Rebel-Management-Training denkt nach!

Nadine Rebel

Sonntags-Gedanken

Frau steht auf der Bühne und guckt in den Spiegel, der nichts zeigt. Im Hintergrund ist Publikum schemenhaft erkennbar.

Vielleicht liegt Wahrheit im Sinne von Echtheit niemals in der völligen Gewissheit, sondern genau in diesem schmalen Zwischenraum — dort, wo Zweifel und Vertrauen gleichzeitig existieren dürfen, dort, wo man glauben muss.


Dieses Spiel geht nur „all in“, wenn Verletzlichkeit nicht mehr das Gegenteil von Sein ist, sondern Voraussetzung. Wer sich und nicht die Maske zeigt, geht hohe Risiken ein: Unverständnis, Verletzungen, Ablehnung.


Und vielleicht tragen viele Menschen genau diese Sehnsucht in sich: den Wunsch, wirklich sichtbar zu sein, während sie sich zugleich davor fürchten, was andere in ihnen erkennen könnten.


Hinzu kommt, dass Authentizität, Leidenschaft und Hingabe sich nur schwer in mathematische Formeln pressen lassen. Man kann sie nicht wirklich sehen, sie nicht nach Rang ordnen. Man kann daraus keine Kernkompetenz machen.


Ich stelle mir gerade ein Bewerbungsgespräch vor, in dem die Frage gestellt wird, was man zu bieten hat. Welche der oben genannten Eigenschaften bieten einen sofort berechenbaren Mehrwert für ein Unternehmen? Keine. Auch das Unternehmen muss glauben und vertrauen.


Es scheint, als würde das Leben manchmal verlangen, die Kontrolle aus der Hand zu geben, um echtes Vertrauen entstehen lassen zu können. Ohne Prüfung. Ohne Einordnung. Ohne Checkliste.


Leben eben.


Rebel-Management-Training BLOG

von Nadine Sidonie Rebel 28. Dezember 2025
Wie wurde mit den Menschen umgegangen, die sich gegen die Nadel entschieden haben. Auch hier ein Rückblick
Ich war kritisch, aber keine Schwurblerin.
von Nadine Sidonie Rebel 13. Dezember 2025
Während 5 Jahren habe ich geschrieben, um Antworten gebeten, auf Ungereimtheiten hingewiesen. Jetzt sind diese Beiträge zusammengefasst.
Ich brauche Hilfe
von Nadine Sidonie Rebel 6. April 2025
Die schlimmste Aussage, die ein Mensch gegenüber einem anderen Menschen, der sich in einer besonders schweren Zeit befinden würde, treffen könne, sei: „Melde dich, wenn Du was brauchst!“ – so eine Gesprächspartnerin, als wir anlässlich einer Geburtstagsfeier in Gespräch kamen. Es ging um Phasen, die man allein nicht durchstehen kann, in denen man Hilfe benötigt. Dramatisch wäre dieser Satz aus mehrerlei Gründen. Eine Betrachtung mit mindestens 2 Ansichtsseiten.
Ich liebe es, Pole Dance zu unterrichten. Was damit einhergeht, macht mich sprachlos.
von Nadine Sidonie Rebel 29. März 2025
Ich liebe es, Pole Dance zu unterrichten. Für mich ist dieser Sport einzigartig. Er gibt mir viel und dies gebe ich gerne weiter. Dass diese Art des Tanzens und der Akrobatik (immer noch) nicht als Sport gesehen wird, ist mir klar. Dass die Ausübung dieser Sportart aber so weitreichende Konsequenzen hat, macht mich sprachlos.
Demokratie mit Herz
von Nadine Sidonie Rebel 21. März 2025
Dieser Brief ging an einen ortsansässigen Politiker. VOR der Abstimmung. Er hat nichts bewirkt. Eine Antwort habe ich nicht erhalten. Das war mir vorher schon klar. Dennoch wollte ich es nicht unversucht lassen.
Revue 2024
von Nadine Sidonie Rebel 31. Dezember 2024
Die Revue ist eine Kunstform. Sie verbindet Gesang, Tanz und Dialoge zu einer Einheit. Am Ende eines Jahres lässt man dasselbe revuepassieren. Ja, es wurde gesungen (meist in der Kirche und hier geht meine Stimme – Gott sei Dank! – unter), getanzt und es wurden Dialoge geführt. Eine Revue, die den Akteur und das Publikum mit Freude erfüllt, war es nicht. Rein faktisch betrachtet ist ein Jahr eine durch den Kalender vorgegebene abgeschlossene Einheit. Dieses Jahr ist das Ende des Jahres mit einer großen inständigen Hoffnung verbunden, dass das nächste Jahr besser wird.
Gedanken zu Integration und Inklusion
von Nadine Sidonie Rebel 29. Juli 2024
„Nicht große Worte bestimmen das Leben, sondern kleine Taten.“ - Freigericht, Ansgar Simon. Inklusion auf dem Papier ist eine gute Sache. Inklusion im Alltag zeigt ein anderes Bild. Oftmals hat diese kein Gesicht und ihre Notwendigkeit wird nicht wahrgenommen. Eine subjektive Betrachtung und eine ebenso subjektive Meinung.
Bild Miss Marple mit Miss-Krone
von Nadine Sidonie Rebel 29. Februar 2024
Herzlichen Glückwunsch an die frisch gewählte Miss Germany und ein aufrichtiges herzliches Beileid gleichermaßen. Die Dame wurde im Rahmen der Veranstaltung zur schönsten Frau Deutschlands gewählt. Und jetzt wird sie mit Hass und Hetze überzogen. Man muss den Mut haben, sich von einer Jury in Bezug auf die Schönheit bewerten zu lassen. Jetzt muss man auch noch den Mut haben, sich aufgrund des Ergebnisses beschimpfen zu lassen.
Zwei Figuren, die Puzzlestücke aneinanderhalten
von Nadine Sidonie Rebel 9. Februar 2024
Die Menschen kommen zusammen, um Zeichen zu setzen. Sie positionieren sich für Menschenwürde, Gerechtigkeit, Fairness, Grundrechte und Demokratie. Das ist wunderbar. Sie mahnen an, niemanden unwürdig zu behandeln. Sie wollen, dass Menschen respektiert werden. Sie sind gegen Diffamierung und Ausgrenzung. Sie denken nach. Jetzt muss nur noch der Transfer funktionieren.
Statue, die das Gesicht in den Händen vergräbt, Zeichen der Verzweiflung
von Nadine Sidonie Rebel 26. Januar 2024
Wer verzweifelt, greift in Anbetracht der sich anbahnenden vollkommenen Hoffnungslosigkeit nach jedem Strohhalm. Tief im Inneren weiß auch der Verzweifelte, dass der Strohhalm keine Rettung ist. Doch den Strohhalm zu greifen, scheint immer noch besser, als gar keinen Halt mehr zu finden.
Weitere Beiträge