein Werbetelefonat nachdachte. Nicht nur, dass sich mit Beginn des Jahres 2023 die Anzahl der unerwünschten Werbeanrufe und Betrugsversuche (Weiterführung angeblicher Werbeeinträge etc.) schlagartig erhöht zu haben scheinen, nein, auch die Werbeanrufe schlecht geschulter Personen nehmen zu.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Angeln Sie gerne?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA134.jpeg" alt="Person in Boot, angelt"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nichts ist so schlecht, dass es nicht für irgendetwas gut sein könnte. Oder: Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Diese beiden Plattweisheiten fielen mir ein, als ich über ein Werbetelefonat nachdachte. Nicht nur, dass sich mit Beginn des Jahres 2023 die Anzahl der unerwünschten Werbeanrufe und Betrugsversuche (Weiterführung angeblicher Werbeeinträge etc.) schlagartig erhöht zu haben scheinen, nein, auch die Werbeanrufe schlecht geschulter Personen nehmen zu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schritt 1: Das Kompliment
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es beginnt eigentlich immer gleich. Über die Messenger-Funktion einer sozialen Plattform wird man bzgl. der eigenen Präsenz auf jener angeschrieben. Inhalt des Schreibens:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Großartige Performance, super Angebot, könnte man aber optimieren, sinnlose Fragen, ob man noch Kapazitäten für mehr Geld hätte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, ich gebe es zu, hier sollte die Geschichte enden. Wer auf so etwas hereinfällt, ist selbst schuld. Richtig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich weiß auch nicht, was mich manchmal dazu treibt, zu antworten. Ist es Masochismus, Langeweile oder Verzweiflung?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Antwort
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim letzten Mal habe ich also den Absender (m, w, d) damit konfrontiert, dass ich mich über das Kompliment freuen würde, die Frage einfließen lassen, was genau so einen tiefen Eindruck hinterlassen hätte und die Antwort-Nachricht mit der Frage geschlossen, ob es sich hier nicht um einen Standard-Text handeln würde, der an jeden potenziellen Neukunden gehen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hatte erwartet, dass ich so meinen mir unter den Nägeln brennenden Zynismus von der Seele geschrieben hätte und nichts weiter kommen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zynismus gehört wohl in die Liste der (kleinen) Sünden und die bestraft der liebe Gott bekanntlich sofort. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten und schien mich zunächst eines Besseren zu belehren, da man mir zu verstehen gab, dass man sich tatsächlich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt hätte, deren Kontaktperson man anschreibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Telefonat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So kam es am folgenden Tag zu einem Telefonat, welches natürlich nicht dazu dienen soll, dass ich etwas kaufe. Nein. Am Ende soll ich nur für eine Dienstleistung Geld ausgeben und mich aktiv dafür entscheiden. Ich verstehe bis heute den Unterschied nicht, aber das mag an meiner mangelnden geistigen Flexibilität liegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Angeln Sie gerne?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da das Gespräch eine komische Art von Humor offenkundig werden ließ, will ich die Inhalte den ihrerseits interessierten Lesern (m, w, d) nicht vorenthalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Person am anderen Ende der Leitung war in jedem Fall geduldig. Das muss man ihr lassen. Ich war nicht der netteste Gesprächspartner, dass muss ich mir lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Plattitüden, ob man etwas gegen mehr Verdienst hätte, ob man keine weiteren Kunden wollen würde, waren erst der Anfang. Diesen entgegnete ich schon grundgenervt mit der Gegenfrage, wer denn bei derartigen Fragen „Nein“ antworten würde. Nun kam ein Rundumschlag auf die Branche der Gastronomie. Der Herr (es war eine männliche Stimme, weswegen ich hier nicht ganz gendergerecht die Umschreibung „Herr“ verwende, ohne zu wissen, ob ich diesen Menschen damit unbekannterweise diskriminiere, was mir fernliegt) meinte, dass auf diese Fragen vor allem die Gastronomen häufig antworten würden, dass sie Kunden satthätten und eigentlich nur Geld ohne Arbeit verdienen wollen würden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Chapeau an die antwortenden Gastronom*innen. Ich musste schmunzeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann versuchte sich der Mensch am anderen Ende der Leitung mit Metaphern und Story-Telling: Er stellte die Frage, ob ich gerne angeln würde. Ich erklärte, dass dem nicht so wäre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Daraufhin meinte mein Gesprächspartner, dass das jetzt schlecht wäre, aber er würde das Beispiel jetzt dennoch verwenden, weil er gerne angelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Frage lautete: Wenn Sie angeln gehen, verwenden Sie dann lieber ein Netz oder einen Köder? Ich antwortete, dass ich das nicht wissen würde, weil ich ja nicht angeln würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er: Also ich gehe gerne angeln und ich verwende lieber Köder, weil ich vor allem Heringe angle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aha. Und jetzt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun, er wollte mir mit dieser Metapher erklären, dass es besser wäre, gezielt auf Kundenfang zu gehen, als alle möglichen Kunden mit einem Netz einfangen zu wollen. Das war mir schon klar, nur erklären konnte er es nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Firmenphilosophie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann kamen wir auf meine Firmenphilosophie zu sprechen. Diese passte nicht in das Konzept der zu verkaufenden Werbestrategie meines Gesprächspartners. Sichtlich überfordert stellte er tatsächlich die Frage, ob ich bereit wäre, meine Firmenphilosophie zu ändern, damit seine Werbestrategie auf meine Firma passen könnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Moment wusste ich nicht, ob ich mit den Füßen aufstampfen oder laut lachen hätte sollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irgendwie fühlte ich mich an den Witz erinnert, bei dem eine Person zu einem Herrenschneider kommt und einen Maßanzug haben möchte. Der Schneider versteht sein Handwerk nicht und bei jeder Anprobe des neuen Maßanzugs stellt man gemeinsam fest, dass der Anzug nicht sitzt und nicht passt. Der Schneider bittet seinen Kunden dann jedes Mal, doch die Schulter etwas mehr hochzuziehen bzw. ein Bein etwas anzuwinkeln, damit der Anzug doch passen würde. Am Ende verlässt der Kunde die Schneiderei mit seinem neuen Maßanzug und erinnert in seiner Körperhaltung an Quasimodo. Passanten (m, w, d) tuscheln über diesen Herren im Maßanzug und bemitleiden ihn, wegen seiner sichtbaren körperlichen Leiden, worauf eine Person entgegnete, dass dieser Herr mit der unmöglichen Figur allerdings einen großartigen Schneider haben müsse, der einen so gutsitzenden Anzug angefertigt hätte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Fassade
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zurück zu meinem Gesprächspartner. Er hatte noch mehr Vergleich auf Lager, die mir erklären sollten, wie dringend ich seine Dienstleistung benötigen würde. Er skizzierte folgende Szene: In einer Straße gäbe es zwei Obsthändler. Ein Obsthändler würde sehr gute und qualitativ hochwertige Ware anbieten, doch der Eingang und die Fassade des Geschäfts sehen schmuddelig und dreckig aus. Der andere Händler würde minderwertige Ware zu einem überhöhten Preis anbieten, aber nach außen hin würde das Geschäft einen großartigen Eindruck hinterlassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wohin ich mich wenden würde, um Obst zu kaufen, frug er mich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun, ich antwortete, dass ich in diesem Falle lieber bei keinem der beiden Händler kaufen wollen würde, bzw. mich auf die eventuell vorher eingeholte Mundpropaganda verlassen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weder würde ich mich bei völliger Unkenntnis in ein schmuddeliges Geschäft begeben wollen noch mein Geld einem Blender überlassen, der sich nur um die Fassade kümmern würde, mich als Kunden aber über den Tisch ziehen wolle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Setzen 6. Themaverfehlung. Meine Antwort war nicht nur unbefriedigend, sondern ungenügend für meinen Gesprächspartner.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er erklärte es mir, wie einem kleinen Kind. Vor allem die Fassade müsse stimmen und die Schönheit des Angebots müsse klar nach außen gearbeitet werden, wenn man mehr Kunden haben wolle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich erdreistete mich nun zu fragen, was er mir damit sagen wolle: Solle ich mehr auf die Fassade meines Angebots achten, weil diese einen schmuddeligen und billigen Eindruck hinterlassen würde oder möchte er zum Ausdruck bringen, dass die Fassade stimmt, aber mein Produkt minderwertig ist? Oder soll ich meine Produktqualität reduzieren, weil die Fassade schon so großartig wäre?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich erhielt leider keine Antwort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beratungsresistent
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch das Ende des Telefonats war wie erwartet. Man würde schon sehen, dass ich kein wirkliches Interesse an Erfolg haben würde und ich zudem nicht kapieren würde, worum es im Leben wirklich geht. Man wünsche mir dennoch alles Gute und wenn ich zur Vernunft gekommen wäre, könnte ich mich ja nochmals melden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seitdem sitze ich hier und schäme mich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nebenbei frage ich mich, in welchen Schulungen zum Thema Telefonmarketing dieses Wissen weitergegeben wird und ob hier die Fassade oder der Inhalt zählt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 03 Feb 2023 05:00:02 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das Problem mit der Leidenschaft</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/das-problem-mit-der-leidenschaft</link>
      <description>Leidenschaft, die Leiden schafft. „Wähle einen Beruf, den du liebst und du brauchst keinen Tag mehr in deinem Leben zu arbeiten“. Kluge Worte von Konfuzius, aber sie beleuchten nur die eine Seite der Medaille. Eine Arbeit ist irgendwann beendet. Eine Arbeit muss erledigt werden. Man macht sie gut und schließt sie ab. Dafür wird man entlohnt und damit endet die Geschichte. Eine Liebe endet nicht. Eine Liebe begleitet einen jede Sekunde. Eine Liebe verteidigt man. Eine Leidenschaft möchte man weitergeben. Man macht nicht nur einen Job, man möchte etwas bewirken, das Feuer entfachen, Menschen weiterbringen, ihre Seele berühren, ihr Strahlen zum Vorschein bringen, sie stärken.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Problem mit der Leidenschaft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA133.jpeg" alt="Tonherz, welches aufbricht und leuchtet"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leidenschaft, die Leiden schafft. „Wähle einen Beruf, den du liebst und du brauchst keinen Tag mehr in deinem Leben zu arbeiten“. Kluge Worte von Konfuzius, aber sie beleuchten nur die eine Seite der Medaille. Eine Arbeit ist irgendwann beendet. Eine Arbeit muss erledigt werden. Man macht sie gut und schließt sie ab. Dafür wird man entlohnt und damit endet die Geschichte. Eine Liebe endet nicht. Eine Liebe begleitet einen jede Sekunde. Eine Liebe verteidigt man. Eine Leidenschaft möchte man weitergeben. Man macht nicht nur einen Job, man möchte etwas bewirken, das Feuer entfachen, Menschen weiterbringen, ihre Seele berühren, ihr Strahlen zum Vorschein bringen, sie stärken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbst und ständig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So platt es klingt, so wahr ist es. Wer selbständig ist, arbeitet selbst und ständig. Das ist nicht schlimm. Das ist kein Gejammer, nur eine Feststellung. Es gibt immer etwas zu tun. Je mehr man in Personalunion macht, weil man leider erfolglos genug ist, um sich keine outgesourcten Dienstleister (m, w, d) leisten zu können, umso mehr Jobs vereint man in der Tätigkeit: Raumpflegerin, Choreographin, Autorin, Buchhalterin, Webdesignerin, Seminarleiterin, Pausenclown und vieles mehr. Das ist spannend. Oftmals herausfordernd. Fakt. Wäre man erfolgreicher, könnte man ja andere für sich arbeiten lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Merke: Augen auf bei der Berufswahl.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nimm’s doch nicht persönlich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann spielt die eigene Emotionalität auch noch eine große Rolle. Man spult eben nicht einfach etwas ab, sondern ist mit Leib und Seele dabei. Wenn dann der Funke nicht überspringt, so sucht man die Schuld bei sich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu viel verlangt und zu wenig gegeben? War man nicht gut genug?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zurückweisung nicht persönlich zu nehmen, geht in den meisten Fällen nur dann, wenn man selbst Abstand zur eigenen Tätigkeit hat. Etwas nicht persönlich zu nehmen, was untrennbar mit der eigenen Persönlichkeit verbunden ist, ist ein Ding der Unmöglichkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Marketing
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und weil man weiß, dass der Appetit häufig erst mit dem Essen kommt, versucht man es mit zahlreichen kostenlosen Serviceleistungen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Am deutlichsten wurde diese sich in den Schwanz beißende Katze im ersten Lockdown.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Studio haben wir sofort auf Online-Kurse umgestellt. Um hier auch neue interessierte Personen zu gewinnen, habe ich zahlreichreiche Videos für das Heimtraining gedreht. Eine Stretching-Stunde, eine Yoga-Stunde, ein Workout für Bauch/Beine/Po, ein Warm-Up für ein Akrobatik-Training und vieles mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Videos habe ich auf unserem YouTube Channel veröffentlicht. Mein Gedanke und mein Ziel dahinter waren, interessierte Personen so die Möglichkeit zu bieten, sich kostenlos und unverbindlich einen Eindruck zu verschaffen, damit diese dann an unseren Online-Stunden teilnehmen. Später. Nachdem sie überzeugt wurden. Dann gegen Entgelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das „kostenlos und unverbindlich“ funktionierte gut. Nach ca. 2 Wochen kamen die ersten Rückmeldungen: Wann wir denn neue Videos einstellen würden, die bestehenden wären jetzt schon 5-mal durchtrainiert worden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hm. Das war nicht im Sinne der Erfinderin. Aber wenn ich ein wenig lernfähig wäre, hätte ich mir das auch vorher ausmalen können. Immerhin gibt es auf unserem Kanal mittlerweile knapp 300 kostenlose Tutorials zu den Bereichen Pole Dance, Aerial Hoop, Yoga, Stretching, funktionales Training, Rehasport und Sport im Büro.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese werden auch gerne genutzt. Kostenlos und unverbindlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Idee dahinter, sich einen Namen zu machen oder gute Rezensionen zu bekommen, ging auch nur bedingt auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sich einbringen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer ganzheitlich arbeitet, bringt sich ein. In vielen Fällen kann man dann auch im Seminarbereich sehen und spüren, wie der Funke überspringt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Seminare sollen den Personen, die daran teilnehmen, etwas bringen. Wenn ich es schaffe, gemeinsam mit den teilnehmenden Menschen Lösungsansätze zu generieren, die von den Personen ins Unternehmen getragen werden und leicht umzusetzen sind, dann freut mich das.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu meinem Klientel gehört meist die mittlere Führungsebene. Änderungen, die von diesen Menschen angestoßen werden, müssen häufig von der höheren Führungsebene, die die mittlere Führungsebene nicht selten in das Seminar „geschickt“ hat, abgesegnet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man dann mitbekommt, dass die Neuerungen von den ehemaligen Seminarteilnehmern (m, w, d) tatsächlich mit eigener Überzeugung weitergetragen wurden, nur um dann von der höheren Führungsebene abgeschmettert zu werden, dann ist das für fast alle Beteiligten (für mich als Seminarleitung und für die teilnehmenden Personen) frustrierend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gegenargument der höheren Führungsebene, die die mittlere Führungsebene in ein Seminar geschickt hat, damit sich im Unternehmen etwas zum Positiven verändert: Nein, das machen wir nicht, das ändert sowieso nichts, das haben wir noch nie gemacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hätte ich Haare, ich würde sie mir raufen. Und genau in diesen Momenten ist er wieder da: Der Schmerz der Leidenschaft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich gemeinsam mit Menschen arbeite, dann möchte ich, dass wir gemeinsam etwas verbessern können. Dann möchte ich für die Menschen da sein, mich einbringen, mich auf sie einlassen, sie coachen und trainieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann tut es weh, wenn der Funke nicht überspringt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da hilft auch kein „Nimm’s nicht persönlich!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Empathie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Empathie ist die Fähigkeit, sich in die Lage anderer hineinzuversetzen. Dafür muss man nicht mit jeder Person befreundet sein. Ein Grundmaß an Respekt kann dabei fehlende Empathie sogar bis zu einem gewissen Grad übertünchen. Es ist zwar ein wenig wie Zucker durch Süßstoff zu ersetzen, aber es schmeckt wenigstens süß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Empathie ist dabei, wenn sie von Dauer sein soll, auf eine gewisse Gegenseitigkeit ausgelegt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ansonsten ist es ein wenig, wie mit einer unglücklichen Liebe: Sie wird nicht erwidert und auch das schmerzt. Schon wieder.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kommunikation
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie bereits oben erwähnt, bin ich betriebswirtschaftlich ein wenig bis ein wenig sehr blöd.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In unserem Studio gibt es keine Vertragsbindung. Ich möchte nicht, dass eine Person nur in unser Studio kommt, weil sie „nichts verkommen lassen“ will.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich finde, man spürt das. Die Lästigkeit, sich in die Räumlichkeiten zu begeben, obwohl man (schon längst) keine Lust mehr dazu hat, kann sich im schlimmsten Fall auch auf andere teilnehmende Personen übertragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das wiederum spürt man als Trainer. Und ist die Stimmung erstmal vergiftet, dann ist es ein richtiger Kraftakt, verbrannte Erde in fruchtbaren Boden zu verwandeln. Ich spinne zwar oft genug, aber Stroh kann ich nicht zu Gold spinnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deswegen möchte ich es den Personen leicht machen. Wenn sie merken, dass es ihnen keinen Spaß macht, wenn sie keine Zeit mehr haben oder keine Zeit mehr haben wollen, dann können sie gehen. Sie müssen nicht kündigen, sie müssen keine Frist einhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da wir mit Kurssystemen arbeiten, kann es maximal ein Kurs (6 Wochen) sein, für den sie Geld „rausgeschmissen“ haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Einzige, was ich brauche, ist eine Antwort auf die Frage, ob diese Personen beim nächsten Kurs dabei wären. Nicht mehr und nicht weniger.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Sport wie im Seminar
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn im Seminarbereich zum Thema „Kommunikation in Teams“ 12 Personen angemeldet sind und dann am Tag des Seminars 3 Personen erscheinen, dann ist es eine gewisse Herausforderung. Wie soll man mit 3 Personen 2 Teams bilden? Wie die unterschiedlichen Herangehensweisen zweier Teams gegenüberstellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Häufig stellt man tatsächlich erst ca. 20 Minuten nach Seminarbeginn fest, dass es tatsächlich bei den 3 anwesenden Personen bleiben wird. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Und auch mit 3 Personen arbeitet man gerne, weil man es mit Leidenschaft tut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man stellt dann eben die Herangehensweise um.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Boden bereiten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal muss man einsehen, dass man mit der größten Leidenschaft und mit dem tiefsten Engagement den Boden nur bereiten und düngen kann. Wässern, Unkraut entfernen, mit den Keimlingen sprechen, sie vor Schaden bewahren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch wird man es nicht ganz in der Hand haben, ob daraus kräftige Pflanzen entstehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin sogar bereit (metaphorisch und manchmal tatsächlich), die Personen zu tragen, sie hochzuheben, sie zu unterstützen. Ich sichere sie und gebe dafür meine ganze Kraft. Ich finde es schön, wenn mir die Menschen vertrauen. Wenn sie deswegen nicht mehr selbst zupacken, dann bin ich mit meinem Latein am Ende.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und auch das habe ich in beiden Bereichen bereits erlebt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Sportstudio betrachtete eine interessierte Person die Akrobatikgeräte und stellte dann die Frage, ob man sich daran selbst festhalten müsse.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Seminarbereich wurde ich nach einer Stunde nach einer ausgearbeiteten Checkliste für das eigene Unternehmen gefragt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einfach aufhören
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und deswegen ist man manchmal so weit, dass man nicht nur an sich selbst zweifelt, sondern dass man alles hinschmeißen will, dass man sich nach einer Arbeit sehnt, die man erledigt und die einen nicht in der Tiefe berührt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch das wäre den vielen wundervollen Menschen und Charakteren, die man eben auch begleiten kann und darf gegenüber mehr als ungerecht. Denn es gibt sie, die Diamanten, die funkeln, die Leuchtfeuer, die für andere scheinen, die schillernden Menschen, die Farbe in unser aller Leben bringen. Und in meiner Tätigkeit darf ich viele davon kennenlernen. Ich bin unendlich dankbar dafür, weil sie meine Tage erhellen und mir zeigen, dass meine Leidenschaft und Liebe, die ich sowieso nicht abstellen kann, geteilt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Danke.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 27 Jan 2023 05:00:00 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/das-problem-mit-der-leidenschaft</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Was willst Du mit dem Dolche? Sprich!</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/was-willst-du-mit-dem-dolche-sprich</link>
      <description>...Zitronen schneiden, verstehste nich!
 Messer, Baseballschläger, Hammer, Axt, Nagelpistolen, Sägen, Skalpelle, Nadeln, Spritzen, Schuhe mit Stilettoabsätzen.

Die Liste lässt sich noch beliebig erweitern. All diese Dinge können als Waffe eingesetzt werden. All diese Werkzeuge können Menschen schaden, wenn sie nicht bestimmungsgemäß und mit vorsätzlicher Gewalt verwendet werden. Wie kann man dagegen vorgehen? Verbieten, ist doch klar. Ich wundere mich über Diskussionen, die die reine Symptombekämpfung in den Vordergrund stellen und in denen nicht einmal die Frage nach den Ursachen gestellt wird.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was willst du mit dem Dolche? Sprich!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA132.jpeg" alt="Messer, Brett, aufgeschnittene Zitrone"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ...Zitronen schneiden, verstehste nich!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Messer, Baseballschläger, Hammer, Axt, Nagelpistolen, Sägen, Skalpelle, Nadeln, Spritzen, Schuhe mit Stilettoabsätzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Liste lässt sich noch beliebig erweitern. All diese Dinge können als Waffe eingesetzt werden. All diese Werkzeuge können Menschen schaden, wenn sie nicht bestimmungsgemäß und mit vorsätzlicher Gewalt verwendet werden. Wie kann man dagegen vorgehen? Verbieten, ist doch klar. Ich wundere mich über Diskussionen, die die reine Symptombekämpfung in den Vordergrund stellen und in denen nicht einmal die Frage nach den Ursachen gestellt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Silvester
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das neue Jahr ist nun schon einige Wochen alt. Die Bilder der Ausschreitungen waren furchtbar, aber nicht ganz neu, auch wenn das Ausmaß ein weit größeres war. Ich erinnere mich an Silvester 1998. Wir feierten zusammen mit Freunden in der Innenstadt und zogen um Mitternacht in die Feiermeile. Diese verließen wir schnell wieder, weil sich nicht wenige einen Spaß daraus machten, die Raketen von einer auf die andere Straßenseite zu schießen. Idioten gab es also schon immer. Diese Erkenntnis ist nicht neu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer trägt die Verantwortung?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn eine Silvesterrakete nicht bestimmungsgemäß verwendet wird, wer trägt dann die Verantwortung? Die Silvesterrakete oder die Person, die sie verwendet? Dumme Frage, aber allem Anschein nach legitim, wenn man sich die Berichterstattungen nach den Ausschreitungen der Silvesternacht ansieht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Feuerwerk
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich hat das Feuerwerk an Silvester Tradition. Mit dem Lärm und dem Licht sollten die bösen Geister vertrieben werden. Heute kommt es einem so vor, als ob es nicht selten böse Geister sind, die das Feuerwerk zünden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer Menschen fahrlässig oder vorsätzlich gefährdet oder deren Gefährdung billigend in Kauf nimmt, sollte zur Verantwortung gezogen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ein Mensch einen anderen Menschen mit einer Axt attackiert, so nehme ich diesem doch auch nicht nur die Axt weg, sondern ziehe diesen Menschen zur Verantwortung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei ist es egal, woher dieser Mensch stammt, wie alt oder jung er ist, welche Hautfarbe dieser Mensch hat und welche Sprache er spricht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vernünftige Diskussionen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich persönlich finde eine Diskussion darüber, ob Raketen in Innenstädten weiterhin gezündet werden dürfen, sinnvoll. Viele Menschen, dichtbesiedelte Gebiete, geparkte Autos. Die Gefahr, dass hier ein oder mehrere Querschläger etwas treffen, was sie nicht treffen sollen, ist zu groß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dazu kommen die oben erwähnten Idioten (m, w, d), die die Tragweite des eigenen Handelns nicht abschätzen können oder wollen. Vorheriger Alkoholkonsum tut sein Übriges.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unvernünftige Vorschläge
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Ruf nach einem generellen Verbot von Silvesterfeuerwerk, finde ich überzogen. Die Argumentation an den Haaren herbeigezogen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Mit Silvesterraketen kann viel Unfug getrieben werden. Um diesen Unfug zu unterbinden, soll es verboten werden. Für alle und überall.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wollen wir dann im nächsten Schritt auch den Verkauf von Messern und Äxten verbieten? 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Muss man in Zukunft einen Waffenschein haben, bevor man in der Küche Kräuter schneidet oder Kartoffeln schält?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Recht
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was Recht ist, muss Recht bleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun, die vergangenen Jahre haben uns gezeigt, dass dieser einfache Satz nicht ohne Weiteres gilt, vielmehr scheint der Spruch: „Recht haben und Recht bekommen sind zweierlei Paar Stiefel.“, mehr und mehr an Bedeutung zu gewinnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Umso wichtiger fände ich es, rational an die Sache heranzugehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zerstörte Innenstädte, Krawalle und Silvesterraketen, die als Waffe eingesetzt werden - das kann nicht die Vorstellung von Feiern sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer es so versteht, hat grundsätzlich etwas missverstanden. Diese Personen sollten zur Rechenschaft gezogen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was aber hat die Familie damit zu tun, die im heimischen Garten um Mitternacht 10 Raketen in die Luft schießt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ein Mensch mit einem Skalpell einer anderen Person die Kehle aufschneidet, so verbietet man doch auch nicht den Einsatz von Skalpellen in Operationssälen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Freie Marktwirtschaft und fatale Rückschlüsse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tatsächlich fand ich die Diskussionen, die sich im Vorfeld des letzten Tages des Jahres 2022 ergaben, mehrfach zum Kopfschütteln. Da wurde von Erziehungswahn gesprochen, weil sich einige Baumärkte gegen den Verkauf von Silvesterraketen entschieden hatten. Warum?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist die freie Entscheidung des Anbieters, ob er so etwas verkaufen will, oder nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein veganes Restaurant bietet keine Speisen mit tierischen Produkten an. Verfolgt es damit automatisch einen Erziehungsauftrag? Nein. Es bietet das an, wohinter es stehen kann. Das kann man auch einfach stehen lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann wurden die Menschen durch den Kakao gezogen, die Geld für Silvesterfeuerwerk ausgegeben haben. Rückschluss: Wenn man so viel Geld für Feuerwerk ausgeben kann, dann kann es der Bevölkerung an sich ja gar nicht schlecht gehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich finde Silvesterfeuerwerk auch zu teuer. Ich selbst gebe dafür kein Geld aus. Ich persönlich sehe es tatsächlich so, dass hier im wahrsten Sinne des Wortes Geld in die Luft gejagt wird. Aber das ist meine Meinung, die nicht von allen geteilt werden muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich gehe seit über 27 Jahren nicht mehr zum Frisör. Ich leiste mir kein Nageldesign und war seit 19 Jahren nicht im Urlaub.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber das ist meine Entscheidung und kann eben nicht auf alle übertragen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verbote
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann wurde die anzunehmende und auch messbare Luftverschmutzung angeführt. Richtig. Eine Umweltbelastung, die vermeidbar ist. Wie es auch die Energieverschwendung für E-Scooter wäre. Wer braucht denn diese Dinger, die nur Strom fressen? Verbieten. Die Leute sollen laufen, haben doch alle Beine. Punkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kreuzfahrtschiffe gehören dann auch auf die Liste. Verbieten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Haarfärbemittel belasten die Umwelt und das Trinkwasser. Verbieten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Urlaubsreisen ebenso. Besprechungen, die die teilnehmenden Personen dazu zwingen, mit Fliegern hin- und herzujetten sind ebenso unsinnig. Nicht zuletzt die letzten Jahre haben uns gezeigt, dass das alles auch „online“ geht. Verbieten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gebot der Vernunft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wäre das vernünftig? Nein. Ich höre förmlich die Gegenargumente: Whataboutism. Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Populismus etc.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum? 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, es gab zu Silvester schon immer leider auch viele verletzte Personen. Verletzungen, die vermeidbar gewesen wären. Verletzungen, die behandelt werden mussten. Verletzungen, die durch unsachgemäßen Gebrauch entstanden waren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Haushalt verbieten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist doch was anderes? Nicht ganz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fakt ist, dass man nicht jede Gefahr vermeiden wird können. Fakt ist auch, dass ein Mensch die zweifelhafte Freiheit hat, sich selbst zu gefährden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn die Gefahr, andere zu gefährden, zu groß wird, dann sollte man über eine Gefahrenreduktion nachdenken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für mich persönlich würde das bedeuten, dass es in Innenstädten ein Böllerverbot geben kann und vielleicht sogar sollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch fände ich die Überlegung wertvoll, ob man nicht zentrale organisierte Feuerwerke zeigen sollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Orte, an denen sich Menschen gegen Mitternacht treffen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie können das Feuerwerk bewundern. Sie können sich ein frohes neues Jahr wünschen und die Raketen bleiben in den Händen derer, die sich damit auskennen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber ich denke, dass dieser Gedanke ein frommer Wunsch bleiben wird, denn die Raketen bleiben nicht nur an Silvester nicht in den Händen derer, die damit nur Gutes wollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 20 Jan 2023 05:00:00 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
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    </item>
    <item>
      <title>Seminare mit (eigenem) Stil</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/seminare-mit-eigenem-stil</link>
      <description>Als ich vor über 20 Jahren in der Erwachsenenbildung anfing, wollte ich als Newcomerin alles „richtig“ machen. Nicht wenige Auftraggeber (m, w, d) machten die Didaktik an der Fähigkeit mit möglichst vielen Medien auf einmal umzugehen, fest. Beamer, Laptop, Flipchart, Pinnwand, Mindboard, Whiteboard, Rollenspiele, Kameraaufzeichnungen, erlebnispädagogische Inhalte, umfangreiche Handouts. Nur wer alles liefern konnte, hatte die Chance, als guter „Trainer“ angesehen zu werden. Teilnehmer und Teilnehmerinnen wurden selten gefragt. Es hat lange gedauert, aber heute habe ich mich davon verabschiedet.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seminare mit (eigenem) Stil
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="/kompaktseminare"&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als ich vor über 20 Jahren in der Erwachsenenbildung anfing, wollte ich als Newcomerin alles „richtig“ machen. Nicht wenige Auftraggeber (m, w, d) machten Können an der Fähigkeit mit möglichst vielen Medien auf einmal umzugehen, fest. Beamer, Laptop, Flipchart, Pinnwand, Mindboard, Whiteboard, Rollenspiele, Kameraaufzeichnungen, erlebnispädagogische Inhalte, umfangreiche Handouts. Nur wer alles liefern konnte, hatte die Chance, als guter „Trainer“ angesehen zu werden. Teilnehmer und Teilnehmerinnen wurden selten gefragt. Es hat lange gedauert, aber heute habe ich mich davon verabschiedet. Meine Seminare kamen immer gut an, heute haben sie mehr (eigenen Stil).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die PPP
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           PPP steht für Power Point Präsentation. Mit der Zeit wurden diese besser, am Anfang waren sie einfach nur schrecklich. Jede Möglichkeit wurde genutzt. Das eine Chart fliegt von rechts unten ein, das nächste bildet sich langsam  ausverschwommenen Pixeln, wieder das Nächste wird mit einem Geräusch eingespielt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu Beginn dieser visuellen Unterstützungsmöglichkeit hat so ziemlich jeder alles genutzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich nur für sehr kurze Zeit, aber wenn ich selbst daran zurückdenke, kommt es mir fast wie ein Berufstrauma vor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Furchtbar. Nun, was soll ich sagen? Ich war jung und brauchte das Geld?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute brauche ich nur noch das Geld, aber solche PPP gibt es bei mir nicht mehr. Meistens gibt es gar keine mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Beamer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kaum ein anderes Gerät, welches stärker in der Lage ist, den Fokus der Seminarleitung, der dozierenden Person von den Menschen ab-, und einem toten Medium zuzuwenden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach wie vor habe ich mich noch nicht ganz von der Vermutung losgelöst, dass Beamer ein Eigenleben führen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Bild ist da. Wunderbar.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Das Bild ist weg. Warum?
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Bild ist abgeschnitten. Warum?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Beamer gibt auf. Warum?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jedes „Warum“ birgt die Gefahrt, sich sofort der Technik zuzuwenden. Man bat die anwesenden Personen um Verzeihung und beschäftigte sich mit der Technik.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es muss doch funktionieren. Der Stresspegel erhöht sich im gleichen Maße wie die Unruhe im Raum und jeder Fluss eines guten Austauschs wird dadurch zerstört. „Schnell“ bekam man selten etwas wieder zum Laufen. Diese – für mich heute – unnötige Konzentration auf die Technik statt auf die Menschen, fühlte sich falsch an. So reduzierte ich den Einsatz von Technik nach und nach und Stück für Stück. Ich denke, das konstruktive Miteinander in einem Seminar ist wichtig als Bilder an der Wand.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Medienkompetenz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Medienkompetenz war das Wort, nach welchem man bei manchen Bildungsträger und Unternehmen beurteilt wurde. Im Vorfeld oder spätestens im Feedbackbogen musste man entweder selbst angeben, oder dies sollten die  teilnehmenden Personen wahrheitsgemäß ausfüllen, welche Medien im Seminar zum Einsatz gekommen waren. Je mehr, desto besser.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Je mehr Medien, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass man ein Seminar überfrachtet, dass es noch mehr technische Sollbruchstellen gibt und dass man die teilnehmenden Personen noch mehr aus den Augen verliert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schluss damit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Handout
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viel hilft viel. 20 Seiten, 50 Seiten, 80 Seiten. Ähnlich wie bei der oben beschriebenen Medienkompetenz wurde mit dem Handout verfahren. Gut, das Handout war in vielen Fällen einfach nur die ausgedruckte PPP, das macht die Sachlage aber nicht besser.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wobei ich Auftraggeber hatte, die 2 Skripts wollen: Ein seminarbegleitendes und ein seminarnachbereitendes Skript. Beide ungefähr im gleichen Umfang.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fakt ist, dass kaum ein Teilnehmer (m, w, d) das Handout braucht. Spätestens nach dem Seminar landet es in der großen Ablage „A“. Manchmal direkt am nächsten Tag, manchmal erst ein halbes Jahr später. Ein Handout als Nachschlagewerk benutzen, sich später nochmals damit auseinandersetzen – dafür fehlt im daily business einfach die Zeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute gibt es in meinen Seminaren eine kurze Zusammenfassung von 5 bis maximal 10 Seiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es tut Menschen gut, wenn sie etwas anfassen können, wenn eigene Notizen gemacht werden können. Es ist wichtig, die Gedanken zu Papier zu bringen, aber man muss kein Bibelseminar kreieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ganz nebenbei hat das auch etwas mit Umweltschutz und Ressourcenschonung zu tun.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Teilnehmer (m, w, d)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von den teilnehmenden Personen wird erwartet, dass sie mitspielen. Generell immer und natürlich besonders in den allseits überaus beliebten Rollenspielen, die irgendwie untrennbar zu jedem „guten“ Seminar zu gehören scheinen. Frage – Antwort. Rollenspiel. Selbstkundgabe. Warten auf korrekte Antworten. Lob vom Dozenten. Prima.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die meisten Rollenspiele funktionieren nicht. Hätten die teilnehmenden Personen Schauspieler werden wollen, würden diese wahrscheinlich jetzt nicht in meinem Seminar sitzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist anstrengend. Für die teilnehmenden Personen und für die Seminarleitung. Es macht keinen Spaß. Und? Die Teilnehmer befinden sich in einer Fortbildung, nicht im Kabarett. Nun ja, manchmal bin ich mir nicht so sicher.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Zeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut ist, was lange dauert. 2 Tage Fortbildung. 3 Tage Fortbildung. Eine ganze Woche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um dies erträglich zu machen, findet die Fortbildung in einem großartigen Hotel statt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jeder Seminartag zieht sich und wird nur durch Frühstücksimbiss, Mittagessen, Nachmittagskaffee unterbrochen. War noch ein Rest Aufmerksamkeit vorhanden, wird dieser durch das einsetzende Esskoma zunichte gemacht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Essen beruhigt. Essen versöhnt. Essen ist ein Alibi für eine Pause.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obwohl demnach von der Organisation viele Pausen vorgesehen sind, wird dennoch spätestens in der Mittagspause die Frage gestellt, ob man nicht „früher“ Schluss machen könnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wäre so anstrengend, man müsste noch wichtige Telefonate erledigen, man hätte ja noch 1 bis 4 weitere Tage.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun ist die Diplomatie des Dozenten gefragt. Geht er/sie/es nicht auf diese Bitte ein, kippt die Stimmung. Nicht gut. Man braucht die Teilnehmer. Man braucht zumindest das Wohlwollen einiger, sonst wird das Seminar zum Spießrutenlauf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geht er auf die Bitte ein, stellt sich die Frage, wie man den ganzen Seminarplan, der doch so haarklein ausgetüftelt war, so einfach über den Haufen werfen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nein. Einfach nicht diese Frage stellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weiß doch sowieso jeder, dass von den Inhalten, die hier durchgenommen werden, kaum etwas hängen bleiben wird. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wir stehen das gemeinsam durch, am Ende gibt es ein Zertifikat und alle sind zufrieden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           War der Dozent (m, w, d) nett, bekommt er eine gute Bewertung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Arbeit, die liegen bleibt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Je länger ein Seminar dauert, umso größer wird der Berg an Arbeit, der später von den teilnehmenden Personen abgearbeitet werden muss. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wenn die Personen in ihr Unternehmen zurückkehren, sollen diese 2 Dinge erledigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erstens soll das neu gelernte Wissen, das neu erfundene Rad sofort in den Arbeitsalltag integriert werden,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                Z
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           weitens soll die liegengebliebene Arbeit schnellstmöglich erledigt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Transfer in den Arbeitsalltag
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Dozentin habe ich selbstverständlich wenig Ahnung von den tatsächlichen Herausforderungen der teilnehmenden Personen. Ihr Arbeitsalltag sieht anders als der meinige aus. Ohne zu wissen, wie sie das Wissen, welches ich ihnen gerne vermitteln möchte, tatsächlich im Unternehmen umsetzen können, sollte ich aber dennoch von Feedbackkultur, wertschätzender Atmosphäre, Entschleunigung, Selfmanagement und mehr reden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass sich teilnehmende Personen so nicht besonders wertgeschätzt fühlen und der Transfer in den Arbeitsalltag nach erfolgreich abgesessenem Seminar selten überhaupt angestrebt wird, ist verständlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also habe ich auch das geändert. War gar nicht so schwer. Fragen und Zuhören und dann das Seminar ad hoc anpassen. Ja, während des Seminars.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich mag das nicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So habe ich in den letzten Jahren angefangen, mich als Dozentin von diesen Ansprüchen loszusagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            An Technik wird nur noch das Nötigste verwendet. Meist beschränkt sich dies auf das knappe Handout, meine Stimme und ein Flipchart.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn ich dann noch funktionierende Stifte bekomme, bin ich glücklich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Teilnehmer werden eingebunden. In dem Maße, wie sie es möchten und wie es sie voranbringt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Seminare können sehr kurz sein (Kompaktseminare).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die einzige Schauspielerin, die sich im Seminar findet, bin ich. Da dies nicht mein Beruf ist, kann das auch komisch werden. Wenn dann die teilnehmenden Personen lachen, freue ich mich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Funktioniert das?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die teilnehmenden Personen schon. Ich werde kaum gefragt, ob wir früher Schluss machen können. Wir gestalten etwas gemeinsam und arbeiten wirklich gut und engagiert. Das macht mir Freude und den teilnehmenden Personen auch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Krux
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Doch leider entscheide meist weder ich noch die teilnehmenden Personen, ob und durch wen ein Seminar durchgeführt wird. Das entscheidet eine andere Ebene. Und hier werden Personen benötigt, die soweit experimentierfreudig sind, dass sie es ausprobieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Ergebnis zählt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin Trainerin mit Leib und Seele. Im Sport und im Seminarbereich. Wenn ich das Gefühl habe, etwas Sinnvolles beitragen zu können, fühle ich mich mit meinem Beruf wohl. Der Wohlfühlfaktor wird von den teilnehmenden Personen generiert. Sie sind die direkten Kunden meines Seminars, sie müssen einen Mehrwert darin sehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So lange die Menge an Medien, das Seminarhotel oder die Dauer des Seminars Maßstäbe bleiben, an denen die Qualität einer Weiterbildung gemessen werden soll, ist die Überzeugungsarbeit im Vorfeld nicht unbedingt einfach.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe es erlebt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weiterbildung kann kurz und knackig sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weiterbildung kann Spaß machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weiterbildung kann die unterschiedlichsten Teilnehmer in den Mittelpunkt stellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weiterbildung kann etwas bewirken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meinen Weg, das weiterhin zu gewährleisten, habe ich durch den Abschied von konventionellen Ansprüchen gefunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 13 Jan 2023 05:00:00 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/seminare-mit-eigenem-stil</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Verbissener Ehrgeiz</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/verbissener-ehrgeiz</link>
      <description>Wenn man sich in etwas verbeißt, dann kann man es nicht schlucken. Man kann es nicht aufnehmen, man kann es nicht zerkleinern, man kann das Nahrhafte, was in dieser Sache stecken könnte, nicht nutzen. Man hält es an Ort und Stelle, die Muskulatur verkrampft und fängt an zu schmerzen, man kann sich nicht mehr ausdrücken, man kann sich nicht mehr bewegen, man kann sich nicht mehr verändern. Aber wo hört Ehrgeiz auf und fängt Verbissenheit an und wie kann man sich selbst in derartigen Situationen entkrampfen?</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verbissener Ehrgeiz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="/"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA128.jpeg" alt="Monster mit scharfen Zähnen"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man sich in etwas verbeißt, dann kann man es nicht schlucken. Man kann es nicht aufnehmen, man kann es nicht zerkleinern, man kann das Nahrhafte, was in dieser Sache stecken könnte, nicht nutzen. Man hält es an Ort und Stelle, die Muskulatur verkrampft und fängt an zu schmerzen, man kann sich nicht mehr ausdrücken, man kann sich nicht mehr bewegen, man kann sich nicht mehr verändern. Aber wo hört Ehrgeiz auf und fängt Verbissenheit an und wie kann man sich selbst in derartigen Situationen entkrampfen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ehrgeiz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ehrgeiz wird als ein stark ausgeprägtes Streben nach Erfolg, Geltung und Anerkennung definiert. Interessant dabei finde ich, dass das, was man mit Ehrgeiz erreichen möchte, häufig von der Interpretation anderer abhängig gemacht wird, zumindest, wenn man der Definition folgt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das bloße Vorhandensein von Ehrgeiz wird häufig als positive Eigenschaft gesehen und mit Leistungsbereitschaft und der Fähigkeit, die eigenen Komfortzonen zu verlassen, gleichgesetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ehrgeiz ist das wummernde Wissen, das man mehr erreichen kann als man meint, dass man dafür Kraft und Durchhaltevermögen benötigt und dass man bereit ist, diese Eigenschaften an den Tag zu legen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erfolg, Geltung und Anerkennung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erfolg ist das positive Ergebnis einer Bemühung. Das Wort „Geltung“ wird seinerseits durch zahlreiche andere Eigenschaften erklärt: Beachtung, Anerkennung, Wertschätzung, Ruhm, Macht und Status.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ruhm, Macht und Status sind untrennbar mit der Gesellschaft, in der man sich bewegt, verbunden. Die Gesellschaft verleiht einer Person Berühmtheit und Macht und nur im gesellschaftlichen Zusammenhang lässt sich Status definieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In „Anerkennung“ wiederum steckt das Wort „kennen“. Man kann die Leistung eines Menschen also nur anerkennen, wenn man den Menschen, seine Geschichte, seine Beweggründe und seinen Charakter zumindest ein wenig kennt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was für den einen ein Erfolg ist, ist für den anderen kaum der Rede wert und umgekehrt. Es kommt auf die Lebensgeschichte an.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So muss die Person, die Anerkennung bekommen will auch bereit sein, etwas von sich preiszugeben, einen Blick in ihr Inneres zuzulassen, damit man sie kennenlernen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man wird demnach keine Anerkennung von Menschen bekommen, die einen nicht kennen. Status und Macht unter Umständen auch, aber Anerkennung?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Man kann es schaffen, sich im gesellschaftlichen Kontext Geltung zu verschaffen. Reichtum gilt hierzulande etwas. Einfluss auch. 
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Aber ist ein Mensch, der keinen Reichtum vorweisen kann und dessen Einfluss auf den ersten Blick klein zu sein scheint damit automatisch erfolglos?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oft erscheint es so.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hunger
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so kann der Hunger nach Geltung und Anerkennung von Menschen, die man nicht kennt, die man vielleicht auch gar nicht kennen möchte und die ihrerseits kein Interesse haben, den Menschen hinter der Person kennenzulernen, zu einer Starrheit führen, die in Verbissenheit endet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hunger ist das Bedürfnis nach Nahrung. Nahrung, die aufgenommen werden muss. Nahrung, die man aktiv zu sich nehmen muss. Nahrung, die im Supermarkt bleibt, Nahrung, die einer anderen Person zur Verfügung gestellt wird oder Nahrung, in die man sich verbeißt, statt sie zu zerkleinern und aufzunehmen, wird einen immer hungrig zurücklassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verbissenheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man sich in eine Sache verbeißt, spannt man die Muskulatur an. Um in der metaphorischen Erklärung zu bleiben, kann man sich dann nicht mehr ausdrücken, man kann nicht mehr reden, man kann sich nicht mehr mit anderen Menschen austauschen und man kann vor allem eines nicht mehr: Lachen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Humorlos und verkrampft ist man so auf der Suche nach Anerkennung, während man nichts mehr von sich preisgeben kann, nicht mehr lacht und immer hungriger wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beharrlichkeit, Durchhaltevermögen und Engagement sind Geschwister der Verbissenheit. Doch bedeutet Beharrlichkeit eben auch, dass man unter Umständen geduldig ausharrt und abwartet. Durchhaltevermögen setzt voraus, dass man etwas hat, woran man festhalten kann, und Engagement ist mit einer tiefen Leidenschaft und Liebe verbunden. Wer verbissen wirkt, schadet der eigenen Liebenswürdigkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn sich die Liebenswürdigkeit verabschiedet, verabschieden sich unter Umständen auch die Menschen, die einen bis hierher begleitet haben und die man doch für die Anerkennung braucht. Das kann den Beginn eines Teufelskreis darstellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie kann man erkennen, ob man für etwas leidenschaftlich kämpft, oder sich schon in eine Sache verbissen hat? Wie kann man sich von der Sache, die man mit Biss angehen möchte, ernähren, wie kann man satt werden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warnsignale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ehrgeiz und Engagement, Rast- und Ruhelosigkeit können Strahlen einer inneren wärmenden Sonne sein. Wenn man für sich feststellt, dass man nicht mehr bereit ist, vom angedachten Wege auch nur einen Millimeter abzuweichen, wenn man sich festgefahren fühlt und innerlich immer härter wird oder sogar werden will, weil man meint, nur so sein Ziel erreichen zu können, dann mutiert der Ehrgeiz zum Monster. Man treibt sich immer weiter an, man ist der Meinung, dass man nur mehr investieren muss, damit es klappt und ist bereit dazu. Man investiert. Geld, Zeit, Mühe. Man nimmt Schmerzen hin und verkrampft sich immer mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kann man das selbst sehen? Oftmals ist es nicht möglich, einen derart abgeklärten Blick auf die eigene Person zu werfen. Dafür steht man sich selbst zu nahe und gleichzeitig nicht genug neben sich, als dass man einen Schritt zur Seite tun könnte, um sich selbst von außen zu betrachten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Blick auf die eigene Person gelingt häufig nur durch einen Spiegel. Freunde können die Funktion eines solchen Spiegels übernehmen. Freunde, mit denen man aufgrund der Verbissenheit vielleicht schon gar nicht mehr reden kann. Weil man im wahrsten Sinne des Wortes den Mund nicht aufmacht. Freunde, die man als solche gar nicht erkennt, weil man verbissen der Meinung ist, man würde in ihren Augen nur als etwas gelten, wenn man die richtige Leistung erbringt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geradlinigkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Ziel nicht aus den Augen zu lassen, beständig darauf zuzugehen, sich nicht aus der Bahn werfen zu lassen und in sich fest zu ruhen, sind positive Eigenschaften von Ehrgeiz. Ein Weg geht sich allerdings leichter zu zweit oder in einer Gruppe. So kann der Wegbegleiter den Fokus auf das Schöne auf dem Weg zur Zielerreichung legen, zu Pausen raten, einem den Rucksack abnehmen, einen liebevoll ein wenig nach vorne schubsen, oder auch mal auf die Blume am Wegesrand aufmerksam machen. Manchmal ist der größte Freundschaftsdienst, dem Freund die Last nicht abzunehmen. Es ist schwer, das in der jeweiligen Situation zu erkennen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das kann nur geschehen, wenn man den Wegbegleiter als Partner auf Augenhöhe wahrnimmt. Mutiert der Wegbegleiter in den Augen des ehrgeizigen Wanderers zum Wasser- und Lastenträger, zum Kutschfahrer oder zum Diener, geht Vieles verloren. Freunde dienen einander in stummer Selbstverständlichkeit. Ein Freund kann der eigene Coach sein, der Provkateur der Fragen, derjenige, der einen zwingt, das zu tun, was man selbst kann, wenn man es zulässt. Ein Freund kann derjenige sein, der einem einen anderen Weg zeigt, der nicht immer genauso funktioniert, wie man es selbst gerne möchte und gerade deswegen wahrer Freund ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gelassenheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf meiner Suche nach Wortbedeutungen bin ich tatsächlich auf einer Yoga-Seite gelandet und musste schmunzeln. Ich bin kein gelassener Mensch und kenne Verbissenheit nur zu gut. Mein großes Glück ist, dass ich den Weg mit einer Person gehe, die so viel Stärke, Ruhe, Gelassenheit, Sanftmut walten lässt, dass etwas davon auf mich abfärbt. Langsam, sehr langsam, viel zu langsam, aber – ich glaube – manchmal schon erkennbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ich also recherchierte, fand ich folgende Zeilen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Es gibt zwei Grade der Gelassenheit:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Gelassenheit ersten Grades: Gelassenheit gegenüber den Ereignissen der äußeren Welt. Ruhe des Geistes inmitten von Veränderungen.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gelassenheit zweiten Grades: Gelassenheit gegenüber den Ereignissen der inneren Welt: Akzeptanz gegenüber der eigenen Emotionalität, den eigenen Höhen und Tiefen. Die Fähigkeit, seine Gefühle, Emotionen etc. anzunehmen, und sie bis zu einem gewissen Grad steuern zu können."
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://wiki.yoga-vidya.de/Gelassenheit" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Quelle: https://wiki.yoga-vidya.de/Gelassenheit
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gelassenheit ersten Grades ist es also, wenn mich die lärmenden Autos vor der Tür des Studios oder der Umbaulärm neben einem Seminarraum nicht mehr stören und ich dennoch meiner Tätigkeit nachgehen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gelassenheit zweiten Grades brauche ich jedes Mal, wenn etwas, was ich schon einmal geschafft habe, heute nicht funktioniert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich arbeite an beiden Graden!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Akzeptanz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist so unheimlich schwer, zu akzeptieren, dass es nicht immer so geht, wie man selbst will, dass sich so Vieles nicht berechnen und nicht planen lässt. Immer wieder gibt es Situationen, in denen man erkennen muss, dass man sich noch so sehr anstrengen kann und es dennoch nicht besser zu werden scheint. Doch der Schein trügt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und vielleicht sieht es ein Wegbegleiter ganz anders? Also heißt es manchmal, den Mund aufzumachen, den Beißkrampf aufzugeben und zu formulieren, wie es einem geht. Und wenn der Mund erst wieder offen ist, dann kann man vielleicht auch wieder lachen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbstliebe und Mitgefühl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sich selbst so zu akzeptieren, wie man ist, mit all seinen Unzulänglichkeiten, unerreichten Zielen und scheinbar negativen Eigenschaften, ist schwer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gilt dabei auch den Blick auf die Realität nicht zu verlieren, kein Narziss zu werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mal scheint man von der einen, mal von der anderen Seite des Pferdes hinunterzufallen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber es ist doch gerade das Unperfekte, was uns anzieht, was Attraktivität ausmacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es ist mehr als anerkennenswert, wenn Menschen für ihre Ziele kämpfen. Sie müssen dabei nicht allein bleiben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lösen wir unsere verkrampften Kiefer, geben wir das, in was wir uns verbissen haben frei, lachen wir wieder. Vielleicht ist das Gegenüber ein toller Koch, der aus dem, in was man sich verbissen hat, etwas zubereiten kann, was nahrhaft für einen selbst ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Danke an die Menschen, die so gut für mich kochen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 06 Jan 2023 05:00:00 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/verbissener-ehrgeiz</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA128.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wer sind denn die Anderen?</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/wer-sind-denn-die-anderen</link>
      <description>Wie alt sind die anderen Teilnehmer (m, w, d)? Diese Frage bekomme ich häufig zu hören, wenn sich Personen für unsere Sportkurse interessieren. Ich bin jedes Mal aufs Neue verdutzt, weil es mir selbst so unwichtig erscheint. Nicht, dass ich nicht selbst Probleme mit dem Älterwerden hätte und mich oft genug frage, wann der Zeitpunkt beginnt, dass ich mich unter Umständen lächerlich zu machen drohe, doch dann besinne ich mich auf das Wesentliche. Ich mache den Sport, weil ich ihn machen möchte und weil er mir guttut. In meiner Funktion als Trainerin möchte ich das gerne an die teilnehmenden Personen weitergeben. Die Fragen der potenziell teilnehmenden Personen, sehen anders aus.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer sind denn die Anderen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA126.jpeg" alt="Die Anderen" title="Finger zeigen auf den Schriftzug &amp;quot;The others&amp;quot;"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie alt sind die anderen Teilnehmer (m, w, d)? Diese Frage bekomme ich häufig zu hören, wenn sich Personen für unsere Sportkurse interessieren. Ich bin jedes Mal aufs Neue verdutzt, weil es mir selbst so unwichtig erscheint. Nicht, dass ich nicht selbst Probleme mit dem Älterwerden hätte und mich nicht oft genug fragen würde, wann der Zeitpunkt kommt,  zu dem die Gefahr droht, mich lächerlich zu machen. Doch dann besinne ich mich auf das Wesentliche. Ich mache den Sport, weil ich ihn machen möchte und weil er mir guttut. Ich liebe den Sport, es ist ein Teil von mir, meine Leidenschaft. In meiner Funktion als Trainerin möchte ich das gerne an die teilnehmenden Personen weitergeben. Die Fragen der potenziell teilnehmenden Personen, sehen anders aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Alter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Manchmal muss ich schmunzeln oder auch nur ungläubig den Kopf schütteln, das kommt ganz auf die Tagesform an. Wenn Mitzwanziger fragen, ob sie nicht schon zu alt wären, um mit akrobatischen Sportarten, Yoga oder auch Flexibilitätstraining zu beginnen, dann wundere ich mich, wie schnell man sich aufgrund einer Zahl einschränken lassen würde. Dabei ist das Alter der gesellschaftlich teilweise anerkannte Vorwand, um nicht die Unsicherheit und Ängste benennen zu müssen, die mit jedem Neuanfang verbunden sind.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hat man vor einer neuen Aufgabe keine Angst, ist sie zu klein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist nicht leicht, sich ganz auf sich und seinen Körper einzulassen. Der Kopf will dies, der Körper nicht, oder umgekehrt. Je herausfordernder die Aufgabe, umso mehr mögliche Gefahren. Zerrungen, Prellungen, Knochenbrüche, blaue Flecken. Warum tut man so etwas, wenn man sich damit in Gefahr begibt, sich zu verletzen? Weil es das Ergebnis wert ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wann kann man mit Ergebnissen rechnen? Das kommt darauf an. Oh, schon wieder eine Unwägbarkeit. Das überfordert so manche Person.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schnupperstunden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Probiere es aus und mache Dir selbst dein Bild. Dafür gibt es die Schnupperstunden. Diese sind nicht kostenlos. Ist etwas kostenlos, ist dies für viele Menschen gleichbedeutend mit der Tatsache, dass es nichts wert ist. Hinzu kommen die wirtschaftlichen Überlegungen des Studios. Fakt ist, man zahlt für eine Schnupperstunde. Vielleicht auch als Prämisse, um abschätzen zu können, ob eine Person überhaupt bereit ist, etwas zu investieren – monetär, physisch und psychisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sicherheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ob man sich sicher und gut aufgehoben fühlt, wird man erst erkennen, wenn man sich auf eine Schnupperstunde einlässt. Für einige Menschen ist das zu spät. Vor oder nach der Anmeldung werden Fragen gestellt:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was genau werden wir machen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was lerne ich dann während des gesamten Kurses, wenn ich mich nach der Schnupperstunde dazu entschließen sollte, einen Kurs zu buchen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie viele Teilnehmer (m, w, d) sind im Kurs?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie alt sind die Teilnehmer (m, w, d)?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Muss ich dafür Idealgewicht haben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Woher kommen die Anderen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was passiert, wenn ich etwas nicht sofort kann?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Usw.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bemühe mich, die Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten, gebe aber unumwunden zu, dass man mir mein Erstaunen oft anhört.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich weiß nicht exakt, was wir in einer oder zwei Wochen, während der Flexi-Yoga-Stunde, im Pole-Kurs oder beim Stretching machen werden. Ich weiß auch noch nicht genau, welche Muskelpartien wir besonders bearbeiten werden, welche Drehungen auf dem Plan stehen oder wie die Witterung sein wird, die tatsächlich Einfluss auf die körperliche Performance nimmt und auf die ich mich einstelle, wenn es soweit ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Teilnehmerzahl variiert und das Alter der anderen teilnehmenden Personen geht die fragende Person schlicht nichts an. Schließlich sollte sie den Sport für sich machen und nicht, weil alle anderen jünger oder älter sind. Auch wo die anderen Personen wohnen und wie viele Kilo jeder einzelne auf die Waage bringt, hat die Person, die den Sport ausprobieren möchte, nicht zu interessieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal lasse ich mich dazu hinreißen und beantworte die Frage nach den Kursinhalten möglichst konkret. Da fallen dann Bezeichnungen wir Utasana, Firefly, Infinity Pose, Krieger 1 bis 3 (Yoga) oder auch Stag Spin, Side Climb, Martini, Thigh Hold, Chair Spin (Pole Dance) oder Pull Up Lift Back und Front, Cruzifix Spin, Pike Mount (Aerial Hoop) und Froggy Stretch, Bridge, Crashed Barbie (Flexi-Yoga).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Antwort der fragenden Person: „Damit kann ich nichts anfangen!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ernsthaft? Deswegen am besten in einer Schnupperstunde ausprobieren. Wir drehen uns im Kreis. Im Moment bisher nur gedanklich, vielleicht schaffen wir es, dies auf das Sportparkett zu bringen – denke ich mir.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Prämissen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit man sich als neue Person nicht ganz verloren vorkommt, ist es wichtig, ein paar Punkte zu beachten. Diese teile ich den interessierten Personen bei der Anmeldebestätigung schriftlich mit. Dabei geht es um die richtige Kleidung, um den Sinn des Warm-Ups, um die Minimierung von Verletzungsmöglichkeiten und um den Ablauf einer Stunde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie wundervoll es ist, wenn die Personen diese Infos lesen, denn dann ist uns allen geholfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal werden diese Informationen allerdings bereits als Übergriffigkeit meinerseits verstanden, ich hätte nicht das Recht, einer anderen Person so viel vorzuschreiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann wird es schwer. Ist ein bisschen als ob man Schwimmen lernen wollen würde, dabei aber unter keinen Umständen nass werden will.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich könnte gesehen werden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manche Personen möchten den Sport erlernen, sich aber nicht in Gefahr begeben, gesehen zu werden. Wenn jemand mitbekommt, dass sie den Sport ausüben (hier geht es meist um Pole Dance – leider immer noch), dann könnte es, so die Meinung der Personen, ihnen zum Nachteil gereichen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es steht mir nicht zu, über diese Gedanken zu urteilen. Ich kann nur eine Lösung anbieten: Privat-Stunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leider ist dies für Einige auch kein probater Lösungsansatz: Nein! Auf gar keinen Fall. Sich allein den Augen der Trainerin zu stellen, dafür mehr zu bezahlen als für eine Kurseinheit und eine Stunde voll konzentriert arbeiten/trainieren zu müssen, ohne die Aussicht zu haben, sich im Schutz der Gruppe ab und an in den Hintergrund zu stellen, ist ein Ding der Unmöglichkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Strenge versus Unfreundlichkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Arrogant. Überheblich. Fordernd. Unfreundlich. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das sind die Attribute, mit denen ich mich immer mal wieder konfrontiert sehe. Es mag so rüberkommen. Gott sei Dank gibt es genug Personen, die es anders sehen, sonst hätte ich schon längst zusperren müssen. Und die Frage, ob man sich selbst festhalten muss, wenn man etwas an der Pole oder im Hoop macht, kann ich nur wahrheitsgemäß mit „ja“ beantworten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Akrobatische Sportarten, Stretching, Bewegung an sich können mit Gefahren verbunden sein. Je konzentrierter und genauer man trainiert und je besser man zuhört, umso leichter lassen sich die Gefahren minimieren. Punkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Persönlichkeit fängt da an, wo der Vergleich aufhört
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dieser Spruch steht an einer Wand in unserem Studio und er gilt für mich ebenso wie für jede andere Person. Jede Person ist einzigartig, jede Person ist unverwechselbar, jede Person ist schön und jede Person ist wertvoll. Dabei sind wir in vielen Dingen gleich und in ebenso vielen Punkten unterschiedlich. Meine Aufgabe ist es, die Potenziale der anwesenden Personen zu erkennen, diese aufzuzeigen und den Weg zur Zielerreichung so weit zu ebnen, wie es mir möglich ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann gehen wir den Weg gemeinsam. Dabei sehe ich mich als Coach. Als Wegbegleiter, als Hilfestellung, als Erklärbär.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob man Spaß an der jeweiligen Sportart hat und ob man mit dem Trainer/ der Trainerin zurechtkommen wird, das wird jede Person ganz allein für sich entscheiden müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Weg ist dabei das Ziel und Ziele müssen nicht sofort erreicht werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man erlebt Fortschritte und gefühlte Rückschritte. Der Prozess muss einem wertvoll erscheinen und im Idealfall mit Spaß verbunden sein. Dann kann ich fast garantieren, dass man über sich hinauswachsen wird und voller Stolz und legitimer Eigenbewunderung auf das blicken kann, was man zu leisten und zu erreichen im Stande ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 30 Dec 2022 05:00:00 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Fragen zur Gaspreisbremse</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/fragen-zur-gaspreisbremse</link>
      <description>Am 16.12.2022 erreichten uns die Informationen zur Gas-, Wärme- und Strompreisbremse. Die Informationen werfen allerdings mehr Fragen auf, als sie klären. Die Fragen habe ich auch Regierungsvertretern gestellt.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fragen zur Gaspreisbremse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA130.jpeg" alt="Fragen zur Gaspreisbremse" title="Gasflamme auf Kochherd"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am 16.12.2022 erreichten uns die Informationen zur Gas-, Wärme- und Strompreisbremse. Diese Informationen wurden wie immer zuverlässig und kompetent durch den BDS (Bund der Selbständigen) zur Verfügung gestellt, der seit Beginn der C-Krise und der nachfolgenden Kriegs-Krise die mittelständischen Unternehmen stets auf dem Laufenden hält. Danke dafür an den BDS! Die Informationen werfen allerdings mehr Fragen auf, als sie klären. Die folgenden Fragen gingen auch an Regierungsvertreter (m, w, d).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entlastung der Haushalte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch den beschlossenen Gesetzesentwurf soll eine schnelle Entlastung für private Haushalte und Unternehmen möglich werden. Weiterhin soll der Anreiz des Energiesparens aufrechterhalten werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Soweit. So gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gaspreisbremse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier beziehe ich mich egozentrisch auf den Bereich, der uns mit dem Studio betreffen wird. Es handelt sich also um ein Unternehmen, welches weniger als 1,5 Million kWh/a verbraucht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für diese Unternehmen ist ein zweistufiges Verfahren vorgesehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stufe 1:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Im Dezember 2022 soll hier der Staat einmalig die Abschlagszahlung für den Monat Dezember übernehmen. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Grundlage soll 1/12 des Jahresverbrauchs sein. Die Bemessung richtet sich nach dem im September prognostizierten Jahresverbrauch. Herangezogen werden soll der Septemberabschlag. Die Höhe des Septemberabschlags ist die Höhe der Entlastung, die den Dezember abbilden soll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dazu habe ich einige Verständnisfragen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum wird der Jahresverbrauch durch 12 geteilt? In den Monaten Mai bis September/Oktober wird in vielen Unternehmen gar nicht geheizt. Die Abschläge/ der Verbrauch belaufen sich demnach unter Umständen auf null. Vielerorts wird die Heizung erst im Oktober wieder angestellt. Wenn also im September kein Gas für die Heizung verbraucht wurde und sich der zugesagte Zuschuss im Dezember als Berechnungsgrundlage den Septemberverbrauch heranzieht, so klingt dies wie Irrsinn. Hier muss meinerseits ein Denkfehler vorliegen. Ich bin dankbar, wenn Sie mir diesen erläutern könnten und meinen aufkeimenden Unmut damit entkräften könnten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus der oben geschilderten Frage ergibt sich indirekt auch meine zweite Frage: Wenn die Gesamtheizkosten eines Jahres durch 12 geteilt werden, der Staat 1/12 übernimmt, warum ist dann der Septemberverbrauch überhaupt wichtig?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stufe 2:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Von Januar 2023 bis Dezember 2023 wird ein Bruttopreis von 12ct/kWh für 80 Prozent des Verbrauchs garantiert. Für den prognostizierten Verbrauch wird auch hier wieder die Abschlagszahlung aus September 2022 zugrunde gelegt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch hier reichen mein geistiges Fassungsvermögen und mein Verstand nicht aus, was dazu führt, dass sich erneut Fragen ergeben:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum wird nicht der Jahresverbrauch als Vergleichsmoment herangezogen, sondern erneut nur die Abschlagszahlung vom September 2022?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Statistisch gesehen ist der kälteste Monat im Jahr der Januar bzw. sogar der Februar. Der September gehört weder zu einem Wintermonat noch zu den kältesten Monaten im Jahr. Die Heizkosten sind aber in den kältesten Monaten normalerweise am höchsten. Warum wird der Septembermonat bei allen Berechnungen herangezogen. Und – analog zur oben gestellten Frage, warum ist ein Monat die Bezugsgröße und nicht der Jahresverbrauch?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was bzgl. der Gaspreisbremse noch erschwerend hinzukommt: Wer bereits 2022 nach Kräften gespart hat, wird nun (wieder einmal) bestraft. Denn, wenn ich es richtig verstanden habe, erfolgt die Subventionierung der 80% des Verbrauchs auf Grundlage des Verbrauchs vom Vorjahr. Wer sich also sehr stark eingeschränkt hatte, hat nun das Nachsehen, denn irgendwann ist auch das letzte Sparpotential ausgeschöpft. Hätte man nicht gespart und ordentlich Energie bewusst "verschwendet", würde man durch die Subventionierung einen größeren Vorteil bzw. überhaupt einen Vorteil haben.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entlastungen im Strombereich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier kann man lesen, dass im Bereich der Stromkostenentlastung analog vorgegangen werden soll. Auch hier beziehe ich mich auf die Punkte, die die Unternehmen betreffen, die weniger als 30000 kWh/a verbrauchen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Für diese Unternehmen soll im Jahr 2023 ein garantierter Strompreis von 40ct/kWh gelten. Wieder bezieht sich dieser garantierte Preis auf 80% des historischen Verbrauchs.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der historische Verbrauch soll durch eine Jahresverbrauchsprognose, die durch den Verteilnetzbetreiber erstellt werden soll, berechnet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verständnisfragen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           :
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Hier ist nun von einem historischen Verbrauch die Rede, nicht mehr nur von der Bemessung durch die Betrachtung eines Monatsverbrauchs.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das macht auf den ersten Blick Sinn, da der Stromverbrauch über das Jahr hinweg relativ konstant bleiben dürfte, von einigen zu vernachlässigenden Schwankungen bzgl. des Tageslichts eventuell abgesehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum spricht man hier von einem historischen Verbrauch, während es bei den Heizkosten so wichtig ist, sich just einen einzigen Monat anzusehen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum muss man warten, bis der Verteilernetzbetreiber für jeden Stromkunden eine Jahresverbrauchsprognose erstellt hat.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Jedem Privatkunden und jedem Unternehmen liegen die Abrechnungsdaten des Stromverbrauchs für das letzte Jahr/ die letzten Jahre vor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anhand dieser Daten wird auch abgerechnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wenn nun der Verteilernetzbetreiber erst eine neue Prognose erstellen muss, so ist dieser zusätzlich belastet. Erfahrungsgemäß wird die Erstellung dieser Prognosen dauern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich es richtig verstanden habe, ist die versprochene Entlastung aber an die Vorlage einer solchen Prognose gekoppelt. Das lässt vermuten, dass hier bürokratische Verzögerungen eintreten werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Vorlegen der Jahresabrechnung durch den Kunden/Verbraucher (m, w, d), in welcher man auch den Verbrauch ablesen kann, würde eine Beschleunigung darstellen, die dem Abbau unnötiger Bürokratie zugutekommen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch die oben genannten anzunehmenden Verzögerungen könnten (wieder) Unternehmen in Schwierigkeiten geraten, wenn sie – weil die Daten des Verteilernetzbetreibers nicht vorliegen – den ungedeckelten Preis zahlen müssen, um eventuell darauf zu hoffen, dass später (wann auch immer das sein wird), eine Prognose vorliegt, die unnötig ist, da die Daten jedem Verbraucher bereits vorliegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf die weiter beschriebenen Härtefallregelungen gehe ich hier nicht weiter ein. Ich habe mich nur mit den Punkten auseinandergesetzt, die unseren Familienbetrieb betreffen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grundsätzlich sind versprochene Hilfen für Unternehmer (m, w, d) und private Haushalte eine gute Sache. Leider hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass zahlreiche der großmundig versprochenen Hilfen keine waren (Stichwort Soforthilfe. Hier wurde öffentlich gesagt (O. Scholz), dass es sich um keine Kredite handeln würde und dass Unternehmen nichts zurückzahlen werden müssen. Heute sehen sich viele Unternehmer mit den Rückzahlungsforderungen konfrontiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man möge es mir also verzeihen, wenn ich kein Vertrauen mehr zu dem habe, was sich in der Vergangenheit zu oft als Lippenbekenntnis dargestellt hat.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da ich an dem letzten Körnchen Vertrauen festhalten möchte, gehe ich davon aus, dass ich die Informationen nicht richtig verstanden habe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich erhebe keinen Anspruch darauf, dass ich bessere Lösungen bieten kann, frage mich aber, warum man nicht folgendermaßen vorgehen könnte:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wird ein Monatsabschlag der Heizkosten übernommen. Hier würden sich 2 Möglichkeiten ergeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man sucht sich den kältesten Monat der vergangenen Heizperioden heraus und zahlt den Unternehmen/ Haushalten diese Summe aus. Für die Berechnung sind die derzeit gültigen Preise heranzuziehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oder:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man betrachtet die Summe der Heizmonate: September/Oktober bis April/Mai. Das sind 7 bzw. 9 Monate und eben keine 12 Monate. Dann teilt man die Jahresheizkosten durch 7 bzw. durch 9 und zahlt den betroffenen Personen 1/7 bzw. 1/9 als Hilfe aus, statt 1/12.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Vorschläge bzgl. der Stromkostenhilfe findet man bereits weiter oben im Text. Ich fasse hier kurz zusammen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Verbraucher haben einen Überblick über ihren „historischen“ Stromverbrauch, der jedem Verbraucher mittels der Jahresabrechnung bereits vorliegt. Hierfür benötigt man keine neuen Prognosen. Sofern sich nichts Grundlegendes am Stromverbrauch geändert hat, können diese Abrechnungen als Berechnungsgrundlage dienen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich für meinen Teil weiß beispielsweise als Mieterin einer Gewerbeeinheit nicht, wie ich vorgehen soll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Gewerbemieterin liegen mir von Seiten der Hausverwaltung keinerlei Information vor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch ein Nachfragen bei der Hausverwaltung, ob man Informationen über den prognostizierten Verbrauch bekommen könne, damit man sich als Gewerbetreibende möglicherweise auf das einstellen könne, was auf einen zukommt, liefen ins Leere.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das wirft die nächsten Fragen auf:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Woher bekomme ich die Informationen meines prognostizierten Verbrauchs und warum bezieht man sich nicht auch hier auf die Heizkosten und den Verbrauch der vergangenen Jahre, der jedem Mieter mit der Jahresendabrechnung bereits vorliegt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich gebe offen zu, dass ich mittlerweile leider der Meinung bin, dass hier erneut von Hilfen gesprochen wird, die sich als Mogelpackung herausstellen werden oder bereits bewusst so angelegt sind.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vieles würde sich schneller, unbürokratischer und einfacher lösen lassen, wenn man es denn wollen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber wie gesagt: Ich nehme auch die Möglichkeit in Kauf, dass ich schlicht zu dumm bin, zu verstehen, womit ich mich auseinandersetzen muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In letzterem Fall bin ich Ihnen für Erklärungen dankbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit freundlichen Grüßen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine Rebel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 23 Dec 2022 05:00:01 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/fragen-zur-gaspreisbremse</guid>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Zuhören als Grundvoraussetzung</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/zuhoeren-als-grundvoraussetzung</link>
      <description>Der andere könnte Recht haben. Ob in Seminaren zum Thema Konfliktmanagement oder zur Implementierung einer guten Feedbackkultur, ja sogar bei Streit zwischen Kindern legt man mit diesem Satz das Fundament einer lösungsorientierten Bereinigung der Situation. Man muss die Wahrscheinlichkeit in Betracht ziehen, dass man selbst Fehler macht und gemacht hat. Ebenso muss man die Wahrscheinlichkeit in Betracht ziehen, dass die andere Sichtweise korrekt sein könnte.

Das macht keinen Spaß. Es wird umso schwieriger, je mehr man den anderen grundsätzlich ablehnt. Doch ist es nicht auch ein Zeichen der Zeit sich grundsätzlich gegen grundsätzliche Ablehnung aufzulehnen?</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zuhören, auch wenn man den anderen nicht mag!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA129.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der andere könnte Recht haben. Ob in Seminaren zum Thema Konfliktmanagement oder zur Implementierung einer guten Feedbackkultur, ja sogar bei Streit zwischen Kindern legt man mit diesem Satz das Fundament einer lösungsorientierten Bereinigung der Situation. Man muss die Wahrscheinlichkeit in Betracht ziehen, dass man selbst Fehler macht und gemacht hat. Ebenso muss man die Wahrscheinlichkeit in Betracht ziehen, dass die andere Sichtweise korrekt sein könnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das macht keinen Spaß. Es wird umso schwieriger, je mehr man den anderen grundsätzlich ablehnt. Doch ist es nicht auch ein Zeichen der Zeit sich grundsätzlich gegen grundsätzliche Ablehnung aufzulehnen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Interesse an weiterem Kontakt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich mag manche Menschen nicht, so wie mich manche Menschen nicht mögen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich würde mit diesen Menschen nie freiwillig in näheren Kontakt treten, ich möchte mit diesen Menschen nichts zu tun haben, diese Menschen möchten mit mir nichts zu tun haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerade in diesen Fällen finde ich es wichtig, einen differenzierten Blick zu behalten. Nur, weil eine Person, die mir von Grund auf unsympathisch ist, sagt, dass 2 und 2 im Ergebnis 4 ergibt, kann ich diese Aussage nicht als Lüge darstellen und mit der Begründung ablehnen, dass die Person ein schlechter Mensch mit unlauteren Absichten wäre. Das mag stimmen, ändert aber nichts an der Tatsache, dass 2 und 2 im Ergebnis 4 ergibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trotzdem
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da es mitunter schwer werden kann, den differenzierten Blick zu behalten, gerade weil man die Person ablehnt und keiner einzigen Aussage von ihr zustimmen will, rein aus Trotz oder Selbstschutz oder Ähnlichem, sind neutrale Mediatoren notwendig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Vermittler haben die Aufgabe, den Blick auf die Tatsachen zu werfen. Sie haben die Aufgabe, Informationen zu beschaffen und zugänglich zu machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur mit klaren Informationen kann ein objektives Urteil gefällt werden. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich finde es schade, dass dies in vielen Fällen nicht mehr möglich zu sein scheint.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Totschweigen als Lösung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mir fehlen Menschen, die in ruhiger Art und Weise bereit sind, über alles zu reden. Ich habe das Gefühl, dass Vieles totgeschwiegen wird und man sich fast schon eines blasphemischen Verhaltens schuldig macht, wenn man es wagt, das Schweigen brechen zu wollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allein, dass man nicht bereit ist, etwas, was einen interessiert, in stillem Einverständnis totzuschweigen, definiert einen als Persona non grata.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was macht das mit mir? Ich werde misstrauisch. Ich wundere mich, warum man nicht mehr über „alles“ reden kann. Und diese Verwunderung kann dazu führen, dass ich mich gerade wegen dieser mangelnden Informationsbeschaffung frage, ob die Seite der Unsympathen unter Umständen richtig liegen könnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das liegt so sicherlich nicht im Sinne des „Erfinders“ (m, w, d).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ablehnung verstärkt den Trotz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Verfechter derer, die die Aussagen der Unsympathen ablehnen, weil sie von den Unsympathen getroffen wurden, verstärken durch ihr Verhalten häufig die ungute Atmosphäre: Sie antworten nicht, sie haben selten plausible und nachvollziehbare Gegenargumente, sie weichen auf die persönliche Ebene aus. Diese Menschen stellen interessierte Personen nur aufgrund der Tatsache, dass die Personen Interesse zeigen, als dumm oder gefährlich dar. Sie werden gegenüber den interessierten Personen nicht selten beleidigend und ausfallend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch das finde ich sehr schade, weil es der objektiven Betrachtung nicht zuträglich ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In derartigen Situationen versuche ich selbst immer wieder, jegliche Beleidigung, jeglichen Zynismus und jeglichen Sarkasmus aus der Situation, aus meinen Worten, aus meinem Verhalten zu nehmen, weil ich es mir von den Gesprächspartnern ebenso wünschen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist anstrengend. Das kostet Nerven. Es ist mit einer gehörigen Portion Frustrationstoleranz verbunden und hinterher fühlt man sich müde und ausgelaugt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber ich bin der festen Überzeugung, dass es die Anstrengung wert sein kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist die Anstrengung wert
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dazu ist allerdings auch eine Kompromissbereitschaft notwendig. Ein echter Kompromiss, so sagt man, würde immer beiden Seiten etwas abverlangen. Manchmal kann man lesen, ein echter Kompromiss würde immer beiden Seiten „weh“ tun.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum einen versuche ich, die Wortwahl der „zwei Seiten“ wann immer es geht, zu vermeiden. Verschiedene Sichtweisen und unterschiedliche Herangehensweisen gefallen mir als Beschreibung der Situation und der darin involvierten Personen, besser.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gelingt mir nicht immer, das sieht man oben bei der Beschreibung des Wortes „Kompromiss“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum anderen gehören zu einem differenzierten, interessierten und wertschätzenden Austausch auch immer die Eigenschaften der Aufgeschlossenheit, der Ruhe, der Geduld und des wertneutralen Interesses der Beteiligten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wahrnehmungsfehler Erfahrung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn mich ein Mensch über eine lange Zeit falsch behandelt hat, wenn mich ein Mensch belogen hat, wenn ein Mensch mir Informationen vorenthält oder diese immer wieder so darstellt, dass sie Neutralität vermissen lassen, so werde ich in Zukunft nicht (mehr) erwarten, dass diese Person offen und ehrlich mit mir umgeht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist nur natürlich und dient in Konsequenz dem Eigenschutz. So verständlich dieses Verhalten sein mag, so sehr man es nachvollziehen kann, so unsinnig ist es, wenn man eine verfahrene Situation lösen möchte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und hier kommen wieder die oben erwähnten Mediatoren ins Spiel. Neutrale Beobachter, Supervisoren. Menschen und Institutionen, die von „oben“ auf die Situation sehen, die nicht Partei ergreifen, weder für noch gegen einen der Beteiligten, Beweise und Gegenbeweise suchen, Indizien nur als Beginn einer Aufarbeitung sehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Je mehr diese Aufgaben negiert werden, umso größer wird die Gefahr, sich in einen schädlichen Gedankenteufelskreis zu begeben. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Schlichter, weise Menschen, Ruhepole, konstruktive Kritiker, neutrale Fragensteller. Ich vermisse diese zurzeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hilfe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und eben weil es mir nicht möglich ist, allein für mich zu differenzieren, benötige ich hier Hilfe. Wird mir diese Hilfe verwehrt, hört man mir nicht zu, behandelt man mich abschätzig, geht mir die Kraft aus, alles allein objektiv zu beleuchten. Und wenn mir die Kraft ausgeht, dann schließe ich mit dem Thema ab. Der Abschluss des Themas kann ein falscher sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Erfahrung, die ihrerseits ein Wahrnehmungsfehler sein kann, wie oben beschrieben, sagt mir, dass es keinen Sinn macht, um Erklärungen und Aufklärung zu bitten. Die Erfahrung sagt mir, dass dies nicht gewollt zu sein scheint. Die Frage, die aufgrund des Verhaltens im Raum steht, ist die Frage nach dem „warum“? Die Antwort kann ich mir nicht geben, das Misstrauen bleibt. Und dieses Misstrauen führt dazu, dass ich mich frage, ob ich für meinen Teil nicht vielleicht Fehler gemacht habe, weil ich die Unsympathen abgelehnt habe?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ein Haus brennt, wird es nicht gerettet, wenn die, die es löschen könnten, nicht bereit sind, miteinander Wasser zu schleppen, weil sie sich nicht leiden können. Die Flammen werden sich nicht zurückziehen, nur weil man nicht mehr hinsieht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Steht man am Ende vor den Ruinen des Hauses, ist es zu spät.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 16 Dec 2022 05:00:00 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/zuhoeren-als-grundvoraussetzung</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA129.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA129.jpeg">
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    </item>
    <item>
      <title>Der Lüge überführt?</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/der-luege-ueberfuehrt</link>
      <description>Der amtierende Bundeskanzler Olaf Scholz versprach in einer Pressekonferenz, dass es sich bei den Corona-Soforthilfen um einen Zuschuss handelt, der nicht zurückgezahlt werden muss. Das geschah am 23. März 2020. Nachlesen kann man es auf der Seite des Bundesfinanzministeriums 
Kurz vor Weihnachten 2022 stellt sich diese Zusage als Lüge heraus. Wer keinen Liquiditätsengpass nachweisen kann, muss alles zurückzahlen. Die nachträgliche Berechnung möglicher Engpässe, lässt mehr als staunen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Lüge überführt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA127-e4ef296c.jpeg" alt="Zitat Olaf Scholz: Wir geben einen Zuschuss..Es muss also nichts zurückgezahlt werden." title="Zitat Olaf Scholz 23.03.2020"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der amtierende Bundeskanzler Olaf Scholz versprach in einer Pressekonferenz, dass es sich bei den Corona-Soforthilfen um einen Zuschuss handelt, der nicht zurückgezahlt werden muss. Das geschah am 23. März 2020. Nachlesen kann man es
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2020/03/2020-03-23-pm-gemeinsame-PM.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier auf der Seite des Bundesfinanzministeriums
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurz vor Weihnachten 2022 scheint sich diese Zusage als Lüge herauszustellen. Wer keinen Liquiditätsengpass nachweisen kann, muss alles zurückzahlen. Die nachträgliche Berechnung möglicher Engpässe, lässt mehr als staunen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Anfang
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als am 16. März 2020 verkündet wurde, dass wir aufgrund des ersten Lockdowns das Studio schließen müssen, saß der Schock tief. Der erste Lockdown begann am 17. März 2020. Am 15. März 2020 wurden in Bayern noch Wahlparties gefeiert, bei denen viele Menschen ungezwungen miteinander feierten, 2 Tage später hieß es, Nähe zu Menschen könne tödlich sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die versprochenen Soforthilfen waren wichtig. Wenn einem Unternehmer von heute auf morgen die Grundlage seiner beruflichen Tätigkeit entzogen wird, so ist das nicht nur emotional schwer zu verkraften, sondern bringt einen auch an den Rand der Existenzmöglichkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Unternehmer (m, w, d) wäre kein Unternehmer, wenn er in derartigen Situationen nicht etwas unternehmen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für uns bedeutete dies, dass wir unser Online-Angebot im Sportbereich und im Seminarbereich erweiterten. Gleichzeitig überlegten wir uns, wie wir bereits vorhandene Ressourcen nutzen könnten, um alles dafür zu tun, damit wir das Unternehmen, unseren Familienbetrieb, am Laufen halten. Ich habe Masken genäht. Die Nähmaschine lief fast ununterbrochen, mein Mann hat mir beim Zuschneiden geholfen, fast alle Stoffreste, die ich zu Hause hatte, wurden verbraucht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da sich die gesamte Gesellschaft in einem Ausnahmezustand befand, wurden die Fragen nach der Verhältnismäßigkeit, nach der rechtlichen Grundlage des Einschränkens der Berufsfreiheit und nach der Evidenz für die veranlassten Maßnahmen (noch) nicht gestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Soforthilfen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die angekündigten Soforthilfen sollten dazu beitragen, die schwierige Situation zu meistern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zunächst erhielt man von Bayern „unbürokratisch“ 5000 Euro, diese Summe konnte über den Bund auf maximal 9000 Euro aufgestockt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im März 2020 wurde versprochen, dass es sich um Zuschüsse handeln würde, die nicht zurückgezahlt werden müssen. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Zitat Olaf Scholz: „Wir geben einen Zuschuss, es geht nicht um einen Kredit. Es muss also nichts zurückgezahlt werden. Damit erreichen wir die, die unsere Unterstützung jetzt dringend brauchen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere Möglichkeiten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele kleine Mosaiksteine sollten dazu beitragen, den Unternehmern, den kleinen und mitteständischen Unternehmen, den Soloselbständigen das Überleben möglich zu machen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurzarbeitergeld
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aussetzen der Zahlungen von Sozialversicherungsbeiträgen für Mitarbeiter (m, w, d)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stundung der Mieten für Geschäftsräume
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben damals bewusst die meisten Möglichkeiten nicht genutzt, da hier von Anfang an offen kommuniziert wurde, dass es sich nur um eine Stundung der Zahlungsverpflichtung handeln würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So war mein Gedanke damals, dass ich alles, was ich sowieso würde zahlen müssen, lieber gleich bezahle, statt einen Schuldenberg anzuhäufen, der abgetragen werden muss. Da auch nicht klar war, wie die Situation sich zum Zeitpunkt der Rückzahlungsverpflichtung darstellen könnte, schien mir das sicherer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sicherer bedeutet nicht einfach. Wir sind unsere Miete nicht einen einzigen Tag schuldig geblieben. Wir sind unter Aufbringung der allerletzten Kraftreserven all unseren Verpflichtungen nachgekommen. Wir haben investiert, um das Online-Angebot zu erweitern, wir haben uns um zusätzliche Hygienemaßnahmen gekümmert (Luftfilter auf eigene Kosten), um eventuell den Zeitpunkt der Wiedereröffnung des Studios vorziehen zu können. Ich habe geschrieben, gezetert, gebettelt, um Erklärungen gebeten und jeden Abend online meine Kurse gegeben. Ich habe gekämpft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der erste Lockdown zog sich bis Mitte Juni 2020, nur um im November 2020 von vorne begonnen zu werden. Der zweite Lockdown dauerte dann bis Mai 2021.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Insgesamt waren Sportstudios ca. 9 Monate geschlossen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Soforthilfen waren notwendig. Der eigene Kampfgeist ebenso.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verhältnismäßigkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die ersten Fragen nach der Sinnhaftigkeit und der Verhältnismäßigkeit stellten sich, als immer mehr Gewerke schon wieder öffnen durften, Sportstudios allerdings nicht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Anfragen, inwieweit bewiesen wäre, dass Sportstudios Pandemietreiber und Seuchenherde wären, wurden ignoriert. Nun, ignoriert ist hier das falsche Wort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich habe die Fragen und die dazugehörigen Antworten damals bereits
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://crazysportsaugsburg.blogspot.com/2021/04/kleine-anfrage-und-bodenlose-frechheiten.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           protokolliert
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (01. April 2021):
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurz zusammengefasst war der Inhalt der Stellungnahme: "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben keine Ahnung, ob Sportstudios Pandemietreiber sind und ob Sport nicht vielleicht sogar zur Stärkung des Immunsystems beitragen kann, aber es interessiert uns auch nicht."
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So sieht es also aus, wenn etwas verhältnismäßig und evidenzbasiert ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pandemietreiber
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obwohl demnach bis heute nicht klar ist, ob die lange Schließung von Sportstätten verhältnismäßig, notwendig, das mildestes Mittel und evidenzbasiert war, hat man sich als der, der am anderen Ende der Entscheidungskette sitzt, durchgekämpft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es ist zu vermuten, dass diese lange Schließung rechtswidrig gewesen sein könnte. Das hilft einigen Studios, die diese Phase nicht überstehen konnten, auch nicht mehr weiter. Sie wurden systematisch kaputtgemacht.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Mein Studio ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Ich liebe meine Tätigkeit, ich gehe ihr mit Leidenschaft nach. Es ist mehr als nur ein Job. Und so geht es vielen Unternehmern, die aus eigener Kraft etwas erschaffen haben.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Systematisch kaputtmachen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei vielen kamen die Soforthilfen nicht oder nur verspätet an, bei vielen reichten sie nicht aus. Nicht alle konnten die Lockdowns überstehen. Dennoch tat es gut zu hören, dass da jemand ist, der hinter einem steht, der einem den Rücken stärkt, der sich angeblich mit der Situation des Mittelstands auseinandersetzt, der um die Rolle des Mittelstands weiß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute erkennt der Mittelstand, dass die Personen, die hinter einem standen von Anfang an das gezückte Messer in der Hand hielten. Und dieses Messer wird nun schamlos und grausam in den Rücken derer getrieben, die es bis hierher geschafft haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hilfen, die nun doch zurückgezahlt werden müssen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obwohl anders kommuniziert, heißt es jetzt – im November 2022 – dass die unbürokratischen Zuschüsse, die keine Kredite hätten sein sollen und die nicht zurückgezahlt werden müssen, zurückgezahlt werden müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nein. Kein grammatikalischer oder inhaltlicher Fehler.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur, wer als Unternehmer einen Liquiditätsengpass nachweisen kann, darf die Hilfen (anteilig) behalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was zunächst fast fair und plausibel klingt, stellt sich als Widerhaken am Messer, welches einem in den Rücken getrieben wird, dar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der persönliche Bedarf an Essen, Nahrung, Kleidung, Miete etc. durfte von den Hilfen nicht gezahlt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geleistete Gehaltszahlungen gelten nicht als Aufwendungen, die sich auf die Liquidität schlagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gestundete Mietzahlungen erhöhten unter Umständen in der Zeit der Lockdowns die in diesem Moment zu betrachtende Liquidität. Pech gehabt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gestundete Leistungen zur Sozialversicherung erhöhten unter Umständen in der Zeit der Lockdowns die in diesem Moment zu betrachtende Liquidität. Pech gehabt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verkaufte Gutscheine erhöhten unter Umständen in der Zeit der Lockdowns die in diesem Moment zu betrachtende Liquidität. Pech gehabt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Konkret bedeutet das: Wer die Möglichkeiten, die einem als Unternehmer geboten wurden, genutzt hat, hat und so unter Umständen die Summe des vorhandenen Geldes in der Zeit des Lockdowns erhöhte, um keine Schulden zu machen, zu überleben oder den Schuldenberg so klein wie möglich zu halten, der hat falsch gehandelt, dem wird jetzt der Todesstoß versetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genau dieses umsichtige Vorgehen stellt sich nun nämlich als fataler Fehler heraus. Durch dieses Vorgehen war unter Umständen die Liquidität (noch) vorhanden. Und diese vorhandene Liquidität bildet nun die Grundlage dafür, dass die Soforthilfen in den meisten Fällen komplett zurückgezahlt werden müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Liquiditätsengpass = keine Berechtigung für Soforthilfen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So heißt es HEUTE.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Evidenz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was mich tatsächlich noch interessieren würde ist, wie es denn nun, nach über 2 Jahren der Maßnahmen und Regelungen mit der notwendigen Evidenz aussieht. Gibt es Beweise dafür, dass es notwendig und richtig war, beispielsweise Sportstudios als eine von vielen betroffenen Branchen so lange geschlossen zu halten? Wo finde ich diese Beweise?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Und ist es nicht so, dass die Maßnahmen, wenn sie nicht notwendig bzw. nicht verhältnismäßig waren und man dies auch nicht beweisen kann, rechtswidrig waren?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Und wenn die Maßnahmen unter Umständen rechtswidrig gewesen sein könnten, ist man dann als Unternehmer nicht auch unter Umständen in gewisser Weise ein Opfer?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn man ein Opfer ist, wieso muss man dann dafür noch bestraft werden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gestern standen wir am Abgrund, heute sind wir schon einen Schritt weiter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Betrachten wir nüchtern die heutige Situation. Viele Unternehmer haben sich noch nicht von den Schäden der Pandemie bzw. den getroffenen Maßnahmen erholt und stehen vor neuen, schier nicht zu bewältigenden Herausforderungen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch eine gestiegene Inflation erhöhte Kosten, die nicht 1 zu 1 auf die Kunden umgelegt werden können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Energiekosten, die durch die Decke gehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heizkosten, die kaum mehr zu stemmen sind
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Benzinpreise, die das Erreichen der Kunden schwer machen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Private Belastungen, die zunehmen, denn die Inflation bezieht sich auf jeden Lebensbereich, nicht „nur“ den geschäftlichen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und just in dieser Situation heißt es nun, dass die Soforthilfen, die unbürokratischen Zuschüsse, die keine Kredite gewesen sein sollen, die – so hieß es – nicht zurückgezahlt werden müssen, doch zurückgezahlt werden müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgesehen davon, dass nun fast 2 Jahre später genau das Gegenteil von dem behauptet wird, was man zuerst sagte, ist es einfach für viele nicht machbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist der Todesstoß, der hier den Unternehmern versetzt wird, während man für Waffen ein Sondervermögen hat und einen sündteuren Umbau des Kanzleramts plant.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich weiß nicht, ob ich weinen oder schreien soll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich weiß nicht mehr, ob ich für irgendeine Reaktion noch Kraft aufbringen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich finde kaum Worte, aber die paar Worte, die mir in den Sinn kommen, die will ich aufschreiben: Ich finde dieses Verhalten gemein, unfair, vertrauenszerstörend, verabscheuungswürdig, hinterhältig, widerlich, ekelhaft, arrogant, durchtrieben und verlogen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hoffnung?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sollte ich hier Einiges oder gar Alles falsch verstanden haben, sollten die Links, die ich aufgeführt habe Fakenews sein, sollte man doch noch den Aussagen der Regierung trauen können, so bitte ich, mir dies mitzuteilen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier nochmals die Links zum Nachlesen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.spd.de/aktuelles/detail/news/wir-gehen-in-die-vollen/23/03/2020/" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Selbstdarstellung der SPD
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=7I_zOyIIgk0" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Pressekonferenz als Video auf YouTube
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2020/03/2020-03-23-pm-gemeinsame-PM.html" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Mitteilung des Bundesfinanzministeriums mit der Bestätigung, dass es sich um nicht zurückzuzahlende Zuschüsse handelt
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.ardmediathek.de/video/swr-aktuell-baden-wuerttemberg/unverstaendnis-ueber-rueckforderung-von-corona-soforthilfen/swr-bw/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE1OTc2ODE?fbclid=IwAR2p8BmIq0FoYGMOJ4mIIkBFFel8WoEa_C9zsvoZn_y2p_lVU9eo_53L_wM" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Bericht, wie ein Liquiditätsengpass heute berechnet wird
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 09 Dec 2022 05:00:02 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/der-luege-ueberfuehrt</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA127-e4ef296c.jpeg">
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Was wünschst Du Dir zu Weihnachten?</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/was-wuenschst-du-dir-zu-weihnachten</link>
      <description>Diese Frage stellt häufig die Eröffnungszeremonie für einen Tanz der Gefühle dar. Unwissenheit, Überforderung, Scham, Hektik, Stress, Vorfreude. Meist kann man die Frage in dem Moment, in dem sie gestellt wird, nicht beantworten oder die Dinge, die man sich wirklich wünscht, sind so fernab der Realität, dass sie die Person, die die Frage stellt, nicht erfüllen kann. Weltfrieden. Ja, Weltfrieden und Liebe überall, das wäre schön.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was wünschst Du Dir zu Weihnachten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA124.jpeg" alt="Engel der die Hände faltet"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Diese Frage stellt häufig die Eröffnungszeremonie für einen Tanz der Gefühle dar. Unwissenheit, Überforderung, Scham, Hektik, Stress, Vorfreude. Meist kann man die Frage in dem Moment, in dem sie gestellt wird, nicht beantworten oder die Dinge, die man sich wirklich wünscht, sind so fernab der Realität, dass sie die Person, die die Frage stellt, nicht erfüllen kann. Weltfrieden. Ja, Weltfrieden und Liebe überall, das wäre schön.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeit des Wünschens
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich brauche nichts. Ich habe doch alles.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch wenn die Zeiten sich geändert haben, so trifft dies im Grunde doch noch zu, zumindest auf einige Personen. Die Frage, die sich stellt, ist dabei auch, wie man „brauchen“ definiert. Und meist besorgt man sich das, was man braucht, schon im Laufe des Jahres selbst. Oder man braucht es für die berufliche Tätigkeit und bezahlt es über das Geschäftskonto oder bekommt es von der Arbeitsstelle gestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit fällt Vieles weg, was man der anderen Person schenken könnte. Allerdings lautete die Frage, was man sich wünschen würde. Je älter man wird, umso schwerer sind die Wünsche zu erfüllen. Als Kind war es vielleicht ein heißersehntes Spielzeug, als Erwachsener wünscht man sich, keine Sorgen mehr zu haben und gesund zu bleiben und Weltfrieden. Weltfrieden wäre toll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeit der Ruhe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht sollte man die Frage, was man sich wünschen würde, gar nicht so einfach vom Tisch wischen. Ein bisschen erinnert mich das an Aurin, das Amulett aus der „unendlichen Geschichte“ auf dem zu lesen war: „Tu, was Du willst!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schnell als legitime Zügel- und Regellosigkeit verstanden, scheint es eine Aufforderung zu sein, sich schlicht hemmungslos zu benehmen, ohne Angst vor Konsequenzen, ohne Strafe und ohne Folgen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer die Amulettinschrift so interpretierte, verlor sein Gedächtnis und somit war ihm der Weg zurück in die eigentliche, die eigene Welt verwehrt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Tiefgründig sollte der Satz auf dem Amulett allerdings dahingehend verstanden werden, dass man sich seines tiefsten Herzenswunsches bewusstwerden solle. Man solle das tun, was man wirklich wolle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So kann man auch die Frage „Was wünschst Du Dir zu Weihnachten?“ verstehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich bleibe dabei: Keine Existenzsorgen, Gesundheit, Glück und Liebe für unsere Familie und unsere Kinder und Weltfrieden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nichts schenken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um dem Geschenkestress zu entgehen, haben sich viele Menschen eine neue Philosophie zurechtgelegt. Es wird gar nichts mehr geschenkt. Gut, die Kinder, sofern sie noch klein genug sind, bekommen etwas, weil das eben dazugehört, aber die Paare, die Erwachsenen in der Familie, die schenken sich nichts.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch hier fiel mir die Doppeldeutigkeit auf. Man schenkt sich nichts.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Da schenken sie sich nichts.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Satz, der häufig fällt, wenn man beschreiben will, wer in einer Beziehung mehr schlechte Eigenschaften hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man hat nichts zu verschenken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesem Satz schwingt eine gewisse Bitterkeit mit. Er kann aber auch so verstanden werden, dass man nichts hergeben möchte, dass man nicht teilen will.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kriegt doch nichts geschenkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier wird man förmlich von der nüchternen und mehr als abgeklärten Sichtweise erschlagen. Die Einstellung, dass alles (Gute) im Leben bezahlt werden muss. Man erwartet nichts und bekommt davon viel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viel schenken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schenken ist eine Sache der Freude, der Liebe, der Ausdruck der Zuneigung und Dankbarkeit. Das kostbarste Geschenk ist Zeit, denn sie ist unwiederbringlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allerdings muss die Zeit auch wertgeschätzt werden, sonst kann sie kein Geschenk sein. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe in meinem Leben viel verschenkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon wieder eine gewisse Bitterkeit, die man aus diesen Zeilen meint, herauslesen zu können.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ein wehmütiger Blick zurück, ein Bedauern, Vieles hergegeben zu haben, was man auch hätte verkaufen können, Dinge und Verhaltensweisen, Leistungen, die man sich hätte bezahlen lassen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu wenig schenken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn man ein Geschenk macht, welches die andere Person nicht wertschätzen kann? Wenn das, was man schenken möchte, zu geringwertig ist? Wenn man nicht weiß, was der Andere will, oder braucht oder wenn man sich zu arm fühlt, als dass man einer Person, die so viel mehr hat als man selbst, überhaupt eine Freude machen könnte?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Herzensgeschenke sind immer kostbar, aber dafür muss der andere sehen, dass es ein Herzensgeschenk ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schenken ist also immer aufeinander bezogen. Man kann niemand eine Freude machen, der keine Freude erleben will. Aber auch kleine Wünsche bleiben unerfüllt, wenn man sie nicht ausspricht. Manchmal bleiben sie auch ausgesprochen unerfüllt, obwohl es vielleicht nur ein Gefallen gewesen wäre, der den anderen nichts gekostet hätte als Zeit. Da Zeit allerdings, wie oben beschrieben, das kostbarste Gut ist, ist der andere allem Anschein nach eben nicht gewillt, Zeit für mich zu geben, weil er diese Zeit als Opfer betrachten würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oder der Gringe sein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und weil man das ganze Jahr über schon viel zu viel Sorgen und Stress hat, scheint es ein Leichtes, sich einfach aus der Affäre zu ziehen. Dann fängt man an, Weihnachten zu hassen, weil es sowieso nur Kommerz ist und alle Leute in Hektik verfallen, um ein Fest zu feiern, bei dem sie vielleicht nicht einmal den Anlass kennen. So ein Nonsens. Am besten auf alles verzichten. Nicht feiern, nicht wünschen, nicht schenken. Problem gelöst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich liebe die Weihnachtszeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, die Weihnachtszeit ist selten ruhig. Meist sind die Ansprüche an sich, die Zeit und die Mitmenschen so groß, dass Stress, Hektik und Streit vorprogrammiert zu sein scheinen. Aber es ist auch eine Zeit, in der mir jedes Jahr klar wird, dass ich wieder ein Jahr geschafft habe, dass ich wieder mit meiner Familie feiern kann, dass wir immer noch ein Dach über dem Kopf haben und dass wir selbst Licht ins Dunkel bringen können. Mit Kerzen, mit Lichterketten, mit Liebe. Und ich schenke gerne, auch wenn ich den Stress, den die Fragen und die Wunscherfüllung mit sich bringen, kenne. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Dennoch: Der Zauber von Weihnachten und der Adventszeit bleibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 02 Dec 2022 05:00:00 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Draußen nur Kännchen</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/draussen-nur-kaennchen</link>
      <description>Vor vielen Jahren war meine Mutter mit einem Bekannten bei uns zu Besuch. Es war Sommer. Wir wollten uns sowieso auf die Terrasse setzen. Dort wurde auch gedeckt. Dort standen auch die Aschenbecher. Wie selbstverständlich zündete sich der Bekannte in unserer Küche stehend eine Zigarette an. Baff erstaunt brachte ich überhaupt kein Wort heraus, während mein Mann meinte, bei uns würde nur draußen geraucht. Der Bekannte blieb stehen, grinste und meinte: „Und, wer hält sich daran?“ 
Dieses Ereignis habe ich bis heute nicht vergessen, weil es für gelebtes schlechtes Benehmen gepaart mit mangelndem Respekt war.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Draußen nur Kännchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA123.jpeg" alt="Draußen nur Kännchen - Schild"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor vielen Jahren war meine Mutter mit einem Bekannten bei uns zu Besuch. Es war Sommer. Wir wollten uns auf die Terrasse setzen. Dort wurde auch gedeckt. Dort standen auch die Aschenbecher. Wie selbstverständlich zündete sich der Bekannte in unserer Küche stehend eine Zigarette an. Baff erstaunt brachte ich überhaupt kein Wort heraus, während mein Mann bestimmt zu ihm sagte, bei uns würde nur draußen geraucht. Der Bekannte blieb stehen, grinste und meinte: „Und, wer hält sich daran?“ 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dieses Ereignis habe ich bis heute nicht vergessen, weil es gelebtes schlechtes Benehmen gepaart mit mangelndem Respekt war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Andere Länder
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . . . andere Sitten – sagt man. Wenn es mir nicht gefällt, dass es ein Katzencafé gibt, weil ich keine Katzen mag, dann gehe ich dort nicht hin. Wenn ich gerne Schnitzel mit Pommes essen möchte, dann suche ich kein vegetarisches Restaurant auf und wenn ich mit den Sitten und Gebräuchen von Ländern, bei denen ich nicht gezwungen werde, diese aufzusuchen, nicht klarkomme, dann fahre ich dort nicht hin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tolerante Übergriffigkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Menschenrechte sollten überall gleichermaßen gelten. Das tun sie nicht und das ist – gelinde gesagt – sehr bedauerlich. Es ist per se gut, sich dafür einzusetzen, dass Menschenrechte für alle Menschen gelten. Am besten fängt man dabei bei sich selbst, vor der eigenen Haustür und im eigenen Land an. Wer nun welche Entgleisung und welchen Verstoß für wie böse und falsch erachtet, ist wiederum individuell unterschiedlich. Wie immer scheint es allerdings leichter, den Splitter im Auge des anderen zu sehen, während man ein ganzes Brett vor dem Kopf hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das soll nicht bedeuten, dass ich Splitter in den Augen für gut erachten würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Individuelle Kritik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich um Feedback bitte, um Rat frage, mir die Meinung einer anderen Person wichtig ist und mir dann nicht schmeckt, was die Person mir sagt, so habe ich ein Problem. Wenn ich ungefragt jemandem meine Meinung aufzwinge und ihn in seinem Verhalten kritisiere, seine Art zu leben nicht teilen und auch nicht respektieren möchte, so sollte ich den Kontakt mit diesen Personen meiden. Mich von diesen Personen einladen zu lassen, um ihnen dann zu sagen wie ekelhaft ich sie finde und mir ungefragt in der Küche eine Zigarette anzuzünden, zeugt mindestens von mangelndem Anstand und leider auch von mangelnder Empathie und ebenso von fehlender Toleranz. Man könnte auch sagen, dass das Verhalten schlicht unverschämt ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Retter der Welt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Person wird eingeladen. Die Gastgeber sind ein Paar, von welchem bekannt ist, dass der eine den anderen (m, w, d) misshandelt. Die eingeladene Person nimmt die Einladung an, bringt sogar noch Geschenke mit und holt dann zum Standpaukenrundumschlag aus. Ohne gefragt worden zu sein, teilt sie den Personen mit, wie abstoßend und falsch sie ihr Verhalten findet und dass sich dies ab sofort ändern muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Würde ein solches Verhalten zum Ziel führen? Wohl eher nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um es deutlich zu machen: Es ist falsch, wenn eine Person eine andere misshandelt. Es muss alles dafür getan werden, dass dies aufhört und dass alle Menschen mit dem gleichen Respekt behandelt werden. Es ist aber eher unwahrscheinlich, dass das oben beschriebene Verhalten seinen Teil dazu beitragen wird, die Missstände zu beseitigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielmehr ist es eine zur Schau gestellte Überheblichkeit, die davon zeugt, dass man selbst weder Respekt noch Anstand hat, gerne aber den Beifall der umstehenden für sich einheimsen möchte, weil man doch so ein guter Mensch ist, der ungefragt für die Menschen kämpft, die ihn nicht darum gebeten haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigenes Land, keine Sitten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und selbst wenn man für sich selbst entschieden hat, dass sich jeder, der den eigenen Wohnraum betritt, sich so benehmen darf, wie er, sie oder es das möchte, so kann man dies nicht umgekehrt von anderen verlangen. Und wennman für den eigenen Wohnraum entschieden hat, jedes Verhalten von Gästen zu dulden und zu begrüßen, so wäre es zumindest nett gewesen, wenn man die Familie gefragt hätte, ob ihr das auch recht sei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich einfach
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich wollte ich dazu gar nicht sagen, jetzt habe ich es doch in Worte gefasst. Um es am Ende nochmals klarzumachen, damit es nicht (wieder) falsch verstanden wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch grundsätzlich den gleichen Wert hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin der Meinung, dass niemand diskriminiert werden sollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin der Meinung, dass man Missstände benennen sollte, überall.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin der Meinung, dass Geradlinigkeit bei sich selbst anfängt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin der Meinung, dass Regeln für alle gelten sollten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich kann nicht von anderen verlangen, was ich selbst nicht zu geben bereit bin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anderen Personen den eigenen Geschmack, den eigenen Willen aufzwingen zu wollen ist für mich kein Zeichen von Mut, sondern ein Zeichen von mangelndem Anstand.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich mit Personen, die meine Werte nicht teilen oder sich diametral zu diesen verhalten, nichts zu tun haben möchte, dann sollte ich den Kontakt meiden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 25 Nov 2022 05:00:00 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/draussen-nur-kaennchen</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Nicht besser, nur länger</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/nicht-besser-nur-laenger</link>
      <description>Samstags gehen wir „spazieren“. Eigentlich ab 17:00 Uhr. Die Anzahl der Spaziergänger wird geringer, die Haltungen etwas undurchsichtiger. Weil es so vieles gibt, über das man geteilter Meinung sein kann, wird einfach alles angeklagt. Per se nicht verkehrt. Aber welches Bild entwirft man damit von sich? Gegen die Injektion, gegen den Krieg, gegen Migration, gegen das WEF, gegen die Regierung, gegen die Sparmaßnahmen, gegen die Bevormundung, gegen die Lügen, gegen die Politik im Allgemeinen, gegen die Werbung, gegen die Doppelmoral, gegen Verschwendung von Steuergeldern, gegen Sanktionen, gegen alle Missstände im Allgemeinen und im Besonderen sowieso.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht besser, nur länger
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA122.jpeg" alt="Eine leuchtende Glühbirne als Zeichen für Licht"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Samstags gehen wir „spazieren“. Eigentlich ab 17:00 Uhr. Die Anzahl der Spaziergänger wird geringer, die Haltungen etwas undurchsichtiger. Weil es so vieles gibt, über das man geteilter Meinung sein kann, wird einfach alles angeklagt. Per se nicht verkehrt. Aber welches Bild entwirft man damit von sich? Gegen die Injektion, gegen den Krieg, gegen Migration, gegen das WEF, gegen die Regierung, gegen die Sparmaßnahmen, gegen die Bevormundung, gegen die Lügen, gegen die Politik im Allgemeinen, gegen die Werbung, gegen die Doppelmoral, gegen Verschwendung von Steuergeldern, gegen Sanktionen, gegen alle Missstände im Allgemeinen und im Besonderen sowieso.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine große Gruppe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gab Zeiten, da zeigte eine große und bunte Menge ihr Gesicht. Mehrere tausend Personen umfasste der Zug und er war bunt. Sicherlich waren auch zu dieser Zeit Menschen dabei, mit denen man als Privatmensch lieber keine 2 Worte wechselt. Für einige Grund genug anzuklagen, mit diesen Menschen denselben Weg zu gehen – sprichwörtlich und im wahrsten Sinne des Wortes. Oft wurde zu Recht darauf hingewiesen, dass der Vorwurf, man würde sich mit Menschen, die unter Umständen wirklich nichts Gutes im Schilde führen, gemein machen, sobald man mit sich mit diesen auf den gleichen Weg begeben würde, haltlos sei. Dieser Vergleich hinkt nicht nur, er ist beinamputiert. Würde man dieser Argumentation folgen, so würde das auch bedeuten, dass kein Fußballfan mehr in ein Stadion gehen darf, ob der Wahrscheinlichkeit, dass auch bösartige und gewaltbereite Hooligans sich unter die Fans mischen könnten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für etwas einstehen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Missstände waren und sind deutlich und es war gut und ist gut, diese zu benennen. Die Missstände müssen auch weiterhin benannt werden. Dafür ging man spazieren. Die Personen, die zum Startpunkt der Spaziergänge kommen, wissen, warum sie kommen. Sie wissen, was schiefläuft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon in den vergangenen Wochen und Monaten hat mich demnach die Bestätigungsspirale der Gespräche ein wenig irritiert. Ein Austausch fand im Grunde nicht statt, vielmehr suhlte man sich gegenseitig im Wissen um Rechtsverletzungen, übergriffiges Verhalten, skandalöse Machenschaften. Ja, weiß ich. Ja, habe ich gelesen. Ja, ist nicht neu. Ja, kenne ich. Ja, habe ich gesehen. Ja, deswegen bin ich hier.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            War man nicht bereit, mantraartig einzustimmen und sich mit Inbrunst in den Empörungshaufen zu werfen, hinterließ man die Menschen mit einer gewissen fassungslosen Irritation.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mensch Leute, deswegen sind wir doch hier, oder? Weil es so nicht richtig läuft. Wir müssen uns gegenseitig weder beweihräuchern noch bestätigen. Also auf geht’s. Laufen wir los.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stehen bleiben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In den letzten Wochen wurde aus dem „Laufen wir los“, mehr und mehr ein „wir bleiben erst einmal stehen“. Der Startzeitpunkt wurde immer weiter nach hinten verschoben. Nicht offiziell. Aber man trat im wahrsten Sinne des Wortes auf der Stelle, stand sich die Beine in den Bauch und hörte, was man schon wusste. Kundgebung nach Kundgebung. Rede um Rede. Inhalt war das, was alle wissen, die sich zum Spazierengehen aufgemacht haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal stand man über 30 Minuten wie angewurzelt da. Dann machte sich die kleine Schar auf. Diejenigen, die nicht aufgeben, diejenigen, die Gesicht zeigen. Doch je kleiner die Gruppe wird, umso mehr fallen auch die Personen auf, die im wahrsten Sinne des Wortes „Flagge“ zeigen. Und diese Flaggen gefallen mir nicht alle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bitterkeit und Gräben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch habe ich für mich gemerkt, dass es mir nicht so wichtig ist, wer immer noch an den alten und überholten Narrativen festhält, sondern dass wir einen Weg finden müssen, der uns gemeinsam nach vorne bringt. Nach vorne und raus aus diesem Sumpf. Gemeinsam. Nein, ich weiß nicht, wo dieser liegt und wie man diesen beschreiten kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich selbst merke nur, dass ich – obwohl ich Ausgrenzung und Ungerechtigkeit, Häme, Diskriminierung und Hass selbst erlebt habe – kein großes Interesse habe, immer wieder in diesen Topf mit Unrat zu schlagen. Denn erstens kostet es Kraft und zweitens werde ich damit nur auch mich selbst bespritzen. Ich möchte, dass wir einen Weg finden, gemeinsam dieses Fass zu heben und aus dem Weg zu räumen. Die anderen weiterhin mit Dreck zu beschmeißen, weil sie mich mit Dreck beschmissen haben, ist nicht mein Weg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Falsche Zielgruppe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich in einem Seminar zu Beginn einen 15minütigen Monolog halte, wie wichtig es ist, pünktlich zu sein und die Personen anklage, die noch nicht da sind, werde ich nur die Personen erreichen, die pünktlich waren. Und wenn ich mit meinem Monolog nicht aufhöre und immer weiter darauf herumreite, so werden auch diejenigen genervt werden, die anwesend sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fragen und Bitten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was halte ich demnach für sinnvoll? Ich frage mich, wie man einen echten Dialog entfachen kann. Dass man dagegen ist und dass viele Fehler gemacht worden sind, das sollte mittlerweile jedem halbwegs interessierten und aufgeschlossenen Menschen klar geworden sein. Wie kann man nun mit den halbwegs interessierten Menschen in einen echten Dialog treten? Wie verschafft man sich nicht nur Aufmerksamkeit, sondern wirklich Gehör?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es macht keinen Sinn (mehr), die erreichen zu wollen, die sich fest vorgenommen haben, nicht erreicht werden zu wollen. Das führt nur zu Trotz auf beiden Seiten. Da waren sie wieder, die „beiden Seiten“.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Können wir nicht bitte den Fokus wieder auf das legen, was unser kleinster gemeinsamer Nenner ist?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der kleinste gemeinsame Nenner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich denke und glaube fest, dass alle Menschen gesund sein oder gesund werden wollen. Ich glaube, dass die meisten Menschen traurig darüber sind, wenn andere Menschen sterben. Ich bin überzeugt davon, dass der Mensch nicht einfach so aus Bosheit anderen Menschen etwas Böses will. Können wir nicht hier beginnen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja – aber! Natürlich. Dieses „aber“ hängt auch in meinem Kopf. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Die Wege, die Menschen beschritten haben, gingen in den letzten Jahren weit auseinander. Die Sprache war kein Verständigungsmittel mehr, sondern eine Anhäufung falscher Etiketten und ein Sammelsurium an Halbwahrheiten und Euphemismen. Wir haben uns so voneinander entfernt, dass man sich nicht mehr auf Menschen freut, sondern Angst hat, welche Gefahr sie für den jeweils anderen darstellen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich glaube, so kommen wir nicht weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sich entschuldigen – um Entschuldigung bitten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann sich nicht entschuldigen. Man kann sehen und erkennen, dass man Fehler gemacht hat und um Entschuldigung bitten. Es ist eine Bitte und der Großmut und die Güte des jeweils anderen kann dieser Bitte stattgeben. Weil es besser ist für das Miteinander. Weil wir nur so konstruktiv sein können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir brauchen also die Erkenntnis, dass wir Fehler gemacht haben, den Mut, dies zuzugeben und die Güte, es zu entschuldigen. Die Schuld, die andere Personen auf sich geladen haben, können wir verzeihen, müssen wir verzeihen. Das ist kein leichtes Unterfangen. Niemals. So lese ich in vielen Netzwerken. Niemals wollen die Menschen verzeihen, das haben sich einige fest vorgenommen. Aber damit vergiftet man doch nur die eigene Seele. Man hat gekämpft, um das eine vermeintliche Gift nicht in sich zu lassen und vergiftet sich und seine Seele dann selbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum? Wollen wir die Spaltung, die durch falsche Entscheidungen, falsche Maßnahmen, Irrglauben und Indoktrination vorangetrieben wurde, weiter hegen und pflegen, düngen und wachsen lassen?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Sind wir dann nicht alle Opfer dieser Manipulation und ist es uns nicht wichtig, selbstbestimmt auch „nein“ sagen zu können?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehr als nur eine Geste
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich würde ich es begrüßen, wenn die Menschen, die Hass und Hetze gesät, gedüngt und gepflegt haben, die Größe beweisen würden, diese Fehler zuzugeben. Ich würde es aber auch begrüßen, wenn man zuhören könnte. Getrieben von Angst, dem Glauben erlegen, dass alles richtig ist, die unsichtbare Gefahr ständig vor das innere Auge gemalt, waren viele Menschen nicht Herr ihrer Sinne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dauerdelirium
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele Menschen haben sich an der Angst und Panik besoffen. Und immer, wenn der Kater einzusetzen drohte, wurde nachgegossen. Pegelsaufen mit Panik. Das macht kaputt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das an sich ist keine Entschuldigung, nur eine Erklärung. Man könnte zumindest gewillt sein, diese nachzuvollziehen. Wenn außenherum der Dauerlärm tönt, kann die innere Stimme schon mal überhört werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer schreit hat Unrecht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist es nicht an der Zeit, ein wenig Ruhe zu geben? Ist es nicht an der Zeit, Stille einkehren zu lassen, damit die innere Stimme und die leise Bitte um Verzeihung, die vielleicht von der ein oder anderen Person kommen könnte, überhaupt gehört werden kann?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Können wir reden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich fände einen offenen Dialog großartig. Wer ist bereit, sich mit Vertretern der „Maßnahmenkritiker“ an einen Tisch zu setzen? Wer ist bereit, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass man Fehler gemacht hat und welche Maßnahmenkritiker sind bereit und in der Lage ihrerseits ohne Häme und Nachtreten in einen solchen Dialog zu gehen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wahrscheinlich werde ich es nie erfahren, oder es ist noch zu früh.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 18 Nov 2022 05:00:00 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das Lachen</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/das-lachen</link>
      <description>Ein irisches Sprichwort sagt, man solle sich Zeit für das Lachen nehmen, es wäre die Musik der Seele. Wie man über Musikgeschmäcker ob ihrer Vielfalt streiten kann, so kann auch 
Lachen viel mehr sein als nur eine liebevolle Brücke zwischen zwei Menschen. Lachen kann entwaffnend sein, aber auch einen Angriff darstellen. Es kann entlarvend, zynisch, nervös, böse, unsicher, hysterisch, panisch, verrückt und niederträchtig sein. Man sagt auch, Lachen wäre die schönste Art, dem Gegner die Zähne zu zeigen. Wer nichts mehr zu lachen hat, fühlt sich im Angesicht des Verlacht Werdens noch mehr gedemütigt.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Lachen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA121.jpeg" alt="Lachende Menschen"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein irisches Sprichwort sagt, man solle sich Zeit für das Lachen nehmen, es wäre die Musik der Seele. Wie man über Musikgeschmäcker ob ihrer Vielfalt streiten kann, so kann auch Lachen viel mehr sein als nur eine liebevolle Brücke zwischen zwei Menschen. Lachen kann entwaffnend sein, aber auch einen Angriff darstellen. Es kann entlarvend, zynisch, nervös, böse, unsicher, hysterisch, panisch, verrückt und niederträchtig sein. Man sagt auch, Lachen wäre die schönste Art, dem Gegner die Zähne zu zeigen. Wer nichts mehr zu lachen hat, fühlt sich im Angesicht des Verlacht Werdens noch mehr gedemütigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Enttarnendes Lachen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich kann mich noch an den ersten echten Streit zwischen meiner Mutter und mir erinnern. Ich war bereits 29, als ich den Mut aufbrachte, wütend zu sein, nicht kleinbeizugeben, meine Meinung zu vertreten. Es wurde laut. Ich wurde wütend und schlug mit der Faust auf den Tisch. Ein Rotweinglas hüpfte auf dem Tisch, um im nächsten Moment auf diesem zu zerschellen. Meine Mutter lachte. Sie lachte und quittierte meinen Fauxpas mit den Worten, dass ich das nun davon hätte. Dieses Lachen war so entlarvend, so böse, so klar, dass ich mich in meinem Wutausbruch nur bestätigt fühlte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selten hat mich ein Lachen so verletzt und mir gleichzeitig so viel Einblick gewährt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lachen, um nicht zu weinen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Manchmal stellt das Lachen auch eine Schutzfunktion der Seele dar. Man lacht, weil man hilflos ist. Man lacht, weil man gar nicht so viel Wut, Trauer, Empörung und Ohnmacht auf einmal fühlen, geschweige denn nach außen transportieren kann. Das Lachen schüttelt einen innerlich, so dass man sich wieder ordnen kann.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Miteinander lachen, übereinander lachen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lachen ist eine Brücke. Fernab von Sprachschwierigkeiten teilen Menschen damit positive Emotionen. Man lacht miteinander, man lacht gemeinsam. Man nimmt sich, die Situation, die Gruppe mit Humor. Humor als die Fähigkeit auf bestimmte Dinge und Situationen heiter und gelassen zu reagieren. Heiterkeit als Weg, Licht ins Dunkel zu bringen, wenn alles trübe ist und man das Licht am Ende des Tunnels nicht mehr sieht. Heiterkeit als Lichtschalter der Seele. Doch wenn man das Licht anknipst, dann begibt man sich auch in die Gefahr, die Dinge noch klarer und deutlicher zu sehen, zu erkennen, worum es wirklich geht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ansteckendes Lachen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So wie das Gähnen ansteckend ist, kann auch das Lachen ansteckend sein. Lachen kann die verkrampfte Situation auflösen und den Menschen zeigen, dass sie mehr verbindet als sie trennt. Es kann der Schlüssel für eine Tür sein, die, erst einmal aufgeschlossen, die Möglichkeit bietet, aufeinander zuzugehen. Lachen kann ein Fenster sein, welches geöffnet wird, um frischen Wind in die stickige und aufgeladene Atmosphäre zu bringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auslachen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine empathielose Form des Lachens ist das Auslachen. Früh bringt man Kindern bei, dass es nicht fein wäre, andere Personen zu verlachen, sie auszulachen. Man erklärt, dass dieses Lachen verletzend auf die andere Person wirkt, dass es sie demütigt, dass es sie klein macht, weil man mit dem Auslachen die eigene Niedertracht zeigt. Das Auslachen zeigt der anderen Person, dass man diese im wahrsten Sinne des Wortes nicht ernst nehmen kann oder muss. Das Verhalten, das Gesagte, die Person an sich ist lachhaft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So möchte niemand gesehen werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ironie und Selbstironie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ironie ist eine oftmals stille Form des Auslachens. Man zieht andere nach unten, macht sich lustig über sie. Selbstironie hingegen ist eine Kunst, die zu erlernen möglich ist. Wenn man über sich selbst lachen kann, so kann man den verkrampften Umgang mit der eigenen Person auflösen und die unter Umständen überhöhten Ansprüche an sich selbst auf ein gesundes Maß zurückschrauben lernen. Wir möchten im Normalfall niemand sein, der ausgelacht oder auch nur belächelt wird. Zu erkennen, dass man eine Person ist, über die man (selbst) auch lachen kann, ohne lächerlich zu sein, kann eine befreiende Wirkung entfalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Man gesteht sich mit diesem Lachen zu, dass man fehlerbehaftet , dass man nicht perfekt ist und nicht perfekt sein muss, dass es Situationen gibt, in denen man sich komisch verhält.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hysterisches Lachen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tatsächlich kann Lachen krankhaft werden. Das vielzitierte hysterische Lachen ist eine diagnostizierbare Krankheit. Unwillkürliches und krampfhaftes Lachen kann durch unspezifische Reize ausgelöst werden und passt nicht zur jeweiligen Situation. Es ist ein Automatismus. Man lacht. Lauthals. Lang. Die ein Lachen normalerweise begleitenden Gefühlsregungen fehlen dabei allerdings. Ein solches Lachen kann von einer Sekunde auf die andere in das Gegenteil verkehrt werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es ist ein Anfall, der möglicherweise durch eine Gehirnschädigung ausgelöst wird. Auslöser können Schlaganfälle oder Epilepsie sein, eine Heilung gibt es nicht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Diese Lachanfälle wirken auf die Umwelt irritierend und unpassend.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lachen als Übersprungshandlung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ähnlich wie das krankhafte, hysterische Lachen kann man Lachen manchmal auch als eine Art Übersprungshandlung identifizieren. Es fällt einem nichts ein, was man in der jeweiligen Situation tun oder sagen sollte und man lacht. Irritiert. Unpassend. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Übersprungshandlungen stellen eine Art Fluchtmöglichkeit bei internen Konflikten dar. Die an den Tag gelegte Handlung wirkt dann unpassend und hat keinen sinnvollen Bezug zur Situation. Wenn man also die Wahl zwischen 2 sich widersprechenden Verhaltensweisen hat und einem keine davon passend erscheint, wählt man eine dritte, noch unpassendere Verhaltensweise.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, der Mensch ist lustig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sich der Wirkung des eigenen Lachens bewusst sein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das eigene Lachen kann ansteckend sein und als positiv wahrgenommen werden, es kann allerdings auch unpassend sein und andere Menschen stören. Man sollte sich zwar das Lachen nicht verbieten lassen, es schadet aber auch nicht, sich Gedanken darüber zu machen, wie das eigene Lachen auf andere Menschen wirken kann. Und wenn die Gefahr besteht, dass das eigene Lachen als verletzend empfunden werden könnte, ist es unter Umständen besser, sich auf die Zunge zu beißen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Respektloses Lachen zerstört Respekt und Glaubwürdigkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Situation einer anderen Person nicht ernst zu nehmen ist eine Sache, darüber zu lachen eine andere. Kein Elternteil würde darüber lachen, wenn ein Kind sein Lieblingskuscheltier verloren hat, obwohl diese Situation im Vergleich zum großen Weltgeschehen lächerlich ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kinder verlassen sich auf ihre Eltern. Sie vertrauen ihnen und glauben daran, dass diese Menschen ihre Ängste ernst nehmen und ihren Teil dazu beitragen, das „alles gut wird“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Lachen über die Sorgen derer, die sich uns anvertrauen, zerstört Vertrauen. Manchmal unwiederbringlich. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das sollte Personen bewusst sein, wenn sie sich über die Sorgen, Befürchtungen und Ängste anderer lustig machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausgelassen sein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausgelassenheit wird als überschäumende Fröhlichkeit beschrieben. Ein Fass, welches im positiven Sinne zum Überlaufen gebracht wird. Fröhlichkeit, die aus einem herausquillt. Frei und ungezwungen. Ohne Hintergedanken und ohne jegliche Bosheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ohne Angst, sich lächerlich zu machen. Ausgelassenheit als Ausdruck tiefer Freude, momentaner Sorglosigkeit. Mit sich im Reinen und den Sonnenschein im Herzen und auf den Lippen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich wünsche mir wieder Situationen, in denen ich das fühlen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 11 Nov 2022 06:20:21 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/das-lachen</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wenn die Welten zusammenrücken</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/wenn-die-welten-zusammenruecken</link>
      <description>Am 31.10.2022 endete das Jahr 2022. Zumindest, wenn man „alternative Kalender“ betrachtet. Samhain (Irland), Halloween, Erntedank, Dia de los muertos (Mexiko), Entschlafenengottesdienst, Allerheiligen, Allerseelen, Diwali (Indien). 

Mit Samhain kann hierzulande kaum jemand etwas anfangen, Halloween gilt als kommerzialisierter amerikanischer Brauch, Mexiko hat mit der westlichen Welt kaum Berührungspunkte und Religion steht sowieso auf einem anderen Blatt.
So viele Unterschiede und dennoch sind alle Bräuche im Glauben vereint, dass uns die Toten nahe sind, dass die Geister, die guten wie die bösen, Eintritt haben. Eine Zeit, in der man sich für die Ernte bedankt, die Toten geleitet, mit dem Licht das Dunkel vertreiben will. Fast überall auf der Welt. Fast überall am gleichen Tag. Irgendwie seltsam.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn die Welten zusammenrücken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA120.jpeg" alt="Spinnweben in einem alten Fenster, dahinter Licht"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am 31.10.2022 endete das Jahr 2022. Zumindest, wenn man „alternative Kalender“ betrachtet. Samhain (Irland), Halloween, Erntedank, Dia de los muertos (Mexiko), Entschlafenengottesdienst, Allerheiligen, Allerseelen, Diwali (Indien).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit Samhain kann hierzulande kaum jemand etwas anfangen, Halloween gilt als kommerzialisierter amerikanischer Brauch, Mexiko hat eine eigene Kultur und Religion steht sowieso auf einem anderen Blatt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So viele Unterschiede und dennoch sind alle Bräuche im Glauben vereint, dass uns die Toten nahe sind, dass die Geister, die guten wie die bösen, Eintritt haben. Eine Zeit, in der man sich für die Ernte bedankt, die Toten geleitet, mit dem Licht das Dunkel vertreiben will. Fast überall auf der Welt. Fast überall zur gleichen Zeit. Irgendwie seltsam.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Magie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin christlich und gläubig. Und meinen Glauben lege ich so aus, wie es mir passt. Geschenkt. Bedeutet, dass ich auch einige Rituale des Wicca-Kults großartig finde, die Existenz von Magie nicht als Widerspruch zur christlichen Religion sehe und die Mystik, die den indischen Gottheiten innewohnt, mehr als nur faszinierend finde. Ich glaube an Engel und an Mächte, die wir nicht sehen können. Ich glaube an ein Leben nach dem Tod und ich glaube daran, dass am Ende alles gut wird, selbst wenn ich an einigen Tagen mehr zweifle als glaube.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Magie ist für mich der Inbegriff des Gebots, seinen nächsten wie sich selbst zu lieben. Es gibt keine weiße und schwarze Magie. Magie ist streng genommen nur eine andere Auslegung des Sinnspruchs: „Was Du nicht willst, dass man dir tu, das füg‘ auch keinem anderen zu.“ – besagt sie doch, dass alles, was man aussendet auf einen zurückfällt. Karma könnte man es vielleicht auch nennen. Karma als Magie mit Zeitverzögerung. Sende ich Gutes aus, wünsche ich auch meinen Feinden, dass sich deren Leben so ändern mögen, dass sie mich nicht mehr behelligen müssen und vollkommen glücklich werden können, so tue ich mir damit selbst Gutes. Wünsche ich denen, die mir übel mitgespielt haben, Böses, so wird auch mir Böses widerfahren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kuchen und Rotwein im Fenster
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jedes Jahr am 31. Oktober wird ein Glas Rotwein und ein Stück Kuchen zusammen mit einer brennenden Kerze ins Fenster gestellt. Wegzehrung für die Toten. Ein Zeichen dafür, dass man weiß, dass sie sich nun auf den letzten, den endgültigen Weg aus dem Reich der Lebenden in das Reich der Toten machen und dass an diesem Tag die Welten noch einmal ganz nah beieinander liegen. Dass man trotz Nebel und Dunkelheit den Blick an das andere Ufer werfen kann, dass die Toten einen sehen, dass wir die Toten sehen, dass wir ein letztes Mal einander zuwinken können und dürfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn am nächsten Tag das Tageslicht das Dunkel der Nacht vertreibt, bleibt das Wissen, dass die, die tot sind, nur aus der Sichtweite gegangen sind, dass sie nun in einem anderen Land sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Persönliche Beschränktheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mir ist sehr wohl bewusst, dass diese Glaubensmixtur für viele Personen nicht nachvollziehbar ist. Das ist nicht schlimm. Und die in der Überschrift erwähnte „persönliche Beschränktheit“ beziehe ich auf mich selbst. Ich selbst war noch nie in Amerika oder Neuseeland oder Australien. Ich war sogar noch nie in Norwegen oder Schweden. Ich kenne Menschen, die dort wohnen oder dort im Urlaub waren. Ich lese davon in Büchern und Atlanten. In der Schule hat man sich mit der Geschichte und Politik der Länder auseinandergesetzt. Doch all das ändert nichts an der Tatsache, dass ich selbst noch nie dort war und denen glauben muss, die davon erzählen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hm. Es gibt auch Menschen, die von Engeln und Geisterwesen erzählen, die sogar mit ihnen gesprochen haben. Ich kann darüber in Bücher lesen und in manchen Bereichen scheint fast schon wissenschaftlich geforscht worden zu sein. Im Buch „Protokoll eine Wiedergeburt“ von Morey Bernstein kann man so ein abstruses Erlebnis minutiös miterleben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo ist also für mich der Unterschied?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich das Argument „Das habe ich noch nie gesehen, das gibt es nicht!“ als unumstößliche Wahrheit ansehe, dann gibt es auch Amerika, Schweden, Neuseeland und Australien nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das liegt aber eben nicht daran, dass das Argument per se gut ist, sondern daran, dass ich mich nur auf das verlasse, was ich selbst gesehen und erlebt habe und anderen, die davon erzählen nicht glauben will.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erntedank
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Tage werden kürzer. Der Winter steht bevor (winter is coming). Die Nächte werden kälter und die Ernte ist eingefahren. Jetzt heißt es die Dunkelheit zu durchstehen, im Glauben, dass der Frühling wiederkommt. Warum? Weil es bisher immer so war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben und wird in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Blätter treiben."
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rainer Maria Rilke - Herbsttag
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für all die Länder, denen der dunkle Winter bevorsteht, mag das plausibel erscheinen. Das könnte auch die natürliche Erklärung der Bräuche in Indien und Mexiko sein. Denn auch hier werden die Tage kürzer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für mich persönlich greift diese weltliche Erklärung zu kurz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diwali
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diwali, das hinduistische Lichterfest, welches jährlich Ende Oktober/Anfang November in Indien, Sri Lanka, Nepal und anderen, vom Hinduismus geprägten Ländern (Mauritius, Fidschi, Trinidad, Tobego, Singapur, Südafrika – beispielsweise) über mehrere Tage gefeiert wird, steht für die Erleuchtung der äußeren und inneren Welt. Der Mensch soll sich daran erinnern, dass er ein göttlich erschaffenes Wesen ist, dass das Licht die Dunkelheit besiegen, dass das Gute über das Böse Herr werden wird, dass die Erkenntnis die Unwissenheit besiegt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch das Diwali-Fest steht für einen Neubeginn (2022 begannen die Feiern am 24. Oktober).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dia de los Muertos
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Totentag ist einer der wichtigsten mexikanischen Feiertage. Die Vorbereitungen beginnen bereits Mitte Oktober, das große Fest steigt am 31. Oktober und den Ausklang finden die Feierlichkeiten am 01. bzw. 02. November mit Allerheiligen und Allerseelen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der „Dia des los Muertos“ wurde von der Unesco im Jahr 2003 zum Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit ernannt und im Jahr 2008 in die repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit übernommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Samhain
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eines der großen irisch-keltischen Feste. Die Samhain-Feierlichkeiten beginnen am Abend des 31. Oktober und dauern bis zum 01. November. Früher galt der 01. November als Beginn des neuen keltischen Jahres. In Wales als „Nacht des Winteranfangs“ bezeichnet. Diese Nacht galt als eine der 3 Geisternächte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An Samhain haben die Menschen Zugang zu den Wesen der anderen Welt, so glaubt man. Man sollte nicht unbedingt das Haus verlassen, weil man auf Repräsentanten der Vorzeit (Zombies, nicht Dinosaurier) treffen könnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Römische Mythologie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Welt steht offen. Mundus patet. Einer der Tage, an denen man gemäß der römischen Mythologie wichtige Tätigkeiten, die von Untoten/Geistern/Fabelwesen/Göttern etc. gestört hätten werden können, unterlassen sollte, war der 08. November.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wurde davon abgeraten, sich auf See zu begeben, Hochzeiten zu Feiern oder kriegerische und militärische Handlungen vorzunehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entschlafenengottesdienst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In unserer Kirche feiern wir 3-mal pro Jahr einen Entschlafenengottesdienst. Einer davon findet am 1. Sonntag im November statt. Es ist kein Trauergottesdienst. Es ist ein Gottesdienst zum Gedenken, zum Erinnern, zum Geleit. Ein Feiern der Gemeinschaft, die auch dann noch besteht, wenn die Ewigkeit nur unsichtbar zugegen ist. Ein Feiern eines Familienfestes mit allen Angehörigen, sichtbar und unsichtbar, im Glauben, dass wir uns alle einmal wiedersehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Respekt von den Geistern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich hatte ich als Kind Angst vor den Monstern unter meinem Bett. Angst vor Spinnen. Angst vor der Dunkelheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch heute liebe ich Licht und erhelle mit Unmengen an Kerzen und Tischleuchten und indirekter Beleuchtung und Lichterketten das Haus. Diese Lichtliebhaberei ist fast so schlimm wie meine Kissen-Manie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In dem Wissen, dass mir Spinnen nichts tun können und wollen, lasse ich sie in Ruhe. Ich schreie nicht, ich muss sie nicht zwangsläufig entfernen, ich töte sie nicht. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wenn es schlimm wird, „lasse“ ich sie entfernen. Geschützt und lebend werden sie dann von meinem lieben Mann oder Sohn wieder ins Freie befördert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ich glaube daran, dass man auch die Wesen respektieren sollte, die man nicht sieht. Vielleicht ist das meine persönliche Wokeness-Ergänzung. Ich würde mich in jedem Fall gedemütigt und diskriminiert fühlen, wenn jemand meine Existenz bestreiten würden, nur weil er oder sie oder es mich noch nie gesehen hat. Und wenn ich dann sauer wäre, dann könnte es schon sein, dass ich mir überlegen würde, wie ich diesen ignoranten Lebend-Menschen zeigen könnte, dass ich sehr wohl existent bin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also bitte ich die Geister, Rücksicht auf mich zu nehmen und nehme Rücksicht auf sie. Ich habe auch dieses Jahr wieder ein Stück Kuchen und ein Glas Rotwein zusammen mit einer Kerze ins Fenster gestellt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 04 Nov 2022 05:00:00 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
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    </item>
    <item>
      <title>Schämt Euch nicht!</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/schaemt-euch-nicht</link>
      <description>Wenn Personen Opfer werden, so kann man vielfach feststellen, dass nicht nur die Empörung, sondern vielmehr die Scham groß ist. Irgendwie scheint es, als ob die Personen meinen, sie hätten eine (Teil-)Schuld an dem, was passiert wäre. Sie hätten die Tat in irgendeiner Weise durch ihr Verhalten heraufbeschworen. Man möchte nicht darüber sprechen oder fühlt sich für etwas verantwortlich, was man gar nicht in der Hand hatte oder hat. Man kennt das, wenn ältere Personen Opfer von Trickbetrügern (m, w, d) werden, aber auch von Opfern sexueller Gewalt, die sich unheimlich schämen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schämt Euch nicht!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA119.jpeg" alt="Frau hält die Hände vor Scham vor das Gesicht"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Personen Opfer werden, so kann man vielfach feststellen, dass nicht nur die Empörung, sondern vielmehr die Scham groß ist. Irgendwie scheint es, als ob die Personen meinen, sie hätten eine (Teil-)Schuld an dem, was passiert wäre. Sie hätten die Tat in irgendeiner Weise durch ihr Verhalten heraufbeschworen. Man möchte nicht darüber sprechen oder fühlt sich für etwas verantwortlich, was man gar nicht in der Hand hatte oder hat. Man kennt das, wenn ältere Personen Opfer von Trickbetrügern (m, w, d) werden, aber auch von Opfern sexueller Gewalt, die sich unheimlich schämen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Läuse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Kindergartenzeiten kann es immer mal vorkommen, dass man diese possierlichen Tiere am Kopf der Kinder feststellt. Sofort setzt Panik ein. Diese Viecher müssen weg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In vielen Aufklärungsbroschüren liest man, dass es keine Schande wäre, Läuse zu bekommen. Man solle sich allerdings Gedanken machen, wenn man diese Tierchen nicht wieder losbekäme.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch bleibt das Gefühl, sich nicht richtig verhalten zu haben oder ungepflegt zu sein, oder sich zu wenig um die Sauberkeit der Kinder gekümmert zu haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zudem hat man ordentlich was zu tun: Alles wird gewaschen, was nicht gewaschen werden kann, wird eingefroren. Da ist dann die Gefriertruhe kurzzeitig mit Kuscheltieren gefüllt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Magen-Darm-Infektionen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Interessant bei der nicht nachvollziehbaren Scham ist auch, dass diese bei einer Magen-Darm-Grippe nicht so häufig einsetzt. Wenn ich richtig informiert bin, wird diese allerdings durch Schmierinfektionen übertragen. Da hüpft kein kleines Tierchen von einem Kopf auf den anderen, wenn zwei Kinder die Köpfe zusammenstecken. Hier wurden die Hände nicht ordentlich gewaschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch weiß man auch hier, dass es keinen Sinn macht, sich zu zermürben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbst bei penibelster Sauberkeit kann man auch derartige Infektionen manchmal nicht vermeiden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Augen zuhalten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das neuartige Virus hat vieles verändert. Auch den Umgang mit übertragbaren Krankheiten. Der Umgang mit Läusen und Magen-Darm-Infektionen ist davon weniger betroffen, aber der Umgang mit Viruskrankheiten, die durch Aerosole, also durch Teilchen, die in der Luft schweben, übertragen werden. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Schon interessant, dass man das Atmen noch nicht eingeschränkt hat. Ebenso interessant, dass immer noch an der Maske festgehalten wird. Zum einen kann ich das verstehen, denn wenn ich Mund und Nase bedecke, dann kann die Atemluft und alles, was in ihr mitschwingt, nicht direkt frontal nach vorne austreten. Sie wird aber austreten. Seitlich. Man wird ja nicht zum Luftballon.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Interessant auch, dass in den Packungsbeilagen zu lesen ist, dass selbst die FFP2 Masken nicht vor der Übertragung von Viren schützen. Aber wer liest schon Packungsbeilagen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich denke, es geht vielen um die Symbolwirkung. Ich tue etwas, ich bin verantwortlich, ich bedecke die Teile meines Gesichts, die böse sind. Und wenn man die bösen Virenschleudern Mund und Nase nicht mehr sehen kann, dann sind sie auch nicht mehr da. Und was nicht da ist, das kann auch keinen Schaden anrichten. Und manche haben einfach auch keine Lust auf Diskussionen. Na gut, dann eben das Stück Stoff.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ätsch!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Virus scheint das herzlich wenig zu stören. Eine Person nach der anderen erkrankt an C.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und es ist egal, ob man sich nun gar nicht, 2 oder 5mal dagegen geschützt hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist so und dafür muss sich auch niemand schämen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Maskenträger erkranken wie Maskenverweigerer und das Virus ist von der Abwehrinjektion herzlich wenig beeindruckt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dafür können allerdings die Personen nichts. Sie haben sich nicht falsch verhalten. Jede Person hat sich so verhalten, wie sie es für richtig gehalten hat. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Die einen fühlten sich besser, wenn sie sich gegen alles (teilweise in sinnloser Trotzmanier) wehrten, die anderen fühlten sich besser, wenn sie sich an alles hielten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Virus diskriminiert allerdings nicht. Egal ob männlich, weiblich oder divers, Frau oder Mann, jung oder alt, gespritzt oder nicht gespritzt: Das Virus scheint alle Menschen gleich zu behandeln. Als ob es der menschlichen Überheblichkeit „Atsch!“ zurufen wollen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das C-Wort
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Interessant dabei ist, dass man sich schämt, das Virus bekommen zu haben, was wiederum auch fast alle zu einen scheint.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die eine Gruppe der Extremisten verneinte die Existenz und wurde durch den Ätsch-Effekt des Virus eines Besseren belehrt, die andere Gruppe fühlte sich vermeintlich geschützt und wurde ebenfalls auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Helden (m, w, d) ohne Rüstung und Ritter in Injektionsrüstung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man spricht nicht darüber
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und nun fällt auf, dass kaum eine Person offen aussprechen kann, an C erkrankt zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die einen schämen sich, weil sie der Injektion vertraut hatten, die anderen, weil sie sich geschlagen geben müssen, weil die Natur ihnen gezeigt hat, dass es dieses Virus gibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alle werden krank.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige erwischt es nur leicht, andere erwischt es schlimm. Jeder Person ist von Herzen „gute Besserung“ zu wünschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Häme und Beschämen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Situation ist naturgegeben. Niemand sollte mit Häme reagieren, keine Person sollte eine andere beschämen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weder sollten diejenigen, die sich gegen die Injektion entschieden haben, auf die, die eine andere Entscheidung für sich gefällt haben, mit einer (unverhohlenen) Schadenfreude reagieren, noch sollten sich die Personen, die der Meinung waren, die Injektion würde helfen, schämen. Die Denkverursacher, die den Samen in die Gehirnerde gelegt haben und seit über 2,5 Jahren beständig gegossen haben und weiter gießen, die sitzen an anderen Stellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele halten sich an argumentativen Strohhalmen fest:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich mich gegen die Injektion entschieden hätte, wäre es sicherlich schlimmer gewesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hatte nur einen milden Verlauf, weil ich geimpft war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hat ja nie eine Person behauptet, dass die Impfung schützt. Insofern passt doch alles.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich mich für die Injektion entschieden hätte, hätte das nichts gebracht. Der Verlauf wäre der gleiche gewesen, vermutlich sogar schlimmer!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weil ich mich gegen die Injektion entschieden habe, kam mein Körper mit dem Virus gut zurecht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenigstens habe ich meinem Immunsystem vertraut und es nicht vorher kaputt gemacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weil ich mich für die Injektion entschieden habe, kam mein Körper gut mit dem Virus zurecht. Nur durch die Injektion konnte mein Körper mit dem Virus umgehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die einen entwickeln Long-C, die anderen leiden an einem Post-Vac-Syndrom.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht alle, aber doch einige.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer krank wird, hat sich das nicht ausgesucht. Wer krank wird, möchte gesund werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das sollte uns einen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schrödingers Katze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Katze im Karton kann tot oder lebendig sein und das sogar zeitgleich. Man weiß es nicht. Und wenn man den Karton aufmacht und die Katze ist tot, vielleicht war sie vorher gerade noch lebendig? Erst durch die Beobachtung bringt man die Katze in einen der beiden Zustände.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe keine Ahnung von Quantenphysik, aber dennoch erinnert mich die Situation irgendwie an Schrödingers Katze!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gemeinsam gesund
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wäre schön, wenn wir alle genesen und gesunden würden. Wenn die sinnlosen Beschuldigungen, die Häme, die falsche Scham eingedämmt werden könnten. Menschlichkeit könnte hier ein Heilmittel sein, der Menschenverstand so etwas wie eine Prophylaxe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 28 Oct 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
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    </item>
    <item>
      <title>Erfahrungen mit der Infektion</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/erfahrungen-mit-der-infektion</link>
      <description>Das Schwierigste an diesem Beitrag war es, ein passendes Bild zu finden. Weder möchte ich die Krankheit verharmlosen, noch möchte ich sie einfach so mit einer „Erkältung“ gleichsetzen, auch will ich die Krankheit nicht bildlich infantilisieren. Wahrscheinlich wird mir die Quadratur des Kreises nicht ganz gelingen. Dieser Beitrag stellt, wie alle anderen Beiträge auch, persönliches Gedankengut und, in diesem Falle, persönliche Erfahrungen dar. Diese Erfahrungen erheben keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit. Auch möchte ich damit niemandem zu nahetreten, der andere Erfahrungen gemacht hat.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erfahrungen mit der Infektion
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA118.jpeg" alt="Medikamente"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Schwierigste an diesem Beitrag war es, ein passendes Bild zu finden. Weder möchte ich die Krankheit verharmlosen, noch möchte ich sie einfach so mit einer „Erkältung“ gleichsetzen, auch will ich die Krankheit nicht bildlich infantilisieren. Wahrscheinlich wird mir die Quadratur des Kreises nicht ganz gelingen. Dieser Beitrag stellt, wie alle anderen Beiträge auch, persönliches Gedankengut und, in diesem Falle, persönliche Erfahrungen dar. Diese Erfahrungen erheben keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit. Auch möchte ich damit niemandem zu nahetreten, der andere Erfahrungen gemacht hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weihnachten 2019
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Jahresende 2019 sprach noch niemand von einer neuartigen Viruserkrankung. Dahingehend beunruhigte mich der grippale Infekt, den ich mir passend zum Heiligabend eingefangen hatte, wenig. Als Selbständige konnte ich mich immer auf meinen Körper verlassen, sogar dahingehend, dass Krankheiten immer dann auftraten, wenn ich wusste, dass ich für die nächsten paar Tage nicht zwangsläufig funktionieren muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mir fiel nur auf, dass die Symptomatik ganz anders war, als ich diese bisher von Erkältungen kannte. Zum einen hatte ich die Krankheit so gar nicht kommen gefühlt, zum anderen war ich absolut erschlagen, ohne dass sofort die typischen Symptome wie Husten und Schnupfen vorhanden waren. Ich fühlte mich nur wie verprügelt und der ganze Körper tat weh. Jede Zelle, jedes Gelenk. Dazu kam – und auch das kannte ich nicht (mehr) - hohes Fieber (knapp 40°C). So verbrachte ich die Weihnachtstage liegend mit Tee und Schmerztabletten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Erkältungssymptome stellten sich am 3. Tag ein. Nach 4 Tagen wurde es leidlich besser. Auch um den Kreislauf wieder ein wenig in Schwung zu bringen, entschloss ich mich, ein paar Besorgungen zu erledigen. Duschgel wollte ich kaufen. Wie immer wollte ich es vorher ein wenig erschnuppern. Das ging nicht. Ich roch so absolut gar nichts. Nicht einmal den Hauch eines Geruchs konnte ich wahrnehmen. Das war neu. Nun gut. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und irgendwie wollte ich auch nach dem Abklingen der akuten Symptome nicht so richtig auf die Beine kommen. Ich war nach 1,6km (die Strecke zum Studio) Fahrradfahren außer Puste und alles war irgendwie schwer und anstrengend. Ein Engegefühl in der Brust begleitete mich sogar noch mehrere Monate und die Erschöpfung setzte schnell ein. Für die Tätigkeit im Studio war das eine echte Herausforderung.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich habe es so hingenommen. Ich war bei keinem Arzt. Es wurde besser. Rückblickend kann ich sagen, dass ich die Nachwehen bis in den Frühsommer spürte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da im Frühsommer 2020 andere Probleme die ganze Gesellschaft beeinträchtigten und man mit Lockdown und Maßnahmen konfrontiert war, die einen mehr oder weniger hart trafen, habe ich die Symptome auf den „allgemeinen Stress“ geschoben und nach wie vor im Rahmen der Möglichkeiten funktioniert, wie es mein Alltag von mir verlangt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Akutphase der Pandemie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch die erste Welle sind wir gut durchgekommen. Niemand wurde krank, als die gefährliche Wuhan- oder Deltavariante grassierte und noch niemand Masken trug oder tragen musste. Im Studio wurde auf Online-Kurse umgestellt und auch als der erste Lockdown beendet war, hat sich während der wieder stattfindenden Live-Kurse niemand je angesteckt. Das ist bis heute (Ende 2022) so geblieben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch haben wir uns in der ersten Welle gefragt, wo denn die Kranken wären, denn im Umfeld (Studio, Bekannte, Verwandte, Freunde, Nachbarn) gab es niemanden, der krank geworden wäre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Winter 2020/ 2021
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann kam der zweite Winter. In Augsburg haben wir diesen seit Ende Oktober im Lockdown verbracht. Das Studio durfte ich dann im Mai wieder öffnen. Auch in diesem Winter wurden wir nicht krank. Wer krank wurde hatte aber Corona. Schnupfen und Grippe waren wie vom Erdboden verschluckt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Gamechanger
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ende des Jahres 2020 hoffte man auf den Gamechanger der Impfung. Als grundsätzlicher Impfbefürworter fand ich diese Möglichkeit gut. Da ich allerdings meine eigene Geschichte mit Nebenwirkungen von Arzneimitteln habe, war ich auch skeptisch. Zunächst stellte sich die Frage nicht, denn ich gehörte nicht zur definierten Risikogruppe, war also nicht so schnell an der Reihe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im März 2021 habe ich einen Beratungstermin bei meinem damaligen Hausarzt ausgemacht, weil ich mir unsicher war. Hinterher war ich mir sicher. Ich möchte mich nicht impfen lassen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Die Beratung war so einschüchternd. Schlimmer Verlauf mehr oder weniger garantiert. Wenn ich C bekäme, dann wäre es das mit meinem Sport. Zudem sei der Impfstoff nebenwirkungsfrei und vollkommen sicher. Es war so einseitig, dass mein Bauchgefühl fast schrie: TU ES NICHT!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbst mein Versuch, das „Beratungsgespräch“ diplomatisch mit dem Argument, dass ich ja noch nicht zur präferierten Zielgruppe gehören würde, zu beenden, wurde zunichtegemacht. Doch. Ich hätte eine Schilddrüsenerkrankung, wäre also Hochrisikopatientin und ich könne gleich dabeibleiben und mir meine Spritze abholen. Ich lehnte dankend ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Innerhalb der Familie gab es zu diesem Thema unterschiedliche Ansichten und auch unterschiedliche Entscheidungen. Meiner Schwiegermutter sagte der gleiche Arzt, dass sie sterben müsse, wenn sie sich nicht impfen lassen würde. Meine Tochter hatte (beruflich im Gesundheitswesen tätig) keine Wahl.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Erfahrungen mit Ausgrenzung etc. möchte ich hier nicht weiter thematisieren. Zum einen habe ich das schon mehrfach getan, zum anderen will ich beim Thema der Krankheit an sich bleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2022 – die Einschläge kamen näher
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Vermutung, dass der Gamechanger nicht so richtig funktionieren könnte, verfestigte sich im Jahr 2022. Immer mehr Menschen wurden krank. Immer mehr Menschen infizierten sich mit Corona. Aber auch die Grippe kam zurück. Mehrfach. Langanhaltend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inflationär benutzte ich die Worte „Gute Besserung“. Zahlreiche der teilnehmenden Personen fielen über viele Wochen aus. Krank. Immer noch krank. Wieder krank. Zu schwach. Corona. Grippe. Angina. Immer und immer wieder.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die erste offizielle und zweite inoffizielle Infektion – Februar 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Februar 2022 waren wir dann auch dran. Unsere Tochter erkrankte an Corona und ließ den Rest der Familie daran teilhaben. Mein Mann und mein Sohn hatten kaum Symptome, dafür allerdings recht früh einen positiven PCR-Test mit anschließender Quarantäne. Ich blieb als Kontaktperson auch zu Hause. Am Tag, als die Kontaktpersonen-Quarantäne mit Freitesten endete (Test negativ), fingen am Abend die Symptome an. Bis auf meine Tochter konnten sich alle freitesten. Sie war leider immer noch positiv. Es war der 13. Februar 2022. Obwohl ich am Vormittag schon einen Schnelltest hatte machen lassen, um mich in einem Testzentrum freizutesten, schlug der abendliche Schnelltest an. Positiv.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut, dafür hätte ich keinen Test gebraucht, denn mir tat alles weh, ich konnte nicht mehr klar denken und das Fieber stieg auf 40,2°C.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun denn, also am Montag wieder zum Testzentrum. Just am 12.02.2022 wurden allerdings neue Regeln eingeführt: Einen PCR-Test durfte nur die Person machen, deren vorheriger Schnelltest direkt im Testzentrum positiv ausfiel. Der positive Schnelltest zu Hause galt nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bedeutete für mich, dass ich zuerst in der Schlange für den Schnelltest warten musste. Nur, wenn dieser positiv ausfallen würde, „dürfe“ ich auch einen PCR-Test machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich stellte mich also darauf ein, mich 2x in der Schlange anstellen zu müssen (Autoschlange).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Ergebnis des Schnelltest kam binnen 15 Minuten: NEGATIV
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An mangelnder Sorgfalt der Testerin konnte es nicht gelegen haben, hat sie mir doch das Stäbchen gefühlt bis zur Schädeldecke geschoben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigenverantwortung großgeschrieben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also kein PCR-Test. Ich bin gesund.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Somit offiziell auch KEINE Quarantäne. Natürlich bin ich zu Hause geblieben und natürlich habe ich eine ganze Woche das Studio geschlossen gehalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Früher hätte ich vielleicht versucht, gegen Ende der Woche bereits wieder Kurse zu geben. Diesmal wollte ich es nicht riskieren. Vor allem nicht wegen der Verantwortung meinen Kunden und Kundinnen gegenüber. Ich will niemanden anstecken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zur Verdeutlichung: Ich hätte es gekonnt und gedurft, denn „offiziell“ war ich ja nicht krank.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hörte aber auf meinen Körper, der mich schon etwas länger begleitet als eine Testmöglichkeit und verhielt mich wie immer, wenn ich krank war: Daheim bleiben und auskurieren. Tee trinken. Schlafen. Schmerztabletten einnehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leicht würde ich den Verlauf der Infektion im Februar nicht nennen. Fieber. Gliederschmerzen, die kaum auszuhalten waren und dieses ekelhafte Gefühl, dass das eigene Gehirn einen im Stich lässt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach einer Woche ging es mir aber wieder gut. Die Akutsymptome waren abgeklungen, jetzt hieß es eben noch die Nachwirkungen auskurieren. Nach 2 Wochen war alles wieder wie vorher.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu dieser Zeit hat mich ein wenig genervt, dass ich nun nicht mal die Eintrittskarte des Genesenenstatus erlangen konnte, denn offiziell war ich ja nie krank.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da wir uns aber durch unsere berufliche Tätigkeit sowieso angewöhnt hatten, uns täglich zu testen, war auch das machbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Sommer 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann kam der Sommer 2022. Ein schöner Sommer. Ein Sommer wie er sein soll. Warm und sonnig. Weil ich mich ablenken musste von den ganzen Geschehnissen und den nicht mehr auszuhaltenden Widersprüchen in den Berichterstattungen vieler Medien, entschied ich mich dafür, das Haus zu renovieren. Gartenmöbel abschleifen, alle Zimmer streichen und vieles mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch im Sommer 2022 blieben wir alle gesund und das obwohl außenherum immer noch so viele Personen ständig krank waren. Corona und immer wieder Corona. Manchmal lagen zwischen den Infektionen keine 4 Wochen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Langzeitausfälle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es tat mir so leid. Leid für die Personen, die nun ständig krank wurden und waren und blieben und ein wenig auch für meine Kurse. Es macht mehr Spaß, wenn der Kurs vollständig ist, als wenn immer wieder Personen nicht kommen können, weil sie krank sind. Die Ausfallquote betrug seit 2021 ca. 50-70%. Die Kurseinheiten, bei denen alle da waren, waren so selten, dass ich sie mir rot im Kalender markieren konnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2. Infektion meines Sohnes
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Sohn verbrachte im Sommer 2022 ein paar Tage mit seinen Freunden. Er kam nach Hause und war krank. Check. C-positiv. Nach 2 Tagen ging es ihm wieder gut und nach 5 Tagen durfte er die Quarantäne beenden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben uns nicht angesteckt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die zweite/dritte Infektion Herbst 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann kam der Hebst 2022. Diesmal fing meine Schwiegermutter an. Sie klagte schon eine Woche vorher über ständiges Kopfweh, was sie so nicht kennt, und meinte dann, sie hätte noch nie so einen Schnelltest gemacht. Nach Erklärungen unsererseits, dass sie schon testen solle, ob sie eventuell Corona hätte, war sie etwas erstaunt, schließlich wäre sie ja 3x geimpft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die 4. Impfung hatte sie sich gespart, weil es ihr nach jeder erhaltenden Injektion schlechter und schlechter ging und sie eine weitere Verschlechterung ihres Gesundheitszustands durch eine 4. Injektion nicht riskieren wollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Schnelltest war so positiv, dass der Teststrich fast schwarz war. Die Krankheit zog sich über gute 2 Wochen hin. Wir hatten uns auch wieder angesteckt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein paar Tage nach Auftreten der ersten Symptome, die seitens meiner Schwiegermutter nicht als solche interpretiert wurden, setzen die nun bekannten Symptome auch bei uns ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diesmal war es eine Erkältung. Mein Mann war 2 Tage positiv, ich schaffte sage und schreibe 3 Tage mit einem positiven Schnelltest. Mein Sohn hat sich nicht angesteckt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einen PCR-Test habe ich diesmal nicht angestrebt, sondern gleich auf meinen Körper in Kombination mit den Schnelltestergebnissen vertraut. Ins Studio und nach draußen bin ich erst, als auch der gefühlt 50. Schnelltest wieder ein negatives Ergebnis zeigte. Ich will niemanden gefährden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Persönliches Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nein, es ist keine normale Erkältung. Die typischen Erkältungssymptome sind zwar vorhanden, aber nicht so stark ausgeprägt, wie man das normalerweise kennt. Dafür schlägt sich diese Krankheit auf alles nieder, was sie finden kann: Die Haut wies Pusteln und Quaddeln auf, die Gelenke schmerzten, die Kopfschmerzen waren immer leicht vorhanden und wieder setzte, wenn auch nur für einen Tag, dieser Kopfnebel ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man jetzt davon ausgeht, dass auch die komische Erkältung am Ende des Jahres 2019 schon C gewesen sein könnte, was nicht der Fall sein kann, denn da gab es die Krankheit offiziell bei uns ja noch nicht, so habe ich nun 2- oder 3-mal eine Infektion mitgemacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gegenüber den Personen, die sich haben impfen lassen, sehe ich keinerlei Nachteile, da die Infektion mit jedem Mal leichter wurde und der Körper die Viren immer schneller bekämpfen konnte. Dies belegten auch die Schnelltests.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich kannte es auch von früheren schweren Erkältungen, dass es sich, bis alles wieder absolut normal ist, etwas länger hinzieht. Im Schnitt würde ich sagen, dass es in der ersten Woche schlimmer war und ich die zweite Woche zum Auskurieren benötigte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Injektion
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wie sehe ich nun persönlich die Impfkampagne? Ich werde mich nicht impfen lassen. Wenn die Impfung vor Weitergabe des Virus schützen würde, so wäre es eine Überlegung wert. Schließlich ist man nicht allein auf der Welt und muss auch an seine Mitmenschen denken. Das tut sie aber nicht. Und wenn ich Revue passieren lasse, wie viele der mehrfach geimpften Personen nun zum wiederholten Male mit einer Corona-Infektion kämpfen, so schützt die Impfung auch nicht vor Ansteckung. Wir hatten nun schon 2-mal die Ehre, es von geimpften Personen übertragen zu bekommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser Körper (trotz verschiedener Risikofaktoren: Mein Mann hat Asthma, ich rauche etc. pp.) kam bisher gut damit zurecht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die Dauer der Erkrankung war erträglich. Während unser Körper die Viren schnell bekämpft, sehen wir aber auch, dass die Personen um uns herum, die geimpft sind, viel länger positive Testergebnisse vorweisen. Zudem dauert die Genesung wesentlich länger.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben uns also auf das Experiment dahingehend eingelassen, dass wir das natürliche Risiko für uns in Kauf genommen haben. Vielleicht hatten wir Glück, vielleicht könnte man dahinter eine Kausalität vermuten. Eine Entscheidung darüber steht mir allerdings nicht zu und ich möchte diese auch nicht formulieren. Ich kann nur von meinen eigenen Erfahrungen berichten und erklären, warum ich persönlich so denke, wie ich denke.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich möchte, dass das respektiert wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 21 Oct 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/erfahrungen-mit-der-infektion</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA118.jpeg">
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Übersicht der fruchtlosen Kommunikation</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/uebersicht</link>
      <description>Liste der offenen Briefe und auszugsweise einige Blogbeiträge.

Meine Versuche, höflich, kontrolliert, konstruktiv Kontakt aufzunehmen. Sie waren sehr einseitig und leider nie von Erfolg gekrönt.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Übersicht der fruchtlosen Kommunikation
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/pencils-gafc7a9d44_1920.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liste der offenen Briefe und auszugsweise einige Blogbeiträge.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Meine Versuche, höflich, kontrolliert, konstruktiv Kontakt aufzunehmen. Sie waren sehr einseitig und leider nie von Erfolg gekrönt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stellenwert Sport: Kleine Anfrage und bodenlose Frechheiten - so sieht es die Regierung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="/"&gt;&#xD;
      
           https://crazysportsaugsburg.blogspot.com/2021/04/kleine-anfrage-und-bodenlose-frechheiten.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbstmorde in Zeiten der Pandemie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Tod als selbst gewählter Weg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://crazysportsaugsburg.blogspot.com/2021/08/der-tod-als-selbst-gewahlter-weg.html"&gt;&#xD;
      
           https://crazysportsaugsburg.blogspot.com/2021/08/der-tod-als-selbst-gewahlter-weg.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer erinnert sich denn an die, die NICHT gegen Windmühlen gekämpft haben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2020/07/wer-erinnert-sich-denn-die-die-nicht.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2020/07/wer-erinnert-sich-denn-die-die-nicht.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und was hatte der Autor zum Frühstück? Warum man einigen Leuten angeblich nicht mehr zuhören darf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2020/10/und-was-hatte-der-autor-zum-fruhstuck.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2020/10/und-was-hatte-der-autor-zum-fruhstuck.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einen Versuch ist es wert – Schreiben vor dem 2. Lockdown
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2020/11/einen-versuch-ist-es-wert.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2020/11/einen-versuch-ist-es-wert.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Mitgefühl verachtend wird – über die Grausamkeit der Isolation
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2020/12/wenn-mitgefuhl-verachtend-wird.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2020/12/wenn-mitgefuhl-verachtend-wird.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grausam und asozial – so sind die Maßnahmen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2021/01/grausam-und-asozial.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2021/01/grausam-und-asozial.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zweierlei Maß – warum Tote nach der Impfung okay sind
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2021/01/zweierlei-ma.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2021/01/zweierlei-ma.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gewinn für die Menschheit oder nur Kommerz – die Pharmaindustrie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2021/04/gewinn-fur-die-menschheit-oder-nur.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2021/04/gewinn-fur-die-menschheit-oder-nur.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Machtrausch der Politiker (m, w, d)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2021/04/machtrausch.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2021/04/machtrausch.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Des Biedermanns neue Kleider – was wir nicht sehen sollen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2021/06/des-biedermanns-neue-kleider.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2021/06/des-biedermanns-neue-kleider.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Waren die Maßnahmen wirksam? – Keine Antworten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2021/08/waren-die-manahmen-wirksam.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2021/08/waren-die-manahmen-wirksam.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Offener Brief an unseren Gesundheitsminister (Spahn)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2021/08/offener-brief-unseren.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2021/08/offener-brief-unseren.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Gier die Ethik schlägt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2021/10/wenn-gier-die-ethik-schlagt.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2021/10/wenn-gier-die-ethik-schlagt.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brief an den Bundespräsidenten: Was muss denn noch passieren?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2021/11/was-muss-denn-noch-passieren.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2021/11/was-muss-denn-noch-passieren.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stockholm Syndrom einer ganzen Gesellschaft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2021/11/stockholm-syndrom-einer-ganzen.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2021/11/stockholm-syndrom-einer-ganzen.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brief an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2021/11/brief-den-europaischen-gerichtshof-fur.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2021/11/brief-den-europaischen-gerichtshof-fur.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie der Staat die Diskriminierung rechtfertigt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2021/12/wie-der-staat-die-diskriminierung.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2021/12/wie-der-staat-die-diskriminierung.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Bundespräsident
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2021/12/der-bundesprasident.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2021/12/der-bundesprasident.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun das Europaparlament – offener Brief
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2021/12/nun-das-europaparlament.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2021/12/nun-das-europaparlament.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Offener Brief an den Bundeskanzler
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2021/12/offener-brief-den-bundeskanzler.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2021/12/offener-brief-den-bundeskanzler.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Falsche Covid-Zahlen. Amtspräsident wird versetzt - ein weiterer offener Brief
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2021/12/falsche-covid-zahlen-amtsprasident-wird.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2021/12/falsche-covid-zahlen-amtsprasident-wird.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nürnberger Kodex ad absurdum geführt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2022/01/nurnberger-kodex-ad-absurdum-gefuhrt.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2022/01/nurnberger-kodex-ad-absurdum-gefuhrt.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Offener Brief an Hans-Georg Maaßen - Danke für das Statement
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2022/01/offener-brief-hans-georg-maaen-danke.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2022/01/offener-brief-hans-georg-maaen-danke.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brief an Biontech
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2022/01/brief-biontech.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2022/01/brief-biontech.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Offener Brief an den Bundespräsidenten - 2.0
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2022/01/offener-brief-den-bundesprasidenten-20.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2022/01/offener-brief-den-bundesprasidenten-20.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Offener Brief an den Ethikrat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2022/01/offener-brief-den-ethikrat.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2022/01/offener-brief-den-ethikrat.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und heute bin ich also ein Nazi
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2022/01/und-heute-bin-ich-also-ein-nazi.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2022/01/und-heute-bin-ich-also-ein-nazi.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Antworten zu den Fragen an Biontech – von belesenen Mitbürgern (m) und nun auch von Biontech selbst (17.02.2022)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2022/02/antworten-zu-den-fragen-biontech-von.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2022/02/antworten-zu-den-fragen-biontech-von.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1284 side effects - offener Brief an Lauterbach, das Correctiv und Andere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2022/03/1284-side-effects-offener-brief.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2022/03/1284-side-effects-offener-brief.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Once again - Offener Brief an die Bundesregierung und Dr. Söder
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2022/03/once-again-offener-brief-die.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2022/03/once-again-offener-brief-die.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gaslighting – In die Irre geleitet
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2022/03/gaslighting-in-die-irre-geleitet.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2022/03/gaslighting-in-die-irre-geleitet.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Definition von Wahnsinn - offener Brief an Karl Lauterbach
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2022/03/die-definition-von-wahnsinn-offener.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2022/03/die-definition-von-wahnsinn-offener.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brief an die Bundestagsabgeordneten - so lange uns noch Zeit bleibt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nadinerebel.blogspot.com/2022/05/brief-die-bundestagsabgeordneten-so.html"&gt;&#xD;
      
           https://nadinerebel.blogspot.com/2022/05/brief-die-bundestagsabgeordneten-so.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 19 Oct 2022 05:02:40 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/uebersicht</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ich bin verrückt (ge)worden</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/ich-bin-verrueckt-ge-worden</link>
      <description>Neue Zeitrechnung. Vor Corona. Nach Corona. Vor der Pandemie war ich unbedarft und habe mich nicht mit Politik beschäftigt. Ich nahm hin, was mir vorgesetzt wurde und dachte nicht viel darüber nach. Ich habe mich für die rote Pille entschieden und jetzt kann ich nicht mehr zurück. Ich bin verrückt worden und ich habe das Gefühl, dabei verrückt zu werden.

Mein Leben war nie sorgenfrei und das ist und war okay. Jetzt aber bestimmt die Angst und das Unverständnis jeden Tag, wie ein wummernder Tinnitus.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin verrückt (ge)worden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA117.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neue Zeitrechnung. Vor Corona. Nach Corona. Vor der Pandemie war ich unbedarft und habe mich nicht mit Politik beschäftigt. Ich nahm hin, was mir vorgesetzt wurde und dachte nicht viel darüber nach. Ich habe mich für die rote Pille entschieden und jetzt kann ich nicht mehr zurück. Ich bin verrückt worden und ich habe das Gefühl, dabei verrückt zu werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Leben war nie sorgenfrei und das ist und war okay. Jetzt aber bestimmt die Angst und das Unverständnis jeden Tag, wie ein wummernder Tinnitus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ohnmächtig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist eine Sache, Sachverhalte zu betrachten. Es ist eine andere Sache, sie zu verstehen. Vielleicht meint man auch nur, diese zu verstehen und ist dabei quer im Denken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Krieg ist Frieden, Wahrheit Lüge und Liebe Hass. Freiheit ist Sklaverei und das Wahrheitsministerium vertuscht die Wahrheit und kümmert sich darum, die Lügen mundgerecht aufzubereiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ich kann gar nichts dagegen tun. Zeilen verschwinden im Nichts. Ich habe weder Geld noch Einfluss noch Macht. Ich bin ohnmächtig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es tut mir so leid
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei geht es mir weniger um mich. Wenn ich morgen nicht mehr da bin, dann ist das auch in Ordnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber meine Kinder. Es sind so großartige junge Menschen, so voller Pläne und Engagement, Verantwortung. Ein ganzes Leben steht vor ihnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Leben, in welchem der Atomkrieg droht. Ein Leben, bei dem man mit Fleiß und Rechtschaffenheit nicht mehr genug zum Leben verdienen kann. Ich schäme mich, dass ich Ihnen nichts Besseres bieten kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich verstehe nicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich verstehe nicht, wie man sich gegenseitig mit Waffen drohen kann, die alles auslöschen können. Ich verstehe überhaupt nicht, was es rechtfertigt, Menschen vorsätzlich zu töten. Ich verstehe nicht, wie man an etwas festhalten kann, was unwahr ist. Ich verstehe nicht, wie man Regeln aufstellen kann und sich selbst nicht daran hält. Ich verstehe die Auszeichnungen und Preise nicht, die vergeben werden an Menschen, die nicht mal einen Satz fehlerfrei aussprechen können. Ich verstehe nicht, wie man Menschen unterdrücken kann. Ich verstehe nicht, wie man überall hinsieht, nur nicht ins eigene Land.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich verstehe überhaupt nichts mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich glaube, ich bin verrückt geworden. Oder vielleicht bin ich auch einfach nur verrückt worden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei weiß ich nicht mal, ob ich vorher einen richtigen Platz hatte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir alle sind aus Sternenstaub
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           …. . . in unseren Augen war mal Glanz, wir sind noch immer nicht zerbrochen, wir sind ganz (Songtext von „Ich und Ich – Vom selben Stern). Mag sein, aber manche Menschen sind gleicher als gleich. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Jetzt sind wirklich andere Geister dran und niemand nimmt den Schmerz von mir.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der goldene Oktober
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Früher habe ich mich auch über schöne Tage gefreut. Einfach nur gefreut. Weil es schön ist, wenn die Sonne scheint, weil jede Jahreszeit ihre Faszination hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute freue ich mich über jeden Tag, der so warm ist, dass die Heizung ausbleiben kann oder nur minimal laufen muss, weil ich nicht weiß, wie ich die Heizkosten zahlen soll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Augen auf bei der Berufswahl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Woran sparen die Menschen, wenn sie sparen müssen? An Freizeitaktivitäten und an der Bildung, wenn beides Geld kostet. Verständlich. Leider bin ich in beiden Bereichen tätig. Wer wird sich angesichts der steigenden Kosten und der hohen Inflation denn noch den Besuch eines Sportstudios leisten können und wollen? Und welche Unternehmen sollen in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren, wenn sie nicht wissen, ob sie morgen noch Mitarbeiter haben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Konfliktfreie Kommunikation
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn Anfragen kommen, dann sind sie in vielerlei Hinsicht nicht mach- oder tragbar. Die Tagessätze sind so knapp bemessen, dass die Benzinkosten, um an den Veranstaltungsort zu kommen, diese schon fast übersteigen. Und wie soll ich denn in diesen Zeiten authentisch von „konfliktfreier und wertschätzender Kommunikation“ reden, wenn die Gewalteskalation jeden Tag weiter geht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sind noch immer nicht zerbrochen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zerbrochen bin ich noch nicht, aber aus ganz dünnem Porzellan. Und da Dieses einfach nur sinnlos rumsteht und die Erschütterungen außenherum immer größer und häufiger werden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis nur noch Scherben übrig sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 14 Oct 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/ich-bin-verrueckt-ge-worden</guid>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Weichei-Nachwuchs</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/weichei-nachwuchs</link>
      <description>Es kann sein, dass aus mir der Neid der Besitzlosen spricht. Als Kind hätte ich mir gewünscht, mich angenommen zu fühlen. Einfach so. Nur, weil ich da bin. Zuneigung, Anerkennung und Liebe waren allerdings immer untrennbar mit Leistung und Folgsamkeit verbunden. Wer etwas leistet, hat Anerkennung verdient. So weit, so gut. Jedes Kind hat Liebe verdient, bedingungslose Liebe. Heute kommt es mir so vor, als ob Anerkennung und Liebe nicht mehr getrennt voneinander betrachtet werden, sondern zu einer manchmal unheilvollen Melange verkommen. Fehlende Anerkennung muss nicht fehlende Liebe bedeuten und Liebe bedeutet auch nicht, alles zu loben und hochzujubeln, wenn es nichts zu loben gibt.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Weichei-Nachwuchs
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA112.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es kann sein, dass aus mir der Neid der Besitzlosen spricht. Als Kind hätte ich mir gewünscht, mich angenommen zu fühlen. Einfach so. Nur, weil ich da bin. Zuneigung, Anerkennung und Liebe waren allerdings immer untrennbar mit Leistung und Folgsamkeit verbunden. Wer etwas leistet, hat Anerkennung verdient. So weit, so gut. Jedes Kind hat Liebe verdient, bedingungslose Liebe. Heute kommt es mir so vor, als ob Anerkennung und Liebe nicht mehr getrennt voneinander betrachtet werden, sondern zu einer manchmal unheilvollen Melange verkommen. Fehlende Anerkennung muss nicht fehlende Liebe bedeuten und Liebe bedeutet auch nicht, alles zu loben und hochzujubeln, wenn es nichts zu loben gibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liebe ist bedingungslos
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerade die Bedingungslosigkeit aufrichtiger Liebe kann mitunter Leid verursachen. Man hält der anderen Person die Treue, man braucht sie, weil man sie liebt. Man liebt sie nicht, weil man sie braucht. Das kann bei Partnerschaften toxisch sein, für eine Eltern-Kind-Beziehung ist es ein Grundpfeiler, auf dem die Seelenruhe des kleinen Menschen fußt. Urvertrauen hängt stark mit bedingungsloser Liebe zusammen. Und zu Anfang eines neuen Menschenlebens ist es unabdingbar, dass man die Zuneigung und Liebe nicht an Bedingungen knüpft. Die kleinen Wesen können noch nichts leisten, sie müssen nicht funktionieren und sie sind voller Defizite. Das ist normal. So besteht die Hauptaufgabe der Eltern, oder der Personen, die diese Rolle übernehmen, zu Beginn auch darin, einfach nur jedes Bedürfnis zu stillen und immer da zu sein. Pflege, Liebe und Zuneigung ohne Gegenleistung. Das ist bedingungslose Liebe, die im Idealfall mit Liebe und Zuneigung vergolten wird. Es muss allerdings nichts vergolten werden, es ist einfach so.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere Begleitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ich selbst Mutter wurde, hatte ich unheimliche Angst vor dieser Verantwortung. Wie nur soll ich wissen, was das kleine Wesen möchte? Wie kann ich seinen Bedürfnissen gerecht werden? Wie verhindern, dass das kostbare Wesen Schaden nimmt? So klein, so zerbrechlich, so unendlich wertvoll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Aufgabe sah ich allerdings auch immer darin, diese Wesen zu sozialisieren, sie auf diesem Wege zu begleiten. Sozialisation als Prozess der Einordnung des heranwachsenden Individuums in die Gesellschaft. Sozialisation als Übernahme gesellschaftlich bedingter und akzeptierter Verhaltensweisen. Sozialisation als Vermeidung unangepassten Verhaltens.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Tu dies nicht und lass‘ das“. Sätze, die niemand gerne hört und kaum jemand gerne ausspricht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es geht nicht darum, die eigene Macht auszuspielen oder auszunutzen. Vielmehr möchte man, dass das Kind sich in die Gesellschaft integrieren kann, ohne dabei die eigene Persönlichkeit zu verlieren. Dazu muss die Persönlichkeit entwickelt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grenzen setzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn man anfängt, Grenzen zu setzen, dann gibt es Reibungspunkte. Man verliert die unbedingte Anerkennung der heranwachsenden Wesen, weil man „blöd“ wird. Man verbietet und erlaubt, man erklärt und verhandelt, man versucht Werte mitzugeben und Werte vorzuleben, ohne zu wissen, ob der andere Mensch diese Werte überhaupt für sich selbst annehmen möchte. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Durch dieses Verhalten stößt man sich als Elternteil vom Thron, den einen die Kleinen errichtet haben. Türen knallen, Meinungsverschiedenheiten und Konflikte entstehen. Aber auch das gehört zu einer Gemeinschaft und zu einer Gesellschaft. Konfliktvermeidung und einhellige Meinungen verhindern die Entwicklung. Spaß macht das im jeweiligen Moment keiner der beteiligten Personen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Später werden Werte vom Tisch gewischt und zunächst einmal eventuell durch gar keine neuen Werte ersetzt. Hauptsache dagegen. Pubertät. Die Zeit, in der Eltern anfangen (wirklich) schwierig zu werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den pubertierenden Wesen sagt man nach, es wären Kleinkinder mit Hormonen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Später werden die Werte von der älteren Generation überdacht und von der jungen Generation teilweise zurückgeholt. So funktioniert die Entwicklung einer Gesellschaft. Altes muss weichen, Neues darf entstehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anerkennung setzt Erkennbares voraus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die oben beschriebene bedingungslose Liebe bleibt. Sie ist das Fundament der Beziehung, welches diese durch alle Phasen trägt. Doch manchmal habe ich das Gefühl, dass es in den letzten Dekaden modern geworden ist, seitens der älteren Generation/ der Eltern gar nichts mehr zu verlangen oder zu fordern. Das Kind existiert´ und ist das Wertvollste auf der ganzen Welt. Stimmt soweit. Ist aber nicht gleichbedeutend damit, dass das Kind nichts mehr leisten muss. Man kann ein Kind bedingungslos lieben und dennoch falsch finden, wie es sich verhält. Man kann das sogar kommunizieren. Und am Fehlverhalten kann durchaus das geliebte Kind schuld sein. Und wenn dem so sein sollte, dann muss es Verantwortung übernehmen. Auch das sah‘ ich als Aufgabe der Eltern an: Feedback geben, Lösungs- und Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen, Hilfe anbieten, damit es beim nächsten Mal besser und allein von statten geht. Ich sehe es nicht als Aufgabe von Eltern an, die Kinder immer vor allem zu bewahren, sie unter keinen Umständen damit zu konfrontieren, dass alle Menschen, auch die geliebten Kinder, Fehler machen und die Schuld immer bei den anderen zu suchen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das, was ich als normal erachtete, scheint sich in den letzten Jahrzehnten gewandelt zu haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Kind ist grundsätzlich immer perfekt. Es muss nichts leisten und niemals zurückstecken. Es wird gelobt, wo es nichts zu loben gibt. Es erntet Anerkennung, wo keine Anerkennung notwendig ist. Es ist der Nabel der Welt. Und ich glaube, ein paar Ergebnisse dieser Erziehung sehen wie im Moment in verantwortungsvollen Positionen in der Politik.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Fehler der Eltern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe keine Ahnung, ob ich meine Kinder „richtig“ erzogen habe. Natürlich sind meine Kinder wundervoll und ebenso natürlich bin ich stolz auf die beiden mittlerweile erwachsenen beeindruckenden Menschen. Aber das sagt jedes Elternteil.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mitunter haben mir meine beiden erwachsenen Kinder schon das ein oder andere Mal mitgeteilt, was sie als falsch empfunden haben. Das jüngere Kind, welches mehr und das auch noch früher durfte als das ältere Kind – angemahnt vom älteren Kind. Strenge, wo ihrer Meinung nach ein bisschen mehr Weichheit gereicht hätte. Ungerechtes Verhalten ihnen gegenüber, wo ich doch im Grunde nur auf mich selbst sauer war und meine Kinder als Ventil missbraucht hatte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stimmt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch das halte ich für normal. Gerne hätte ich diese Fehler nicht gemacht, aber ich übernehme die Verantwortung dafür und kann das Rad nicht zurückdrehen. Die Bewertung von Verhalten liegt im Auge des Betrachters. Was ich als gut erachtete, kam im ein oder anderen Fall eben anders an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deswegen sind die Charaktere meiner Kinder andere als meiner. Sie sind eigenständige Wesen mit eigenen Meinungen, eigenen Wünschen und eigenen Vorstellungen. Und das ist gut so. Kinder, die der Abklatsch ihrer Eltern werden, braucht keiner.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Egomanen und Narzissten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich mir einige, bei weitem nicht alle, junge erwachsene Menschen heute ansehe, dann frage ich mich, ob ihr Verhalten vielleicht etwas mit der permanenten grundlosen Überhöhung ihres Daseins zu tun hat. Es gibt so viele tolle junge Menschen. Junge Leute, die wie selbstverständlich so vieles tun und können, wovor man nur den Hut ziehen kann. Doch es gibt auch die anderen, die der Meinung sind, die Welt hat sich um sie zu drehen. So sind sie erzogen worden. Läuft etwas nicht nach ihrem (dummen) Plan, dann sind die anderen schuld.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man muss nichts leisten, um Anerkennung zu bekommen und wenn man sich nicht an Regeln halten will, dann müssen die Regeln abgeschafft werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bildung, Ausbildung, Leistung und Durchhaltevermögen? Überbewertet. Daran kann der Wert eines Menschen nicht gemessen werden. Obwohl das stimmt, bedeutet es aber doch nicht, dass man auf diese Eigenschaften komplett verzichten kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Jugend habe ich geopfert
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige dieser Prinzen und Prinzessinnen (m, w, d) dürfen heute erwachsenen Menschen vorschreiben, was diese tun und lassen dürfen. Sie sind sich nicht zu schade, Verzicht zu fordern, auch wenn sie optisch eher nach Völlerei und Überfluss aussehen. Sie jammern mit knapp über 20, dass sie die Jahre ihrer Jugend für die Bevölkerung „geopfert“ hätten und drangsalieren mit Regelungen, die sie selbst nie anerkannt hätten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie zerstören Kulturgüter, weil sie auf sich aufmerksam machen wollen. Sie verhalten sich, als ob man ihnen nie erklärt hätte, dass das eigene Verhalten Folgen haben kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irgendwie verständlich, wenn man mit dem Glaubenssatz erzogen wurde, dass man machen kann, was man will und dass es an den anderen liegen würde, wenn das Verhalten nicht auf Gegenliebe stößt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sind diese Menschen noch in der Pubertät? Kleinkindern mit Hormonen? Oder ist ihre geistige Entwicklung im Trotzalter des „Ich will aber“ Modus steckengeblieben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lösungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Nein, ich habe keine Lösungen zu bieten. Vielleicht würde ein wenig Empathie auf seiten derer, die immer nur fordern, helfen? Ich weiß es nicht. Aber mit meinen Zeilen werde ich die Welt nicht verändern, das habe ich auch nie beansprucht. Meine Beiträge entstehen, weil ich meine Gedanken aufschreibe. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 07 Oct 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Menschenopfer auf dem Alter der Eitelkeiten</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/menschenopfer-auf-dem-alter-der-eitelkeiten</link>
      <description>Manchmal fallen mir derart grausame Sätze wie die obenstehende Überschrift ein. Dann frage ich mich, warum mir so etwas in den Sinn kommt, danach beginne ich, die einzelnen Worte zu analysieren und zu hinterfragen. Auf dem Wunsch nach mehr Klarheit betrachte ich die einzelnen Worte, um den abstrusen Gedanken des grausamen Satzes vom Tisch wischen zu können, oder um zu verstehen, ob man überhaupt so denken kann, wie es mir mein Hirn gerade vorschlägt. Die Gedanken sind bekanntlich frei, allerdings bezweifle ich auch das langsam. Darf ich so denken? Wer könnte etwas dagegen haben und wenn ich so denke, darf ich es dann zu Papier bringen? Meine Blogbeiträge sind Aufarbeitung meiner persönlichen Gedanken, vielleicht ein Stück weit wie eine Art Tagebuch, vielleicht eine Form der Therapie, von der ich nicht weiß, ob sie mich heilt, weil ich nicht weiß, ob ich krank bin, oder ob es andere sind.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Menschenopfer auf dem Alter der Eitelkeiten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA116.jpeg" alt="Menschenopfer auf dem Altar der Eitelkeiten" title="Menschenschädel im Sand"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Manchmal fallen mir derart grausame Sätze wie die obenstehende Überschrift ein. Dann frage ich mich, warum mir so etwas in den Sinn kommt, danach beginne ich, die einzelnen Worte zu analysieren und zu hinterfragen. Auf dem Wunsch nach mehr Klarheit betrachte ich die einzelnen Worte, um den abstrusen Gedanken des grausamen Satzes vom Tisch wischen zu können, oder um zu verstehen, ob man überhaupt so denken kann, wie es mir mein Hirn gerade vorschlägt. Die Gedanken sind bekanntlich frei, allerdings bezweifle ich auch das langsam. Darf ich so denken? Wer könnte etwas dagegen haben und wenn ich so denke, darf ich es dann zu Papier bringen? Meine Blogbeiträge sind Aufarbeitung meiner persönlichen Gedanken, vielleicht ein Stück weit wie eine Art Tagebuch, vielleicht eine Form der Therapie, von der ich nicht weiß, ob sie mich heilt, weil ich nicht weiß, ob ich krank bin, oder ob es andere sind.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stellvertreterkrieg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor einigen Wochen bin ich über dieses Wort gestolpert, als ich mich fragte, ob nicht jeder Krieg ein Stellvertreterkrieg ist. Selten ziehen die Menschen in den Krieg, die wirklich töten wollen oder deren innigster Wunsch es ist, getötet zu werden. Sie stehen für ein Land, eine Ideologie, eine Denkweise, ein Ziel ein. All diese Dinge wurden den Menschen vorher als gut und richtig verkauft, auf jeder Seite. Ich frage mich, wie viele von den Menschen, die andere töten und die in Kauf nehmen, getötet zu werden, dies aus rein intrinsischer Motivation tun, weil sie es aus tiefster Seele wollen. Sie tun es, um ihrem Land zu dienen, um einen Eid zu erfüllen, um ein Ziel zu erreichen, um Solidarität zu bekunden, um ihrem Beruf nachzugehen. Immer, wenn man eine Sache um einer anderen Sache willen tut, ist dies extrinsische Motivation. Eine Motivation, die eingepflanzt und gedüngt wurde, keine Motivation, die aus tiefster innerer Überzeugung von selbst in einer Person herangereift ist. Was würde passieren, wenn man die Soldaten (m, w, d) fragen würde, ob sie das wirklich wollen, ob es ihr innigster Wunsch ist, andere Menschen zu töten? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es die Mehrzahl wäre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mir ist sehr wohl bewusst, dass der Begriff „Stellvertreterkrieg“ eine andere Bedeutung hat. Man möge mir Unkenntnis und mangelnde Bildung vorwerfen, doch jeder Mensch, der aufgrund eines Befehls eines anderen in den Krieg zieht, ist dessen Stellvertreter. Kein Stellvertreterkrieg läge für mich nur dann vor, wenn die Aggressoren sich von Angesicht zu Angesicht direkt gegenüberstehen würden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Menschenopfer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch Menschen sterben, die ohne einen Krieg nicht hätten sterben müssen. Menschen werden geopfert für eine Sache. Für mich stellt dies eine Verschiebung von Prioritäten dar, weil mir meine naive Sichtweise sagt, dass kein Mensch für eine Sache sterben muss. Schon gar nicht, wenn es jemand anderes befiehlt. Doch es funktioniert. Und dies brachte mich zu dem Begriff des „Menschenopfers“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Menschenopfer waren die größtmöglichen Opferungen, bei denen Menschen im Rahmen eines religiösen oder anderen Kults getötet wurden, weil die Gesellschaft glaubte, den Forderungen einer Gottheit oder magischen Kraft entsprechen zu müssen, um nur so ihr eigenes Wohlergehen oder ihren Fortbestand sichern zu können. Rituelle Tötungen folgten den Erfordernissen des Kults mit einer gesellschaftlichen Routine (. . .…). Auch Pogrome und Völkermorde in säkularen, nicht von einer Religion beherrschten Gesellschaften werden als moderne Form von Menschenopfern gedeutet.“ (Wikipedia)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgesehen davon, dass es mich in den Augen mancher Leser (m, w, d) diskreditieren mag, auf Wikipedia zurückzugreifen, steht es hier schwarz auf weiß. Völkermord und Tötung von Menschen, um ein Ziel zu erreichen, kann als Menschenopfer gesehen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie überheblich muss jemand sein, um dies in Kauf zu nehmen? Wer einen Kampf zu kämpfen hat, der soll ihn selbst ausfechten. Die Doppelmoral der letzten 2,5 Jahre kommt mir in den Sinn. Wie groß war der Aufschrei, als einige Personen sich erdreisteten, zu erwähnen, dass manche Menschen ein höheres Sterberisiko haben als andere. Dass es in der „Natur der Sache läge“, wenn Menschen sterben, deren Immunsystem grundsätzlich am Boden liegt, die ein hohes Alter erreicht haben, oder deren Körper vom immerwährenden Kampf mit Vorerkrankungen generell geschwächt ist. Was eine Tatsache ist, die man nicht gerne hört und die, gerade wenn es um die eigenen Lieben geht, immer auch mit Gefühlen der Angst, der Trauer und des Schmerzes verbunden ist, durfte nicht ausgesprochen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schuld an diesen Fakten waren auf einmal die Menschen, die diese Fakten aussprachen. Sie waren zur Verantwortung zu ziehen, sie waren grausam. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Als sich später herausstellte, dass Menschen sterben, weil sie ein Opfer sehr seltener Nebenwirkungen geworden sind, wurde ein anderer Blickwinkel gewählt. Für das große Ganze müsse man Opfer bringen. Menschenopfer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und die Opferung von Menschen geht weiter. Man opfert Menschen. Man lässt Menschen sterben, man ebnet den Boden für deren Tötung. Tötung durch unerforschte Arzneimittel, Tötung durch Waffen, Tötung durch Trauer, Tötung durch Einsamkeit, Tötung durch Angst, Tötung durch extrinsisch verursachte Depressionen, die nur noch den Ausweg des Freitods lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Menschen siechen dahin. Seelisch. Körperlich. Sie verschwinden. Soldaten (m, w, d), die auf dem Schlachtfeld sterben, Menschen, die durch seelische Folter keinen Sinn mehr im Leben sehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Verursacher rechtfertigen diese „Verluste“ mit dem großen Ganzen und haben meist keine Ahnung, wie es sich anfühlt, weil sie in einer anderen Welt leben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Menschen werden geopfert, um den Forderungen anderer Menschen, die sich gottgleich geben und fühlen, zu entsprechen. Das kann nicht ethisch sein. Es will mir einfach nicht in den Kopf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Altar
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Altar ist wörtlich übersetzt der Opfertisch als Verehrungsstätte für Gottheiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Altäre in den Kirchen werden heute im Rahmen von Sightseeing-Touren wahrscheinlich häufiger betrachtet als im Rahmen des Besuchs eines Gottesdienstes. Die Religion, welche auch immer, scheint auch dem Irrsinn nicht Herr werden zu können. Die Religion hat die eigenen Überzeugungen in den letzten 2,5 Jahren vielfach für ein Linsengericht selbst verkauft. Kirchenaustritte werden bedauert, Kirchenausschlüsse wurden es nicht. Es ist nicht schlimm, wenn man Menschen verbietet, ein Gotteshaus zu betreten, solange man ihnen noch die Steuer abknöpfen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe nie verstanden, wie man in der Kirche (aber auch vor Gericht) 2G-Regeln einführen konnte. Der Widerspruch war so offensichtlich. Doch der Altar, auf dem die Opferung stattfand, stand zu diesen Zeiten eben nicht mehr in den Kirchen, sondern im Bundestag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eitelkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Begriff der Eitelkeit kann mehrerlei Bedeutungen haben. Zum einen hat man die Selbstgefälligkeit und den Narzissmus im Kopf, zum anderen steht „eitel“ auch für „vergeblich“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Menschen brauchen Anerkennung. Ich bin (immer noch) der Meinung, dass niemand absichtlich Fehler macht. Ich kann und mag mir einfach nicht vorstellen, dass sich eine politisch aktive Person in einer gehobenen Machtstellung vornimmt, von jetzt an alles falsch zu machen und den Menschen den größtmöglichen Schaden zuzufügen. Ich weiß, dass ich bereits oben erwähnt habe, dass mir eine gewisse Naivität zu eigen ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich also davon ausgehe, dass die Grundabsicht des Handelns gut war, dann ist es für die Person umso schwerer zu erkennen, dass sie falsch war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch darin liegt die Größe eines Charakters, der ich Anerkennung zolle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fehler zu erkennen, diese zu benennen und vielleicht sogar zu korrigieren, das erfordert mehr Kraft und mehr Souveränität als den falschen Weg blind weiterzugehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ich spreche hier noch nicht von Reue oder Entschuldigungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es hat allerdings den Anschein, dass man lieber den eigenen Eitelkeiten frönt und auch dann noch selbstverliebt sein Spiegelbild im See betrachtet, wenn um einen herum alles den Bach runtergeht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist sinnlos. Eitel. Vergeblich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fehler einzugestehen hat allerdings nicht nur etwas mit Größe und Charakterstärke zu tun, sondern auch mit den Konsequenzen, denen man ins Auge sehen muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Person wird wohl eher einen Fehler eingestehen, wenn sie auch die Konsequenzen dieses Fehlers am eigenen Leib erleben wird müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und hier schließt sich der Kreis, der Teufelskreis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Menschen, die andere Menschen opfern, müssen sich nicht selbst opfern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Menschen, die anderen Menschen die Existenz rauben, müssen sich um ihre Existenz nicht sorgen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Menschen, die andere Menschen ausschließen, kommen meist ihrerseits überall rein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so zeigt sich eine besonders ekelhafte Eitelkeit. Eine Eitelkeit, die nur das eigene Spiegelbild sieht. Der Spiegel wurde der Person vom Volk geschenkt. Das Haus, in welchem der Spiegel nun steht, steht dem Pöbel allerdings nicht offen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 30 Sep 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/menschenopfer-auf-dem-alter-der-eitelkeiten</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA116.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA116.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Rückzahlung Neustarthilfe</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/rueckzahlung-neustarthilfe</link>
      <description>An Schikane grenzende Wiederholungen und Fehler, die nicht korrigiert werden. Mittlerweile habe ich mich an die Bewilligungsstelle, die Regierung von Schwaben, meinen Bundestagsabgeordneten, das Wirtschaftsministerium und den BDS gewandt. Gemeinsam werden wir diesen leidigen Fehler doch wohl aus dem System bekommen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rückzahlung Neustarthilfe 2022 und das grüßende Murmeltier
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA115.jpeg" alt="Beitragsbild zur Rückzahlung der Neustarthilfen"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Überbrückungshilfen und Neustarthilfen und Fehler in der Berechnung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Endabrechnung Neustarthilfe 2022 - 1. Quartal 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Samstag, den 05.08.2022 haben wir die Schlussabrechnung für die beantragte Neustarthilfe 2022 für das 1. Quartal 2022 gemacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Summen des Jahresumsatzes 2020 waren vom System selbst vorausgefüllt. Diese konnten nicht geändert werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese waren allerdings a) von uns so nicht angegeben worden und b) falsch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir hatten bisher als Referenz-Zeitraum immer das 3. Quartal 2020 für die Berechnung der Hilfen  herangezogen. Nun stand der Jahresumsatz drin, der so nicht stimmt und auch nicht mit den Daten der Buchhaltung übereinstimmt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Falsche Zahlen im System
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Jahresumsatz wurde zu niedrig angesetzt. Die Steuererklärung 2021 wurde noch nicht eingereicht, allerdings liegen natürlich die entsprechenden Daten der Buchhaltung vor. Dem Finanzamt liegen die Daten der Umsatzsteuervoranmeldungen für das Jahr 2021 vor. Dem Finanzamt liegt auch der Steuerbescheid für 2020 vor. Allein hieraus wird ersichtlich, dass der Jahresumsatz der im System der Überbrückungshilfen angegeben ist, nicht stimmt. Dadurch dass der im Quartal, für das man die Hilfe beantragt hat, erzielte Umsatz in Relation mit dem Jahresumsatz gesetzt wird, ergibt sich durch diesen Fehler des Systems bei uns eine Komplettrückzahlung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach Einblick in die Buchhaltung des 1. Quartals 2022 war uns bewusst, dass wir den Großteil des erhaltenden Vorschusses werden zurückzahlen müssen. Damit konnten wir vorab rechnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allerdings sind im Moment für uns auch 100 oder vielleicht 200 oder 300 Euro, die wir unter Umständen hätten behalten können, viel Geld.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier ist anzumerken, dass wir zudem bemerkt haben, dass diesmal keinerlei Hinweis gegeben wurde, wie hoch die wahrscheinlich zurückzuzahlende Summe sein wird. Warum fehlt diese Vorabberechnung? Es ist ein wichtiger Punkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein erstes Telefonat mit der Hotline
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben nach einem ersten Telefonat mit der Hotline die Endabrechnung zurückgezogen, in der Hoffnung, dass es sich um einen Systemfehler handeln würde und dann die Endabrechnung neu gestellt. Allerdings brachte dies keine Abhilfe, da die oben genannten Fehler dieselben waren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da der Antrag auf Neustarthilfe 2022 für das 1. Quartal 2022 nicht der erste Antrag war, den wir gestellt haben, wurden wir beim Ausfüllen gefragt, ob wir die Daten aus den vorherigen Anträgen übernehmen möchten, was bejaht wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie oben erwähnt, hätte dann allerdings auch der Referenzumsatz des 3. Quartals 2020 herangezogen werden müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir haben beantragt:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Soforthilfe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           die Aufstockung der Soforthilfe durch den Bund
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Novemberhilfe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Dezemberhilfe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Neustarthilfe 2021 (die wir 2021 komplett zurückgezahlt haben, hierfür liegt uns noch kein Beleg vor, doch Gott sei Dank ist es ja durch die Bankdaten ersichtlich, dass wir diese am 29.12.2021 komplett zurückgezahlt haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neustarthilfe Plus (3. Quartal 2021)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neustarthilfe Plus (4. Quartal 2021)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ·
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neustarthilfe 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das seltsame Jahr 2020
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Jahr 2020 war das einzige Quartal, was halbwegs normal lief, das 3. Quartal. Deswegen haben wir uns auf dieses Quartal als Referenzumsatz bezogen. Es hätte keinen Sinn gemacht, den Gesamtumsatz von 2020 als Referenzumsatz heranzuziehen, da wir – zur Erinnerung – im Jahr 2020 vom 17. März bis Mitte Juni und von Ende Oktober (Augsburg) bis Ende Dezember geschlossen waren (Lockdown).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum also hätten wir als Referenzumsatz den Umsatz von 2020 gesamt angeben sollen, wenn wir davon 5 Monate im Lockdown waren?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So haben wir uns IMMER auf den Referenzumsatz des 3. Quartals 2020 bezogen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei jedem neuen Antrag wurde die Frage gestellt, ob man die Daten aus den vorherigen Anträgen so wie diese dort angegeben worden waren, übernehmen möchte, was – siehe Erklärung oben – von uns auch so bejahrt wurde. Erstens, weil nur das sinnvoll war und zweitens, weil das Ausfüllen des Antrags so auch wesentlich schneller ging.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir waren gar nicht existent
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bewilligung des Antrags auf die Neustarthilfe 2022 dauerte dann sehr lange, da uns mehrfach mitgeteilt wurde, dass wir nicht existent wären.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man würde unser Unternehmen nicht finden. Nachdem wir mehrfach auf die bereits gestellten Anträge verwiesen haben und auch den Hinweis platziert hatten, dass alle Daten a) vorliegen würden und b) sich nicht geändert hätten, hat man uns wohl dann doch gefunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als kleines Familienunternehmen sind wir seit 2 Jahren mehr als gebeutelt. Ob wir im Herbst unser Unternehmen heizen können werden, ist fraglich. 4500 Euro für 3 Monate sind für manche nicht viel Geld, für andere sind es entscheidende Summen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Versuch der erneuten Kontaktaufnahme
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So haben wir versucht und sofort nach der 2. Eingereichten Endabrechnung mit geeigneten Ansprechpartnern (m, w, d) auseinanderzusetzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies war schier unmöglich, da jede Mail, die wir von den Bewilligungsstellen erhielten eine „no-reply“ Mail war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach einiger Recherche haben wir den postalischen Weg gewählt und die Erklärung der Fehler an die Bewilligungsstelle (IHK München) gesendet.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Hotline fühlte sich nur bedingt zuständig, nahm den Sachverhalt allerdings auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein paar Tage später erfolgte dann ein Rückruf, in dem uns mitgeteilt wurde, dass die Bewilligungsstelle nicht für die Korrektur von Fehlern zuständig sei. Uns wurde eine Telefonnummer mitgeteilt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere Telefonate
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dort rief ich an und schilderte den Vorfall, sendete die Mail mit den Erklärungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Dame am Telefon verstand mich nicht und meinte, wenn ich einen Fehler in der Endabrechnung gemacht hätte, so wäre das mein Pech, da die Frist für das Zurückziehen der Endabrechnung abgelaufen wäre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach mehrmaligen vergeblichen Versuchen konnte ich ihr endlich begreiflich machen, dass es sich nicht um einen Fehler unsererseits, sondern um einen Fehler im System handeln würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man versprach mir, sich darum zu kümmern, allerdings solle ich die Mail, auf die die Dame geantwortet hat und in welcher der Sachverhalt mit Vorgangsnummer und allen Angaben (Name, Anschrift, Name des Unternehmens, Steuernummer etc.) geschildert war, nochmals senden, denn um mein Anliegen bearbeiten zu können, bräuchten sie folgende Angaben: Name, Anschrift, Name des Unternehmens, Steuernummer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Immer die gleiche Mail
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Einwand, dass sie sich ja auf meine Mail, in welcher sie genau diese Informationen finden würde, jetzt gemeldet hätte, war nutzlos. Sie bräuchte das noch einmal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut. Also habe ich die Mail mit allen Angaben noch einmal gesendet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwei Tage später erhielt ich einen Anruf aus Berlin. Eine Dame bat mich, den Sachverhalt zu schildern, da ich ja wohl bei der Endabrechnung einen Fehler gemacht hätte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie erklärte mir, dass die Frist zum Zurückziehen der Endabrechnung abgelaufen wäre und ich diese nun nicht mehr korrigieren könne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich schilderte oben dargelegten Sachverhalt ein fünftes oder sechstes Mal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Telefonat endete mit der Bitte, ich solle ihr den Sachverhalt per Mail senden. Das tat ich. Zur Sicherheit sendete ich Screenshots des Originalantrags, der bei der entsprechenden Stelle digital hinterlegt ist, dazu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und noch einmal
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere 2 Tage später rief mich die Dame an und sagte, ich solle ihr den Sachverhalt bitte per Mail mitteilen und die entsprechenden Screenshots dazusenden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich teilte ihr mit, dass ich das bereits vor 2 Tagen getan hätte. Wir glichen die Mailadressen ab. Ich hatte es an die korrekte Mailadresse gesendet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie bat mich, die entsprechende Mail nochmals zu senden, was ich (schon etwas gereizt), sofort tat. Noch während des Telefonats bestätigte mir die Dame den Eingang der Mail inklusive aller Screenshots.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wieder
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute (21.09.2022) erhielt ich einen erneuten Anruf derselben Dame. Es würde nochmals um mein Anliegen gehen. Sie bat mich, die Mail mit den Screenshots zu senden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Etwas konsterniert und kühl antworte ich ihr, dass wir doch bereits vor 2 Tagen telefoniert hätten und sie mir während des Telefonats den Eingang der Mail mit allen Screenshots bestätigt hätte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, das wäre richtig, aber sie bräuchte die Mail noch einmal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wieder wollte sie mir erklären, dass es leider so wäre, dass ich die Endabrechnung nun nicht mehr zurückziehen könne, wenn ich meinen Fehler zu spät bemerkt hätte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich antwortete, dass ich nicht verstehen würde, wie oft ich den Sachverhalt noch erklären müsse, von dem sie zum einen bereits schriftlich Kenntnis hat und zum anderen mir persönlich am Telefon den Erhalt aller relevanten Unterlagen bereits bestätigt hätte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie entgegnete, dass ich nicht laut zu werden brauche (Ich war deutlich, aber nicht laut).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fast war das Ende meines Geduldsfadens, der zudem schon sehr gespannt ist, erreicht und ich wurde lauter und teilte ihr mir, dass es sich“so“ anhören würde, wenn ich laut werden würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Versuchte Nötigung?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Daraufhin sagte die Dame, dass sie unter diesen Umständen das Gespräch nun beenden werde und eintragen würde, dass ich gesagt hätte, dass die sich im System befindlichen Referenzumsätze stimmen würden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich verneinte vehement, da ich das nicht gesagt hätte und genau hier der zu korrigierende Fehler liegen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann müsse ich ihr den Sachverhalt nochmals schildern, meinte die Dame, woraufhin ich sie fragte, ob sie nun scholzen würde, sich also an nichts erinnern könne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie meinte, ich solle sie nicht beleidigen. Ich entgegnete, dass ich einen Vergleich mit unserem Bundeskanzler bisher nicht als Beleidigung gesehen hätte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie meinte, ich hätte nun die Möglichkeit, die falschen Umsätze zu akzeptieren, oder die Mail, die ich bereits zigfach gesendet hätte, nochmals zu senden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich entschied mich für Letzteres.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich weiß nicht, was ich tun soll. Hier ist der Bewilligungsstelle definitiv ein Fehler unterlaufen, den ich niemandem begreiflich machen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich muss seit August nun fast alle 2 Tage ein und dieselbe Mail mit ein und demselben Sachverhalt und den immergleichen Informationen wieder und wieder und wieder senden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Fehler wird nicht korrigiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe nun beim erneuten Senden die Option der Empfangsbestätigung gewählt, doch bekomme ich keine Empfangsbestätigung. Der Versuch, mich postalisch an die Bewilligungsstelle zu wenden, war ebenfalls erfolglos.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rückmeldungen bekomme ich nur telefonisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe zwar eine Ticketnummer, die mir besagt, dass ein Prüfungsfall eröffnet wurde, doch jede Antwortmail auf diesen Prüfungsfall, versandet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich weiß nicht, wie oft ich die entsprechende Mail noch senden soll und fühle mich mittlerweile etwas vergackeiert bzw. unter Druck gesetzt, da mir heute ja ganz klar gesagt wurde, dass ich entweder die Informationen zum wiederholten Male senden oder akzeptieren könne, dass hier falsche Zahlen im System sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An wen soll ich mich wenden, wie kann der Fehler korrigiert werden und ist ein solches Vorgehen state of the art?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Schilderung ging an: Die Regierung von Schwaben, den Landtagsabgeordneten, den Bundestagsabgeordneten, die Bewilligungsstelle, das Wirtschaftministerium (ich weiß, ein Treppenwitz) und der BDS (Bund der Selbständigen) weiß auch davon, auch, um zu eruieren, ob das mehrfach vorgekommen ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Update Freitag, 23.09.2022 - 12:00 Uhr: Ich habe eben einen Anruf vom Wirtschaftsministerium - Abteilung Bürgerreferat bekommen. Man war genauso erstaunt über das Vorgehen und will sich darum direkt im Ministerium kümmern.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dankeschön! Derartige Rückmeldungen geben ein Stück weit Vertrauen zurück!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 23 Sep 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/rueckzahlung-neustarthilfe</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA115.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Fragen, Antworten, Enthaltungen</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/fragen-antworten-enthaltungen</link>
      <description>Seit Ostern habe ich versucht, mich abzulenken. Die Auseinandersetzung mit der derzeitigen Politik schien sinnlos, scheint es immer noch. So habe ich mich mit unserem Zuhause beschäftigt. Nachdem nun aber alle Zimmer gestrichen, alle Gartenmöbel abgeschliffen, alle Abstellräume aufgeräumt sind, kann ich meine Kritik, meine Fragen, meine Gedanken nicht länger zurückhalten. Wieder schreibe ich Briefe, die höchstwahrscheinlich noch nicht einmal gelesen werden (Baerbock). Umso interessanter ist es, wenn man Antworten bekommt.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fragen, Antworten, Enthaltungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA114.jpeg" alt="Just say no - Text auf Schiefertafel"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit Ostern habe ich versucht, mich abzulenken. Die Auseinandersetzung mit der derzeitigen Politik schien sinnlos, scheint es immer noch. So habe ich mich mit unserem Zuhause beschäftigt. Nachdem nun aber alle Zimmer gestrichen, alle Gartenmöbel abgeschliffen, alle Abstellräume aufgeräumt sind, kann ich meine Kritik, meine Fragen, meine Gedanken nicht länger zurückhalten. Wieder schreibe ich Briefe, die höchstwahrscheinlich noch nicht einmal gelesen werden (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.rebel-management-training.de/offener-brief-annalena-baerbock"&gt;&#xD;
      
           Baerbock
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ). Umso interessanter ist es, wenn man Antworten bekommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausnahmen, die die Regel bestätigen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich finde es gelinde gesagt unhöflich, den Bürger (m, w, d) einfach zu ignorieren. Umso wichtiger ist es, die Ausnahmen ebenfalls zu erwähnen. Seit Beginn der Corona-Krise durfte ich mich immer wieder an Politiker wenden (MDL, MDB), die mir auch geantwortet haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als am 31. August zu „Biergartengesprächen“ eingeladen wurde und ich aufgrund meiner beruflichen Verpflichtungen selbst nicht teilnehmen konnte, habe ich meinen Mann mit folgendem Fragenkatalog dorthin geschickt. Zwar hatte er an dem Abend keine Möglichkeit, die Fragen zu stellen, sie wurden aber im Nachgang beantwortet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aktuelle Fragen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Folgende Fragen wurden am 31.08.2022 gestellt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einrichtungsbezogene Impfpflicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist mittlerweile erwiesen, dass die Impfung nicht vor Übertragung und nicht vor Erkrankung schützt. Wie kann man Menschen zu einer Impfung zwingen, die niemanden schützt? Wie ist das mit dem GG vereinbar?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Explodierende Strom- und Gaskosten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele Unternehmen sind in den letzten 2 Jahren schwer gebeutelt worden. Wie sollen die kleinen und mittelständischen Unternehmen die explodierenden Strom- und Gaspreise stemmen? Sind hier zahlreichen Insolvenzen nicht vorprogrammiert?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Evidenz bisheriger Maßnahmen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Maßnahmen müssen verhältnismäßig und evidenzbasiert sein. Die Evaluation der bisherigen Maßnahmen hat gezeigt, dass nahezu alle Maßnahmen falsch waren. Lediglich bei der Maskenpflicht konnte man nicht beweisen, dass diese nicht gewirkt hat. Allerdings konnte man auch nicht beweisen, dass die Maske gewirkt hat. Warum hält man an den Maßnahmen weiter fest?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entschädigung geopferter Unternehmen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bezugnehmend auf die Unverhältnismäßigkeit der Maßnahmen, die vielen Personen das Leben schwer gemacht hat, einige in den Selbstmord getrieben hat, einige Unternehmen in die Insolvenz. Wie sollen diese Menschen entschädigt werden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unmöglichkeit der Kritik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie soll ein Bürger oder eine Bürgerin sich äußern, wenn die Person Kritik üben möchte und eventuell sogar gehört werden will? Die meisten Briefe (die anwesenden Personen hier ausgenommen), werden nicht beantwortet und wenn man auf Demos geht, so ist man nach Nancy Faeser rechtsradikal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           6.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diffamierung von Kritikern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den letzten Jahren wurden kritische Menschen massiv beschimpft, ausgegrenzt. Es wurde vorgeschlagen, sich durch beispielsweise Aufkleber (ungeimpft) kenntlich zu machen. Sie wurden mittlerweile nachgewiesen fälschlicherweise als Pandemietreiber beschimpft, man wollte diese Menschen komplett aus der Gesellschaft ausgrenzen. Wie nennen Sie ein solches Verhalten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           7.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Halbwertszeit der Aussagen der Politik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie sehen Sie es, wenn Wahlkampfversprechen gegeben werden, die dann ins Gegenteil verkehrt werden? Wenn eine Partei damit wirbt, dass man KEINE Waffen in Kriegsgebiete liefern wird und dann ein paar Monate später sich massiv DAFÜR einsetzt, ist das nicht ein massiver Vertrauensbruch gegenüber den Wählern und Wählerinnen?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wie soll man in künftigen Wahlkämpfen vorgehen? Als Bürger und Bürgerin kann man der Politik leider gar nicht mehr vertrauen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Selbst der Justizminister Buschmann versprach ein absolutes Ende ALLER Corona-Maßnahmen, nur um sich dann wieder Lügen zu strafen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           8.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Cancel Culture
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie stehen Sie zur modern gewordenen Cancel Culture? Es ist sicherlich richtig, sich empathisch in die Lage anderer Menschen zu versetzen, um zu überdenken, ob das eigene Verhalten diese eventuell verletzen könnte. Doch angesichts der Tatsache, dass dies bei den ungeimpften Bürgern in keiner Weise der Fall war und angesichts der Tatsache, dass die meisten Personen, die es betrifft, sich nicht davon angegriffen fühlen, wenn man Dreadlocks trägt oder ein Lokal Mohrenkopf heißt, wie rechtfertigt man, dass Kulturgut verbannt wird (Winnetou). Ist es richtig (auch wenn die Gründe hier andere sind), Tolstoi und Tschaikowski zu verbieten? Gab‘ es so etwas nicht schon einmal?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Antworten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am 14.09.2022 erhielt ich folgende Antworten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hallo Familie Rebel,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zunächst muss ich mich für die urlaubsbedingt späte Beantwortung der Fragen zur Bürgersprechstunde entschuldigen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einrichtungsbezogene Impfpflicht:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist mittlerweile erwiesen, dass die Impfung nicht vor einer Ansteckung, sondern maximal vor einem schweren Krankheitsverlauf bei der aktuellen Omikronvariante samt Untervarianten Schutz bietet. In der Folge erscheint weder eine allgemeine Impfpflicht mit dem Grundsatz konform noch die einrichtungsbezogene Impfpflicht. Die Bayerische Staatsregierung setzt weiterhin auf eine Aussetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht, auch vor dem Hintergrund der angespannten Personalsituation im Pflegebereich. Bisher konnte jedoch die Berliner Ampelregierung und insbesondere der „fachkundige“ Gesundheitsminister Karl Lauterbach nicht überzeugt werden, von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht Abstand zu nehmen. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Explodierende Strom- und Gaskosten:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die momentane Situation auf dem Energiemarkt ist insbesondere vor dem Hintergrund der Aufarbeitung der coronabedingten Ausfälle keineswegs zufriedenstellend. Notwendig sind Maßnahmen, die auf der einen Seite auch Unternehmen kurzfristig entlasten, jedoch insbesondere das Problem der Preissteigerungen nachhaltig bremsen. Dazu gehören aus unserer Sicht insbesondere eine Verbreiterung des Angebots auf dem Gas- und Strommarkt. Hierzu ist es erforderlich, Atomkraftwerke über den 31. Dezember 2022 hinaus weiterlaufen zu lassen bis für entsprechendes Angebot auf dem Strommarkt gesorgt werden kann. Ferner ist es die politische Aufgabe der Bundesregierung, auch mehr Gas zu beschaffen, um das Angebot zu erhöhen und damit den Preis zu senken. Leider kam die Bundesregierung diesen Forderungen bisher noch nicht nach. Auf eine wirksame und kurzfristige Entlastung mittelständischer Unternehmen ist ferner ebenfalls bisher entgegen unseren Forderungen ausgeblieben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Evidenz bisheriger Maßnahmen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem die Ergebnisse des Monitorings der bisherigen Maßnahmen nun vorliegen, ist es elementar wichtig, Maßnahmen, die keine wissenschaftlich nachgewiesene Wirkung hatten bzw. haben, zu unterlassen. Eine detaillierte Antwort zu dieser Frage erfolgt zeitnah, sobald uns entsprechende Informationen aus dem Bayerischen Gesundheitsministerium vorliegen, diese wurden von unserer Seite in Folge Ihrer konkreten Frage angefordert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entschädigung geopferter Unternehmen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Suizide können im Regelfall nicht einer einzigen Ursache zugeordnet werden, somit gestaltet sich allein die rechtliche Frage nach einem möglichen Entschädigungsanspruch als äußerst schwierig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unternehmen, die von Coronamaßnahmen betroffen waren, wurden in aller Regel entschädigt. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Staat nicht jede Maßnahme entschädigen kann. Dies ist zwar bedauerlich, jedoch keinesfalls ungewöhnlich in Krisensituationen. Konkrete Maßnahmen zur Entschädigung von Unternehmen wurde von uns angefragt, ferner erhalten Sie hierzu sicherlich auch Informationen durch das Bundestagsbüro Dr. Volker Ullrich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unmöglichkeit der Kritik:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den letzten Jahren zeigt sich leider vermehrt die Tendenz, Kritik auszuschalten und dabei gewisse Positionen zu Unrecht zu tabuisieren. Zu einer vernünftigen und zielgerichteten Debatte gehört unweigerlich, auch andere Positionen einzubeziehen und neutral in die Entscheidungsfindung einzubeziehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die weiteren Fragen werden wir Ihnen zeitnah, nach Möglichkeit noch in dieser Woche beantworten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für Rückfragen stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neue Fragen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tatsächlich hatten sich zwischenzeitlich neue Fragen ergeben, so dass ich das Angebot direkt annahm und folgende Zeilen schrieb:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Sehr geehrter Herr "MA des Büro Jäckel",
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            sehr geehrter Herr Jäckel,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            sehr geehrter Herr Dr. Ullrich,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            sehr geehrtes Team des Büro Jäckel,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           vielen Dank für Ihre Antworten. Ich werde nicht müde zu betonen, wie sehr ich es schätze, dass ich hier Antworten bekomme, auch wenn diese – den entsprechenden Sachverhalten geschuldet – natürlich nicht immer befriedigend ausfallen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ich durchaus bemerke, ist die Tatsache, dass die Meinungen nicht komplett diametral verlaufen. Ein Trost.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch sind meine persönlichen Auffassungen etwas kategorischer. Das mag dem Umstand geschuldet sein, dass ich zu wenig weiß, oder auch der Tatsache, dass ich mich nicht „diplomatisch“ ausdrücken muss. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich ein unumstößliches Gefühl für Recht und Gerechtigkeit habe, welches mich natürlich auch täuschen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dementsprechend hake ich hier nochmals nach.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stimmt es, dass es für den neu zugelassenen optimal „angepassten“ Impfstoff keine Studie an Menschen gab, dass es gar keine Studie hätte geben sollen und dass sich die Studienergebnisse auf Erprobungen an 8 (!) Mäusen beziehen? (Anmerkung: Das Correctiv stellt klar, dass es sich hierbei um eine Falschmeldung handelt, die gerne von „Querdenkern“ verbreitet wird. Allerdings befriedigen deren Korrekturen auch nur marginal. https://correctiv.org/faktencheck/2022/09/08/nur-an-acht-maeusen-getestet-behauptungen-ueber-omikron-booster-impfstoffe-fuehren-in-die-irre/)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie erklären Sie sich, dass über 80% der Personen, die mit Corona auf einer Intensivstation landen 1 bis 4fach geimpft sind?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie finden die Zahlen im Wochenbericht des RKI auf Seite 18 ganz unten.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2022-09-01.pdf?__blob=publicationFile" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2022-09-01.pdf?__blob=publicationFile
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Für den Zeitraum vom 01.08.2022 bis 28.08.2022 (KW 31 - KW 34/2022) wurde der Impfstatus von 2.152 COVID-19-Aufnahmen gemeldet; das entspricht etwa 60,2 % der für diesen Zeitraum übermittelten Fälle (3.573). 14,2 % (305 Fälle) aller COVID-19-Neuaufnahmen mit bekanntem Impfstatus hatten keine Impfung, 3,0 % (65 Fälle) hatten eine Impfung, 11,9 % (257 Fälle) hatten zwei Impfungen, 55,4 % (1.193 Fälle) hatten drei Impfungen und 15,4 % (332 Fälle) hatten vier oder mehr Impfungen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich das richtig verstehe, besagen diese Zahlen doch, dass die Gefahr, einen schweren Verlauf zu erleiden MIT einer Impfung höher ist als ohne eine Impfung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Somit schadet die Impfung mehr als sie nutzt und sollte sofort nicht nur ausgesetzt, sondern verboten werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der Artikel hier, der deutlich zeigt, dass der medizinische Grundsatz „primum non nocere“ ad absurdum geführt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.achgut.com/artikel/Impffolgen_und_es_kommt_doch_raus" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.achgut.com/artikel/Impffolgen_und_es_kommt_doch_raus
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum werden in nahezu allen anderen europäischen Ländern sämtliche C-Maßnahmen aufgehoben und selbst wenn man den Blick weiter wandern lässt, findet man eine Abkehr von den Dingen, die sich mittlerweile als falsch erwiesen haben (Neuseeland). Warum ist das in Deutschland nicht möglich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da Sie in ihrer obigen Antwort deutlich gemacht haben, dass es wichtig ist, Sachlagen von allen Seiten zu betrachten, ungeachtet der Richtung, aus welcher Kritik kommt, bin ich gespannt, wie man das weiter rechtfertigen will.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das leidige Corona-Thema ist also, ob des Schadens, der weiter angerichtet wird, nicht vorbei, während neue Themen akuter sind, was mich wiederholt zur Frage bringt, wie kleine/mittelständische Unternehmen in diesem Winter nicht insolvent gehen sollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Moment habe ich die zweifelhafte Wahl, mich entscheiden zu können, wie ich bankrott gehe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da in einem Sportstudio meist anstrengende Tätigkeiten verrichtet werden, liegt die zulässige Höchsttemperatur also bei 12°C – siehe hier §6 – Seite 6-7:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/E/ensikumav.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/E/ensikumav.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=8
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das bedeutet konkret für mich, dass ich zwischen folgenden Varianten wählen kann:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.)   Ich halte mich an die vorgeschriebenen Höchsttemperaturen, was zur Folge hat, dass meine Kunden (m, w, d) ausbleiben werden, da man bei diesen Temperaturen nicht trainieren kann (Gesundheitsgefahr) und will (kein Wohlfühlfaktor).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.)  Ich halte mich nicht an die vorgeschriebenen Temperaturen, werde kontrolliert, muss Strafe zahlen und bei wiederholter Begehung der Ordnungswidrigkeit riskiere ich ein Gewerbeverbot? Richtig? Was mich zu der Frage bringt, wie das kontrolliert werden soll?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3.)  Ich halte mich nicht an die vorgeschriebenen Höchsttemperaturen, entgehe den Kontrollen und kann dann die Heizkosten schlicht nicht zahlen, weil ich diese nicht auf die Kunden umlegen kann und gehe spätestens dann bankrott.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sollten Sie eine andere Möglichkeit sehen, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir diese erläutern würden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Möglichkeit wäre natürlich, gemäß den Aussagen unseres Wirtschaftsministers, die Zahlungen der Energiekosten nicht zu verweigern, sondern einfach nur auszusetzen, was ja nicht gleichbedeutend mit einer Zahlungsunwilligkeit oder -unfähigkeit wäre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber Sie ahnen es: Ich werde zynisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf die Unsinnigkeit, dass ich nun die Luftfilter, die ich auf eigene Kosten angeschafft habe, nicht mehr benutzen soll, weil diese zu viel Strom verbrauchen, gehe ich nicht weiter ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie wissen selbst, wie wir alle – vor allem aber die kleinen und mittelständischen Unternehmen – seit 2 Jahren kämpfen. Viele haben den wirtschaftlichen Kampf nicht siegreich bestreiten können. Nun scheint es so, als ob auch diejenigen, die sich bis hierher retten konnten, fast schon systematisch kaputt gemacht werden sollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gäbe noch einige Fragen mehr, die ich stellen könnte, doch im Moment würde mir eine fundierte Antwort auf die obenstehenden Fragen, die man mit einem Restbestand des gesunden Menschenverstands nachvollziehen kann, reichen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herzlichen Dank und ebensolche Grüße
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine Rebel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Donnerstag, 15.09.2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Austausch findet statt. Zeitnah. Wertschätzend. Gut. Ich freue mich wirklich jedes Mal und bei aller Kritik am Verhalten einiger Personen will ich genauso betonen, wie sehr ich dieses zuvorkommende Verhalten schätze. Diesem Verhalten gebührt Anerkennung, eben weil es so selten geworden ist. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich bekam heute weitere Antworten auf die noch offenen Fragen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Guten Morgen Familie Rebel,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wie gestern zugesagt, nehmen wir auch nachfolgend auf die weiteren Fragen zum Biergartengespräch Stellung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           6. Diffamierung von Kritikern:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist zweifelsfrei nicht zu tolerieren, dass verschiedene wissenschaftlich belegbare Positionen in eine „spezielle“ Ecke gedrängt werden bzw. wurden. Im Eifer der Coronabekämpfungsversuche kam es leider immer wieder von manchen Seiten zu Vorschlägen, die über jede normale Debatte hinausgehen. Wie bereits der ehemalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte, werden wir uns „viel verzeihen müssen“. Es gilt aus den gemachten Erfahrungen zu lernen und dies zukünftig zu berücksichtigen. Wir müssen zukünftig lernen, mit mehr Bedacht und weniger Emotionen an Themen heranzugehen. Sicherlich ist es auch von Bedeutung, jetzt klarzustellen, dass derartige Vorschläge, wie Kennzeichnung Ungeimpfter oder das Ausgrenzen Ungeimpfter aus der Gesellschaft ein Fehler waren und sich derartiges nicht mehr wiederholen darf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           7. Halbwertszeit der Aussagen der Politik:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zunächst muss man leider feststellen, dass in Wahlkämpfen zwar grundsätzliche Absichten „versprochen“ werden, jedoch nicht jeder Fall abgedeckt werden kann. Das heißt im Umkehrschluss, dass Fälle, wie beispielsweise der Ukrainekrieg, eintreten können, die Maßnahmen erfordern, die man eigentlich nicht setzen möchte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ferner stellt auch das Thema der notwendigen Koalitionen Probleme für Wahlkampfversprechen dar. Jeder der Koalitionäre möchte gerne so viel wie möglich umsetzen, jedoch ist er auf Kompromisse mit den jeweiligen Partnern angewiesen. Dies führt dazu, dass der Wähler Versprechen als gebrochen sieht, obwohl die Mehrheit der Wähler entschieden hat, dass die Parteien kooperieren sollen. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Was die Coronamaßnahmen nach dem aktuellen Infektionsschutzgesetz angeht: Bayern wird das aktuell im Bundestag beschlossene Gesetz ablehnen, wie Wirtschaftsminister Aiwanger am Dienstag auf einer Pressekonferenz mitteilte. Herr Buschmann bzw. die FDP konnte sich wohl nicht durchsetzen gegenüber den Koalitionspartnern der SPD und Grünen, insbesondere gegen den „fachkundigen“ und „wissenschaftlich fundierten“ Gesundheitsminister Karl Lauterbach.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           8. Cancel Culture
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Cancel Culture ist ein gesellschaftliches Problem, das zunehmend an Bedeutung gewinnt. Es ist äußerst bedenklich, wenn verschiedene Akteure meinen, aus Rücksichtnahme gegenüber einzelner Gruppen, darf dieses oder jenes nicht mehr publiziert oder noch schlimmer gesagt werden. „Cancel Culture“ ist sicherlich auch eine Frage des Wohlstands in unserer Gesellschaft. Die Gesellschaft hat inzwischen aufgrund Work-Life-Balance und einer hohen Quote an Akademikern im sozialwissenschaftlichen Bereich mehr Zeit und Wille, sich diesen Themen zu widmen. Wenn die Probleme der Gesellschaft (wie beispielsweise der Fachkräftemangel in bestimmten Bereichen) wieder zunehmen, bleibt die Hoffnung, dass auch die Gesellschaft sich wieder mehr den eigentlich wichtigen Themen widmen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herr Jäckel ist selbst in der Arbeitsgruppe Kultur der CSU auf Landesebene tätig – hier spielt das Thema Freiheit von Kunst und Kultur eine zentrale Rolle gerade im Hinblick auf Versuche verschiedener Seiten „Cancel Culture“ immer wieder unterschwellig zu praktizieren. „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch auf meine Fragen bzgl. der vorgeschriebenen Temperatur, erhielt ich Antwort:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Sehr geehrte Frau Rebel,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           nachfolgend nehme ich bereits Bezug auf Ihre drängende Frage hinsichtlich der erlaubten Höchsttemperatur in Ihrem Sportstudio.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie bereits mitgeteilt, ist es eigentlich politische Aufgabe der Bundesregierung dafür sorgen, Energie bereitzustellen und nicht willkürlich zu begrenzen ohne sichtbare Bemühungen, den Mangel an Gas zu beheben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jedoch kann ich Ihnen nachfolgend mitteilen, dass nach meiner Leseart sie in ihrem Sportstudio nicht verpflichtet sind, sich an Höchsttemperaturen gemäß §6 der Verordnung zu halten, weil Ihr Studio kein öffentliches Gebäude darstellt. Eine konkrete Information erhalten Sie jedoch zeitnah eine Information.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin dagegen – ich enthalte mich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe mich entschlossen, die Korrespondenz zu protokollieren und in meinem Blog-Beitrag vom 16.09.2022 zu veröffentlichen, da an diesem Tag auch die Abstimmung im Bundesrat stattfindet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Interessant dazu ist folgender Tweet (13.09.2022 - 14:35) in dem Klaus Holetschek erklärt, dass man sich bei der Abstimmung im Bundesrat enthalten werde: "Bayern wird sich am Freitag im Bundesrat bei der Abstimmung zum neuen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/Infektionsschutzgesetz?src=hashtag_click" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           #Infektionsschutzgesetz
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            enthalten, weil wir einerseits eine Rechtsgrundlage brauchen, aber andererseits viele Fragen vom Bund nicht beantwortet wurden."                
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://twitter.com/klausholetschek/status/1569696299280400384?s=46&amp;amp;t=UwM1Y3LnzHx2aljW8PHstw" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://twitter.com/klausholetschek/status/1569696299280400384?s=46&amp;amp;t=UwM1Y3LnzHx2aljW8PHstw
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin etwas verwirrt. Zum einen war ich bisher der Meinung, dass man gegen etwas stimmt, wenn man gegen etwas ist, zum anderen finde ich es erstaunlich, dass eine Enthaltung als Aushängeschild einer Positionierung genutzt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun kann man aus den obenstehenden Aussagen herauslesen, dass eine Gegenstimme wahrscheinlicher zu sein scheint als eine Enthaltung. Ich bin gespannt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Opportunistischer Kurswechsel? Wahlkampfmodus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich kann mich des Gedankens nicht erwehren, dass sich hinter dem Kurswechsel nichts anderes als Opportunismus verbirgt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Opportunist (von lat. opportunus „günstig“, „bequem“) hat folgende Bedeutungen: im allgemeinen Sprachgebrauch eine Person, die zweckmäßig handelt, um sich der jeweiligen Lage anzupassen und einen Vorteil daraus zu ziehen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Verhalten ist grundsätzlich nicht zu verurteilen. Man sollte allerdings immer bedenken, dass die Aussagen der Politik, das Verhalten der Politiker (m, w, d) und die Versprechen, die gegeben werden, Auswirkungen auf das Verhalten anderer Menschen (der Bürger und Bürgerinnen) haben. Zustimmung oder Ablehnung wird dadurch generiert, die sich in Wahlergebnissen niederschlägt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so komme ich nicht umhin, hinter dem „Kurswechsel“ keine wahren Überzeugungen, sondern dem beginnenden Wahlkampf geschuldetes opportunistisches Verhalten zu vermuten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist bedauerlich, dass sich „hinterher“ zeigen wird, ob die Vermutung richtig oder falsch war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Angesichts der Tatsache, dass so viele Versprechen in der Vergangenheit gebrochen wurden und dass in Bayern ein Hardliner am Werk war, der oftmals bei den Regelungen noch eine Spur strenger agierte, fehlt mir das Vertrauen in die Aussagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich kann ich nachvollziehen, dass hinsichtlich möglicher Koalitionen Kompromisse gemacht werden müssen. Doch hier bin ich stur, denn zum einen hat eben die Mehrheit NICHT grün gewählt und zum anderen ist die Aussage „Keine Waffen in Kriegsgebiete“ unmissverständlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sehen uns auf der Straße
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Falls ich mich also nicht dazu entschließen werde können, die Hausfassade und das Garagentor zu streichen, werde ich weiterhin auf die Straße gehen. Deswegen bin ich nicht extremistisch. Weder links noch rechts. Ein weiterer Umstand, der zum Denken anregen kann. Mittlerweile hat man Bedenken, dass sich „die Linken“ UND „die Rechten“ auf der Straße treffen. Wäre es da nicht an der Zeit sich zu überlegen, dass es schon ziemlich schlimm sein muss, wenn sich zwei extreme Pole auf den gleichen Demonstrationen einfinden, um Kritik gegen die gleichen Missstände zu äußern?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 16 Sep 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Offener Brief - Annalena Baerbock</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/offener-brief-annalena-baerbock</link>
      <description>Ich bin Wiederholungstäterin. Die Erfahrung hat mich gelehrt, dass es nichts bringt, Briefe zu schreiben, Fragen zu stellen oder kritisch zu sein. Ich kann es nicht abstellen, es liegt wohl in meiner Natur. So habe ich ein paar Tage mit mir gerungen und dann vor ein paar Tagen diesen Brief an unsere Außenministerin verfasst.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Offener Brief an Annalena Baerbock
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA113.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Annalena Baerbock, MdB
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Platz der Republik 1
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            11011 Berlin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Augsburg, 06.09.2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eltern kann man sich nicht aussuchen – eine Regierung auch nicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Annalena Baerbock,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sollten Sie diesen Brief überhaupt lesen, werden Sie sich eventuell über die mangelnde Höflichkeitsform in der Anrede wundern. Unter den gegebenen Umständen kann ich leider keine „Ehrerbietung“ in meine Anrede einfließen lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eltern kann man sich nicht aussuchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt leider immer wieder Eltern, die sich nicht in gebührendem Maße um ihre Schutzbefohlenen kümmern. Im schlimmsten Fall schreitet das Jugendamt ein, um die Kinder aus diesen toxischen Familien zu befreien. Kinder können ihre Eltern nicht wählen und haben dennoch ein Recht darauf, dass man sie schützt und sich um sie kümmert. Neben der grundlegenden Bedürfnisbefriedigung (Nahrung, Kleidung, Körperpflege) ist es auch Aufgabe der Eltern, ihren Kindern Werte mitzugeben. Ehre, Respekt, Wohlwollen, Grundvertrauen, Schutz, Empathie, das Gefühl, sich dort immer sicher und willkommen zu fühlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vertrauen wird dann aufgebaut, wenn man sich auf die Aussagen und das Verhalten, vielleicht sogar auf die Versprechen, die Eltern ihren Kindern geben, verlassen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da auch Sie Mutter sind, würde mich interessieren, wie Sie ihren Kindern gegenüber rechtfertigen, dass ihre Versprechen nichts wert sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie erklären Sie Ihren Kindern, dass andere Menschen ihnen wichtiger sind als die Personen, die mit ihrer Stimmabgabe ihnen und den von Ihnen gegebenen Versprechen, einen Vertrauensvorschuss geleistet haben, den sie nun mit Füßen treten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Demokratie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich verstehe nicht viel von Politik, dachte aber bisher, dass es darum geht, ein Auge darauf zu haben, was die Mehrheit möchte und Schaden vom eigenen Volk abzuwenden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Normalerweise wären „die Grünen“ somit gar nicht in der Lage, ihre Pläne umzusetzen, denn die Mehrheit hat diese Partei NICHT gewählt. Da muss ich also etwas falsch verstanden haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich bin auch dafür, dass man den Blick über den Tellerrand wagt und sich um die Belange und Bedürfnisse von Menschen kümmert, die unter Umständen nicht im eigenen Land leben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Allerdings würde ich es als Mutter beispielsweise nicht übers Herz bringen, das Wohl meiner Kinder zum Wohl anderer Kinder zu opfern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, ich bin der Meinung, dass man selbst etwas abgeben sollte, was man nicht zwingend braucht. Ja, ich bin der Meinung, dass man Kinder lehren sollte zu teilen und mitfühlend zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch halte ich eine Selbstkasteiung bis hin zur Selbstzerstörung zum vermeintlichen Wohle anderer für nicht normal oder sinnvoll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Eltern ihre Kinder frieren und hungern lassen würden, sich nicht mehr um deren Körperpflege kümmern würden und sie vielleicht sogar aus dem Haus werfen würden, damit andere Kinder, bei ihnen schlafen und essen könnten, dann wäre der Aufschrei zu Recht groß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man würde den Eltern höchstwahrscheinlich das Sorgerecht für die Kinder entziehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn die eigenen Kinder würden durch dieses an den Tag gelegte Verhalten, Schaden nehmen. Und es ist die Pflicht von Erziehungsberechtigten, Schaden von Schutzbefohlenen abzuwenden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der aktuellen Demokratie Deutschlands sieht das allerdings anders aus. Warum ist das so und wie wird das gerechtfertigt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausweglos
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit markigen Worten haben Sie gesagt, dass Sie zu den Versprechen, die Sie gegenüber der Ukraine gegeben hätten, unter allen Umständen stehen würden. Das wäre ein feiner Zug, hätten Sie nicht vor knapp einem Jahr den Personen, deren Vertrauen Sie sich auf diesem Wege erschlichen haben, ein Versprechen gegeben, welches Sie nun brechen.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verzicht, der in einem sinnvollen Maße zum Wohle aller und für die Hilfe für andere gefordert wird, ist nicht mit dem Ruin gleichzusetzen, in den man die Verzichtenden treibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist meines Erachtens auch falsch, die Personen, die nun nachweislich ihre Existenzen verlieren und diese Umstände kritisieren, als rechtsradikal und Putinversteher zu diffamieren. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Das eine hat mit dem anderen nur sehr bedingt etwas zu tun.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fakten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fakt ist, dass sie versprochen hatten, keine Waffen in Kriegsgebiete zu liefern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fakt ist, dass sie nun genau dies forcieren und tun.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fakt ist, dass die Mehrheit der Wähler und Wählerinnen Sie nicht wollte und nun dennoch unter den Maßnahmen zu leiden hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fakt ist, dass Sie die Interessen anderer über das Wohl des eigenen Volkes stellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fakt ist, dass Sie dies auch exakt so gesagt haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spiegel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Können Sie sich eigentlich noch im Spiegel betrachten? Und wenn Sie sich schon nicht gegenüber den Wählern und Wählerinnen schämen, schämen Sie sich dann nicht als Mutter, ihren Kindern ein derartiges Vorbild zu geben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum kann man nicht mit gesundem Menschenverstand an die Sache herangehen, so wie es jede halbwegs verantwortungsvolle Person tun würde. Hilfe ja, aber zuerst muss ich gucken, dass mein Volk nicht verhungert. Andere Kinder versorgen gerne, aber die eigenen Kinder sollen darunter nicht leiden. Was wäre daran falsch?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich erwarte keine Antwort, weil ich eine Bürgerin bin, die Ihnen laut eigenen Aussagen egal ist. Gewählt habe ich Sie auch nicht. Und dass Sie sich nicht in die Lage der „normalen“ Bürger und Bürgerinnen versetzen können, weil sie in anderen verrückten Sphären leben, wird tagtäglich deutlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe auch lange überlegt, ob ich überhaupt einen weiteren sinnlosen Brief verfassen soll. Da es aber heißt: „Wer schweigt, stimmt zu.“ – sehe ich es als meine Pflicht an, mich zu äußern. Sinnlose Pflichterfüllung, die nichts ändern und nichts bewirken wird. Moderne Demokratie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadine Rebel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 09 Sep 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
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        <media:description>main image</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>Diskriminierung durch Cancel Culture</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/diskriminierung-durch-cancel-culture</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diskriminierung durch Cancel Culture
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA111.jpeg" alt="Diskriminierung durch Cancel Culture" title="Schreibmaschine mit Blatt auf dem Cancel Culture steht"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern!“- diese Aussage, die wohl die ein oder andere Person noch kennen mag, war ein Inbegriff von Stigmatisierung und Ausgrenzung. Familien mit etwas vom spießigen Normalbürgertum abweichenden Lebensentwürfen wurden so genannt. Die Kinder dieser Familien galten als schlechter Einfluss oder auch als dreckig oder beides. Aufgeschlossenheit, der Blick hinter die Kulissen, Wertschätzung, Respekt und Toleranz waren nicht vorgesehen. Heute lauten die Ermahnungen anders, unterm Strich bleibt alles beim Alten. Es macht letzten Endes keinen Unterschied, ob ich mit jemandem nicht spielen darf, weil er mir in irgendeiner Weise schaden könnte oder ob ich aus Respekt gegenüber seiner Kultur mich für diese nicht interessieren soll. Interesse wurde gecancelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kunst, Kultur und Literatur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gab eine Zeit, in der es als wünschenswert erachtet wurde, sich zu bilden. Maler, Künstler, Schriftsteller, Musiker. Jede Kultur bringt ihre eigenen begabten Menschen hervor, von deren Genialität und Kreativität andere profitieren können. Der Blick über den Tellerrand wurde das genannt. Es war fast verpönt, sich nur im Dunstkreis der eigenen deutschen Kultur zu bewegen. Deutsche Literatur, deutsches Essen, Kaffee Haag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Deutschen im Urlaub
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Pauschalreisen sagte man den Deutschen nach, sie würden nach Schnitzel mit Pommes verlangen und wären nur zufrieden, wenn es entkoffeinierten Kaffee geben würde. Deutsches Bier war fast ein Garant für die gute Urlaubsstimmung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufgeschlossenheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann dämmerte es erst dem einen oder der anderen und dann immer mehr Menschen, dass man zwar ein Zimmer mit Ausblick gebucht hatte, die Augen allerdings vor all den Dingen, die fremde Kulturen zu bieten hatten, weiterhin verschloss. Interesse setzte ein. Man fand Gefallen an Pizza und Döner, gelegentlich auch am scharfen indischen Essen. Unter Umständen ließ man sich bei einem Urlaub in der Südsee Zöpfe flechten und kam damit sogar nach Hause. Gewürze und allerlei andere Dinge fremder Kulturen hielten im Spießbürgertum Einzug. Es wurde bunter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine Yoga-Kurse mehr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute stelle ich mir die Frage, wie lange ich wohl noch Yoga-Kurse anbieten werde können, bevor mir dies als Aneignung fremder Kulturen verboten wird. Vielleicht ist ein Kurs „deutsches Strammstehen und Gehorchen“ in Zukunft besser?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Vater (Franzose) bemängelte immer, dass „die Deutschen“ nur schwarz und weiß kennen würden. Er meinte damit, dass es in vielen Dingen keinen Mittelweg zu geben schien. Entweder man ging einen Weg zu Ende, oder man wagte nicht einmal den ersten Schritt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei schien es in seinen Augen unerheblich zu sein, ob man nach halber Strecke feststellte, dass der Weg eine Sackgasse war. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Er stellte zu seinen Lebzeiten – mein Vater starb vor 22 Jahren – auch fest, dass „die Deutschen“ nie auf die Straße gehen würden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oft frage ich mich, wie er wohl mit der jetzigen Situation zurechtkäme.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Cancel Culture ist Ablehnung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Kinder keine Winnetou-Bücher mehr lesen oder die dazugehörigen Filme sehen, sich nicht mehr als Cowboy und Indianer verkleiden dürfen, wenn man keine Rastas mehr tragen darf, wenn Tolstoi und Dostojewski verboten werden, wenn man Tchaikovsky nicht mehr lauschen darf und vielleicht auch bald verboten wird, zu Hause selbst eine Pizza zu backen, wo bleibt dann der Blick über den Tellerrand?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hauptsache, die Kinder lernen Respekt vor fremden Kulturen, indem sie sich nicht damit auseinandersetzen, nichts davon adaptieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute werden Künstler gebeten, ihre Frisur zu ändern, wenn sie auftreten wollen. Restaurants müssen sich umbenennen und im Freibad gibt es schon lange keine Mohrenkopfsemmel. Ja, auch der Sarotti-Mohr musste weichen. Es handelt sich jetzt um einen Sarotti-Magier. Ich bin mir nicht so sicher, ob da nicht die Hexen auf die Barrikaden gehen werden, weil sie sich jetzt zurückgesetzt fühlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sexuelle Aufgeschlossenheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber wir haben ja ein neues Hobby gefunden. Wie können wir Kindern, denen Geschlecht noch vollkommen egal ist, möglichst früh beibringen, wer was wo mit wem und in welchen Spielarten im Schlafzimmer, im Freien, im Bordell oder sonst wo treibt. Lack und Leder, Latex und Hundeleinen, Regenbögen und Gendersternchen. Das reicht zur Horizonterweiterung. Wer braucht denn dann noch internationale Literatur und Malerei, Musik und sonstigen Krimskrams?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unterm Strich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser Horizont wird kleiner. Die Möglichkeiten des Erlaubten werden immer weniger. Die Welt wird grauer. Folklore-Blusen und der Bohemian Style werden wohl auch bald der Cancel Culture zum Opfer fallen. Schade.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist egal, ob Interesse im Keim erstickt wird, um die Gefahr der Aneignung fremden Kulturguts zu bannen, oder ob etwas als „unrein“ betitelt wird. Am Ende bleibt die Einsamkeit. Multi Kulti dürfte damit auch gestorben sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie ist das eigentlich auf dem Oktoberfest? Wer kontrolliert denn da die Nationalität derer, die in Dirndl und Lederhosen erscheinen? Ich meine ja nur.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Am 09.09.2022 erscheint dieser Artikel auch bei Rubikon)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 02 Sep 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/diskriminierung-durch-cancel-culture</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Würde der Waschlappen</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/die-wuerde-der-waschlappen</link>
      <description>Ein Waschlappen. Ein Waschhandschuh. Ein Utensil, welches man zur Körperhygiene benutzen kann. Der Begriff Waschlappen wird allerdings auch gerne als Schimpfwort für einen Menschen gebraucht, der sozial oder moralisch wenig standhaft ist.
Die gleichen Menschen, die uns noch vor ein paar Monaten dazu aufforderten, die Hände mindestens 30 Sekunden und ca. 20-mal täglich unter fließendem warmem Wasser zu reinigen und die dazu aufforderten, Türen und Fenster am besten permanent geöffnet zu lassen, sind sich nun nicht zu schade, zweifelhafte Tipps zur Privatsache der persönlichen Körperhygiene zu geben und geöffnete Ladentüren am besten ganz zu verbieten. Waschlappen eben.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Die Würde der Waschlappen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA110.jpeg" alt="Waschlappen" title="Ein Waschlappen"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Waschlappen. Ein Waschhandschuh. Ein Utensil, welches man zur Körperhygiene benutzen kann. Der Begriff Waschlappen wird allerdings auch gerne als Schimpfwort für einen Menschen gebraucht, der sozial oder moralisch wenig standhaft ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die gleichen Menschen, die uns noch vor ein paar Monaten dazu aufforderten, die Hände mindestens 30 Sekunden und ca. 20-mal täglich unter fließendem warmem Wasser zu reinigen und die dazu aufforderten, Türen und Fenster am besten permanent geöffnet zu lassen, sind sich nun nicht zu schade, zweifelhafte Tipps zur Privatsache der persönlichen Körperhygiene zu geben und geöffnete Ladentüren am besten ganz zu verbieten. Waschlappen eben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über 20 Jahre her
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt Themen, die müssen nicht thematisiert werden. Welche Themen das sind, das liegt im Auge derer, die meinen, über diese sprechen zu müssen. Es ist über 20 Jahre her, als eine Bekannte beim gemeinsamen Essen über die Unterschiede der Windelinhalte gestillter und nicht gestillter Kinder philosophieren wollte. Ich wollte das nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Entgegnung war, dass nicht alles thematisiert werden müsse und dass ich über diese Themen nicht sprechen wolle, schon gar nicht beim Essen. Sie verstand es nicht, weil sie das Thema für erörterungswürdig und sehr interessant hielt. Mütter (darf man das noch sagen?), deren Thema die Exkremente ihrer Kinder sind oder waren, waren für mich schon immer der Inbegriff des weiblichen Würdeverlusts. Für Karl (Lagerfeld, nicht Lauterbach) waren es Menschen, die Jogginghosen in der Öffentlichkeit tragen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Geschmäcker sind verschieden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tipps zur Körperhygiene
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist weder geistreich noch lustig, wenn man dramatischen Entwicklungen mit Waschlappen trotzen möchte. Doppeldeutigkeit beabsichtigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Politiker (m, w, d), die sich nicht zu schade sind, Menschen Tipps für ihre Körperhygiene zu geben, haben spätestens dann für mich ihre Würde verloren. Wie bedauerlich, wie erbärmlich, wie bemitleidenswert.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ernsthaft? Der Ratschlag gegen drohenden Existenzverlust, Pleitewellen, frierende Menschen und gegen Krieg soll ein Waschlappen sein?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbsternannte Gutmenschen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Verbrenner, sondern ein E-Auto. Kein Fleisch, aber Soja. Keine Plastikzahnbürste, aber Sushi von der Selbstbedienungstheke (verschweißt in Plastik). Kein Pelz, sondern Kunstfaser. Kein Supermarktessen, aber Erdbeeren im Winter.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Allein aus dieser Gegenüberstellung ließen sich 20 Grundsatzdiskussionen beginnen. Die Batterien der E-Autos, die mehr Trinkwasser vernichten als es in den Herstellungsländern oftmals gibt. Die Sojabohnen, die hier nun einmal in der benötigten Menge nicht produziert/angepflanzt werden können und deren CO2-Bilanz allein durch den Transport jenseits von Gut und Böse ist. Der Fisch, der nur bedingt gesund ist (ich mag Sushi!), weil die Meere mit Plastikmüll übersät sind. Der Pelz, der eigentlich klimaneutral verrotten würde, während Kunstfasern aus Erdöl hergestellt werden und nicht verrotten, die Avocados und Ananas, die ja so gesund sind. Superfood mit „Super“-Energiebilanz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschenkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitreichende Übergriffigkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist für mich kein Zeichen von Kompetenz, kein Zeichen von Souveränität und kein Zeichen von Würde und Anstand, Empathie und Respekt, Fürsorglichkeit und Verantwortungsbewusstsein, wenn man von den Menschen, für die diese Eigenschaften eigentlich zum untrennbaren Berufsethos gehören sollten, Tipps bekommt, die mehr als übergriffig sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ladentüren dürfen nicht mehr offenstehen. Bei körperlich anstrengender Tätigkeit reichen 12°C Raumtemperatur. Geduscht wird, wenn überhaupt nur noch kalt (wie war das noch mit dem Händewaschen mit warmem Wasser, was zur Pandemiebekämpfung unvermeidbar war?). Würde ich diese Temperaturen im Sportstudio einhalten, riskiere ich die Sicherheit meiner teilnehmenden Personen. Gelenke und Muskulatur, die nicht ordentlich warm wird, ist verletzungsanfälliger. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um 22:00 Uhr ist Schluss. Licht aus. Ja Papa, Ja Mama. Ich mache das Licht dann aus und gehe schlafen. Nein, ich lese nicht mehr unter der Bettdecke. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Beleuchtete Werbung soll ab 22:00 Uhr verboten werden. Da werden sich aber die Menschen, die für die ein oder andere kriminelle Machenschaft das Dunkel, in dem gut munkeln ist, bevorzugen, freuen. Am besten gleich noch die Beleuchtung in Tiefgaragen, an Bushaltestellen und Parkplätzen, sowie an wenig frequentierten Fußwegen ausschalten. Damit zeigen wir uns solidarisch. Leider nicht gegenüber den Menschen, die dann (wieder) Angst haben, aber das sind ja auch die Menschen, die hier leben. Die sind nicht so wichtig. Da muss man Opfer bringen. Vergewaltigungsopfer, Raubüberfallsopfer etc.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Opferbereitschaft eben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alternativlos
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nichts ist alternativlos. Nicht einmal der Untergang. Ich bedanke mich für die Alternativen, die mir offeriert werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entweder, ich heize mein Studio so, wie ich es für richtig und für meine teilnehmenden Personen als gesundheitsfördernd erachte und gehe dann aufgrund der nicht mehr zu bezahlenden Heizkosten bankrott, oder ich stürze bei zu niedrigen Temperaturen ab und breche mir das Genick. Es gibt auch noch die Möglichkeit, dass ich im Dunkeln auf dem Fahrrad (weil ich mir das Benzin für das Auto nicht mehr leisten kann), überfallen und ermordet werde. Oder aber ich werde als Staatsfeind deklariert, weil ich am Samstag auf die Straße gehe, um meiner Kritik Ausdruck zu verleihen. Verhungern steht auch noch zur Auswahl, wenn das Einkommen nicht mehr reicht, Lebensmittel zu besorgen. Wie wäre es mit einer Panikattacke mit anschließendem Herzinfarkt? Panik ausgelöst durch die ständig geschürten Ängste vor Hitze, vor Kälte, vor Krankheiten, vor Sturmfluten. Oder Nebenwirkungswahrscheinlichkeiten, die sich mit jeder Injektion potenzieren könnten? Oder Long C.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stimmt. Alternativlos ist gar nichts. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Und manchmal hat man halt nur die Wahl zwischen Pest und Cholera! Immerhin besser als zwischen Corona und Affenpocken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Dieser Artikel ist auch bei
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.rubikon.news/artikel/die-wurde-der-waschlappen" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Rubikon
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            erschienen)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 26 Aug 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/die-wuerde-der-waschlappen</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Anstand</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/anstand</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Anstand
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA109.jpeg" alt="Anstand" title="Buch mit Beschriftung Etiquette"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Als Anstand wird in der Soziologie ein als selbstverständlich empfundener Maßstab für ethisch-moralischen Anspruch und Erwartung an gutes oder richtiges Verhalten bezeichnet. Der Anstand bestimmt die Umgangsformen und die Lebensart." (Hillmann, Wörterbuch der Soziologie)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht alles, was man tun kann, sollte man auch tun. Manches „Erlaubte“ sollte das Gesetz des Anstands verbieten. Allerdings scheint Anstand heute nicht mehr in Mode zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Über die Entgleisungen, die Hetze, die Diffamierungen habe ich mich schon mehrfach ausgelassen. Auch diese hätten ein moralischer Kompass und ein gewisses Maß an Anstand verbieten müssen. Die Entwicklungen, die das eigene Wohl, den Profit, die Gier, die Überhöhung der eigenen Wünsche über alles andere stellen, sind allgegenwärtig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           JGA
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim Frühstückskaffee hörte ich die Vorstellung des gleichnamigen Films. Da ich schon mehr als einmal das Gefühl hatte, dass manche Gruppen von Frauen bei der Durchführung eines JGA (Junggesellinnenabschieds) den Film „Hangover“ nachzuspielen versuchen, weil sie einfach mal „die Sau rauslassen“ möchten, war ich über den Kinofilm, der nun tatsächlich die weibliche Form der Junggesellinnenabschiede in den Mittelpunkt stellt, nicht begeistert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um es vorwegzunehmen: Viele Gruppen, die als Programmpunkt den Tanz an der Stange (Poledance) oder im Reifen (Aerial Hoop) oder mit dem Stuhl (Chairdance) für den JGA aufnehmen, sind mehr als in Ordnung. Aber leider gibt es auch andere. Sturzbetrunken wird nicht verstanden, warum sie nun nicht akrobatisch tanzen können. Sie sind laut, halten sich an keinerlei Regeln und am Ende darf ich so Einiges aus den Toiletten entfernen und hoffen, dass der Geruch von Erbrochenem sich schnell wieder verflüchtigt. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wage ich es, in derartigen Fällen, meinem Unmut Luft zu machen, bin ich eine schlechte Dienstleisterin und werde auch mal als „A. . . loch“ betitelt. Die negative Google-Bewertung folgt meist auf dem Fuß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Argument, welches angeführt wird: Wir haben dafür bezahlt, also dürfen wir uns auch so benehmen. Du bist Dienstleisterin, also hast Du es hinzunehmen und dafür zu sorgen, dass wir Spaß haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich kann man sich in oben beschriebener Weise benehmen. Es ist nicht verboten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das reicht als Legitimation. Anstand, Respekt, Wertschätzung? Nicht gegenüber einem Dienstleister.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Darüber mag man denken, was man will.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den eigenen Willen durchzusetzen, den eigenen Spaß und den eigenen Luxus als einziges Ziel, welches es zu verfolgen gilt, vor Augen zu haben, scheint das erklärte Ziel eines spaßerfüllten Lebens zu sein. Wer auch nur den Anschein erweckt, Steine auf dem Weg zur Zielerreichung zu platzieren, muss gedemütigt, bekämpft, beleidigt, diffamiert und im schlimmsten Fall eliminiert werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Woher kommt ein solches Verhalten? Ich wage einen Vergleich zur Politik.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorbild Politik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann es den Menschen nicht einmal verübeln, wenn man sieht, wie es in vielen anderen Bereichen läuft. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ist es anständig, das eigene Einkommen immer weiter zu erhöhen, während man anderen immer mehr wegnimmt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist es anständig, Menschen durch Angst gefügig machen zu wollen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist es anständig, Dekadenz auszuleben, während andere nicht mehr wissen, wie sie ihren Lebensunterhalt zahlen sollen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gewinne auf Kosten anderer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie kann es sein, dass Energiekonzerne Milliardengewinne einfahren, während vielen Familien angeraten wird zu frieren (https://www.n-tv.de/wirtschaft/Energiekonzerne-fahren-Milliardengewinne-ein-article23493767.html)? Ist es anständig sehenden Auges existenzbedrohende Zustände zu generieren, während die Taschen anderer immer voller werden?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Während auf der einen Seite Geld gescheffelt wird, weiß so manche Person nicht mehr, wie sie ihren Lebensunterhalt bestreiten soll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist das fair? Ist das anständig?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es mag nicht gegen das geltende Gesetz verstoßen, aber wo bleibt der eigene moralische Kompass all jener, die dies ermöglichen? Das eigene Gewissen sollte die Bremse dieser Entwicklung sein, die Gier ist der Motor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Blick zurück
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn das Volk kein Brot habe, so solle es doch Kuchen essen, meinte angeblich Marie-Antoinette. Zwar wurde dieser Satz der damals 34-jährigen Königin von Frankreich in den Mund gelegt, doch steht er als Sinnbild für die Realitätsferne der herrschenden Klasse. Leider besticht dieser Satz als Beschreibung der aktuellen Situation. Junge Menschen, bei denen man den Verdacht hegen könnte, sie wären mit der Vorstellung aufgewachsen, dass man seinen Lebensunterhalt nicht erarbeiten muss, entscheiden über die Verzichtsmöglichkeiten anderer, während sie selbst für Aussagen und Verhalten, welches einem Menschen mit gesundem Verstand nur Kopfschütteln entlocken kann, fürstlich bezahlt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Marie Antoinette feierte luxuriöse Feste in Versailles, während das Volk hungerte. Dieses Verhalten führte letztlich zum Sturm auf die Bastille.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wut setzt Energien frei. Wut ist allerdings selten ein guter Motor. Wut wirkt zerstörerisch und lässt Situationen eskalieren. Konflikte sollten allerdings bereinigt werden, bevor die Welten wütend aufeinanderprallen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die adligen Eliten, die keine Ahnung vom Leben, den Sorgen und Nöten der einfachen Gesellschaft haben. Was ist heute anders? Marie Antoinette brüskierte das Volk und die Hofgesellschaft gleichermaßen, weil sie lieber feierte, statt ihren Pflichten nachzukommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wäre es ihre Pflicht gewesen, sich um das Volk zu kümmern? Wäre es ihre Pflicht gewesen, sich mit den Sorgen und Nöten ihrer Untertanen auseinanderzusetzen? Einige sahen dies als Pflichten von Königen und Königinnen an. Aber da wir ja in einer Demokratie und nicht in einer Monarchie leben, sind natürlich die Pflichten der Politik nicht mit den Pflichten und Aufgaben von Königen und Königinnen zu vergleichen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manches Verhalten allerdings schon.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1785 gab es zwar keinen Cum-Ex-, allerdings einen Halsbands-Skandal. Angeblich wäre ein sehr kostbares Collier unter betrügerischer Verwendung des Namens des Königs verschwunden. Die Unschuld der Königin konnte erwiesen werden, ihr Ruf war dahin – oder der Rest dessen, was von einem guten Ruf übriggeblieben war. Das Vertrauen in die Königin war ausgelöscht, jeder Versuch, auf dem bereits verbrannten Boden neues Vertrauen wachsen zu lassen, scheiterte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das verspätete Eingreifen, die Unerfahrenheit und Naivität Maries verschlimmerten die Lage.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man forderte, dass die Allmacht der Königin beschränkt werden solle. Eine Verfassung sollte dies möglich machen. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die Versammlungen, die diese Forderungen aussprachen, waren Marie ein Dorn im Auge und so entschied sie sich für eine militärische Lösung: Die königstreuen Truppen sollten die Ständeversammlungen auflösen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und heute?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute sprechen wir von einem anstehenden möglichen Wut-Winter. Heute werden in der Politik und teilweise im Privatleben, Moral und Anstand nicht einmal mehr buchstabiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie weit soll das noch gehen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo ist das Gewissen, wo die Moral, wo der Anstand, wo die Wertschätzung?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inflationär gebraucht werden diese Worte, doch ihr Wert geht gegen Null.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So ist es auch mit der Nachhaltigkeit vieler Versprechen, die gegeben wurden. Wie sollte es auch anders sein, denn ein Ehrenwort einzuhalten, setzt einen gelebten Ehrbegriff voraus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 19 Aug 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gender-Diskussion mit einer 4-jährigen</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/gender-diskussion-mit-einer-4-jaehrigen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Gender-Diskussion mit einer 4-jährigen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA107.jpeg" alt="Gender-Diskussion mit einer 4-jährigen" title="Mädchen blickt fragend"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
           Es ist ein komisches Gefühl, wenn man sich erklären muss. Es kann mitunter lustig sein, sich Kindern zu erklären, da diese im Allgemeinen recht offen sind. Manchmal fühlt man sich aber auch hier ein wenig verloren. Heute fühle ich mich verlorener als noch vor ein paar Jahren.
          &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Sommer veranstaltet die Siedlergemeinschaft meines Wohnviertels ein Straßenfest. Normalerweise jährlich. Nach 2 Jahren Zwangspause war es am 30.07.2022 wieder so weit. Mein Part war es, an der Kasse für den Bonverkauf zu sitzen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Als ein kleines Mädchen an mich herantrat – ich denke, sie muss 4 Jahre alt gewesen sein – und mich fragte, warum ich denn eine Glatze hätte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich antwortete, dass das keine Glatze wäre, nur sehr kurz geschnittene Haare. Ihre Oma meinte, dass sie ihr genau das auch versucht hätte zu erklären.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Warum das so wäre, wollte die Kleine wissen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Weil ich es so haben wollen würde – meine Antwort.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Kleine war nicht zufrieden. Sie sah mich an und sagte: „Aber ich habe vorhin gesehen, dass Du auf die Frauentoilette gegangen bist. Warum?“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nun, weil ich eine Frau wäre, antwortete ich ihr. Aber ich hätte keine Haare, beharrte sie erneut.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Irgendwie schien sie gleichermaßen unzufrieden wie auch nicht interessiert an einer weiteren Fortführung unserer Diskussion. Sie musterte mich erneut und meinte dann nur: „Ich bin auch ein Mädchen.“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie drehte sich noch einmal um sich selbst, warf ihre Haare zurück und ging von dannen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Solche Fragen bin ich seit 1996 gewohnt. Das ist nicht schlimm und mehr als legitim.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Neu für mich war nur, dass das angeborene Geschlecht, mit dem ich mich auch noch identifizieren kann, für eine Legitimation meiner selbst irgendwie nicht mehr auszureichen schien, denn mittlerweile wäre es ja praktisch möglich, dass ich tatsächlich „ein Kerl“ wäre, der sich nur wie eine Frau fühlt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Hm. Ich bin schon oft als „männlich“ betitelt worden und das hat mir nie gefallen, weil ich mich so nicht sehe. Jetzt wird es dann langsam kompliziert. Ich könnte ja eine Frau sein, die sich doch eher wie ein Mann fühlt, weil viele denken, sie würde so aussehen, die aber noch nicht dazu gekommen ist, ihr Geschlecht frei zu wählen oder noch kein Termin beim Einwohnermeldeamt dafür frei gewesen ist. Oder die noch nicht bereit ist, sich selbst anzuerkennen. Es könnte aber auch so sein, dass ich ein Mann bin, der sich wie eine Frau fühlt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Darf ich bitte einfach weiterhin eine Frau sein, die sich so fühlt und die Haare wöchentlich abrasiert. Oder ist das jetzt Aneignung fremden Kulturguts?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich fühle mich ein wenig „lost“.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 12 Aug 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/gender-diskussion-mit-einer-4-jaehrigen</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Größe beweisen</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/groesse-beweisen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Größe beweisen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA108.jpeg" alt="Größe beweisen" title="Taube schläft"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was in den letzten Jahren vonstatten ging, war teilweise unbegreiflich. Die Aussagen der verschiedenen Gruppierungen gehören dazu. Mit Ruhm haben sich wahrlich nicht alle Mitglieder (m, w, d) verschiedener Denkrichtungen bekleckert. Einige Aussagen waren einfach nur daneben, andere dumm, wieder andere zeugten von hasserfüllter Hetze. Dies gilt für alle Verfechter (m, w, d) der eigenen Meinung, wie auch immer diese aussah oder aussieht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So war es auch nicht die Qualität der Aussagen an sich, die eine Gruppe gut dastehen ließ und die andere diskreditierte, es war vielmehr der wohl vorbereitete und durch die scheinbar öffentliche Meinung gedüngte Boden, auf den diese Aussagen fielen. Wer meinte, sich im Dreck dieses Bodens suhlen zu müssen, der hat dies für sich entschieden. Niemand hat ihn oder sie oder es dazu gezwungen, die Schlammschlacht (öffentlich) auszutragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kann passieren. Soll in den besten Familien vorkommen. Trotziges Verhalten, eine Täter-Opfer-Umkehr und ein infantiles Jammern (am besten an den Rockzipfel oder das Hosenbein eines Elternteils hin), zeugt nicht von Größe. „Lächerlich“ wäre hier noch eine euphemistische Beschreibung für dieses Verhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mobbing
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entschieden gegen Mobbing oder Bossing vorzugehen, das war ein erklärtes Ziel der respektvollen Gesellschaft. Zumindest in den vergangenen Jahren. Hänseln, sticheln, jemanden beleidigen, Personen das Leben schwer machen – all das galt als unanständig, würde- und respektlos und als ein Verhalten, was es unbedingt zu vermeiden galt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Richtig so. Niemand sollte aus einer Gemeinschaft ausgegrenzt werden und Mobbing wurde als Straftatbestand deklariert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gab Aufklärungskampagnen und innerbetriebliche Schulungen zu diesen Themen. „Das tut man nicht“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wurde viel Geld in die Hand genommen, um Menschen zu sensibilisieren, um ihnen zu zeigen, wo Mobbing beginnt und um ihnen klarzumachen, welchen Schaden sie damit anrichten können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausgrenzung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Toleranz, Respekt, Gemeinschaft. Diese Werten waren auf dem Papier viel wert. Bis – ja, bis man den Worten Taten folgen lassen durfte oder musste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann wurden Menschen, die nicht ins momentane Weltbild passten, einfach ausgegrenzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal willentlich, manchmal gezwungenermaßen. Auch ich habe mitgemacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe die Regel durchgesetzt, dass ich nur noch 2G-Menschen zu meinen Kursen zulassen durfte. Ich war gezwungen, gesunde Menschen auszugrenzen. Ich habe für mich entschieden, dass ich die Konsequenzen einer Widersetzung nicht tragen will und kann, weil das die wirtschaftliche Existenz meiner ganzen Familie bedroht hätte. So habe ich entschieden, menschenverachtende Regeln durchzusetzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist eine Erklärung, entschuldigen kann ich dieses Verhalten nicht. Nicht einmal vor mir selbst. Ich habe eine ganze Nacht lang geweint, weil ich keinen Ausweg sah und mitmachte. Mitmachte in einem menschenverachtenden System. Handlanger einer falschen Politik. Mitläuferin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es tut mir unendlich leid.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Psychische Folter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch dann gab es noch die Personen, die diese Regelungen zum einen nicht zu hinterfragen bereit waren und die zum anderen eine gewisse Art der Lust zu erleben schienen, verbal auf eine Gruppe von Menschen einzudreschen, die einfach nur ein Grundrecht für sich in Anspruch nehmen wollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das muss einen nicht erschrecken, Menschen sind so. Die Abgründe, die sich bei der Gehässigkeit und Hetze der Aussagen auftaten, waren so tief, dass man sie bis heute nicht ergründen konnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus der Geschichte gelernt? Wohl kaum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Waren die Schulungen zur Mobbingprävention erfolgreich? Eher nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fehlte es einigen Personen schlicht an Anstand und Moral? Oh ja.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Menschenverachtende Vorschläge
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bandbreite der Gehässigkeiten will ich hier nicht noch einmal aufgreifen. Zu grausam, zu schändlich, zu haarsträubend waren diese. Fakt ist, dass sich Menschen dazu entschlossen haben, derartige Aussagen im Vollbesitz (?) ihrer geistigen Kräfte zu tätigen. Freiwillig und öffentlich. Und für viele war es ein Bedürfnis, diese Aussagen zu streuen, viele Menschen zu erreichen, diese Menschen zu beeinflussen und mobil zu machen. Mobilmachung gegen eine Gruppe, die nicht mehr zur Gesellschaft gehören sollte, weil es andere so beschlossen hatten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie man das nennt, bleibt jeder Person selbst überlassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass man sich vor sich selbst erschreckt, welchem Hassrausch man erlegen war – auch das glaube ich.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Dass man dieses Verhalten nicht als Glanzstück seiner Persönlichkeit betrachtet, versteht sich ebenfalls fast von selbst,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass man damit nicht unbedingt konfrontiert werden will, auch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch das, was im Moment abläuft, setzt der Infantilität die Krone auf, wobei es nur eine Papp-Krone eines Fast-Food-Restaurants sein kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anstatt sich einzugestehen, dass man sich falsch verhalten hat, haut man erneut auf die gleiche Gruppe ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese wären schuld daran, dass man jetzt mit den eigenen Aussagen konfrontiert werden würde. Das Verhalten derer, die die Urheber (m, w, d) der schändlichen Aussagen zitieren würden, wäre schändlich und menschenverachtend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ohne Worte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um Entschuldigung bitten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon mal daran gedacht, dass es viel einfacher wäre, den Tatsachen ins Auge zu sehen und um Entschuldigung zu bitten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich stelle mir vor, für wen ich „Partei“ ergreifen würde, wenn eine Person sich aufrichtig entschuldigt hätte und die andere Partei dennoch weiter auf diese einhacken würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann, aber erst dann würde ich Empathie mit der Gruppe, der sich Entschuldigenden empfinden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trotz Beweislast die Taten abzustreiten, lässt mich auch den letzten Funken von Respekt verlieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Konsequenzen das hat? Keine. Es passiert nur in meinem Kopf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich werde versuchen, die Personen nicht zu beleidigen. Ich werde versuchen, weiterhin höflich mit ihnen umzugehen. Welche Meinung ich von ihnen habe, das ist meine Sache.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 05 Aug 2022 04:15:00 GMT</pubDate>
      <author>183:791394703 (Nadine Sidonie Rebel)</author>
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    </item>
    <item>
      <title>Solidarität als stilles Druckmittel</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Solidarität als stilles Druckmittel. Wie verhält man sich richtig?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA106.jpeg" alt="Solidarität als stilles Druckmittel" title="Flüchtlinge"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es tut mir in der Seele weh, wenn ich an die Menschen denke, die ihre Heimat verlassen müssen und in ein fremdes Land und eine ungewisse Zukunft fliehen. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass das niemand freiwillig und gerne auf sich nimmt, sondern dass dies den letzten Ausweg darstellt. Auch glaube ich, dass man zusammenrücken und zusammenhalten muss, wenn es die eigenen Möglichkeiten zulassen. Und hier liegt der Hund begraben: „..wenn es die eigenen Möglichkeiten zulassen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser Unternehmen wird nun schon seit 2 Jahren stark strapaziert, ich weiß nicht, wie ich im Winter die steigenden Heizkosten zahlen kann. Und während mich diese Sorgen plagen, erreichen mich vermehrt Anfragen, die die Solidarität weiter- bis überstrapazieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich fühle ich mich nicht nur ohnmächtig, sondern ich werde innerlich auch etwas ungehalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber ich komme aus der Ukraine
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum wiederholten Male hatte ich Anfragen von Personen, die am Angebot unseres Sportstudios interessiert waren. Wie jede andere Person auch, erhielten auch diese Personen die benötigten Informationen: Kurszeiten, Kosten, Anmeldeformalitäten und Ähnliches.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leider wollte sich keine der Personen auf das normale Procedere einlassen. Entweder passten die Zeiten der Kurse nicht und es wurde – meist in gebrochenem Englisch – der Wunsch geäußert, andere Zeiten haben zu wollen, oder man wollte mir weder den Namen verraten noch ein Anmeldeformular ausfüllen und schon gar nicht den üblichen Preis zahlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich erklärte, warum das notwendig wäre (Haftungsausschluss, Bürokratie etc.) wurde ich immer mit dem gleichen Argument konfrontiert: „But I am a refugee from Ukraine.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich gebe gerne
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer mich kennt, weiß, dass ich eine schlechte Unternehmerin bin. Zumindest, wenn es um Gewinnmaximierung geht. Ich erinnere Kursteilnehmer und Kursteilnehmerinnen an die bald endende Early-Bird-Frist, damit sie in den Genuss der günstigeren Kursgebühr kommen, ich weise auf Lösungsmöglichkeiten hin, die kostensparend sind, ich erlasse das ein oder andere aus Kulanz. Zudem arbeiten wir seit jeher ohne Vertragsbindung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die letzten zwei Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die letzten zwei Jahre haben uns unternehmerisch und psychisch Einiges abverlangt. Lockdowns und die Pflicht, gesunde Menschen von unserem Angebot ausschließen zu müssen, teils wenig nachvollziehbare Maßnahmen und Regeln, die auf dem Rücken der kleinen und mittelständischen Unternehmen ausgetragen wurden, Hilfen, die keine waren, dazu noch teils persönliche Anfeindungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber es gab auch echte Hilfe, gelebte Solidarität, Zuspruch und ein Miteinander. Das haben wir nicht zuletzt unseren Kunden und Kundinnen zu verdanken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur so habe ich an vielen Tagen die Kraft aufbringen können, weiterzumachen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die nächsten zwei Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich an die nächsten zwei Jahre denke, wird mir himmelangst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich weiß nicht, wie ich im nächsten Winter das Studio heizen soll, wenn ich es denn noch heizen darf. Vielleicht sieht man ja Sportstudios (mal wieder) als nicht systemrelevant an und man stellt ihnen einfach das Gas ab? Vielleicht werden Sportstudios wieder geschlossen, wegen der Affenpocken?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie bereitet man sich vor? Wir sparen, wo es geht. Meine Duschzeit beträgt 4 Minuten gesamt, wobei in der Einseifzeit das Wasser natürlich abgestellt wird. Rein rechnerisch bin ich also bei ca. 2 Minuten, wobei ich zu meiner Schande gestehen muss, dass ich warmes Wasser verwende. Alles, was noch in irgendeiner Weise verwendet werden kann, wird wiederverwertet. Upcycling. Urlaub hatten wir die letzten 18 Jahre nicht und das wird wohl bis auf Weiteres auch so bleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir bereiten uns darauf vor, im Winter nur noch einen eihzigen Raum im ganzen Haus zu heizen, mit einem Holzofen, der dann auch unseren Küchenofen darstellen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sollte ich das Studio nicht mehr beheizen können, so werde ich die Stunden ausschließlich online von zu Hause aus geben müssen. Dafür wurde das Zimmer hergerichtet, welches sich am Kamin befindet, damit ich beim Sporteln nicht erfriere. Dort kann ich zu Not auch meinen Rechner hineinstellen, damit mir nicht die Finger abfrieren, wenn ich die Büroarbeit erledigen muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorwürfe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In dieser Situation denke ich, dass es nachvollziehbar ist, dass ich meine Dienstleistung nicht verschenken möchte, auch wenn ich volles Verständnis für die traumatischen Erlebnisse der Kriegsflüchtlinge (m, w, d) habe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch hat man sofort ein schlechtes Gewissen, wenn man sich hier (mal wieder) unsolidarisch zeigt und die Flüchtlinge (m, w, d) nicht mit offenen Armen im Studio empfängt und natürlich auf jegliche Zahlungen verzichtet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oftmals stellt allerdings auch einfach die Sprache das Problem dar. Beim Unterrichten von Akrobatik ist es wichtig, dass die teilnehmende Person genau versteht, was sie tun muss, schlicht um Gefahren zu minimieren. Als Trainerin liegt es in meiner Verantwortung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, ich könnte auch Kurse bilingual halten, was eine extreme Mehrbelastung bedeutet und der Konzentration der übrigen teilnehmenden Personen nicht gerade zuträglich ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist demnach keine Ablehnung, keine böse Absicht, kein Fremdenhass und auch keine „Gesinnung“, die dazu führt, dass ich den Forderungen der Personen mit Flüchtlingshintergrund nicht nachkommen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch sieht man sich sofort mit Vorwürfen konfrontiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frage an die Gutmenschen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier möchte ich gerne von den Menschen, die Solidarität in allen Belangen fordern, die uns zum Verzicht auffordern, um einen Schulterschluss mit einem Land herzustellen, die sehenden Auges auf einen Winter zusteuern, in welchem viele Menschen frieren werden müssen, wissen, wie ich mich ihrer Meinung nach korrekt, solidarisch und hilfsbereit verhalten soll?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich weiß im Moment selbst nicht mehr richtig weiter und will mich immer noch nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass uns alles entrinnt, während man ein Etikett aufgedrückt bekommt, welches einen als egoistischen und extremistischen Zeitgenossen abstempelt, der sowieso „rechts“ ist, wenn er die Maßnahmen und die Politik kritisiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem ich überfragt bin, wie ich mich in dieser Situation verhalten soll, höre ich mir gerne Vorschläge von Menschen an, die es besser wissen als ich selbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerne können diese Menschen auch die Kursgebühren für die Flüchtlinge übernehmen, quasi als Patenschaft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 29 Jul 2022 05:12:42 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Corona Politik als Sekte</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Corona Politik als Sekte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA95-ff9d93a7.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Betrachtet man als Außenstehender manche Glaubensgemeinschaften, hier respektive diejenigen, die in die Rubrik einer Sekte fallen, so erscheint das Verhalten einiger Anhänger und Anhängerinnen widersinnig und unlogisch. Immer wieder stellt man sich die Frage, wie Menschen sich derartigen Regeln beugen, diese freiwillig auf sich nehmen und ihr ganzes Leben danach ausrichten können. Zwang, Gewalt, Verrohung, Unterwerfung unter herrschende Personen, die Unmögliches verlangen sind in Sekten an der Tagesordnung. Oftmals nimmt die sich unterwerfende Person dabei selbst Schaden und zieht auch dann nicht die Reißleine, wenn sie ihren Angehörigen und Schutzbefohlenen Schaden zufügen soll. Begründet wird das Verhalten häufig mit dem Streben nach einem höheren Ziel, nach Erlösung oder Erleuchtung. Charismatische Personen, denen sich die Mitglieder nur zu gerne unterwerfen, üben manipulative Gewalt aus. Der Verstand scheint Pause zu machen. Betrachtet man die Merkmale, die eine Sekte definieren, kommt man ins Grübeln.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Definition Sekte
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wörtlich übersetzt kann Sekte auch „Partei“, „Lehre“ oder „Schulrichtung“ bedeuten. Somit ist eine Sekte per se nicht zwangsläufig eine Religionsgemeinschaft, sondern kann auch eine philosophische oder gar politische Richtung bzw. deren Anhängerschaft beschreiben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine Sekte ist häufig eine eher kleinere Glaubensgemeinschaft, die sich von der ursprünglichen Denkrichtung/Ausrichtung der Religion verabschiedet hat und nun eine neue Position vertritt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Ideologie der Sekte, die das Fundament dieser darstellt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Diese Ideologie widerspricht häufig den in der Allgemeinheit vertretenen ethischen Grundwerten und stellt eine radikale Sichtweise dar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Merkmale einer Sekte
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zentrales Merkmal einer Sekte ist die Existenz einer Führungspersönlichkeit, deren Aussagen nicht hinterfragt werden dürfen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Regeln der Sekte betreffen nahezu alle Lebensbereiche der Anhänger (m, w, d).
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das Verhalten der Mitglieder wird stets überwacht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Sektenanhänger fühlen sich privilegiert und halten sich für etwas „Besseres“.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Personen, die nicht der Sekte angehören, werden ausgegrenzt. Vielfach möchte man mit diesen Individuen oder Gruppen nichts mehr zu tun haben. Man fürchtet, Schaden nehmen zu können, wenn man seine Zeit mit derartig Ungläubigen verbringt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die bisherige Lebensweise, die man bis vor dem Eintritt in die Sekte selbst als gut oder lebenswert angesehen hatte, wird abgewertet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Um die Regeln der Sekte zu befolgen, investieren die Mitglieder (m, w, d) viel Zeit und Geld.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Erkennungsmerkmale
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Gemeinhin lässt sich eine Sekte an 3 Merkmalen erkennen:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         1.)    Es existiert eine Führung, die nicht kritisiert werden darf.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         2.)   Zahlreiche Vorschriften regulieren nahezu alle Lebensbereiche der Anhänger (m, w, d).
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         3.)   Die Mitglieder werden überwacht und kontrolliert, Fehlverhalten wird bestraft.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Gedankenexperiment
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In der aktuellen Folge des Podcast, den ich höre, ging es um Sekten und ihre Auswirkungen auf die Mitglieder. Es ging um Verbrechen an den Anhängern und Anhängerinnen und es ging auch darum, wie schwer der Ausstieg aus Sekten ist. Der Zusammenhang war ein anderer als der, den ich während des Zuhörens unwillkürlich herstellte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich ertappte mich, wie ich nicht anders konnte, als die Definitionskriterien und die Erkennungsmerkmale auf unsere heutige Situation zu übertragen. Zunächst wischte ich diese Gedanken weg. Doch sie ploppten immer wieder auf.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was ist, wenn wir den Pfad der Vernunft schon längst verlassen haben und sich die Corona-Politik zu einer Sekte entwickelt hat? Was ist, wenn die Anhänger den Ausstieg nicht mehr finden?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Merkmalsübertragung
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Natürlich benötigt eine Gesellschaft eine gewisse Art von Führung und ein Reglement, damit nicht alles aus dem Ruder läuft. Auch kann ein einer sozialen Gemeinschaft nicht jeder das tun, was ihm oder ihr gerade gefällt, vor allem dann nicht, wenn es anderen Individuen Schaden zufügen könnte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Doch gibt oder gab es in einer freien und demokratischen Gesellschaft auch immer Grenzen und Tabus. Einige Bereiche sollten nicht angetastet werden. Menschen durften im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten frei entscheiden, frei bestimmen, wie sie ihren Alltag gestalten, was sie tragen möchten, wann sie das Haus verlassen, wen sie treffen, was mit dem eigenen Körper passieren soll, wie sie sich von Sterbenden verabschieden möchten und vieles mehr. Nicht alle Bereiche wurden reglementiert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mit dem Auftreten des neuartigen Virus hat sich hier Einiges gedreht. Das Leben veränderte sich, das Verhalten musste angepasst werden, um das große Ziel zu erreichen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kritisch sollte man die Regeln nicht betrachten und dies auch nicht äußern, wollte man sich nicht als Störer, Unwissender oder Abtrünniger outen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Autonomie und die freien Entscheidungsmöglichkeiten traten in den Hintergrund. Nahezu alle Lebensbereiche (Privatleben, Schule, Freizeit, Arbeit, Einkaufen, Verabschiedung von Sterbenden, Urlaub, Reisen, Kindergarten, persönliche Hygiene, Kleiderordnung) wurden neu geregelt. Die Einhaltung der neuen Regeln wurde überwacht. Hielt man sich nicht an die Regeln, wurde man bestraft.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Logik und Nachvollziehbarkeit suchte man häufig vergebens. Äußerte man diese Gedanken, so war klar, dass man nicht zur Wunschgemeinschaft gehören könne, noch solle, denn allein durch die Existenz kritischer Gedanken, gefährde man das Erreichen des hohen Ziels.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Ausstieg
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sektenmitgliedern gelingt ein Ausstieg häufig nur mittels professioneller Hilfe. Über eine lange Zeit (meist mehrere Jahre), wurden sie im Glauben gehalten, dass sie etwas Gutem dienen würden, dass sie sich nur ein wenig mehr anstrengen müssten, um ihren Beitrag zu leisten, das Endziel zu erreichen, dass die eigenen Gedanken und Einschätzungen, sofern sie vom Sektennarrativ abweichen würden, verwerflich und böse seien.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Erkenntnis, einem Irrglauben aufgesessen zu sein, ist hart und schmerzlich. Nicht nur, dass man sich die eigene Verblendung eingestehen muss, man muss auch akzeptieren, dass man bereit war, mit seinem eigenen Verhalten anderen zu schaden, obwohl man doch der Meinung war, man würde sich gut und richtig und im Idealfall zum Wohle aller verhalten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Verfolgung
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auch wird es ehemaligen Sektenmitgliedern häufig schwergemacht, sich aus der Gemeinschaft zu lösen. Die Freiheit dem Glauben zu entsagen, um wieder eigene Wege zu gehen, wird den Personen, die die Glaubensgemeinschaft verlassen wollen, schwer gemacht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Häufig werden sie auch nach dem Ausstieg aus der Sekte verfolgt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Entgegen jeglicher Vernunft
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Betrachtet eine außenstehende Person eine Sekte, so versteht diese häufig nicht, wie die Anhänger so viele Regeln und so viel Zwang auf sich nehmen können. Sektenmitglieder denunzieren sich gegenseitig, melden Fehlverhalten auch des eigenen Ehepartners, zwingen ihre Angehörigen Dinge zu tun, die diese schmerzen, die ihnen Schaden zufügen. Dieses Verhalten macht oftmals nicht einmal vor den eigenen Kindern halt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Führungsperson hat es angeordnet und so muss man gehorchen. Dieses Reglement verschafft Sicherheit, kreiert Vertrauen. Selbstvertrauen ist bei Sektenmitgliedern häufig nicht sehr stark ausgeprägt und so hilft die Existenz einer anderen Person, der man bedingungslos vertrauen kann und soll. Diese Person, die Regeln, die Gemeinschaft verschaffen Halt. Halt, den man sich selbst nicht geben kann.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und so hält man auch dann krampfhaft an Vorschriften fest, die keinen Sinn ergeben und nichts und niemanden dienen, nur, weil es so gesagt wurde und man ein gutes Mitglied dieser Gemeinschaft sein möchte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Angst als Zuchtmittel
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         So wie Sekten häufig irrationale Ängste schüren (Angst vor Bestrafung, Angst vor der Führungsperson, Angst vor Denunziation, Angst vor Fehlverhalten, Angst vor Konsequenzen), um damit ihre Mitglieder gefügig zu machen, so wurden auch wir in Angst gehalten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und auch wenn wir nun sehen können, dass viele der angenommenen Bedrohungen sich auflösen und dass es in zahlreichen Gebieten keinen Grund mehr gibt, Angst haben zu müssen, so ist die Angst zum Selbstläufer geworden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nicht in Frage stellen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie ein Sektenführer kein Interesse daran hat, dass Sektenmitglieder oder Außenstehende Erklärungen und Beweise für die Rechtmäßigkeit des eigenen Verhaltens bekommen, so scheint auch die Regierung im Moment kein Interesse an einer evidenzbasierten Aufarbeitung zu haben. Warum?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es gibt, meiner bescheidenen Meinung nach, nur 2 Möglichkeiten: Entweder, das Verhalten war absolut richtig, dann muss man auch keine Angst vor einer Evaluation haben, oder aber das Verhalten war in (Teil-) Bereichen falsch. Dann macht man diese Fehler kein zweites Mal.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Doch so wie ein Sektenführer kritische Fragen und den Wunsch nach Argumenten als Majestätsbeleidigung oder gar als eine Art der Gotteslästerei empfindet, so darf auch heute in vielen Bereichen die C-Politik (immer noch) nicht in Frage gestellt werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Woher kann die professionelle Hilfe kommen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie schaffen wir gemeinsam den Ausstieg aus der Corona-Sekte? Wie erkennen wir, dass wir teilweise einem Irrglauben aufgesessen sind und dass die vorgeschriebenen Verhaltensweisen nicht der Erreichung eines Endziels dienen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie können wir uns von den Führungspersonen lossagen, die meinen, unsere privatesten Bereiche überwachen zu wollen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wie können Sektenmitglieder, Aussteiger, Abtrünnige und potenzielle Aussteiger wieder zusammenfinden?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wo findet sich die Beratungsstelle „Hilfe zum Ausstieg aus der Corona-Sekte“?
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 23 Jul 2022 15:43:51 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Gleichberechtigung der Angst</title>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA103.jpeg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      
    Gleichberechtigung und Emanzipation. Begriffe, die uns schon lange begleiten. Fernab von modern gewordenen Debatten und Ansichtsweisen, geht es heute um die Emanzipation der Angst als positiver Bestandteil eines Trainings. Was seltsam anmutet, schützt und hilft und hat mehr mit Gleichberechtigung zu tun, als man zunächst vermuten mag. Angst ist keine schlechte Emotion. Angst muss nicht in den Hintergrund gedrängt werden. Angst hat die gleiche Daseinsberechtigung wie jede andere Emotion auch. Angst zu verdrängen, Angst nicht ernst zu nehmen, der Angst den Raum absprechen ist nicht nur unfair, sondern kann sogar fatale Folgen haben.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Emanzipation

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die Definition von Emanzipation liest sich wie folgt: 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      Befreiung aus einem Zustand der Abhängigkeit; Selbstständigkeit; Gleichstellung
    
      
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Diesen Begriff für eine persönlichkeitsgebundende Emotion zu verwenden, mag neu sein, doch genau das ist, was wir im Training tun. Als Trainerin ist es mir wichtig, dass die teilnehmenden Personen ganzheitlich agieren. Körper und Geist, Muskeln und Gefühle, Anspannung und Entspannung.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Beim Training stellt sich mitunter Angst ein: Angst zu fallen, Angst den Halt zu verlieren, Angst, sich zu verletzten, Angst vor Schmerzen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wenn man von Angst als schlechtem Ratgeber spricht oder davon, dass Angst die Seele aufessen würde, so ist dies nur bedingt richtig.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Angst ist dann ein schlechter Ratgeber, der die Seele auffrisst, wenn man ihr keinen Raum lässt. Wenn man sie in den Hintergrund verfrachtet, wenn man sie nicht ernst nimmt, wenn man meint, sie hätte nichts zu sagen oder sie wäre dumm, dann geht man falsch mit der Angst um. Dann gesteht man ihr keinen gleichberechtigten Platz zu, dann muss sich die Angst emanzipieren, damit sie den Platz beanspruchen kann und darf, der ihr zusteht. Denn dann können wir die Angst als wichtigen Teampartner sehen und von ihr profitieren.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Gleichberechtigung

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Gleichberechtigung gilt als Wesenskern der Menschenwürde. Die Würde eines Menschen bemisst sich daran, inwiefern er in der Lage ist, anderen Menschen Würde entgegenzubringen.
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Da es auch heißt, man solle den Nächsten wie sich selbst lieben und damit vorausgesetzt wird, dass man sich selbst mit Würde und Liebe und in Wohlwollen begegnet, ist es wichtig, alle Bestandteile des eigenen Seins als gleichberechtigt anzusehen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Dabei ist die Gleichberechtigung eine gewisse Art des Vertrauensvorschusses, die Würde mit der man sich und all seinen „Spinnereien“ zunächst vorurteilsfrei begegnet, um eventuell im zweiten Schritt festzustellen, dass diese Spinnereien unter Umständen eben doch nicht Raum einnehmen sollten und kein Anrecht auf Autonomie und Selbstbestimmung haben.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wenn wir die Emotionen als „Täterinnen“ identifizieren können, die uns schaden, die uns nicht weiterbringen, die uns hemmen und kaputt machen, dann ist es Zeit, sich Gedanken über ein inner-gerichtliches Vorgehen zu machen. Aber eben erst dann, nicht schon als Vorverurteilung.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Angst

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Es macht keinen Spaß, Angst zu haben. Angst stellt sich dann ein, wenn man etwas als Bedrohung empfindet und sich Sorgen macht. Dennoch gehört auch diese nicht sehr geliebte Emotion zu unseren Grundgefühlen. Sie kann, sollte und darf nicht einfach ignoriert werden.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Es gibt ganz unterschiedliche Arten von Angst. Gemein ist allen diesen Gefühlsregungen, dass sie uns verunsichern.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Und das ist gut so! Wie im Buch „Grundformen der Angst“ von Fritz Riemann eindrucksvoll beschrieben, kommt es immer auf den Ausprägungsgrad der Angst an. Jeder Mensch hat Ängste und diese zu negieren, macht keinen Sinn

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Training

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wenn sich im Training Angst einstellt, so hat das Gründe! Ernstzunehmende Gründe, nachvollziehbare oder weniger nachvollziehbare Gründe. Nehmen wir den Satz der obenstehenden Definition, stellt sich ein Gefühl der Verunsicherung ein. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Da man Neues lernt, da man sich mitunter kopfüber befindet, da man dem Körper vertrauen muss, ohne zu wissen, ob er das auch verdient, ist Verunsicherung also nur eine logische Konsequenz. Ein „Achtung-Schild“ unserer Psyche. Etwas Wertvolles.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  So versuche ich als Trainerin immer, der Angst Raum zu geben, diese zu respektieren, sich mit ihr auseinanderzusetzen. Wenn eine teilnehmende Person verlauten lässt, sie hätte Angst, wird diese von mir nie zu hören bekommen, dass es dafür keinen Grund gäbe, oder dass sie das nicht „braucht“ oder dass das unsinnig wäre.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die Angst ist da. Somit hat sie Raum verdient. Sie darf und sollte gleichberechtigt behandelt werden. Dann kann man der Angst zuhören, sie ernst nehmen, sich mit ihr auseinandersetzen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Und im nächsten Schritt darf man sich dann gerne überlegen, ob die Angst nur Blödsinn von sich gegeben hat, oder ob ihre Einwände substanziell sind. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Gleichberechtigung fängt bei sich selbst an. Emanzipation auch.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-1610612481 1207967819 335544320 0 403 0;}@font-face 	{font-family:"Poiret One"; 	panose-1:2 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Poiret One"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-1610612177 1342177354 0 0 407 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}
  
  
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Fri, 22 Jul 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Zweifelhafter Hype</title>
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  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA104.jpeg" target="_top"&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      
    Wenn um eine Sache ein Hype gemacht wird, dann ist diese meist die Aufregung nicht wert. Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen für einen gleichklingenden, allerdings anders geschriebenen Award vorgeschlagen zu werden und es kam, wie ich es erwartet hatte. Zunächst wird einem Honig um den Mund geschmiert, damit man dann für etwas zahlen soll. Da ich mich aber bewusst auf das Gespräch eingelassen habe und dieses auch ein wenig analytisch anging, hier die Erfahrungen.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      
    Definition Hype: Hype steht für besonders spektakuläre und mitreißende Werbung bzw. für eine aus Gründen der Publicity inszenierte Täuschung. Ich muss schmunzeln.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Sie sind auserwählt

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Prima. Für was denn? Nominierung für einen Award für besonders herausragende Unternehmen, nur ausgewählte Gewinner, sorgfältige Prüfung vorab, diesen Preis bekommen nur die Besten der Besten usw. usw. - so in etwa las sich die erste Mail des Unternehmens. Es würde sich, nach eigenen Angaben, um einen der wichtigsten Preise für Unternehmer handeln.
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Getriggert wurde ich durch die Frage, ob ich denn wissen würde, wie stolz ich auf diese Nominierung sein könne. Ich antwortete. Offen. Oder pampig. Da kann man geteilter Meinung sein. Man solle mir bitte erst erklären, um was es dabei genau gehen würde, danach würde ich dann entscheiden, ob ich stolz sein wolle oder nicht. Direkt formuliert war in dieser Antwortmail auch die Frage, ob der Stolz mich etwas kosten würde.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Sendepause. Nach ca. einer Woche bat man mich um ein Telefonat. Na gut.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Verlässlichkeit

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich folgte der Online-Terminbuchung und wählte einen Telefontermin für den nächsten Tag. Dann quoll mein Postfach über: Eine Bestätigungsmail, 5 Minuten später eine Remindermail, am Abend nochmals eine Remindermail und am Morgen des nächsten Tages, der Tag, an dem das Telefonat stattfinden sollte, gleich nochmals eine Mail.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Mir wurde mein Ansprechpartner genannt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Zur vereinbarten Zeit klingelte das Telefon. Am Apparat war allerdings nicht der Herr, der mir angekündigt worden war, sondern eine Dame, die den Termin für Ihren Kollegen übernahm, weil der jetzt doch nicht könne.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Das zum Thema Verlässlichkeit. Aber gut. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass die Belegschaft im Unternehmen kollegial zusammenarbeitet, insofern ist es mir relativ egal, mit wem ich telefoniere.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Der Aufbau des Gesprächs

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die Dame, die aus der Schweiz anrief und den für dort üblichen Akzent hatte, bemühte sich meiner Meinung nach, den Ablauf des Gesprächs schulungsgemäß aufzubauen:

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Lachen (an den falschen Stellen), Komplimente (obwohl sie danach zugab, keine Ahnung von meinem Unternehmen zu haben), Standesdünkel (war mir immer schon egal).

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  (So kam es mir zumindest vor. Ich muss vorsichtig schreiben, denn mittlerweile habe ich recherchieren können, dass das Unternehmen ungern kritisiert wird. Deswegen hier nochmals in aller Deutlichkeit: Es handelt sich um mein persönliches Empfinden, ich gebe meine persönliche Meinung von mir.)
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Dann folgte die mir hier etwas sinnlos erscheinende Bitte, mein Unternehmen kurz vorzustellen. Warum sinnlos? Wenn das, was mir im Vorfeld weißzumachen versucht wurde, gestimmt hätte, hätte sie gewusst, was mein Unternehmen macht, denn schließlich war ich ja auserwählt worden. Ein Privileg, welches nicht vielen Personen zuteil wird.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich schilderte also kurz, was ich tue und warum ich es so tue, wie ich es tue. Es folgten mir altbekannte Plattitüden: Wo sehen Sie sich in 5 Jahren? Wären Sie nicht gerne Teil einer privilegierten und erfolgreichen Gemeinschaft? Sind sie bereit für Neuerungen? Wie wäre es noch reicher, erfolgreicher, schöner, angesehener, besser etc. zu sein?

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich antwortete wahrheitsgemäß, allerdings nicht sehr gesprächsverlaufsfördernd, dass ich angesichts der momentanen Lage froh wäre, wenn ich in 3 oder 5 Jahren noch da wäre.
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die Antwort war ein Lachen. (Ich weiß nicht, was es da zu lachen gibt, aber ich weiß Vieles nicht).
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Nun wurde die Ehre, die mir mit der angeblichen Nominierung zuteilwerden würde, erneut dargelegt. Allerdings müsse ich mich der Ehre erst als würdig erweisen. Es stände mir und meinem Unternehmen eine „Prüfung“ bevor.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ob ich denn bereit wäre, die Punkte, die die Preisverleiher als Verbesserungspotential eruieren würden, dann auch zu ändern? Das käme darauf an – so meine Antwort.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Weiter gab ich zu verstehen, dass ich mir nicht vorstellen könne, wie ein Unternehmen welches, obwohl es mich „nominiert“ hat, anscheinend keine Ahnung von dem hat, was ich tue mir gegebenenfalls sagen könne, wie ich Pole Dance und Yoga-Kurse besser halten solle?

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Erneutes Lachen am anderen Ende der Leitung. Hatte ich die Dame irritiert? Vielleicht.
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Die große Veränderung in meinem Leben

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Fast schon mit einem innerlichen Gähnen quittierte ich den nächsten Punkt des Gesprächsverlaufs. Es folgte die Frage, was sich denn für mich ändern würde, wenn ich den Award gewinnen würde, der laut eigenen Aussagen des Unternehmens extrem angesehen wäre.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Meine Antwort war für die Dame wohl wieder sehr unkomfortabel. „Wahrscheinlich nichts!“, antwortete ich, denn ich hätte mein Unternehmen vorher ohne diesen Award geleitet und würde es auch mit dem Award weiter tun. Natürlich wäre es eine nette Streicheleinheit, einen Preis als Unternehmerin zu bekommen, aber das wäre, wenn überhaupt, nur sekundär wichtig.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Tacheles

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich glaube, irgendwie schien die Dame zu merken, dass der Ablauf des Gesprächs nicht plangemäß verlief. Nun wurde Klartext gesprochen: Sie würden mein Unternehmen prüfen und wenn ich die Prüfung nicht bestehen würde, dann würde die gesamte Sache für mich auch kostenlos bleiben. Wenn ich die Prüfung allerdings bestehen würde und somit den in Aussicht gestellten Preis bekommen könnte, dann würden „gewisse“ Kosten auf mich zukommen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich antwortete, ob ich Sie richtig verstanden hätte, dass Sie ein Unternehmen, welches sie angeblich ausgewählt hätten, wohl aber doch nicht kennen würden, in welcher Form auch immer, prüfen würden und wenn man diese Prüfung nicht bestehen würde, dann müsste man auch nichts zahlen. Würde man aber die Prüfung bestehen und dann den Award, der einem wie dem Esel die Karotte vor die Nase gehalten worden war, auch haben wollen, dann müsse man zahlen?

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Lachen am anderen Ende der Leitung. Zustimmung.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich bedankte mich für das Gespräch, wünschte der Dame noch alles Gute, sagte ihr, dass ich daran keinerlei Interesse hätte und legte auf.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Warum ich mitgemacht habe? Es ist durchaus spannend, sich als Versuchskaninchen scheinbar in die Fänge „gut geschulter“ Menschen zu begeben, die meinen, einen manipulieren zu können. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Und: Es wurde ein neuer Blogbeitrag daraus!

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Abschließend: Blog-Beiträge stellen meine persönliche Meinung dar, die natürlich auch falsch sein kann. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-1610612481 1207967819 335544320 0 403 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}
  
  
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 15 Jul 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/2022/07/zweifelhafter-hypehtml</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Sternenkinder</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
    
     
  
  
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
    
    Am Sonntag, den 03. Juli 2022 fand ein Entschlafenen-Gottesdienst speziell für Sternenkinder statt. Meine Tochter Sophie hatte dazu folgende Geschichte geschrieben.
  
  
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
    
    Aus Sicht eines Babys im Mutterleib wird hier die kurze, aber eindrucksvolle Gemeinschaft und der Weg zu den Sternen beleuchtet.-
    
    
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
    
    Da die Geschichte so schön, so traurig und tröstend zugleich ist, darf ich diese hier teilen. Danke Sophie!                    
  
  
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;u&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
          
         
      
        
                        &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/u&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;u&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
          
        Sternenkinder
      
        
                        &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/u&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Huch, wo bin ich? Mmmh, ich glaube ich fühle mich hier richtig wohl. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Was ist denn das für eine Wärme? Ich glaube, sie kommt von außen. Und diese Stimme, sie ist so angenehm, so warm und wohlig. Sie kommt mir sehr bekannt vor, als ob ich sie schon immer kennen würde. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Je mehr diese Stimme redet, umso mehr sehe ich, wo ich bin. Hier ist sooooo viel Platz. Ich glaube, ich weiß nun, wo ich bin: ich bin im Bauch meiner Mama und die Stimme gehört zu ihr!
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Und die Wärme und das Licht, das ist die Liebe meiner Mama! Jetzt, wo ich es weiß, da merke ich, wie sie mich stark macht! Wenn sie etwas isst, dann gibt sie mir immer etwas davon ab. Wenn sie etwas trinkt, dann gluckert es immer so schön um mich herum. Und ihre Stärke, Wärme und Liebe lässt mich wachsen! Meine Mama hat mich so gern!
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Ich glaube, ich sollte mich mal bemerkbar machen, ihr Danke sagen. Aber wie stelle ich das denn nur an? Wenn ich mich nur fest genug bewege, dann bemerkt Sie mich ja vielleicht? Na gut, auf drei: eins…, zwei…. und drei!
    
      
                      &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
        
    
      
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Huiiiii, das macht aber Spaß hier herumzuwirbeln! Gleich nochmal!
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Oh …, ich glaube, Mama gefällt das nicht. Sie hält sich den Bauch und schluckt ganz komisch… Dann muss ich wohl noch etwas warten, bis ich ihr Danke sagen kann.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Schau mal Mama! Ich wachse immer mehr und hab jetzt auch schon kleine Zehen und Finger! Mama, ich wünschte du könntest mich sehen! Ich will dir so gerne zeigen, was deine Liebe mit mir macht! Aber, was ist denn das? Warum fühlt es sich da draußen plötzlich so kalt an? Und irgendetwas drückt nun gegen meine Wohndecke… Ah! Jetzt weiß ich, du siehst mich gerade! Hallo Mama, ich bin hier! Sieh doch nur, wie gut es mir geht! Aber bald brauche ich mehr Platz, hier wird es bald eng. Aber ich weiß, du machst alles, dass es mir gut geht!
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
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                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Mama? Du gibst mir immer genug Wärme, aber ich weiß nicht. Es ist hier so eng geworden und ich fühle mich nicht mehr gut. Mir ist öfters kalt und ich wachse nicht mehr. Vielleicht ist es langsam an der Zeit, diese Höhle hier zu verlassen? Ich habe eine Idee! Ich schlaf einfach nun etwas, danach geht es mir immer besser!
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Uah, dieser Traum war komisch. Ich war nicht allein, wie sonst. Diesmal hatte ich sogar Besuch. Ich wachte auf einer Wiese auf, weil mir ein Schaf ins Ohr geblökt hat. Nicht gerade nett, aber die Schafe haben mich auf ihren Rücken gesetzt und mitgenommen. Wir ritten, bis wir vor einem Mann standen, der sah ganz lustig aus! Er war groß, hatte einen langen braunen Mantel an und einen Stab in der Hand. Um ihn herum standen viele kleine Schäflein und bei ihm war es einfach nur wunderschön! Alles hat geglänzt, es war einfach nur warm und schön. Der Mann, er ist ein Hirte, sagte mir, dass er mich bald auf eine Reise mitnimmt. Er wird mich an einen anderen Ort führen, wo es mir nie wieder kalt werden wird und ich mich so gut, gesund und stark wie noch nie fühlen werde! Mama ich bin aufgeregt!
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Wieder ist es kalt und ein Druck kommt auf meine Wohndecke, doch dieses Mal bemerke ich keine Freude, die von dir ausgeht, Mama. Was ist denn los? Der Hirte sagte mir doch, dass ich bald an einen anderen Ort komme! Ich bin dann doch sicher bei dir? Mama warum weinst du denn? Bitte sei nicht traurig, das gefällt mir nicht! Ich brauche auch gar nicht mehr so viel Platz. Eigentlich reicht es mir hier drin, ich möchte gar nicht mehr Platz, seit dem Traum, da hat sich etwas verändert. Ach Mama, ich wünschte ich könnte dich trösten.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Guten Morgen! Heute Nacht war ich wieder bei dem Hirten mit den Schafen! Er erzählte mir wieder von der neuen Heimat, ganz weit oben über den Wolken! Mama, das klingt wundervoll! Ich bin so aufgeregt, er sagte mir, es dauert nicht mehr lange! Mama ich hoffe du kannst dorthin mitkommen, es ist dort so wunderschön.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Mama? Was ist hier los? Es wird plötzlich immer dunkler! Und kälter! Meine kleine Höhle fühlt sich komisch an. Es ist so unheimlich hier, ich möchte hier weg! Ich spüre keine Stärke mehr, ich bin nur müde und auch deine Stimme hört sich so weit entfernt an. Mama ich habe Angst hier, ich möchte nur noch an den wundervollen Ort gehen, von dem mir der Hirte erzählt hat. Vielleicht, wenn ich nur ganz stark an ihn denke, dann kommt er ja vielleicht?
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    ________________________________________________________________________
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Mmmmhhhhh… Huch, wer legt mir denn da die Hand auf meine Schultern? Ich sollte mal die Augen wieder öffnen. Der Hirte! Er ist da! Und bei ihm sehe ich auch endlich wieder die Wärme und das Licht! Mama ich möchte zu diesem wundervollen Ort gehen! Der Hirte nimmt mich an der Hand, sein Mantel ist auch ganz warm. Die Schafe begleiten uns, aber wo bleibst du? Ich möchte doch mit dir dort hin! Wieso sehe ich bei dir keine Freude, sondern nur Traurigkeit? Mama warum weinst du, wenn ich doch nun an so einem schönen Ort bin?
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Mama, der Hirte sagt, du sollst nicht traurig sein. Mir geht es hier sehr gut! Ich merke wie dort die Stärke, die Wärme, die Sicherheit und Alles, was du mir vorher mitgegeben hast, dort auf mich wartet! Ich werde dort in der Heimat erwartet. Bitte Mama, sei nicht traurig, mir geht es dort so gut! Der Hirte wird mir helfen, mich dort zurecht zu finden.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Mama, ich habe dich nie richtig kennen gelernt, aber ich kenne dich so gut! Ich weiß, dass du mir fehlen wirst und ich dir! Aber sei nicht traurig, dort wo ich nun bin, da geht es mir gut. Ich habe hier meinen Platz gefunden, meine Heimat, meinen sicheren Ort, und ich werde hier auf dich warten und über dich Wachen. Ich werde immer bei dir sein, an deiner Seite!
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Ich werde dir Trost schenken, wenn du ihn brauchst, dir die Sonne schicken, wenn es dich fröstelt, dir ein Schirm sein, wenn es regnet. Ich werde immer an deiner Seite sein und mich mit dir freuen!
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Mama, wenn du nachts nach oben siehst, dann kannst du mich sehen! Ich bin hinter einem weit entfernten Licht und winke dir zu! Du siehst mich vielleicht nicht richtig, aber ich bin da und warte, bis der Hirte dich zu mir bringt!
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:Calibri; 	panose-1:2 15 5 2 2 2 4 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:swiss; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-469750017 -1073732485 9 0 511 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin-top:0cm; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:8.0pt; 	margin-left:0cm; 	line-height:107%; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:11.0pt; 	font-family:"Calibri",sans-serif; 	mso-ascii-font-family:Calibri; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-font-family:Calibri; 	mso-fareast-theme-font:minor-latin; 	mso-hansi-font-family:Calibri; 	mso-hansi-theme-font:minor-latin; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-theme-font:minor-bidi; 	mso-fareast-language:EN-US;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-size:11.0pt; 	mso-ansi-font-size:11.0pt; 	mso-bidi-font-size:11.0pt; 	font-family:"Calibri",sans-serif; 	mso-ascii-font-family:Calibri; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-font-family:Calibri; 	mso-fareast-theme-font:minor-latin; 	mso-hansi-font-family:Calibri; 	mso-hansi-theme-font:minor-latin; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-theme-font:minor-bidi; 	mso-fareast-language:EN-US;}.MsoPapDefault 	{mso-style-type:export-only; 	margin-bottom:8.0pt; 	line-height:107%;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}
  
  
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Fri, 08 Jul 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Wein trinken und Wasser predigen</title>
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  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA101.jpeg" target="_top"&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      
    Wein trinken, denn Wasser muss gespart werden. Die Stoppuhr, die die morgendliche Duschzeit protokolliert, läuft mit Solarenergie. Die Haare sind kurz, das spart den Friseurbesuch, den Föhn und viel Wasser. Essenstechnisch war ich schon immer sparsam in der Haltung, manchmal sehr zum eigenen Leidwesen. Eigentlich esse ich nur einmal am Tag, leider bin ich nicht so dünn, wie ich es gerne wäre. Aber das kommt bestimmt noch, die regierungsverordnete Diät bestimmter grüner Menschen mit Gebärmutter wird mir sicherlich helfen, ein paar Pfunde zu verlieren. Dass auf Seiten der Regierung gerade die, die derartiges anmahnen nicht nach Verzicht aussehen, dass diejenigen, die denen, die sowieso schon jeden Cent 2-mal umdrehen, raten, sparsamer zu sein, während sie im klimatisierten Bundestag sitzen und monatlich ihr hohes und sicheres Einkommen haben, das ist eine reine Nebensächlichkeit, mit der man sich nicht aufhalten darf.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Nicht tanzen ist keine Option

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  So meine Aussage vor ein paar Tagen, als wir uns gemeinsam – meine lieben Teilnehmerinnen und ich – überlegten, wie es im frostigen Winter weitergehen kann. Gerade für die psychische Gesundheit ist mein Sport, das Tanzen, die Auszeit vom Alltag notwendig.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wobei ich mir natürlich schon auch überlegen könnte, durchzudrehen, dann käme ich vielleicht in eine Psychiatrie, die ist bestimmt geheizt – oder vielleicht auch nicht?

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Gaspreis und Strompreise

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Gerüchte lassen vermuten, dass der Gaspreis um das Sechsfache steigen wird. Die Strompreiserhöhung unseres Anbieters (Stadtwerke) haben wir schon schriftlich vorliegen. 56% Preiserhöhung. Die Krankenkassenbeiträge steigen, die Lebensmittel werden teurer und währenddessen gleichen die Regierenden die eigenen Verluste damit aus, dass sie sich ihre Diäten erhöhen, die Renovierung des Bundestags beschließen, Geld verschenken und ihrem Hobby der Angstmacherei und Kriegstreiberei frönen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Practice what you preach

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Man muss auch das trainieren, was man nicht mag. Gerade das, was einem im Training nicht so viel Spaß macht, muss man wiederholen. Immer beide Seiten trainieren. Sich zurückhalten, wenn einem die Beleidigungen auf der Zunge liegen würden. Anstand. Contenance. Höflichkeit. Etwas abgeben. Teilen. Verzichten. Sparen. Nicht gierig werden. Ehrlich sein.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Zugegeben: Das ist nicht leicht und mitunter ganz schön anstrengend. Doch mein Gewissen mahnt mich jeden Tag, ein wenig mehr der Mensch zu bleiben oder zu werden, den ich als gut und ehrenwert erachte.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Das kostet Nerven. Das erfordert Moral. Das trainiert den Anstand.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Mitunter fragt man sich, wozu, wenn doch außenherum alles den Bach herunterzugehen scheint. Am besten wäre es doch, sich hoch zu verschulden, bei der galoppierenden Inflation sind morgen die Schulden auch nichts mehr wert.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Das Dumme daran ist, dass man ein echtes Gewissen nicht abstellen kann. Die Überlegungen mögen sogar nachvollziehbar sein, aber das potenziell beschriebene Verhalten wird mich nicht glücklich machen. Und ein lebendiges Gewissen macht leider nie Pause.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Da hilft nur noch beten – oder Yoga – oder tanzen

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Also versuche ich weiterhin, mein Unmöglichstes zu tun. Mir Lösungen für den Winter zu überlegen, noch mehr zu sparen, auf noch mehr zu verzichten. Dabei schlafe ich mit der Kriegsangst ein und wache mit Zukunftssorgen auf.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Willkommen im besten Deutschland aller Zeiten!

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-1610612481 1207967819 335544320 0 403 0;}@font-face 	{font-family:"Poiret One"; 	panose-1:2 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Poiret One"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-1610612177 1342177354 0 0 407 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}
  
  
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 01 Jul 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/2022/07/wein-trinken-und-wasser-predigenhtml</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Die Anrede als Menschenrechtsverletzung</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/2022/06/die-anrede-als-menschenrechtsverletzunhtml</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA100.jpeg" target="_top"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA100.jpeg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      
    Heute morgen habe ich zum wiederholten Male die Webseiten überprüft. Die 
    
      
                      &#xD;
      &lt;a href="https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/gericht-nicht-binaer-anrede-deutsche-bahn-100.html"&gt;&#xD;
        
                        
        
      Berichterstattung über das Urteil eines Gerichts
    
      
                      &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
                      
      
    , welches dem Kläger – Entschuldigung: der klagenden Person - Recht gab, als diese einen Konzern wegen Menschenrechtsverletzung verklagte, weil der Konzern nur „Herr“ und „Frau“ als Anrede im Buchungsformular anbietet und sich erdreistet hatte, die Person in einem Schreiben mit „Herr“ anzusprechen, hat mich schockiert. „Sehr geehrte Damen und Herren“ – auch diese Anrede werde ich dann wohl in Zukunft nicht mehr verwenden, will ich nicht Gefahr laufen, verklagt zu werden.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Pragmatische Lösungen

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  In Zukunft werde ich Schriftstücke und Mails nur noch mit „Sehr geehrtes Team“ beginnen und bei der Ansprache einzelner Personen, von denen ich nicht genau wissen kann, wie ihr eigenes Selbstbild aussieht, wohl auf eine höfliche Anrede komplett verzichten (müssen).
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Im direkten Umgang werde ich auf das sogenannte „französische Sie“ übergehen: Ich verwende den Vornamen und sieze die Person.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Beleidigung und Diffamierung ist kein Angriff, die falsche Anrede schon

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich vergleiche. Vielleicht sogar Äpfel mit Birnen. Letzte Woche erhielt ich das Schreiben der Staatsanwaltschaft Moabit, in welchem mir mitgeteilt wurde, dass man (natürlich) kein Strafverfahren gegen unseren Gesundheitsminister eröffnen würde, da seine diffamierenden und diskriminierenden Aussagen (Stichwort Geiselhaft), keinen Straftatbestand erfüllen würden, sondern der freien Meinungsäußerung zuzurechnen wären.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wohl aber ist es eine Menschenrechtsverletzung, die vom Gericht auch geahndet wird, wenn ich eine Person mit „Herr“ oder „Frau“ anspreche, ohne mich vorher versichert zu haben, dass ich das darf.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Die Abmahnung als Damoklesschwert

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die Anwältin, die die klagende Person vertreten hat, gab zu bedenken, dass es noch mehr Unternehmen geben würde, die sich allein durch die Texte der Webseiten, durch die Schreiben und Ansprachen strafbar machen würden und dass es da noch eine Liste gäbe, die abzuarbeiten wäre.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  So etwas versetzt mich immer in Aufregung. DGSVO, Impressum, Aktualität, AGB, Hygienekonzept. Da ist die Korrektheit der Ansprache nur noch ein weiteres Mosaiksteinchen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ohne es zu wissen, macht man im Grunde immer irgendetwas, wenn nicht alles falsch.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Disclaimer

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich frage mich ernsthaft, wie die Kommunikation – mündlich oder schriftlich – in Zukunft ablaufen soll? Vielleicht entwerfe ich eine Art „Einverständniserklärung“ oder einen „Disclaimer“, den ich vervielfältigt immer bei mir habe, um jedem Menschen, mit dem ich sprechen will oder muss, diesen zunächst vorzulegen und unterschreiben zu lassen, damit ich später nicht wegen einer menschenrechtsverletzenden falschen Anrede, die ich vielleicht nur aus Höflichkeit verwendet habe, verklagt werden kann.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wenn ich die Menschen dann gendergerecht anspreche, dann darf ich sie auch als Geiselnehmer und anderes bezichtigen, denn dann greift das Recht der freien Meinungsäußerung.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}@font-face 	{font-family:"Poiret One"; 	panose-1:2 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:﷽﷽﷽﷽﷽﷽﷽﷽ne; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-1610612177 1342177354 0 0 151 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}
  
  
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 24 Jun 2022 06:42:00 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Frau sucht Gentleman, Ritter unerwünscht</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/2022/06/frau-sucht-gentleman-ritter-unerwunschthtml</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA99.jpeg" target="_top"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA99.jpeg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      
    Manche Blüten, die der Feminismus treibt, mag ich nicht. Ich muss jetzt schon schmunzeln, ob des sprachlichen Treppenwitzes, weil ausgerechnet „der Feminismus“ einen männlichen Artikel hat. Ich kann gut damit umgehen, als Frau charmant hofiert zu werden und ich fühle mit Aurélie aus dem gleichnamigen Song von „Wir sind Helden“.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      
    Ich lasse es mir gerne gefallen, wenn ein Mann mir in den Mantel hilft oder die Autotür aufhält, ich empfinde es nicht als Beleidigung oder als sexistischen Angriff, wenn mir jemand ein Kompliment macht und ich stelle schmunzelnd fest, dass es das Klischee der Bauarbeiter, die einem hinterherpfeifen, doch noch gibt und bin beruhigt.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      
    Ich fühle mich angesprochen und inkludiert, wenn nur von Teilnehmern geredet wird und ich mag die Unterschiede der Geschlechter, die das ganze Zusammenleben spannend machen.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      
    Und dennoch gibt es Dinge, die mich aufregen. Diese sind so subtil, dass man darüber selten spricht.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Emanzipatorische Unterwanderung

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich muss leider feststellen, dass (auch sprachliches) Verhalten, welches die Gleichberechtigung unterwandert, häufig festzustellen ist. Damit meine ich nicht das Gendern. Wenn es einigen Personen so wichtig ist, dann kann ich das gerne tun, ich selbst hatte noch nie das Gefühl, ausgegrenzt zu sein, nur weil jemand von Studenten, Unternehmern oder Mitarbeitern gesprochen hat. Aber gut, Empfindungen sind nun einmal verschieden. Es ist nicht selten das Verhalten der Frauen, welches Klischees zementiert und zeigt, welch‘ Geistes Kind sie sind.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Einige Beispiele:

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  „Arbeitest Du eigentlich oder machst Du nur das Sportstudio hier so ein bisschen?“ – Frage einer Teilnehmerin in meinem Studio.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  „Na ja, dein Mann wird ja sicherlich gut verdienen, der kann dann ja Verluste des Studios ausgleichen.“ – beruhigend gemeinter Satz während des Lockdowns.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  „Könnte ich bitte ihren Mann sprechen? Es geht um computertechnische Dinge.“ – Diese erledige ich in unserem Haushalt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Diese Fragen wurden ohne Ausnahme von Frauen gestellt. Selbstbestimmten Frauen, arbeitenden Frauen, Frauen, die im Auftrag der Software-Firma anrufen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Finde den Fehler!

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Absurdes Verhalten

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich war als Keynote-Speakerin bei einem Abendevent geladen. Dem Vortrag folgen sollte eine Podiumsdiskussion mit mehreren teilnehmenden Personen. Ein Herr übernahm dabei den Platz seines erkrankten Kollegen und hatte somit kein vorbereitetes Namensschild. Wir hatten uns noch nicht einmal ordentlich begrüßt, als er mir einen Stift und das Blanco-Namensschild hinhielt und die Frage stellte, ob ich ihm sein Namensschild schreiben könne, da Frauen „immer so eine schöne Schrift hätten“. Das machte mich sauer und ich nahm das Namensschild und den Stift und entgegnete, dass ich das gerne für ihn übernehmen wolle, wenn er des Schreibens nicht mächtig sei.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Beim Seminar „Kommunikation und gerechte Teamarbeit“ gab es eine Gruppenaufgabe. Zwei Personen sollten gemeinsam in einer kleinen Rede ein Thema vorstellen. Gemeinsam. Als Team. Gleichberechtigt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die beiden Personen standen auch in einer gemeinsamen Reihe vor dem Publikum. Diese Augenhöhe hielt 30 Sekunden an. Danach trat die Dame wie selbstverständlich im wahrsten Sinne des Wortes einen Schritt zurück und der Herr einen Schritt nach vorne. Seine Stimme wurde lauter, sie suchte Halt am Flipchart und dem beiliegenden Stift, um dann die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Vortrag ihres Kollegen auf dem Flipchart zu notieren, so dass sie dem Publikum präsent blieben.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Nein, man hatte das vorher nicht so abgesprochen. Es hatte sich einfach so ergeben.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Hier kann man allerdings auch nicht dem männlichen Part des Teams einen Vorwurf machen, da die Dame für sich beschlossen hatte, sich zurückzuziehen und helfende Aufgaben zu übernehmen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Der Ritter, den niemand gerufen hat

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Umgekehrt erinnere ich mich an einen Kollegen, der glühender Verfechter des Feminismus war. Er wurde nie müde zu bekräftigen, wie sinnvoll er die Emanzipation fände und dass er seinerseits immer bereit wäre, diese zu unterstützen. Und natürlich die Frauen, die das allein nicht hinbekommen würden.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  So sprang er in Verhandlungsgesprächen einem gerne ungefragt zur Seite, wenn er der Meinung war, dass er als Mann dem männlichen Verhandlungspartner besser erklären könne, was ich als Frau wolle. Natürlich bekräftigte er dabei, dass mein Ansinnen und meine Wünsche mehr als legitim wären.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Als ich ihm sagte, dass ich seine Hilfe nicht benötigen würde, bzw. es ihn unmissverständlich wissen lassen würde, wenn es so wäre, ich aber durchaus in der Lage sei, auch in schwierigen Situationen „meine Frau zu stehen“, ohne in Tränen auszubrechen, war er beleidigt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Auch beim anschließenden gemeinsamen Abendessen verstand er nicht, warum er mit seinem Verhalten seine eigenen Aussagen Lügen strafen würde.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wohl aber hatte er bei einer anderen weiblichen Kollegin eine Herpesblase entdeckt, über die er nun herzog. Das wäre nicht hübsch, da solle sie mal besser darauf achten.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich war erstaunt, wütend, parkinson-kopfschüttelnd.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Respekt nur in gewissen Kreisen

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Genauso schwierig ist es nach wie vor, sich als Frau in gewissen Kreisen überhaupt Gehör zu verschaffen. Wir haben gemeinsam ein Haus gebaut (umgebaut). Das ist 20 Jahre her. Wir haben viel selbst gemacht und hierbei als Team fungiert. Es hat Spaß gemacht, den Vorschlaghammer zu schwingen, um die alten Fliesen von den Wänden zu hauen. Anpacken, Zupacken, Schutt schaufeln. Geht alles. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wir hatten für einige Arbeiten die entsprechenden Gewerke vor Ort. Mein Mann und ich waren die Bauherrschaften. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Der Umbau des alten Hauses lief nicht immer reibungslos ab und so stand ich mit der Heizungsfirma eines Tages vor dem unebenen Boden im Esszimmer und wir stellten die Frage, wie man hier die Fußbodenheizung am besten verlegen könnte, da der Boden nicht an allen Stellen gleich zu egalisieren war. Respektive ging es um den Boden, der in der Höhe der Tür zu hoch war.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich sagte, dass – wenn man eine pragmatische Lösung suchen würde – es doch okay wäre, wenn genau dort keine Heizschläuche verlegt werden würden, da man sich ja nicht ewig direkt unter dem Türsturz aufhalten würde.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Irgendwie hörte mich niemand. Ich wiederholte meinen Vorschlag und ich habe keine piepsige Stimme. Ich wurde mit Ignoranz ignoriert.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Geschlagene 20 Minuten später, läutete der Chef der Heizungsfirma mit großen Worten ein, dass er nun die ultimative Lösung gefunden hätte. Er präsentierte meinen Vorschlag und alle waren begeistert.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Als ich darauf hinwies, dass wir an diesem Punkt der Diskussion vor 20 Minuten schon hätten sein können, weil der Vorschlag von mir gekommen wäre, wurde ich fast kuhäugig angestarrt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich glaube den Herren, dass sie mich einfach nicht gehört hatten. Bauarbeiter blenden Frauen aus, wenn man ihnen gerade nicht hinterherpfeifen kann, weil sie in Latzhose und dreckverschmiert auf der Baustelle stehen. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Und das ist heute noch so., In den vergangenen 20 Jahren hat sich nicht viel verändert. Gibt es einen (wiederholten) Wasserschaden und ich als Studioleiterin setze mich mit den Herren vom Bau auseinander, erlebe ich selten ein Gespräch auf Augenhöhe. Oft wird mir unverblümt gesagt, dass ich davon keine Ahnung hätte oder ob man nicht mit meinem Mann sprechen könne.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Manchmal spielen wir einfach mit. Ich lasse meinen Mann mit dem Architekten oder der Baufirma reden, weil ich keine Lust und keine Zeit habe, diesen Herren zu erklären, dass ich durchaus in der Lage bin zu denken und in gewissem Rahmen auch bei bautechnischen Fragen Logik walten lassen kann.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Es mag zwar der gewünschten Veränderung nicht zuträglich sein, aber es spart Nerven und Zeit. Eine Diskussion über Gleichberechtigung, Respekt und Gespräche auf Augenhöhe anfangen zu wollen mit Personen, die mir vorher gezeigt haben, dass sie von Augenhöhe keine Ahnung haben, macht hier einfach keinen Sinn.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Die typischen Fragen

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  „Wer passt denn auf die Kinder auf, wenn Sie jetzt arbeiten?“ – „Das Bier für den Herrn, der Weißwein für die Dame, ja?“ – „Ist das nicht hart für Sie, wenn die Kinder jetzt zu Hause sind und sie arbeiten?“

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Diese Fragen sind legitim, aber man würde sie nie (auch heute noch nicht) einem Mann stellen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Es hat Spaß gemacht, manchmal ein bisschen frech zu sein. Je nach Tagesform lauteten meine Antworten: „Wer auf die Kinder aufpasst? Niemand. Die sperren wir immer im Keller ein, bis wir beide von der Arbeit wieder nach Hause kommen.“ – oder im Restaurant: „Nein, bitte beides für mich, mein Mann darf nichts trinken, der hat sich nicht gut benommen.“ – „Ja, schon ein bisschen. Ich finde, die Kinder sollten wenigstens während meiner Abwesenheit den Haushalt übernehmen.“

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Auch habe ich noch eine Szene im Kopf, als ich als Trainerin bei einer Yuppie-Unternehmensberatung ein Seminar hielt. In der Pause ging es um den Urlaub und wohin es denn gehen würde. Ich sagte: „Nirgendwohin, dafür reicht das Geld nicht. Es ist im Moment nicht leicht, eine 4köpfige Familie zu ernähren.“
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Der Herr entgegnete darauf: „Ach, dann haben Sie 2 Kinder?“ – Ich antwortete: „Nein, 3 Männer.“

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Respekt braucht kein Geschlecht

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ein Kollege, mit dem ich über meine Gedanken zu diesem neuen Beitrag sprach, brachte es gut auf den Punkt: Wenn jeder Mensch dem anderen Menschen mit Respekt begegnet, mit Höflichkeit und Wertschätzung, brauchen wir überhaupt gar keine Rücksicht auf irgendwelche Geschlechter nehmen. Ich bin da voll bei ihm!

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Es lebe das Klischee: Ein Mann, ein Wort – eine Frau, ein Wörterbuch.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  (Das war humoristisch gemeint!)

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}
  
  
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 17 Jun 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Sonne, Regen und der Regenbogen</title>
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  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA98.jpeg" target="_top"&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      
    Es ist circa 18 Jahre her, als ich ein Erlebnis in einem Schnellrestaurant hatte, welches heute komplett anders bewertet werden würde. Heute bekäme die Mitarbeiterin wahrscheinlich eine Auszeichnung, damals war ich sehr sauer über ihr Verhalten. Wir waren mit der Familie unterwegs, als sich ein menschliches Bedürfnis einstellte. Am Schalter des Schnellrestaurants fragte ich (im Beisein meines Mannes und meiner beiden Kinder), ob ich – gegen Entgelt - die Toilette aufsuchen dürfe. Die junge Frau (ich schätze, es war eine Frau), sagte, dass das kein Problem sei, ich solle ihr nur sagen, welche Toilette sie aufsperren solle – die Herren- oder die Damentoilette (damals  gab es 2 Toiletten für 2 Geschlechter). Auch nachdem ich meinem Erstaunen und meiner beginnenden Entrüstung über ihre Frage mit einem nachdrücklichen „Wie bitte?“ Ausdruck verliehen hatte, beharrte sie darauf, von mir eine Antwort haben zu wollen. Ich sah ihr fest in die Augen, sagte, dass ich kurz nachsehen wolle, welche Toilette für mich die richtige wäre und begann, den Gürtel meiner Hose zu öffnen. In stoischer Gelassenheit antwortete die Mitarbeiterin darauf, dass es nicht nötig wäre, dass ich nachsehe, ich solle ihr nur sagen, welche Toilette sie aufsperren solle.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Bunt ist gut

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Aufgeschlossenheit, Toleranz, ein respektvoller Umgang miteinander und der Blick über den Tellerrand sind Eigenschaften, die man in einer sozialen Gemeinschaft nur begrüßen kann. Die Welt ist bunt und das ist gut so. Es gibt nicht nur schwarz und weiß und jede Farbe hat die gleiche Daseinsberechtigung. Einen Menschen, seine Art zu leben, seine Art sich auszudrücken, sein Leben zu gestalten, seine Vorlieben und Abneigungen abzulehnen oder gar zu negieren, nur weil man es selbst anders hält, es sich nicht vorstellen kann oder sich anders fühlt, ist meiner Meinung nach verkehrt. Voraussetzung dafür ist, dass das gezeigte Verhalten mich nicht direkt einschränkt. Leben und leben lassen! Insofern begrüße ich die Aufmerksamkeit der Vielfalt gegenüber sehr.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Schwarz und weiß sind keine Farben

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Um Vielfalt genießen zu können, muss es auch „langweilige“ Farben wie schwarz und weiß geben, die in der Farblehre streng genommen gar nicht als Farben gelten. Besonderheiten, Minderheiten und spannende Lebensentwürfe setzen immer auch das Vorhandensein von Standards, dem Normalen (hier bitte als „der Norm entsprechend“ zu verstehen) und von langweiligen Lebensentwürfen voraus. Wenn im Zuge der Bedeutung von Farben das Normale mehr und mehr negiert wird, bzw. man meint, sich fast schämen zu müssen, ob der eigenen langweiligen Standards, dann droht man, von der anderen Seite des Pferds hinunterzufallen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Guten Tag, ich bin Katzenliebhaberin

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ein Mensch ist die Summe seiner Eigenschaften und Erfahrungen, seiner Geschichte, seines Geschmacks, seiner Verhaltensweisen, seiner Aktionen und Reaktionen, seiner Abneigungen und Vorlieben. Jeder Mensch ist einzigartig. Jeder Mensch hat den gleichen Respekt, die gleiche Aufmerksamkeit, die gleiche Freundlichkeit verdient. Das gilt so lange, bis sich der Mensch mir gegenüber in einer Art verhält, die ich nicht mag. Weise ich den Menschen darauf hin und ändert der Mensch sein Verhalten nicht, so empfinde ich es als nachvollziehbar, dass dieser Mensch nicht (mehr) zu meinen Lieblingsmenschen zählt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Selten stellte sich bei dieser Art mit Menschen umzugehen, die Notwendigkeit ein, auch die sexuelle Orientierung zu thematisieren.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich bin es gewohnt, dass man sich mit Namen vorstellt und im Laufe eines Gesprächs langsam mitbekommt, wie der andere tickt. Dann können alle entscheiden, ob die Gespräche fortgesetzt werden, oder ob man sich nicht so gut versteht.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Katzenliebhaber*innen (ich gendere bewusst und es ist in keiner Weise zynisch gemeint!), ticken anders als Hundeliebhaber*innen. Menschen, die große Terrarien haben, finden an den dort wohnenden Tieren Anderes faszinierend als Aquarienbesitzer*innen an Fischen. Für die Menschen sind ihre Tiere wichtig und ja, ich persönlich poste zum Beispiel manchmal Katzenvideos. Ich weiß, dass das Manche nicht ausstehen können. Es gibt sogar gute und weniger gute Witze über die Art von Menschen, die in sozialen Medien Katzenvideos posten. Noch nie wäre ich auf die Idee gekommen, mich deswegen diskriminiert zu fühlen oder mir für die Zukunft zu überlegen, ob ich der Nennung meines Namens den Zusatz „ich bin Katzenliebhaberin“ verleihen sollte.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Gendern aus Respekt

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Genauso wenig kann ich die mitunter heißblütig geführten Diskussionen über das Gendern im Schriftlichen verstehen. Wenn ich weiß, dass ich durch die Weigerung gendergerechter Sprache unter Umständen Personen brüskiere und das nicht möchte, so kann ich darauf achten, mit einem Sternchen zu zeigen, dass ich niemanden ausgrenzen will. Punkt. Ende der Diskussion. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Es mag für viele neu und ungewohnt sein, aber das waren heute salonfähige Tattoos, Piercings und Modeerscheinungen auch einmal. Die Welt verändert sich.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wenn ich mir heute unsicher bin, wie ich eine Person richtig anspreche, so frage ich. Höflich und interessiert. Ich empfinde es nicht richtig, stur an etwas festzuhalten, was andere verletzen könnte. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Als Frauen anfingen, sich bilden zu wollen, Schulen zu besuchen, zu studieren, zu wählen, da waren die Argumente ähnlich und es hat viele Jahrzehnte gedauert, bis es zu etwas Selbstverständlichem geworden ist. Das muss sich bei der Anerkennung der Vielfalt von Persönlichkeiten nicht wiederholen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Ich bin prüde

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Dennoch stelle ich fest, dass ich wohl etwas prüde bin. Bisher war ich der Meinung, dass meine sexuellen Vorlieben und Präferenzen, mein Geschlecht nur von zweitrangiger Bedeutung sind, da zum einen jeder Mensch gleich respektvoll behandelt werden sollte und zum zweiten dieses Thema etwas Intimes darstellt. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Sex, das eigene Sexualleben, die damit verbundenen Bedürfnisse, deren Erfüllung oder Nichterfüllung waren für mich nicht unbedingt das Thema, welches ich bei einem Businessmeeting mit Kolleg*innen oder in der Öffentlichkeit führe. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Dass ich verheiratet bin (mit einem Mann), dass ich zwei Kinder habe, die mittlerweile erwachsen sind und dass diese auf herkömmliche Art und Weise entstanden sind, bekommt meine Gesprächspartner*innen früher oder später mit, wenn sich das Thema ergibt. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Um die sich aufbäumenden gedanklichen Wogen etwas zu glätten, muss ich gestehen, dass ich auch in anderer Hinsicht wohl prüde bin, denn ich empfand auch schon immer die öffentlich gestellte Frage an ein frisch verheiratetes Paar, wann es denn jetzt Nachwuchs gäbe, ob dieser geplant wäre und ob man schon fein „üben“ würde, als peinlich und übergriffig. Hier kann ich mich nur wiederholen: Das ist Privatsache und als außenstehende Person werde ich das schon mitbekommen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Frei sein

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wenn Menschen sich so ausleben können, dass sie nicht (mehr) das Gefühl haben müssen, in dem eigenen Körper eingesperrt zu sein, nur um in die Gesellschaft zu passen, dann ist das absolut begrüßenswert.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wenn Menschen glücklich miteinander sind, dass ist das ein Gewinn. Wenn Menschen einem Kind ein Zuhause bieten, dann ist das wunderschön. Wenn Menschen sich in Liebe begegnen, so geht einem das Herz auf. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Dabei ist mir vollkommen egal, welcher Buchstabe des Alphabets für die Geschlechtsbezeichnung dieser Person gerade passt und ob die Person Hosen oder Kleider trägt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Freiheit, Farbvielfalt, Liebe und Offenheit sind immer ein Gewinn für eine Gesellschaft und diese Eigenschaften sollte man fördern, damit Liebe wachsen kann.
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Menschen, die sich angenommen fühlen, die mit Selbstvertrauen agieren, die nicht das Gefühl haben, in dieser Welt keinen Platz zu haben, tragen viel dazu bei, dass wir uns alle wohlfühlen können.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Nicht vernachlässigen

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Es ist eine Sache, Vielfalt anzuerkennen und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, und es ist eine andere Sache, Menschen mit der Dauerpräsenz dieser Themen auf die Nerven zu gehen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich fühle mich mitunter auch heute noch etwas peinlich berührt, wenn ich diverse Themen in Dokus sehe und ich finde auch nicht, dass ich alles über alle möglichen Bettspiele (nicht Brettspiele!) wissen muss. Vielleicht möchte ich das gar nicht, so wie manche Menschen keine Katzenvideos sehen wollen. Deswegen sind weder Katzenliebhaber*innen schlecht, noch Katzen falsch, noch muss ich mich zurückgesetzt fühlen, wenn sich nicht jeder für meine 5 Katzen interessiert. Es interessiert sich auch nicht jeder für Kinder, Aquarien oder den Dänemark-Urlaub.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
   

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Entspannt

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich würde mir einen entspannten und respektvollen Umgang der Menschen miteinander wünschen, ohne Indoktrinierung oder Missionierung. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Was mich interessiert: Gibt es eventuelle eine Studie, die untersucht inwiefern die Dauerpräsenz dieser Themen a) hilfreich und b) von den Menschen, die es betrifft, überhaupt gewünscht ist?

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Manchmal befürchte ich, dass der Schuss nach hinten losgehen könnte. Wenn man zu viel mit einer Sache konfrontiert wird, so wird man ihr überdrüssig und lehnt diese ab. Und genau das soll doch wohl nicht passieren, oder?

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}
  
  
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 10 Jun 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Verrückt genug, um ignoriert zu werden</title>
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  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA97.jpeg" target="_top"&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      
    In unserem Stadtteil gibt es eine Mitbürgerin, die fast allseits bekannt ist. Sie ist viel mit dem Fahrrad unterwegs und kann kaum überhört werden. Blickkontakt meidet sie, wann immer es geht. Kommt ihr jemand entgegen – ob zu Fuß oder mit dem Auto – so hält sie sich die Hand vor die Augen und fährt weiter. Man hört sie schon von Weitem. Sie brüllt und schimpft, sie schreit und flucht und offeriert dabei Einblicke in ihr Denken. Da ist vom Blutrausch die „Rede“, von ihrem „Gebieter“, von „Schweinen und Kindern, die man schlachten muss“, von „Satan, auf den sie warten würde “. Manchmal stört sie sich aber auch zu langsam einparkenden Autos, an denen sie nicht schnell genug vorbeikommt. Dann kann es passieren, dass die Lautstärke und die Hasstiraden zunehmen. An besonders „guten“ Tagen wechselt sie ihr Verhalten und spricht Männer – statt ihrer üblichen Verhaltensweise –direkt und sehr eindeutig an.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      
    Oftmals habe ich mich gefragt, was wohl passieren würde, wenn ich mich auf einmal so verhalten würde. Ich wage zu behaupten, dass es keine 10 Minuten dauern würde, bis ich in Gewahrsam genommen werden würde.
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    Hier ist allerdings jemand so offensichtlich der Welt entrückt, man könnte eben auch sagen „verrückt“, dass diese Person getrost ignoriert wird. Ob das richtig ist? Ich weiß es nicht.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Verrückt

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Man kann Möbelstücke verrücken, man kann verrückt sein. Das ist keine wissenschaftliche Definition. Damit unterliegt dieses Wort einer großen Bandbreite von Interpretationsmöglichkeiten. Salopp wird das Wort „verrückt“ mit einer krankhaften Verwirrtheit im Denken und Handeln gleichgesetzt. Verrückt oder wahnsinnig? Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurden alle Verhaltens- und Denkmuster, die nicht den akzeptierten sozialen Normen entsprachen, dementsprechend betitelt. Heute kann man schnell wahnsinnig werden oder als verrückt gelten, immerhin ändern sich auch die gesellschaftlich akzeptierten Normen sehr schnell. Was gestern böse war ist, heute gut und umgekehrt. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Ungleiche Maßstäbe

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wenn man sich lange genug verschroben aufführt, gehört man irgendwann zum Inventar oder wird gar zum Kultobjekt. Freiheitsliebe ist beispielsweise eine neue Art von Fetisch, so sagt man. Man muss es nur schaffen, so lange durchzuhalten, dass man ignoriert wird. So wie die Dame, die zum Stadtteil-Inventar gehört. „Tut doch niemandem was!“ – so sagt man. Und bisher gibt es keine Gegenbeweise. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Merke: Es ist nicht dramatisch, wenn man Satan als seinen Gebieter anruft und zum Abschlachten von Menschen und Kindern aufruft, solange man dabei nur laut genug ist. Dann nimmt einen niemand ernst.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Und wer so laut vor sich her schimpft und so gestört ist, der ist bestimmt auch keine Bedrohung für sich und andere.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Die Machtposition

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Man kennt das aus „Biedermann und die Brandstifter“. Hier haben die Protagonisten keinen Hehl aus ihren Plänen gemacht und gerade deswegen wurde ihnen nicht geglaubt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Vielleicht liegt es aber auch an der Position, die derartige Personen innehaben. Gar keine. Sie können kaum bis nichts bewirken, sie haben weder Einfluss, noch Macht, noch Geld. Sie pöbeln und schimpfen nur vor sich hin.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Dieser Erklärungsversuch ist dürftig. Ich bin der festen Überzeugung, dass ich es beispielsweise nicht ausprobieren sollte auch nur an einem einzigen Tag das gleiche Verhalten wie die oben beschriebene Dame an den Tag zu legen. Es würde nicht lange dauern, bis die Polizei mich auf die Abartigkeit meines Verhaltens aufmerksam machen und eine Belehrung erfolgen würde.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Pausen

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Vielleicht liegt der mangelnde Störfaktor aber auch in den Pausen begründet. Fast jede Person in unserem Stadtteil hat schon einmal auf die ein oder andere Art Bekanntschaft mit der Dame gemacht. Manchmal sieht man sie 2-mal an einem Tag, dann wieder eine ganze Woche gar nicht. Fakt ist, man kann sich immer wieder erholen. Es sind einem Pausen vergönnt. Die Beeinträchtigung ist nur temporär und das Verhalten bleibt nahezu immer gleich. An guten Tagen bietet sich die Dame schier an, an schlechten Tagen schimpft sie im „Dialog“ mit ihrem satanischen Gebieter über den Rest der Welt, den sie in Kooperation mit ihrem Herrn und Meister abschlachten will, allen voran die Kinder. Mal so, mal so.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Das eigene Leben wird durch sie nicht wirklich beeinträchtigt. Okay, es ist manchmal etwas seltsam, wenn man sich gerade in einem Telefongespräch befindet, die Fenster zur Straße offenstehen und die Dame vorbeifährt. Man kommt dann kurz in Erklärungsnöte, aber auch das geht schnell vorbei.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich denke, wenn die Dame von 9 to 5 vor dem Fenster stehen würde, wäre das Gefühl der Beeinträchtigung größer.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ob der Wahnsinn von außen einen also wahnsinnig macht, hängt auch immer davon ab, wie schnell und für wie lange man in die Normalität zurückkehren kann und darf.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Offensichtlich geisteskrank

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Man muss die Dame nicht ernstnehmen, da sie offensichtlich eine Gemütsstörung hat. Man darf die Dame nicht ernstnehmen, weil man sonst in Panik verfällt. Daran, dass ihr Verhalten nicht der Norm entspricht, besteht kein Zweifel. Insofern muss man sich damit nicht weiter beschäftigen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Man darf sich also auch in unserer Gesellschaft verrückt benehmen, wenn es nur verrückt genug ist. Wer ein bisschen abweicht, wer ein bisschen anders denkt, der kann nicht ignoriert werden. Und wer nicht ignoriert werden kann, der muss bekämpft werden.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Machtvolle Wahnfantasien

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Was aber wäre, wenn die Dame gar nicht so harmlos sein mag, wie man im ganzen Stadtteil zu glauben bereit ist. Jeder kennt sie, keiner weiß Näheres über sie. Niemand kennt ihre Diagnose. Satansbraut und die Brandstifter? Nein, daran will man nicht denken. Sie tut doch niemandem etwas. Und weil sie niemandem etwas tut, kann man auch nicht prophylaktisch gegen sie vorgehen. Das ist gut so. Das ist Freiheit. Man kann niemanden vorsorglich anschwärzen oder festnehmen, wenn er oder sie sich nichts zu Schulden hat kommen lassen, außer vielleicht etwas lautstark das eigene Denken preiszugeben, welches zugegeben etwas verschroben wirkt. So tolerant muss man schon sein.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Ignoranz kann gut sein

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Insofern kann Ignoranz der Gesunderhaltung der eigenen Psyche dienen. Kann man ein Verhalten ignorieren und tangiert einen dieses Verhalten nur peripher oder zeitlich sehr begrenzt, ist es einfacher, dieses Verhalten einfach zu ignorieren. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Und diese Dame ist (bisher) allein auf weiter Flur. Sie gehört also einer zu vernachlässigenden verrückten und abgedrehten Minderheit an. Einfach ignorieren.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Das funktioniert gut, das machen viele. Dieses Verhalten führt oftmals zum Erfolg. Wie damals als Kind, wenn man sich die Finger in die Ohren steckte, die Augen fest zukniff und laut „la la la“ sang, um einfach nichts mehr von außen wahrnehmen zu müssen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Hypothetisch

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Was aber wäre, wenn wirklich etwas passiert. Wenn den Worten Taten folgen, wenn in irgendeiner Form Gewalt ins Spiel käme? Oder ist es nicht schon verbale Gewalt, wenn man auf offener Straße Satan anruft und vom Schlachten der Menschen spricht?
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wäre das dann so ein Fall, wo man sich und anderen die Fragen stellen müsste, warum man das nicht kommen sah, warum man nichts unternommen hätte, warum man es einfach geschehen hat lassen?
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Hinterher ist man bekanntlich immer schlauer, retrospektiv kann jede Person alles richtig machen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die Zukunft wird es zeigen. Bis dahin bin ich in einer Art morbiden Neugier gespannt, welche Wahnfantasien sie das nächste Mal preisgibt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}
  
  
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Fri, 03 Jun 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
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  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Da kann man sich schon fragen, wo die weißen Tauben sind (Song: Johannes Oerding – weiße Tauben). Heute war am Ende der Demo ein Herr mit seiner weißen Taube da.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Für mich hatte das viel Symbolcharakter. Diese Taube ist nicht eingesperrt, ihre Flügel sind nicht gestutzt, sie kann sich vollkommen frei bewegen und bleibt dennoch. Noch fliegt sie nicht weg und erinnert uns an ein Miteinander und an Frieden.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Text des Songs
  
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Ich schau' in den Himmel hoch, kann keine weißen Tauben sehen.
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    Schau in den Himmel hoch, kannst du noch weiße Tauben sehen?
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Stell' dir vor es ist Krieg und wir gehen alle nicht hin, 
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    auch wenn die Welt dir jeden Tag 'ne neue Einladung schickt.
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    Deine Timeline ist voll, schau wie dein Newsticker tickt,
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    die Hysterie wird ungefragt auf deinen Bildschirm geschickt.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    Hohe Mauern in den Köpfen und Stacheldraht ums Herz geschnallt.
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    Wer soll die Bombe denn entschärfen, bevor hier alles explodiert?
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Es ist total normal, dass heute nichts mehr normal ist,
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    dass Nichts rational ist, der Wahnsinn regiert.
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Alles total normal, der Terror, Tod und die Tragik
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    Wir wissen fast alles, doch haben nichts kapiert und wir vergessen, wer wir sind.
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    Wo sind die weißen Tauben hin?
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Ich stelle mir vor es ist Krieg, aber es taucht keiner auf,
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    alle Soldaten im Streik, der Mann am roten Kopf auch.
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    Kaum ist der Krisenherd aus, haben alle Essen im Bauch.
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    Das ist natürlich nur 'n Traum, doch bitte weck mich nicht auf.
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Hohe Tiere an der Spitze feilen an ihrem bösen Plan
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    und bauen in ihrem Größenwahn
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    Probleme, die man nur schwer lösen kann.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Es ist total normal, dass heute nichts mehr normal ist,
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    dass Nichts rational ist, der Wahnsinn regiert.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Alles total normal, der Terror, Tod und die Tragik
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    Wir wissen fast alles, doch haben nichts kapiert
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    Und wir vergessen, wer wir sind
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    Wo sind die weißen Tauben hin?
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Quelle: 
    
      
                      &#xD;
      &lt;a href="https://www.lyricfind.com/"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
          
        LyricFind
      
        
                        &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Songwriter: Johannes Oerding / Samy Sorge
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Songtext von Weiße Tauben © Sony/ATV Music Publishing LLC, Warner Chappell Music, Inc
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-font-kerning:1.0pt; 	mso-ligatures:standardcontextual; 	mso-fareast-language:EN-US;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-font-kerning:1.0pt; 	mso-ligatures:standardcontextual; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}
  
  
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  #frieden #weissetaube #keinimpfzwang #keinekriegstreiberei #lauterbachmussweg #montgomery #grundrechtewahren #evaluation

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-font-kerning:1.0pt; 	mso-ligatures:standardcontextual; 	mso-fareast-language:EN-US;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-font-kerning:1.0pt; 	mso-ligatures:standardcontextual; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}
  
  
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  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Sat, 28 May 2022 18:47:00 GMT</pubDate>
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      <title>Brief an die Bundestagsabgeordneten - so lange uns noch Zeit bleibt</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA96.jpeg" target="_top"&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;&#xD;
  
                  
  Die Zeit, die uns noch bleibt

                &#xD;
&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Sehr geehrter Herr Dr. Ullrich,
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    sehr geehrte Frau Roth,
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    sehr geehrte Frau Bahr,
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    wir hatten in der Vergangenheit schon den ein oder anderen Austausch. Von einigen von Ihnen haben ich sogar Antworten erhalten, teilweise waren diese Antworten sogar wertschätzend. Danke dafür.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Das allein ist leider eine Seltenheit geworden, sowohl die Wertschätzung kritischer Bürger*innen, als auch der Erhalt einer Antwort.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Ich muss gestehen, dass mein Vertrauen in die Regierung kaum mehr vorhanden ist. Zu vieles passiert, was ich nicht nachvollziehen kann, zu vieles wurde versprochen, um dann die Versprechen wieder zu brechen (keine Bestrebungen einer Impfpflicht, keine Waffen in Kriegsgebiete und vieles mehr).
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Heute trägt die Verschleppung einer sinnvollen und evidenzbasierten Evaluation der bisher ergriffenen Maßnahmen ihr Übriges dazu bei, dass sich auch kein Vertrauen mehr einstellen möchte. Die Negierung der Menschen, die Impfschäden davongetragen haben und der im Moment noch auf bestimmte Berufsgruppen ausgeübte Zwang, der leider die Körperverletzung einiger billigend in Kauf nimmt und für mich persönlich so komplett gegen das Recht auf körperliche Unversehrtheit spricht, kommen hinzu. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Die Frage, ob Sie denn alle in Ihrem Umfeld nicht bemerken, dass die Menschen nicht mehr gesund werden und definitiv Schaden an ihrem Immunsystem genommen haben, spare ich mir an der Stelle.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Allerdings lässt mich dieser Vertrauensverlust noch nicht komplett kalt, so dass mich die Hoffnung zu einem weiteren Brief treibt.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Die WHO strebt an, auf der 77. Weltgesundheitsversammlung im Jahr 2024 einen Pandemievertrag abzuschließen, dessen Inhalte ich – sollte das, was man als normale Bürgerin erfährt der Wahrheit entsprechen – nicht nachvollziehen kann.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Angesprochen wird hier immer wieder der Punkt 16.2 der Tagesordnung (Strengthening WHO preparedness for and response to health emergencies). 
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Angeblich soll die WHO ein Land, über welches diese Maßnahmen verhängen möchte, vorher noch nicht einmal mehr kontaktieren müssen.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Die WHO könnte angeblich beschließen, dass sich ein Land in einem regionalen Gesundheitsnotstand befindet, ebenfalls, ohne die Länder vorher kontaktieren oder informieren zu müssen.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Das scheint mir so absurd, dass ich es gar nicht glauben kann. Auf der anderen Seite denke ich immer wieder daran, dass die WHO am 21.01.2021 auch beschlossen hatte, dass als „erkrankt“ nur noch eine Person gelten solle, die auch Symptome hat und bei der ein Arzt, nicht nur ein PCR-Test eine Krankheit festgestellt hatte.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Dieses von der WHO angemahnte Vorgehen hätte dazu geführt, dass man nur noch Kranke gezählt hätte und so zu einer Bereinigung falscher Inzidenzwerte geführt. Es schien mir damals sehr logisch, allerdings hielt sich kein Land daran.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    So bin ich also hin- und hergerissen, da ich auf der einen Seite die Ungeheuerlichkeit der zu beschließenden Punkte nicht glauben möchte, auf der anderen Seite mir das Verhalten der Länder gezeigt hat, dass es sich ja sowieso nicht daranhält, was die WHO vorschlägt – demnach müsste mich eine solche Neuordnung und ein papiernes Zugeständnis von Machtbefugnissen an die WHO nicht schrecken.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Die Demokratie hat in den letzten 2 Jahren massiv gelitten und das wissen sie auch. Vielleicht versuchen Sie ihre Erkenntnisse zu schönen, auszublenden, vielleicht verdrängen Sie diese auch geschickt -  die Tatsache bleibt und hat nichts damit zu tun, dass man sich radikalisiert oder querdenkt.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Und manchmal frage ich mich, was es noch für einen Sinn haben sollte, seine verbleibende Zeit im Angesicht eines drohenden Atomkriegs für Zeilen zu verwenden, die wahrscheinlich kaum jemanden erreichen, doch wie ich bereits zu Beginn meines Briefes anführte: Die Hoffnung stirbt zuletzt.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Handeln Sie im Sinne der Demokratie, handeln Sie wertschätzend gegenüber den Bürgern und Bürgerinnen, die ihnen anvertraut wurden, treten Sie deren Vertrauen nicht (weiter) mit Füßen.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Danke
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Mit freundlichen Grüßen
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Nadine Rebel
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    ____________________
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    dieser Brief wurde am 18.05.2022 den Adressaten zugestellt. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Bereits am Donnerstag, den 19.05.2022 erhielt ich eine Antwort:
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:Courier; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 3 0;}@font-face 	{font-family:Wingdings; 	panose-1:5 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-charset:2; 	mso-generic-font-family:decorative; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 268435456 0 0 -2147483647 0;}@font-face 	{font-family:Raavi; 	panose-1:2 11 5 2 4 2 4 2 2 3; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:swiss; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:131075 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}@font-face 	{font-family:Aller; 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                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 27 May 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Corona-Politik als Sekte</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      
    Betrachtet man als Außenstehender manche Glaubensgemeinschaften, hier respektive diejenigen, die in die Rubrik einer Sekte fallen, so erscheint das Verhalten einiger Anhänger und Anhängerinnen widersinnig und unlogisch. Immer wieder stellt man sich die Frage, wie Menschen sich derartigen Regeln beugen, diese freiwillig auf sich nehmen und ihr ganzes Leben danach ausrichten können. Zwang, Gewalt, Verrohung, Unterwerfung unter herrschende Personen, die Unmögliches verlangen sind in Sekten an der Tagesordnung. Oftmals nimmt die sich unterwerfende Person dabei selbst Schaden und zieht auch dann nicht die Reißleine, wenn sie ihren Angehörigen und Schutzbefohlenen Schaden zufügen soll. Begründet wird das Verhalten häufig mit dem Streben nach einem höheren Ziel, nach Erlösung oder Erleuchtung. Charismatische Personen, denen sich die Mitglieder nur zu gerne unterwerfen, üben manipulative Gewalt aus. Der Verstand scheint Pause zu machen. Betrachtet man die Merkmale, die eine Sekte definieren, kommt man ins Grübeln.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Definition Sekte

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wörtlich übersetzt kann Sekte auch „Partei“, „Lehre“ oder „Schulrichtung“ bedeuten. Somit ist eine Sekte per se nicht zwangsläufig eine Religionsgemeinschaft, sondern kann auch eine philosophische oder gar politische Richtung bzw. deren Anhängerschaft beschreiben.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Eine Sekte ist häufig eine eher kleinere Glaubensgemeinschaft, die sich von der ursprünglichen Denkrichtung/Ausrichtung der Religion verabschiedet hat und nun eine neue Position vertritt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Ideologie der Sekte, die das Fundament dieser darstellt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Diese Ideologie widerspricht häufig den in der Allgemeinheit vertretenen ethischen Grundwerten und stellt eine radikale Sichtweise dar.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Merkmale einer Sekte

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Zentrales Merkmal einer Sekte ist die Existenz einer Führungspersönlichkeit, deren Aussagen nicht hinterfragt werden dürfen. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die Regeln der Sekte betreffen nahezu alle Lebensbereiche der Anhänger (m, w, d).

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Das Verhalten der Mitglieder wird stets überwacht.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die Sektenanhänger fühlen sich privilegiert und halten sich für etwas „Besseres“.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die Personen, die nicht der Sekte angehören, werden ausgegrenzt. Vielfach möchte man mit diesen Individuen oder Gruppen nichts mehr zu tun haben. Man fürchtet, Schaden nehmen zu können, wenn man seine Zeit mit derartig Ungläubigen verbringt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die bisherige Lebensweise, die man bis vor dem Eintritt in die Sekte selbst als gut oder lebenswert angesehen hatte, wird abgewertet.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Um die Regeln der Sekte zu befolgen, investieren die Mitglieder (m, w, d) viel Zeit und Geld.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Erkennungsmerkmale

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Gemeinhin lässt sich eine Sekte an 3 Merkmalen erkennen:

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      1.)
      
        
                        &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
          
            
      
        
                        &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
    
  Es existiert eine Führung, die nicht kritisiert werden darf.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      2.)
      
        
                        &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
          
           
      
        
                        &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
    
  Zahlreiche Vorschriften regulieren nahezu alle Lebensbereiche der Anhänger (m, w, d).

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      3.)
      
        
                        &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
          
           
      
        
                        &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die Mitglieder werden überwacht und kontrolliert, Fehlverhalten wird bestraft.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Gedankenexperiment

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  In der aktuellen Folge des Podcast, den ich höre, ging es um Sekten und ihre Auswirkungen auf die Mitglieder. Es ging um Verbrechen an den Anhängern und Anhängerinnen und es ging auch darum, wie schwer der Ausstieg aus Sekten ist. Der Zusammenhang war ein anderer als der, den ich während des Zuhörens unwillkürlich herstellte.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich ertappte mich, wie ich nicht anders konnte, als die Definitionskriterien und die Erkennungsmerkmale auf unsere heutige Situation zu übertragen. Zunächst wischte ich diese Gedanken weg. Doch sie ploppten immer wieder auf.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Was ist, wenn wir den Pfad der Vernunft schon längst verlassen haben und sich die Corona-Politik zu einer Sekte entwickelt hat? Was ist, wenn die Anhänger den Ausstieg nicht mehr finden?

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Merkmalsübertragung

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Natürlich benötigt eine Gesellschaft eine gewisse Art von Führung und ein Reglement, damit nicht alles aus dem Ruder läuft. Auch kann ein einer sozialen Gemeinschaft nicht jeder das tun, was ihm oder ihr gerade gefällt, vor allem dann nicht, wenn es anderen Individuen Schaden zufügen könnte.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Doch gibt oder gab es in einer freien und demokratischen Gesellschaft auch immer Grenzen und Tabus. Einige Bereiche sollten nicht angetastet werden. Menschen durften im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten frei entscheiden, frei bestimmen, wie sie ihren Alltag gestalten, was sie tragen möchten, wann sie das Haus verlassen, wen sie treffen, was mit dem eigenen Körper passieren soll, wie sie sich von Sterbenden verabschieden möchten und vieles mehr. Nicht alle Bereiche wurden reglementiert.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Mit dem Auftreten des neuartigen Virus hat sich hier Einiges gedreht. Das Leben veränderte sich, das Verhalten musste angepasst werden, um das große Ziel zu erreichen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Kritisch sollte man die Regeln nicht betrachten und dies auch nicht äußern, wollte man sich nicht als Störer, Unwissender oder Abtrünniger outen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Autonomie und die freien Entscheidungsmöglichkeiten traten in den Hintergrund. Nahezu alle Lebensbereiche (Privatleben, Schule, Freizeit, Arbeit, Einkaufen, Verabschiedung von Sterbenden, Urlaub, Reisen, Kindergarten, persönliche Hygiene, Kleiderordnung) wurden neu geregelt. Die Einhaltung der neuen Regeln wurde überwacht. Hielt man sich nicht an die Regeln, wurde man bestraft. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Logik und Nachvollziehbarkeit suchte man häufig vergebens. Äußerte man diese Gedanken, so war klar, dass man nicht zur Wunschgemeinschaft gehören könne, noch solle, denn allein durch die Existenz kritischer Gedanken, gefährde man das Erreichen des hohen Ziels.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Der Ausstieg

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Sektenmitgliedern gelingt ein Ausstieg häufig nur mittels professioneller Hilfe. Über eine lange Zeit (meist mehrere Jahre), wurden sie im Glauben gehalten, dass sie etwas Gutem dienen würden, dass sie sich nur ein wenig mehr anstrengen müssten, um ihren Beitrag zu leisten, das Endziel zu erreichen, dass die eigenen Gedanken und Einschätzungen, sofern sie vom Sektennarrativ abweichen würden, verwerflich und böse seien.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die Erkenntnis, einem Irrglauben aufgesessen zu sein, ist hart und schmerzlich. Nicht nur, dass man sich die eigene Verblendung eingestehen muss, man muss auch akzeptieren, dass man bereit war, mit seinem eigenen Verhalten anderen zu schaden, obwohl man doch der Meinung war, man würde sich gut und richtig und im Idealfall zum Wohle aller verhalten.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Verfolgung

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Auch wird es ehemaligen Sektenmitgliedern häufig schwergemacht, sich aus der Gemeinschaft zu lösen. Die Freiheit dem Glauben zu entsagen, um wieder eigene Wege zu gehen, wird den Personen, die die Glaubensgemeinschaft verlassen wollen, schwer gemacht.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Häufig werden sie auch nach dem Ausstieg aus der Sekte verfolgt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Entgegen jeglicher Vernunft

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Betrachtet eine außenstehende Person eine Sekte, so versteht diese häufig nicht, wie die Anhänger so viele Regeln und so viel Zwang auf sich nehmen können. Sektenmitglieder denunzieren sich gegenseitig, melden Fehlverhalten auch des eigenen Ehepartners, zwingen ihre Angehörigen Dinge zu tun, die diese schmerzen, die ihnen Schaden zufügen. Dieses Verhalten macht oftmals nicht einmal vor den eigenen Kindern halt. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die Führungsperson hat es angeordnet und so muss man gehorchen. Dieses Reglement verschafft Sicherheit, kreiert Vertrauen. Selbstvertrauen ist bei Sektenmitgliedern häufig nicht sehr stark ausgeprägt und so hilft die Existenz einer anderen Person, der man bedingungslos vertrauen kann und soll. Diese Person, die Regeln, die Gemeinschaft verschaffen Halt. Halt, den man sich selbst nicht geben kann.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Und so hält man auch dann krampfhaft an Vorschriften fest, die keinen Sinn ergeben und nichts und niemanden dienen, nur, weil es so gesagt wurde und man ein gutes Mitglied dieser Gemeinschaft sein möchte.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Angst als Zuchtmittel

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  So wie Sekten häufig irrationale Ängste schüren (Angst vor Bestrafung, Angst vor der Führungsperson, Angst vor Denunziation, Angst vor Fehlverhalten, Angst vor Konsequenzen), um damit ihre Mitglieder gefügig zu machen, so wurden auch wir in Angst gehalten.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Und auch wenn wir nun sehen können, dass viele der angenommenen Bedrohungen sich auflösen und dass es in zahlreichen Gebieten keinen Grund mehr gibt, Angst haben zu müssen, so ist die Angst zum Selbstläufer geworden.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Nicht in Frage stellen

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wie ein Sektenführer kein Interesse daran hat, dass Sektenmitglieder oder Außenstehende Erklärungen und Beweise für die Rechtmäßigkeit des eigenen Verhaltens bekommen, so scheint auch die Regierung im Moment kein Interesse an einer evidenzbasierten Aufarbeitung zu haben. Warum? 
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Es gibt, meiner bescheidenen Meinung nach, nur 2 Möglichkeiten: Entweder, das Verhalten war absolut richtig, dann muss man auch keine Angst vor einer Evaluation haben, oder aber das Verhalten war in (Teil-) Bereichen falsch. Dann macht man diese Fehler kein zweites Mal.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Doch so wie ein Sektenführer kritische Fragen und den Wunsch nach Argumenten als Majestätsbeleidigung oder gar als eine Art der Gotteslästerei empfindet, so darf auch heute in vielen Bereichen die C-Politik (immer noch) nicht in Frage gestellt werden.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Woher kann die professionelle Hilfe kommen?

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wie schaffen wir gemeinsam den Ausstieg aus der Corona-Sekte? Wie erkennen wir, dass wir teilweise einem Irrglauben aufgesessen sind und dass die vorgeschriebenen Verhaltensweisen nicht der Erreichung eines Endziels dienen? 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wie können wir uns von den Führungspersonen lossagen, die meinen, unsere privatesten Bereiche überwachen zu wollen?
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wie können Sektenmitglieder, Aussteiger, Abtrünnige und potenzielle Aussteiger wieder zusammenfinden?

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wo findet sich die Beratungsstelle „Hilfe zum Ausstieg aus der Corona-Sekte“?

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}p.MsoListParagraph, li.MsoListParagraph, div.MsoListParagraph 	{mso-style-priority:34; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	margin-top:0cm; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:0cm; 	margin-left:36.0pt; 	mso-add-space:auto; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}p.MsoListParagraphCxSpFirst, li.MsoListParagraphCxSpFirst, div.MsoListParagraphCxSpFirst 	{mso-style-priority:34; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-type:export-only; 	margin-top:0cm; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:0cm; 	margin-left:36.0pt; 	mso-add-space:auto; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}p.MsoListParagraphCxSpMiddle, li.MsoListParagraphCxSpMiddle, div.MsoListParagraphCxSpMiddle 	{mso-style-priority:34; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-type:export-only; 	margin-top:0cm; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:0cm; 	margin-left:36.0pt; 	mso-add-space:auto; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}p.MsoListParagraphCxSpLast, li.MsoListParagraphCxSpLast, div.MsoListParagraphCxSpLast 	{mso-style-priority:34; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-type:export-only; 	margin-top:0cm; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:0cm; 	margin-left:36.0pt; 	mso-add-space:auto; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}ol 	{margin-bottom:0cm;}ul 	{margin-bottom:0cm;}
  
  
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 20 May 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Zwangsfinzanzierte Unverfrorenheit</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA94.jpeg" target="_top"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA94.jpeg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      
    Und so – kaum 1 Jahr später – suchte ich auf der Webseite des Beitragsservice nach weiteren Informationen und wurde fündig. Man bekommt Geld zurück, wenn man während der Lockdowns das Geschäft schließen musste. Na sowas! Diese Rückerstattung wurde natürlich sofort beantragt.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      
    Der Brief, der nun zurückkam, schlägt allerdings alles, was ich bisher dachte, was an Überheblichkeit und Arroganz von dieser Seite aus geboten werden kann.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Großmütiges Angebot

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Auf der 
  
    
                    &#xD;
    &lt;a href="https://www.rundfunkbeitrag.de/presse_und_aktuelles/hinweise/corona/rueckwirkende_freistellung_von_betriebsstaetten_bei_gesetzlich_oder_behoerdlich_angeordneter_schliessung/index_ger.html?highlight=r%C3%BCckwirkende%20freistellung%20r%C3%BCckwirkende%20befreiung"&gt;&#xD;
      
                      
      
    Webseite des Beitragsservice
  
    
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
    
   findet man, wenn man danach sucht, die Möglichkeit, sich die Beiträge für die Zeit, in der die Betriebsstätte aufgrund des Lockdowns geschlossen war, zurückerstatten zu lassen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Am 03.04.2022 habe ich das Formular ausgefüllt und gestern die Bestätigung bekommen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Es fängt schon bei den ersten Zeilen an. Der Eingang wird mit Datum des 12.04.2022 Brief bestätigt. Nun haben wir Mitte Mai. Nun gut, nehmen wir das mal hin.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Eine Ausnahme

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Dann folgt der Hinweis, dass eine rückwirkende Erstattung normalerweise nicht möglich wäre, man hier aber eine Ausnahme machen würde.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Es folgt die Aufstellung der Zeiten, für die man den Beitrag zurückbekommen könnte. Auch das macht erneut stutzig.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Obwohl wir ab 17.03.2020 bis zum 09.06. 2020 und vom 31.10.2021 bis zum 25.05.2022 geschlossen waren, verändert die GEZ die Zeiten auf 01.04.2020 bis 31.05.2020 und auf 01.11.2020 bis 31.05.2020.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Sonderbare Zählweise

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Man könne nur gesamte Monate berechnen, demnach würden 20 Tage der Schließung nicht geltend gemacht werden können. Aber, sollte es nochmals zu einem Lockdown kommen, würden dann aber die 20 Tage angerechnet werden.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Aha! Warum würde es bei einem neuen Lockdown gehen und jetzt nicht?
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Und wie wahrscheinlich ist ein neuer Lockdown? Sollte man da eine Nachtigall trapsen hören?
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Die rechte Hand, die nicht weiß, was die Linke tut

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Für Oktober (1 Tag) 2020 könnte grundsätzlich keine Anrechnung erfolgen, da es zu dieser Zeit keine behördliche Anordnung für eine Schließung gab.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Was nicht richtig ist: Der Lockdown begann im gesamten Bundesgebiet am 01.11.2020 – außer in Augsburg, da waren wir früher dran. Aber auch das weiß die GEZ nicht oder es interessiert sie nicht.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Hotline

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Im nachfolgenden Telefonat mit der Hotline versuchte ich dann die semi-freundliche Mitarbeiterin darauf aufmerksam zu machen. Auch stellte ich die Frage, warum im Brief keinerlei Aufschlüsselung zu finden wäre, wie hoch denn nun die zurückzuzahlende Summe wäre. Diese Informationen wurden schlichtweg unterschlagen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Seltsames Geschäftsgebaren

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Sie könne mir mein Guthaben mittteilen, ich würde dies aber nicht zurückgezahlt bekommen, es würde stattdessen mit den nächsten Beitragszahlungen verrechnet werden, bis es „verbraucht“ wäre.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Fazit

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Kopfschütteln! Die Zählweise haben sie wohl beim RKI gelernt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ein Punkt mehr auf der Liste der Dinge, die man zahlen muss, und deren Namen eher einem Treppenwitz gleichen: Beitragsservice!

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}@font-face 	{font-family:"Poiret One"; 	panose-1:2 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:﷽﷽﷽﷽﷽﷽﷽﷽ne; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-1610612177 1342177354 0 0 151 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}a:link, span.MsoHyperlink 	{mso-style-priority:99; 	color:blue; 	text-decoration:underline; 	text-underline:single;}a:visited, span.MsoHyperlinkFollowed 	{mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	color:#954F72; 	mso-themecolor:followedhyperlink; 	text-decoration:underline; 	text-underline:single;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}
  
  
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 13 May 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Demo Augsburg, 07.05.2022</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/2022/05/demo-augsburg-07052022html</link>
      <description>                   Frieden, Hoffnung, Gerechtigkeit, Wahrheit, Würde und Ehrlichkeit. Für all diese Werte, die eine soziale Gemeinschaft ausmachen, gehen wir immer noch auf die Straße. Es mögen viele nicht verstehen, das macht es nicht weniger wichtig.   #frieden #freiheit #wahrheit #ehrlichkeit #wuerde #grundrechte #keinzwang #keineimpfpflicht #keineschikane #lauterbachmussweg #demosdeutschland #demoaugsburg       @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-font-kerning:1.0pt; 	mso-ligatures:standardcontextual; 	mso-fareast-language:EN-US;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-font-kerning:1.0pt; 	mso-ligatures:standardcontextual; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}https://www.rebel-management-training.de/impressum-agb</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/Bildschirmfoto+2022-05-07+um+20.58.29.png" target="_top"&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Frieden, Hoffnung, Gerechtigkeit, Wahrheit, Würde und Ehrlichkeit. Für all diese Werte, die eine soziale Gemeinschaft ausmachen, gehen wir immer noch auf die Straße. Es mögen viele nicht verstehen, das macht es nicht weniger wichtig.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  #frieden #freiheit #wahrheit #ehrlichkeit #wuerde #grundrechte #keinzwang #keineimpfpflicht #keineschikane #lauterbachmussweg #demosdeutschland #demoaugsburg

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-font-kerning:1.0pt; 	mso-ligatures:standardcontextual; 	mso-fareast-language:EN-US;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-font-kerning:1.0pt; 	mso-ligatures:standardcontextual; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}
  
  
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 07 May 2022 19:02:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/2022/05/demo-augsburg-07052022html</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>Ohne Aussicht auf Erfolg</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/2022/05/ohne-aussicht-auf-erfolghtml</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      
    6 Wochen sind vergangen, seit der 
    
      
                      &#xD;
      &lt;a href="/2022/03/die-definition-von-wahnsinn-offenerhtml"&gt;&#xD;
        
                        
        
      offene Brief an Karl Lauterbach
    
      
                      &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
                      
      
     verfasst wurde.
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    Da erwartungsgemäß keinerlei Antwort erfolgte (ich heiße leider nicht Markus Lanz und ich kann auch kein TV-Format bieten), wurde am Freitag, den 30.04.2022 der Sachverhalt zur Anzeige gebracht. Auch hier ist mir bewusst, dass ich gegen Windmühlen kämpfe und es kein Verfahren geben wird. Die Begründung könnte lauten, dass es dafür kein öffentliches Interesse gibt. Trotzdem bin ich diesen Schritt gegangen. Trotz? Nein, vielleicht eher Resignation ohne Schweigen. Hier findet man das 
    
      
                      &#xD;
      &lt;a href="http://www.klagepaten.de"&gt;&#xD;
        
                        
        
      Interview mit Jens Biermann von den Klagepaten.de
    
      
                      &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
    Zusammenfassung
  
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Gerichtlich wurde zwischenzeitlich festgehalten, dass die Bezeichnung „Coronaleugner“ abmahnungswürdig ist. Wenn ein einziges Wort den Tatbestand der falschen Tatsachenbehauptung erfüllen kann, so trifft dies auf die Aussagen von Karl Lauterbach umso mehr zu. Diffamierung, Verleumdung und Hetze wider der Richtlinien des Pressekodex ist man ja mittlerweile schon gewöhnt. Es tut auch nicht gut, sich über jede haltlose Aussage aufzuregen. Doch irgendwann ist es genug. Dieser Punkt war bei mir erreicht, als Karl Lauterbach davon sprach, dass im Herbst das ganze Land wieder in Geiselhaft der Ungeimpften sein würde und dass es diese Personengruppe wäre, die sich seit 2 Jahren an keine Regeln gehalten hätte. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich habe daraufhin einen meiner zahlreichen Briefe verfasst, um ins Gespräch zu kommen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Streit liegt mir fern und ich denke, dass man mit den meisten Menschen reden kann. Leider denke ich wohl falsch. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Auch wenn die Anzeige des Verhaltens des aktuellen Gesundheitsministers nicht zum Erfolg führen wird, so habe ich dennoch auf den Sachverhalt hingewiesen. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Was dann weiter passiert, kann man sich, wie oben beschrieben, mit an Sicherheit geltender Wahrscheinlichkeit in den schillerndsten Farben ausmalen: Nichts.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Also habe ich in Zusammenarbeit mit den Klagepaten die Vorlage der Anzeige verwendet. Eine Eingangsbestätigung habe ich noch nicht, dafür ist es zu früh.
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Es würde mich aber sehr wundern, wenn die Anzeige ernst genommen werden würde.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Hier das Interview
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  https://www.klagepaten.de/news/nadine-rebel-unternehmerin-moechte-lauterbach-zur-rechenschaft-ziehen

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  YouTube
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  https://www.youtube.com/watch?v=HC5m4p44BnE
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}@font-face 	{font-family:"Poiret One"; 	panose-1:2 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:﷽﷽﷽﷽﷽﷽﷽﷽ne; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-1610612177 1342177354 0 0 151 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}
  
  
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 06 May 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Souveräne Aufarbeitung</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA92.jpeg" target="_top"&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      
    In Zeiten, in denen alles drunter und drüber zu gehen scheint, ist pragmatische Souveränität selten zu finden. Man schaukelt sich gegenseitig hoch, blinder Aktionismus wird mit Sorgen, Angst und Panik gedüngt, die Gruppenpsychologie tut ihr Übriges.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      
    Personen, die in derartigen Zeiten ruhig bleiben und sachlich an die Herausforderungen herangehen, sind nicht nur selten, sondern werden vielfach sogar etwas despektierlich betrachtet, weil man die Ruhe mit Kaltherzigkeit verwechselt. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      
    Doch spätestens, wenn wieder etwas Ruhe einkehrt, wenn man die Sachlage mit etwas Abstand betrachten kann, ist eine schonungslose Aufarbeitung notwendig. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Fehler

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Man sagt, ein Fehler wäre kein Fehler, solange man ihn nicht 2x begehen würde. Nun ließe sich trefflich darüber streiten, ob in den vergangenen 2 Jahren nicht mehrere Fehler mehrfach begangen worden sind. Die Klärung dieser Frage, als eine unter vielen, würde zu einer vernünftigen Aufarbeitung gehören, wie auch 2 vernünftige Seiten notwendig wären. Zum einen muss die Seite der „Angeklagten“ bereit sein, sich zu äußern und sollte die Wahrheit und nichts als die Wahrheit sagen. Zum anderen muss aber auch die Seite der Ankläger sachlich und ruhig bleiben und die Emotionen der Verbitterung, der Enttäuschung, der Demütigung sowie die Opferrolle, zumindest zeitweise ablegen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Emotionen sind stark. Sie treiben uns an, sie lähmen uns, sie geben uns Mut, sie führen aber auch dazu, dass wir über das Ziel hinausschießen. Eine emotionsgeladene Diskussion wird früher oder später immer in einem Streitgespräch enden. Verfechten die Kontrahenten ihre Standpunkte mit unumstößlicher Sturheit, wird dabei kaum etwas Konstruktives entstehen können. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die Gemeinschaft sollte allerdings versuchen, konstruktiv zu sein, zu bleiben oder zumindest zu werden. Die Augen vor den begangenen Fehlern (auf beiden Seiten) zu verschließen und somit im wahrsten Sinne des Wortes blind in die nächste Wiederholung zu stolpern, muss vermieden werden.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Zeitfaktor und Radio

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wer nicht nur öffentlich-rechtliches Radio hört, der kennt das Phänomen: Ein Song wird in den öffentlich-rechtlichen Radiosendern als der ultimativ brandneue Hit vorgestellt und man wundert sich, da man den Song schon kennt. Manchmal lief der Song in anderen Radiosendern sogar schon so oft, dass man ihm überdrüssig geworden ist.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wie kann etwas als „absolut neu“ dargestellt werden, was es nachweislich schon seit viel längerer Zeit gibt? 
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  An dieses einfache Beispiel fühlte ich mich in der vergangenen Zeit mehrfach erinnert. Viele der Theorien, die von dem Großteil der Bevölkerung und auch der Politik als unwichtig, unwahr, als Verschwörungstheorie abgestempelt worden waren, wurden wahr. Leider. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Beinahe hätte ich geschrieben, dass sich das kein Mensch so gewünscht hätte, doch bin ich mir bei der Qualität mancher Aussagen (wiederum auf beiden Seiten) nicht mehr so sicher.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Von der Behauptung einer absolut sicheren Injektion musste man abrücken und es dauerte wieder einmal eine gefühlte Ewigkeit, bis auch die öffentlich-rechtlichen Sender das Thema der Nebenwirkungen aufgriffen. Verbissenes, mit Gram erfülltes Augenrollen auf Seiten derer, die schon etwas „früher“ dran waren, war häufig die mehr als verständliche Reaktion. Während alternative Medien oftmals Sachverhalte veröffentlichen, die nicht ausreichend geprüft wurden, warten die MSM im Gegenzug dafür nicht selten extrem lang. Man hat das Gefühl, diese würden Themen erst dann aufgreifen, wenn sie nicht mehr drum herumkommen könnten.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Auch hier wäre eine gesunde Mischung wünschenswert. Gesund. Überhaupt ein Schlagwort unserer Zeit. „Gesund“ gab es nicht mehr, stattdessen wurde dieser Status zugunsten der Adjektive krank, getestet, geimpft, genesen, infiziert, geboostert, impfunfähig ausradiert. Ob dahinter die überhebliche Allmachtsphantasie einiger Personen stand, Dinge zu kontrollieren, die man nur sehr bedingt, bis gar nicht kontrollieren kann?

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Nature has a sick sense of humor

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ursprünglich lautet der Spruch: “God has a sick sense of humor“. Im Song „blasphamous rumours“ von Depeche Mode finden sich dazu einige Textzeilen, die nachdenklich stimmen. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Im Grunde geht es darum, dass der Mensch nicht verstehen kann, dass er nicht belohnt wird, obwohl er sich richtig, dass er plant und die Pläne einfach nicht aufgehen, nicht funktionieren, dass man ein Geschäft mit dem Leben macht und dieses Geschäft misslingt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ähnlich beschreibt es Alanis Morissette im Song „Ironic“, wenn sie unter anderem über einen Mann singt, der sein Leben lang Flugangst hatte, diese überwindet, zum ersten Mal ein Flugzeug besteigt und beim Absturz dieses Flugzeugs ums Leben kommt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Und heute könnte man sagen: „The Virus has a sick sense of humor.“

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Dem Virus, respektive Omikron, war es egal, ob man sich hat impfen lassen oder nicht. Der Mensch hatte einen Plan und die Natur hat es anders vorgesehen. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Auch die krampfhaften Versuche, einen „milden“ Verlauf mit der Wirksamkeit einer Injektion zu erklären, wirken oft armselig. Es gibt keine Studien und Zahlen, die dies in Vergleich setzen würden, vielmehr befindet man sich in einem Gedankenexperiment a la „Schrödingers Katze“.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Mit der Injektion befand man sich in einem Zustand in dem man gleichzeitig geschützt und ungeschützt war. Welcher der beiden Zustände eintreten würde, konnte man erst sehen, wenn man sich mit dem Leben auseinandergesetzt hat. Vorher war dies eben nicht möglich zu berechnen und hier hat uns die Natur wieder einmal eines Besseren belehrt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Da es nicht die Möglichkeit gibt, die Zeit zurückzudrehen, um dann zu untersuchen, welchen Verlauf eine Krankheit ohne vorherige Injektion gehabt hätte, bleibt es eine nicht zu beweisende Vermutung. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Das Immunsystem kann sich theoretisch in zwei verschiedenen Zuständen befinden, diese können sich sogar überlagern. Erst wenn eine Untersuchung durchgeführt wird, wird das System einen der beiden Zustände einnehmen, ohne dass man beweisen kann, welcher Zustand ursprünglich vorhanden war.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Unter den Teppich kehren

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Größe und Souveränität würden Personen beweisen, die dies als unlösbares, fast schon quantenphysisches Phänomen akzeptieren und sich dennoch auf das besinnen würden, was tatsächlich in ihrer Macht liegt. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Der klare Blick auf das Vorhandene. Die emotionslose Aufarbeitung der Fakten, die auf dem Tisch liegen, zumindest die Prüfung, ob es sich um Fakten handelt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Doch auch dies findet (noch) nicht statt. Termine zur Offenlegung von Studien, die über die Sinnhaftigkeit von Maßnahmen Aufschluss geben sollen, werden 
  
    
                    &#xD;
    &lt;a href="https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/lauterbach-verzoegerung-evaluation-corona-massnahmen/amp/"&gt;&#xD;
      
                      
      
    verschoben.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
    
   Immer neue Ausreden werden gefunden, um sich nicht mit der Faktenlage auseinandersetzen zu müssen. Wie erbärmlich.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Und Erbarmen ist das, was uns alle in irgendeiner Weise weiterbringen kann. Ich befürchte, wir können uns auf den Kopf stellen und mit den Füßen wackeln, wir können schreien, schimpfen, kritisieren und Türen knallen – diese Verhaltensweisen werden nicht dazu führen, dass man vernünftige Lösungen findet.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Geduld und Erbarmen. Die Krux ist nur, dass die Zeit nicht unbedingt für die Situation spricht und dass Güte zwar eine ehrenwerte Eigenschaft ist, die allerdings, an den falschen Stellen zu Tage getragen, ihrerseits negative Folgen haben kann.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die Zeit ins Land gehen zu lassen und munter mit Injektionen weiterzumachen, während bewiesen ist, dass diese unter Umständen zum Tod führen können, ist nicht nur fahrlässig, sondern vorsätzlich.
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Mit Güte über diese Machenschaften hinwegzusehen, gefährdet Menschenleben.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Es weiter zuzulassen, dass Menschen aus ihren Berufen gedrängt werden, weil sie die oben genannten Risiken nicht eingehen wollen, ist nicht nachsichtig, sondern dumm.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Es wäre anerkennenswerte Charakterstärke, wenn hier ein paar Menschen zugeben könnten, dass sie sich eventuell verrannt haben und dass man auf jeden Fall zunächst einmal einen „Break“ machen müsste, bevor man stur den Weg weiterverfolgt, der einen offensichtlich und bewiesenermaßen nicht zum Ziel führt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Langfristiger Vertrauensverlust

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Gier, Egozentrik und Sturheit scheinen weiterhin das Handeln einiger Personen zu bestimmen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Nur wenn der monetäre Verlust droht, ist man bereit, Dinge einzugestehen, wie man in folgendem Artikel auch nachlesen konnte.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h1&gt;&#xD;
  
                  
  BioNTech: Ist die Party vorbei?

                &#xD;
&lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Abgesehen davon, dass ich persönlich die Wortwahl etwas grenzwertig finde, passt sie eben genau aus diesem Grund sehr gut. Für die einen war es eine Party im Geldregen. Für die anderen war es der Verlust von Vertrauen, von Gesundheit, von Freunden, vom Arbeitsplatz, von der Existenz.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wenn Anstand der Geldgier weicht, hat das selten Gutes zur Folge.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Weil der Hersteller der Spike-Stoffe damit rechnen muss, dass er zu Schadensersatz verpflichtet wird, wenn er nicht offen mit den Erkenntnissen umgeht, wird (jetzt?) zugegeben, was sich schon lange abzeichnete. Doch so lange kein monetärer Verlust im Raum stand und es nur um Menschen und deren Leben ging, sah man wohl keine Notwendigkeit tugendhaft zu handeln. Tugend ist nicht lukrativ.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wenn man dann im oben verlinkten Artikel lesen kann, die Firma sollte sich doch mehr der Erforschung von Krebsmedikamenten zuwenden, dann bemerke ich, wie ich dies gleichzeitig mit Kopfschütteln und Kopfnicken quittiere. Einer Firma, deren Produkten offensichtlich nicht unbedingt der Gesundheit vieler, sondern dem Füllen der eigenen Taschen dienen sollen, kann ich nicht vertrauen. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Respektlosigkeit

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Toleranz und Respekt waren in den letzten Jahren bei vielen Personen seltene Güter. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Jetzt derart weiterzumachen, wenn das Tempo verringert wurde, wenn man wieder durchatmen kann, wenn man sich etwas neben sich und neben die Situation stellen kann, um diese objektiv und souverän zu betrachten, ist nicht nur respekt- sondern skrupellos.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  ****************************

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Hier ist der Artikel am 05.05.2022 im Rubikon erschienen
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}h1 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 1 Zchn"; 	mso-style-next:Standard; 	margin:0cm; 	text-align:center; 	mso-pagination:widow-orphan; 	page-break-after:avoid; 	mso-outline-level:1; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-font-kerning:0pt; 	mso-fareast-language:EN-US;}a:link, span.MsoHyperlink 	{mso-style-priority:99; 	color:blue; 	text-decoration:underline; 	text-underline:single;}a:visited, span.MsoHyperlinkFollowed 	{mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	color:#954F72; 	mso-themecolor:followedhyperlink; 	text-decoration:underline; 	text-underline:single;}span.berschrift1Zchn 	{mso-style-name:"Überschrift 1 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 1"; 	font-weight:bold;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}
  
  
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Fri, 29 Apr 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Tanz aus der Reihe - Demo, Augsburg, 23.04.2022</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/2022/04/tanz-aus-der-reihe-demo-augsburghtml</link>
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  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Tanz aus der Reihe! Wenn alles widersinnig scheint, dann muss man sich rausnehmen, aus der Reihe tanzen, sonst dreht man durch. Wenn die Friedenspartei Waffen liefern will, wenn Personen erkranken und dennoch die Injektion, die davor schütze sollte, loben, wenn Menschen den Krieg unterstützen und gleichzeitig um Spenden für die Opfer betteln, wenn man nicht mehr weiß, wie man heizen soll und wohin die Lebensmittelpreise noch steigen sollen, wenn dann die Reihen immer noch der Meinung sind, es wäre alles in Ordnung, dann muss man aus der Reihe tanzen! Und so ging man auch diesen Samstag wieder auf die Straße!
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Musik: Silbermond – Tanz aus der Reihe
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    #keinkrieg #keinewaffen #stopwar #falschepolitik #friedenfueralle #schlussmitdenmassnahmen #wegmitderimpfpflicht #lauterbachmussweg #diplomatie #frieden #waffenstillstand #selbstbestimmung #grundrechte
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-536870145 1107305727 0 0 415 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman",serif; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Cambria",serif; 	mso-ascii-font-family:Cambria; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-font-family:"MS Mincho"; 	mso-fareast-theme-font:minor-fareast; 	mso-hansi-font-family:Cambria; 	mso-hansi-theme-font:minor-latin; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}
  
  
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 24 Apr 2022 13:36:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Eigener Hände Werk</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Empty nest

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Unsere Große ist vor 2 Wochen ausgezogen. Fühle ich mich jetzt nutzlos? Jammere ich dem Kind hinterher? Nein. Es ist ein normaler Weg und ich bin stolz auf unsere Tochter. Sie macht das schon. Im Zuge des Umzugs war renovieren, umgestalten und helfen in der ersten eigenen Wohnung notwendig und selbstverständlich. Dann sofort das leere Zimmer in Angriff nehmen, fühlte sich falsch an. Aber jetzt war man doch schon so schön im Arbeitsmodus drin. Also machten wir uns ans Wohnzimmer.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Low budget und sinnlos

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Eigentlich ist dafür gar kein Geld da. Und wenn morgen die Welt einstürzt oder irgendein Depp den roten Knopf betätigt, dann war alles umsonst. Ausreden gibt es viele. Und wenn schon. In Ermangelung von Geld haben wir also (mal wieder) alles selbst gemacht und alles, was schon da war wieder verwendet. Nur in schöner. Upcycling nennt man das Neudeutsch. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  So wurden Ideen im gemeinsamen Brainstorming zusammengetragen. Das Gefühl, selbst etwas verändern zu können, das Gefühl etwas zu wollen und es selbst bewerkstelligen zu können, hatte ich schon fast vergessen. Handarbeit und Handwerk mit sichtbarem Lohn kann so viel Spaß machen und hinterlässt ein gutes Gefühl. Gerade wenn ich diese Ergebnisse mit meinen fruchtlosen und unbeantworteten offenen Briefen an diverse Politiker (m, w, d) vergleiche, ist das so viel befriedigender. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Ausmisten

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Vor der Neugestaltung kommt das Ausmisten. Belastendes entfernen, Ballast abwerfen, Platz schaffen. Auch hier stellen die sichtbaren Ergebnisse zufrieden. Wenn es doch im Kopf auch immer so einfach ginge. Doch im Kopf sind viele Gedanken wie Staub: Man muss sie immer wieder entfernen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Ausgerechnet an Ostern

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Nimm‘ dir doch mal frei. Es ist doch Ostern. Freinehmen fühlt sich immer schon nutzlos an und welche Zeit wäre besser geeignet als Ostern, das Fest der Auferstehung?. Die erblühende Natur, die Sonne, die Wärme und der Gedanke daran, dass es Hoffnung gibt, dass nicht alles zugrunde gehen muss, dass man Dinge wiederbeleben kann. Insofern war Ostern eine gute Zeit.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Zwangspausen

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Doch eigentlich war Ostern schon verplant. Der Alltag läuft an jedem Wochentag normal weiter. Die Kurse finden statt, das Büro macht auch keine Pause. Also muss man die Zusatzarbeiten „dazwischen packen“. Und wie dankbar war ich für die durch den Alltag verordneten Zwangspausen. Raus aus dem Chaos, welches sich hoffentlich in Wohlgefallen transformiert, rein ins Studio oder Büro und etwas tun, was man schon kennt, was man liebt und bei dem man etwas routinierter vorgehen kann als beim Bau und Polstern einer neuen Couch.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Party

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Und dann war da ja noch die lang angekündigte Geburtstagsfeier meines Sohnes am Ostersamstag. Die Gäste können nicht im Chaos feiern. Also muss das Wohnzimmer bis dahin zumindest halb präsentabel sein. Wie es kommen 18 Gäste? Und das im frisch gestrichenen Wohnzimmer: Der Spießermodus drohte sich breitzumachen. Lange Rede kurzer Sinn: Es war eine einfach coole Party und wir, die Eltern, durften nicht nur, sondern sollten mitfeiern. Ein weiterer Akt der Auferstehung: Singen, Tanzen, lachen, shakern, trinken. Vollkommen ungezwungen, vollkommen normal. So wie „früher“.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Teamwork

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Als ob es der Vergleich nicht genug gewesen wären, genoss ich auch ein weiteres Mal die gute Teamarbeit. Es gibt Dinge, die kann mein Mann. Er ist vom Fach. Und es gibt Sachen, die mache ich. Beispiel Couch. Die neue Couch ist komplett im Eigenbau entstanden. Mein Mann hat sich um die Konstruktion gekümmert, ich mich um die Polster, die Bespannung und die Optik. Zusammen haben wir etwas geschaffen, was uns beiden gefällt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Keine Zeit für social media

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Und weil man ein Projekt vor Augen hat und weil die Hände arbeiten müssen und weil man etwas fertigstellen möchte, bleibt einfach keine Zeit. Keine Zeit für Sorgen, keine Zeit für C-Themen und verblendete Politiker, keine Zeit für Angst. Man hat ein eigenes kleines Ziel vor Augen und man arbeitet, bis man es erreicht hat.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Es war ein Kopfurlaub mit sichtbaren Ergebnissen. Dabei ist es gar nicht wichtig, ob alles richtig gemacht wurde, ob das Ergebnis anderen Personen gefällt, ob man damit „gut“ dasteht.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Was nehme ich also von Ostern 2022 mit: Ein neues Wohnzimmer und viel Dankbarkeit. Dankbarkeit für die Kreativität und unser Teamwork. Freude über unsere Familie. Spaß an der Arbeit und den Zusammenhalt. Die Rückkehr einer gewissen Unbekümmertheit (für einen Abend) und ein gewisses Gefühl der Zufriedenheit.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}@font-face 	{font-family:"Poiret One"; 	panose-1:2 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:﷽﷽﷽﷽﷽﷽﷽﷽ne; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-1610612177 1342177354 0 0 151 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}
  
  
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 22 Apr 2022 12:09:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Warum laufen Sie denn immer noch?</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/Bildschirmfoto+2022-04-16+um+20.39.49.png" target="_top"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/Bildschirmfoto+2022-04-16+um+20.39.49.png" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Warum gehen diese Quertreiber/Querdenker/Deppen/Coronaleugner denn immer noch demonstrieren?

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ist doch alles gut jetzt. Sollen endlich Ruhe geben.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Dieser Gedanke erscheint zunächst plausibel. Impfpflicht wurde abgelehnt, kaum mehr Einschränkungen. Alles gut. Alles vergeben. Alles vergessen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Eben nicht. Abgesehen davon, dass seit 15.04.2022 nur noch die Person, die 3x geimpft ist, die Lohnfortzahlung im Falle der Quarantäne bekommt, sind es noch viel mehr Punkte, die nicht passen und die geändert werden könnten, wenn die Politik nur wollen würde.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      ·
      
        
                        &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
          
              
      
        
                        &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
    
  Lauterbach malt immer noch Horrorszenarien und will im Herbst die 5. Impfung.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      ·
      
        
                        &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
          
              
      
        
                        &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die Grünen haben im Wahlkampf damit geworben, dass man keine Waffen in Kriegsgebiete liefern wolle.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      ·
      
        
                        &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
          
              
      
        
                        &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
    
  Lauterbach hat sich für seine „Entgleisungen“ noch nicht entschuldigt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      ·
      
        
                        &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
          
              
      
        
                        &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wenn man darauf aufmerksam macht, welche Qualität die öffentliche Kommunikation angenommen hatte (#Wirhabenmitgemacht), so wird man als Menschenjäger betitelt. Artikel in Zeitungen (WELT) werden nach 3 Stunden gelöscht.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      ·
      
        
                        &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
          
              
      
        
                        &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die Politiker (m, w, d) die dazu aufgefordert wurden, sich zu Wort zu melden, um ein Statement zu ihren menschenverachtenden Aussagen zu geben, ignorieren dies einfach.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      ·
      
        
                        &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
          
              
      
        
                        &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
    
  Das demokratische Urteil zum Aus der Impfpflicht soll umgangen werden.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      ·
      
        
                        &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
          
              
      
        
                        &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die einrichtungsbezogene Impfpflicht nötigt Menschen weiterhin.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Diese Liste könnte noch lange fortgesetzt werden.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  NEIN! Es ist nicht alles gut jetzt. Jetzt können wir anfangen, aufzuarbeiten.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Und deswegen heute auch wieder meine Songauswahl: Echt – von Glasperlenspiel.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Was jetzt ist, soll echt sein. Aber das glaube ich nicht. Im Sommer werden wir in Ruhe gelassen, im Herbst geht es dann mit dem Psychoterror munter weiter.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Und dass, obwohl jede Person, wirkliche jede sich mit Omikron infiziert. Ganz gleich ob gar nicht oder 5x geimpft!

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:Wingdings; 	panose-1:5 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-charset:2; 	mso-generic-font-family:decorative; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 268435456 0 0 -2147483647 0;}@font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}p.MsoListParagraph, li.MsoListParagraph, div.MsoListParagraph 	{mso-style-priority:34; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	margin-top:0cm; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:0cm; 	margin-left:36.0pt; 	mso-add-space:auto; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}p.MsoListParagraphCxSpFirst, li.MsoListParagraphCxSpFirst, div.MsoListParagraphCxSpFirst 	{mso-style-priority:34; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-type:export-only; 	margin-top:0cm; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:0cm; 	margin-left:36.0pt; 	mso-add-space:auto; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}p.MsoListParagraphCxSpMiddle, li.MsoListParagraphCxSpMiddle, div.MsoListParagraphCxSpMiddle 	{mso-style-priority:34; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-type:export-only; 	margin-top:0cm; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:0cm; 	margin-left:36.0pt; 	mso-add-space:auto; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}p.MsoListParagraphCxSpLast, li.MsoListParagraphCxSpLast, div.MsoListParagraphCxSpLast 	{mso-style-priority:34; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-type:export-only; 	margin-top:0cm; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:0cm; 	margin-left:36.0pt; 	mso-add-space:auto; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}ol 	{margin-bottom:0cm;}ul 	{margin-bottom:0cm;}
  
  
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 16 Apr 2022 18:40:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Basar der Grundrechte</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/2022/04/basar-der-grundrechtehtml</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA90.jpeg" target="_top"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/BeitragRMTCSA90.jpeg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.dropbox.com/s/igw0q0gn8fj8ie4/BasarderGrundrechte.m4a?dl=0"&gt;&#xD;
      
                      
    
    (Artikel anhören
  
  
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
  
  )
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://open.spotify.com/episode/6Th5a2ZJqDzoY9V4z2BaVK?si=a68f150b16554922"&gt;&#xD;
      
                      
    
    Bei Spotify hören
  
  
                    &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    _______________
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    Der Beitrag wurde am Freitag, den 01.04.2022 geschrieben - vor der Entscheidung im Bundestag am 07.04.2022. Ergänzende Überlegungen findet man am Ende des Artikels. 
  
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
  
  _______________
  
  
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Voraussetzungen schaffen

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Eine gute Verhandlung findet dann statt, wenn sich die beteiligten Parteien auf Augenhöhe begegnen. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Diese Grundvoraussetzung sehe ich persönlich bei den Verhandlungen über eine allgemeine Stichpflicht nicht, da die Partei der Kritiker von Beginn an abfällig behandelt wurde. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die Personen, die es betrifft, werden nicht gehört. Alternativen, die diesen Personen angeboten werden, sind keine. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Das musste man bereits bei der einrichtungsbezogenen Stichpflicht feststellen. Der Ausdruck blanken Hohns war hier die angebotene Alternative. Die Regierung, die scheinbar über jegliche wissenschaftliche Evidenz erhaben ist, machte folgendes Angebot, wenn man mit den geforderten Rahmenbedingungen nicht einverstanden wäre: Die betroffenen Personen könnten den Job an den Nagel hängen und die Möglichkeit der Bestreitung des eigenen Lebensunterhalts einfach aufgeben.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Das ist kein Angebot, das ist eine Verhöhnung. Negative Anreize sollen so geschaffen werden, um den anderen zu etwas zu bewegen, was dieser nicht möchte. Schöne Formulierungen für Druck, Zwang, Erpressung und Nötigung.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Euphemismus, der mir nicht gefällt. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Negative Anreize. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Falsche Tatsachenbehauptungen. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wir sprechen von zu befürchtenden Strafen, die mit Lügen verkauft werden sollen. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Die Motivation

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wenn eine Person etwas tut, um etwas anderes zu vermeiden oder zu erreichen, so spricht man von extrinsischer Motivation. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die meisten Verhaltensweisen sind extrinsisch motiviert. Man geht Joggen, um abzunehmen, man hält sich an die Verkehrsregeln, um keinen Unfall zu verursachen, man verzichtet auf Schokolade, weil man nicht zunehmen möchte. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Auch eine freiwillige Entscheidung für die Nadel wäre demnach wohl extrinsisch motiviert. Man lässt sich stechen, um nicht krank zu werden. Man lässt sich mehrfach stechen, um andere zu schützen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Intrinsische Motivation, also etwas um der Sache selbst willen zu tun, wird man hier vergeblich suchen. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Das ist aber auch nicht notwendig. Kaum jemand wird ein Stichabo abschließen, weil er sich so gerne pieksen lässt und der Tätowierer gerade keine Zeit hat.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Dennoch sollten die Ziele genauer unter die Lupe genommen werden. Es gibt nachvollziehbare und falsche Ziele. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Gesundheitsschutz, sterile Immunität, Schutz vor Infektion – das sind Ziele, die mit einer Stichpflicht konform gehen können.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Vermeidung von Strafen, Angst um den Arbeitsplatz, Angst vor Erzwingungshaft, gepaart mit erpresserischen Fähigkeiten des Verhandlungspartners gehören für mich nicht zu den nachvollziehbaren Gründen, sich extrinsisch motivieren zu lassen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Alternative Fakten

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  80% der Infektionen verlaufen symptomlos. So hieß es zu Beginn der unheilvollen C-Zeit.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Komisch nur, dass man davon nichts mehr hört. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Nun werden Scheinalternativen kreiert, die sich selbst Lügen strafen. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Nur mit einer Injektion, oder zwei Injektionen oder drei oder vier, sei man vor schweren Verläufen geschützt. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wie das? Wo ist die Kontrollgruppe? Welche Beweise liegen hierfür vor? 
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Oh, ich stelle schon wieder Fragen. Dass das nicht mehr so gerne gesehen ist, habe ich mittlerweile kapiert. Selbst hinter diesem Verhalten steckt eine extrinsische Motivation: Ich stelle Fragen, um Antworten zu bekommen. Meine Motivation soll aber allem Anschein nach ausgehungert werden.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Alte Schule der Kindererziehung. Man kennt die Ratschläge, man müsse das Kind nur weinen lassen, es würde sich schon selbst beruhigen oder das tyrannische Verhalten einfach aufgeben, wenn es merken würde, dass die störende Schreierei nicht von Erfolg gekrönt wäre.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Das ist keine Einsicht, das ist Resignation.   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  So geht man weder mit Kindern noch mit Erwachsenen um, weil es unethisch und menschenverachtend ist.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Aber mittlerweile hat man sich ja schon daran gewöhnt, als Terrorist bezeichnet zu werden, wenn man keine Injektion haben will.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Symptomlos Erkrankte

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Menschen, die nichts davon bemerken, dass sie krank sind, nannte man früher gesund. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Einer meiner Lieblingsvergleiche bezieht sich auf ein weiteres unheilvolles Virus. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Herpes. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Über 90% der Menschen trägt dieses Virus ein Leben lang mit sich herum. Es kann ausbrechen, dann ist man ansteckend. Das Virus kann schwere Schäden verursachen. Dennoch spricht man weder von Gefährdern, noch zwingt man Menschen zu einer Injektion, noch sperrt man Menschen mit Lippenbläschen zu Hause ein, bis diese vollständig verheilt sind.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich höre förmlich die Aufschreie: „DAS KANN MAN NICHT VERGLEICHEN!“ 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Warum eigentlich nicht? 
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Was ist das Ziel?

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Was also ist das gute Ziel einer Nadelpflicht? Schutz. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Gut. Gehe ich mit.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Schütze ich mich? 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Nein, oder doch vielleicht, oder zumindest für eine gewisse Zeit. So genau weiß man das nicht.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Aha.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Schütze ich andere? 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Nein, Sie übertragen das Virus nach wie vor, sie merken es nur unter Umständen nicht, weil sie vielleicht, auch das kann man nicht so genau sagen, nicht erkranken oder nur sehr mild.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Aha.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ist es sicher, dass ich keinerlei Schaden davontrage? 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Nein, das ist nicht sicher. Unter Umständen sterben sie nach der Injektion. Aber dann sind sie an der Injektion gestorben und nicht am Virus, das ist doch prima.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Aha.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Warum sollte ich dann eine Pflicht gutheißen?

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Weil Sie damit das Gesundheitssystem entlasten.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wie das? 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Nun, wenn Sie an der Impfung sterben, dann liegen Sie dem Rest der Gesellschaft nicht mehr auf der Tasche, das ist ein großes Sparpotential.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Nein, das hat niemand gesagt. Es war mein eigener böser Zynismus, der mich diese Zeilen verfassen ließ.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die oben genannten Ziele wurden zu Beginn der Debatte angeführt und sind mittlerweile hinreichend widerlegt, was die Beteiligten allerdings nicht davon abhält, sie weiterhin ins Land zu führen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Gebetsmühlenartig kann man als Pro-Argumente für eine allgemeine Stichpflicht die Schlagworte Herdenimmunität, Schutz vor Übertragung, Schutz vor schweren Verläufen hören.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Auch hier stellt sich mir die Frage, wer hier beratungsresistent ist und wer für dumm verkauft werden soll. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Entschuldigung, schon wieder eine Frage.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Oder sollte mit einer Durchimpfung statt einer Durchseuchung der Bevölkerung vielleicht die Kontrollgruppe abgeschafft werden? Wenn niemand mehr da ist, der die Argumente alt aussehen lässt, weil er das ungespritzte Gegenbeispiel darstellt, dann hat die Medaille auch nur noch eine Seite. Eine schöne, glänzende und perfekte Seite.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Bedingte Kapitulation

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Mama, ich will Schokolade. Und Gummibärchen. Und Eis. Und Kakao. Und Popcorn.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Kind, Du kannst nicht alles haben. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Dann will ich nur Schokolade, Gummibärchen und Eis.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Nein, das ist auch zu viel.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wie das Spielchen weitergeht, kennen wir.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Hier geht es darum, sich durchzusetzen. Dem Kind ist es herzlich egal, welche Fakten gegen Süßigkeiten sprechen. Es will einfach.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wo sind die „Ich-will-aber“-Politiker auf dem Weg ihrer Entwicklung stehengeblieben?

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Stichpflicht für alle. Jeder Bürger (m, w, d) und vielleicht sogar die Haustiere, wegen der Zoonose und so. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Nee – das geht nicht. Das ist zu viel verlangt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Okay. Die Minderjährigen lassen wir in Ruhe, da können ja dann die ihrerseits zwangsverpflichteten Eltern den Druck weitergeben.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Dann aber wenigstens alle ab 50 oder wenigstens alle ab 60.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wo sind wir denn? Schachern um Grundrechte und Entscheidungsfreiheit. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Es scheint kein Tabu zu geben, welches man nicht brechen kann. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Fakten sind alternativlos. Und dass der Stich schaden kann, ist ein Fakt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Welches Argument soll denn für eine Stichpflicht ab dem 50. oder 60. Lebensjahr sprechen?

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Gibt es Studien, die beweisen, dass Menschen ab 50 oder 60 die Injektion besser vertragen? Egal, denn mit zunehmendem Alter steigt doch das Risiko schwer zu erkranken!

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  (An einer Krankheit, von der es hieß, sie würde bei über 80% symptomlos verlaufen.)

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Oder ist es nicht so schlimm, wenn ein paar über 50jährige oder gar über 60jährige über den Jordan gehen, da man sich dann ein paar Rentner erspart, die ja bekanntermaßen im Alter sowieso eine Krankheit nach der anderen bekommen? Auch könnte man sich so ein paar Rentenzahlungen sparen. Das würde die Staatskasse UND das Gesundheitssystem entlasten. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Sind wir auf einem Basar? 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wann wurde es Mode, mit dem Leben anderer Menschen zu schachern, als ob diese Sklaven wären?

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Abschließende Frage

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Passen die vorhandenen Stoffe eigentlich zur im Moment kursierenden harmlosen Virusvariante? 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Nein.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Man möchte also ernsthaft weiter darüber verhandeln, ob man Menschen dazu zwingen kann, sich etwas injizieren zu lassen, was nicht zur Zielerreichung dient, wohl aber Nebenwirkungen haben kann. Und diese Zwangsmaßnahme soll mit einem Stoff durchgeführt werden, der nicht auf das Virus passt?

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Man kann sich auch einen Nagel ins Knie schlagen, wenn man Kopfweh hat.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Was nicht passt, wird passend gemacht. Nicht einmal dieser Grundsatz scheint hier verfolgt zu werden. Außerdem sei angemerkt, dass dieses Verhalten schon im Märchen nicht von Erfolg gekrönt war. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Schuhe, die einem nicht passen, sollte man nicht anziehen. Selbst wenn man sich die Zehen oder die Fersen abschneidet, das macht den Schuh nicht passender. Es gibt nur eine blutige Sauerei.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    _____________________________________________________
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      Update 07.04.2022 - 16:00 Uhr.
    
      
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      NEIN zur Impfpflicht. Der Antrag für eine Impfpflicht wurde am 07.04.2022 im Bundestag abgelehnt. Verhaltenes Aufatmen.
      
        
                        &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
                        
        
      Wenn ich tief in mich hineinhöre, spüre ich neben der aktuen Erleichterung das bohrende Misstrauen, welches dem gewünschten Vetrauen in die Regierung gewichen ist. Wie ein Tinnitus summt die Frage als störender Dauerton: "Was werden sie sich als Nächtes einfallen lassen?"
      
        
                        &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      Was ist vom einem Gesundheitsminister zu erwarten, dessen Glaubwürdigkeit eine Halbwertszeit von nicht einmal 48 Stunden hat und der gerne auch mal Entscheidungen in Talk Shows zum Besten gibt, statt sie mit seinen Kollegen und Kolleginnen vorher auf Augenhöhe zu besprechen?
      
        
                        &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
                        
        
      Was ist von einem Bundeskanzler zu erwarten, der keine roten Linien anerkennen will, der entgegen aller wissenschaftlichen Beweise für eine Impfpflicht ist? 
      
        
                        &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
                        
        
      Warum tritt der Gesundheitsminister nicht zurück, dessen Aussagen nicht nur geringe Halbwertszeit besitzen, sondern denen auch sonst kaum Substanz innewohnt? Wieso malt dieser ein Schreckensszenario nach dem anderen und hält auch dann daran fest, wenn die Realität ihn eigentlich eines Besseren belehrt hat?
      
        
                        &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
                        
        
      Wann fällt endlich die unsägliche einrichtungsbezogene Impfpflicht, die Menschen oftmals an den Rand es Ertragbaren bringt, weil sie weder ihren Beruf ausüben können (Berufsfreiheit), noch das Recht auf körperliche Unversehrtheit in Anspruch nehmen können?
      
        
                        &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
                        
        
      Für den heutigen Tag atme ich auf, allerdings befürchte ich, dass dies nur die Ruhe vor dem erneuten Sturm ist, der passenderweise meterologisch heute schon hier tobt. 
      
        
                        &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
                        
        
      Der Glauben an Ehre und Gewissen einiger Personen, die frei von Fraktionszwang gemäß der eigenen ethischen Überzeugung abstimmen durften, beruhigt mich ein wenig. Allerdings frage ich mich, wie sonst entschieden wird, wenn die "freie" Entscheidung basierend auf den eigenen Überzeugungen so betont werden muss.
      
        
                        &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
                        
        
      Die Personen, die in den hohen und machtvollen Positionen sitzen, scheinen eine andere Auffassung von Moral, Gewissen, Ethik und Anstand zu haben als die, die heute richtig entschieden haben. Und das macht mir Angst.
    
      
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      Aus dem jetzigen Albtraum bin ich aufgewacht, doch habe ich Angst, wieder einzuschlafen.
    
      
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      _________
    
      
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                              
              
            Dieser Artikel erschien auch am 
            
              
                              &#xD;
              &lt;a href="https://www.rubikon.news/artikel/basar-der-grundrechte"&gt;&#xD;
                
                                
                
              07.04.2022 bei Rubikon
            
              
                              &#xD;
              &lt;/a&gt;&#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
      
    @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-536870145 1107305727 0 0 415 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}
  
    
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-536870145 1107305727 0 0 415 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}@font-face 	{font-family:"Poiret One"; 	panose-1:2 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:﷽﷽﷽﷽﷽﷽﷽﷽ne; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-1610612177 1342177354 0 0 151 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}
  
  
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 08 Apr 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Friedenszug Augsburg, 02.04.2022</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/Bildschirmfoto+2022-04-02+um+20.26.49.png" target="_top"&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Friedenszug Augsburg, 02.04.2022

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Der Winter kam zurück und mit ihm die Kälte. Nicht nur witterungsbedingt, sondern auch, was die Gruppen von Menschen betrifft, die aufeinandertreffen, wenn sich Spaziergänger, Passanten und Gegendemonstranten treffen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die Damen und Herren von der Polizei haben wieder wirklich einen super Job gemacht und waren mit offenen Augen und Ohren dabei, teilweise eben auch, um die erhitzten Gemüter von Passanten zu beruhigen, die sich nicht entscheiden konnten, ob sie die Spaziergänger niederbrüllen, beschimpfen oder ihnen einfach nur den Mittelfinger zeigen sollten. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Der Zug war friedlich und bunt. Ich würde fast sagen wie immer. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Nach wie vor bin ich der festen Überzeugung, dass wir eigentlich alle „das Gleiche“ wollen, weswegen ich auch diesen Song von Glasperlenspiel gewählt habe.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Miteinander statt gegeneinander, offen statt verschlossen, gemeinsam statt gespalten.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  #friedenszugaugsburg #spazierengehen #deutschlandgehtspazieren #polizeiguterjob #dankepolizei #augsburg #gegenimpfpflicht #frieden #freiheit #selbstbestimmung

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}
  
  
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 02 Apr 2022 18:27:00 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Lochfraß und Korrosion eines Weißwurstfrühstücks</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/2022/04/lochfra-und-korrosion-eineshtml</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      Es beginnt unsichtbar. An einzelnen Punkten entstehen winzige, kaum zu sehende Löcher. Oberflächlich betrachtet bleibt alles beim Alten, innerlich wird die Substanz zerfressen. Wenn es offensichtlich wird, ist es häufig schon zu spät. 
    
      
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      Dieses Gefühl beschleicht mich in den letzten Wochen, wenn ich mir den Austausch kritischer Menschen in diversen Kanälen ansehe. Während über den großen Zerfall von Werten wie Einigkeit und Recht und Freiheit diskutiert wird, fressen sich die zerstörerischen Tendenzen auch durch die scheinbar geeinten Gruppen der Kritiker.
    
      
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      Korrosion und Lochfraß entstehen, wenn an bestimmten Stellen etwas fehlt, und zeigen sich erst mit der Zeit. So ist das auch im sozialen Miteinander. Nicht immer schafft es eine Gruppe von der Phase des „Wir gegen den Rest der Welt“ hin zu respektvoller Reife im Umgang aller miteinander.
      
        
                        &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
                        
        
      Da es am 01. April auch gerne mal etwas scherzhaft zugehen kann, betrachten wir uns heute den Verfall der Tradition des Weißwurstfrühstücks.
      
        
                        &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Themenvielfalt, Meinungsvielfalt

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Lädt man in Bayern zu einem Weißwurstfrühstück ein, so ist klar, dass es Weißwürste, süßen Senf, Brezen und Bier (am Vormittag!) geben wird. „Wienerle“ oder „Debreziner“ gehören nicht zum Standardmenü. Wer sich darauf einlässt, der weiß das. Im Gegenteil: Wer einen Brunch als Weißwurstfrühstück betitelt oder umgekehrt, der verfehlt das Thema.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Kurze Frage am Rande: Dürfen Wienerle und Debreziner noch so bezeichnet werden? Ich bin mir unsicher.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    So ähnlich war das bisher in den kritischen Gruppen. Alles drehte sich um Weißwürste und Brezen. Natürlich wurden in einer Gruppe ausschließlich Brezen von diesem Bäcker und Weißwürste von jenem Hersteller und auch nur eine Sorte süßer Senf favorisiert, aber es ging immer um ein Weißwurstfrühstück.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Man suchte sich dann die Gruppe aus, bei der man sich auch mit der Bäcker- und Metzgerauswahl vereinbaren konnte.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Die Unterschiede waren so geringfügig, dass man darüber hinwegsehen konnte. Man selbst war man unter Umständen nach einem Paar Weißwürste gesättigt, eine andere Person benötigte dafür schon 5 Paar. Bier zum Frühstück? Auch nicht jederpersons Sache, man wählt alkoholfrei.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Die Geschmäcker waren nicht zu verschieden, was durch die Menüauswahl bereits vorgegeben war. Anders sieht es dann aus, wenn man einen Brunch macht. Chinesische Suppe neben Bohnen in Tomatensauce, Brot, Brötchen, Brezen, Vollkornbrot, Müsli, Eier mit Speck, Kaffee, Tee, Cola, Bier, Sekt, Orangensaft. Da kann es zu Diskussionen über Geschmäcker kommen. Nun können nämlich auch fitnessverliebte Veganer auf eingefleischte Allesverspeiser treffen. Hier ist reichlich Zündstoff vorhanden.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Grünkohlsmoothie neben Rührei mit Speck? Eher unwahrscheinlich.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Ein Thema, eine Meinung, viele Themen viele Meinungen

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Auch hier beginnt der Lochfraß schleichend. Prinzipiell ist nichts dagegen einzuwenden, wenn eine Person glutenfreien Brezen selbst mitbringt. Vollkommen in Ordnung, wenn man zum Frühstück lieber einen Kaffee statt eines Biers trinken möchte. 
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    Das nächste Mal bringt jemand Vollkornbrezen mit und wieder eine Person ist der Meinung, ein bisschen Grünfutter schadet nicht. Warum eigentlich kein Sekt statt Bier? Und könnte man nicht mal anregen, Cornflakes hinzustellen?
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    Und so entwickelt sich aus dem Weißwurstfrühstück langsam und schleichend der oben genannte Brunch. Mit der Veränderung der angebotenen Speisen gehen die Geschmäcker mehr und mehr auseinander. Das muss thematisiert werden. Nun kann es schon zu spät sein. Das Weißwurstfrühstück droht zu korrodieren.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Der Ton macht die Musik

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Etwas Bedrohliches wahrzunehmen, muss noch lange nicht heißen, dass die Bedrohung Schaden anrichtet. Solange der Biertrinker (m, w, d) kein Problem damit hat, dem Kaffeetrinker zuzuprosten, ist alles in Ordnung.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Wenn aus der Vielfalt der Themen, der Speisen und Geschmäcker allerdings Grundsatzfragen gemacht werden, dann zeigt sich, ob die Frühstücksgruppe auf einem Fundament von Achtung, Respekt und Toleranz steht, welches viele Frühstücksgruppen für sich postulieren.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Der Veganer (m, w, d) der sich abfällig darüber äußerst, wie man so einen Dreck (Weißwürste) überhaupt fressen könne und der Biertrinker, der Grüntee für absoluten Blödsinn hält, was viel über den Konsumenten verraten würde. Derartiges Verhalten trägt nicht dazu bei, dass gegenseitiger Respekt lebendig bleibt.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Energieschwund durch Lochfraß

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Auf einmal muss man nicht mehr nur eine Meinung zum Senf, den Weißwürsten und dem Bier haben, sondern sollte sich auch mit der Herstellung von Grüntee auskennen und wissen, ob der Grünkohl biologisch angebaut wurde. Man versucht, allen Menschen am Tisch zuzuhören, man versucht sich mit der Schadstoffbelastung der Salatbar auseinanderzusetzen, man traut sich fast nicht zuzugeben, dass man sich noch nie Gedanken darüber gemacht hat, ob die Orangen für den Saft glücklich reifen durften.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Das geht so nicht, man schämt sich, dass man bisher so einfältig war. Das nächste Mal muss man besser informiert zum Frühstück erscheinen.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Und während man sich dann als Gastgeber um die Auswahl der richtigen Säfte kümmert, den Kaffee nur noch Fairtrade kauft, glutenfreie Brezen bestellt und auf diversen Kochseiten das beste Rezept für Grünkohlsmoothie sucht, hat man doch glatt vergessen, normale Brezen und Weißwürste zu kaufen.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    War die Vorbereitung des Frühstücks bisher etwas, bei dem man sich auf sicherem Terrain wähnte, jagt nun eine Unsicherheit die nächste.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Ganz schlimm wird es, wenn man dann von wissenden Personen geringschätzig angesehen wird, weil sie gar nicht glauben können, dass man keine Meinung zu Grünkohl hätte. Das gehe in der heutigen Zeit aber nicht. Da müsse man sich schon ein bisschen mehr anstrengen.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Hört man nun den Grünkohlexperten nicht zu, sondern äußerst sich vielleicht sogar dahingehend, dass man sich mit Grünkohl nicht auskennt und auch gar nicht auskennen will, steht das gemeinsame Frühstück kurz vor der Explosion.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Ressourcen schonen

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Was tun? Um die eigenen Ressourcen zu schonen, ist es wichtig, die Hülle nicht schutzlos der Korrosion und dem Lochfraß auszusetzen. Vielleicht lieber bei sich bleiben? Vielleicht die Notbremse ziehen? Ist es so falsch, sich mit einer Thematik auseinanderzusetzen und gleichzeitig nicht umfassend über die Themen 2 bis 10 informiert zu sein?
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Manchmal scheint es sogar so, dass neue Themen dann ins Feld geführt werden, wenn sich alle Beteiligten mit der Zeit gleich gut auszukennen scheinen. Herrschaftswissen kann nicht mehr angewandt werden. 
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    Dass das vorher zögerlich, aber gönnerhaft geteilte Wissen Herrschaftswissen war, realisiert man dann, wenn man selbst gut informiert ist und nun auch Kritik und Fragen nach innen bringt, statt sie nur gegen das „Außen“ zu richten.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Dann muss eine neue Thematik die Gruppe bereichern. Per se kein schlechter Gedanke. Wenn man sich gegenseitig mit dem Schwarmwissen über Brezen und Weißwürste zu Experten entwickelt hat, dann könnte das auch in Bezug auf Rührei mit Speck funktionieren. Könnte.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Themenvielfalt killt Meinungsvielfalt

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Wenn sich allerdings die Frühstücksgruppe bereits mehrere Jahre intensiv mit einer Thematik auseinandergesetzt hat, dann fehlt unter Umständen die Energie für die Themen 2 bis x.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Ungeduld nimmt zu, pampige Antworten folgen.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Die gemeinsame Denkweise in Bezug auf Weißwürste und Brezen lässt sich nicht auf Rührei mit Speck und Grünkohlsmoothie übertragen. Die Befindlichkeiten nehmen zu, die Nerven sind gespannt wie Drahtseile, und der Geduldsfaden reißt.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Und so setzt die Korrosion der Gemeinschaftlichkeit ein. Das große Ziel gemeinsam in ruhiger und besonnener Weise Meinungen auszutauschen und diese auch dann stehenlassen zu können, wenn sie nicht der eigenen Meinung entsprechen, ist nicht mehr wichtig.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Was man bei „anderen“ ablehnte und wovor man sich schützen wollte, wird verweht. Korrosion, Erosion, Lochfraß und Gehässigkeit. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Selbsterfüllende Prophezeiungen als Abschiedsgrund

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Und wenn sich dieser Lochfraß fortsetzt, dann kann eine ganze Gruppe den Verhaltensweisen und Meinungen verfallen, die sie selbst ablehnte. 
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Konkret: Wie haben sich einige (auch ich) gewehrt, in die räääächte Ecke gestellt zu werden, nur weil sie Kritik gegen Maßnahmen äußerten. Friedlich, offen, aufgeschlossen – das wären die Attribute, die viel eher beschreiben würde, wie diese Gruppe zusammengesetzt wäre.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Doch kaum kommt ein nicht minder wichtiges Thema auf, mit dem man sich auseinandersetzen muss, werden neben immer neuen schrecklichen Zukunftsprognosen, die nur die Herrschaftswissenden haben, und die man nicht kapiert oder nicht kapieren soll oder nicht kapieren will, Stimmen laut, die behaupten, die Flüchtlinge kämen nur, um als Billiglöhner den impffreien Personen die Arbeit (beispielsweise in der Pflege) wegzunehmen.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Das ist leider eine solch traurige sich selbst erfüllende Prophezeiung, dass ich nicht mehr Mitglied dieser Gruppe sein möchte. Dann esse ich meine Weißwurst alleine.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}@font-face 	{font-family:"Poiret One"; 	panose-1:2 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:﷽﷽﷽﷽﷽﷽﷽﷽ne; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-1610612177 1342177354 0 0 151 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman",serif; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}
  
  
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 01 Apr 2022 04:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Die Definition von Wahnsinn - offener Brief an Karl Lauterbach</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/2022/03/die-definition-von-wahnsinn-offenerhtml</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/stop-4743632_1920.jpg" target="_top"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/17cb388da47048648e2c44f6b4ed05bf/dms3rep/multi/stop-4743632_1920.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;a href="https://www.dropbox.com/s/5l3481ptusna8xt/OffenerBriefKalrLauterbach.m4a?dl=0"&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;i&gt;&#xD;
              
                              
              
            Anhören
          
            
                            &#xD;
            &lt;/i&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/a&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      „Die Definition von Wahnsinn ist: immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ 
    
      
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Albert Einstein. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Lauterbach,

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  gemäß obenstehender Definition ergreift der Wahnsinn große Teile unserer Bevölkerung und auch ich habe mich wohl angesteckt. Obwohl mir eine nahezu 2jährige Erfahrung gezeigt hat, dass es sinnlos ist, sich mit Briefen an bestimmte Personen zu wenden, tue ich es immer wieder.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Sie sind Gesundheitsminister, viele Menschen nehmen Sie ernst. Ob Sie Gesundheitsminister geworden sind, weil sie ernstgenommen werden oder ob sie ernstgenommen werden, weil Sie Gesundheitsminister sind, dass entzieht sich meiner Kenntnis.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Falschaussagen

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Da ihr Wort Gewicht hat, wende ich mich heute (erneut) an Sie. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Als Mensch, der Ärger vermeidet, wo immer es geht, war ich gewillt über Ihre Aussagen im Bundestag vom Donnerstag, den 17. und Freitag, den 18. März hinwegzusehen. Ihre Aussagen vom 17. März, das Land würde sich im Herbst (wieder) in der Geiselhaft der Ungeimpften befinden, diese Menschen würden sich gegen wissenschaftliche Evidenz stellen, sie würden es in gewissem Sinne genießen, dass das ganze Land auf ihre Entscheidung für die erste, zweite, dritte, vierte und vielleicht auch noch die fünfte Spritze warten würde, haben mich getroffen.
  
    
                    &#xD;
    &lt;a href="#_ftn1"&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                              
              
            [1]
          
            
                            &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Als Sie Ihre Ausführungen mit der Behauptung schlossen, dass es die Menschen wären, die all die Zeit die Regeln nicht beachtet hätten, haben Sie viel für die Ankurbelung meiner Durchblutung getan. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Am Freitag, den 18. März legten Sie nach und argumentierten, dass es die Schuld der Ungeimpften wäre, dass man noch nicht weitergekommen wäre. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Zwischenrufe, die wohl eine andere Meinung kundtaten (sie waren leider in der Aufzeichnung, die ich gesehen habe, nicht zu verstehen), quittierten Sie damit, dass es niederträchtige Unterstellungen wären, die einer Verhöhnung der Opfer gleichkämen. Sie setzten die Ungeimpften mit Menschen gleich, die außer Störern der Gesellschaft zu nichts nutze wären, weil diese Ihrer Meinung nach, weder gewillt wären, sich impfen zu lassen noch die Maßnahmen mitzutragen.
  
    
                    &#xD;
    &lt;a href="#_ftn2"&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                              
              
            [2]
          
            
                            &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Somit war der Pulsanstieg auch am Freitag gewährleistet.

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Und als ob das nicht genügen würde, malten Sie eine Woche später in gewohnter Manier ein weiteres Horrorszenario
  
    
                    &#xD;
    &lt;a href="#_ftn3"&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                              
              
            [3]
          
            
                            &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
    
  . Jeder Künstler hat bekanntlich seinen eigenen Stil.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die hohe Zahl der Neuinfektionen ist unstrittig. Das Virus unterscheidet nicht zwischen Geimpften und Ungeimpften. Dem Virus ist es egal, ob man sich ein oder 3mal spritzen hat lassen und nicht nur bei den Ungeimpften gibt es leider schwere Verläufe. Vor diesen Tatsachen die Augen zu verschließen ist wahnsinnig, gemäß der zitierten Definition. Dennoch hält man an dem Narrativ fest, die Impfung würde schützen. So lange Menschen Ihnen hier beipflichten und sich freiwillig entscheiden können, dürfen diese Menschen gerne ihrer normalpathologischen Portion des Wahnsinns frönen. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Doch scheint Ihnen das nicht zu genügen. Mit heißer Nadel stricken Sie Stoff für des Kaisers neue Kleider, wenn sie davon sprechen, dass die genaue Dunkelziffer nicht bekannt wäre, man es aber dennoch nicht lassen könne, wie es derzeit ist.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Beim letzten Satz stimme ich Ihnen sogar zu! 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Wir können es nicht lassen, wie es ist.

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Nein, wir können es nicht lassen, wie es derzeit ist. Wir können nicht weiter an Narrativen festhalten, die Menschen in eine Ecke stellen, in die sie nicht gehören. Nein, wir können es nicht lassen, dass in Europa die meisten Länder anderer Meinung sind als in Deutschland. Sind das auch alles Geiselnehmer? Ist Deutschland in Geiselhaft von ganz Europa? 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Durchschnittlich 300 Tote am Tag wären Ihrer Meinung nach, nicht akzeptabel. Auch hier stimme ich Ihnen zu. Jeder Mensch, der aufgrund von bewusst getroffenen und bösgläubigen Entscheidungen anderer Menschen stirbt, ist Opfer eines Verbrechens. Das trifft auf jedes Opfer zu. Zu den Anfangszeiten von Corona hieß es, dass jeder Corona-Toter ein Toter zu viel wäre. Jeder Impftote nicht? Wann wurde es politisch korrekt, Menschenleben in lebenswert und weniger lebenswert zu unterteilen?

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Kann in seltenen Fällen zum Tod führen

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die Regierung gibt zu, dass die Impfung zum Tod führen kann
  
    
                    &#xD;
    &lt;a href="#_ftn4"&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                              
              
            [4]
          
            
                            &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
    
  . Das ist kein „Geschwurbel“ mehr. Warum nimmt man das hin? 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Das Virus kann einen erwischen und die Wahrscheinlichkeit, dass dies geschieht, ist hoch. Im Moment ist gefühlt jede Person entweder krank oder in Quarantäne. Doch die Verläufe sind meist mild und die Krankenhäuser nicht überlastet, wie Sie selbst zugeben. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ihr Argument ist die Hypothese, dass dies passieren könnte. Hier möchte ich nur zu bedenken geben: Das Leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit, die immer tödlich endet.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Es könnte morgen auch ein Meteorit vom Himmel fallen. Lassen wir das, sonst endet es in Polemik.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich möchte mich nicht mit den von Ihnen angeführten Todeszahlen auseinandersetzen, da dies Fragen aufwerfen würde, deren Beantwortung fern jeder Ethik wäre: 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Sind Suizide Folgeerscheinungen der Maßnahmen oder kann man diese Zahlen ignorieren?

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Sind Menschen, die sich unter Druck zu einer Injektion entschieden haben und nicht gestorben, sondern nur durch bleibende Schäden aus ihrem bisherigen Leben gerissen wurden, hinnehmbar? 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Nein, ich finde, dass man diese Fragen nicht stellen darf.

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Und so komme ich zum Anfang und zum eigentlichen Grund meines wahnsinnigen Schreibens zurück.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ihre Aussagen, Ihre Tatsachenbehauptungen über die Personen, die sich bisher nicht für eine Injektion entschieden haben, sind für mich nicht tragbar. Oder muss ich mir das gar nicht zu Herzen nehmen, da ich mittlerweile genesen bin? Dankenswerterweise wurde das Virus mir über den Kontakt mit einer geimpften Person zur Verfügung gestellt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Nachdem ich also bemerkt habe, dass ich nicht mehr gewillt bin, Ihr Verhalten so hinzunehmen, habe ich mir weitere Schritte überlegt und bin damit nicht allein. Mittlerweile dürfte Sie die Strafanzeige des Rechtsanwalts Markus Haintz erhalten haben.
  
    
                    &#xD;
    &lt;a href="#_ftn5"&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                              
              
            [5]
          
            
                            &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich war sehr dankbar, dass eine Person, die sich mit Recht und Gesetz besser auskennt als ich das tue, die in vielen Dingen einfach nach dem Gewissen und dem Gerechtigkeitsgefühl entscheidet, hier seine Fachkompetenz zur Verfügung gestellt hat.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Volksverhetzung

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  So ist der Anwalt Haintz der Auffassung, dass Sie mit Ihrem Verhalten Volksverhetzung betreiben und Personen beleidigen und verletzen würden. Ihre Aussagen eignen sich für die weitere Spaltung der Gesellschaft, diffamieren und beleidigen auch mich und stellen mich in eine Ecke, die mir nicht passt. Sie passt mir auch deswegen nicht, weil sie Impfunwilligkeit mit störendem Verhalten und Regelbruch gleichsetzt. Und das war genau der Tropfen, der bei mir das Fass zum Überlaufen brachte.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Also habe ich mich kundig gemacht, wie auch ich mich wehren kann, ob auch ich eine Anzeige gegen Sie erstatten kann. Bevor ich das tue, suche ich allerdings das Gespräch. Ich bin der Meinung, dass man miteinander reden können sollte, wenn man souverän und erwachsen ist. Ich befürchte, dass ich von Ihnen keine Antwort bekommen werde, aber ich möchte Ihnen kurz darlegen, warum mich Ihre Aussagen so brüskiert und beleidigt haben.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Und selbst wenn

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Selbst wenn ich mich dazu entscheiden werde, Sie anzuzeigen, wissen wir beide, dass ich einen Kampf gegen Windmühlen führen werde, da sie vielleicht nicht Recht und Gesetz, wohl aber Richter (m, w, d) auf Ihrer Seite haben, die regierungskonform entscheiden werden. So meine Vermutung.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Zunächst führen Sie an, dass sich die Ungeimpften den Erkenntnissen der Wissenschaft verweigern würde. Das ist eine falsche Tatsachenbehauptung. Fernab jeglicher “alternativer“ Medien legen das RKI, die Regierung, die Wochenberichte des RKI und die Infektionszahlen dar, dass die Injektion keinen (dauerhaften) Schutz bietet, dass sie keine Übertragung verhindert, dass sie keine sterile Immunität herstellt, dass sie eine Todesrisiko birgt.
  
    
                    &#xD;
    &lt;a href="#_ftn6"&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                              
              
            [6]
          
            
                            &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
    
  Trotz dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse halten Sie an Ihrem Narrativ fest. Es sei mir die Frage erlaubt, wer sich hier den wissenschaftlichen Erkenntnissen verweigert.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Abschließend will ich Ihnen einen Einblick gewähren, wie wir als Familienunternehmen seit Anfang 2020 die Maßnahmen mitgetragen haben. Wir führen als Familie ein kleines Schulungsunternehmen und ein Mikrosportstudio.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Unsere Leistungen während der Pandemie.

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Mit dem ersten Lockdown (ab 17. März 2020 bis Anfang Juni 2020) wurden uns von heute auf morgen alle Einnahmemöglichkeiten genommen. Schulungen wurden abgesagt, das Studio musste schließen, Online-Kurse hatten wir damals noch nicht im Angebot.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Schon vor dem Lockdown haben wir uns umsichtig verhalten, indem wir beispielsweise auf antibakterielle Sportmatten umgestellt hatten, die wir nach jeder Benutzung desinfiziert haben. So wie wir zwangsneurotisch anfingen (und es heute noch tun), alle Kontaktflächen zu desinfizieren. Jeden Tag. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Als der erste Lockdown verhängt worden war, haben wir alle unsere Kurse auf „online“ umgestellt. Die Kurse mussten zunächst von zu Hause aus stattfinden, da wir bis dato noch keinen Telefon-/Internetanschluss im Studio benötigt hatten. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Um die Kunden bei Laune zu halten, haben wir Videos zum Hometraining gedreht. Eine gute Möglichkeit, sich die Zeit zu Hause und ohne Kontakte zu „vertreiben“.
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wir haben auf jeglichen sozialen Austausch verzichtet, wochenlang in schwarze Bildschirme hinein unterrichtet (vielen Menschen war es unangenehm, die Kamera ihrerseits anzumachen).

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Neukunden konnte man in dieser Zeit nicht gewinnen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Als der erste Lockdown beendet war, musste die Anzahl der möglichen Kursteilnehmer auf die Hälfte reduziert werden. Um diesen weiteren Verlust ansatzweise ausgleichen zu können, haben wir also versucht, doppelt so hart und doppelt so viel zu arbeiten.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Dann hieß es, dass „Outdoor“ in jedem Falle besser wäre, und wir haben in einen Outdoor-Trainingsbereich investiert, mit dem Geld, was wir nicht verdienen konnten.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Hygiene- und Lüftungskonzepte wurden peinlich genau befolgt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Zweiter Lockdown

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Und dann kam der zweite Lockdown, der nun 7 Monate dauern sollte (Augsburg: 31.10.2020 bis 25.05.2021). Ein Deja Vu und eines von vielen gebrochenen Versprechen („Es wird keinen Lockdown mehr geben“
  
    
                    &#xD;
    &lt;a href="#_ftn7"&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                              
              
            [7]
          
            
                            &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
                    
    
  ). In dieser Zeit habe ich meine Familie gesehen und die Personen, die an unseren Online-Kursen teilnahmen. Weitere Sozialkontakte gab es nicht, weil man sich an die Regeln hielt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  G-Regeln

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Dann kamen die unheilvollen und wenig erfolgsgekrönten 3G, 2G und 2G Plus Regeln und wir waren gezwungen, wider unserer Ethik, wider unserer Moral, gesunde Menschen von unserem Angebot auszuschließen. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Testnachweise wurden kontrolliert, Impfstati geprüft. Über diesen zusätzlichen Arbeitsaufwand, den ich mir nicht ausgesucht habe und für den ich als Erfüllungsgehilfe des Staates nicht entlohnt wurde, habe ich mich nie beschwert.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Luftfilter, Desinfektionsmittel, Selbsttests, Selbsttests für Kunden, Schulungen, um die Tests durchführen zu können und zu dürfen, all das haben wir selbst finanziert.
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Zum morgendlichen Kaffee kam der routinemäßige Test dazu, um gewährleisten zu können, für keine Person eine Gefahr darzustellen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Viele Veranstaltungen mussten abgesagt werden, da sie nicht mit den gängigen Regeln vereinbar waren.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Privat haben wir auf vieles verzichtet, weil es uns nicht erlaubt war. Kino, Gastronomie, Treffen mit Freunden, Feiern, Reisen, Freibad und vieles mehr.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Eine Gemeinschaft lebt durch Solidarität, wir haben alles mitgetragen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich fasse zusammen: Jede (noch so unsinnige) Regel, habe ich befolgt. Das ging so weit, dass ich, als ich mich des nachts einmal ausgesperrt hatte und ein kurzes Stück über die Straße gehen musste, um an die Hausklingel zu kommen, ängstigte, weil ja das Gebot der Ausgangssperre nach 22:00 Uhr herrschte.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Was zu viel ist, ist zu viel

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Und nun behaupten Sie, alle Menschen, die für sich das Recht auf körperliche Unversehrtheit in Anspruch nehmen wollen (und dabei beweisen können, für niemand anderen eine Gefahr darzustellen), würden sich nicht an die Regeln halten.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Das ist zu viel. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Sie beleidigen mich, Sie stellen falsche Tatsachenbehauptungen auf, sie schädigen meinen Ruf und Ihr Verhalten kann sich zudem geschäftsschädigend auswirken.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wie oben erwähnt, gibt es Menschen, die Ihren Aussagen Beachtung schenken und diesen vertrauen. Ihre Aussagen malen ein weiteres Schreckensbild, welches in Weiterführung der Denkweise dazu geeignet sein könnte, Menschen davor zu warnen, Dienstleistungen von ungeimpften Personen in Anspruch zu nehmen, da diese sich ja generell an keine Regeln halten würden.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Diese Aussagen sind dazu geeignet, bei den Zuhörern (m, w, d) den Eindruck zu erwecken, der Besuch eines Mikrosportstudios, der Besuch eines Seminars, welches von Personen geleitet wird, die sich bisher gegen eine Injektion entschieden haben, wäre mit einem Gesundheitsrisiko verbunden, was sich durch die Meidung dieser Personen und der von ihnen betriebenen Geschäfte verhindern lassen würde.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Da die Aussagen nicht nur als verhetzend anzusehen sind, sondern zudem den wissenschaftlichen Erkenntnissen bezüglich der Übertragbarkeit der Krankheit widersprechen, sehe ich hier einen Angriff gegen meine Person und mein Geschäft.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Bitten, die verhallen werden

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich bitte Sie also, diese Aussagen zu revidieren, die wissenschaftlichen Erkenntnisse anzuerkennen, von einer Impfpflicht abzusehen. Zudem glaube ich, dass es gut wäre, wenn Sie weniger Horrorszenarien skizzieren würden, die ebenfalls jeglicher wissenschaftlichen Evidenz entbehren. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Dieses unterhöhlt das Vertrauen. Vielleicht sollten Sie sich sogar die Frage stellen, ob der Posten, den Sie innehaben, der richtige für Sie ist?

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich erwarte eine öffentliche Entschuldigung an alle Personen, die Sie so verunglimpft und beleidigt haben und ich wünsche mir, dass Sie so souverän sind und so viel Größe beweisen, die Konsequenzen ihres Fehlverhaltens mit einem Rücktritt zu tragen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Sie selbst haben kundgetan, dass niederträchtige Unterstellungen, die einer Verhöhnung der Opfer gleichkämen, nicht tragbar sind. Enden wir also mit dieser Aussage, bei der ich Ihnen vollkommen zustimme.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Mit freundlichen Grüßen

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Nadine Rebel

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}@font-face 	{font-family:"Poiret One"; 	panose-1:2 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:﷽﷽﷽﷽﷽﷽﷽﷽ne; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-1610612177 1342177354 0 0 151 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}p.MsoFootnoteText, li.MsoFootnoteText, div.MsoFootnoteText 	{mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-link:"Fußnotentext Zchn"; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}span.MsoFootnoteReference 	{mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	vertical-align:super;}a:link, span.MsoHyperlink 	{mso-style-priority:99; 	color:#0563C1; 	mso-themecolor:hyperlink; 	text-decoration:underline; 	text-underline:single;}a:visited, span.MsoHyperlinkFollowed 	{mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	color:#954F72; 	mso-themecolor:followedhyperlink; 	text-decoration:underline; 	text-underline:single;}span.FunotentextZchn 	{mso-style-name:"Fußnotentext Zchn"; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:Fußnotentext; 	mso-ansi-font-size:10.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}
  
  
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Sun, 27 Mar 2022 18:04:00 GMT</pubDate>
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      <title>Friedenszug Augsburg, 26.03.2022</title>
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      <description>                    Friedenszug Augsburg, 26.03.2022Jede Woche wieder. Gestartet sind wir in der Dunkelheit. Heute war es bis zum Ende hell.   Es kann nicht falsch sein, für Frieden, Wahrheit, Gerechtigkeit und Freiheit auf die Straße zu gehen, zumal Deutschland mittlerweile eine einsame und sehr zweifelhafte Sonderrolle einnimmt.     #augsburg #friedenszug #gemeinsam #starke #freiheit #wahrheit #selbstbestimmung #frieden #ehrlichkeit #endederpandemie #keinKrieg #keinZwang     @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}https://www.rebel-management-training.de/impressum-agb</description>
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  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Friedenszug Augsburg, 26.03.2022
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Jede Woche wieder. Gestartet sind wir in der Dunkelheit. Heute war es bis zum Ende hell.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Es kann nicht falsch sein, für Frieden, Wahrheit, Gerechtigkeit und Freiheit auf die Straße zu gehen, zumal Deutschland mittlerweile eine einsame und sehr zweifelhafte Sonderrolle einnimmt.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  #augsburg #friedenszug #gemeinsam #starke #freiheit #wahrheit #selbstbestimmung #frieden #ehrlichkeit #endederpandemie #keinKrieg #keinZwang

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}
  
  
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 26 Mar 2022 21:52:00 GMT</pubDate>
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      <title>Verantwortung übernehmen - Selbstanzeige</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/2022/03/verantwortung-ubernehmen-selbstanzeigehtml</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                     
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      
                      
      
    Ich habe doch nur Regeln und Gesetze befolgt. Es gibt Vergleiche, die sollte und darf man nicht öffentlich ziehen. Das eigene Gewissen zeigt sich von diesem Ratschlag leider manchmal herzlich unbeeindruckt. Das Verfahren gegen eine heute 96 Jahre alte Dame, die zum Zeitpunkt ihrer Verbrechen 18 oder 19 Jahre alt war, zeigt, dass die Aufarbeitung manchmal sehr lange dauert. Möchte man darauf warten bis andere einen einer Straftat bezichtigen, von der man heute schon weiß, dass man sie begangen hat? Kann man sich selbst anzeigen?
  
    
                    &#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
    Wessen beschuldige ich mich selbst? 
  
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      ·
      
        
                        &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
          
              
      
        
                        &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ausführung von menschenverachtenden Anordnungen. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      ·
      
        
                        &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
          
              
      
        
                        &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
    
  Diskriminierung. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      ·
      
        
                        &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
          
              
      
        
                        &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
    
  Verstöße gegen die Menschenwürde. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      ·
      
        
                        &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
          
              
      
        
                        &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
    
  Verstöße gegen die Datenschutzgrundverordnung. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      ·
      
        
                        &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
          
              
      
        
                        &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ausgrenzung bestimmter Personengruppen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Auch ich habe nach Vorschrift gehandelt und Menschen ausgegrenzt, habe Einblick in ihre persönlichen Daten genommen, die mich nichts angehen. Ich habe Menschen diskriminiert und dadurch unwürdig behandelt. Ich habe es getan, weil es die Regierung von mir verlangt hat und mir mit Strafen drohte, wenn ich die Regeln nicht befolge. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich habe Beihilfe geleistet. Ich kann nicht einmal behaupten, davon nichts gewusst zu haben.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Das Einzige, was ich zu meiner Verteidigung sagen kann: Ich habe nie einen Hehl darum gemacht, wie widerlich ich mich bei der Ausführung der Gesetze fühlte. Ich habe die Menschen um Entschuldigung gebeten. Aber ich habe mitgemacht.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
    Die ersten Versuche
  
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Zunächst erkundigt man sich im Bekanntenkreis bei Personen, die sich mit Recht und Gesetz ein wenig besser auskennen als man selbst. Die ersten Antworten sind ernüchternd. Nein, man können sich nur bei Steuerdelikten selbst anzeigen. Im Steuerstrafrecht wäre dieses revolutionäre Verfahren möglich, nicht aber bei Straftaten. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Okay. Wenn es ums Geld geht. Nein, an meiner Selbstanzeige wird höchstwahrscheinlich niemand verdienen und es werden auch keine Milliarden in den Steuersäckel der Regierung fließen. Dann scheint es niemanden zu interessieren.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      „
    
      
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
        
      Wichtigster Grund der strafbefreienden Selbstanzeige ist die Erschließung von Steuereinnahmequellen, die dem Staat bis zur Selbstanzeige nicht bekannt waren. Die Selbstanzeige ist politisch und gesellschaftlich umstritten.“ 
    
      
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Es ist mir egal, ob dieser Schritt (heute noch) als umstritten gilt, ich bin mir und meinem Gewissen verpflichtet. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
    Tätige Reue
  
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Die Selbstanzeige gibt es in dieser Form also nur, wenn der Staat damit Einnahmequellen erschließen kann, die ihm vorher nicht bekannt waren. Im Steuerrecht kann man mittels einer Selbstanzeige dann sogar straffrei davonkommen. Das geht bei anderen Straftaten nicht.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Um ehrlich zu sein, fühle ich mich erneut in einer Zwickmühle:

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich habe Regeln befolgt, um nicht bestraft zu werden. Ich habe mich dabei sehr schlecht gefühlt, weil ich die Regeln für falsch und menschenverachtend hielt. Eine Strafe wollte ich aber gerne vermeiden. Eine Strafe möchte ich immer noch vermeiden. Sollte ich mich aber zur Selbstanzeige entschließen, so lese ich, dass dieser Akt der Reue sich nur „strafmildernd“ auswirken kann, nicht aber strafbefreiend. 

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich bin verunsichert. Auf der einen Seite lese ich, dass es eine Selbstanzeige gar nicht gibt, auf der anderen Seite lese ich, dass ich mich sehr wohl selbst anzeigen kann, dann aber in jedem Fall mit einer Strafe zu rechnen habe, mein Verhalten sich höchstens strafmildernd auswirken könnte.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
    Gewissensfrage
  
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Will ich also darauf warten, dass alles im Sand verläuft und ich als kleine Mittäterin vielleicht gar nicht entdeckt werde, oder bin ich voller Reue und tatsächlich meinem Gewissen verpflichtet?

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Es kommt mir vor, als solle ich pokern. Aber Menschenwürde ist kein Pokerspiel.
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
    Und was hast Du damals getan?
  
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Vielleicht werden unsere Kinder und Enkel später diese Frage stellen, die wir unseren Großeltern gestellt haben. Ist es dann ausreichend zu sagen, man habe einen Aushang in seinem Laden gehabt, in welchem man die Menschen, die man ausgrenzen musste, um Entschuldigung gebeten hat?
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich kann mir die hochgezogen Augenbrauen, und die zu einem süffisanten Lächeln verzogenen Mundwinkel fast bildlich vorstellen. Und ich kann es nachvollziehen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Briefe, Briefe hätte man auch geschrieben. Und Blogbeiträge.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Geändert hätte das alles nichts, aber man hätte doch nicht anders gekonnt. Man würde um Verständnis bitten, dass man aus Angst vor Strafen, aus Angst vor Schließung des eigenen Geschäfts, aus Angst vor Repressalien und aus Angst, nicht einmal mehr den Lebensunterhalt für die eigene Familie verdienen zu können, eben Prioritäten hätte setzen müssen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Entspricht alles der Wahrheit und klingt doch so billig.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
    Die Katze, die sich in den Schwanz beißt
  
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand, so sagt man. Ob Gott mir hilft? Ich möchte fest daran glauben. 
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Und wie soll ich mich denn in einem System, was Gesetze ad absurdum zu führen scheint, selbst anzeigen, um auf die Missstände aufmerksam zu machen, die das System selbst produziert?

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
                      
      
    Geiselnehmer
  
    
                    &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Und dann höre ich unseren Gesundheitsminister, wie er sich in Rage redet und behauptet, alle bisher Ungeimpften wären Geiselnehmer, die sich 2 Jahre an keine Regeln gehalten haben.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Und spätestens jetzt wird mir klar, dass ich chancenlos bin.
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  So schreibe ich weiter, bewahre alles akribisch auf, mache meinem Unmut weiter Luft und überlege mir, ob ich nicht doch Herrn Lauterbach, wegen übler Nachrede und nachweislicher Falschbehauptungen anzeigen soll, die auch noch geschäftsschädigend sein können.
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Nicht nur, dass er erkenntnisresistent gegen wissenschaftliche Beweise anredet – nein, er ist bösartig den Menschen gegenüber, die sich an alle Regeln gehalten haben, die niemanden gesehen haben, die ihr Geschäft erst 2,5 und dann 7 Monate geschlossen halten mussten, die Unsummen in Desinfektionsmittel und Online-Ausstattung, sowie in Selbsttests investiert haben. Menschen, deren einziger sozialer Kontakt über Monate über den Bildschirm stattfand. Menschen, die seit Monaten selbst als bewiesen gesund nicht mehr am sozialen Leben teilnehmen dürfen, Menschen, die, während sie Kritik äußern, alles mittragen und dafür beschimpft und diffamiert werden. Warum? Weil sie über ihren Körper noch selbst entscheiden wollen.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
   

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Während ich mich selbst einer Straftat bezichtigen will, die im Moment geltendem Recht entspricht, bezichtigt mich eine Person grundlos einer weitaus schlimmeren Straftat, die ich allerdings nachweislich nicht begangen habe.

  
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
    
  Wo sind wir hingekommen und wohin muss Herr Lauterbach gehen, damit er Hilfe bekommt?
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  ______________
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  https://afaev.de/zeig-die-gelbe-karte/
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Grenzwertig
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Ich bin hin- und hergerissen, denn auch das in Blockwartmanier, nur in der anderen Richtung!
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Den oben stehenden Beitrag habe ich den Anwälten zukommen lassen.
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
                    
    
  Es könnte mich jetzt jeder Kunde (m, w, d), den ich aufgrund der Regelungen ausschließen musste, anzeigen!
  
    
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:Wingdings; 	panose-1:5 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-charset:2; 	mso-generic-font-family:decorative; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 268435456 0 0 -2147483647 0;}@font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-536870145 1107305727 0 0 415 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}p.MsoListParagraph, li.MsoListParagraph, div.MsoListParagraph 	{mso-style-priority:34; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	margin-top:0cm; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:0cm; 	margin-left:36.0pt; 	mso-add-space:auto; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}p.MsoListParagraphCxSpFirst, li.MsoListParagraphCxSpFirst, div.MsoListParagraphCxSpFirst 	{mso-style-priority:34; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-type:export-only; 	margin-top:0cm; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:0cm; 	margin-left:36.0pt; 	mso-add-space:auto; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}p.MsoListParagraphCxSpMiddle, li.MsoListParagraphCxSpMiddle, div.MsoListParagraphCxSpMiddle 	{mso-style-priority:34; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-type:export-only; 	margin-top:0cm; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:0cm; 	margin-left:36.0pt; 	mso-add-space:auto; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}p.MsoListParagraphCxSpLast, li.MsoListParagraphCxSpLast, div.MsoListParagraphCxSpLast 	{mso-style-priority:34; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-type:export-only; 	margin-top:0cm; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:0cm; 	margin-left:36.0pt; 	mso-add-space:auto; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}ol 	{margin-bottom:0cm;}ul 	{margin-bottom:0cm;}
  
  
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 25 Mar 2022 05:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.rebel-management-training.de/2022/03/verantwortung-ubernehmen-selbstanzeigehtml</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Du kannst der Todeswahrscheinlichkeit entgehen - Du musst nur kündigen!</title>
      <link>https://www.rebel-management-training.de/2022/03/du-kannst-der-todeswahrscheinlichkeithtml</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
     
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Hier die Begründung des Bundesverfassungsgerichts zur Ablehnung des Eilantrags, der die Aussetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht forderte.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Nachlesen kann man das Urteil hier
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2022/02/rs20220210_1bvr264921.html"&gt;&#xD;
        
                        
        
      https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2022/02/rs20220210_1bvr264921.html
    
      
                      &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        
      Die entsprechende Stelle findet man unter II.2.aa)
    
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    Das Bundesverfassungsgericht stellt fest, dass eine Impfung unter Umständen zum Tod führen kann, dass man sich diesem Risiko aber nicht hingeben muss, wenn man den Beruf wechselt oder kündigt.
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Einfach selbst lesen (bitte auch die Faktenchecker), so steht es in der Begründung!
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
          
        „(…) Kommen Betroffene der (…) auferlegten Nachweispflicht nach und willigen in eine Impfung ein, löst dies körperliche Reaktionen aus und kann ihr körperliches Wohlbefinden jedenfalls vorübergehend beeinträchtigen. Im Einzelfall können auch schwerwiegende Impfnebenwirkungen eintreten, die im extremen Ausnahmefall auch tödlich sein können (…) Eine erfolgte Impfung ist auch im Falle eines Erfolgs der Verfassungsbeschwerde irreversibel. 
      
        
                        &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
          
        Allerdings verlangt das Gesetz den Betroffenen nicht unausweichlich ab, sich impfen zu lassen. Für jene, die eine Impfung vermeiden wollen, kann dies zwar vorübergehend mit einem Wechsel der bislang ausgeübten Tätigkeit oder des Arbeitsplatzes oder sogar mit der Aufgabe des Berufs verbunden sein. (…)“
      
        
                        &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
                        
        
      Fassungslos
    
      
                      &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Wenn eine Person, die in einer machthöheren Stelle tätig ist (m, w, d), einem Untergebenen (m, w, d) sagen würde, dass diese Person ihren Job nur behalten könne, wenn sie sich vergewaltigen lassen würde, dann wäre das nicht rechtens, oder liege ich da falsch?
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Doch hier könnte die Person argumentieren, dass eine Vergewaltigung ja prinzipiell nur ein Angebot ist, welches die Person annehmen kann, um ihren Job zu behalten. Möchte die Person dieses Angebot nicht annehmen, steht es ihr frei, zu kündigen. Dahingestellt sein lassen will ich hier, dass eine Vergewaltigung im Gegenzug zur Impfung ja sogar "milde" sein kann, da nicht unmittelbar angenommen werden muss, dass diese in Einzelfällen zum Tod führen kann. (Wie widerlich. Es kostet mich Überwindung, dies überhaupt aufzuschreiben.)
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    Dürfte ein Chef (m, w, d) so vorgehen oder würde das den Tatbestand der Nötigung/Erpressung erfüllen?
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
      
    Wenn dem so ist, was ich bisher zu glauben bereit war, warum sieht es dann mit einem Angriff in die persönliche Menschenwürde und körperliche Unversehrtheit, die – so schreibt es das Gericht – in seltenen Fällen zum Tod führen kann, anders aus?
    
      
                      &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
                      
      
    Bei dem oben geschriebenen Verhalten einer vorgesetzten Person wäre der Aufschrei groß, hier soll es rechtens sein und kein Verstoß gegen die Grundrechte, wo die Impfung nicht mal dazu beiträgt, Übertragungen zu verhindern?
  
    
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;style&gt;&#xD;
      
                      
    
    @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;}@font-face 	{font-family:"Josefin Sans"; 	panose-1:0 0 0 0 0 0 0 0 0 0; 	mso-font-alt:"Josefin Sans"; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:auto; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-2147483645 134217728 335544320 0 273 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-language:EN-US;}a:link, span.MsoHyperlink 	{mso-style-priority:99; 	color:#0563C1; 	mso-themecolor:hyperlink; 	text-decoration:underline; 	text-underline:single;}a:visited, span.MsoHyperlinkFollowed 	{mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	color:#954F72; 	mso-themecolor:followedhyperlink; 	text-decoration:underline; 	text-underline:single;}p.std, li.std, div.std 	{mso-style-name:std; 	mso-style-unhide:no; 	mso-margin-top-alt:auto; 	margin-right:0cm; 	mso-margin-bottom-alt:auto; 	margin-left:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman",serif; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";}.MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-family:"Josefin Sans"; 	mso-ascii-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-hansi-font-family:"Josefin Sans"; 	mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 	{page:WordSection1;}
  
  
                    &#xD;
    &lt;/style&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Mon, 21 Mar 2022 16:00:00 GMT</pubDate>
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